WhatsApp sperrt jetzt wohl Nutzer von alternativen Clients aus

Die Betreiber des populären Messengers WhatsApp gehen aktuell wohl aktiv gegen die Nutzer von alternativen Clients vor. So sollen die Telefonnummern und damit die Accounts von mehreren Anwendern gesperrt worden sein, wie aus Berichten von Usern ... mehr... App, Logo, whatsapp Bildquelle: Whatsapp App, Logo, whatsapp App, Logo, whatsapp Whatsapp

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Die Zwingen den User die andere App zu deinstallieren? Nicht mehr verwenden ist eine sache, aber zu deinstallieren? Das ist Erpressung!
 
@Sam Fisher: das Deinstallieren werden sie wohl nicht erzwingen können. Aber dass man ihren Dienst nur mit ihrem Client nutzen darf, das wohl schon.
 
@der_ingo: nicht wenn man schon dafür bezahlt hat
 
Blödsinn.Ich darf Nutzern durchaus vorschreiben, wie sie meine Dienste zu nutzen haben, was Sie ja auch tun. Das anderweitig zu tun, und ob der Nutzer dann letzlich das Recht hat, ebenso das Geld anteilig zurückzufordern sei mal dahingestellt. Derjenige welcher kann ja gerne wegen seinen 50 Cent Klage einreichen.
Ein Kauf oder Mietvertrag ist immer mit Rechten und Pflichten verbunden, für beide Seiten, wäre gut wenn sich das mal herumspricht, dann würden vielleicht Leute auch vorher mal Ihre AGBS lesen, von Google oder Apple, bevor dann hinterher gemecktert wird, was da alles drin steht.
 
@LivingLegend: Dann werden einige Nutzer aber sagen: "Nicht mit mir" und andere Messenger bevorzugen. Passierte ja schon nach der Übernahme im geringen Umfang.
 
@Hans Meiser: quatsch. Whatsapp wurde durch die Übernahme vor allem in Asien bekannt und hat seitdem fast 20% mehr Nutzer. (Fast)Nur die Deutschen ham Whatsapp (kurzfristig) den Rücken gekehrt.
 
@fuba: Wer bezahlt denn für einen Messenger, wo es diverse kostenlose Messenger gibt?

Wer sich unnötigerweise an einen Hersteller bindet, der muss heute eben damit rechnen, dass der Hersteller seine eigene Malware auf den Geräten der Kunden installiert sehen möchte, damit er der Herr auf den Geräten der Kunden ist und nicht ein anderer Client-Programmierer.
 
@nOOwin: Einfache Antwort: die breite Masse. Und bei meinem Freundes & Bekanntenkreis setzen leider fast alle ausschliesslich auf Whatsapp und nur sehr wenige auf Telegram.
 
@nOOwin: das sind Leute die "denken".
Warum kostet ein Messenger Geld ? Server, Wartung, Service, Support, Klient, Entwicklung etc....

Aber sorry ich wusste nicht dass du für Umsonst Arbeitest... am Montag um 14.00 Uhr bei mir, hab noch Arbeit für dich...
 
@M. Rhein: Jupps... bezahlen muss man immer. So oder so.
 
@M. Rhein: Denken ist ein gutes Stichwort. Warum ein Messenger Geld kosten darf war nämlich gar nicht meine Frage, sondern warum man für einen Messenger bezahlt, wenn es eine ähnliche oder sogar viel mehr Funktionalität bietende Software auch kostenlos gibt?

Ich benutze z.B. einen kostenlosen Open-Source-Messenger der nicht nur auf PCs, SmartPhones, Tablets etc. läuft und diverse Chatprotokolle (unter anderem auch das XMPP-Protokoll, welches WhatsApp ebenfalls nutzt) und Dateitransfers unterstützt (sogar direkt ohne Installation von USB-Stick oder Speicherkarte), sondern beispielsweise auch mehrere VoIP-Protokolle beherrscht und seine Kommunikation im Gegensatz zu WhatsApp und Skype auch hart verschlüsselt. Daneben kann er mir z.B. auch noch den Desktop eines Nutzers anzeigen und mich von Ferne darauf arbeiten lassen, wenn dieser Nutzer mich um Hilfe bei einem Problem fragt oder mir auf seinem PC etwas vorführen möchte. Bisher habe ich keine kostenpflichtige Software gesehen, die auch nur einen Bruchteil der Funktionalität meines Instant-Messenger/VoIP-Clients hätte. Für eine Software, die nur ein IM-Protokoll beherrscht und das noch nicht einmal hart verschlüsselt, würde ich daher gewiss kein Geld zahlen. Erst recht nicht, wenn ihr Hersteller meint mir vorschreiben zu müssen mit welchem Client ich mich verbinden darf. Der sollte froh sein, dass er Kunden gefunden hat, die für einen Dienst, den es woanders kostenlos gibt, etwas zahlen und sich daher besser nicht darum kümmern, mit was für einem Client sich seine zahlenden Kunden mit seinem Dienst verbinden.

