Satya Nadella in Berlin: Windows 10 ist mehr als nur Betriebssystem

Der Microsoft-CEO ist derzeit in Berlin und hat heute die größte und wichtigste deutschsprachige Entwicklerkonferenz von Microsoft eröffnet. Auf dem "Technical Summit" rührte Satya Nadella die Werbetrommel für Windows 10 und erläuterte auch seine ... mehr... Microsoft, Microsoft Corporation, Ceo, Satya Nadella, Nadella, Microsoft CEO Bildquelle: Microsoft Microsoft, Microsoft Corporation, Ceo, Satya Nadella, Nadella, Microsoft CEO Microsoft, Microsoft Corporation, Ceo, Satya Nadella, Nadella, Microsoft CEO Microsoft

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Da hat Microsoft aber ganz kräftig von Google geklaut:
Don't be evil.

Google scheints ja damit nicht mehr so genau zu nehmen, Microsoft macht im moment imho alles richtig. Habe also vor einem jahr genau richtig gehandelt, als ich von meiner Google-Welt zu MS übergesiedelt hab.
 
@Bautz: Ja, mir gefällt der Weg von Nadella auch. Ich hoffe sie bleiben dabei, ist mir sehr sympathisch. Das sage ich als jemand der MS früher (90er) gehasst hat.
 
@Lex23: Wie kann man denn eine Computerfirma "hassen"?
 
@Skidrow: Weils cool ist. War auch mal jung. War früher (iOS 6) selbst mal Apple-Jünger, heute kann mit mit iSonstwas nix mehr anfangen.
 
@Skidrow: "hassen" ist wohl ein zu hartes Wort. Ich konnte sie nicht leiden, passt wohl eher. Ich habe aber meine Meinung mittlerweile geändert. Windows ME ist vergeben, und seitdem hatte ich fast nur gute Erfahrungen mit Windows. Selbst Vista hat mir nie Probleme bereitet.
 
@Lex23: Willkommen im club... bei mir hats bis Win 7 gedauert... und 8 habe ich als Produkt dann auch wieder gehaßt, bis ich WP 8 haqtte, dann fiel die KAchelphobie... Heute will ich nicht merh darauf verzichten. Angesichts des Pfusches der Konkurrenz können wir froh sein, daß es MS gibt. :)
 
@Bautz: Was macht Google denn gerade alles falsch, wenn man mal von ihrem fürchterlichen Geschmack bei GUIs und der immer weiteren Beschränkung der User absieht, welche aber bei allen anderen deutlich ausgeprägter ist?
 
@Johnny Cache:
1. Die GUI, wie du schon sagst
2. Adwords hat mir schonmal passendere Inhalte geliefert (könnte aber sein, dass es daran liegt dass ich Google jetzt nicht mehr nutze und sie weniger von mir wissen)
3. WTF haben die aus Youtube gemacht? Ich finde Videos die ich suche nur noch mit Bing oder Yahoo. Youtube ist übrigens der einzige Google-Dienst den ich noch nutze, mangels Alternativen).
4. Die Google Dienste sind bis auf ein paar Windows Apps kaum auf anderen Plattformen verfügbar. Windows Phone? Denkste. Blackberry? Hat Google noch nicht gemerkt dass die mit BBOS10 wieder mitspielen.

Nachtrag:
Inzwischen habe ich folgende Hardware:
* Windows PC (daddeln, Media-Center)
* Windows-Tablet (Lenovo Miix 1. Generation)
* Lumia 820 (ich warte sehnsüchtig auf einen Nachfolger mit Mittelklasse-Hardware & max. 4,3")
* Blackberry Z10 (Integration problemlos)
Auch mit dem Galaxy Tab (Android 4) meiner Freundin keinerlei Integrationsprobleme.
 
@Johnny Cache: Die GUI ist doch das einzige, was sie richtig machen... :D
 
@Bautz: Wenn sie alles richtig machen würden, könnte ich als PC Spieler wenigstens die alten Halo-Teile spielen. Aber so hält mich nicht mehr viel bei Windows bis auf ein paar Spiele, die bald auch auf Linux portiert werden. Apple-User wird man kaum mit Win10 zurückholen. Die sind im Ökosystem gefangen und alle anderen Windows Nutzer werden wohl bei Windows bleiben.
 
@blume666: Da stimme ich zu, wäre schon cool wenn es Halo auf PC geben würde.
 
