Direkter Angriff: Saphir-Hersteller schießt jetzt scharf gegen Apple

Plötzliche Insolvenz, erste Anschuldigung, Einigungsversuche und jetzt der direkte Angriff: Der Saphir-Hersteller GT Advanced erhebt schwere Vorwürfe gegen den ehemals wichtigsten Partner Apple. Der soll das Unternehmen mit aggressiven ... mehr... Apple, iPhone 6, Apple iPhone 6, Saphirglas, Front Bildquelle: Marques Brownlee/YouTube Apple, iPhone 6, Apple iPhone 6, Saphirglas, Front Apple, iPhone 6, Apple iPhone 6, Saphirglas, Front Marques Brownlee/YouTube

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1. Wenn man "plötzlich insolvent" wird, dann sind nicht die anderen Schuld, sondern man hats verbockt. Ein Unternehmen sollte seine Finanzen im Griff haben...
2. Apple hat ihnen nicht die Pistole an den Kopf gehallten. Es ist bekannt, dass Apple ein aggressiver Handelspartner ist. Wenn die andere Angebote hatten, hatten die auch ein Druckmittel. Klingt für mich, als hätten die ihre Karten nicht gut ausgespielt. Wenn man im Poker verliert, ist nicht der Gegenüber dran Schuld...
 
@Wuusah: Wenn Apple zB. die Abnahme von Displays fürs 6er zusagt und dann plötzlich mit der Qualität unzufrieden ist, dann könnte auch Apple schuld haben. Vermutlich gibt es hier nicht schwarz und weiß, beide haben sicherlich eine Mitschuld.
 
@floerido: Apple hätte also die Minderwertigen und nicht dem Vertrag entsprechenden Displaygläser Abnehmen und verbauen sollen? Bäckerei Kamps hat genaue Vorgaben wie groß und schwer die Hamburgerbrötchen für McDonalds sein Müssen, weicht er da nur 2 Gramm von ab, darf er 2 Mio Semmeln in den Schredder werfen. Dafür gibt es Verträge
 
@Butterbrot: Und du weißt warum es bemängelt wurde? Vielleicht gibt es solche Unklarheiten in den Verträgen.
Als Beispiel wäre hier vielleicht die Transparenz der Displays genannt. Im Vertrag steht klare Displays. Der Hersteller sagt aus technischen Gründen wäre 95% transparent ok, der Kunde sagt aber erst 99% ist klar.
 
@floerido: Dann ist der GTA allerdings ebenfalls selbst schuld, wenn man derartig schwammige Verträge unterzeichnet, was ich allerdings sehr stark bezweifle.
 
@floerido: "dann plötzlich mit der Qualität unzufrieden ist, dann könnte auch Apple schuld haben."

Verstehe ich nicht. Wenn ich 100 Muffins bestelle, die ich im Voraus bezahlt habe, und mehr als die hälfte davon schlecht ist, wie kann es meine Schuld sein?!
 
@gola: Wenn du 100 Muffins bestellt und dann später sagst, dass sie dir zu luftig sind, obwohl sie dem Probeexemplar entsprechen. Gerade bei so einem Glas kann ich mir Unstimmigkeit über die Definition von "Klarheit" vorstellen. Laut Hersteller bedeutet 95% als klar, der Kunde meint aber 99% ist wirklich klar.
 
@floerido: Wenn ich so an Steve Jobs denke könnte ich mir dieses Szenario gut vorstellen. Jobs hätte sich nie mit 95% zufrieden gegeben. Und ich vermute auch stark, das Tim Cook es ähnlich sieht. Schließlich war Jobs es, der ihn bei Apple eingestellt hat und die Chemie passte sofort bei beiden.
Was definitiv klar ist. Das wird wieder mal eine neue Schlammschlacht weil es um viel Geld geht. Gespannt wer am Ende als Sieger hervorgeht bzw. wem die Richter mehr glauben.
 
@floerido: Also diese Logik ist phänomenal, ehrlich.
 
@iPeople: Laut deiner Logik macht Apple ja nie Fehler. Falsche Speichercontroller sind Programmierfehler der App-Entwickler oder die umfangreichen Qualitätskontrollen für Apps werden angeblich jetzt doch nicht gemacht wenn eine fehlerhafte APP auftaucht, andern Falls wird ständig genau diese Kontrolle immer gelobt wenn es dann doch in die Argumentation passt.
 
@floerido: Und zeigst Du mir, wo ich all das behauptet habe?
 