Im Übrigen arbeite ich zwar nicht umsonst, aber kostenlos. Ich entwickle heute Geräte und Software als ehrenamtlicher Mitarbeiter bei Forschungsprojekten an der Hochschule, die mich ausgebildet hat. Meinen Lebensunterhalt verdiene ich nebenbei als Daytrader an der Börse. Da kommt genug bei herum, so dass mich das Einkommen eines Entwicklungsingenieurs nicht mehr interessiert. So kann ich mir heute Projekte die mich interessieren aussuchen und muss nicht mehr nehmen, was mir mein Arbeitgeber zuweist.
Ich habe keinen teuren Lebensstil, daher brauche ich schon das Geld das ich heute besitze nicht wirklich. Ich kann selbst mit einem Computer aus dem Schrott mehr anstellen und mehr Spass haben als die meisten Leute mit einem 3000EUR-Gaming-PC. Dazu interessieren mich auch andere teure Statussymbole wie Autos (Die Autos von Freunden repariere ich gelegentlich ganz gerne. Fahren ist aber uninteressant. Ich fahre teilweise monatelang keinen Meter mit dem Auto.), Yachten (Ich gehe lieber zum Windsurfen in der Zeit die Yachtbesitzer damit verbringen sich um die Instandhaltung ihres Spielzeugs zu kümmern.), Flugzeuge etc. nicht, da Besitz nur versklavt weil man sich ständig um ihn kümmern muss. Was ich leider auch an meinen beiden Häusern merke, die ich nur gekauft habe, weil ich eine Familie habe. Deren Verwaltung und Instandhaltung kostet schon ganz schön Zeit.

Ich spende über einen Dienstleister anonym an die Open-Source-Projekte, welche die von mir meistgenutzte Software weiterentwickeln. Auf diese Weise verdienen auch Entwickler von Open-Source-Projekten Geld und deren Software klaut mir wenigstens keine Lebenszeit mit Nutzergängelungen wie Funktionsbeschränkungen, Werbung, Aktivierungs- oder Lizensierungsquatsch.
In dem Zusammenhang bin ich heilfroh, dass ich schon vor über 15 Jahren von MS Word und Exel auf ein Open-Source-Officepaket gewechselt bin, sonst sässe ich heute mit tausenden von Dokumenten da und müsste Software wie MS-Office 365 verwenden, die sich nach einem Jahr Nutzung selber deaktiviert. 20 Softwarepakete mit einem derartigen Abomodell nur auf 5 meiner Rechner und ich würde zu nichts anderem mehr kommen als Geld an die Softwarehersteller zu überweisen und im Kalender notieren, wann ich welches Abo verlängern muss. Sowas ist nicht einmal mehr als "Crapware" zu bezeichnen, dass ist dann eher schon "Enslavementware" (Lustigerweise gibt es diesen Begriff sogar, obwohl ich dachte, ich hätte mir den gerade erst ausgedacht. Allerdings gibt es ihn in einem anderen Zusammenhang.).

