Deutsche Nutzer wollen überhaupt kein schnelleres Internet

Vor allem technik-affine Nutzer klagen immer wieder über den zu langsamen Ausbau höherer Bandbreiten. Doch die Netzbetreiber haben eigentlich wenig Druck - denn der allergrößte Teil der Bevölkerung in Deutschland ist mit den derzeit verfügbaren ... mehr... Internet, Netzwerk, Kabel, Ethernet Bildquelle: Studio Associato di Ingegneria dell informazione Netzwerk, Kabel, Ethernet Netzwerk, Kabel, Ethernet Studio Associato di Ingegneria dell informazione

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Ich vermute eher, dass das Problem eher ist: die User informieren sich nicht, was es für
neue Angebote mit besseren Preis/Leistungsverhältnis (wer möchte schon nicht: schneller für weniger Geld?) gibt und scheuen die Umstellung der Hardware.
 
@zivilist: Das ist ein Teil der Leute.. ein anderer bleibt lieber da wo er sich gut aufgehoben fühlt. Kundensupport und Freundlichkeit wird immer kleiner geschrieben.. leider. Bevor ich zu nem "laden" wechsel der mir mehr speed für kleineres Geld anbietet aber nen "besch...eidenen" Ruf hat... bleibe ich lieber langsamer und bin da zufrieden statt mich rum zu ärgern.
 
@zivilist: Naja, wie heißt es so schön "never change a running system". Ich bin auch mal drauf reingefallen. Wurde von Unitymedia mit Werbung überworfen und da ich nunmal bereits Unitymedia hatte, habe ich meinen Vertrag auf die schnellere Geschwindigkeit (50mbit) umstellen lassen. Dieses führte dazu, dass ich den Konzern und den Service dieses Unternehmens näher kennenlernen durfte. Ich konnte 30 Tage lang nicht mehr über den Anschluss telefonieren und der Internetzugang war für ca. 14 Tage nicht möglich. Außerdem wurde mir diverse Hardware doppelt zugeschickt. Dann sollte ich die fälschlicherweise zugesendete Hardware zurücksenden, dabei ging dort wieder was schief, so dass sie offensichtlich die falsche Hardware deaktiviert haben. Also ich kann aus eigener Erfahrung nur sagen, dass so ein Wechsel nicht immer ungefährlich ist. Von Provider zu Provider hatte ich noch nie Probleme. Ich habe bestimmt schon mehr als 6 mal den Provider gewechselt. Nur innerhalb eines Providers kann es offensichtlich schon extreme Probleme geben. Ich hätte mir im nachhinein die 30mbit mehr gerne geschenkt. Dafür stundenlange Telefonate mit der Hotline, war sicherlich nicht die Aufregung wert. Eigentlich dachte ich bei Vertragsauflösung Unitymedia wäre für mich Geschichte. Aber dann durfte ich den Service nochmal näher kennenlernen. Obwohl ich SmartCards und Hardware nachweislich zurückgesendet hatte (Quittungen von DHL, Fotos, Zeugen) stellte mir das Unternehmen die angeblich nicht zurückgesendeten Sachen für fast 200 Euro in Rechnung. Eigentlich sollte man meinen, dass wäre mit einem Anruf bzw. einem Brief erledigt. Naja, das Unternehmen brauchte wiederrum Wochen, bis es den eigenen Fehler eingesehen hatte.
 
@zivilist: Ich könnte schnelleres "Internet" per Kabel von Unitymedia bekommen (100Mbit/s) aber ich wechsele aus mehreren Gründen nicht von meinem 16mbit/s Telekom DSL.

a) Unitymedia bietet kein richtiges Internet an sondern nur DSLITE
b) ich hatte mehrfach Kabelausfall in 5 Jahren, das längste mal über 1 Woche
c) die 16mbit/s reichen bei mir in den meisten Fällen
d) der Kundensupport der Telekom war für mich ok, der von Unitymedia war dagegen unterirdisch
 
@nightdive: sei froh hab nur 6k . wäre mal froh mehr zu haben.... hab ne 16er aber es kommen nur 6k an weils technisch nich machbat ist.... na vielen dank...
 
@awwp1987: hätte auch gern eine 16k Leitung :( Gefragt wurde ich auch nicht ob mein Internet reicht. eine 2000er ist halt sehr lahm D:
 
wenn ich noch mit 64k surfen muss, interessieren mich 200mbit und mehr nicht. Da bin ich schon über 128k froh!
 
@palim: ein anderer aspekt ist, wenn ich LTE mit 7.2 mbit habe, aber nur 10GB highspeedvolumen, dann bin ich mit der geschwindigkeit zwar zufrieden, aber nicht mit dem volumen, dem preis und den restlichen vertragsbedingungen...
 
@DataLohr: Du hast nicht 7,2 Mbit!!! Das ist ein theoretischer Wert. In der Praxis wirst Du den nicht erreichen und das wirst Du Dir dann mit den anderen Nutzern in der Zelle teilen. Geh z.B. ins Frankfurter Bankenviertel (wo es mehr Leute mit LTE-Verträgen gibt) und Du siehst, dass Du auch mit LTE nur niedrigen Durchsatz hast.
 
