Börse liebt Nadella: Microsoft-Aktie auf höchstem Stand seit 2000

Microsoft ist aktuell so viel wert, wie schon seit dem Platzen der sogenannten Dotcom-Blase vor fast 15 Jahren nicht mehr. Der Aktienkurs des Konzerns erreichte aufgrund der jüngst vorgestellten neuen Produkte und der positiven Geschäftsentwicklung ... mehr... Microsoft Aktie, Microsoft-Aktie, Microsoft Börse Bildquelle: Yahoo Finance Aktienkurs, Microsoft Aktie, Microsoft-Aktie, Microsoft Börse Aktienkurs, Microsoft Aktie, Microsoft-Aktie, Microsoft Börse

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Schön, dass man auch mal davon ließt, und nicht wie bei iHeise alle paar Wochen über ein 52-Wochen-Hoch von Apple. Das hier ist schon etwas anderes, schließlich sind 14 Jahre was anderes als 52 Wochen. Ein Faktor ist aber auch Band, mit dem sie zeigen, dass sie Produkte entwickeln können, die so wie Apple noch vor ein paar Jahren, einem Produktbereich den Weg vorgeben können.
 
@Knarzi81: Band wurde vor 3 Wochen völlig überraschend vorgestellt. Bis auf ein Gerücht, dass Microsoft an einer "Smartwatch" arbeitet (welcher IT Konzern tut das gerade nicht?) war nichts bekannt und die Gerüchte deckten sich dann nicht so wirklich mit dem, was vorgestellt wurde. Das spielt im Aktienkurs gar keine Rolle. Eher die Entlassung von tausendenden Mitarbeitern. Das ist es, was die Börse feiert. Leider!
 
Microsoft macht auch sehr gute Arbeit in fast jedem Bereich. Bin vom Surface und Windows 8.1 immer noch begeistert und die Benutzung macht einfach nur Spaß. Weiter so Microsoft!
 
@fatherswatch: Hab inzwischen auch ein Pro 3 und bin von dem Teil einfach nur begeistert. Auch wenn man zugeben muss, dass für den Tabletteil noch mal 200 Gramm runter müssten, so ist es doch die aktuell beste Umsetzung der 15 Jahre alten Idee des Tablet-PCs von MS. Und das Gewicht bekommen sie ganz sicher noch runter in den nächsten 2 Jahren. Die Power in dem Teil ist auf jeden Fall ordentlich. Mit dem i5 komme ich auf 1/3 der Leistung meines Sands-Bridge-i7.
 
Ich habe eher das Gefühl, dass von Nadellas Arbeit bisher realtiv wenig das Licht der Welt erblickt hat... Mir erscheint es aktuell so, dass die Cloud-Investitionen mit aller Gewalt schön gerechnet bzw. bunt ausgemalt werden. Wenn man schon Office 365 zum Bereich Cloud rechnet, dann mag einen das Wachstum oder die Story nur mäßig verwundern.

Das uns die Anbieter allerdings inzwischen mit Speicherplatz überschütten, halte ich eher für den Beleg, dass das Geschäftsmodell implodiert. MS bietet jetzt unlimitierten Speicherplatz kostenlos für Office 365-User an. Wenn man also beispielsweise seine Mediathekaufzeichnungen jetzt fröhlich auslagert, bekommt man schon ab 3 TB Office kostenlos dazu. Auch ein Geschäftsmodell...

MS war bereits vor Nadella bei weitem nicht so schlecht wie immer dargestellt wurde. Nadella wirkt hipper und sympathischer als Balmer, das sagt aber noch nichts über seine Arbeit.
 
@EmilSinclair: Da ist ein Denkfehler drin: Cloud hat nix mit Onlinespeicher zu tun bzw. ist das ein winziger Teil von Cloud. Cloud bei Microsoft bedeutet Microsoft Azure und das beinhaltet alle Online-Dienste wie OneDrive, Outlook.com, Office 365 (allesamt Software as a Service), Plattform as a Service, also Webseiten-Hosting, Worker-Rollen etc. und Infrastructure as a Service, also das Hosting von VMs auf Azure. Und alle diese Bereiche laufen sehr gut bei MS.
 
@HeadCrash: Das ist mir alles klar. Nur hat MS bzg. des Wachstum im Bereich Cloud insbesondere Office 365 betont. Ich darf Heise zitieren:

"Dass sich die Ausrichtung auf "Cloud first, Mobile first" lohnt, macht Microsoft schon daran fest, dass es mittlerweile 7 Millionen Abonnenten von der Miet- und Cloud-Softwarelösung Office 365 unter Endkunden gibt. Auch die Akzeptanz von Premium-Versionen von Office 365 bei Firmenkunden sei groß, meinte Microsoft, ohne genauere Nutzerzahlen zu nennen; der Umsatz mit Office-Angeboten für Firmen stieg insgesamt um 5 Prozent, was laut Microsoft vor allem auf den zunehmenden Umstieg auf Office 365 zurückzuführen sei. Der Umsatz mit Cloud-Angeboten für Unternehmen stieg insgesamt immerhin um 128 Prozent."