Mal ganz davon abgesehen hat kommerzielle Software noch weit mehr Probleme, wenn es um die Langzeitnutzung damit erstellter Dateien geht. So weigert sich das heutige Word meine Word-Dokumente aus den 90er Jahren zu öffnen und öffnet sogar die Word-Dokumente von Word-Versionen aus dem letzten Jahrzehnt öfter mal mit fehlerhafter Formatierung oder nicht mehr korrekt funktionierenden Makros. Ich benutze daher heute gar kein Office-Paket mehr, sondern LaTeX. Damit kann ich mit einer aktuellen LaTeX-Compilerversion heute an der Hochschule noch problemlos Diplomarbeiten aus den 80er Jahren öffnen und die Formatierung passt perfekt, so dass man sie direkt in ein PDF drucken und veröffentlichen könnte. Die Arbeiten wird man in 100 Jahren noch lesen können, während Word offenbar schon Schwierigkeiten hat nicht einmal 10 Jahre alte Dokumente korrekt darzustellen und bei über 15 Jahre alten Dokumenten die Anzeige erstmal ganz verweigert. Wer also seine heute erzeugten Dokumente länger als bis zur übernächsten MS-Office-Version fehlerfrei lesen und ohne neuerliche Überarbeitung drucken können möchte, der sollte sie nicht mit MS Office verfassen. Noch dazu sieht der Ausdruck mit LaTeX aus typografischer Sicht um Klassen professioneller aus als der eines Word-Dokumentes. Mittlerweile ist kostenlose Software in vielen Fällen also ganz klar besser als kommerzielle.

Das ist auch kein Wunder, denn bei kommerzieller Software wird mittlerweile oft mehr Gehirnschmalz in Nutzergängelungen zur Profitmaximierung gesteckt als in die Verbesserung der Software. Da kann nichts Brauchbares bei herauskommen und die Nutzung solcher Software ist zwangsläufig früher oder später mit Frust verbunden, wie man hier an WhatsApp mal wieder sehen konnte.
 
@nOOwin: Was für einen Messenger nutzt du?
 
@fuba: Für was? Whats App oder den alternativen Messenger? WhatsApp kann beides egal sein :D
 
@Sam Fisher: Es geht ja nicht drum Benutzer andere Dienste auszusperren, sondern diese die einen "alternativen" WhatsApp Client benutzen, und da versteh ich WA schon, dass sie das Unterbinden wollen. Macht ja fast jedes Unternehmen so.
 
@elox: Mag sein, allerdings verstehe ich das nur bei werbefinanzierten Diensten. Bei whatsapp kaufe ich ja ein "Abo", sprich eine Nutzungsdauer. Ob ich da jetzt diesen Client oder einen anderen nehme ist doch egal, solang ich deren Service nicht mit Problemen überhäufe welche durch den anderen Client entstehen. Wenn whatsapp sich mit dem Euro pro Jahr nicht finanzieren kann, ist das doch nicht mein Problem. Sie haben den Preis angeboten, ich hab ihn bezahlt, Vertrag abgeschlossen.
 
@Stamfy: Und mit Abschluss des Abos akzeptierst du die AGB´s, welche sagen dass du KEINEN alternativen Client verwenden darfst.
 
@Stamfy: WattsApp kann aber mit 3rd Party Clients nicht für die Sicherheit garantieren. Bestes beispiel war doch Instagram mit der 3rd party app, die die Bilder von snapchat runtergeladen hat. Vermutlich wollen Sie so missbrauch verhindern.
 
@sunrunner: Das kann "kein" Entwickler für keine Software.
 
@M. Rhein: Stimmt schon, 100% Sicherheit gibts einfach nicht im Netz, aber es ist auf jeden Fall besser für einen Hersteller, wenn alle nur SEIN Produkt verwenden. Sollten durch drittanbieter schäden entstehen fällt das auf WattsaApp zurück. (Leider auch hier wieder: siehe bsp. Snapchat)
 
@Sam Fisher: nein.
 
@LunaticLord: Dann solltest du mal die News bis zum Schluss lesen. Der Hilfetip war Deinstallieren!
 
@Sam Fisher: Nutzt Du einen anderen Dienst als WhatsApp? Jeder nutzt doch WhatsApp! Es gibt doch eigentlich keine alternativen Dienste! :D

So zumindest ist die Vorstellung von WhatsApp. Wozu also den Client auf dem Gerät lassen, wenn Du doch WhatsApp damit gar nicht benutzen kannst? ;)

WhatsApp wird nicht feststellen können, ob Du einen anderen Client installiert hast, nur ob Du WhatsApp mit einem anderen Client nutzt.
 
