BGH: Mobilfunker darf kein Geld für Papier-Rechnung verlangen

Eine Auseinandersetzung zwischen Verbraucherschützern und einem Mobilfunk-Anbieter zog sich bis vor den Bundesgerichtshof (BGH). Und dieser entschied in beiden vorgebrachten Fragen - nach SIM-Karten-Pfand und Gebühren für gedruckte Rechnungen - im ... mehr... Dual-SIM, Dual SIM, Triple-SIM, 3G Triple-SIM, Triple SIM Bildquelle: eju.tv Dual-SIM, Dual SIM, Triple-SIM, 3G Triple-SIM, Triple SIM Dual-SIM, Dual SIM, Triple-SIM, 3G Triple-SIM, Triple SIM eju.tv

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Solche Gerichtsurteile gehen Kommunikationsdienstleistern doch regelmäßig gepflegt am Popo vorbei. Verlangte ordentliche Rechnung auf Papier schicken die doch schon lange nicht mehr, entweder machen die Selbstbedienung am Konto, oder sie sollen - wie gerüchtet wird - wohl unangenehm Inkasso schicken. Jede Ähnlichkeit mit Mafia ist sicherlich Zufall.
 
"Ein Pfand, so hieß es, dürfe letztlich nicht deutlich über dem Betrag liegen, den der jeweilige Gegenstand tatsächlich Wert ist." Bitte auch auf Pfandflaschen übertragen.
 
@Link: Ich weiß nicht, wie alt du bist, aber die Zeiten, in denen wirklich überall draußen leere Flaschen und Getränkedosen rumflogen, vermisse ich wirklich nicht.
 
@Link: Du möchtest die leistungsfähigste Hilfsmaßnahme dieses Landes für Geringverdiener und Rentner kürzen oder gar abschaffen?
 
@Friedrich Nietzsche: Wo ist das Problem?
 
@Friedrich Nietzsche: wenn sich damit auch das Problem erledigt, dass ständig jemand in meinem Müll rumwühlt, dann bin ich sofort dabei. Und nein, Müll ist nicht etwas, das neimandem gehört und sich jeder daran bedienen kann.
 
Der Kunde soll so oder so nicht mehr mitbekommen, wie viel der Mobilfunkbetreiber abbucht.
Erst mal hat man eine Einzugsermächtigung und da wird erst mal abgebucht und wird das Geld vom Kunden zurück gebucht, so knicken wir dir dein Handy ab, und willst du es wieder nutzen, so zahle wohl möglich noch eine Freischaltgebühr.

Außerdem wird die Rechnung dann noch Online geschickt, sodass der Kunde der sein Postfach nicht regelmäßig checkt dies dies erst mitbekommt wenn es zu spät ist. (Da hätten Sie mal früher Einspruch erheben müssen etc. wird einem gekommen)

An Ende sitzen die am längeren Hebel und der Kunde hat die Rennereien
 
@basti2k: Meine Güte, bei welchen Anbietern warst du, dass du solche Erfahrungen gemacht hast? Telekom?
Ich bin seit ner Ewigkeit (>10Jahre) bei O2 und musste bisher 2x einen eingezogenen Betrag rückbuchen lassen - 1x mein Fehler, 1x deren - und nie gab es irgendwelche Sperren, sondern jeweils einen tatsächlich freundlichen und vor Allem aufklärenden Anruf.
Ab dem Moment, wo es angeboten wurde die Rechnung via Email zu erhalten, war ich direkt dabei. Wer heutzutage sein Konto nicht online im Auge behält, oder Besser: sein GELD!, ist doch wohl selbst Schuld?
 
@erso: Also meine Erfahrungen sind ähnlich, auch wenn es dabei nicht im Mobilfunk, sondern um Festnetz ging. Wenn was schief läuft, hat der Kunde am Ende immer die Rennerei und muss sich drum kümmern!
 
@erso: Also ich bin seit 12 Jahren bei der Telekom und musste noch nie etwas rückbuchen lassen.
 
@erso: Wieso unterstellst Du da gleich Telekom. Andere Anbieter verhalten sich auch nicht besser.
 
@erso: Ich hatte schon so ein Problem mit der Telekom (Festnetz) gehabt. Die haben bei mir ca. 6 Monate Leistungen abgebucht, die ich gar nicht nutzen konnte. Die Hotline hatte uns erst geholfen, nachdem wir die Einzugsermächtigung gesperrt hatten. Vorher wurden wir nicht erhört.
 