Von diesen 7 Millionen Abonnenten hätten vermutlich 6,8 Millionen auch ein klassisches Office 2013 ohne OneDrive oder SharePoint (Online) geordert. Gerade bei Firmenkunden ist ein Abo-Modell das einzig sinnvolle. Ob da jetzt irgendeine Cloud-Lösung als Zugabe dabei ist kratzt die meisten Unernehmen erst mal herzlich wenig. Man hätte auch schreiben können, dass Office 2013 als Kaufversion eingebrochen ist. Das liegt aber nicht an den Vorzügen des Cloudbeiwerks als eher an MS Preisgestaltung.

Ist aber normal. Der neue Chef soll Bestätigung bekommen, der Alte bekommt die Altlasten in die Schuhe geschoben....
 
@EmilSinclair: Naja, aber gerade die Preisgestaltung ist ja der Cloud geschuldet. Selbst wenn man als Privatanwender keinerlei Cloud-Funktionen des Office nutzt, bindet man sich deutlich stärker an MS. Denn bezahlt man nicht mehr, hat man nichts, im Gegensatz zur Box-Version.

Da muss man sich schon die Frage stellen, warum so viele Privatkunden dann doch O365 nutzen. Ich denke, dass sich viele eben auch Vorteile wie OneDrive, Skype-Guthaben, häufigere Updates etc. versprechen.

Und Unternehmenskunden nutzen die Cloud eben eher im PaaS- oder IaaS-Bereich. Vermutlich wollte MS da nur deutlich machen, dass Cloud eben auch im Consumer-Bereich funktioniert.

Und man darf nicht vergessen, dass SEHR vieles von dem, was im Cloud-Bereich jetzt läuft, schon zu Zeiten von Ballmer auf Satyas Mist gewachsen ist, denn da war er ja schon lange Zeit für Cloud verantwortlich.
 
@HeadCrash: Ich kenne mich mit den privaten Paketen jetzt nicht sehr gut aus aber Office 365 Home hat den selben Funktionsumfang wie Office Professional 2013. 365 kostet 99,- € im Jahr und darf auf 5 Rechnern installiert werden. Office Pro 2013 kostet 539,- € und darf auf einem Rechner installiert werden. Zu welchem Paket sollte ich als Privatanwender greifen, wenn ich weiß, dass ich mit 365 nächstes Jahr sofort 2015/16 bekomme, mit dem teureren Paket aber auf aktuellem Stand bleibe? Das hat nix mit Mehrwert durch Cloud zu tun. Den nimmt man mit. Für KMU haben sie jetzt Access aus den Plänen geschmissen. Dafür muss auch eine ein Mann-Cliche jetzt nen Enterprise Plan abschließen. Schon wieder Wachstum in der Cloud...
 
@EmilSinclair: Klar, O365 hat denselben Funktionsumfang wie Pro Plus, daher ist das Preis-/Leistungsverhältnis unschlagbar. Andererseits kenne ich keinen Privatanwender, der Access, Publisher, InfoPath oder ähnliches nutzt. Das heißt, als Privatnutzer würde ich nie zu Pro Plus, sondern eher zu Home and Student oder Home and Business greifen, das für um die 100 Euro je nach Angebot zu haben ist. Und ich glaube auch nicht, dass viele Privatnutzer die fünf Lizenzen ausnutzen.

Aber wie dem auch sei, die Rechnung wird eher sein, dass Nutzer, die Dinge wie OneDrive etc. eh haben, es wahrscheinlich irgendwann auch mal nutzen werden. Und dann kann man wirklich von Cloud sprechen.
 
@HeadCrash: Home and Business fehlt seit Jahren bewußt ein Programm: Outlook! Meine Frau hat nen Laptop, ich hab nen Laptop, ich habe dann noch nen Stand-PC im Büro, nen Tablet und meine Tochter hat auch nen PC. In der Konstellation bräuchte man dann 4 x 129 + 1 X 79 (Home & Student) oder halt eben wieder O365 mit Outlook, automatisch neuster Version und "Ratenzahlung"... Es lohnt einfach nichts anderes als O365 und das ist relativ bewußt gemacht. Aber sei es drum, will auch nicht langweilen...
 