@Der Lord: Telegram ist nicht Facebook oder WA gebunden tut aber genau dasselbe und ist innem BabyBlau und sicherer. ansonsten wenns absolut im sicherheit geht Threema. Denn nutze WA schon 1 Jahr lang nimmer *erkläre den Datenschutz den sich auch keiner durchliest inne regel und bam wieder passiert, * Deswegen... fahre mit Telegram recht gut..Meine Freunde sind auch schon umgestiegen, da es kostenlos ist.. denn wie End to End chatten geht hat WA noch nie gerallt weil bei denen das wegen Geld nicht geht...Sonst verdienen die Dritten bei WA an deinen *Ich liebe dich Schatzi* nix dran
 
@Sam Fisher: Du hattest niemals ein Recht einen alternativen Klient zu verwenden.
 
Leider machen Clienten von Drittanbieter einige Sachen ja erst richtig nutzbar. Bzw. komfortabel nutzbar.
 
@Blubbsert: Das wäre im Fall von WhatsApp was? Andererseits ists ne riesen Sicherheitslücke, wie erst letztens bei einem anderen instant Messenger.
Dass meine Daten bei Whatsapp liegen, ist eh schon klar, kommt aber ein anderer Client ins Spiel kann dieser die kommunikation genau so abgreifen und das auch ohne mein Wissen. Nämlich dann, wenn ich mit jemandem schreibe, der so einen "unsicheren client nutzt". Deswegen ist der Schritt von WA absolut richtig!
 
@FatEric: Schlimmer als die WP Whatsapp app kann ein solcher Client ja nicht sein...
 
@Clawhammer: Das war vor vllt nem Jahr noch so.. mittlerweile is die aber genauso "gut" wie die iOS/Android Pendants
 
@Slurp: Wann kam die Datasense App raus? Das hat bis zu dem Update diese Woche gedauert bis whatsapp nicht mehr beim erreichen des limits blockiert. Zwischenzeitlich hat whatsapp den music player missbraucht um permanet online sein zu können, der hat einem ständig die playlist gekillt. Und das haben nicht die gepatcht, das geht jetzt weil MS die Music Player Apps ausgelagert hat. Seit dem neuen Update zeigt mir die Kachel und das Nachrichtenzenter neue Nachrichten an, starte ich aber die app ist nichts markiert und man muss erstmal suchen. Dann die Sache mit dem Datenschutz und der fehleden Verschlüsselung. Das sind genug gründe warum man nicht 100% zufrieden mit dem Laden sein kann.
 
@Clawhammer: Das Datasense Problem lag aber an Microsoft, nicht generell an Whatsapp.. Hat sogar Joe Belfiore bestätigt...

Genauso das Thema mit dem Music Player. ja, die haben den "missbraucht", um damals die Empfangsbereitschaft weiter zu gewährleisten (WLAN weiterhin aktiv bei abgeschalteten Display). Ja, fand ich auch keine schöne Lösung... War trotzdem sinniger als keine Nachrichten mehr zu bekommen, weil das Ding im Stand-By ist und man keine Datenverbindung aktiviert hatte... Nachdem MS das auf WP8 geändert hatte und nun Apps erlaubt, das WLAN weiter im Stand-By zu nutzen, gibt es das nicht mehr.... Da is nix mit "MS hat die ausgelagert". Bitte bei den Fakten bleiben.

Datenschutz und Verschlüsselung (die übrigens nicht grundlegend fehlt) sind ne ganze andere Sache. Aber da können sich auch sehr viele andere MEssenger nicht gerade mit Ruhm bekleckern.
 
@FatEric: Ich zahle 89 Cent im Jahr, um WhatsApp zu nutzen. Die App enthält keine Werbung. Ich sehe nicht, welche Einbußen WhatsApp hat, wenn ich einen Alternativclient nutze.

Ich kann die Sicherheitsbedenken nicht verneinen. Dennoch ist das in meinen Augen weniger ein Grund als ein Vorwand. Allerdings ist es phänomenal, wie viel Wahrheit in dem Vorwand steckt.

Interessanter ist eigentlich die Aussage, es hätte sich um einen "nicht autorisierten Client" gehandelt. Hat WhatsApp eigentlich all seine Protokolle offengelegt? Ich könnte hier eine Art Patentstreitigkeit vermuten, die WhatsApp auf dem Rücken der User austrägt. Nach dem Motto: "Der App-Hersteller nutzt unser Know how, dafür müsste er eigentlich Lizenzgebühren zahlen. Hat er aber nicht, ergo darf der Client nicht betrieben werden. Also, Nutzer, nimm gefälligst unseren eigenen Client!"
 
