Leistungsschutzrecht bis einer heult: Springer brechen Nutzer weg

Das vom Axel Springer-Verlag auf den Weg gebrachte Leistungsschutzrecht für Presseverlage hat sich - wie erwartet - zu einem Bumerang entwickelt. Jetzt will das Unternehmen Mitleid für Besucherverluste und schiebt die Schuld für das eigene Versagen ... mehr... Google, Logo, Suchmaschine Bildquelle: Google Google, Logo, Suchmaschine Google, Logo, Suchmaschine

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Es gab noch nie ein besseres Argument für das Leistungsschutzrecht, als das jetzt weniger Menschen Bild und Co lesen !!
 
@Sam Fisher: haha jahh, du hast nun meine Meinung zum Leistungsschutzrecht geändert. ^^
 
@Sam Fisher: Dass ich das nochmal erleben darf bei winfuture, über 120 mal plus für einen Beitrag. Herzlichen Glückwunsch dir, nice! :-D
 
@huzgu444: Danke :)
 
@huzgu444: Und zwei Springer-Mitarbeiter sind hier anscheinend auch angemeldet und haben entsprechend bewertet.
 
@Sam Fisher: Die größte Genugtuung ist dabei, das die Macher der "BILD" sich diskriminiert fühlen... die Macher der "BILD" !!!
 
@Sam Fisher: +1! Mich freut noch mehr, dass dieser blöde Lobbyist seinen eigenen Scheiß fressen darf. Ich hoffe, dass er auseinander genommen wird. Das Gesetzt war dumm, ist Unfug und wird auf ewig ein Signal dafür bleiben wie verkommen unsere Politik ist. Denn keine Angst! Wo das Geld von irgendwelchem Lobbyisten mehr verteidigt wird als unsere Grundordnung, da ist am Abend die Welt in Ordnung. Denn auf des Politikers Tisch mangelt es an nix und die Kritiker sind eh nur Idioten, bei denen es am Abend nur wieder Gemüse gibt...
 
@MrChaos: Wenn ich google wäre würde ich für die Lizenz jetzt noch Geld verlangen und schön aufwands entschädigung verlangen dafür das ich die wieder in den Index packe :)
 
@deischatten: Zitat "Deshalb will der Konzern nun auch für die betroffenen Publikationen ein Lizenzabkommen unterzeichnen, wonach Google keine Gebühren für die Verwendung von Text-Snippets und kleinen Bildern in den Suchergebnissen bezahlen muss. Man betonte jedoch, dass dies nicht freiwillig erfolge. Konzern-Chef Mathias Döpfner ließ sich sogar zu der Aussage hinreißen, dass Axel Springer - immerhin einer der mächtigsten Konzerne des Landes - von Google Diskriminierung erfahre. " Ich hoffe Google verweigert es diese Lizenz zu unterschreiben. Es sollen als Folge dieser Einmischung in unsere Gesetze und des damit einhergehenden Umsatzrückgang bei Springer, ruhig Köpfe rollen! (Vornehmlich bei den Entscheidungsträgern)
 
Das war zu erwarten und es wäre vom Springer durchaus möglich gewesen das vorherzusehen.
 
@FlatHack: Größenwahn hat seinen Preis.
 
@FlatHack: Nein. Ich bezweifle bei so einem Gedankengang, wie in Springer manchmal an den Tag legt, dass die das kommen sehen haben. Einfach weil nicht über den Tellerrand geschaut wird.
 
@TurboV6: absolut bild niveau
 
@FlatHack: Für die ist Internet einfach auch noch Neuland:P.
 
Da hat sich ein Großer Medienkonzern mal was gewünscht, die Lakaien in der Politik haben das durchgesetzt, und jetzt bekommen sie genau das was sie wollten , nur war das irgendwie doch nicht ganz so ist wie sie es sich vorgestellt hatten. Meiner Meinung nach haben sie auf jeden Fall bekommen was sie verdienen, ganz nach dem Motto: "Pass auf was du dir wünscht, manchmal geht's auch in Erfüllung".
 