@EmilSinclair: Office Home and Business hat natürlich Outlook. Das ist der Unterschied zu Home and Student.

Aber wurscht, wir sind ja eh einer Meinung. Cloud spart Geld und ein Abo ist quasi Cloud. Egal, ob noch mehr genutzt wird oder nicht.
 
@HeadCrash:
Wenn man die Abhängigkeit mit 0 Euro berechnet, dann ist es billiger ja..
Und ich kann mir auf lange Sicht nicht vorstellen, dass das weniger kostet, denn sonst würde Microsoft in Summe weniger verdienen als mit dem reinen Lizenzgeschäft bei dem der volle Umsatz am Anfang gemacht wird und die Kosten der Datencenter hat man auch nicht....

Ökologisch macht es Sinn insofern man energiesparende Technik in den Datencentern einsetzt

Woher soll der Mehrumsatz kommen gegenüber dem Lizenzgeschäft?
Fragen sie mal einen Banker ob er Geld lieber als Einmalbetrag oder als 100 Euro Ratensparen hätte..

Das Konzept funktioniert nur wenn sich dadurch die Nutzerbasis massiv verbreitern lässt und deshalb wird man als IT auch pausenlos von Cloud PR zugetextet (siehe MS, SAP und andere). Es geht hier sicher auch um CO-Branding mit verbundenen Zugangsanbietern, die dann natürlich ggfs auch zugekauft werden.. denn Traffic ist Umsatz... aber wenn die Börse meint der Wert wächst ist sicherlich der Kuchen nicht kleiner als vorher.... da bin ich mir sicher..

Planbarer und gleichmässiger Umsatz -vielleicht...

Man hat sich bei den Grossen Köpfen nun für Cloud entschieden und jetzt muss der Körper nach, ansonsten verliert gerade die Börse ganz schnell ihre Geduld und 'Niedlichkeit'.

Privat schiesse ich meine Daten auf keine Cloud .. das ist für mich kein Diskussionspunkt...
und eine Word Lizenz auf dem beruflichen Notebook reicht mir um meine Korrespondenz zu schreiben und auf einen 6 Euro USB Stick zu bringen, nehm ich halt ein offenes Dateiformat... ausserdem gibt es auch Angebote von Firmen an Mitarbeiter für Lizenzen...... zu ganz anderen Preisen....

Für unsere Normalfamilie reicht eine Home and Student 2010 Family MLK PKC für knappe 80 Euro funktionell aus... für den Rest (Mails) eine Exportfunktion des E-Mail Providers

Und ich glaube gegen die wahrscheinlich meistverbreiteste Lizenzform brauchen wir hier garnicht zu messen. Von der kann gerade Bill Gates vermuten, dass sie ein grosser Multiplikator des Microsoft Office Quasi Standard war und immer noch ist.. weshalb ich stark vernmute , dass Bill kein absoluter Gegner von temporären 'Trial'-Lizenzen ist, wenn er die Haustür mal geschlossen hat und die Micros aus sind...
 
@tommit: Ob es billiger ist oder nicht, kommt sehr stark auf die Nutzung an. Cloud ist, wenn man von unverändertem Nutzungsverhalten ausgeht, in den meisten Fällen tatsächlich günstiger. Das ist ja am Beispiel Office ganz leicht nachrechenbar. Nutzt man Office z.B. über fünf Jahre auf zwei Rechnern und aktualisiert währen dieser Zeit einmal auf die neueste Version, so kostet die Einzellizenz über 2000 Euro, währen die Cloud-Variante 500 Euro kostet. Das wären 75% Ersparnis. Bei Azure sieht es meist ähnlich aus, da man sich keine Gedanken um OS-Lizenzen oder ähnliches mehr machen muss.

Aber natürlich geht man davon aus, dass so eine Cloud-Nutzung zu einer Änderung im Nutzungsverhalten führt. Bei Office hofft MS wahrscheinlich, dass man anfängt, das Skype-Kontingent zu nutzen, es einem gefällt und man plötzlich zusätzliche Minuten für Skype kauft, was natürlich zusätzlichen Umsatz generiert. Bei Azure hofft man, dass sukzessive immer mehr Prozesse in die Cloud wandern, ein Kunde also immer mehr Ressourcen nutzt und dadurch natürlich immer mehr bezahlt. Im Vergleich zum Betrieb eines eigenen Datacenters wird das aber immer noch weniger sein, der Umsatz für MS ist aber höher, als wenn sie nur die Lizenzen für die Server im DC des Kunden verkauft hätten.
 