@Bautz: Seltsamerweise wird dies genau als Argument genommen sich eine PS4 statt Xbox One zu kaufen. Angeblich würde es all die Xbox One Exklusives auch auf dem PC geben und dies sei nicht cool und deshalb könne man sich lieber Nintendo oder PlayStation kaufen. Diese Wechselwirkung hat glaube ich nur Microsoft, es gibt wohl kaum eine andere Firma von der erwartet dass sie ihre Produkte individuell anbieten. Der PC Spieler heult rum das bestimmte Spiele nicht kommen und genau dies wirft man andersherum wiederum Microsoft vor, nämlich dass so viele Spiele auf dem PC kommen und die Konsole zu wenig exklusive hat.
 
@blume666: Also ich werde in 1-2 Jahren komplett auf Windows wieder umsteigen und mein iPhone 6 Plus, Macbook Pro und iPad in Rente schicken. Surface Pro und schicken Lumia und fertig
 
@Bautz: Verstehe nicht, was du mit "richtig gehandelt" meinst? Kannst du das näher erläutern?

Letztlich war der Aufwand des wechselns doch vollkommen verschwendete Zeit. Verstehe eh nicht, warum man von Google zu MS oder umgekehrt wechseln sollte? Macht doch keinen Unterschied, ob du deine Daten nun Google oder MS überlässt.

Wenn du es wirklich richtig gemacht hättest, dann wärst du vor einem Jahr auf einen vertrauenswürdigen Dienst umgestiegen oder wärst selber zu deinem eigenen Dienstanbieter geworden.
 
@seaman:
Naja, ich habe zwar das notwendige Nowhow um eigene Server zu betreiben, aber einfach nicht die Zeit.
Ich bringe mein Auto auch in die Werkstatt zum Reifenwechsel, obwohl ich selbst könnte.

Der Grund für den wechsel war mein Samsung Galaxy Ace. Es hat mit einfach tierisch aufgeregt in den zwei Jahren. Danach wollte ich eigentlich schon wieder zurück zu einem Handy mit Tasten, habe aber bei einem Freund ein Windows Phone gesehen. Also dann doch mal das Lumia 820 ausprobiert, und es hat mich begeistert (Akku & Bedienung). Leider hat Google dafür keine Dienste bereitgestellt (Gmail nur über Pop3 ...). Da die Google-Dienste genau da anfingen, diese neue unsägliche GUI zu bekommen, hab ich zuerst meine Email umgezogen, damit natürlich die Kontakte. Als letztes kam noch Skydrive dazu.

Inzwischen habe ich einen Firmen-Blackberry. Integration absolut problemlos. Und Google? Immer noch alles schön über POP3.
 
@Bautz: Also eine Synology NAS kostet weniger Zeit zum einrichten als Daten in eine externe Cloud zu laden. Und Reifenwechseln lassen dauert bei mir länger als es selbst zu machen. Ich habe aber kein Bock die Hände dreckig zu machen ;-)
 
Windows auf dem Desktop festigen, und MS Produkte so weit wie möglich verbreiten. Da man im Mobilen Sektor hinterher läuft, kann zumindest mit OneDrive, Office 365 und anderen Diensten Geld in diesen Bereichen verdienen.
 
@Ashokas: Und dann nebenher noch im mobilen Sektor aufholen. Dann haben sie alles richtig gemacht.
 
@HeadCrash: Ist nur nich so sicher ob der Mobile Sektor ihnen ueberhaupt noch wichtig ist
 
@-adrian-: Das hoffe ich doch. Auch wenn man bei MS natürlich nie 100% sicher sein kann. Aber aktuell sehe ich noch nicht, dass sie die mobilen Bereiche, also Surface und Windows Phone) fallen lassen. Immerhin investieren sie gerade massiv in ein einheitliches OS. Wofür sollte man sich die Mühe machen, wenn man dann alles bis auf Server, Desktop und Xbox einstellt?
 
@-adrian-: Wenn die ausgelobte Strategie "mobile first, cloud first" heißt glaube ich auch eher nicht daran, dass der mobile Sektor einfach fallen gelassen wird...
 
@-adrian-: man kauft auch einfach mal so eine handy firma auf, weil einem der mobile sektor überhaupt nicht wichtig ist.
 