@floerido: laut deine logik macht Apple nur Fehler und jetzt? Du kennst hier weder Vertragsinhalte noch weisst du überhaupt! was auch nur ansatzweise dort abgelaufen ist, hast aber direkt wieder einen Grund gefunden um apple zu kritisieren.
 
@floerido: also wenn du dir ein Auto kaufst und dann mit der Qualität unzufrieden bist, bist du dann schuld ?
 
@Wuusah: Ich würde es mal so sehen, wer sich auf Grund eines Artikel ein Urteil bildet, macht sich schuldig der Selbstüberschätzung.

Wir sind gar nicht in der Lage zu urteilen wer und wie viel Schuld die eine oder Partei hat. Dazu haben wir zu wenig Informationen und egal wie viel wir darüber lesen, die Wahrheit bleibt dann trotzdem eine Glaubensfrage.
 
@Rumulus:Ich denke man muss nicht alles Studiert haben um sich ein Urteil bilden zu können. Ob es dann der Wahrheit entspricht oder nicht entscheidet jeder für sich ;).
 
@Wuusah: Ich würde sagen, das war Taktik von Apple. Apple ist kein Undschuldslamm, auch wenn du das gerne so hättest :)
 
@M4dr1cks: Es war Apples Taktik, dass ihr Zulieferer Pleite geht und eine aufgebaute Partnerschaft und teilweise auch Abhängigkeit zu Bruch geht? Ja ne, is klar.
 
Wow, von Apple mit Waffengewalt zum Vertrag gezwungen, Skandal!! Villeicht hätte der Vorstand vorher mal nachrechnen sollen welche Preise möglich sind, aber man hatte wohl gerade feuchte Augen weil man dachte Apple macht die Bude reich.
 
@Butterbrot: Ob es hier fair zuging weiss ich nicht, aber wenn du den Artikel gelesen und verstanden hättest, wäre es sehr wohl möglich gewesen, dass Druck ausgeübt worden ist, oder die Abhängigkeit ausgenutzt wurde. Ob dem so war, wissen nur die zwei Parteien.
 
Apple hat GT Avanced viel Geld angeboten, dafür mussten die sich genau an die Vorgaben halten und durften laut Bericht nicht mit anderen Firmen zusammenarbeiten. Man hätte es zustimmen oder auch einfach ablehnen können, wie Dropbox es damals gemacht hat.

Meine Vermutung: Die Führungsspitze von GT war einfach nur scharf auf das Geld und hat davon nur wenig in die Entwicklung eingesetzt. Die Opfer sind jetzt die Arbeiter! Also irgendeinen schuldigen musste der CEO ja finden.
 
@gola: Und du hast genauen Einblick in die Verträge und die Verhandlungen? Vielleicht Apple ja als andere Kunden vorhanden waren ein sehr hohes Angebot in Aussicht gestellt mit der Bedingung keinen anderen Firmen zu beliefern. Als dann allen abgesagt wurde, war das Angebot nur ein Bruchteil des in Aussicht gestellten? Der Hersteller hat aber aus den oben genannten Gründen allen Interessenten einen Korb gegeben und somit musste es angenommen werden.
 
@floerido: Ich gehe davon aus, dass alles im Vertrag stand und GT mit ihren nicht gerade unerfahrenen Manager wussten worauf sie sich einließen. Wenn man nur alles mündlich vereinbart und nicht schriftlich festhält. Dann selber schuld! Außerdem ist es ja bekannt, dass Apple in Fabriken und 2000 Spezialöfen (Handelsblatt) investiert hat.

Das hier war keine Geschäftsbeziehung zwischen Tante Waldemar und dem Neffen Siebenstern, sondern zwei Konzernen.
In der Wirtschaft ist nur derjenige schuldig, der es am Ende verbockt. Für die Mitarbeiter war GT zuständig, also sind die meiner Meinung nach schuld!
 
Bei sämtlichen Unternehemenspleiten die ich mitbekommen habe, sind immer irgendwie andere schuld.
Dabei ist es immer das gleiche: Missmanagement, Selbstüberschätzung, Blauäugigkeit und die Gier nach Geld.
Da haben wohl der Name Apple und die $$ den Verstand aussetzen lassen.

Na ja - aber für Samsung sind ja auch Apple und die Chinesen daran schuld dass ihre Umsätze so radikal eingebrochen sind.
Genauso wie Google schuld daran ist, dass es den Verlagen angeblich so schlecht geht.
 
@LastFrontier: Wie bei Apples Antennagate, da waren es ja auch die Nutzer: "You're holding it wrong." Oder wie neulich, da waren die Nutzer schuld, weil sie "zu viele" Apps auf ihrem iPhone installiert hatten.
 