@Der Lord: "Ich sehe nicht, welche Einbußen WhatsApp hat, wenn ich einen Alternativclient nutze." Nun es war glaube ich Snapchat die mit einer Sicherheitslücke durch einen Drittanbieter kämpfen musste. Das ist ein ziemlicher Imageschaden, den WA vielleicht verhindern möchte.
Zusätzlich kann es mit drittanbieter Software immer zu Problemen kommen. ggfs integriert man bald wieder neue Funktionen die dann mit der Drittanbieterapp nicht funktionieren. Um dieses ach so wichtige "Nutzererlebnis" für alle am besten zu gestallten, ists auch von Vorteil, wenn alle den selben Client nutzen!
 
@FatEric: Der Imageschaden ist natürlich richtig. Ich vergaß! Richtig, richtig, die Menschen werden sagen: "Ich habe eine WhatsApp-Nachricht geschickt, die jemand mitgelesen hat.", nicht: "Jemand hat meine Nachricht mitgelesen, weil XYZ einen unsicheren Client hat." Punkt für Dich.

Dennoch wirkt das auf mich ein bisschen vorgeschoben, vielleicht aber auch nur, weil ich der Industrie in Bezug auf ihre Beweggründe zu sehr misstraue.

Über evtl. nicht nutzbare Funktionen wiederum muss ich mir im Klaren sein, wenn ich einen Alternativclient wähle. Bleibt für mich die Frage nach dem "autorisierten Client" und was das (außer der Original-App) sein könnte.
 
@Der Lord: Wenn man das aber so genau nimmt, müsste man doch fast jeden dienst (ob kostenlos oder kostenpflichtig) meiden. ;) von daher
 
Die sollen die Ressourcen, die in diese unnötige Bekämpfung gesteckt wird, lieber in eine richtige API oder ein Feature, das die Nutzung des Kontos an mehreren Geräten (ja, auch Desktops) erlaubt, stecken...
 
@sibbl: Und was hätten sie davon...?

Vom Ausschluss fremder Clients erhoffen sie sich - zumindest der Überlegung in der Newsmeldung nach, die ja plausibel klingt - eine besserer Grundlage für Werbeeinnahmen.

Vom Einbau von Features wie den oben genannten hätten sie hingegen... was? Sie sind zumindest derzeit der Platzhirsch, ich denke zumindest kurzfristig brächten die neuen Features ihnen selbst keinerlei Nutzen (mittel- bis langfristig vielleicht eine stärkere Nutzerbindung, aber selbst jetzt ohne diese Features, mit Sicherheitsbedenken etc. kann kein anderer Messenger gegen ihre Verbreitung ankommen. Klar, die Zukunft ist unvorhersehbar, aber aktuell spüren sie da wohl keinen drängenden Handlungsbedarf).
 
@FenFire: du gibst die Antwort im Prinzip selbst. Unterstützung von mehr Geräten = noch mehr Werbung. Vergleiche mal wie viel Werbung Facebook auf mobilen Geräten unterbringt und wie viel am PC.
 
@FenFire: WhatsApp macht doch gar keine Werbung? Ich hab zumindest noch keine gesehen, würd mich auch hart wundern, hab schließlich mal für den Client gezahlt. Mittlerweile kostet es doch sogar jährlich.
 
@hurt: Ah, ich habe mir die News nochmal durchgelesen, die Erwähnung von Twitter mit dessen Werbeeinblendungen hatte für mich suggeriert, dass der Artikelautor spekuliere, bei WhatsApp könne es im Endeffekt um etwas ähnliches gehen (was erklären würde, warum Fremdclients unerwünscht wären). Da hatte ich wohl zu viel reingelesen, explizit ist das der Meldung gar nicht zu entnehmen. Insofern könnte bei WhatsApp die Motivation eine ganz andere (unbekannte) sein, denn eine Abobgebühr für die Dienstnutzung wird wohl auch bei Fremdclients anfallen.

Zum WhatsApp-Client selbst kann ich leider nichts sagen, da ich den Dienst nicht nutze (nur mal vor langem kurz angeschaut, aber nachdem nur ca 5% meiner Freunde und Bekannten nutzten, war er für mich unbrauchbar).
 
