Deutsche Post und Telekom: Regierung plant Verkauf von Anteilen

Die Bundesregierung soll einem Bericht zufolge aktuell Pläne verfolgen, sich von einem Teil ihrer Beteiligungen an der Post sowie der Deutschen Telekom zu trennen. Man will dank eines guten Aktienkurses möglichst hohe Gewinne erzielen, um mit dem ... mehr... Google, Google+, Angela Merkel, Bundeskanzlerin, Hangout Bildquelle: Youtube-Channel der Bundesregierung Smartphone, Handy, Mobilfunk, Angela Merkel, Bundeskanzlerin, Kanzlerhandy Smartphone, Handy, Mobilfunk, Angela Merkel, Bundeskanzlerin, Kanzlerhandy taz

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Ich bin ja dafür, dass die stetig schimpfenden Benachteiligten des Netzausbaus die Mehrheit der Telekom als Konsortium übernehmen und dann in der Hauptversammlung den flächendeckenden Ausbau mit Glasfaser und 100MBit beschließen.
 
@iPeople: Ja
 
Genau wie bei der Bahn hätten sie es mit den Zelekom-Netzen machen. Infrastruktur -> Staat, Produktangebot -> privat.
 
@knirps: Und was wäre dann anders? Auch die Bahn hat unrentable Strecken dicht gemacht. Ergo hätte auch der Staat als Netzeigentümer des Telekomnetzes nicht in Gebiete ausgebaut, die sich nicht rentieren.
 
@knirps: Infrastruktur->Staat? Das hatten wir ja mal, als es noch die Deutsche Bundespost gab. Ich glaube nicht, dass uns mehr Beamte und Behörden wesentlich weiter bringen.
 
@Lastwebpage: damals gab es noch stabile telephonverbindungen, was kein voip-anbieter mehr zu garantieren braucht, weil es auch keiner könnte...da helfen auch keine notrufklauseln mehr...
 
Kurzfristige Panikaktion um schnell irgend eine Bilanz aufzubessern. Auf Dauer gesehen aber für die Nutzer ein Nachteil. Fundamentale Infrastruktur sollte immer in der Hand des Staates sein. Sonst passiert bei der deutschen Post das gleiche wie in Kanada, wo die einfach nicht mehr die Post aufs Land liefern und die Leute in die Stadt fahren müssen es abhohlen.
 
@Sam Fisher: Nachteile werden überbewertet... Schäuble hechelt der schwarzen Null (keine weitere Nettokreditaufnahmen) her, da wird gespart, koste es was es wolle.
 
@Sam Fisher: Aldi und LIDL müssen unbedingt in staatliche Hand ... kann doch nicht sein, dass Dorfbewohner in den nächsten Ort zum Einkaufen fahren müssenn ...
 
@iPeople: Naja, es ist ein Unterschied ob man einmal die Woche für den Großeinkauf in den Nachbarort fährt, oder ob man seine tägliche Post 60 km entfernt in der Stadt hohlen muss.
 
@Sam Fisher: Post kann man auch einmal die Woche abholen, so what. Wo wird die Grenze gezogen? Mir scheint, dass dies eher willkürlich gemacht wird. Und wer weit draußen wohnt, hat nunmal auch nachteile und kann nicht erwarten, dass die Allgemeinheit dafür aufkommt, dass diese Nachteile ausgeglichen werden.
 
@iPeople: Naja, für eine kleine 1-Mann/Frau Firma ist das mit der Post 1 mal in der Woche definitiv zu wenig.
 
@Sam Fisher: Dann würde ich die Standortfrage mal überdenken oder nen Praktikanten mit fahrrad zur Post schicken. Oder er zahlt der Post eben mehr, dann liefern die auch.
 
@iPeople:
"Post kann man auch einmal die Woche abholen, so what."

Nein, kann man nicht!
Es gibt eine ganze Reihe von Korespondenzen die Fristen unterliegen?!
Und nein, dass die meisten Fristen mindestens 14 Tage sind, ist kein Argument!

Der Rest Deines kommentars ist aber erst so richtig bescheuert!
Sorry, aber anders kann ich es nicht nennen!

Hätte man schon immer nach dieser Logik gehandelt würde man noch heute auf dem Land nachts mit der Kerze in der Hand über den Hof zum Donnerbalken laufen.
 