Mein Mitleid hält sich in Grenzen.
 
@addicT*: meine Schadenfreude hingegen nicht. :D
 
Ich liebe es, wenn Lobbyisten so gegen die Wand laufen. Verdient haben sie es und ich bin froh, dass Google hier konsequent ist.
 
@SimonStone:
Die Lobbyisten haben alles richtig gemacht, ihre Auftraggeber haben nur schrecklich versagt, was diesen auch zu gönnen ist. Die einzigen die nun wirklich die Leidtragenden sind sind die Startups und da sehen wir mal wohin der Weg führt im "Land der Innovationen"...
 
@SimonStone: Google ist aber auch nicht Ohne! DIe sitzen halt besser positioniert. Was Google macht ist auch nicht ok. Machtmissbrauch ist das. Beide Parteien müssen eine vernünftige Lösung finden.
 
@Gannicus: Ok ein Blick in deine Kommentarhistorie hat gereicht ... du würdest sogar Google haten, wenn sie alle Armut auf der Welt beseitigen würden. Dann würdest du kommen und sagen, ach Google ist aber trotzdem voll doof. Tausch doch einfach Google durch Bing in der News aus, ist auch eine Suchmaschine und passt dann bei dir in dein Fanlager.
 
@klarso: Das könnte dann so ausssehen: Google missbraucht seine macht und hilft allen, so dass keiner mehr zu helfen braucht. Echt schlimme Sache XD
 
@Gannicus: Sehe ich anders: Die Verlage profitieren durch Google. Andersrum stimmt das nur bedingt. Zudem: jeder kann selbst bestimmen, ob die eigene Seite von Google gelistet werden darf oder nicht. Wem es nicht gefällt, kann seine Seite jederzeit aus deren Index nehmen. Das Internet funktioniert deswegen so gut, weil diese Dinge eben jedem frei stehen.
 
@Gannicus: Google hat das von Verlagen gewünschte Gesetz auf eine der möglichen Weisen umgesetzt. Wo genau siehst du da Missbrauch?
 
@Gannicus: Natürlich ist Google nicht ohne. Wurden schließlich freiwillig und gut ausgestattet. Das Problem ist nur, das die Springers so aufgeregt hin und her hippeln, das sie die Aufkleber auf den Waffen von Google völlig übersehen (wollen): Made by BILD
 
@Gannicus: Von Machtmissbrauch durch Google kann zumindest in diesem Fall keine Rede sein. Wenn du unbedingt über Machtmissbrauch in dieser konkreten Thematik debattieren willst, dann wärst du aber bei Springer&Co. an der richtigen Adresse.
 
@SimonStone: Konsequent wäre Google, wenn sie das erwähnte Lizenzabkommen mit dem Springerverlag ablehnen würden, und es so ließen, wie es jetzt ist.
Anderes hätte Springer nicht verdient.
 
<Nelson> HA HA! </Nelson>
 
@der_ingo: springer: D'OH!
 
Es ist herrlich wie diese Herren vom Springerverlag ihre eigene Dummheit auch noch indirekt zugeben und auch noch mit solchen Zahlen um sich werfen. WIE DUMM KANN MAN SEIN? An Googles stelle würde ich jetzt den Scherz bringen: "Na wenn ihr ca. eine Millionen im Jahr pro Marke weniger verdient, machen wir einen Kompromiss, Ihr zahlt uns 500 000 pro Marke und wir zeigen eure Snippets wieder an, wäre ja eine WinWin Situation". Also ich raff die Aussage von der Bildzeitung echt nicht, die ist an Dämlichkeit nicht zu überbieten!
 
@FatEric: Nein das wäre Machtmissbrauch und Erpressung!
 