@Nunk-Junge: Es geht auch locker mehr als 7,2 Mbit mit LTE. Haben das im Büro mit den iPhone 6 und 6+ schon ausprobiert. Mal eben eine fette Datei runterladen. Da ging wesentlich mehr als 7,2 Mbit. --> Karlsruhe, Oststadt
 
@malfunction: LTE definiert mehrere unterschiedliche Terminalklassen, die verschiedene Datenraten zur Verfügung stellen. In der höchsten Klasse werden bis zu 300 Mbps zur verfügung gestellt. Ich habe die 7,2 von DataLohr aufgegriffen. Dies wäre auch schon mit HSDPA erreichbar. Aber es ändert nichts an der Tatsache, dass LTE (wie alle Funk-Verbindungen) ein geteiltes Medium ist und mit steigender Nutzerzahl der Durchsatz sinkt. Ich habe selbst schon Geschäftsleute gesprochen, die zur PrimeTime nicht mal mehr HD-Videos auf YouTube über LTE schauen konnten.
 
@Nunk-Junge: also hier im ländlichen Gebiet habe ich teilweise konstant (!!!) 40 Mbit per LTE, also nicht unbedingt sagen dass es überall so ist.
 
@Nunk-Junge: ja das stimmt. ich hab keine große konkurrenz in meiner zelle, daher noch nie probleme mit der vertraglichen geschwindigkeit gehabt, nur ist mir jeder schnellere vertrag deutlich zu teuer und nach den 10 gb highspeed volumen ist surfen, geschweige denn arbeiten fast nicht mehr möglich. meine kritik an LTE ist wie gesgt, Preis und Vertragsbedingungen. Ausserdem haben die Gemeinden jetz keinen Grund mehr Kabel zu legen. Theoretisch hat ja nun fast jeder die möglichkeit für einen Highspeed zugang. Ich denke durch LTE wird der Infrastrukturausbau um Jahrzehnte verschoben.
 
Ich bin auch zufrieden. Lediglich der Upload könnte höher sein. Statt 5 so .. 20 Mbit/s.
Es ist jedoch immer furchtbar, wenn ich bei meinen Eltern bin: DSL 6000. Furchtbar. Ungenügend. Katastrophe. Das traurige daran: 1km weiter gibt es Glasfaser bis (derzeit) 200mbit. Telekom, oh Telekom, du dreckiges Luder.
 
@duro: bei mir könnte der Upload auch deutlich höher sein. Sollte einfach 5 EUR mehr im Monat machen (optional) und dann hat man symmetrisches VDSL oder SDSL. Das wäre was.
 
@zivilist:
synchrones ADSL?^^
 
@b0a1337: dann hat man fast asynchrones SDSL.
 
@b0a1337: gefixt
 
@zivilist:
synchrones SDSL? :D - ich will ja nicht klugscheißern aber: symmetrisches VDSL oder SDSL. Das wird vorerst aber nicht passieren (außer Telekom spezial-Gebiet) wo man VDSL 200Mbit/s hoch und runter hat. SDSL ist scheiße teuer (da meist Standleitung) und ohne Zwangstrennung (QSC etc.) mit Hochverfügbarkeit. Sowas bekommst du eher nicht für nen Fünfer ;) und die Telekom VDSL Leitung ist auch teuer soweit ich weiß und so gut wie nirgends verfügbar.
 
@b0a1337: Und ich klugscheissere noch einen drauf: Synchron sollte jede Leitung sein, sonst würde sie überhaupt nicht funktionieren, auch nicht, wenn sie bei Down- und Upload ASYMMETRISCH ist. Symmetrisch ist aber besser, da gleiche Down- und Uploadrate.
 
@departure:
koooorrekt :)
 
@zivilist: 5Euro...Früher habe ich für SDSL 2Mbit 180 DM bezahlt ohne Flatrate. Getrickst mit AOL also 210DM im Monat + Kabel upload 1Mbit für 55DM. Ich zahle nun für 50/10 nur einen Bruchteil der damaligen Kosten und selbst 200/100 kostet nur 100Euro, da kann ich auf SDSL mittlerweile ganz gut verzichten.
 
@duro: Ich würde mich über einen simplen festen IPv6 Prefix freuen und würde - auch wenn es unverschämt wäre - dafür etwas bezahlen.

Mir selbst reichen die 50 MBit deutlich aus und bin zu frieden.
 
Traue keiner Statistik. Meine Eltern (ü 50) sind bestimmt nicht "technik-affin" aber selbst ihnen ist 16k mittlerweile zu Langsam.
Wenn man allerdings nur leute mit 100k Leitungen fragt ist klar das so ein Ergebnis dabei rauskommt.
 
@picasso22: Naja meine 100Mbit sind mir auch zu langsam und ich warte auf den Gigabit Ausbau in der Straße. Irgendwie steigen halt auch die Ansprüche mit dem was man hat.
Wobei ich zugeben muss das mir hauptsächlich die Uploadgeschwindigkeit zu gering ist.
Ich hab nur 100/10 und wenn man dann per VPN über das eigene Netz arbeiten will ist das schon lahm. Daher hoffe ich auf die 1000/500 die irgendwann mal bei uns anliegen sollen...
 
@cathal: Stell dir einen Terminalserver zu Hause hin. Dann brauchst du nicht mehr als 1 Mbit/s im Upload, um vernünftig aus der Ferne arbeiten zu können.
 
