IKT-Strategie: Polizei Niedersachsen wechselt von Linux zu Windows

Laut einem Bericht von netzpolitik.org plant die Polizei in Niedersachsen eine Abkehr von Linux zurück zu Windows. Bereits in der kommenden Woche soll eine Entscheidung fallen. Wie erst jetzt heraus kam, wird bereits seit gut zwei Jahren intern über ... mehr... Polizei, Aufschrift, Ordnungshüter Bildquelle: Polizei Einstellung Polizei, Aufschrift, Ordnungshüter Polizei, Aufschrift, Ordnungshüter Polizei Einstellung

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Hobby Entwickler schaffen es Software Plattformübergreifend zu erstellen (was in dem Nutzungsbereich wohl auch kein Problem darstellen sollte), aber wenn der Staat bezahlt muss die Software ja noch nicht mal auf einem Betriebssystem ordentlich laufen, traurig :(
 
@CvH: Wenn die einzige Anforderung ist "es soll überall laufen" klar, aber du glaubst doch nicht, dass das in so einem Umfeld die einzige Anforderung an die Software ist. Du machst dir keine Vorstellungen wie schnell ein x-beliebiges System extrem komplex werden kann. Da kann dein Hobby-Entwickler nur noch blöd kucken.
 
@Draco2007: ich gehe mal davon aus das 90% der Polizeianwendungen aus "fülle Eingabemaske abc aus" bestehen. Also im großen und ganzen ein Gui für eine Datenbankanwendung, welchen rationalen Grund gibt es da das nicht gleich Platformübergreifend zu erstellen ?
 
@CvH: Oje...ich kann nur sagen, du machst es dir viel zu einfach...
 
@Draco2007: keine Substanz in deinen Argumenten oder ?
 
@CvH: Nein, ich kann dir nur nicht in Form eines Kommentars die Grundlagen der Software-Entwicklung beibringen.

Wenn es bei dir schon daran scheitert sowas auch nur im ANSATZ realistisch einzuschätzen, muss ich nunmal annehmen, dass du absolut keine Ahnung hast und das kann ich nunmal nicht ausgleichen.

Lass mich soviel sagen, ich habe ein abgeschlossenes Studium als Software-Entwickler und arbeite auch als selbiger. Glaub mir einfach, wenn ich dir sage, es ist NICHT so einfach wie du dir das ausmalst. Wenn du auf einer grünen Wiese komplett neu anfangen könntest, vielleicht, aber selbst da übersiehst du zuviele Anforderungen.

Aber leider gibt es die grüne Wiese nicht in der Realität. Du wirst IMMER mit einer heterogenen Systemlandschaft konfrontiert sein und teilweise einfach mit Legacy-Systemen, die absolut nicht zur Diskussion stehen. Was deine eigentliche Lösung einfach einschränkt und komplexer werden lässt.

Es ist einfach nicht damit getan, einfach eine simple Eingabemaske zu bauen und dann geht alles plattformübergreifend.

Weder du noch ich kennen die Anforderungen und die Systeme der Polizei (oder generell der Behörden, die da mit drin hängen), aber du machst es dir viel zu einfach...
 
@Draco2007: Du hast ihn wohl falsch verstanden. Klar könnte man auch ein plattformunabhängiges System bestellen, beispielsweise wie es im Bildungswesen schon seit langem praktiziert wird. Könnte damit zusammenhängen, dass es wenig Anbieter in dem polizeilichen Bereich gibt und um so weniger Anbieter um so gemächlicher sind die (da keine Konkurrenz).
 
@klarso: Wie gesagt, niemand von uns kennt die genauen Anforderungen und die Altsysteme. Ich halte es nicht für ausgeschlossen, dass es in dem Umfeld einfach nicht geht eine plattformübergreifende Lösung zu bauen.

Und von einem Hobby-Entwickler schon gar nicht.
 
@Draco2007: Man brauch ja nur auf ein Browserbasiertes-System zu switchen, schon wäre man plattformunabhängig und kann migrieren wie man Lust und Laune hat.
 
@klarso: Da würden mir spontan sicherheitstechnische Bedenken einfallen, die so eine Lösung nicht in Frage kommen lassen.
 
@Draco2007: wo soll es hier sicherheitstechnische Bedenken geben? So eine Aussage hätte ich jetzt von einem Laien erwartet, der bei Browser sofort an Internet denkt, aber nicht von einem studierten. Etwas erschreckend wie ungebildet manche ihr Studium beenden.
 
@klarso: Bei einem Browser muss ich mich auf die Sicherheit des Browserherstellers verlassen. Das hat nichts mit Internet zu tun.