@Gannicus: Mit "Scherz" sollte wohl klar ausgedrückt sein, dass diese Forderung nicht ernst gemeint sein kann, genau aus diesem Grund! Als Machtmissbrauch könnte man aber sehen, dass man in einer sehr hohen Position ist, diverse Leute kennt und dann versucht ein Gesetzt durchzudrücken, was denn Sinn hat, einen selbst zu bereichern! Aber sowas würde Google niemals machen.
 
@Gannicus: wieso Erpressung und Machtmißbrauch? Springer ist davon ja nicht betroffen, sie könnten auch einfach mehr Werbung für ihre Seite machen.
 
@FatEric: Nur gerecht, schließlich heißt es ja Leistungsschutzrecht. Die Leistung, die Google den Verlagen erbringt, sollten diese endlich wie anständinge Geschäftsmänner vergüten. An Ironie wäre das kaum mehr zu überbieten :)
 
Der Leserverlust scheint noch nicht hoch genug zu sein, wenn sie den Fehler immer noch bei anderen suchen. Hoffentlich ändert sich das noch.
 
@Freudian: hoffentlich sehen sie ihren Fehler auch bis zu letzt und bis zur Firmenpleite nicht ein.
 
:D ja solche Leute liebe ich... wird erst was durchgeprügelt über "Kontakte" und dann heulen wenns so eintritt wie bestellt
 
Jaja, die Schuld immer bei anderen suchen und die eigenen Fehler nicht eingestehen wollen... so kennen wir das von unseren geliebten Lobbyisten! Ich jedenfalls kann mir ein Schmunzeln nicht verkneifen :)
 
@nipper: Dann wäre der arme Kerl doch seinen Job los!
 
@Dan1eL: Wäre vllt. besser so ;)
 
Hmm moment mal. Durch Google kamen Rund 40% MEHR Benutzer? Hmmmmmm Wenn ich Google wäre, würd ich ja Geld für meine Werbeleistung verlangen. Immerhin hat der Springerverlag durch Google ja mehreinnahmen gehabt... Rückwirkend für die ganzen Jahre ohne Leistungsschutzrecht dürfte da ein hübsches Sümmchen rauskommen.... :)
 
@ThreeM: Nicht ganz. Sie haben jetzt ohne Google 40% weniger, aber verglichen mit den restlichen Zahlen haben sie mit Google 67% mehr Zugriffe. ;)
 
Danke Herr Kahle, eine News die mir ausgesprochen gut gefällt, auch vom Schreibstil her. Journalistisch Neutral ist zwar was anderes, im Falle des Springerverlages haben sie den Nagel aber auf den Kopf getroffen. Gern mehr von sowas :)
 
So. Und jetzt sollte Google vom siebenstelligen Betrag den sie pro Marke verursachen 10% verlangen, damit sie wieder korrekt gelistet werden.
 
Was nur Siebenstellige Verluste?
Das könnt ihr besser liebe Springer Leute. Auf das noch viele Stellen dazu kommen!
 
Leute ganz so offensichtlich war das Versagen nicht für die Verlage, denn das war ja nur der erste von zwei Schritten, die dazu geführt hätten das Google zahlt. Der zweite Schritt war es, wenn Google es wirklich durchzieht sie wegen Monopolmissbrauch dran zu kriegen. Das hat Google aber dann im Voraus geklärt. In der Zwischenzeit haben sich aber ein paar Leute in den Leistungsschutzrecht reingesteigert und es durchgezogen. Nur und das ist das Problem, bringt es den Verlagen nichts, im Gegenteil es schadet nur. Wäre der zweite Schritt erfolgreich gewesen, hätten sie jetzt den Reibach gemacht. Da war das Risiko zu versagen einfach zu groß. Es geht denen aber momentan anscheinend so schlecht, dass sie alles versuchen.
 
