Benchmark-Betrug: Intel muss Käufer des Pentium 4 entschädigen

Laut einer Sammelklage, die in den USA eingereicht wurde, hat Intel vor über 14 Jahren bei Benchmark-Tests der Pentium-4-Prozessoren geschummelt. Jetzt muss Intel Entschädigung leisten: Käufer können in den USA auf eine Rückzahlung hoffen - die ... mehr... Intel, Prozessor, Cpu, Pentium Bildquelle: Intel Intel, Prozessor, Cpu, Pentium Intel, Prozessor, Cpu, Pentium Intel

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Eigentlich Wahnsinn, wie billig Intel insgesamt für das Zugrunderichten von AMD mit seinen unlauteren Geschäftspraktiken davongekommen ist....
 
@Lyko: Also AMD richtet sich seit Jahren selber zugrunde, da braucht es die Hilfe von Intel nicht.
 
@marcol1979: AMD hat sicherlich auch selbst einige Fehler gemacht. Vergiss aber nicht, dass die Geschäftspraktiken von Intel dazu geführt haben, dass AMD trotz deutlich besserer Produkte seinen Marktanteil nicht nennenswert ausbauen und auch keine großen Gewinne einfahren konnte. So fehlte dann das Geld für Weiterentwicklungen.
 
@TiKu: Die Kunden die sich auf die Sinnlosen Benchmarks verlassen sind meiner Meinung nach selber Schuld.

Ist doch bei GraKas das selbe. Je nach Treiberversion hat mal Nvidia und mal ATI gewonnen, jenachdem wer schneller seinen Treiber auf den entsprechenden Benchmark der grade beliebt war angepaßt hat.
 
@deischatten: Intel hat nicht nur Benchmarks frisiert, sondern auch Ketten wie Mediamarkt mit Knebelverträgen davon abgehalten, AMD-Produkte anzubieten.
 
@TiKu: Und? Kein Laden musste die Verkaufen. Die wollten es alle und haben die Verträge in kauf genommen. Ist wie mit Mircosoft. Dieser ganze Kartellquatsch. Kein Markt ist gezwungen Microsoft zu verkaufen, können jedes Gerät ohne OS verkaufen. Problem ist es kauft keiner dann.
 
@deischatten: Sorry, aber da machst du dir die Welt zu einfach. Intel und Microsoft schmeißt man nicht mal eben aus dem Sortiment, weil einem die Verträge nicht passen. Dazu haben diese Firmen zuviel Marktmacht. Intel musste wegen dieser Geschäftspraktiken sogar über 1 Mrd Euro Strafe zahlen. Aber zu dem Zeitpunkt lag AMD schon am Boden.
 
@TiKu: Auch nur weil die EU aus MS nichts mehr raus holen mag im moment.
Vielleicht mache ich es mir einfach aber ich sehe es einfach so. Wenn ich im Media Markt gucke was die an Geräten verkaufen ist auf jedem Windows druff. Ist eine Strategie Entscheidung vom Markt selber, genauso ob die Intel, AMD oder sonst was verkaufen.
Finde die EU versucht den Bürger viel zu sehr zu bevormunden. Genauso die schwachsinnige Browser Wahl für Windows. Wenn ich Chef von MS währe hätte ich für alle Europäischen Windows Versionen den IE komplett geblockt.
 
@deischatten: Du scheinst etwas Fehlinformiert. Man verkauft das was nachgefragt wird, also eigentlich Intel und AMD. Intel hat allerdings so hohe Beträge an die Unternehmen gezahlt, dass es sich für sie nicht mehr lohne AMD CPUs zu verkaufen, weil der Gewinn ansonsten sinkt. Mit freier Marktwirtschaft hat das nichts zu tun, das ist Marktmanipulation nahe der Perfektion. Mal die rosa Sonnenbrille absetzen ;) Dell hat sogar einen Großteil seines Gewinnes in den entsprechenden Jahren den 'Zuwendungen' von Intel zu verdanken.
 
@TiKu: Man darf aber auch nicht vergessen das ohne Intel AMD nichts wäre.
Denn nur dank Intel hat zu 486er Zeiten AMD Einblick in die x86 Architektur bekommen nebst entsprechenden Patentabkommen.
Ohne diese hätte AMD keinen Fuss im PC Markt fassen können.
 
@marcol1979: Man darf aber auch nicht vergessen, dass ohne AMD Intel nichts wäre. Denn nur dank AMD hat Intel heute eine brauchbare 64-Bit-Architektur.
Hätte, hätte, Fahrradkette...
 