@M!REINHARD: Mach ich ja für das meiste, aber wenn ich unterwegs bin z.B. im Hotel, dann nutze ich das dortige WLan nur um per VPN zu Arbeiten und da reicht dann RDP nicht immer.
 
@picasso22: Es kann doch gar nicht schnell genug sein... meine Stromkosten sinken linear zum Anstieg der Downloadgeschwindigkeit :)
 
@citrix no.4: das setzt aber voraus, dass die Server mitspielen. Bei 99,9% meiner Downloads nicht der Fall. Außerdem macht man den Rechner eh nicht ständig an und aus, sondern an wenn man nach Hause kommt und aus wenn man ins Bett geht (oder gar nicht, falls der noch was anderes machen soll).
 
mir reichen meine 100k aber die sollen dann auch bitte immer ankommen und nicht ständig nur 32k -.-
 
Der trend geht zum 8k modem! Sehen alle so die ich kenne... Morsecode wir kommen!
 
@baeri: .- -... . .-. / .... .- .-.. .-.. ---
 
Interessanter wäre eine Aufschlüsselung nach der verfügbaren Bandbreite, nicht nach der Einwohnerzahl der Orte. Die Grafik sagt nur, dass in großen Ballungsgebieten ausreichend schnelle Leitungen vorhanden sind, nicht jedoch, ob 89% der Menchen ihre 6000er Leitung reicht. Wenn von den 89% ein Zehntel nur Facebook bedient, Mails liest und "normale" Webseiten besucht, reichen diesem Zehntel sicherlich die 2000 oder 6000 kBit/s. Und der Rest hat einen Zugang > 50MBit/s, mit dem er auch 2 simultane HD-Streams bewältigen kann.

Eher ist also die Aussage, das Internet sei ausreichend aus gebaut, nicht aber, die Menschen wollen kein schnelleres Netz.
 
Dann wüsste ich mal gerne wie die örtliche und altersbedingte Aufteilung der Befragung war. Ich bin mit meiner 6000er Leitung mehr als mega unzufrieden. Warum kommt man bei der Gesamtzahl auch nur auf 95%?
 
@Krucki: Rundungsfehler! ;)
 
@Der Lord: ja 90% rundungsfehler
 
Mir fehlt die Info, wie viele Personen befragt worden sind und letztlich ist die Befragung auch eher wenig aussagekräftig, weil die Relation fehlt. Die Befragung wäre nur Interessant wenn man sie noch im Verhältnis zur vorhandenen Geschwindigkeit setzen würde. Denn es ergeben sich ganz andere Aussage zwischen "10000 Befragte mit VDSL50 brauchen keine schnellere Leitung" und "10000 Befragte mit DSL6000 brauchen keine schnellere Leitung".
 
Ich gehöre mit meinen 2,5 Mbit hier auf dem Land aber sicher nicht zu den Zufriedenen. Was machen die bloß mit dem Internet? Bei unter 6 Mbit funktioniert doch alles nicht zufriedenstellend: Anhänge Emails hoch- und runterladen, Downloads, Videos nicht in FullHD, Facebook/Whats App --> überall Wartezeiten. Wie kann man da bloß zufrieden sein??? Im Büro gibt es 100 Mbit, da war der 200 MB Download in 5 sek erledigt, hier müsste ich 10 min warten. Ich kann das einfach nicht glauben.
 
Verdrehte Wirklichkeit?

Ich wohne auf einen Dorf mit weniger als 5000 Einwohnern, die Staffelt man sie nach Alter überwiegend jenseits der 50 sind.
Würde ich unter diesen eine Befragung starten, würden mindestens die Hälfte sagen sie brauchen kein Internet, weiter 40% ruft nur E-Mails ab kommt also mit 360 kb aus, 10% kommen nicht mit den verfügbaren 16 MB aus.
Die andere Hälfte wurde nicht befragt weil sie Arbeiten war.
Mir reichen die 16 MB, werde aber sehr wahrscheinlich gezwungen auf 50 MB inklusive VoIP umzusteigen.

Verdrehte Welt?
 
@Kribs: "Die andere Hälfte wurde nicht befragt weil sie Arbeiten war." Hihi, genau!
 
So dachte ich früher auch mit ISDN und dann später 2 Mbit, als andere schon 32 Mbit hatten.
Dann kam Videostreaming und HD auf bzw. ich fing an es zu nutzen. Jetzt habe ich 100 Mbit und denke wieder, dass es lange ausreichen wird.
Das Problem sind auch nunmal oft die Server. MS Server sind teilweise sehr schnell dass ich ans Limit komme und auch die von Steam. Aber sonst komme ich meist nur auf 3 bis maximal 5 MB/s oder sehr viel weniger.
 
"Eine Studie stellte fest, dass immer mehr unnütze Studien durchgeführt werden."
 
Kein schnelles Internet zu wollen wäre wohl leicht übertrieben. Natürlich will man immer schnelleres Internet, schließlich wurde damals auch gesagt, dass niemand "mehr als 640kB RAM in seinem PC" brauchen würde, während heute selbst 1GB RAM schon ziemlich nah an der untersten noch akzeptablen Grenze liegt. Das Problem sind nur eben die die Drosselung und da kann man einfach nicht behaupten "ja, die Leute kaufen schnell gedrosseltes Internet, also braucht niemand etwas schnelleres als 64kbit/s".
 