@HeadCrash: Es wird sicher einige geben, die mit den Produkten zufrieden sind und sich vielleicht bei einem Smartphone Wechsel denken, ach warum nicht mal ein Windows Phone nehmen
 
@Ashokas: Oh, ich kenne mittlerweile sogar schon einige von der Sorte. Und an manchem Wechsel war ich nicht ganz unbeteiligt *g*
 
@HeadCrash: Gut gemacht... ;)
 
@Ashokas: Ist auch verständlich dieser Schritt. Im Businessbereich dominieren iPhone und iPad mit ca. 69% und 73% den Markt. WIN hat da gerade mal 1%!!!
Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldung/Enterprise-Geschaeft-iPhone-6-draengt-Android-zurueck-2445784.html

MS bleibt gar nichts anderes übrig, als was neues auf die Beine zu stellen. Die crux dabei ist nur, dass sie sich durch das ausbreiten auf andere Geräte auch deren Status zementieren.
 
Wurden die Bilder von WF gemacht?
 
@hundefutter: nein wurden sie nicht. Das war von dem Hausfotografen von Microsoft ;)
Das kann ich dir zu 100% bestätigen.
 
Technisch und featuremäßig ist Windows 10 bislang ein ziemliches Schmalspur-Release. Da muss man wohl um so mehr die Werbetrommel rühren. Ich bin aber recht sicher, dass 10 ein großer Erfolg wird (verglichen mit 8) und damit sicher den hier heraufbeschworenen "Neuanfang" für MS schaffen wird.
 
@Givarus: Windows 10 ist noch gar kein Release, sondern Work in Progress.
 
@DON666: Ist mir schon klar. Kann ja auch sein dass da noch richtig viel kommt, doch wenn ich an Vista, 7 oder 8 denke, zweifel ich da etwas dran. Ich habe mir von allen diesen Versionen (ja und auch von 10) die Pre-Releases ca. 1 Jahr vor release angesehen. Und die zeigen, dass nicht (mehr) unbedingt die Zeit für viele neue Features ist! Aber ich lasse mich da aber gerne eines Besseren belehren.
 
@Givarus: Laut Aussage vom MS, beinhaltet die Windows 10 Preview nur ca 10% von dem Finalen Produkt.
 
@Ashokas: Und diese 10% beschränken sich bisher auf so gut wie nichts relevantes. Bisher ist es nichts anderes als ein Win8.1 mit geringfügigen Veränderungen, von denen zumindest alle sichtbaren von Dritten deutlich besser gemacht werden.
Ob sie sich damit vom Makel des Win8.x lösen können würde ich mit dem was sie bisher gezeigt haben doch eher bezweifeln.
 
@Johnny Cache: Und das weißt Du, weil Du den Quellcode von Windows 10 mit dem von 8.1 verglichen hast?

Ich frage mich, wann die vielen "Fachpersonen" hier endlich mal begreifen, dass ein Betriebssystem weit mehr ist als seine Oberfläche.
 
@HeadCrash: Und komischerweise wird von Seiten der Fachpresse und sogar Microsoft selber ausschließlich auf den Veränderungen der GUI rumgeritten. Oder habe ich irgendwelche Infos verpaßt?
Genau deswegen halte ich die Bezeichnung "technical preview" auch für völlig daneben, weil eben gerade die Dinge im Hintergrund nicht im Fokus stehen.
 
@Johnny Cache: Schon mal drüber nachgedacht, dass Microsoft Businesskunden vollkommen andere Dinge erzählt? Microsoft arbeitet derzeit intensiv direkt mit großen Enterprise-Kunden zusammen und dabei geht es ganz sicher nicht um das neue Startmenü.
 
@HeadCrash: Unter der Haube hat sich auch bei WIN 8 nicht viel geändert. Ausser dass man beim Startvorgang manipuliert hat und ressourcen- oder zeitfressende Routinen weit später laden lässt als sonst.
Nichts desto trotz dauert das automatische mounten von Net-Volumes Ewigkeiten.
Immer noch werden Festplatten anhand von Buchstaben identifieziert und nicht nach dem Namen der Platte.
Ich habe hier auf einem 4GHz i7 Quadcore definitiv keinen Leistungsvorteil gegenüber WIN7. Und mit WIN 10 wird sich da auch nichts wesentliches ändern.
Und es stimmt schon: 99% aller Berichte über ein neues WIN beschränken sich auf optische Gimmicks oder Gags die andere OS längst beherrschen. Darauf ist gepfiffen.
 