@TiKu: Bitte nicht vergessen, dass AMD sich außergerichtlich mit Intel auf eine zwar hohen, aber den Umständen entsprechenden lächerlich geringe Strafzahlung geeignet hatte. Vor Gericht wäre da deutlich mehr drin gewesen, die Beweise waren zum Ende hin wohl sehr eindeutig.
 
Nochmal ein schlechtes Licht auf Intel :(
 
@McClane: Wieso nochmal? Das der P4 Schrott ist, hätte viel mehr Käufern von Anfang an klar sein müssen. Die Benchmarks und die Präsenz von Intel dank den Zahlungen taten ihr übriges dazu. Das ist nur eine Aufarbeitung der Vergangenheit. Mein P3 hatte den P4 eines Kollegen mit links platt gemacht ;) Und alleine die Rambus Geschichte... No comment... Intel hat sich definitiv NICHT mit Ruhm zwischen 2000-2004 bekleckert.
 
@orioon: Noch gar nicht sooolange her das sie erst Strafen bezahlt haben weil sie sich "Eingekauft" haben bei Händlern... do you remember?
 
@McClane: Was habe ich denn oben geschrieben? 'die Präsenz von Intel dank den Zahlungen taten ihr übriges dazu' Die Ansprüche stammen aber größtenteils aus dieser Zeit, Gerichtsverfahren dauern nunmal gelegentlich viele Jahre
 
Zum Glück kann amd vill jetzt durch die ps4 wieder was verdienen xbone lasse ich ma aussen vor bei Grakas sind sie auch gut dabei, hoffentlich gibts bald ma wieder einigermasen passable cpus von denen.
 
@timeghost2012: bei den grakas sind sie aber auch hinter nvidia. nicht ganz so krass wie bei den cpus, aber dennoch hinten dran. gegen die neue nvidia serie z.b. hat amd praktisch nichts zu bieten.
 
mal ehrlich, hat(te) intel das nötig? intel cpus sind auch heute noch besser, als die, von amd. also, mir reicht ein amd fx, aber leistungsfreaks nehmen klar einen i7.
 
@stereodolby: um 2000 rum waren amds aber besser. in genau dieser zeit spielte sich das ganze hier auch ab.

der amd athlon xp war damals legendär und praktisch jeder hatte ihn.
 
@Mezo: genau... um 2000 herum das hat sich bis 2005 oder 6 mit dem Athlon64 hingezogen und nun ist es mal wieder umgedreht.
 
@stereodolby: Zur Zeit des Pentium 4 hatte AMD mal kurz die Nase vorne, weshalb diese Architektur (NetBurst) auch eingestampft wurde. Man ging dann zurück zur P6-Architektur (ua. Pentium Pro, P2, P3, PM) und diese wurde zur Core-Architektur weiter entwickelte.
 
@floerido: Kurz würde ich das nicht nennen, schon die ersten Athlon wiesen Intel in die Schranken (selbst der abgespeckte Duron), ging dann über den Athlon XP, Athlon 64 und bis zum Athlon 64 X2. Erst da konnte Intel zum Ende hin wieder aufholen also vom 500MHz Rechner bis zum Dualcore mit theoretischen ca. 4,x GHz lag AMD in Preis, Leistung und Technologie vorn wenn ich mich recht erinnere.
 
@PakebuschR: was ich ja interessant fand: Der "Fehler" im Phenom (I) um ihn mal so zu nennen wurde von Intel dermaßen verschriehen. Dabei haben evtl. 0.00003% der Anwender diesen überhaupt zu spüren bekommen. Da kam AMD richtig ins staucheln.

Der Fehler bei den ersten Intel-Core-i-CPUs hingegen der nahezu jeden erhaschte der ihn besaß:

Ach was solls... halb so wild.
 
@PakebuschR: Intel konnte mit der Dothan Architektur im Jahre 2004 wieder punkten, leider nur im Mobilsektor. Aber auch in Desktops hatte die CPU enormes Potential. Es wurde dafür extra der CT479 Adapter entwickelt: http://www.computerbase.de/2005-07/test-asus-ct-479-pentium-m-adapter/
Der Dothan machte so ziemlich alles platt, wenn er stark übertaktet war :)
 
@floerido: Ich kann mich noch an meinen Athlon-64 erinnern :) Einen PC mit Athlon-XP hab ich tatsächlich noch ^^ Mein Vater hat noch einen Athlon-64 am Laufen und der läuft noch immer wie ne 1 :)

Wobei sie heute leider wirklich nichts haben, vor allem im (Highend)Notebookbereich...
 
