BMW zeigt effiziente Straßenlaterne mit Ladestation für Elektroautos

Wer ein Elektroauto besitzt und regelmäßig fährt, der hat wohl auch "sein" spezielles Plätzchen, wo er das Fahrzeug aufladen kann. Die BMW Group hat nun den Prototypen einer "intelligenten" Straßenlaterne vorgestellt, diese ist nicht nur besonders mehr... Auto, BMW, Aufladen, Straßenlaterne Bildquelle: BMW Auto, BMW, Aufladen, Straßenlaterne Auto, BMW, Aufladen, Straßenlaterne BMW

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Ja dann mach mal.
 
@qsr: Bargeldlos klingt irgendwie nach zahlen...

Tesla hats vorgemacht die anderen wollen nicht mitziehen :/ schade

Bevor jemand aufschreit: Man bedenke wer die Laterne bezahlt!
 
@baeri: Vermutlich hat BMW die Laterne bezahlt (jedenfalls in der Projektphase), oder später der "Stromanbieter des Vertrauens". Irgendwie logisch, ich würde Dir ja auch nicht meinen Strom schenken wollen.
 
@rallef: jo.. die Entwickler...

bisher wurden die Laternen von den Kommunen bezahlt... irgendwie dann doch vom Bürger...
klar, die Entwicklung geht zu lasten BMW... aber du glaubst doch nicht im ernst, das die München ausleuchten werden ohne das der Bürger zu raten gezogen wird?
 
@baeri: Also ich habe immer gadacht das man mit der KFZ Steuer die Straßen,Straßenpflege und natürlich auch die Straßenlaterne mitbezahlt.
 
@Pfau_thomas: Und wer zahlt die KFZ-Steuer?
 
@baeri: Warum sollte auch die Kommune für das Aufladen eines privaten KFZ aufkommen?
 
@iPeople: Darum geht es nicht...
welche Vorzüge bieten mir die Elektromobilität? Umweltschutzt, OKAY (is ja schön)...
Evtl. Kostenersparnis? Schon mal nachgerechnet wie viele KWs für 100KM verbraten werden?
<- und genau da ist das Problem... eigentlich ist der Benzin / Diesel günstiger als das Laden von nen E-Mobil... und auch wenn da jetzt noch Staatlich unterstützt wird, "kann" es daraus rauslaufen, das wir im Endeffekt noch mehr Zahlen...

Tesla vermietet seine Akkus (je nach Gebrauch ein Tarif), dafür darf ich Kostenlos laden... das finde ich nicht schlecht! Hier hab ich sozusagen ein Ersparnis gegenüber Diesel... aber wenn ich jetzt meine ~20ct für meinen KW Zahlen muss, dann können die E-Mobile bleiben wo sie jetzt sind!
=> weil meine Leistung >120PS will ich ja trotzdem!
 
@baeri: Geiz ist geil. Was du nachhaltig mit fossilen Kraftstoffen anrichtest ist scheißegal, oder?
 
@d1ps3t: Schon mal über die Fossile Nachhaltigkeit / Umweltbelastung von Akkus nachgedacht?
Das selbe gilt für die Stromproduktion...

=> jo in den Medien wird das so gepredigt... aber was man mit 2g Hirn und etwas Recherche herausfinden kann glaubst du gar nicht!
 
@baeri: Du machst hier ne Milchmädchenrechnung auf. Zum einen geht es beim Umweltschutz auch darum, die Schadstoffbelastung durch Abgase zu reduzieren. Das schaffst Du nicht, wenn Mio kleiner Verbrenner durch die Botanik fahren. Strom lässt sich mit vielen Mitteln erzeugen. Krafststoff ist eine begrenzte Ressource. Irgendwann ist Öl eben alle. Das Umschwenken auf alternative Energien zu diesem Zeitpunkt wäre zu spät. Ein Stromnetz, gespeist aus verschiedenen Quellen und mit möglichst hohem Anteil an erneuerbaren Energien mag zum jetzigen Zeitpunkt teurer erscheinen, aber wenn man weiter denkt, als von 12 bis Mittags sollte einem klar sein, dass der Weg genau dahin führt. Und wenn das heißt, dass ich von meinen knapp 250 PS abrücken muss, bin ich gerne bereit, diesen Kompromiss einzugehen. Ich kenne die Tarife bei Tesla nicht, aber geschenkt bekommst Du den Strom dort auch nicht. Ein Tesla verbraucht ca 29 kw/h pro 100 km . Ein BMW i3 liegt bei ähnlichen Werten. das sind bei 100 km kaum 2 Euro. Das ist Dir zu teuer? Sorry, aber denk mal drüber nach.
 
@baeri: Ich wüsste nicht, wo ich je die Aussage machte, dass Akkus keine Umweltbelastung darstellten.
Strom muss nicht zwingend mit Kohlekraftwerken hergestellt werden. Das dürften die 2g so hervorgebracht haben.

Oh und die Herstellung eben dieser fossilen Kraftstoffe ist natürlich um einiges besser für die Umwelt als die Herstellung von Strom. Passiert so gut wie nie etwas, unwahrscheinlich sichere Verfahren. Denen geht es auch insbesondere nicht um Profit, sondern um den Menschen und den Planeten :-)
 
@baeri: Strom ist deutlich billger als Benzin oder Diesel, man muss auch sehen das der Verbrauch in kwh umgerechnet auf Diesel oder Benzin beim Elektroauto deutlich geringer ist. Umwelttechnisch problematisch ist eher noch die Herstellung der Akkus und des Autos selbst und natuerlich ist es auch wichtig wie viel von dem Strom aus erneuerbaren Quellen kommt.
 
@X2-3800: man darf hier nicht den Eindruck haben das ich ein El.-Mobil Gegner bin... ich will nur aufweisen, das es so einfach nicht ist!

also wenn ich mal nachrechne, dann bringen mir 1l Diesel ~9kWh (http://goo.gl/pzMQ0m - hoffe da keinen Denkfehler zu haben) der Liter Diesel kostet ~75ct (wenn man mal das was der Staat da noch draufschlagt abzieht - hab jetzt mal Heizölpreis genommen) d.h. nach meiner Rechnung haben wir 8,333ct pro KW - bei El. Autos komme ich auf 20ct...

