Weltweites Internet: Tesla-Chef plant größte Mini-Satelliten-Flotte

Elektroautos und Raketen sind ihm nicht genug: Elon Musk, reich geworden unter anderem durch den Verkauf von PayPal, und aktuell bekannt durch seine Firmen SpaceX und Tesla will das Internet mit kostengünstigen Satelliten um den gesamten Globus ... mehr... Satellit, Galileo, Positionierungssystem Bildquelle: Galileo Satellit, Galileo, Positionierungssystem Satellit, Galileo, Positionierungssystem Galileo

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Sind 700 Satelliten nicht relativ wenig für potentiell Millionen von Menschen? Und wie sieht das mit dem riesigen Abstand und den vielen Interferenzen durch die Atmosphäre aus? Hat da jemand Einblick? Ich nehme an, dass Elon Musk da kein Geld reinstecken wollen würde, wenn es nicht im Bereich des möglichen wäre.
 
@iammaac: Ich denke nicht, das deshalb gleich Millionen von Menschen von Glasfaser auf Satellit umsteigen werden. Die Geschwindigkeit und Erreichbarkeit gerade bei schlechtem Wetter sind eher Suboptimal. Mehr wird es darum gehen, Ländliche Regionen und Regionen welche nicht so ausgebaut sind zu erreichen. Oder auch besonders nun im Falle von ebola ein Internet in den Regionen zur Verfügung stellen zu können um eine saubere und gut erreichbare Platform zu haben zum schnellen Austausch.
 
@iammaac: Interferenzen? eher weniger bei top wetter ;). der ping ist halt hoch. hier steht eventuell was, dass man nach weiteren infos suchen kann (als bereits bestehende sat lösung): http://www.brennercom.it/de/information/news-pr/satelittenlösung-für-südtirol/75-344.html
 
Hoffentlich dauert es nicht so lange, damit wir endlich die Abhängigkeit zu unseren lokalen Halsabschneider kappen können.
 
@starbase64: ich bezweifle ganz stark dass es dafür gedacht ist. Die Geschwindigkeit wird nicht im Ansatz an Glasfaser heranreichen.
 
@gutenmorgen1: Über Funk sind heute 1.2 GBit/s (alltagstauglich) möglich, im theoretischen Bereich sogar mehr. Klar kann Glasfasern mehr leisten, aber 1.2 GBit/s ist mehr als die meisten heute haben und wirklich (zur Zeit noch) auch brauchen. Da ist noch genügend Spielraum bis die im täglichen benötigten Leistungsgrenze erreicht ist über Funk.

Ich bezweifle, dass hier in WF ein Privater ist, der bereits jetzt schon 1.2 GBit/s hat.
 
@Rumulus: Funk =! Satellit. Der Satellit muss 100 bis 150 km durch jede Menge Interferenzen funken. Realistisch sind heute 20 - 30 Mbit/s mit denen nicht theoretisch Milliarden Menschen versorgt werden müssen.
 
@gutenmorgen1: http://de.wikipedia.org/wiki/Internetzugang_%C3%BCber_Satellit

http://www.wieistmeineip.ch/Tarifrechner/Satelliten-DSL-Vergleich

Wie du siehst, gibt es Angebote die weit über deinen 20 - 30 Mbit/s liegen.
 
@Rumulus: Dann funken 100 Leute und auch theoretisch 1.2 GBit/s werden zu einem Geduldspiel für jeden einzelnen
 
@gutenmorgen1: Zeig mir mal ein Handy mit Glasfaseranschluss... denn zu Hause brauche ich keinen Satellit.
 
@starbase64: Zeige mir mal ein Handy mit Satellitenschüssel ;-)
 
@rallef: Satellitentelefone gibt es schon seit vielen Jahren ;)
 
@starbase64: Ich weiß... die sind aber alle nicht die typischen 6 - 9 mm dick wie das Smartphone der Wahl und haben auch recht klobige Antennen.
 
Ich find die Idee überall auf der Welt Internet zu haben super, aber ich war ja schon zufrieden, wenn ich bei mir zuhause, in Wien, mehr als 8Mbit bekommen könnte...
 
@exotobias1: Tja das liegt wohl weniger am Standort, wohl mehr an der Hausinstallation, oder am Abo!?
 
@Rumulus: Ich leb nicht zentral in Wien sondern in einem äußeren Randbezirk und da ist das Maximum bei allen Anbieter 8Mbit. Selnst am Land ist es ja schneller...
 
@Rumulus: Da ich Schweizer bin, kann ich natürlich nicht genau wissen, wie in unserem Alpennachbar der Ausbaustandard ist. Dachte, dass ihr in Etwa den gleichen habt wie wir.
 
@exotobias1: ganz sicher ist seine idee nicht für leute wie dich gedacht deren verbindung eh schon überdimensioniert ist sondern für leute die immer noch ein 56 k modem benutzen müssen weil es keine bessere anbindung gibt
 
@WinTux: Es ist wohl eher für Regionen gedacht die gar kein Internet haben, wegen der Topographie, oder weil die Regionen für Anbieter finanziell uninteressant sind.!
 
Toll! Noch mehr Weltraumschrott.

Da find ich Google's Idee mit den Ballons 10-mal besser. Zumal es längst schon Internet per Satellit gibt, verwendet sogar eine Firma im Schwarzwald als Internetanschluss, weil über Kupferkabel nur ISDN-Geschwindigkeit kommt. Problem sind nur die hohen Latenzen.
 
@MaxM: Hier gehts ja auch nicht darum, dass irgendjemand der bereits Zugang zum Internet hat ein schnelleres bekommt. Sondern die Regionen, die noch gar keine Möglichkeit haben ins Internet zu kommen, endlich die Gelegenheit erhalten. Wie viele Ballons müsste man denn haben um der ganzen Welt Internetzugang zu ermöglichen?
 
@Michael96: Wieviele Ballons ist da mal relativ, denn die Frage nach: wieviele ErsatzsSatelliten braucht man, gibts genauso. Bei dem was alles so über unseren Köpfen an Weltraumschrott herumsaust, wäre es m.M.n. nen kleines Wunder, wenn nicht ruckzuck gleich ein paar dieser ZwergSats zu Klump zerschossen würden.
 
Diese Anschlüsse sind nicht für den Komfort oder Hochgeschwindigkeit. Angeschlossen werden sollen Menschen die sonst keine Möglichkeit für einen Zugriff auf die Infrastruktur haben. Natürlich ist das kein altruistischer Vorstoß, es ist immer noch ein Geschäft. Man muss sich nur auch Vorstellen, wieviel Teurer es ist eine anständige Landleitung z.B. in die mongolische Steppe zu legen, tibetanische Hochebene oder entlegene Regionen der australischen Outbacks. Diese Anschlüsse sind dann vorwiegend für die Kommunikation, nicht dass jemand in Bhutan seine Konsole anschließen kann und dann gegen jemanden aus Südkorea Starcraft spielen kann.
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