Ich habe DSL2k in einer Stadt mit 50000 Einwohnern. Dann hat mir Telekom versprochen, wenn ich zu Ihnen wechseln würde, dann wären 6k kein Ding. Habe mündlich mal zugesagt und kurz bevor alles zustande kam, sagten sie, es geht doch nicht mehr als 2k...

Wir würden uns wirklich sehr was schnelleres wünschen :(
 
@KiryuKazuma: druck machen, notfalls beim Bürgermeister/Stadt. DSL2000 bei einer so großen Stadt: da muss mehr gehen. Das lohnt sich sicherlich auch für Telekom und co da auszubauen.
 
@KiryuKazuma: Diese Masche habe ich schon mehrfach von der Telekom mitbekommen. Versprechen eine gute Verbindung, Möglichkeit HD-Videos zu schauen, etc. In den Veträgen steht in ganz, ganz klein: "vorbehaltlich der technischen Möglichkeit". Ob es technisch machbar ist, das testen sie aber erst NACHDEM man den Vertrag unterschrieben hat. Ganz miese Nummer.
 
Also ich hab 11mbit down und nur 1mbit up - aber trotzdem geh ich nicht zu Kabel (150mbit verfügbar) oder VDSL ("bis zu" 50), einfach weil ich da mindestens 10€, bei Kabel sogar 15€ mehr zahlen müsste. Das ist es mir halt nicht wert für die 2 Stunden die ich am Feierabend im Netz rumhäng. Dass mir die Geschwindigkeit ausreicht heißt aber noch lange nicht dass ich deswegen nicht gern schnelleres Internet hätte, das sind zwei komplett verschiedene Aussagen die WinFuture hier synonym verwendet.
 
Bei 1.530 befragten Personen, kann man die Umfrage getrost in die Tonne treten...
 
@frauhottelmann: alles ab 1000 personen gilt als eine gute+repräsentative umfrage ...forsa umfragen etc. basieren meist nur auf der befragung von 1000 und knapp drüber personen... in der regel sind solche umfrage sehr repräsentativ...vorallem die zusammenstellung ist in dem fall wichtig...marktforschungen werden auch nicht viel mehr personen befragen -- jede weitere personen kostet geld + aufwand...
 
@frauhottelmann: Die TV-Quoten werden auch nur anhand von knapp 1200 Personen berechnet. Finde den Wert auch etwas zu wenig.
 
@BartVCD: Das waren doch 5.000 Haushalte oder? Diese Methode ist aber eh vollkommen überholt http://de.wikipedia.org/wiki/Einschaltquote#Deutschland
 
@frauhottelmann: So wenig ist das gar nicht. Bei 1500 Leuten kann man durchaus repräsentative Aussagen erreichen. Was zudem viele nicht verstehen: Ob die Grundgesamtheit nun 100'000, 80 Millionen oder 8 Milliarden Menschen beträgt, spielt keine Rolle. 1500 Personen reichen (wenn korrekt ausgewählt) problemlos aus.
 
Kann ich überhaupt nicht nachvollziehen, ich hab zwar schon 100 Mbit/s über Kabel, wäre aber einer noch schnelleren Verbindung nicht abgeneigt und würde auch mehr dafür zahlen, Preis/Leistung muss natürlich stimmen. Hab bisher eigtl. immer das genommen, was technisch an meinem Wohnort maximal machbar war, und sobald was Schnelleres verfügbar war sofort darauf umgestellt. Warum auch nicht? Zuhause im Netzwerk hat man ja auch Gbit-LAN, also wär auch beim Internet eine Gbit-Verbindung optimal, vorzugsweise in beiden Richtungen.
Cloudspeicher wären meiner Meinung nach erst dann wirklich komfortabel benutzbar, wenn man sie genauso schnell beschreiben könnte wie eine lokale Festplatte.
Könnte man sich den Backup-Platz zuhause sparen, und einfach Festplattenimages sämtlicher lokaler Platten verschlüsselt auf seinem Onedrive parken, da gibt's ja jetzt demnächst unbegrenzten Speicherplatz. Wenns dann mit 150MB/s aufwärts geht, wär das sogar schneller als ein günstiges NAS.
 
Landeier wie ich schauen halt in die Röhre. Ich mit meiner 2000er Leitung kann eigentlich so gut wie nichts mit dem Internet anfangen, was mit Streaming, o.ä. zu tun hat. Mal schnell ein Spiel über Steam runterladen is nicht, bei einer Größe von 8 gb dauert das Tage, je nach Auslastung der Leitung.
 
bei mir im Ort gibt es seit kurzem 100Mbit Syncron, aber mein Vermieter erlaubt den Ausbau nicht.
 
@frust-bithuner: Ist genauso wie mit den Vermietern die dir einen TV-Anschluss von KD aufs Auge drücken. Und Gerichte segnen das auch noch ab.
 
Für die Minusklicker - die meisten Wohnbaugesellschaften haben Kabel-TV in jeder Wohnung; ist im Mietpreis mit enthalten (ca. 20.-€).
 