Ich will ja nicht sagen, das es nicht gut ist die Umwelt zu schützen... aber die Hauptbelastung liegt nicht im KFZ- bereich... und schon lange nicht in Europa! Und klar ist auch "nur weil wir weniger belasten, belasten wir trotzdem!" Aber irgendwo sind auch Grenzen zwischen "ich schütze die Umwelt" und ich will mit denen Ressourcen die mir gegeben sind / die ich mir erarbeitet habe Leben!
 
@baeri: Haha genial, wie du einfach mal weg lässt, was der Staat als Aufschlag hat. Lies am besten mal nach, was der Staat alles auf den Strom packt. ;)

Davon abgesehen waren die 9kWh die Energiedichte, was nicht heißt, dass diese Energie auch als mechanische Arbeit vorhanden ist.

Außerdem meine ich gelesen zu haben, dass der Tesla mit 15-20kWh auf die 100km kommt. Da du wohl um die 5l auf 100km an Treibstoff benötigst und dieser im Moment 1,30€ (Diesel!) kostet bist du ganz schnell bei 6,50€. 15 kWh Strom kosten da nicht einmal die Hälfte. Wenn man sich dann anschaut welche Gewinne die Stromkonzerne einfahren und wie günstig Strom durch die Erneuerbaren an der Strombörse tatsächlich wurde entsteht da ein ganz anderes Bild.

Und abschließend: Hast du vom Tesla S 85D gelesen? etwa 700PS, 0-100km/h in 3,2secs. Damit hängst du aber so ziemlich alles ab was sich auf deutschen Straßen bewegt, außer eventuell ein paar Scheichs mit 500.000€ Maschinen.
 
@qsr: Hat mal einer darüber nachgedacht wieviel Atomkraftwerke wieder aufgemacht werden müssen, wenn nur jedes dritte Auto welches heute rumfährt elektrisch ist und geladen werden muss. röffll
 
@BitDoctor: Selbst das wäre für die Umwelt noch schonender, als das ständige Verbrennen von Erdöl...
 
@bigspid: Da will ich dir nicht wiedersprechen. Ich denke das hier einfach noch nicht die LÖSUNG auf dem Tisch liegt und ein schlechtes mit etwas nicht ganz so schlechtes ersetzen zu wollen ist einfach nicht der richtige Weg. Es gibt sicherlich noch andere Möglichkeiten die es zu entwickeln lohnt.
 
@BitDoctor: Klar ist es nicht zielführend, aber man darf das nicht alles Schwarz-Weiß sehen. Das Schonen der Umwelt ist ein Prozess, der nie abgeschlossen sein wird. Es geht einfach nur um die stetige Verbesserung. Wenn in den nächsten 30 Jahren mit Atomkraft das beste Verhältnis zwischen Wirtschaftlichkeit und Umweltschutz gegeben ist, dann sollte es für die Zeitspanne auch eingesetzt werden. Falls danach dann erneuerbare Energieen stark genug ausgebaut sind, dass diese den Bedarf zu großen Teilen decken, können ja nach und nach die AKWs wieder abgeschaltet werden. Also meine Meinung dazu^^ Finde diesen Wahlkampf-Ausstieg total überzogen...zumal der gesteigerte Braunkohleverbrauch auch wieder keinem gut tut.
Also nicht falsch verstehen, optimal wäre natürlich eine umweltneutrale Lösung, aber die wird in den nächsten 5 Jahren niemals schon wirtschaftlich sein, auch wenn diese heute schon ausgereift entwickelt wäre.
 
@bigspid: Aktuell vielleicht, sieht man sich die Lagerstätte Asse an, dann hat sich das Thema ganz schnell wieder. Damit verschiebt man Probleme nur, aber sie holen einen trotzdem immer wieder ein. Wir reden hier schließlich über Müllerzeugung, die 100.000 Jahre eine ökologische Gefahr ist und durch geologische Veränderungen ganz schnell in dieser Zeit zu einer größeren Gefahr werden kann.
 
@Knarzi81: na ja. Bei der fortschreitenden Entwicklung kann es auch gut sein, dass wir uns irgendwann mal in nicht allzu ferner Zukunft über den ganzen Atommüll unendlich freuen werden, weil man dann die Möglichkeiten gefunden hat aus diesem doch wieder Strom zu gewinnen und ihn soweit abzubauen, dass das Gefhardungspotential eben viel geringer ist. Die Entwicklung bleibt ja hier auch nicht stehen ...
 
@JoePhi: Ja, nur wird viel zu oft irgendwas gemacht, einfach weil man sich denkt, dass sich ja irgendwann irgendwas zur Lösung finden lässt. Dafür gibt es schon genug Beispiele deren Lösung jedoch auf sich warten lässt und die uns aktuell anfangen die Luft abzuschnüren. Dieses "wir machen erst mal und schauen später ob gefährlich oder was wir dann machen" ist die dümmste Philosophie die man haben kann.
 
@JoePhi: Die Möglichkeit gibt es schon...eine Art "kalter Reaktor", die aus Atommüll Energie gewinnt und nicht strahlende Abfälle erzeugt. Aber mehr als das eine Konzeptkraftwerk gab es meines Wissens nie, weil durch den gezwungenen Atomausstieg auch die Forschungs- und Entwicklungsgelder gekappt wurden.
 
@BitDoctor: Wären die Autos angeschlossen an das Netz, so könnte man sie auch als Pufferspeicher nutzen und die Erneuerbaren Energien könnten effektiver produzieren, sprich die AKWs könnten wie geplant heruntergefahren werden.
Gibt schon genügend Theorien in die Richtung, die Zukunft wird zeigen, welche sich durchsetzt.
 
@tisali: Und wie soll das laufen? ich muss früh am Morgen, wenn ich zur Arbeit fahren möchte, damit rechnen das mein eAuto (nahezu) leer ist, weil in der Nacht gade keine Sonne schien?
 
@Zwerchnase: Würde nur minimal ausfallen, da es auf alle Nutzer verteilt werden würde, eventuell mit finanziellem Ausgleich.
Darüber hinaus gibt es auch viele andere Stromquellen wie z.B. Wind, Wasser, Biomasse und Biogas (sogar der Nachfrage passen einstellbar).
 