@HeadCrash: Was sind diese ominösen Businesskunden und in welchen geheimen Ecken treffen sie sich um heimlich um Dinge auszutauschen die niemals in der Presse landen?
Möglich daß sie sowas im absolut geheimen veranstalten, aber dann brauchen sie sich dann nicht zu wundern wenn sie völlig an allen aktuell unbeteiligten vorbei arbeiten.
 
@LastFrontier: Unter der Haube hat sich auch bei Win 8 einiges verändert. Das sind Dinge wie Threading-Verhalten, Speichermanagement, Security-Aspekte etc. Und natürlich der komplette Umbau in Richtung vereinheitlichter Plattform.

Man kann ein OS nicht einfach nur nach der Optik bewerten. Oder besser gesagt, man sollte nicht, denn ich behaupte, die UI macht nicht mal 10% eines OS aus.
 
@Johnny Cache: Was hat das mit geheimen Ecken zu tun? Du hast noch nie mit einem größeren Unternehmen zusammengearbeitet, oder? Da gibt es NDAs, Meetings beim Kunden oder Meetings bei Microsoft in abgeschotteten Gebäuden/Räumen etc. So was gibt es täglich überall.

Und spricht man eben über Dinge, die nicht für die Öffentlichkeit und damit auch nicht für die Presse sind.
 
@HeadCrash: Ich kann nur das bewerten auf das ich zur Zeit zugriff habe oder das wovon ich wenigstens durch dritte erfahre, und das ist nun mal etwas daß in meiner Welt immer noch ein Win8.2 und sicher nicht mehr ist.
Entweder ist das was wir hier bisher von Win10 erfahren haben alles was es zu berichten gibt, oder sie haben aus ihren bisherigen Fehlern nicht das geringste gelernt. Beide Möglichkeiten sind nicht wirklich vielversprechend.
 
@Johnny Cache: Warten wir's ab ;-)
 
@HeadCrash: Das ist schon richtig was du schreibst. Aber derzeit ist es so, dass eben nur an der GUI aufgezogen wird.
Und wie erwähnt ich habe abgesehen von der GUI und der Bedienung keinen Unterschied zwischen 7 und 8.
Rippen, konvertieren, kopieren, Bildbearbeitung, kalkulation - geht alles nicht schneller.
 
@HeadCrash: Mindestens einer von uns wird sich beim fertigen Produkt ganz fürchterlich wundern. Wenn wir Pech haben sogar beide.
 
@LastFrontier: Naja, alles, was Du da anführst, hängt von der Hardware ab. Rippen und Kopieren hängt an der Geschwindigkeit von Platte oder Laufwerk, Konvertieren, Bildbearbeitung, Kalkulation an der Geschwindigkeit des Prozessors. Ich will nicht sagen, dass man so etwas nicht vielleicht noch beschleunigen kann, aber die Änderungen in Windows 8 lagen da in anderen Bereichen.

Das neue Threading z.B. macht das System robuster, da bestimmte Deadlocks, die durch Programmierfehler entstehen, umgangen werden. Das neue Speichermanagement macht den Speicher nicht schneller, sorgt aber z.B. durch eine Art Kompression von Pages im Speicher dafür, dass Windows mit deutlich weniger Ressourcen auskommt. Auch die Security-Mechanismen machen Windows nicht schneller. Aber all das macht Windows besser.
 
@Johnny Cache: Das kann durchaus passieren. Aber vielleicht gelingt MS ja mit Windows 10 der Wurf, den sie anvisieren. Und Microsoft Band zeigt, dass MS auch im stillen Kämmerlein etwas entwickeln kann, was genau den Nerv des Marktes trifft.
 
@HeadCrash: Daß sie können wenn sie wollen sieht man am absolut grandios gelungenen Server Manager von 2012 oder an IPAM, aber leider zeigen sie auch immer wieder allzu deutlich daß diese Dinge leider Ausnahmen sind.
 
@Ashokas: wo gibt es diese Aussage? Haste mal ne Quelle? Wenn das so ist haben sie auf jeden Fall noch ne Menge Arbeit vor sich!
 
@Givarus: Joe Belfiore traf die Aussage mal in einem Interview 1-2 Tage nach der Vorstellung von Windows 10. Quelle habe ich leider nicht.
 
@Givarus: Wenn die News stimmen erwartet uns 2015 schon so einiges neues.
 