@Knerd: "Wobei sie heute leider wirklich nichts haben, vor allem im (Highend)Notebookbereich..." Das liegt letztlich zu einem guten Teil an Intels damaligem Vorgehen. AMD war damals klar besser, konnte den Marktanteil aber wegen Intels illegaler Geschäftspraktiken nur wenig steigern und hat mit den CPUs auch nicht wirklich viel verdient. So fehlte dann das Geld für Neuentwicklungen.
Das soll nicht heißen, dass Intel allein schuld ist, aber sie sind denke ich der Hauptgrund.
 
@TiKu: Wobei man aber auch nicht unberücksichtigt lassen darf, dass Intel Werbung macht - nicht zu knapp. AMD wenig bis gar nicht... kann mich so aus dem FF nur an eine Werbung mit einem gebrochen sprechenden Inder erinnern... vor Jahren. Im Business gibt es einen Regelsatz "Wer nicht wirbt, der stirbt."
 
@Stefan_der_held: AMD Werbung kenne ich höchstens von der Formel1
 
@wertzuiop123: schaust du bspw. hier http://goo.gl/pS2IcW
 
@Stefan_der_held: Danke jetzt kenne ich mehr - Habe AMD Werbung trotzdem höchstens von der Formel1 gekannt ;)
 
@wertzuiop123: wie geschrieben: ist massiv eingeschlafen mit der Werbung
 
"Theoretisch kann also jeder die Zahlung fordern." Vielleicht solltet ihr dazu noch erwähnen dass man mit falschen Angaben in der Zahlungsforderung eine Straftat begeht.

Aber naja, die Entschädigungszahlung gilt ohnehin nur in den USA mit Ausnahme von Illinois, die meisten Leser hier haben also darauf keinen Anspruch.
 
@Garbage Collector: wie will intel dir nachweisen, dass es so ist? hatte auch mal einen p4, der fliegt sogar noch iwo im keller rum, aber ich denke bei vielen ist er schon längst auf dem müll gelandet.
 
@Mezo: Möglicherweise. Ich habe aber noch 5 Pentium 4 Rechner im Einsatz. Einer davon ist derzeit mein meistgenutzter Rechner zum Internetsurfen (bis 2010 habe ich einen Pentium-2-Rehner zum Internetsurfen benutzt, seit 2010 einen Pentium-3-Rechner, welchen ich nun aber anderweitig brauchte). Mit dem eigentlich dafür vorgesehenen Rambus-Speicher statt DDR-Modulen laufen die P4-Rechner alle noch ziemlich gut und bisher ausfallfrei.
 
@nOOwin: und wie effizient sind diese rechner? die p4 waren doch alles andere als energieeffizient?
 
@Mezo: Aber nur in Relation zur damaligen Zeit. Wobei aus heutiger Sicht jede CPU von damals keinerlei Energieeffizienz aufweist, das erschliesst sich bereits aus der Fertigung. Ein Pentium 100 hatte eine Verlustleistung von ca. 10W, die Kühlkörper damals waren daher auch eher grobschlächtig. Ein Northwood hat eine TDP von ~90W, damit liegt er mit einem modernen i7 gleichauf. Klar leistet der moderne Chip mehr, aber was damals im Vergleich als Heizung durchging, ist heutzutage eher Standard und wird durch verbesserte Kühlung wie auch Wärmeleitung im package problemlos kontrolliert. Wenn sein P4 eines der post-2005er Modelle ist, verfügt er sogar über EIST und spart dadurch beim surfen Strom. Wenn man sich anschaut was ein Haswell EP oder AMD-Mehrkerner verbrät, ist ein P4 schon fast stromsparend - wenn man die erbrachte Leistung aussen vor lässt.
 
@Stamfy: Effizienz berücksichtigt die Leistung ja eben mit. Darum galten die P4 doch als Heizung. Ihre Rechenleistung war mittelmäßig bis schlecht, sie wurden aber trotzdem wärmer als die AMD. Ein i7 ist keine Heizung. Er wird zwar teilweise noch wärmer als der P4, erzielt aber dafür eine sehr hohe Rechenleistung, ist also ziemlich effizient.
 
