Gnome gegen Goliath: Groupon gibt im Trademmark-Streit nach

Gestern wurde bekannt, dass der Rabattdienst Groupon den Namen "Gnome" für ein Abrechnungs-System verwendet und sich das gleichnamige Open-Source-Projekt dagegen wehren will. Nachdem man sich erfolglos in aller Stille an Groupon gewandt hat, brachte ... mehr... Linux, Gui, Gnome Bildquelle: Gnome Linux, Gui, Gnome Linux, Gui, Gnome Gnome

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Wenn man sich das so ansieht war das wahrscheinlich eine sehr billige PR-Nummer von Groupon, schließlich sind sie jetzt mit ihrem Produkt in aller Munde, während Gnome immer noch ein kleines, unbekanntes Unternehmen mit einem Marktanteil von wahrscheinlich weit unter einem Prozent ist.
Man könnte echt denken daß es genau so geplant war.
 
@Johnny Cache: Aber auch für Gnome, was nun auch nicht jeder kennt ;)
 
@tomsan: Naja, die Zielgruppe von Gnome ist ohnehin schon verdammt klein und deren beste Zeiten haben sie auch schon lange hinter sich. Lange Zeit war Gnome für mich der einzig wirklich brauchbare Windows-Manager, aber als sie dann mit Gnome 3 völlig durchgedreht sind, ist auch Linux für mich gestorben.
 
@Johnny Cache: Weiß nicht, jeder der das gelesen hat, assoziiert mit Groupon nun ein böses Unternehmen. Und böse meidet man normalerweise. Ich würde eher sagen, da hat sich Groupon mal wieder ins eigene Bein geschossen. Der Laden hat eh schon einen extrem schlechten Ruf und schreibt seit geraumer Zeit Verluste. Es sollte eigentlich nur noch eine Frage der Zeit sein (maximal 2 Jahre), bis Groupon pleite ist.
 
@karacho: Also ich verbinde mit der Aktion eher Gnome als Trolle die versuchen "Markenrechte" an einem alltäglichen Wort in Bereichen durchzusetzen in denen sie selber gar nicht tätig sind. Eine Verwechslungsgefahr hat wohl zu keiner Zeit bestanden und selbst wenn hätte es eher der Verbreitung von Gnome genützt als geschadet.
Und ja, natürlich weiß ich das vergleichbare Dinge von anderen Firmen und Obsthändlern ähnlich gehandhabt werden, aber auch das macht die Aktion nicht vernünftiger.
 
@karacho: Nicht ganz. Leute vergessen schnell. Dasselbe bei Barilla un den homophoben Aussagen. Neuromarketing-technisch ist es trotz kurzfristiger schlechter Werbung trotzdem langfristig "gute" Werbung, da man manchmal auch unterbewusst in den Köpfen bleibt. Gibt interessante Langzeitstudien und Verbrauchertests dazu.
 
Hätte man auch ohne negative Presse haben können.
 
@Memfis: dann hätte aber Groupon gar keine Presse und das wäre wahrscheinlich das größere Übel.
 
Da ist leider nicht immer viel geschehen. Es wird ihm bestimmt nicht angehalten sein.
 
Mal sehen wie man es nun nennt. KDE? Xfce? Natürlich reiner Zufall.
 
Namensvorschlag: Gecko ........;)
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