Zum letzten Absatz. Klar sollte MS dorthin gehen wo Nutzer sind, vor allem da man eine Software Firma ist. ABER, es deutet sich seit einiger Zeit an, dass Windows immer mehr als Hobby betrachtet wird. Beispiel Windows Phone. Heute wurde bei WMpoweruser stark kritisiert, dass Windows Phone viel zu langsam entwickelt wird. Android wird mit der neuen Version einen großen Schritt machen. Windows Phone Nutzer dagegen hören seit Jahren: Wait for Mango, wait for 8.0, wait for 8.1, wait for GDR1. Irgendwann ist es einfach nur traurig. Skype ist eine Lach Nummer auf WP. Und Xbox Music einfach nur voller Bugs. Mann erkennt teilweiße die Namen der Songs nicht mehr, da Metro UI da knallhart abschneidet. Wenn die Services von MS auf anderen Plattformen besser sind, brauch ich dann noch Windows ? Brauch ich dann noch Services von Microsoft, oder kann ich dann zu einem anderen Anbieter gehen, der ALLE seine Produkte ernstnimmt?
 
@something: Genau das ist der Punkt.
 
Immer wieder frage ich mich, wenn "Verantwortliche" ihren Senf abgelassen haben, wovon reden die (der) eigentlich?
Kein Unternehmen in meinen Umkreis würde Daten in die Cloud auslagern, schlicht weg viel zu unsicher!
Kaum ein Unternehmen braucht den ganzen "Firlefanz" in 8 oder 10, die haben selbst Programme die Effektiver arbeiten!
Kaum ein Mitarbeiter hat das Recht (Admin), über einen Store Programme zu kaufen oder gar zu installieren (Hoffe ich, für die vielen Unternehmen die ich nicht kenne, mit)!
Irgendwie ist Windows 8 und bis jetzt auch 10 wie ein Kinderzimmer, viele Spielereien, viel was kaputtgehen kann, viele Bunte Sachen die für Kinder Lebensnotwendig sind, für Erwachsene nur Überflüssiger und Sicherheitskritischer Ballast ist.
Windows braucht eine Gute "Maschine" mit einer offenen GUI, die sich jeder so verunstalten kann wie es ihn belibt.
 
@Kribs: Man glaubt gar nicht, wie viele Unternehmen bereits Daten in der Cloud haben, selbst wenn sie es selbst nicht wissen. Genug Mitarbeiter gerade auch aus dem Management nutzen iPhones inkl. iCloud, ohne sich wirklich viele Gedanken darüber zu machen. Viele Mitarbeiter in Unternehmen - sogar in öffentlichen Behörden - nutzen Cloud-Datenspeicher wie Dropbox, um "schnell mal Daten mit einem Externen auszutauschen". Von daher ist die Dunkelziffer deutlich höher, als so mancher vermutet. Ich kenne genug CIOs, die davon überrascht waren, wie viele Mitarbeiter bereits Cloud-Dienste an der internen IT vorbei nutzen und dort tatsächlich Firmendaten ablegen.

Auf der anderen Seite sind die meisten Cloud-Datenzentren sicherer, als ein normales Unternehmen es jemals selbst hinbekommen würde. Das Problem ist nur, dass die meisten IT-Admins in Unternehmen sich maßlos überschätzen. Schutz vor Eindringen in die Einrichtung, Schutz gegen Datenverlust durch Ausfall von Hardware, Schutz vor Abgreifen von Daten etc. ist in Cloud-Datenzentren um ein Vielfaches höher als in den meisten Unternehmen.

Und beim Store vergisst Du, dass es neben dem offiziellen Store von MS ja durchaus einen Unternehmensstore geben kann, über den Mitarbeiter recht problemlos z.B. interne Applikationen installieren könnten, da sie dafür nicht einmal Administratorrechte benötigen.
 
@HeadCrash: Du hast schon Recht daß die Sicherheit bei solchen Diensten relativ hoch ist, aber das ändert nichts an der Tatsache daß die Mitarbeiter gegen die Datenschutzrichtlinien verstoßen und sich damit mindestens eine Abmahnung einfangen können.
Es ist letztendlich aber ein gewaltiger Unterschied ob ich für meine eigenen Versäumnisse meinen Arsch hinhalten muß wenn das eigene Netzwerk unsicher ist, oder ob nicht authorisierte Dritte unsere Daten versaubeuteln.
 