"Denn man könne nicht garantieren, dass die Nutzerdaten bei einer Fremd-Software sicher seien" Das hat mich bisher auch von sowas wie der Plus-Variante abgehalten... wer weiß was wohin geht.
 
@McClane: Und nutzt die ein anderer ohne dein Wissen, ist zumindest der Chatverlauf zwischen dir und dem "Plus" Nutzer auch betroffen.
 
Für Nutzer von Geräten, bei denen es keinen offiziellen WhatsApp Clienten gibt, eine schlechte Nachricht, z.B. Nokia N900, PC Nutzer, die WhatsApp in Miranda eingebunden haben.
 
@Morku90: Vielleicht differenzieren sie auch noch nach Plattformen? Das ist der News nicht zu entnehmen, und aus der Erfahrung des Einzelfalls des in der News erwähnten Anwenders kann hierzu auch nichts geschlussfolgert werden.
 
@Morku90: ich gebe Entwicklern entsprechender Apps/Plugins keine Woche, dann läuft das eh wieder ;)
 
Und wie sieht das mit WhatsApp Plus aus? Darf man den auch nicht verwenden?
 
@Jetiman: Laut WhatsApp, nein
 
@wertzuiop123: Erklärung...1. die vertragsmäßigen Dritten von WA verdienen dann bestimmt nix dran da in der Programmierung von WA+ das unterbunden wurde. 2. Dritte von WA+ verdienen bestimmt irgendwie dran... und du als Nutzer kannst dem Facebook unternehmen die für deine digitale Sicherheit in sozialen netzwerken das nicht antun... denen Geld zu unterschlagen die an dir verdienen wenn du markennamen nennst usw... ich bitte dich...
 
@Jetiman: Nö.. Ist ja auch n Drittanbieter... Würde ich eh die Finger von lassen.. Man kann sich einfach nicht sicher sein, wie WA+ und Co arbeiten
 
@Jetiman: Whatsapp Plus lässt sich so weit ich weiß nicht von vanilla Whatsapp unterscheiden.
 
Im ersten Schritt die Kunden an den offiziellen Client binden und im nächsten Schritt wird der Messenger mit Werbung oder Spielen versaut.

Na mal sehen wie es mit Whatsapp weiter geht, aber seit dem Facebook dies hat haben die auch einige Nutzer verloren, die zu anderen Messengern gegriffen haben.
 
@basti2k: Haben sie wirklich spürbar Nutzer verloren? Ich habe keine Zahlen im Kopf, aber ich dachte sämtliche Newsmeldungen auch seither haben den Grundtenor "WhatsApp wird fleissig weiter genutzt".
 
@FenFire: Viele haben sich aber schon parallel diverse andere Messengerlösungen installiert.
Dies habe ich z.B. auch gemacht und ca. 90% der Nachrichten bekomme ich nicht mehr über Whatsapp
 
@basti2k: Telegram lässt grüßen ;) genauso Threema deswegen Sicherheit geht vor Geld
 
@basti2k: wenn du ein Minus bekommst. denk dran. die Nutzer wollen kein Plan haben wie du andere Messanger nutzt. Sie wollen von dir lesen das du WA nutzt und überall Likes verteilst... denn sonst wirst du als Hater abgestempelt und kannst dir dann die Kugel geben da du dann als Ex-Wa Nutzer eine niederes Lebewesen bist... Alles verständlich ne?
 
Reine Frechheit von Whatsapp. Sperren Nutzer alternativer Clients aus, bekommen es jedoch nicht hin, ihre eigene Anwendung für den normalen Gebrauch bereit zu stellen.

Anmerkung: Bin seit kurzem iPhone 6+ User und warte noch immer auf ein Update, welche die ganze Verzerrung in der Ansicht behebt.

Aber dies scheint ja Nebensache zu sein. Hauptsache andere Clients aussperren.
 
@nafets8609: Läuft Telegram bei dir? Gibts auch als iOS version wie bei Android und WP. wie gesagt tut exakt dasselbe... oder Threema.. LG
 
@awwp1987: Problem ist halt, die Alternativen machen kein grosses Marketing. Wird leider im Bekannten/Freundeskreis nicht genutzt.... und ich kann es leider nicht zur Aufgabe machen, alle von einem anderen Programm zu überzeugen, wo ich nun auch keine Aktien drin habe & keien Ahnung ob es nicht auch "böse wird". ..........also ich hätte nix gegen, wenn die Konkurrenz mal aus der Hüfte kommt!
 