@LastFrontier: ist bei mir auch so.. Kabelnetz von Primacom ist inkl. aber Internet ist nicht ausgebaut bzw. nix. Bei dem anderen großen Vermieter hier im Ort war die Primacom drin und sind für einen anderen lokalen Anbieter rausgeflogen und die Mieter dort haben jetzt FTTH als Tripple-Play mit 100/100 für 50 EUR ohne Drossel
 
Ich habe seit September eine 50000er .
Nun frage ich mich es macht ja eigentlich nur mehr Sinn wenn die Angebote im Internet es auch senden können.
Also wenn Videos von z.B. SaveTv mit dem Downloadmanager downloadet werden, dann werden die Filme bei 5 Downloads gleichzeitig mit max 2MB/s gesendet .
 
@Pfau_thomas: hmm...ich lade zB usenet...da geht das mit einem speed das ich zB eine dvd iso in ca 10 min lade...gut ich habe 100mbit...aber bei 50mbit und 5x2048kb/s is irgendwas falsch configuriert...oder der server hat eine sperre die jeweils nur 1 download pro ip zuläst.
 
Die Überschrift ist ja mal wieder super formuliert - "wollen überhaupt kein schnelleres Internet" klingt als würden sie es ablehnen, eine schnellere Internet-Anbindung zu haben ("was, so schnell? nein das will ich nicht, ich ziehe langsam vor"). Besser wäre "sind mit der Geschwindigkeit ihrer Internetanbindung zufrieden" - was ja nicht ausschliesst, dass ihnen eine schnellere Anbindung nicht gut gefiele und dass sie sie evtl. nicht mehr missen wollten, so sie sie denn hätten.
 
Ich brauche keine megaschnelles Internet, sondern überhaupt Internet. Wenn ich mal wieder in der Bahn sitze und zu einem Kunden fahre, dann habe ich zu 80% keinen Emfang bzw. kein Internet während der Fahrt. Statt den Fokus auf "schnelles Internet" zu setzen, sollte zunächst dafür gesorgt werden, dass man überhaupt überall Internet hat!
 
Internet scheint wohl nicht nur für die Mutti Neuland zu sein =)
 
Für mich ist der Download auch nicht so wichtig... Ich möchte endlich mehr Upload!
 
Wenn ich diese 13% (schnelleres Internet wäre möglich) des ländlichen Bereiches nehme, und nach oben lege, wäre ich ja schon bei 82%, also fast so schnell wie im Bereich einer Stadt (83%). Irgendwas interpretiere ich da wohl falsch, oder?
 
Wie ist die Statistik entstanden? Sonntagsumfrage in der FuZo?
 
Schon allein, das die Umfrage erst bei 5MBit/s los geht macht sie unseriös!
Wo wurde die Umfrage gemacht, sicher nicht in den neuen Bundesländern.
 
Wie viele Menschen wurden befragt? 12?
 
"Deutsche Nutzer wollen überhaupt kein fließendes Wasser" - Wie eine Studie der Wasserwerke Köln aufzeigt, reicht auch den hygieneaffinen Menschen ein Eimer kaltes Wasser in ihren Wohnungen. Nur 6% der Befragten würde gerne eine eigene Dusche haben - Und mit Glück auch warmes Wasser...
 
@Kobold-HH: Studie: Deo günstiger als Duschen
> http://www.der-postillon.com/2014/10/studie-deo-gunstiger-als-duschen.html
 
*MUAAAHAHA* Selten so einen Unfug gelesen. Wie nutzen denn bitte diese angeblich Befragten die diversen Cloudfunktionen mit einer 5MBit-Leitung? Sinnlos...
 
In meinem Bekanntenkreis kenne ich nicht einen, der über seine Internet Geschwindigkeit jammert. Lahmes Internet kenne ich nur von Usern, die es posten. Es ist nun einmal so wie überall. Keiner surft durch die Foren oder Kommentaren und schreibt, wie toll doch seine Leitung ist. In der Regel melden sich nur verärgerte User und das verzerrt oft das Bild.
 
die langen vertragszeiten sind schuld an diesen sachen...2 jahre sind einfach zuviel...mtl kündigungsrecht und die provider würden ins schwizen kommen... da die leute dann wirklich schauen werden...

dazu die mangelhafte bandbreite (sonst würden nicht überall diese drosseln eingesetzt werden von den providern), deutschland ist im punkto tempo, kundenfreundlichkeit (verträge) ein größeres entwicklungsland als, zB kenia bei der lebensmittelversorgung.

die zufriedenheit scheint ehr aus der not der langen verträge und der schmalen bandbreite die es gibt (zB bis zu 0mbit)...das was als grundversorgung gild ist klar keine option, selbst wenn man nur einkauft im internet.

dieses institut scheint sehr unseriös zu arbeiten...nuja..halbstaatliches institut...sagt alles ;)
 
Wer wurde befragt? Der einzige DSL100000-Nutzer?
 