@Johnny Cache: Ich sag ja auch nicht, dass jeder blindlinks alle seine Daten in die Cloud pumpen soll. Aber zu sagen, dass Cloud-Dienste grundsätzlich unsicherer sind als das eigene Datacenter halte ich für falsch. Gerade bei Unternehmen, die evtl. sogar selbst denselben Anforderungen genüge tun müssen, wie große Cloud-Anbieter.

Ich finde es immer wieder witzig, wenn sich z.B. eine Telekom hinstellt und behauptet, dass die Daten in ihren deutschen Datenzentren sicher seien. Weit gefehlt. Denn zum einen ist auch eine Telekom aufgrund der amerikanischen Töchter zur Herausgabe von Daten im Rahmen des Patriot Act verpflichtet, zum anderen greifen Geheimdienste an wichtigen Knotenpunkten Daten ab, ohne die Notwendigkeit, die Hardware des Datacenters zu kompromittieren.

Ist in meinen Augen ein sehr schwieriges Thema, weil vor allem viele Emotionen mitspielen.
 
@Kribs: Daß jeder Admin oder für ihn verantwortliche auf der Stelle gefeuert werden sollte wenn er auch nur an Clouddienste denkt ist klar, aber andere Dinge wie der Store sind nicht per Definition schlecht, wohl aber wenn man die Abläufe genauer betrachtet.
Man soll eigene Stores für die Firma erstellen können, von dem aus die User Software auch installieren dürfen. Auf der anderen Seite möchte man aber nicht daß plötzlich jeder mal eben Photoshop installiert weil er irgendwo davon gelesen hat, was bedeutet daß man wieder mit ganz genau definierten Berechtigungen anfangen muß, was letztendlich auch nicht besser ist als die Software gleich da zu installieren wo sie auch gebraucht wird.
Jeder der schon mal mit Usern zu tun hat weiß was die den lieben langen Tag für einen Mist verzapfen, da sollte man denen wirklich nicht mehr Rechte einräumen als unbedingt notwendig. Auf der anderen Seite ist es aber schön daß man heute vermurkste Dateien mit VSS wiederherstellen kann und nicht wie damals mit Backups rumhantieren muß. Da ist der Nutzen schon viel eher gegeben als beim Store.
 
@Johnny Cache: Der Unternehmensstore hat nichts mit Berechtigungen auf den normalen Store zu tun. Es ist ein vollkommen eigener Store, in dem einfach nur die Apps drin sind, die das Unternehmen haben möchte.
 
@HeadCrash: Klar, aber auch für die muß man Berechtigungen vergeben, sonst installiert sich jeder Arsch irgendwelche Software die er gar nicht benötigt. Gut, natürlich kann man wahrscheinlich auch die Lizenzen begrenzen, aber auch das hilft nicht viel wenn plötzlich jemand was braucht und die Lizenzen vergriffen sind weil es irgendwo sonst unnötigerweise installiert wurde.
 
@Johnny Cache: ich bin da kein Experte, was den Company Store angeht, aber ich vermute, dass man den ähnlich einrichten kann, wie man es von Gruppenrichtlinien gewöhnt ist. Also bestimmte Store-Einstellungen für bestimmte Rechnergruppen. Dann könnte man das gut steuern. Und bei eigenen Applikationen dürfte das mit den Lizenzen eh kein Problem sein.

Der Aufwand der Konfiguration könnte so deutlich geringer sein, als der für das Manuelle Installieren von Maschinen.
 
Zumal es ja heute schon genügend Tools gibt, die genau das machen. Matrix 42 z.B.
 
Windows 10 ist doch Windows 8 an dem wieder ein bisschen rumgebastelt wurde. Dass das ganze Zeug "einzigartig und revolutionär" sein soll, langweilt mich langsam. Den gleichen Kram haben sie bei 8 auch schon behauptet, und was ist rausgekommen? Eine Katastrophe, wie jeder weiß...
 
@Jas0nK: Nö, da weiß ich z. B. nichts von. Ich gehöre aber auch zu denjenigen, die 8 "angenommen" haben. Keine Frage, 8.1 gefällt auch mir ne ganze Ecke besser als die Urversion, trotzdem ist das keine "Katastrophe", sondern ein völlig zu Unrecht runtergemachtes Produkt, weil eben die meisten Leute von dem umgebauten Bedienkonzept erschlagen wurden.
 
