Spotify-Chef zu aktuellen Vorwürfen: "Wir zocken keine Künstler ab"

Vor einigen Tagen gab es jede Menge Aufregung, da die Sängerin Taylor Swift ihre Musik aus Spotify entfernen ließ. Swift warf dem Streaming-Dienst vor, Künstler nicht wertzuschätzen und unfair zu behandeln, da man ihnen zu wenig Geld bezahle. ... mehr... Spotify, Musik-Streaming, Streamingportal Bildquelle: Spotify Spotify, Musik-Streaming, Streamingportal Spotify, Musik-Streaming, Streamingportal Spotify

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Wenn ich Künstler wäre, würde ich die Streaming-Dienste auch meiden. Entweder ist man so gut, daß sich die Musik als kostenpflichtiger Download gut verkauft, oder man lässt es. Die Streaming-Dienste sind viel zu billig, für einzelne Künstler fällt zuwenig ab.
 
@Alter Sack: Aber könntest es doch selbst entscheiden. Oder auch nicht.... aber dann hast Du wohl eh solch miese Verträge, dass auch sonst nicht so viel abfällt ;)
 
@Alter Sack: In der heutigen Zeit schaut es aber eher so aus: Ist Künstler XY im Streaming nicht vorhanden, dann pfeift man auf ihn und entweder man meidet ihn oder lädt illegal runter. Es gibt unzählige gute Musik. Der Künstler ist abhängig von dem Hörer, nicht andersrum.
 
@Alter Sack: Warum sind Streamingdienste zu billig? kannst du das mit Zahlen untermauern? Und bitte denke daran. Es besteht ein Unterschied zwischen Kaufen und Mieten! Eine Wohnung zu kaufen, kostet gerne mal 200 000€ Mieten hingegen vielleicht 400€. Das ist ein 500stel. Beim Verkauf einer CD bekommt ein Künstler ca. 1€ beim Mieten mindestens 0,37 Cent pro Abruf!
 
@Alter Sack: Kleine Künstler können aber ihre Musik auf Streaming-Diensten leichter bekannt machen und dann ohne einen ungünstigen Vertrag mit einem Verleger abzuschließen Einnahmen generieren. Da spielt die Qualität erst einmal keine Rolle, ein einsamer kostenpflichtiger Download auf z.B. Amazon Music von einem unbekannten Künstler lockt wenig Leute an.
 
Naja, ganz Unrecht hat der Mann nicht... immerhin doch "Money for Nothing". Wenn sich ein Album nicht innerhalb einer best. Zeit nach Release verkauft, werden die Verkäufe ja eh stagnieren. Warum sich nicht überlegen, so ein wenig Kohle zu machen. (Regen sich eigentlich die Buch-Lobby auch drüber auf, das es ein Unding sei, dass in Büchereien X Leute das eine Buch lesen? Muss doch *jeder* kaufen.)
 
@tomsan: Die Buch Lobby bekommt dank VG Wort Abgaben aus jedem Scheiss. Jeder CD jedem Speicher, jedem USB Stick, jedem Rechn,er jeder Festplatte, jedem Drucker, jedem Kopierer. Wenn die auch nur den Mund aufmachen und sich beschweren sollten krieg ich nen Kasper!
 
@LivingLegend: *g* Mag ja sein. Aber ich sehe bei Musik & Bücher hier keinen Unterschied. Ob nun nun für wenig Euro Bücher ausleiht oder Musik ausleiht, ist doch das gleiche. Egal... gemault wird ja immer und keiner richtig bezahlt (OK, bis auf U2 und dieser Apple-Deal :))
 
Taylor Swift, Geschätztes Privatvermögen: 80 Millionen Dollar....
Ich würde es ja verstehen, wenn kleine Künstler sich zu dem Thema mal melden würden aber Taylor Swift?
 
@Gr-LANers Steffen: Von Spotify hat sie pro Jahr 6 Millionen $ bekommen. Ganz eindeutig zu wenig. Die Arme kann einem richtig leid tun.
 
@Lex23: Eben. Ich denke auch dass 80 Mio oder ähnliches locker zu einem luxuriösen Leben reichen sollte. Außerdem glauch ich dass sie sich damit selbst ins Bein schießt denn ich kann mir nicht vorstellen dass jetzt alle Leute die gern Taylor Swift auf Spotify hörten gleich hinrennen und die Songs kostenpflichtig downloaden... ich jedenfalls nicht
 
@Lex23: Wie kommst Du zu der Zahl, hast Du dafür eine Quelle? Andere hantieren mit anderen, deutlich geringeren Zahlen (s.u.). Also irgendwer liegt hier falsch (vielleicht auch alle ;)) :)
 
@Gr-LANers Steffen: Nur weil sie schon so reich ist soll sie weniger Geld für ihre Musik erhalten? Die Logik find ich beschissen.
 