@Ex!Li: erklär es mir bitte. Google bringt einfach bei der Suche zu irgendwelchen Themen kurze Ausschnitte, also nicht den ganzen Artikel, eher so wie es hier bei Winfuture ist in der Übersicht. Daran verdient Google nichts aber die Seiten bekommen zulauf. Die Seiten wollten diese "Auszüge" unterbinden und Google hat es durchgeführt. Ergebnis in dieser Meldung.

Nun erklär mir bitte, wie die Taktik ausgesehen hätte. Alles andere diese Situation kann ich mir nicht vorstellen.
 
Auf der eine Seite ist es natürlich nicht schön zu lesen, das Springer von Google in die Knie gezwungen wird. Google wird einem ja inzwischen unheimlich. Auf der anderen Seite ist zu lesen das Springer von Google massiv profitierte, aber noch mehr Geld einsacken wollte.
Wie FatEric schon schreibt könnte Google an Hand der veröffentlichten Zahlen jetzt auch mal die Daumenschrauben ansetzen.
Echt geile Story für die Grube die man anderen gräbt.
 
@mulatte: Grundsätzlich magst du Recht haben. Wer weiß welche Medien in Zukunft von Google beschnitten werden und so. Ich denke das in so einem Fall die Monopolstellung angeprangert werden kann. Und ich denke das man da auch erfolgreich sein wird mit einer Klage. Schließlich ist Google eine Suchmaschine und hat entsprechend zu funktionieren. Wie überall im Leben sonst macht aber der Ton die Musik. Ich kann von niemandem verlangen Werbung für mich zu machen (denn Treffer bei einer Suche sind im Prinzip nichts anderes), Menschen auf meine Seite zu schicken und auch noch Geld dafür verlangen.

Das hat nicht mal mit Recht und Unrecht zu tun sondern um einfache Logik. Auch Google kann/darf es sich nicht aussuchen wer bei den Treffern erscheint. Wenn derjenige aber für etwas Geld verlangt wofür er froh sein sollte überhaupt gelistet zu sein dann sollte der auch gestrichen werden können. Ganz einfach.
 
@P-A-O: Google hat aber den ASV nicht ganz aus seiner Trefferliste entfernt (DAS wäre eine Ausnutzung seiner quasi Monopolstellung gewesen), sondern die Links an die Forderung des LSR angepasst. Darin heißt es, WENN man Snipes benutzt, Dann sollen sie dafür zahlen. Ergo: sie haben die Snipets nicht benutzt und also dafür nicht bezahlt. Nur bekommemt Springer ohne die Snipets deutlich weniger klicks. Wo ist da bitte die Beschneidung oder Diskriminierung. Oder soll ich auch sagen, daß mich WF erpresst und beschneidet, denn wenn ich meine Werbung hier auf der Seite haben will, wollen sie von mir Geld - Hilfe, ich werde erpresst ;)
 
@mulatte: So ein Lobbyistenverband wie Springer, darf von mir aus von jedem in die Schranken gewiesen werden. Schlimm genug, dass es in der Politik dazu gereicht hat ein so stupides Lobbygesetz durchzuboxen. Finde das super gemacht von Google!
 
Allein ein Gesetz durch Kontakte zu erzwingen nur um Geld zu verdienen, dafür sollte man Springer vor Gericht ziehen und verklagen bis zum geht nicht mehr. Saftladen. Gute Aktion von Google.
 
@picasso22: volle Zustimmung. Lustiger wird es aber noch, dass dieser Herr, der über Kontakte und Lobbyarbeit (also eine gewisse Macht) dieses Gesetzt durchgedrückt hat und sich hinterher beschwert, dass Google seine Macht missbraucht. Da werden die Tatsachen völlig verdreht. Google hat seine Macht ja nicht missbraucht, sondern sich penibel an das gehalten, was Springer mit Macht gefordet hat! Also selbst Kindergartenkinder sind intelligenter!
 
Wie schön das doch ist, wenn Geldgeilheit zu kurz gedacht zu Verlusten führt.
 