@BitDoctor: Ich bin immer gegen den Atomausstieg gewesen. Ich möchte da Missstände nicht ignorieren, aber richtig gemacht ist Atom Energie die derzeit günstige Variante um viel Energie zu produzieren.
 
@knirps: Unsinn. Günstig ist er nur, weil die Kraftwerke abgeschrieben sind und damals vom Staat gebaut wurden. Das würde ganz schnell anders aussehen, würden sie Kosten für Neubau, Rückbau und Modernisierung von den Konzernen mit eingerechnet werden müssen. Die Kosten sind weit höher als die der neuen Energieformen. Auch gibt und wird es keine sichere Lösung geben, mit der sich die Tonnen an Atommüll über 100.000 Jahre Lagern lassen.

"Möglicherweise verstösst ein garantierter Abnahmepreis für den im angekündigten AKW-Neubau von Hinkley Point gegen das Beihilferecht. Die EU will das nun überprüfen. Der Bau ist nur mithilfe staatlicher Subventionen überhaupt rentabel."

http://www.contratom.de/2013/12/06/england-eu-kommission-will-akw-neubau-uberprufen/
 
@Knarzi81: Danke, da warst du wohl schneller. ;)
 
@tisali: Habs auch noch mal durch einen aktuellen Fall aus England belegt. Danke ebenfalls. ;)
 
@Knarzi81: Den Fall haben wir ebenfalls in der Vorlesung, ist auch an Perversion des Einflusses der Lobby nicht zu übersehen..
 
@Knarzi81: Und die bessere Alternative ist das Zerstören der Nordsee und Kohlekraftwerke?
 
@knirps: Zerstören der Nordsee also.. Immer wieder erhellend wie monoton die Antworten ausfallen. Und nein, Kohlekraftwerke werden von den Energieunternehmen nur noch betrieben um die Subventionen dafür zu kassieren, systemgerecht sind die schon lange nicht mehr.
 
@tisali: Und dennoch werden sie weiter neu gebaut:
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_geplanter_Kohlekraftwerke_in_Deutschland
 
@knirps: Wie gesagt, die dienen nur dem Kapitalanstieg der Unternehmen und der beteiligten Personen, sinnvoll sind die nicht.
 
@tisali: Eins davon ist sogar ein Braunkohle Kraftwerk. Dreckiger gehts kaum noch.
 
@knirps: Da haben wir die selbe Meinung, dass das Quatsch ist. Allerdings sehe ich Atomenergie nicht als die richtige Alternative.
 
@tisali: Windmühlen sind es aber auch nicht...
 
@knirps: Die Alternative ist die Suche nach neuen Alternativen. Außerdem ging es hier nicht um Alternativen, sondern um deine angebliche Alternativlosigkeit des Atomstromes. Scheinbar hast du den Text aus dem Link nicht gelesen, darum zitiere ich noch mal: +

"Englands Regierung will dem Betreiber des geplanten Neubaus eines “Europäischen Druckwasserreaktors” für 35 Jahre einen Abnahmepreis von 92,50 Pfund pro Megawattstunde plus Inflationsrate garantieren – was fast dem Doppelten des aktuellen Strompreises in Großbritannien entspräche."

35 Jahre lang der doppelte Strompreis, bevor es rentabel wird. Echt günstig. Damit ist Atomstrom eben keine Lösung, denn da sind nur die Baukosten drin, keine Folgekosten. Von den Ungelösten Umweltprobleme die wir vor uns herschieben erst gar nicht zu sprechen. Und ich bin der letzte, der zum Atomstrom Kohle oder Nordseeausbeutung empfehlen würde.
 
@knirps: Windräder sind wohl eher eine Alternative, da sie jederzeit wieder zurückgebaut werden können, sobald eine bessere Alternative besteht, ohne das Tonnen gefährlichen Mülls für die Nachfolgegenerationen über bleibt. AKWs müssen nach Schließung erst mal 25 Jahre stehen, bevor man da irgendwas machen kann und kostet dann wegen Spezialentsorgung Milliarden.
 
@knirps:
Abgesehen davon, dass es Blödsinn wäre immer nur in die "derzeit" günstigste Energie zu investieren ist der Inhalt deines Kommentars ebenfalls nicht korrekt. Die Atomenergie wurde und wird immer noch stark subventioniert (durch Steurvergünstigungen etc.) und wenn man sich mehr damit beschäftigt wird das relativ schnell erkennbar.

Und dann wäre noch das Problem mit dem Abbau der alten Kernkraftwerke, wer soll das zahlen? Ebenso wie die (unüberschaubaren) Kosten für die Endlagerung?
Selbst wenn man die ökologischen Aspekte außen vor lässt ist die Atomenergie kaum zu verteidigen.
 
@tisali: Den Abbau muss man so oder so zahlen, ob mit oder ohne neue.
 
@knirps: Ich verstehe deinen Kommentar nicht, ein neues AKW muss nach meinem Verständnis auch eigenständig abgebaut werden, oder sehe ich das falsch?
 
@tisali: Tja, so lange da keine eindeutigen Zahlen vor liegen was das Kosten/Nutzen Verhältnis ist, bringt die Debatte eh nichts. Mir liegen die Zahlen nichts vor und sich eine Quelle zu suchen, die das schreibt, was den eigenen Standpunkt vertritt, ist nicht besonders schwer.
Jeder vertritt da seine eigene Ansicht, das ist meine.
 
@knirps: Die Kosten sind nur nicht überschaubar, da immer noch keine Lösung für die Endlagerung besteht.
Und die Argumentation "in Zukunft werden wir sicher eine Lösung finden" ist schwachsinnig, das sollte jedem einleuchten.
 
@knirps: Der Tod des Arbeitnehmers mit 63 ist die günstigste Lösung für das Sozialsystem und das Abladen des Mülls im See senkt auch die Müllentsorgungskosten enorm. Trotzdem macht man es nicht.

Zudem: Lass die AKW-Betreiber den Bau, Betrieb, Rückbau und am wichtigsten (!) eine angemessene Versicherung der Anlagen selbst bezahlen und du wirst merken, wie "günstig" AKWs sind. AKWs sind nur wirtschaftlich zu betreiben und augenscheinlich günstig, da bei der Kostenrechung mal einfach so davon ausgegangen wird, dass niemals ein schwerer Unfall passieren wird und der Gesetzgeber freundlicherweise im Gegensatz zu sämtlichen anderen Kraftwerksarten keine volle Absicherung vorschreibt.