@basti2k: Ich z.B. durfte ähnliche Erfahrungen mit 1 & 1 machen inkl. Sperrungen wegen meiner Rückbuchung von unberechtigt abgebuchrten Beträgen!
 
@basti2k: Ein anderes BGH-Urteil besagt dass die Abschaltung des Dienstes / des Handys eine unangemessene Benachteiligung des Kunden ist und es daher unzulässig ist wenn der Kunde mit 75,-€uro und weniger im Rückstand ist. Denn die Nutzung des Handys ist heutzutage eine notwendige Grundausstattung der allgemeinen Lebensführung zur Kommunikation. Der BGH verwies zur Begründung darauf, dass die vom Gesetzgeber festgelegte Grenze von 75 Euro im Festnetz gelte und seiner Auffassung nach deshalb auch auf Handys übertragen werden könne. SIEHE BGH-Urteil AZ: III ZR 35/10.

Wird trotzdem gesperrt, müssen dem Kunden die Kosten ersetzt werden die durch die Sperrung entstehen, z.B. Prepaid-Karte verwenden für die Dauer der unzulässigen Sperre!
 
Wenn das mit der Papierrechnung für Online-Händler nicht gilt, dann kann Drillisch doch weiterhin Geld für die Paiervariante verlangen? Oder haben die Ladengeschäfte (nie davon gehört)?

War bei Drilisch und hab meine SIM-Karte nie zurückgeschickt, aber keine Rechnung bekommen. Da hab ich nochmals Glück gehabt. Puh!!! Oder wie lange können die noch Forderungen nach Vertragsende stellen?
 
@MaxM: Pfand zahlt man am Anfang. Du mußt also nun nichts zahlen wenn du die Karte nicht zurück schickst, sondern du bekommst den Pfand nicht wieder. Gerafft?
 
Ich kenne mich mit dem Rechtssystem nicht so besonders gut aus aber: Ist das Urteil damit (dass es vom BHG bestätigt wurde) nun rechtskräftig? Wenn ja würde ich nun direkt zu meinem Anbieter gehen und auf Papierrechnung umstellen.
 
@Angel-of-retribution: Mich würde auch interessieren inwiefern sich das Urteil überhaupt auf andere Anbieter übertragen lässt und bis wann ich derartig gelagerte Abbuchungen zurückfordern kann.
 
Die armen Bäume. Papier staubt zuhause nur ein und nimmt Platz weg.
Papier ist mist.
 
@duro: Sag das mal dem Arbeitsamt, dem Finanzamt (Fahrtenbuch handschriftlich etc.) der Stadtverwaltung und Ähnlichem. Zum Glück wird viel Papier recycelt.
 
@duro: An sich vollkommen richtig, aber es gibt nunmal viele (ältere) Menschen, die KEIN Internet bzw PC haben.

Nebenbei sollten die dann lieber die ganze Werbung sein lassen - DAS kostet Papier und Bäumen das Leben. Recycling hin- oder her.

Wenn ich so schaue was in einer Woche an Papiermüll ohne Nutzen zusammenkommt ...
 
Oh, das Urteil wegen der Papierrechnung wird Vodafone gar nicht schmecken ;-)
 
Telefonica schickt E-Mails an Mail-Konten die diese für ihre Kunden angelegt haben.
Zugang für Kunden ? Denkste.
Da wird dann auf die teure Hotline ( 1,8€min. oder 4,95/anruf) verwiesen.
Ruft da jemand an dann wird die Leitung nach dem 500ten Klingeln getrennt bzw. nach dem ersten Klingeln.
Schriftlich wird grundsätzlich keine Auskunft gegeben alles nur Per E-mail , selbstverständlich an das eingerichte E-Mail-Konto.
Erhascht man dann eine Telefonnummer die Kostengünstig ist und fragt dort nach darf keine Auskunft gegeben werden und es wird auf die " Hotline " verwiesen.
So wird Streit produziert, der von "Telefonica" grundsätzlich verneint wird.
Am Besten ist der deutsche sucht sich ein Unternehmen das nicht nur deutsch ist sondern was auch eine Kostengünstige Hilfe per Telefon odersogar im Ladengeschäft anbietet.
Bei O2 und E-Plus im Laden gibt es jetzt auch nur noch den Hinweis auf die " Hotline " !!!
Nach meiner Meinung sind das alles Verbrecher
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