Also, einer der größten deutschen Verlage, Besitzer des größten Hetzblattes seit dem zweiten Weltkrieg und EMMA, wollen mehr Geld. Die Begründung lautet "Du verdienst mit meiner Arbeit Geld und gibst mit nichts davon" klingt erst mal einleuchtend. Die Suchmaschinen Typen sagen "Ja schon, ich verdiene damit Geld und etwas kannst du davon haben, weil wir ja auch nur etwas von deinen Sachen zeigen" "So funktioniert das nicht ich und meine Freunde hätten gerne mehr" "Mehr ist nicht, weil der Artikel mit allem drum und dran bei dir steht und ich nur etwas von zum schnuppern bereithalte" "Wohl wahr, aber das ist meine Leistung und das will ich geschützt sehen. Bezahl mehr und du kannst weiter so machen" "Nö". Der Verlag schickt seinen geflügelten Affen und seine Affenfreunde nach Berlin und kann die Staatsmarionetten überzeugen, ein Gesetz zu verabschieden welches die Leistung der Verlage schützt und wirklich auf diesen einen Sachverhalt zugeschnitten ist. Jetzt kommt der Verlag und sagt "siehst du, jetzt ist es sogar ein Gesetz dass ich mehr Geld bekomme wenn du was zeigst" sagen die anderen "gut zu wissen" und zeigen gar keine Vorschau mehr. Ja...also die Verlage haben doch was sie wollten. Falls einer was zeigen will müssen die Zahlen und wenn einer nichts zeigt, zahlen die eben nix. Ich beschwere mich ja auch nicht, wenn mich keiner über das Telefonbuch finden kann, wenn ich denen auch meine Daten verweigert habe. Gar nichts von den Suchmaschinen bekommen ist weniger als vorher nur etwas, besonders interessant weil man vorher eine Vielzahl von Quellen hatte und nun nur noch auf den größten ausweichen kann.
 
Das zeigt doch nur wieviel macht von einzelnen ausgeht. Springer - Google
 
@tijani: Ist aber nichts neues - oder glaubst du unser Land wird vom Volk regiert und geführt?
 
@tijani: Nur wirft Springer Google Machtmissbrauch vor. Das Gegenteil ist der Fall. Ich könnte als Ottonormalbürger kein so Gesetzt durchsetzen, weil mir die Macht dazu fehlt. Google hat überhaupt nichts mit Macht in diesem Fall durchgesetzt. Sie haben abgewartet und sich brav daran gehalten, was Springer wollte.
 
@FatEric:
Leicht naiv was?
Quizfrage:

Wer ist mächtiger in einem Konflikt? Der der abwarten kann oder der der hektisch agieren muss um seine Margen zu halten...?
 
@tommit: Ach Gottchen... Springer gesteht doch sogar ein, dass sie von Google in der derzeitigen Form profitieren, man wollte nur über Machtmissbrauch noch mehr haben. Man könnte auch gierig dazu sagen.
Springer hat mit dem Gesetzt Regeln aufstellen lassen und an diese hält sich Google nun.
Achso zu deiner Quizfrage:
Mächtiger ist der, der es schafft im Bundestag ein im Vorfeld absolut schwachsinniges Gesetzt durchdrücken zu lassen. Was kann jetzt bitte Google dafür, dass das Geschäftsfeld von Springer den Bach runtergeht? Nichts! Im Gegenteil. Google sorgt dafür, dass die Seiten von Springer noch halbwegs besucht werden. Und genau das gibt Springer selbst zu.
 
@tommit: Ist automatisch der weniger mächtige im Recht? Klar ist Google prinzipiell mächtiger aber in dem Fall hat Springer Macht benutzt, Google nicht (direkt).
 
Was ich auch ziemlich schwach finde ist, dass man dazu nichts lesen kann, außer diese Pressemitteilung auf axelspringer.de . bild.de, welt.de und Berliner Zeitung, Fehlanzeige. Bei der Süddeutschen, FAZ, TAZ usw. hätte es wahrscheinlich zumindest einen entsprechenden Kommentar der Redaktion gegeben.
 