@for_sale: Laut Ihrer Aussage hat Sie von Spotify 200 Dollar bekommen, was garnicht sein kann. Wenn sie 19 Millionen Follower auf Spotify hat, und auch nur jeder 1x ein Lied gehört hat, wären das bei der aktuellen Umlage 137.000 Dollar. Die Dame kriegt einfach den Hut nicht voll, das ist alles.
 
@LivingLegend: Ich hätt gern ne Quelle mit ihrer Aussage bezüglich den 200 Dollar.
 
@for_sale: man sollte das geschriebene auch verstehen und nicht gleich drauf-los-schreiben...

Gr-LANers Steffen meinte einfach, dass Sie es nicht nötig hat sich zu beschweren, da heben es andere Künstler nötiger...
 
@M. Rhein: Hab ich schon verstanden. Trotzdem hab ich immer noch keine Quelle.
 
Also ich kenne viele Leute die durch Spotify und co. überhaupt das erste mal für Musik zahlen! Davor war der kostenlose Download das Mittel der Wahl. Jedoch ist Angebot und die Preisleistung einfach top und dazu ist das ganze noch sehr komfortabel zu bedienen und aktuell
 
@darksun-85: Ich zahle deswegen auch gerne für Spotify, weil ich es als fair empfinde. Also nicht nur für den Künstler, sondern auch für mich. Warum soll ich mir zum Beispiel eine Bravohits für 17€ kaufen, auf der zwar 40 Lieder drauf sind, ich aber nur 7 oder so gut finde. Jetzt könnte ich mir die 7 Titel zwar Einzeln für 1,29€ kaufen... ähm bin ich Bescheuert? Das steht in keinem Verhältnis zum Kauf der CD! Das erachte ich als abzocke und deswegen kommt der kauf einzelner Tracks erst recht nicht in Frage! Zumal ich die Digital gekauften Songs nicht weiterverkaufen kann!
 
@FatEric: Kommt halt darauf an wie man das sieht, abgesehen davon das ich meine alten CDs ja nicht jetzt alle wegwerfe, nur weil ich auf Spotify wechsel. Wenn wir mal annehmen mir gefallen im Jahr so zirka 50-60 neue Songs (pro Song sind das 1,29€ im Worst-Case-Fall) also rund 80€ für Musik die ich dann immer habe. Bei Spotify bezahle ich im Jahr ja schon 120€. Und falls mir dann doch mal die Lust auf Mixe aus den 80ern, 90ern bekomme schmeiße ich Youtube an, habe dort die größere Musikauswahl der Hits (auch wenn ein paar GEMA geblockt sind) und bezahle dafür nichts. Muss halt jeder für sich abwägen was besser ist.
 
@dancle00001: Ich weiß ja nicht, wie du musik hörst und vorallem findest. Kaum einer kauft sich blind die Musik, sondern man hat den Song gehört, findet ihn gut und kauft ihn ggfs. Nur wo hat man ihn schon mal gehört? Und ich habe einen sehr speziellen Geschmack und höre deswegen extrem viel kreuz und quer um auf neue songs von Künstlern zu stoßen, von denen ich noch nicht mal was gehört habe. Auf einer Autofahrt von sagen wir mal 2 Stunden laufen alleine schon 40-50 Lieder durch. Da komme ich im Jahr mit 50 Songs nicht hin. Früher habe ich MP3s gezogen und auch sortiert. Da habe ich jedes Jahr ca 500 Lieder mindestens öfter als einmal gehört! Klar hätte ich davon nicht jedes gekauft, aber mit Spotify kommt die Vielfalt und Freiheit!
 
@FatEric: Geht mir auch so, wenn ich Inspiration will höre ich meist die Vorschläge von Last.fm, da bekomme ich meist Vorschläge zu meinen Hörgewohnheiten. Außerdem nat. übers Radio (da ich täglich 2 Stunden fahre), wenn ich unbedingt Bock auf ein Lied habe ziehe ich das auch schon einmal direkt von Youtube runter und kaufe es, wenn es mir wirklich gefällt.
 