In Deutschland liegt die Haftungsgrenze der Betreiber bei 2,5 Mrd. Euro. Alleine Fukushima hat einen Schaden von über 100 Mrd. Euro angerichtet. Du kannst ja mal einige Versicherung fragen, welche Prämie sie für solche Beträge verlangen würden. Atomkraftwerke sind schlicht nicht versicherbar. Den Preis bezahlt im Zweifel der Steuerzahler, während Vorstand und Aktionäre sich vorher eine goldene Nase verdient haben.
 
@Friedrich Nietzsche: Die Alternative ist, subventioniert hin oder her, das in Europa hunderttausende, in Deutschland alleine mehrere 10 tausend, Haushalte keinen Strom haben, da sie ihn sich nicht mehr leisten können.
Ich weiß nicht ob es die bessere Lösung ist, wenn Strom nur noch für die oberen 20% der Bevölkerung bezahlbar ist. Genau dahin bewegen wir uns aber.
 
@knirps: Kannst du diesen Bullshit auch irgendwie belegen? Von unbezahlbarem Strom sind wir noch sehr sehr weit entfernt.
 
@Friedrich Nietzsche: Also ich finde Strom ist jetzt schon unbezahlbar. Ich kenne deinen finanziellen Möglichkeiten nicht, aber meine bringen mich schon an ein Limit für meine Stromkosten.
Quellen gibt es viele...
http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1338783
 
@knirps: Lol? Ich bezahlte als technisch sehr gut ausgestatteter Singlehaushalt 2014 weniger als 30 Euro monatlich für meinen komplett Co2-neutral produzierten Strom. Bei Gott nicht das, was man aufgrund der Heulerei um das EEG vermuten würde. In Mehrpersonenhaushalten ist man pro Kopf noch deutlich günstiger dabei. Und im Zweifel müssen für Arbeitslose halt die Hartz-Gesetze geändert werden. Eine Pauschale für den Strom ist Blödsinn, da soll der Staat direkt den Strom bezahlen. Zumal Arbeitslose oft zwangsweise in der Grundversorgung bleiben müssen, da die Schufa den Abschluss günstigerer Verträge verhindert. Aber das ist bei Gott nichts, was man nicht bezahlen könnte.
 
@Friedrich Nietzsche: Ich zahle fast das doppelte, ebenfalls Singhehaushalt Nun ist die Frage was du alles am Strom hast. Wenn du über Strom kochst und wasser erwärmst... gehts ins Geld. 60 Euro mögen nicht besonders dramatisch klingen, vor 10 Jahren waren es aber nur 40€ und in 10 Jahren werden es vll. 80 oder 100 euro sein.
 
@knirps: Auch 60 Euro sind nicht viel Geld. Aufs deutsche Medianeinkommen gerechnet sind das gerade mal 4,5 Prozent des monatlichen Gehaltes. Ansonsten kannst ja wieder mit der Hand waschen und statt dem Fernsehen das Stricken anfangen, wenn dir das zu viel ist. Oder mal das Sparen lernen. Und öfter mal den Anbieter wechseln.

Und ich Ich koche auch mit Strom. Und Mittags esse ich sogar auswärts, was garantiert nicht günstiger ist. Warmwasser dürfte bei mir wohl über Gas oder Öl laufen. Die sind aber pro Kilowattstunde unter Berücksichtigung des Wirkungsgrades aber beide deutlich teurer als Strom.

Was mache für verschrobene Ansichten haben... Alles den ganzen Tag lang laufen lassen und dann nur 10 Euro bezahlen wollen...
 
@Friedrich Nietzsche: 60 Euro sind sehr viel, wenn man vergleicht was es vor 10 Jahren und später gekostet hat. Vor allem zu Zeiten als man sich über den Strompreis keinen Gedanken machen musste und die Gehälter gestimmt haben.
Heute muss man sich über den Strompreis gedanken machen und die Gehälter stimmen immer weniger.
Was du privat für Entscheidungen triffst wo du essen gehst und was es dir wert ist, ist mir egal. Nicht egal ist mir, das ist für eine nicht funktionierende Energiewende eine Unmenge an Zusätze bezahlen muss.
Ich erinnere mich noch, wie mein Vater vor 20 Jahre von günstigen Strom gesprochen hat, wenn wir erstmal komplett auf diese Windkrafträder umgestellt haben... man müsse ja nicht mehr nach Ressourcen graben, der Wind bläst von allein, das Wasser fließt von allein... Ich kann mich noch wage an Debatten erinnern, als ich jugendlich war, wo man es für möglich gehalten hatte Strom pauschal abzurechnen, eine Flatrate quasi.
So weit weg ist die Realität von der Illusion die man damals verbreitet hat für eine scheinheilige grüne Ideologie.
 
@knirps: "So weit weg ist die Realität von der Illusion die man damals verbreitet hat für eine scheinheilige grüne Ideologie." Deutlich näher an der Realität als deine Stammtischlaberei ist, dass sich der Preis in 20 Jahren alleine durch eine Inflationsrate von 2-3% jährlich um etwa 80 Prozent steigen muss. 60 Euro sind Peanuts, auch für den Medianverdiener der deutlich weniger als der Durchschschnittsverdiener bekommt. Und daran, dass du fast das Doppelte eines Durchschnittssingle-Haushaltes verbrauchst, ist nicht der Staat oder irgendeine Umlage schuld.
 
@Friedrich Nietzsche: Es bleibt aber nicht bei den 60€, das ist der Punkt.
 
@knirps: Die Preise werden nirgendwo gleich bleiben, warum sollte da ausgerechnet der Strom eine Ausnahme sein? Vorhin meintest du, dass du dich daran erinnerst, wie dein Vater vor 20 Jahren sprach... Wenn ich mir dein weinerliches Lamentieren wegen 10 oder 20 Euro auf oder ab liest, möchte man meinen, dass du noch gar keine 20 Jahre alt bist. Und wegen diesen paar Euro willst du jedem Bundesbürger die Kosten der Atomkraft aufbürden, die laut Greenpeace im Schnitt bei 360 Euro pro Haushalt liegen. Und wenn ein Schadensfall in der Größenordnung Fukushimas dazukommt, stehen weitere 1.300 Euro pro Kopf an. Während die EEG-Umlage nur Kosten von 220 Euro verursacht. Hach, Atomkraft ist doch sooo günstig...
 