Tja, dumm gelaufen... <eg>
 
Schaut euch das mal an, passt sehr gut: https://www.youtube.com/watch?v=A_K64apqnhE
 
nomen est omen - oder wie der Keese zum Keese kam.
 
Die beste Überschrift seit langem!

Kann man nicht eigentlich in der Googlesuche alles von Springer ausblenden? bzw bestimmte Webseiten ausschließen? Nach so einer Funktion suche ich schon lange.
 
@Skidrow: Ein Minus vor den Suchbegriffen setzen. "dortmund -bild.de -Süddeutsche.de" ... Geht sicher auch irgendwie voreinzustellen
 
Was ist das für eine Überschrift? Schämt ihr euch nicht?
 
@Gannicus: für was? Weil sie den Nagel auf den Kopf treffen? Oder war die frage ironisch?
 
@Gannicus: Du hast vermutlich Recht. Sie ist eindeutig nicht in den von dir sicher gewohnten Riesenbuchstaben der BILD verfasst. Ich hoffe, du findest bald deine Brille wieder.
 
Ich muss mir mein Entsetzen dann doch von der Seele schreiben, so wenig Mitleid, so wenig Mitgefühl, so wenig Patriotismus?
Da wird ein Ur Deutsches Unternehmen, das sogar dem Straus trotzte, von einem Imperialistischen Monopolistischen US Amerikanischen Unternehmen in die Knie gezwungen, die Deutschen Politiker als Karikaturen rechtschaffener Menschen Bloßgestellt und unser aller geliebtes Rechtssystem als käuflicher Zahnloser Papiertiger Geoutet.

UND IHR, ihr habt nichts als Häme? Schämt euch!

Für diejenigen die immun gegen Ironie sind, das war eine Ironische Satire.
 
@Kribs: Für den Springerverlag hab ich dafür etwas anderes Urdeutsches. Das ist so urdeutsch, dass die Amerikaner dafür nicht einmal ein eigenes Wort haben. Schadenfreude!

P.S.: Folgende Wörter schreibt man innerhalb eines Satzes klein, sofern sie nicht als Substantivierungen verwendet werden:
urdeutsch, imperialistisch, monopolistisch, (US-)amerikanisch, deutsch, bloßstellen, zahnlos, outen, ironisch.
 
@Kribs: dein so genanntes urdeutsches Unternehmen hat doch genau das bekommen was sie gefordert haben. Sie wollten ein Gesetz in dem Steht wenn Google Ausschnitte aus einem ihrer Texte zitiert, Google dafür zahlen soll. Sprich Google soll dafür bezahlen damit sie für den Springerverlag Wwerbung machen dürfen. Genau dieses Gesetz haben sie doch auch bekommen, und da Google halt keine Lust hat unnötig zu zahlen haben sie die Zitate einfach sein lassen, was im übrigen Googles gutes Recht ist. Warum sollte also irgendjemand Mitleid mit dem Springerverlag haben?

Schon Ikarus hat schnell begriffen das auch der höchste Höhenflug irgendwann enden tut.
 
@Kribs: Ich schäme mich vor solchen Leuten wie dir die solch eine Gehirnwäsche in die Öffentlichkeit tragen.
 
@Kribs: Mitgefühl und Patriotismus hören bei mir auf wenn Recht und Gesetz so missbraucht werden wie hier von der Springer AG.
Google hat die Änderungen die Springer hier beklagt machen müssen weil das LSR von Springer und Co (auch bekannt als VG Media AG) erstellt wurde.
Springer wünscht sich quasi Unrecht herbei und das kann ich nicht gutheißen.
 
Ja liebe Politiker, nur wegen dem Empfang eines "schwarzen Koffers" muss man nicht gleich solche Gesetze entwerfen. Es war auch von Anfang an klar, das dies nur negative Auswirkungen für Deutschland hat und nicht wie geplant gegen Google schießt
 
Gier frisst Hirn.
 