Ich sehe es auch eher so, dass Politik, Behörden, Konzerne und die Werbeindustrie diejenigen sind, die etwas von einem breitbandigeren Ausbau haben und nicht der normale Privatnutzer. Ich hatte auch mal einige Monate lang eine 16Mbit/s-DSL ausprobiert, weil ich testen wollte, ob das bei mir im ländlichen Bereich funktioniert und ob es Vorteile für mich bringt. Danach habe ich erst auf 6Mbit/s zurückgestuft, konnte aber auch da für mein Nutzungsverhalten keinen signifikanten Unterschied zu einer 2Mbit/s-DSL ausmachen. Webseiten mit Werbung laden selbst bei einer 6Mbit/s-Anbindung weit langsamer als ohne Werbung mit einer 2Mbit/s-Anbindung und die Werbung brauche ich nicht. Selbst YouTube-Videos laufen mit der 2Mbit/s-Leitung und für die 2-3 Mal im Jahr die ich irgendwelche Linux-Distris von 30+ Gigabyte Umfang herunterlade, kann ich dann auch meinen Webserver, der ohnehin 24/7 läuft, den Download über die 2Mbit/s-Leitung abwickeln lassen.

Auf der anderen Seite bewahrt mich meine "langsame" Leitung dann auch noch vor dem Missbrauch meiner Internetrechner durch Behörden, Konzerne, Werbeindustrie und Kriminelle, da meine geringe Bandbreite für deren Belange ein erhebliches Hindernis darstellt. Den ohnehin schon nicht üppigen Upload meiner 2Mbit/s-Leitung drehe ich dann per Firewall zum normalen Surfen auf 20kbit/s zu. Da kann es schon zu etwas Warterei führen, wenn der "Bundestrojaner" einen Screenshot von meinem Desktop zu seinen Herrchen übermitteln muss. Sich auf meinen Rechnern umsehen dauert auch ewig und schon Dateien mit über einem MB Grösse davon zu stehlen artet in ordentliche Warterei aus. Kriminelle werden mit meinen Rechnern in einem Botnetz daher auch nicht glücklich, selbst wenn sie mal einen davon übernehmen sollten.

Wie man sieht ist eine schnellere Leitung für den Normalnutzer zum Internetsurfen nicht nur unnötig, sondern für ihn sogar von Nachteil, da sie unbekannten Dritten Tür und Tor zu seinen Daten öffnet. Bei mir guckt hingegen sogar mein Provider in die Röhre, wenn er schneller als mit 20kbit/s an meine Daten möchte (Naja, bei mir guckt ohnehin jeder Hacker in die Röhre, weil ich nämlich keine persönlichen Daten - nicht einmal unverschlüsselte Emails - auf meinen Internetrechnern habe und in einen Internetrechner niemals auch nur meinen Namen eintippen würde.).

Ich würde also für private Nutzung bestenfalls noch 6Mbit/s-Anbindungen als "Grundversorgung" ansehen. Alles was darüber hinausgeht dient nur purem Entertainment und somit keinem fördernswerten Zweck mehr. Mit Blick auf die überall aufkeimenden Drosselungspläne gibt es ja offenbar jetzt schon Probleme mit extremen Nutzern, die meinen hunderte von Gigabyte pro Monat für denselben Preis herunterladen zu dürfen, den ein Normalnutzer mit nicht einmal 50GB genutztem Datenvolumen pro Monat für eine Flatrate zahlt. Da ist es nicht sinnvoll den Leuten immer mehr Bandbreite anzubieten. Um Ungerechtigkeiten à la Rentnerhaushalt mit 1-2GB/Monat zahlt dasselbe wie 600GB/Monat-Extremdownloader zu vermeiden, sollten alle Flatrates abgeschafft und Volumentarife eingeführt werden. Wenn es den Extremdownloadern etwa mit 1,50EUR pro GB bei 600GB Datenvolumen mit 900EUR in der Geldbörse richtig weh tut, bezahlt dann das Rentner-Ehepaar gerade einmal 3EUR pro Monat und ein Durchschnittsnutzer die 25-35EUR, die er heute auch für seine Flatrate zahlt. Wenn die meisten Power-Downloader sich dann bald ein anderes Hobby gesucht haben werden bzw. ihre HD-Filme wieder per Satellit beziehen oder als BluRay im Laden kaufen, brauchen die Provider ihre Infrastruktur über Jahre nicht mehr aufrüsten und der Internetzugang kann für alle Leute billig bleiben.

Nebenbei sollte das auch noch der Content-Industrie helfen, denn so sind selbst illegal im Internet angebotene FullHD-Filme definitiv teurer als wenn man sie legal im Handel kauft. Auch legale Streaming-Portale würden dann weniger lokale Einzelhändler in die Pleite zwingen, da es einfach zu teuer wäre sich Filme per Streaming anzusehen und Engpässe im Netz währen auf Jahre nicht mehr zu erwarten.

Fazit:
Wie unschwer zu erkennen ist, hilft der Breitbandausbau nur extremen Nutzern, privaten und staatlichen Datensammlern und Kriminellen wirklich weiter. Der Normalnutzer profitiert nicht umfassend davon. Ganz im Gegenteil. Er trägt sogar mehr Nachteile als Vorteile davon. Ich persönlich würde heute sagen 2Mbit/s ist "breitbandig" genug. 4-6Mbit/s sollten also als Grundversorgung auf Jahre reichen. Was soll also der Unfug mit 100-200Mbit/s-Leitungen für Privathaushalte? Diese Bandbreite braucht kein Mensch um sich im Internet zu informieren, Emails zu versenden, zu chatten, einzukaufen oder sich mal ein Video-Tutorial anzusehen.