@Friedrich Nietzsche: Hier geht es nicht um einen Inflationsausgleich!
 
@knirps: Dass du ohne Sinn und Verstand Energie verbrauchen willst, hast du uns ja deutlich gemacht.
 
@Friedrich Nietzsche: Habe ich in keinster Weise angedeutet.
 
@knirps: In re:7 beschreibst du sehr wehmütig deinen Idealzustand einer Flatrate. Und die kannst immer noch kein nennenswertes Argument bringen, warum 5 Prozent des Haushaltseinkommen zuviel für Strom (laut KfW 6,5 Prozent für den gesamten Energieverbrauch pro Haushalt ) zuviel sein soll. Was gibst du jeden Monat fürs Ausgehen aus? Ein Abend in der Kneipe kostet mehr als der Strom für einen Monat. Nicht der Strom ist zu teuer, du legst nur die typische Konsumvieh-Verhalten an den Tag. Und sprichst wehmütig von damals, als "die Gehälter noch in Ordnung waren", ohne zu begreifen, dass deine Geiz-ist-Geil-Mentalität unter anderem auch dafür sorgt, dass in vielen Bereichen keine anständigen Gehälter mehr bezahlt werden.
 
@Friedrich Nietzsche: Das ist nunmal das, wie es zu dieser Zeit propagiert worden ist.
 
@knirps: Und jetzt leitest du dir ein Recht daraus ab?
 
@Friedrich Nietzsche: Ich fühle mich zumindest betrogen.
 
@knirps: Zugegeben, das hat die Atomlobby besser hinbekommen. Bei Atomstrom begreift der dumme deutsche Durchschnitts-Michl nicht, was an Subventionen er dafür bezahlt.
 
@Friedrich Nietzsche: Das muss mich auch eigentlich nicht mal interessieren. Interessieren tut mich, was ich zu zahlen habe.
Warum subventioniert man denn nicht die erneuerbaren Energien? Warum schützt man die Menschen nicht vor der Kostenexplosion?
 
@knirps: "Das muss mich auch eigentlich nicht mal interessieren. Interessieren tut mich, was ich zu zahlen habe." Die bezahlst du, wenn auch indirekt. Du begreifst es nur nicht. Deswegen rede ich vom dummen deutschen Michl.
 
@Friedrich Nietzsche: Ich kenne ähnliche Zukunftsvisionen ebenfalls aus dieser Zeit. Die Entwicklung der Stromversorgung und des Preises sind heute absolut nicht mehr vereinbar mit den ursprünglichen Ideen und Planungen von vor Jahrzehnten.
Den Atomausttieg fand ich sehr überhastet, auch wenn Deutschland ohnehin verhältnismäßig wenig auf Atomenergie gesetzt hat, um das es sich preislich wirklich bemerkbar gemacht hätte beim Kunden.
Man sollte nie vergessen wie wichtig Strom in unserer Welt ist und das wir ohne diesen kaum lebensfähig wören. Damit sollte er auch für alle sozialen Schichten bezahlbar sein und druchaus entfernen wir uns genau von diesem Punkt immer weiter.
 
@kkp2321: Der Atomaustieg war nicht überhastet, sondern bereits vorher beschlossen, bevor er vor Fukushima nochmals verschoben wurde. Wäre die durch die Atomlobby angeleiherte Verschiebung des Austiegs nicht beschlossen worden, hätten die Betreiber - wie von Beginn an geplant - sowieso alles einstampfen müssen. Bis 2010 wäre es laut Gesetz bis 2022 sowieso alles vorbei gewesen. Diese Gesetzesänderung wurde 2011 wieder zurückgenommen. Da muss man auch nicht so tun, als kommt das alles total überraschend und man hätte sich auch noch gar nicht darauf vorbereitet.

Und wie gesagt: Ich bezahle für meinen Strom weniger als 30 Euro monatlich, ohne dass ich mich einschränken muss. Damit bekomme ich meine etwa 1.500 kWh jährlich. Der Hartz-IV-Regelsatz für Strom liegt zurzeit bei 32 Euro pro Person und es ist keinesfalls so, dass das eine in Stein gemeißelte Grenze ist. Er kann angehoben werden, idealerweise würde ein Kontingent an kWh gestellt, die das Jobcenter bezahlt. Und Dinge wie "Ich will mich nicht um das Ausschalten von Licht und anderer Verbraucher kümmern" dürfen kein Maßstab sein.

Vor allem stammt Geheule stammt großteils aus den Mündern von Menschen, die weit mehr das eigene Geldsäckel als das "soziale Wohl unterer Schichten" im Blick haben.
 
@knirps: Blödsinn. Dass Strom so teuer ist liegt an den Quasi-Preisabsprachen der großen Konzerne. Merkwürdigerweise führt ein privatisierter Markt nicht zu billigen Preisen, sondern dazu dass erst ein Verdrängungswettbewerb stattfindet und wenn sich das beruhigt hat wollen alle dick Kasse machen. http://www.iwr-institut.de/de/presse/presseinfos-energiewende/strompreise-fuer-verbraucher-steigen-boersen-strompreise-sinken-auf-rekordtiefs
 
@Stamfy: Ich habe nur meine Zweifel das eine re-verstaatlichung Besserung bringen wird.
 
@knirps: ich bin mir ziemlich sicher dass es nicht schlimmer werden kann :) Und wenn ich schon überteuerten Strom bezahle, dann finanzier ich damit lieber ein paar Staatsangestellte im halbschlaf als den goldenen Wasserhahn im Porsche der Eon-Manager oder per Vattenfall den schwedischen Staatshaushalt. Wenn ich die Wahl habe beim Staat ein paar zu 70% arbeitende Leute bezahlen zu dürfen oder mit 110% bei Eon arbeitende Menschen per Sozialstaat die Erholung vom burnout zu finanzieren während sich deren Chefs goldene Golfschläger kaufen und wir noch ein paar Arbeitslose mehr haben, wähle ich die Variante dass beim Staat eben nicht alles optimal läuft. Hätte den Vorteil dass das Stromnetz funktionieren könnte wie der Staat das will und wir nicht als Bittsteller bei den Stromkonzernen vorstellig werden müssen welche das Stromnetz vom Steuerzahler finanziert haben möchten nur um sich in ein paar Jahren dann die Hände zu reiben ob des schönen Stromnetzes für das sie so wenig bezahlen musten, für das sie über den Strompreis aber dennoch Kohle verlangen.
 