Auf Axel-Springer "Informationsgehalt" kann die Welt ohnehin verzichten :)
 
@moeppel: Naja, mehr Gehalt als Informationen. ;)
 
tja einerseits das google-monopol groß anklagen, aber dann kein wörtchen darüber verlieren, daß man mit seinem wunschgesetz die konkurrenz selber abgewürgt hat...so versteh ich jedenfalls den letzten satz...
 
Und wenn ich Google wäre, wuerde ich jetzt sagen, das ist ja nett das ihr uns eine Erlaubnis erteilt um wieder Snippets in unser Google News einzustellen, ABER, laut dem Deutschen Gezetz sind wir immer noch dazu Verpflichtet fuer diese Snippets Geld zubezahlen. Ihr koennt euch doch nicht einfach ueber das Gesetz hinweg setzen. Und wir wollen das auch nicht. Also lassen wir auch in Zukunft solange das Gesetz noch besteht die Finger von euren Textpassagen. Seht zu das dieses Gesetz verschwindet und wir koennen wieder diese Textpassagen in unserem System zeigen. Ihr habt dafuer gesorgt das dieses Gesetz kommt, also sorgt auch dafuer das es wieder Verschwindet. Und wir nicht gegen das Gesetz verstossen muessen.
 
@Calippo: Hehe top :)
 
@Calippo: ...Springer könnte nämlich nachträglich Geld verlangen - rückwirkend.
 
@Calippo: Ja, das würde ich auch an Google Stelle. So eine Erklärung reicht rechtlich nicht wirklich um vor dem Gesetz nicht falsch zu handeln. Am Ende kommt der Staat noch an und will Strafgelder verlangen weil Google gegen Gesetze verstößt oder so. Da wäre ich bei Google aber ganz schnell dabei zu sagen, solange das Gesetz gilt solange bleibt ihr draußen. Punkt aus Basta. Und genau das wäre auch das was die gekauften Politiker mal verstehen müssen. Das diese Lobby Typen verschwinden müssen um endlich Politik für Menschen statt gegen die Menschen zu machen!
 
Das kommt nun aber unerwartet... Ich würde an googles stelle nun sagen "In Anbetracht der hohen Besucherzahlen, die wir euch verschaffen, sind wir bereit eure Artikel mit Text zu listen. Kleines Bildchen kostet dann aufpreis!"
 
@dognose: könnten sie sicherlich aber rein vom Image her ist es für Google wesentlich besser in dem Moment wohlwollend zu handeln :)
Lustig wäre es aber auf jeden Fall, einfach von der Geschichte des LSRs her ;)
 
Die Verlage, die in der VG Media organisiert sind, haben sich diese Lorbeeren auch richtig verdient :P
Gratulation.
 
Sie verlieren ohne Google 40% des Traffics was dann am Ende einen 7-stellige Betrag pro Marke ausmacht?
Wie wenig Kohle machen die Ärmsten denn und was für billige Flittchen müssen unsere Politker sein wenn sei schon von solch armen Firmen gekauft werden können?
 
@Johnny Cache: Es ist halt nur bild.de und nicht die Bildzeitung. Die Auswirkungen von google.de auf letzteres werden sich in Grenzen halten.
 
@crmsnrzl: Stimmt, daß es noch sowas wie Papier gibt vergesse ich wieder, dabei ist eine richtige Bildzeitung so viel besser als bild.de wenn mal das Klopapier alle ist. ;)
 
@Johnny Cache: Aber nicht vergessen im Google Shop die Schere mit dem Wellenschliff zu bestellen, damit sieht das Ersatzpapier gleich viel hochwertiger aus und man könnte womöglich sogar ein paar Lobbyisten damit zu Tränen rühren.. *fg
 
Ich stell mir gerade vor wie in der BI*D und Co. ein Artikel über das böse böse Google steht und keiner liest es ---- "Stell dir vor, es ist Krieg, und keiner geht hin".... :D
 
@screama: Wozu ein BILDungskrieg doch gut wäre.. ;-)
 
Schön wäre wenn Google jetzt einfach konsequent ist und egal was Springer unterschreibt, die einfach nicht mehr aufnehmen. Ich hab die Aktion eh nicht verstanden. Was hätte Google davon gehabt dafür zu zahlen, dass Werbung für Bild und Co in der Suche auftaucht. Für Werbung hat der Werbende zu zahlen und nicht umgekehrt.
 