@dancle00001: Dank ProxyTube hast ja keinen GEMA Stress und mit Converter Programmen kann man auch relativ Relax alles von Tube runterladen was man haben will.
 
@FatEric: ... und man kommt so auch mal auf neue Musik/ Lieder/ Bands. Netter Nebeneffekt von Spotify und Co.
 
"Kunst". Haha.
http://www.songtexte.com/songtext/taylor-swift/shake-it-off-334fc85d.html
 
@HerrAnleiter: beatlescomment.txt
 
"Piraterie tötet Musik, nicht Spotify"

Ja ich sehe es Bildlich vor mir, ein mit Augenklappe und Schulterpapagei ausgestatteter unter Totenkopffahne Säbelschwingender Raub-Mord-Kopierer, stürmt das Aufnahmestudio um das Masterband zu stehlen, Ehm .... ja?

=> Nicht Piraterie tötet Musik, sondern Geld und Mediengeile "Künstler"!<=
 
@Kribs: Dass der Begriff in seiner Verwendung gegenüber dem Seeräuber erweitert wurde, erschließt sich Dir nicht? Sprache ändert sich, und es hat sich nun mal so herausgebildet - vielleicht auch durchaus von manchen Interessengruppen gefördert -, dass unter einem "Musikpiraten" jemand zu verstehen ist, der sich ohne an den Künstler/Vermarkter Geld zu bezahlen Musik illegal verschafft (oder auch illegal verbreitet).

Wenn Dir bei dem Begriff lediglich Bilder von Seeräubern im Kopf herumschweben, solltest Du vielleicht ein paar weniger Filme mit Erol Flynn gucken ;)
 
Das hat Tradition, dass Künstler den Hals nicht voll bekommen können. Ich glaube nicht, dass Taylor Swift am Hungertuch nagen muss...
 
Ohne die Interna zu kennen, ist es schwierig die Aussagen von beiden Parteien zu bewerten.

Jedenfalls ist der Blogbeitrag von Spotify einfach nur übliches 0815-PR-Getöns... "Oh ja, wir lieben Musik. Wir wollen was verändern. Wir sind ja so toll und wollen noch besser werden." Blabla.
 
Spotify ist der erste Dienst den ich in der Form auch bezahle - und auch gerne bezahle. Ich wünsche mir zwar durchaus, dass mehr Künstler verfügbar sind (z.B. vermisse ich die Toten Hosen), aber man kann nicht alles haben. Vor allem unterwegs vom Smartphone "offline" zu hören, ist das Geld schon wert.

Künstler kann ich jedoch nicht verstehen, wenn sich diese von einer sicheren Geldquelle abschotten. In dem Fall hat Frau Swift ja mehr als genügend Rücklagen ...
 
nicht vergessen... swift ist auch schauspielerin... ich zieh mir jetzt magenbrot rein
 
Ja dann soll se doch einfach die Songs dort nicht anbieten, ist doch ok aber wofür der wind?
 
Über Spotify kann man wunderbar stöbern. Dazu noch ein Sonos-System und man fragt sich wie man früher überhaupt Musik gefunden hat.
Vorschläge von Last-fm sind kein aktives stöbern im Auto Musik hören strengt an, weil da viel Zeuch dabei ist das man nicht mag.
 
Die künstler müssen langsam mal kapieren, dass die zeit, in der man mit einer einfachen cd das geld verdient, vorbei sind: spotify dient als pr-plattform und verdienen tut man das geld heute mit konzerten und selbstvermarktung seiner person - eigentlich müssen die doch sogar dankbar sein, denn man braucht dadurch keine plattenfirma mehr und kann sich im prinzip selber vermarkten über solche dienste - gerade für unbekanntere künstler top...
 
Der Mann hat zwar insofern Recht, dass illegal verbreitete Musik dem Künstler nichts einbringt, eine Verbreitung per Spotify (oder sonstigem legalem Streaming-Dienst) schon. Aber ob das Geld, das vom Streaming-Dienst an den Künstler ausgeschüttet wird, "genug" ist - das lässt sich aus dem Vergleich mit illegaler Musikverbreitung nicht schlussfolgern.

Insofern ist seine Aussage ein wenig wie "ein ausgezahlter Lohn ist besser als keiner, wir zocken unsere Arbeitskräfte nicht ab". Wenn er aber nicht dazu sagt, wie viel er den Arbeitskräften bezahlt, mag es sein dass er sie gut bezahlt, oder aber auch hoffnungslos ausbeutet.
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