@Stamfy: Würde eine re-verstaatlichung nicht dafür sorgen das der Staat viel leichter irgendwelche zusätzlichen Abgaben realisieren kann? Private stellen sich wenigstens noch dagegen, Absprachen hin oder her.
 
@knirps: Was meinst Du mit zusätzlichen Abgaben? Dass der Staat quasi einen "Gewinn" erwirtschaftet und sich zuführt? Er kann einfach die Steuer erhöhen, er ist da ja nicht beschränkt. Im Gegenteil, selbst wenn der Staat einen Gewinn erwirtschaftet, verbleibt das geld ja beim Staat, sprich unter der "Gesamtverwaltung" unserer Bevölkerung. Sicher kann das dann über fingierte Aufträge, Korruption und dergleichen in prvathand wechseln, aber der gewinn einer Privatfirma ist auf jeden Fall dem Volk entzogen. Wenn der Staat Geld einnimmt besteht die Chance dass er damit Schulen renoviert etc pp
 
@Stamfy: Diese Ökostrom Abgabe zum Beispiel.. wie hieß die, EEG? Es würde sich ja kein Organ mehr gegen so etwas wehren.
 
@knirps: Die wäre auch garnicht nötig, weil der Staat sowieso die Kontrolle hätte. Gesetze sind generell nur Möglichkeiten wie der Staat den privaten Bereich steuert. Da dies aber in jedem Fall Auswirkungen auf die Kunden des Stroms hat - nämlich diverse Firmen etc - wehren die sich genauso. Und das mit Erfolg. Nur hat der Privatbürger nicht so gut funktionierende Lobbyisten :)
Der Wechsel auf Ökostrom müsste bei einer staatlichen Firma eh nicht geregelt werden. Das wird dann automatisch auf die Strompreise umgelegt und querfinanziert. Entscheidend ist nur dass der Staat diese Marschrichtung auch befiehlt.
 
@Stamfy: Ich find das spricht nicht unbedingt für eine wiederverstattlichung dieses Sektors.
 
@Friedrich Nietzsche: Selbstverständlich liegt das Interesse in erste Linie darin, die eigenen Kosten so gering wie möglich zu halten. Ich habe kein Geld um es aus dem Fenster zu schmeißen.
Der vorgezogene Ausstieg war eine überzogene Reaktion auf Fokushima.
Die Bundesregierung tat damals so, als würde der nächste Tsunamie vor Deutschland nicht halt machen. Dies war eine absolut lächerliche und unglaubwürdie Vorstellung.
Um mich nicht falsch zu verstehen, ich trauere der Atomenergie nicht nach. Unter dem derzeitige Energiewandel haben aber viele Menschen finanziell zu leiden. Ein Singlehaushalt ist wenig repräsentativ für Stromkosten. In einem Mehrköpfigen Haushalt ist der monatliche Abschlag gut und gerne bei 100-200 Euro.
 
@kkp2321: "Der vorgezogene Ausstieg war eine überzogene Reaktion auf Fokushima. Die Bundesregierung tat damals so, als würde der nächste Tsunamie vor Deutschland nicht halt machen. Dies war eine absolut lächerliche und unglaubwürdie Vorstellung."

Hier ist es halt kein Tsunami, der alle Prognosen übersteigt, sondern was anderes Unvorhergesehenes. Das Problem bei Katastrophen waren noch nie die Dinge, die man vorhersehen konnte, sondern die Dinge, die man eben *nicht* voraussehen kann. Und bei einer Technologie, die ganze Landstriche auf tausende Jahre hinaus unbewohnbar machen kann, ist es grob fahrlässig und überheblich, einfach mal davon auszugehen, dass man alle Eventualitäten bedacht hat. Das passiert in der Regel nie. Lächerlich wird es spätestens, wenn man sieht, dass die Betreiber, welche die Gewinne einsacken, in keinster Weise in der Lage sind, im Ernstfall ausreichend Schadensersatz zu leisten. Meine Güte, wir nutzen die Atomkraft hier in Deutschland seit 55 Jahren und wir besitzen noch nicht mal ein definitives Endlager.

Die Reaktion der Bundesregierung ist vollkommen richtig gewesen. Der Ausstieg war ein Jahr vor Fukushima sowieso für 2022 geplant und ist es nach Fukushima wieder. Die Betreiber hatten lange genug Zeit, sich darauf vorzubereiten. Dafür, dass sie die Vorbereitung darauf in Erwartung des Funktionieren ihres gut funktionierenden Lobbyisten-Getriebe unterlassen haben, brauchen sie sich kein Mitleid erwarten. Edit: Und auf Pro-Kopf-Kosten gerechnet ist ein Single-Haushalt immer teurer als ein Mehrpersonenhaushalt. Das liegt alleine schon daran, dass die Grundgebühr nicht für jedes Haushaltsmitglied separat fällig wird.
 
Die Laternen werden dann wahrscheinlich nur das 5 Fache einer normalen Laterne kosten und bieten wahrscheinlich dann auch nicht die passende Spannung um E-Autos, welche nicht von BMW sind, zu betanken(standartisierter Ladestecker hin oder her, die Spannung muss ja auch passen).
 