Schon in eine nur 1MB grosse ASCII-Textdatei kann man mehr Informationen verpacken als ein Mensch in seiner Freizeit über Wochen auch nur lesen und begreifen könnte. In so einer Datei kann man vermutlich die Stories von einer ganzen Menge Hollywood-Filmen gleichzeitig ablegen. Da muss man nicht zig Gigabytes pro Film streamen/herunterladen. Wer trotzdem lieber den Film sehen möchte, kann das über kosten- und energieeffizientere Verteilmethoden, wie z.B. über Fernseh-Satelliten tun, die mit Solarenergie betrieben werden und von denen problemlos Milliarden Menschen FullHD-Programm empfangen können ohne das ganze Kraftwerke für riesige Routerparks schuften müssen, wie es im Internet der Fall ist.

Auf der einen Seite dem Volk Energiesparlampen aufzwingen, "weil wir ja alle Energie sparen müssen", auf der anderen Seite immer noch breitbandigere Internetanbindungen fordern. Das zeigt, wie schizophren und unüberlegt unsere Politiker heute handeln. Seht Euch mal die Stromkosten der Router vom DE-CIX an. In 2012 hatte dieser Internetknotenpunkt schon schlappe 400.000EUR an Energiekosten. Wie viele Privathaushalte könnten alleine für diesen einen Internetknotenpunkt wohl ihre alten 60W-Glühlampen ein Jahr lang jeden Tag 8 Stunden leuchten lassen?

Es wäre wohl mal an der Zeit einige Leute auf den Boden der Tatsachen zurückzuholen und Datenvolumen sollte daher etwas kosten, damit jeder Nutzer seinen Wert auch wahrnimmt und sein Verhalten anpasst. Es kommt ja auch niemand auf die Idee eine Elektrizitäts- oder Wasser-Flatrate einzuführen, weil das Resultat eben wäre, dass viele Leute das Licht auch am Tag anlassen und das Wasser laufenlassen würden, weil es ja so schön hell ist und das Plätschern des Wassers so toll beruhigt. Solches "Der Rest der Menschheit kann mich mal"-Nutzerverhalten muss in der Geldbörse zu spüren sein. Wer 900EUR pro Monat über hat, der kann ja auch weiterhin 600GB an FullHD-Filmen pro Monat streamen/herunterladen. Meinetwegen auch mit einer 200Mbit/s-Leitung. Über eine zu geringe Bandbreite wird er sich dann wohl kaum beschweren können, denn so viele werden es ihm für 900EUR nicht gleichtun.
 
@nOOwin: Jetzt sind also 4-Personenhaushalte also schon Extremnutzer.
 
@crmsnrzl: Ein Vier-Personen-Haushalt mit mehreren hundert Gigabyte Datenverkehr im Monat ist mit Sicherheit als Extremnutzer anzusehen.

Ich habe einen Drei-Personen-Haushalt und erreiche für gewöhnlich in 10-11 Monaten des Jahres nicht einmal 20GB pro Monat an Datenvolumen. Da wäre selbst bis zu der angedachten Grenze der Telekom mit 75GB pro Monat noch Platz und andere Anbieter, wie z.B. Kabel Deutschland drosseln sogar erst ab 10GB pro Tag und selbst dann nur bestimmte datenintensive Dienste und da gibt es immer noch Leute, die das als unzumutbar bezeichnen.

Wenn generell das Datenvolumen berechnet würde, bräuchte man sich aber nicht mehr darüber zu unterhalten, was nun als extrem oder normal anzusehen ist und auch die Drosselei wäre vom Tisch. Wie beim Wasser könnte dann jeder entscheiden, ob er seinen Wasserhahn den ganze Tag aufgedreht lässt, weil es ihm zu viel Mühe macht den jedesmal zuzudrehen wenn er sich die Hände wäscht, oder er lieber Wasser spart. Jeder zahlt dann den Preis für sein individuelles Verhalten. Gerechter geht es nicht.
 
@nOOwin: Ich rede nicht von Hunderten GB im Monat. Ich rede davon das 4mbit/s absoluter Käse sind. Sämtliche Dienstleistungen werden immer mehr ins Netz verlegt und du behauptest 4mbit/s wären genug?

Wenn ich auch nur ausversehen irgendetwas nutze was ein bisschen Traffic verursacht, kann man nicht mal mehr vernünftig surfen. Dreist, wenn jetzt Frau und Kinder plötzlich auf die Idee kämen auch das Internet nutzen zu wollen.

Das ist so als würde der Fernseher ausgehen und die Lampen auf Notbeluchtung runtergeregelt, weil Mama (oder auch Papa) den Herd an macht.
 
@crmsnrzl: Mein Fernseher ist bereits vor über 15 Jahren entgültig "ausgegangen". Damals habe ich nämlich entschieden, dass ich dank Internet keinen Fernseher und kein Radio mehr brauche um mich über das Weltgeschehen auf dem Laufenden zu halten und um sich Wissen anzueignen war das Fernsehen ohnehin immer schon grässlich ineffizient. Wer wartet schon gerne Tage, Monate und Jahre darauf bis mal etwas zu einer ihn interessierenden Thematik gesendet wird, wenn er im Internet oft binnen Sekunden genau die gesuchten Informationen findet?

Fernsehen verblödet eher wenn man nicht darauf achtet, was man sich ansieht und selbst wenn man nur Nachrichten- und Dokukanäle schaut, lernt man viel weniger, als wenn man dieselbe Zeit im Internet aktiv recherchiert.