@DON666: Das schöne ist doch das in erster Linie die ganzen Nerds und Freaks erschlagen wurden. Die die Computer-Gurus sind behaupten dann man würde nichts mehr finden. Eigentlich sollten gerade diese Menschen aufgeschlossen und lernfähig sein.

Wer mit Win95 klar kommt und nicht auf den Kopf gefallen ist der kommt nach ner halben Stunde auch mit Win8 klar.
 
@Paradise: Mein Reden... ;)
 
@Paradise: Da wurde niemand erschlagen. Selbst meine kleine Tochter konnte Windows 8 sofort bedienen, nachdem ich ihr verraten hatte, dass es da versteckte "Funktionsecken" gibt mit denen man es dann ganz normal bedienen kann.

Versteckte Bedienelemente sind bei einer grafisches Oberfläche, deren Bedienung sich ja eigentlich von selbst erklären sollte, aber trotzdem ein klarer Designfehler und Usability-SuperGAU, da ein nicht vorgewarnter Anwender solche versteckten Bedienelemente nicht auf Anhieb finden kann und es somit keine selbsterklärende Bedienoberfläche mehr ist.

Die versteckten Bedienelemente von Windows 8 bleiben auf einem Desktop-PC aber auch für "eingeweihte" Nutzer weiterhin ein ineffizientes Fehldesign, weil sie oft noch längere und umständlichere Mauswege verlangen als die ohnehin schon ineffiziente Windows-Taskbar. Ich habe z.B. einen 6-Monitor-Setup und könnte meiner Maus jeden Tag Kilometergeld zahlen, wenn ich die Oberfläche von Windows 8 nicht komplett gegen meine eigene Oberfläche ohne Charm Bars und Taskbar ausgetauscht hätte. Bei meiner eigenen Oberfläche habe ich Kommandozeile, Startmenü, sämtliche Laufwerke mit ihren Dateilisten und die Herunterfahren-Schaltflächen, sprich das gesamte System, immer direkt per Rechtsklick auf den Desktop erreichbar unter meinem Mauszeiger. Da ist es egal, auf welchem der 6 Monitor ich mit dem Zeiger gerade bin, mit winzigen Mauszeigerbewegungen und maximal zwei Klicks (einer rechts, einer links) habe ich jede installierte Anwendung auf dem System im Handumdrehen gestartet. Davon kann man unter der originalen Windows 8 Oberfläche nur träumen. Die ist einfach ineffizient auf dem Desktop, deshalb möchte die keiner nutzen, der professionell damit arbeiten muss. Windows 8 bedienen zu lernen ist überhaupt nicht das Problem. Die Oberfläche ist einfach unkomfortabel auf einem Desktop: Viel zu lange Mauswege bis in Bildschirmecken und endlose lange Klick- und Scrollorgien. Oft sogar mit mehrmaligem Austausch des gesamten Bildschirminhaltes für Funktionen, wo selbst auf dem schon nicht sehr effizienten Windows 7 noch 1-2 Klicks ohne mehrmaligen Wechsel des kompletten Bildschirminhaltes reichten. Das braucht einfach kein Mensch, wenn er wirklich produktiv arbeiten möchte und keinen Spass an tagelangem Mausschubsen und Herumklicken hat. Als reine Beschäftigungstherapie mag Windows 8 ja wertvoll sein, zum Arbeiten ist es die Pest.

Das einmal jemand gesagt hätte: "Ich will mit Windows 8 nicht arbeiten, weil mir der Lernaufwand um die schlappe Hand voll an Veränderungen in der grafischen Oberfläche zu begreifen zu hoch ist!", ist mir in meinem Umfeld noch nicht untergekommen. Die hatten alle keine Lust auf noch mehr Mausschieberei und noch mehr Klickerei für das selbe Ergebnis.

Man kann dumm wie drei Meter Feldweg sein und hat nach einem Hinweis auf die versteckten Bedienelemente trotzdem keine Schwierigkeiten Windows 8 zu bedienen. Da gibt es also nicht viel zu lernen. Lerne mal 10% der Möglichkeiten der Windows Power Shell zu beherrschen und anzuwenden, da hast Du eine ganze Menge mehr zu lernen als wenn Du von Windows 7 kommend die grafische Oberfläche von Windows 8 bedienen lernen möchtest.