@HeadCrash:
Trotzdem, wenn ich (beruflich) auch ab und zu mal auf private Rechner schaue, da ich eigentlich seit 16 Jahren Developer im SAP Bereich bin, aber als IT'ler abgefangen habe bei IBM.. years ago Token Ring 4 Mbit.. usw. Mainfraime , Distributed Systems usw usw

Im privaten Bereich sind 90% der Apps bzw Progs fast gänzlich ungenutzt, kann man in MS Windows ja schön anschauen... Transformier ich manche Rechner mit 100 Programmen die man natürlich unbedingt braucht auf ein fee based Modell a la AWS .. dann ist das so als brauchte ich für max 1000 Ausdrucke im Jahr unbedingt und ohne Alternative ein Color Laserjet DTN mit 500 er Zusatztray..

Glauben sie mir, so Leute wie ich, die sich einen Raspberry dahinbasteln für 40 Euronen und dafür auch mal ein eigenes Programm schreiben, anstatt sich für 400 Lappen extra das neueste, meist doch nur -halb- internetfähige und vor allem beschränkt PVR fähige Smart TV zu kaufen... ( meist Bindung an Partner siehe Samsung ), sind nicht belibet bei Cloud Providern...
Auch bei PVR kommt mir kein CI+ ins Haus....

Ich bin bei MS nicht gut gelitten und gäbe es nur von meiner Sorte ... armer Bill...

SInd wir doch ehrlich, um was es geht ist unbewusste Bedürfnisse zu triggern, die kein Mensch wirklich in dem Umfang braucht...

Wenn alle unnötigen Daueraufträge dieser Welt gekündigt würden, müssten wir in D die Banken nochmal alimentieren....
Um ehrlich zu sein, ich habe bei mir selbst vor 2 Monaten mal wieder alle Abos per Einzug überprüft und im Wert von 60 Euro monatlich in den DEV NULL verschoben...
 
@HeadCrash: Und auch du vergisst etwas. Das ist nämlich das Azure-Pack, mit dem jedes Unternehmen seine private Cloud hochziehen kann. Genau damit heben sie sich nämlich von Google und Amazon ab.
 
@Knarzi81: amazon hat doch die aws als business cloud, nicht?
 
@EmilSinclair: Speicher ist nicht wirklich das Problem, darum wird man damit überschüttet.

Zum einen ist auch im Datacenter mit entsprechendem professionellem Storage Speicherplatz mittlerweile recht billig im Betrieb und zum Anderen nutzen die wenigsten Menschen Onlinespeicher wirklich voll aus.

Ja der User der eine Medienbibliothek online sichert verbraucht da schnell mal ein paar Terabyte aber der Großteil der User hat gerade einmal ein paar Gigabyte Bilder und Musik dort lagern und wird das auch nicht ändern. In sofern ist das Ganze eine ausgezeichnete Marketingmöglichkeit ohne allzu massive Mehrkosten.

Dass man natürlich Statistiken über die Nutzung und Art der Dokumente, die gespeichert werden fahren wird und daraus recht lukrative Marketinganalysen und Strategien ableiten wird ist da obendrein noch ein goodie, das man nicht unterschätzen sollte.

Ich stimme dir zu, dass MS auch vor Nadella nicht schlecht war und vieles von der Strategie, die man jetzt sieht schon auf dem Weg war als er gekommen ist, aber Ballmer war ein ideologischer Klotz am Bein mit seinen Auftritten. Nadella profitiert nun von der Generalisierung und dem Abweichen der "alles auf Windows, der Rest wird ignoriert" Strategie. Er wird zum großen Erneuerer hochstilisiert, ohne allzuviel dazu beigetragen zu haben bis jetzt. Ich sehs trotzdem positiv, die jetzige Berichterstattung zwingt MS und Nadella, die Öffnung weiter voranzutreiben und das kann nur gut sein.
 
Dass haben sie sich auch verdient. Surface, Office, Win 10, alles ziemlich geil bis jetzt. Nur mit WP werd ich mich nie recht anfreunden können, auch mein nächstes Mediatablett wird wieder Android haben.
 
@Gordon Stens: Nie? Du weißt doch noch gar nicht, was WP und WinRT mit Version 10 bringen wird´.
 
@Knarzi81: Ja, nie. Ich mag die Modern-UI für mobile Anwendungen einfach nicht, weder von der Bedienung noch vom Design. Auf dem Desktop gefällt sie mir deutlich besser.
 
@Gordon Stens: Dann guck dir mal Android L an. Das ist zu 100% das selbe Design und die gleiche Bedienung.
 
@Knarzi81: Hab ich schon. Das Flat-Design von Google gefällt mir besser als bei MS. Aber das wird sich eh alles iwann konsolidieren.
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