@bLu3t0oth: oder man nicht bargeldlos bezahlen kann, weil man ohne BMW Probleme mit ChageNow hat..

günstig ist es wohl auch nicht:
http://www.t-online.de/auto/alternative-antriebe/id_67542584/elektroauto-teure-gebuehren-an-bmw-chargenow-ladestationen-.html
 
@dabiggy: Ja, das hatte ich noch vergessen zu erwähnen.. also dass man Chargenow dann auch noch braucht... dass das dann noch so überzogene Preise sind, wusste ich allerdings nicht^^
 
@bLu3t0oth: Die Lade-Spannung aller bisherigen E-Autos beträgt 380 Volt und 230 Volt in Europa. Man kann da beides nehmen. Mit 380 Volt geht das Laden nur schneller, aber da es diese gerade im Privatbereich kaum gibt, unterstützen die Wagen auch das Laden per normalen 230-Volt-Netzstrom. BMW hätte nicht einen Vorteil irgendeine andere Spannung zu nutzen, da es diese Laternen niemals überall geben wird und sich keiner so ne Karre kaufen würde, die er nicht überall wieder aufladen kann.
 
@Knarzi81: Basiert unser Stromnetz nicht sowieso auf den ~400V? Zumindest mein Herd läuft mit Drei Phasen, ich nehme an die meisten anderen E-Herde ebenfalls. Möchte damit nur anmerken dass man wohl durchaus am Hausanschluss etwas mehr "Saft" erhalten kann - man muss nur das Kabel dorthin führen wo das Auto parkt. Ändert nichts daran dass Elektroautos daran kranken wie die Energie gespeichert wird. Benzin als Energieträger ist dem in Sahcen handhabung wie Leistungsgewicht einfach deutlich überlegen. An diese Energiedichte kommst Du nur mit Kondensatoren ran und die wären, im Gegensatz zu chemischen Akkumulatoren, auch brauchbar zügig wieder "vollgetankt".
 
@Stamfy: Stimmt, wäre durch Kabelziehen sicher möglich. Aber dauert wie du schon sagst viel zu lange. E-Autos lohnen sich aktuell nur als Zweitwagen, den man gezielt nur für geplante Stecken wie Arbeits- und Einkaufsfahrten, da man für längeres gezielt laden muss und dann dennoch nicht so weit kommt ohne dann für Stunden festzusitzen.
 
Interessant für solche Idioten die nachts dann die Stecker überall rausziehen, und man morgens beim Losfahren zur Arbeit feststellen muss, dass das Auto so leer ist wie am Tag zuvor.
 
@Glowbewohner: Ohne mich jemals damit beschäftigt zu haben, behaupte ich mal, das ist ohne aufwand so sicher zu machen wie ein Auto das man nicht wechfahren kann &#128663;
 
@Glowbewohner: Daran musste ich auch denken. Oder Leute, die das Kabel dann einfach klauen. Muss man wohl hoffen, dass es 1. genug anständige Leute gibt, die sowas nicht machen und 2. sich die Technik so weit entwickelt, dass der Ladevorgang zum einen schnell genug geht und zum anderen das Kabel irgendwie "diebstahlsicher" gemacht wird.
 
@BloodEX: och leute...

der Stecker ist z.B. unter der Motorhaube (dort wo man nur bei geöffneten auto hinkommt) die andere Seite des Kabels Fest an der Laterne... wer soll denn da bitte den Stecker abziehen???

Ich hab nix gegen n minus... aber ich hab etwas mehr Hirn erwartet!
 
@baeri: Bei "fest verbauten" Sachen ist das mit dem Austausch (bei Beschädigung oder Versagen) immer so eine Sache. ^^ Wobei das Vorschaubild dieser News die Ladestation ohne "fest montiertes" Kabel zeigt.
 
@BloodEX: ein Stecker ist anfälliger als ein fest verdrahtetes kabel... ein austausch mit nen Schraubenzieher ist nicht so komplex wie so manche denken
 
@baeri: Wobei die Geldgier so manches möglich macht, wie wir alle wissen.
 
@baeri: Zumal selbst die jetzigen Systeme alle mit einer Sperre arbeiten. Bei Tesla z.B kann man die Jeweiligen Stecker nur ziehen wenn man diese vorher per App oder Funkfernbedienung entriegelt.

Dass ganze ist also bereits "Diebstahlsicher".. Allerdings kommt für mich kein E-Auto in Frage bis es Industrie Standarts gibt. Uuund das wird ziemlich schwierig, denn die Industrie liebt nunmal geld, und Adapter etc bringen nunmal.. Geld..
 
@DustinD: naja... ich hab jetzt nicht sonderlich viel gegen nen Adapter... ich meine wenn man sich n Auto kauft... z.B. 35000€ dann sollte n Adapter z.B. 100€ nicht wirklich ins Gewicht fallen...

ähnlich wie bei Minidisk und CD oder HD-DVD und Blu-Ray MUSS sich irgendwann ein Standard herauskristallisieren... wie Effizient der Standard ist oder wie "einfach" der Umgang damit sein wird -> Adapter und so... stellt sich in Frage...

=> Ich finde das Steckerprinzip eh Fraglich... Induktionsladung sollte man im 21. Jahrhundert schon hinbekommen!
 
@baeri: Induktionssysteme kennt man schon seit 20-30 Jahren, sie setzen sich nur nicht durch, was aber nicht an der Sehr einfachen Technik liegt.
Induktionssysteme sind nicht nur für das laden gut, da wären sie eher Kontraproduktiv.
Induktionssysteme können auch direkt in Straßen verlegt werden, was große Akkus in Autos unnötig macht, gleichzeitig kleinste Stromerzeuger an den Streckten rentabel macht.
Das Auto entzieht quasi die Energie zum Fahren der Straße, und lädt mit Moderne Technologie (Bremsenergie) den "Kleinen" Akku auf.

Merkwürdiger Weise wird dieses Kostengünstige, Umweltfreundliche und Wartungsarme System seit mindestens 20 Jahren konsequent ignoriert, besser gesagt "Todgeschwiegen".
 
@baeri: Nö, der Stecker ist da, wo auch der Tankrüssel hin käme. So bei unserem i3. Wie es bei den Mitbewerbern ist, kann ich nicht sagen.
 
@Glowbewohner: Bei Tesla ist es zumindest so, dass sich das Ladekabel automatisch mit dem Gegenstück "verankert".

Ich vermute, dass die Ingenieure solche Dinge auch bei BMW miteinbeziehen werden.
 
@Glowbewohner: Ich habe es bisher selten erlebt, dass irgendwo wer Stecker gezogen hat. Auf Volksfesten werden ja diese Buden auch damit versorgt und da habe ich es noch nicht erlebt, dass da Leute die Stecker ziehen.
Und diese Stecker liesen sich ganz leicht sichern. Der Tankdeckel ist doch inzwischen auch "absperrbar". Kabel rein, Auto abschließen und das Kabel zieht keiner mehr raus!
 