öhm, wenn ich das richtig hier lese, stimmen die werte aber nicht mit dem was spiegel-online darstellt.

laut spiegel:
Springer -80% und google -40%
hierr lese ich es aber anders.
 
@MBUS: 80% des Traffics über die spezielle Google News Seite und 40% über die normale Google Suche.
Steht bei Spiegel auch exakt so da: "Nach Springer-Angaben kamen wegen der reduzierten Darstellung auf Google News 80 Prozent weniger Besucher [..] bei der Google-Suche soll das Minus bei 40 Prozent gelegen haben."(Quelle: http://www.spiegel.de/netzwelt/web/seo-a-1001242.html)
 
Simple Regel man erntet was man sät, haben sie aber so was von verdient ich hoffe Google beißt die Zähne zusammen und macht so weiter wie jetzt, der gierige Lumpenverein muss noch mehr bluten.
 
An Googles Stelle hätte ich wohl gesagt: "Ach nö, wir brauchen dieses Lizenzabkommen nicht. Läuft ja auch ohne prima :))"
 
@bLu3t0oth: Erstens das als kleine Revanche und zweitens würde ich als Google jetzt von den beteiligten Verlagen Lizenzgebühren für das Listen einfordern, den Spieß also umdrehen.
 
Naja, der Öttinger wetzt ja schon die Messer und klimpert mit den Geldkofferschlüssel. Er will ja das "bewährte" Leistungsschutzrecht auf EU-Ebene einführen.
Öttinger:“Wenn Google intellektuelle Werte aus der EU bezieht und damit arbeitet, dann kann die EU diese Werte schützen und von Google eine Abgabe dafür verlangen.”
Toll, wenn wir so einen fleissigen IT-Minister dort haben - was ein Glück!
https://netzpolitik.org/2014/guenther-oettinger-schlaegt-leistungsschutzrecht-auf-eu-ebene-vor/
 
Es ist mir egal ob Springer nun Google eine Verzichtserklärung unterschreibt! Ein Gesetz ist ein Gesetz und muss eingehalten werden! Wo kommen wir dahin das man Gesetze durch Verzichtserklärungen unterlaufen kann! Ich erwarte von Google die Einhaltung von Gesetzen! Wenn nicht gibt es eine Anzeige!
 
@triangolum: Das Gesetz wirkt allerdings nur wenn nicht vorher eine Lizensierung zwischen den Partnern abgeschlossen wurde. Sonst würdest du damit auch zuvor lizensierte Partner kriminalisieren. Das Ziel des Gesetzes war es ja nicht das generell zu einer Straftat zu machen sondern Lizensierungen zu erzwingen.
 
@hezekiah: Ah, ok. Da hätte ich mich vorher besser informieren müssen.
 
Es ist ja nicht so, als ob man es ihnen nicht gesagt hätte dass das passiert ...
 
Endlich fällt mal jemandem seine Lobbyismus-Scheisse auf die Füsse! Wunderbar :D
 
Hach wie wunderbar herrlich. Aber gruselig ist doch, wie sowas überhaupt durch den Bundestag kommen konnte. Es ist doch gleichermaßen herrlich wie Politiker hierzulande über die Korruption im Ausland jammern, und dann scheinbar trotzdem Geld am Ende mehr Gewicht hat, als das eigentliche Recht und Allgemeinwohl.
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