@NSA-Stasi: Nur ging deswegen kein Zulieferer Pleite.
 
Ich finds etwas dreist, hier Apple die Schuld zuzuschieben.
Auch wenn diese die Displays anschliessend nicht genommen haben, wenn sie mit Apple schon einen
Exklusivvertrag vereinbaren, sollten sie die Entwicklungskosten auch entsprechend an Apple weitergeben. Wenn man einfach so produziert und dann hofft, der andere wird das schon kaufen, ist man selber schuld.
 
Es wäre nicht das erstemal, das eine Firma von einem Konzern an die Wand gefahren wurde. Ob es hier auch so ist. Keine Ahnung. Ich halte das Management von Saphir jedenfalls für intelligenter, als die Verkäuferin im Kiosk um die Ecke.
 
@Dagolarius: "Ich halte das Management von Saphir jedenfalls für intelligenter, als die Verkäuferin im Kiosk um die Ecke." Und genau da könntest du dich irren....
 
@Dagolarius: Die Verküferin um die Ecke hat aber wohl noch ihren Job - also macht sie was richtig.
 
typisch apple halt. erst versprechen und dann nicht halten!
 
@snoopi: Du meinst wohl typisch GTA, erst versprechen und dann nicht halten. GTA hat ganz offensichtlich einen Vertrag unterschrieben, den Sie nicht eingehalten haben.
 
@snoopi: Ganz schön naiv, wenn man nur an Versprechungen glaubt, aber nichts schriftlich festhält!
 
Jetzt versuchen die Ungläubigen wieder, das Ansehen der einzig wahren Kirche zu besudeln.... Auf den Scheiterhaufen mit ihnen!!!!! Sie werden alle im Höllenfeuer schmoren, wenn der große Jobs wiederkehrt, und mit flammendem Krummphone aus der iCloud auf sie niederfährt. Dann wird sie kein noch schnell eröffneter iTunes Account mehr von der ewigen uncoolness bewahren können. Preiset den Steve! Preiset seinen Cock auf Erden!
 
@Chris Sedlmair: Du hast von mir ein Plus bekommen. Nicht weil ich mit der Nachricht deines Textes einverstanden wäre, sondern weil mir die Formulierung gefällt. Ich musste spontan lachen. Danke dafür =)
 
@ryg: Danke. Soviel Humor hat wohl nicht jeder. Ich hate auch nur gegen Apple oder seine Jünger, wenn es mir zu religiös wird. Wenn Du hier aufmerksam mitliest, habe ich auch Apple schon verteidigt, wenn das Bashing zu blöd wird (z.B. beim #bendgate). Aber hier sehe ich nun mal die Situation von Zulieferern. GT Advanced's Beschreibung des Verhältnisses mit Apple kling realistisch. Damit ist Apple noch nicht mal besonders "böse", so "normal" - oder besser: alltäglich - ist das heutzutage. Mich haben da mehr diese hysterischen Apple-Schutz-Reflexe hier im Kommentarbereich gestört.
 
@Chris Sedlmair:
Guter Text!
"preiset seinen Cock auf Erden!" - ich schmeiß mich weg!
 
Die Geschäftspartner werden meist von Apple über den Tisch gezogen und/oder mit Hasspropaganda überzogen/verklagt usw. Das ging Microsoft so, das ging Samsung so, das ging Motorola so, das ging Google so usw. Siehe auch die Geschichte mit der Computer-Bild.
 
@NSA-Stasi: Hää?
 
@NSA-Stasi: Und du meinst dann also, das Apple der einzige ist der sowas BÖSES macht.
Sicher. Alle andere kommen in Himmel.
Hast wahrscheinlich in der Bild Zeitung gelesen. Da steht ja schließlich immer die Wahrheit xD
 
Bin gespannt ab wann die Kapitalisten kapieren, dass sie im Kapitalismus fischen und Apple den besseren Köder auswirft.
 