@tomsan: Also meine Freunde und Freundeskreise nutzt Telegram, nur wenns keiner kennt, wird jeder der kein WA nutzt abgestempelt... deswegen gucke nur auf meine commis und wurde bestätigt^^
 
@awwp1987: Auch gerade wieder installiert..... 2 Nutzer. Einer davon meine Frau. .......wechselfaules Freundespack habe ich! ;)
 
Zitat: Denn man könne nicht garantieren, dass die Nutzerdaten bei einer Fremd-Software sicher seien.

Ja sicher...weil WA ja so sicher ist... Wer WA noch nutzt ist so oder so selbst schuld! Gibt es doch wirklich sichere Messenger wie Threema...
 
Es gibt ja leider zu wenig Nutzer die sich für eine gute Alternative und auch komplett kostenlos begeistern.
 
@firestorm02: ok kannst mich dazuzählen... zu den wenigen nutzern. denn mit Telegram einem WA Klon bin ich zumindest zufrieden da es eine End zu End anwendung gibt was jeder bei WA vermisst
 
Kann ich gut verstehen. Schliesslich möchte ich als Anbieter mit meinem Client ja Kontrolle über Kommunikation und Geräte der Nutzer erlangen. Da ist es unschön, wenn sich alternative Client-Hersteller die Kontrolle über die Geräte und damit über die wertvollen Kundendaten erschleichen und ich leer ausgehe.
 
erst groß werden, dann die user mit werbung nerven bzw den zusätzlichen traffic zahlen lassen und dann...sterben...die reste kauft dann ein oligarch aus nem interessiertem land...kennt man alles schon von messengerdiensten...da hat's mit dem aussperren nicht soo gut geklappt, weil die alternativen multimessenger bei den protokollen immer schnell nachgerüstet haben...oft innerhalb stunden...
 
hmm wie sieht das aus, wenn ich Werbung generell blockiere mit einer entsprechenden HOSTS-Datei? Also Werbe-URL's werden auf 0.0.0.0 umgeleitet. Kann das sein das sie mich dann auch irgendwann aussperren? Kann das erkannt werden?
 
@legalxpuser: Denke nicht. Werbung wird meist von einem externen Dienstleister eingespielt. Der "sieht dich" nun halt nicht. (Bekommt keine Impression in seinem Werbetracking, als ob du das gar nicht nutzen würdest) WhatsApp hat ja aktuell aber keine Werbung
 
@legalxpuser: Adway kann man nicht wirklich erkennen.
 
Sind die bekloppt? Es gibt OSe da gibt es keinen Whatsapp-Client, sondern nur Alternativen... Die Nutzer will man dann also verprellen? Na herzlichen Glückwunsch zum Imageschaden.
 
Nicht jammern, wechseln :D
Ich hab 95% von meinen Kommunikationsumfeld dazu gebracht auf Threema zu wechseln.
Wenn keiner einen Anfang macht, andere dazu motiviert zu wechseln und rumjammert das es keine Alternativen gibt, dann wird das auch nix. Also nochmal... wechseln !!!
*duck und weg*
 
@che_guevara: Da ich dafür ja sowieso schon Minusse kassiere wie zuvor soll mir das egal sein. Deswegen gute Sache... meine Freunde und ich sind bei Telegram.. Threema ist auch sne Überlegung wert. Deswegen bleib dabei... Diese Minusklicker.. verteilen nur Minusse weil Ihre Freunde das Netzwerk verlassen also sozusagen jammern....
 
Öhm, danke? Wundert mich aber irgendwie nicht mehr. Erst Skype, die die Unterstützung für Dritthersteller abstellen, und dann WhatsApp. Ich schreib inzwischen mehr und mehr mit Hangouts, weil ich damit auch super leicht vom PC aus, mit einem Drittherstellerklienten meiner Wahl (wie Trillian eg.) meine Leute auf dem Handy anschreiben kann.
Ich verstehe die Skepsis gegenüber Hangouts aber auch nicht, unter Kollegen ist das Ding inzwischen verbreitet weil man sogar ohne irgendeinen Klienten vom Browser aus Konferenzen damit machen kann, samt Screensharing etc. Und nen Googl+ Account hat auch jeder.
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