Ich habe, nach meinen Experimenten mit höheren Datentransfergeschwindigkeiten, derzeit wieder eine 2Mbit/s-DSL in meinem Haus in Deutschland und es kommt durchaus häufiger vor, dass meine Partnerin, meine Tochter und ich parallel im Internet unterwegs sind. Bisher gab es da nie ein Problem. Werbeserver sind natürlich in meiner dedizierten Linux-Firewall geblockt und auf diese Weise laden bei mir Seiten oft sogar schneller, als wenn ich sie bei Verwandten oder Bekannten mit einer 16Mbit/s-Anbindung, aber ohne eine eingestellte Firewall bzw. ohne AdBlocker im Browser aufrufe und dann natürlich die ganze Werbung übertragen und ausgeführt werden muss (Bei Bekannten, die Googles Chrome-Browser verwenden muss ich innerlich immer schmunzeln, wenn die mir erzählen Firefox/Iceweasel wäre ihnen zu langsam geworden und ich gleichzeitig sehen kann, dass Werbung bei ihnen im Browser angezeigt wird. Die sollten erstmal lernen, wie man einen Browser einstellt, damit er wirklich schnell beim Seitenaufbau sein kann. Dann bleiben da nämlich bestenfalls noch messbare, aber subjektiv nicht mehr bemerkbare Zeitunterschiede bestehen.).

Einen notwendigen Dienst im Internet, den ich aufgrund zu geringer Bandbreite meiner Anbindung nicht mit mehreren Leuten gleichzeitig nutzen könnte, habe ich bisher nicht entdeckt. Selbst der unnütze Entertainment-Kram funktioniert weitgehend. Ich habe z.B. schon mehrfach mit mehreren Freunden im Hobbykeller eine kleine LAN-Party veranstaltet und man konnte sowohl zusammen im Netz zocken als auch auf mehreren Rechnern gleichzeitig lustige YouTube-Videos suchen und vorführen. Selbst für solchen Entertainment-Unsinn reicht also eine 2Mbit/s-Anbindung. Für alle für Privatleute ohne Grossfamilie sinnvollen, ernsthaften und förderungswerten Dienste im Internet reicht sie dann erst recht und nur das sollte eine staatlich angedachte "Grundversorgung" sicherstellen. Wie die Umfragen eindrucksvoll zeigen, kommt bis auf die Nutzer in ländlichen Gegenden, bei denen es nicht einmal zu 4Mbit/s reicht oder jene, die garkeinen DSL-Anschluss bekommen können, der überwiegende Teil der Nutzer problemlos mit ihrer heutigen Internetbandbreite klar. Das deckt sich absolut mit meiner persönlichen Erfahrung, weil ich mehr als 6Mbit/s wohl in den nächsten 10 Jahren nicht brauchen werde.
 
natuerlich sind die meisten kunden mit ihren 16mbit dsl bzw 30mbit kabel voellig zufrieden, wer braucht auch wirklich 100mbit und mehr? der kleine teil der rummault, sind eben kunden, die mit 3mbit rumgurken, so wie ich zum beispiel. und nein, ich wohne nicht auf dem land sondern mitten in einer stadt. nur die hvts sind halt so unguenstig um meine wohnung herum verteilt, dass die leitung ueber 3km lang ist. und nein, kabel ist auch keine alternative, da mein haus damit nicht versorgt wird...
 
Ich wurde nicht gefragt ... also ich möchte schon schnelleres Internet ...
 
@TeamST: Schneller als was (oder wie viel)?
ich hab 34.000 und das reicht zum surfen mit 3 PC´s, TV und Telefon.
mehr brauche ich nicht!
 
Mit 34.800 kb/s (laut FritzBox) bin ich im Moment auch sehr zufrieden! Downloads laufen so mit 4,3 Mb/s und 2 parallele HD Streams sind ohne Abstriche möglich.

Da ich aber weis, dass hier die nächsten 20 Jahre nichts mehr in Sachen Ausbau passieren wird (Dorf) mache ich mir schon Gedanken, ob meine momentane Freude so lange anhalten wird. Ich setze meine Hoffnungen derzeit ins Vectoring und ähnliche "hol-alles-aus-dem-drecks-Kupfer-raus" Techniken
 
Lasst mich raten: die Umfrage wurde online(!) durchgeführt und zwar bei einem Ich-Hab-Den-Längsten High-Speed-Test, wo man noch zusätzlich Kommentare in Form von Multiple-Choice angeben kann, ob und wie man Zufrieden ist. Dann ist klar, warum so viele zufrieden sind, denn die Bandbreiten-ärmsten sind ja nicht dabei. - Es geht darum, dass abgelegene Ortschaften vielleicht gar kein Internet haben. Es geht darum, dass Neubaugebiete um Internet kämpfen müssen, damit überhaupt etwas passiert. Wieviel % der befragten Bevölkerung lebt in einer Stadt? Ein "Institut" macht gerne den Fehler und befragt ganz einfach die Studenten und darüber ihre Familien. Die Stadtnähe und Internet-High-Speed-Affinität sind hier vorprogrammiert. - Alleine hier im Winfuture-Forum sind kaum Leute, die kaum was mit Internet tun (weil es zu langsam ist). - Nur so ein paar Gedanken dazu...
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