@Glowbewohner: Normalerweise muss man an der Station etwas quittieren, bevor der Stecker gezogen werden kann...vorher kann man da dran machen was man will^^ Und dazu muss das Fahrzeug aktiv sein, sonst gibt es der Station kein entsprechendes Feedback (ist zumindest bei Porsche so...BMW wird ein ähnliches System haben). Natürlich kann das Kabel immer noch durchgeschnitten werden...aber genauso gut kann jemand auch einfach deine Scheibe einschlagen, oder Seitenspiegel wergtreten...
 
@bigspid: Bleibt noch die Hoffnung, das die Lampe direkt überm Kopf einen Buntmetalldieb davon abhält, (s)einen Bolzenschneider anzusetzen. Billigkabel in Telefondrahtdurchmesser dürften dort nicht grade verbaut / angeschlossen sein und als Stolperfalle bzw. wegen möglichst kurze Kabellänge in der Luft herumbaumelnd wird nicht gehen.
 
@DerTigga: Ich kenn es so, dass die Kabel etwa 7cm Durchmesser haben (mit Isolierung und allem drum und dran) und von der Länge her so "kurz" gewählt sind, dass sie den Boden nicht berühren. Gibt aber auch wesentlich längere, kosten aber großes Geld :D
 
@bigspid: Okay. Kenne mich da nicht so aus, ich hatte bloß überlegt, wie Alltags bzw. Normalo-Jedermanns-Straße tauglich diese Lampen wohl sein und werden können.
Hatte irgendwie das Bild von nem nen Salto vorwärts drehenden Radfahrer im Kopf, der so ein, zwischen Laterne und am Straßenrand geparktem Auto, baumelndes Kabel übersieht ( ich meine die kurze und dadurch wohl zwangsläufig in der Luft hängende Variante ) ;-)
 
@DerTigga: Ja das sollte vermieden werden :D Aber normalerweise ist das Kabel so "kurz", dass der Stellplatz direkt an der Ladestation sein muss. Da wird also niemand aus Versehen durchlaufen müssen^^
 
Erst Berlin jetzt München.
Ein wenig Spot darfs dann doch sein BMW, das ist weder neu noch von euch, wenn man vom Bezahlsystem absieht.
Würde mir dann doch lieber ein "Offenes" System wünschen, für alle Fabrikate ohne "Bezahlschranke"!

http://www.welt.de/motor/news/article120001433/Elektroauto-aufladen.html
 
@Kribs: Ich fände es auch cool, wenn mir jemand den Diesel sponsort - immerhin habe ich ja schon den teuren Motor bezahlt^^

Übrigens gibt es auch in Berlin eine "Bezahlschranke" - in Deinem Ladekabel ist eine SIM verbaut, mittels der Du den Strom (allerdings beim heimischen Stromversorger, wenn das mal irgendwann funktioniert) abrechnest. Kein codiertes Kabel und kein entsprechender Vertrag -> kein Strom.
 
@rallef: Ehm ..., wie zu Meinen belieben?

Der Hinweis Berlin (Link) diente dazu den Quellnachweis das BMW eine Idee anderer "weiterverwendet" die es deutlich frühen veröffentlicht haben.

Mir "Bezahlschranke" ist gemeint das nur solche Fahrzeuge in den Genuss der Dienstleistung kommen die auch zu dem System gehören.

Mein Post enthielt keine Forderung das dies Kostenlos sein sollte, auch wenn ich deine Motivation nachvollziehen kann.
 
@Kribs: Womöglich mag ChargeNow auch einfach nur das Paypal der E-Autofahrer werden ?
 
Juhu, ich sehe schon kommen, wie jeder Hersteller von E-Autos sein eigenes Ladesystem durchsetzen will.
Ich hoffe ja immer noch auf die Vernunft der Hersteller um zu einem gemeinsamen Ergebnis wie beim Micro-USB für Handys zu kommen.

Aber an sich ja eine gute Idee, freue mich schon auf die Zukunft. :)

Edit:
dabiggy hat oben mittlerweile einen Link gepostet, der meine Bedenken stützt. Klingt nicht so, als sei es so marktoffen:

http://www.t-online.de/auto/alternative-antriebe/id_67542584/elektroauto-teure-gebuehren-an-bmw-chargenow-ladestationen-.html
 
@tisali: Wie meinst du das? Ein einheitlichen Port an der Ladestation und dann darf jeder sein eigenes Kabel mit sich rumschleppen damits auch am Auto passt?:)
 
@-adrian-: Meine Bedenken bezogen sich auf diesen Satz: "zum Aufladen der Hochvoltbatterien von Elektrofahrzeugen, die in das ChargeNow Netzwerk von BMW i integriert sind."

Wenn BMW die E-Autos von vielen Herstellern in ihr Netzwerk integriert - wunderbar! Aber wenn sie eben versuchen, damit ihre eigenen E-Autos besser zu positionieren (mehr Tankmöglichkeiten), dann wäre das eben ein Schritt in die falsche Richtung.
 
@-adrian-: "dann darf jeder sein eigenes Kabel mit sich rumschleppen damits auch am Auto passt" Zum Glück baut Apple keine Autos oder Auto-Ladestationen
 
@wertzuiop123: Exakt mein Gedanke :D
 
@tisali: Auch exakt meiner. Ich hab mich aber auch schon ueber den wechsel von mini auf micro usb aufgeregt und dass es selbst bei mini mehrere versionen gibt
 
@tisali: Das System folgt einem Standard. Du kannst da fast jedes E-Auto damit laden.
 
@FatEric: Wenn das so ist, dann bin ich natürlich überzeugt :D
 
*gähn* lampe mit integrierter ladestation ist doch ne langsam uralte idee aber man muss hier ja alles neu erfinden
 
Komisch.. Vor n paar Monaten hörte ich bei "Einfach genial - genial einfach" von nem Typen, der sich ne SEHR ähnliche Lösung hat patentieren lassen und zusammen mit der Stadt Berlin das ganze in Berlin testet... Ob sich BMW da was abgeschaut hat?
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