@Sam Fisher: ja...der steuerzahler zahlt über den umweg der infrastruktur die gewinne/dividenden der investoren...und das auch noch bei sinkenden leistungen und service...in meinem ort, wo im winter auch mal ein meter schnee liegen kann, mußte die gemeinde das bahnhofsgebäude kaufen, damit die fahrgäste im winter in einer beheizten halle warten können und damit das gebäude wenigstens notdürftig in schuß gehalten werden kann...auch den tunnel richtung gleise 2&3 hat die gemeinde finanziert...die bahn wollte noch nicht mal für den erhalt der vorherigen holzbrücke sorgen...an gleis1, wofür man weder brücke noch behindertengerechten ausbau benötigen würde, hält nun kein zug mehr...tja und halten tun hier auch nur noch vom land zu 100% finanzierte regionalexpresse...
 
Das ist mal wieder typisch kurzfristiges Denken. Da verkauft man lieber, um KURZFRISTIG mehr Geld zu haben, als langfristig mehr Geld durch die Dividenden der AG zu verdienen. Am Ende klagt man dann, dass man nicht mehr so viel einnimmt wie früher...
 
Na dann liebe Leute. Wer noch Kohle vom Staat zu bekommen hat sollte sich die möglichst schnell holen. Das nächste sind dann die Gold-Reserven der BRD. Die EU ist ein Fass ohne Boden!
 
Das ist irgendwie nichts Halbes und nicht Ganzes. Im Gegensatz zu manchen Anderen hier, sehe ich es durchaus so, dass Probleme mit dem Netzausbau und z.B. die Sache mit öffentlichen WLAN, durchaus teilweise in dieser Halbstaatlichkeit liegen. Allerdings bedeutet ein Verkauf sämtlicher Aktien ja weiterhin keinen freien Markt, die Bundesnetzagentur/Regulierungsbehörde wird es ja nach wie vor geben, so das sich Anbieter ohne eigene Netze auch weiterhin bequem zurücklehnen können und warten was die Telekom so macht, oder auch nicht.
Zu den 17 Mrd. Die mögen sich vielleicht viel anhören, sind es aber irgendwie nicht. Ein paar Euro für die Bundeswehr, ein paar Euro für z.B. Sanierung von Brücken, da ist das Geld schnell weg.
 
@Lastwebpage: Den freien Markt gibt es doch ... Jede Telcom-Firma kann netze bauen.
 
@iPeople: Ja, KANN, einige machen es ja auch, andere verlassen sich aber eben auch, auf die regulierten Preise für die Nutzung des Telekom Netzes.
 
@Lastwebpage: Und warum ist das dann kein freier markt?
 
@iPeople: weil die Telekom z.B. die Leitungen für einen festgelegten Preis vermieten muss? Die Grundidee dieser Regulierung mag ja okay sein, bloß habe ich eben so meine Zweifel ob dass dem Netzausbau wirklich so förderlich ist.
 
@Lastwebpage: Das kommt auf den Blickwinkel an. Stell Dir vor, die Telekom könnte diesen Preis willkürlich festlegen.
 
@iPeople: dann solltest aber mal sehen, was die turnschuhelektriker leisten.. husch husch die waldfee..
 
Privatisierungen haben immer Nachteile , in der Regel steigen dann die Preise weil das börsennotierte Unternehmen auf Teufel komm raus Gewinne machen will und die Arbeiter werden dann mit Niedriglöhnen in Tochterunternehmen abgeschoben . Wenn die es wagen zu streiken wird wieder der Untergang des Abendlandes propagiert und Progromstimmungen in den Medien vollführt wie "Hängt ihn höher" und solche Scherze, das hatten wir doch alles schon.
Der Gewinner bei der ganzen Sache ist nie der Verbraucher und nie der Angestellte, von daher Finger weg !
Wenn Merkel Geld will soll sie es mal damit versuchen das Geld bei den Krisengewinnlern abzuholen und vorallem die ganzen Steuersünder zur Nachzahlung zu verdonnern ! Ich verlange dabei nichtmal das die der Reihe nach alle in den Knast gehen sollen, die sollen aber 10 Jahre Steuern nachzahlen was in den Oasen verschwunden ist. Was glaubt ihr wie Reich dann das Staatssäckl ist , wir können davon jede Strasse und jede Brücke neu bauen.
Dazu wird uns in Deutschland aber ein Kanzler mit Eier fehlen, mit Mutti wird das nichts !
 
Am besten sie verkaufen die Anteile gleich an die Chinesen. Dann ist endlich der Weg Deutschlands besiegelt...

Reicht ja eigentlich das schon fast alle leeren Gebäude schon ausländische Investoren ergattern..

Der Ausverkauf Deutschlands beginnt.
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