Ich finde das aber teilweise auch Systembedingt. Wenn ich eine Edelstahlschraube M8x50 brauche und Schrauben Müller hat die nicht vorrätig, gehe ich eben nach Schrauben Karl. Wenn mir der Laden Schrauben Karl gefällt, frage ich mal nach, ob ich einen Rabatt haben kann, wenn ich wöchentlich 100 Kilo abnehme. Wenn ich eine Firma der Metallverarbeitungsbranche bin, habe ich bei den Preisverhandlungen mit Schrauben Karl außerdem im Hinterkopf, wie viel eine Edelstahl-Schrauben-Herstellungs-Maschine kosten würde. Ich würde bei Schrauben Karl aber nicht nach M7.8x47 Edelstahlschrauben fragen, auf die Idee käme ich gar nicht, oder ich würde mit den Konstruktionsabteilung meiner Firma mal ein ernsthaftes Gespräch führen.
Nicht nur wie in diesem Fall bei einer Displayabdeckung, sondern auch bei Klamotten, den oben erwähnten Hamburgerbrötchen usw. man könnte durchaus mal hinterfragen, ob diese Herstellung nach Kundenanforderung gegenüber Kunde kauft was es gibt, wirklich, insgesamt gesehen, so gut ist. U.a. auch was das Thema Weiterentwicklung, Arbeitsbedingungen usw. betrifft.
 
@Lastwebpage: Sonderanfertigungen für Kunden sind ab einer bestimmten Abnahmemenge überhaupt kein Problem. Auch deine M7.8x47 Schrauben wirst du bekommen, wenn du genug davon abnimmst, auch wenn sie dir erstmal ganz tief in die Augen schauen werden um zu sehen ob du vielleicht was genomen hast. ;-)
 
Mal ganz nüchtern betrachtet:
Apple gibt einen Vorschuss (Kredit) damit ein Zulieferer fertigen kann.
Lieferant bringt nichts bei oder hält vereinbarte Qualität nicht, geht Pleite und nun will ich mein Geld zurück.
Was ist bitte daran verkehrt?
GTA kann nicht liefern - dass ist deren Problem.
Für andere Fertiger hat Apple auch schon ganze Fabriken komplett hingestellt und hat auch funktioniert.
Wo ist also das Problem?????

Denn es bleibt ja immer noch die Frage: was haben die mit den Millionen eigentlich gemacht?
 
Hier gibts einen ausführlichen aktuellen Artikel dazu.

http://www.zdnet.de/88210498/vertrauliche-dokumente-geben-einblick-apples-beziehung-zu-lieferanten/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=rss

Im übrigen ist der Drops bereits gelutscht ;-)
 
@LastFrontier: Für mich so ein typischer Fall von Selbstüberschätzung.
Man ist eigentlich auf dem Gebiet von Öfen sehr gut, dann kommt Apple, beredet einen so lange das man auf ein neues Gebiet vordringt und wundert sich am Ende das es in die Hose geht. Wären sie standhaft geblieben und hätten denen die Öfen verkauft hätten sie bestimmt mehr Geld verdient UND kein Chapter 11 gehabt.
 
oder einfach auch Missmanagement. Lächerlich die schuld wo anders zu suchen, wenn man sich auf ruinöse verträge einlässt die dann nachträglich angepasst werden müssen damit man überlebt hat man bei der ursprünglichen vertragsunterzeichnung einfach was falsch gemacht
 
lächerlich sind imho nur die, die meinen apple würde sowas nie machen...riesenkonzerne sind schon immer nur auf den rücken der kleinen entstanden und wen würde es denn überraschen, wenn apple die reste nun für nen appel undn ei aufkaufen würde? mich nicht...
 
am besten zahlt GT Advanced an Apple 1 Milliarde $ weil sie mit diesen anschuldigungen den ruf beschmutzt haben. und Apple zahlt GT Advanced 1 Milliarde $ weil apple sie mehr oder weniger erpresst hat. was ein schrott.... die haben beide dreck am stecken GT Advanced hat nicht das geliefert was gefordert wurde und apple hat nicht das genommen was es dann gab .... oder so
 
in ein paar wochen lesen wir dann, gt advanced wurde von apple gekauft. für mich war das der plan von anfang an, günstig an die forscher und entwickler zu kommen.
 
also mal ernsthaft.. es geht um 439 mio $. apple leistet vorabzahlungen und ist dann schuld wenn gt sich selbst übernimmt und nicht die vertraglich zugesicherte stückzahl bzw. den vertrag nicht einhalten kann? manchmal muss man sich fragen wie verträge zustande kommen oder ob firmen ihre eigene produkte nicht kennen oder die produktion hiervon.

ich gehe davon aus das bei verträgen dieser grössenordnung auf beiden seiten anwälte die bedienungen prüfen und ggf anpassen/abnicken.

was wäre denn gewesen wenn der fall andersrum gelaufen wäre und die stückzahlen + qualität gestimmt hätten? dann hätte sicherlich jeder bei denen "gejubelt".

ich finde es gut und wichtig das man auch kritisch von apple berichtet, allerdings ist es manchmal echt interessant was im zusammenhang mit apple geschrieben wird.
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