@TiKu: Es ist trotzdem unerheblich aus heutiger Sicht weil jede CPU der damaligen Zeit verglichen mit modernen Geräten ineffizient war. Und keine Ahnung von "welchem" P4 Dur edest, aber mein Northwood stand deswegen unter meinem Tisch weil er zwar eine marginal schlechtere Leistung bei Computerspielen als ein Athlon aufwies, ihn beim decoding aber regelrecht verblasen hat. Die zwanzig Watt mehr waren damals viel Holz, mir die zeitersparnis aber wert. Zumal er, wenn er schneller fertig ist, auch nicht so lang an sein muss - soviel zum Thema Strom. Die Pentium D waren aber eine Fehlkonstruktion und nicht mehr zeitgemäß. Davon abgesehen bleibe ich dabei: wenn er mit einem P4 surfen kann, tut sich das nichts im Vergleich zu einem aktuellen i7 was den Stromverbrauch anbelangt. zumindest nichts was eine Neuanschaffung für diesen Zweck rechtfertigen würde. Beim surfen hilft einem i7 seine hohe Effizienz nämlich garnichts da die dafür in die Berechnung einfliessende theoretische Leistung nicht zum Tragen kommt, sondern die tatsächlich abgerufene - und die ist über die Nutzung limitiert, da "surfen" sich nunmal durch einen hohen idle-Anteil auszeichnet.
 
@Stamfy: Wenn ich mich nicht irre, ist ein i7 auch im Idle sparsamer als ein P4.
Was die Decoding-Leistung des P4 angeht: Das war so ziemlich die einzige Paradedisziplin des P4. Bei allem anderen hat er abgekotzt.
 
@TiKu: Nein, war wirklich nur der Spielesektor in dem die Athlons überlegen waren. Ist allerdings nachvollziehbar dass dies bei den meisten Nutzern dieser webseite hängengeblieben ist wenn man sich überlegt wann das war und welche Interessen viele damals hatten :) Und decoding ist für die meisten CPUs pillepalle, beim encoding hat der P4 damals aber wirklich wertvolle Zeit herausgeholt. Auch beim Office-workflow/multitasking war der P4 klasse, HT konnte dort einiges bewirken. Was damals wenige interessiert hat sorgt allerdings dafür dass man heutzutage solch alltägliche Dinge wie surfen oder office noch nahezu störungsfrei an einem P4 (nach Willamette) erledigen kann.
 
@Mezo: Modellnummer? :D
 
@Garbage Collector: Warum alle außer Illinois? Mit Nebraska hätte ich gerechnet :D

http://youtu.be/tGvHNNOLnCk?t=55s
 
Ja, genau daran musste ich auch denken. :p
Sieht so aus als seien die Gesetze in Kalifornien und Illinois in einigen Punkten nicht vereinbar: http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2007/12/01/AR2007120101480.html
 
Römisch 4 ist IV
 
@Memfis: LOL... IIII ymmd
 
@Memfis: Ist nicht zu 100% richtig. Richtig ist, dass heute normalerweise verkürzend nach der Subtraktionsregel IV geschrieben wird. IIII ist aber trotzdem nicht falsch.

http://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%B6mische_Zahlschrift#Einfache_Umrechnung
 
@Memfis: Fällt dann in die Gruppe: https://www.youtube.com/watch?v=5KT2BJzAwbU
 
Cold Case - Kein Opfer ist je vergessen... oder was?
 
Zur Entschädigung passt das Video von Drawn Together recht gut (auch wenn es dort 50$ sind): https://www.youtube.com/watch?v=eZi_2_o0RqQ
 
Jeder kann 15 Dollar anfordern, ohne Kaufbeleg ?
öööh, ich bin nicht so gut in Mathe: wieviel ist 8 Milliarden mal 15 Dollar ?
edit:
"Entschädigungszahlung gilt ohnehin nur in den USA mit Ausnahme von Illinois"
Das stand mal natürlich wieder nicht im Artikel.
 
@Firefly: "...mit Ausnahme von Illinois"
Warum musste ich da wieder an die Windows 1 Werbung mit Steve Ballmer denken? ;)
 
Kann ich bei dem engen Kaufzeitraum dann davon ausgehen dass nur die Willamette-Prozessoren davon betroffen sind? Nortwood wurde ja auch noch 2003 und 2004 verkauft, Prescott danach etc
Hab gerade den Absatz gefunden, es geht lediglich um Willamette. Das wäre, mitsamt der Information dass es lediglich für US-Bürger gilt, durchaus eine Erwähnung wert gewesen im Artikel.
 
Wann kommt die Klage der EU?
Bei so etwas kann man doch nicht von Gerechtigkeit sprechen es auf den Heimmarkt zu beschränken...

Und warum bitte pro Käufer statt pro CPU?
Haben sie Angst vor den ganzen Rechenzentrenbetreibern?
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Intels Aktienkurs in Euro

Intel Aktienkurs -1 Jahr
Zeitraum: 1 Jahr

Weiterführende Links

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

WinFuture wird gehostet von Artfiles