Ich bediene Windows fast nur so, wie ich auch alle meine Linux-Installationen bediene: Hauptsächlich aus der Kommandozeile, sprich CMD und PowerShell. Warum? Weil das effizienter ist als in grafischen Oberflächen herumzuklicken. Ich brauche z.B. zum Start eines Programms nicht erst irgendwelche Menüfenster öffnen und Icons in weiteren Menüs oder Suchergebnissliste suchen und anklicken. Ich muss mich auch nicht auf dem Desktop umsehen, wo ich das Icon des vor einem Jahr zuletzt genutzten Programms XY denn nun wieder abgelegt hatte. Ich gebe einfach den Namen des gewünschten Programms in der Kommandozeile ein und drücke Enter und da ist es. Ganz ohne Icon-Suche und Mausgerudere. Das ist effizient und darum interessiert mich die grafische Oberfläche die meiste Zeit überhaupt nicht. Die wird bestenfalls genutzt um grafisch aufgepeppte Dokumente, Videos, Fotos oder eben Webseiten hübsch bunt darzustellen. Die Arbeit erledige ich aber in der Kommandozeile. Weil es eben effizienter ist.

Stelle z.B. mal die statische IP Deines primären Netzwerkadapters auf grafischem Wege in Windows 8 ein. Ich wette, ich bin lange vor Dir fertig, selbst wenn ich die Zeile "netsh interface ip set address "Local Area Connection" static 192.168.1.1 255.255.255.0 192.168.1.254 1" komplett ohne Autocomplete tippen muss. Alleine das Aufrufen des Einstell-Dialogs mit dem Suchen des richtigen Eintrags in der Systemsteuerung, des richtigen Netzwerkkartenicons, des richtigen Untermenüeintrages, des richtigen Kartenreiters etc. auf grafischem Wege und der ständige Tastatur-Maus-Wechsel beim Eintragen der IPs bzw. der Netzwerkmaske übersteigt bei weitem die Zeit, die ich im 10-Finger-System brauche um die oben genannte Kommandozeile einzutippen und damit genau dieselbe Arbeit zu erledigen. DAS ist Effizienz und dafür lohnt es sich auch die entsprechende Befehlssyntax zu lernen.

Fazit:
Grafische Oberflächen sind nur ein Thema für Computer-Anfänger. Deshalb hat auch so lange niemand Wert darauf gelegt eine grafische Oberfläche für Unix/Linux-Systeme zu entwerfen in der alle Systemeinstellungen erreichbar sind. Das interessierte einfach niemanden, weil niemand sich die Mühe macht sich an endlosen Mausklickpfaden durch zig Untermenüs entlang zu hangeln um eine Einstellung zu ändern, wenn er einfach nur einen kurzen Befehl eintippen muss um dasselbe zu erreichen.

Wenn mir eine grafische Oberfläche zu ineffzient erscheint, dann ersetze ich sie einfach. Bei mir läuft auf Windows 8 (wenn ich es denn mal nutze) die von mir schon zu Windows-XP-Zeiten auf Windows portierte Version eines auf Linux-Systemen heute unter dem Namen Fluxbox bekannten Windowmanagers. Damit habe ich schon die ineffiziente Bedienoberfläche von Windows XP einfach ersetzt, danach die von Vista, 7 und nach einigen mauserschöpfenden Wochen mit Windows 8 eben auch dessen Oberfläche. Das 8.1er Update brauchte ich gar nicht erst.

Computer-Profis beschweren sich nicht über eine Oberfläche, sie tauschen sie aus oder verzichten auf sie, wenn sie ineffizient ist. ;-)
 
@Jas0nK: Das ist wie mit der Vista Katastrophe von der 1000te erzählen die es nicht mal benutzt haben.

Wo bei 8 die Katastrophe sein soll versteh ich nicht. Läuft besser als alles andere was je da war und letztendlich wird sich nur am Startmenü hochgezogen.
 
Gibts jetzt auch auf Youtube https://www.youtube.com/watch?v=hgQaeadBBzo
 
haben die nicht mit windows 8 genauso rumgeprahlt? und was kam dann raus?
 
@snoopi: Das beste Windows aller Zeiten :-P
 
bei dem begriff cloud muss ich zwangsläufig an zentralisierung und überwachung denken. das konnte die gestapo und stasi auch :) nur damals gabs den geilen marketingbegriff "cloud" nicht :)
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