Wenn es einfach die Anforderung gibt, dass alle beteiligten Systeme aus EINER Hand kommen, fällt ein Browser einfach raus.
 
@Draco2007: Aha und bei Windows, muss ich mich nicht auf den OS Hersteller verlassen und dessen Komponenten wie .NET Laufzeitumgebung? Auf den Hersteller des Datenbanksystem muss ich mich auch nicht verlassen oder? Und bekanntlich gibt es ja bei Microsofts .NET oder Oralces Datenbanksysteme nie Schwachstellen. Beim Browser kann ich zumindest den Hersteller unverzüglich wechseln, wenn ein anderer Hersteller ein sichereres Produkt anbietet. Aber das nur mal als längere Ausführung zu dem was ich bereits schon in re:7 gesagt habe. Hätte so eine Aussage wirklich nur von einem Laien erwartet.
 
@klarso: Ich bleibe dabei, ein Browser ist eine schwer zu kalkulierende Schnittstelle. (das .Net Framework übrigens auch). Das OS ist nunmal das OS, ohne das geht es halt nicht, auch wenn du prinzipiel Recht hast.

Über die internen Systeme (also Datenbank und ähnliches) hat man allerdings eine viel bessere Kontrolle als über den Browser, den der End-Anwender zum Schluss benutzt.

Und ja du hast Recht, ein Browser lässt sich super schnell wechseln, aber bei einer gut selbst entwickelten Oberfläche für den End-Anwender ist dies zu keinem Zeitpunkt nötig.
Und ein Wechsel würde doch bedeuten, dass das System VOR dem Wechsel angreifbar war und das durch bekannte Sicherheitslücken.
(Ich sage nicht, das selbstgebaute Software sicherer ist, aber es ist wohl ein Unterschied ob ich in unbekannter Software einen Fehler suche, die nur bei einer Behörde eingesetzt wird, als bei einem Browser, der ohnehin ein sehr gutes Angriffsziel abgibt)

Langer Rede kurzer Sinn, man KÖNNTE natürlich mit einer Browseranwendung sehr einfach eine Plattformunabhängigkeit für den End-Anwender erreichen, ABER es kann durchaus sein, dass dies bewusst nicht erwünscht ist, seitens des Kunden. Über die Gründe können wir nur spekulieren.
Und ohne Browser wird eine plattformübergreifende Lösung gleich eine ganze Ecke schwerer.
 
@Draco2007: Ich sehe da inhaltlich sehr viele defiziete in deinem Kommentar. Einerseits redest du etwas von Gesamtsystem aber schreibst, dass man dem Nutzer eine freie Browserwahl lässt. Du erkennst auch nicht, dass man egal ob Browser, .Net oder Java als Runtime Environment einsetzt, man immer auch von deren Sicherheit abhängig ist. Das macht hier gar kein Unterschied, nur, dass wenn ich mich einmal auf z.B. Java festgelegt habe, ich auch von Oracle und dessen Sicherheitspolitik abhängig bin. Genauso sieht es bei Microsoft und .Net aus.

Wünschenswert wäre es, wenn meine Runtime Environment von verschiedenen Anbieter angeboten wird, das mich in die Lage versetzt jederzeit zum für mich besten Anbieter zu wechseln, das ist beim Browser als Runtime Environment gegeben.

Auch dein letzter Absatz macht inhaltlich kaum Sinn, wo ist das Problem Java, QT/C++ Anwendungen einzusetzen?

Werfen wir mal wieder ein Blick auf die aktuelle Lage, derzeit setzt man ein plattformunabhängiges System ein, das auf Java als Runtime Environment setzt und das auf Windows entwickelt wird und unter Linux bei der Polizei eingesetzt wird.
 
@klarso: Die Runtime sollte eben ausgerechnet NICHT vor verschiedenen Anbietern angeboten werden. EINE Laufzeitumgebung kann ich als IT-Stelle ohne übermäßigen Aufwand einigermaßen sicher halten. Kommen mehrere Varianten der Umgebung von mehrere Herstellern ins Spiel, wird es entsprechend aufwändiger.

Um es vorweg zu nehmen: Als Behörde kann ich problemlos einen Browser für die Nutzung auf den dienstlichen PCs vorschreiben.

Nein, die Runtime DARF nur von einem Hersteller/Anbieter kommen. Dabei ist es egal, ob ich einen Browser meine oder JAVA oder was auch immer. Die Runtime muss nur für verschiedene Plattformen verfügbar sein. Ob ein Browser dabei als "Laufzeitumgebung" geeignet ist, ist nicht pauschal beantwortbar. Draco hat Recht: Wir wissen nicht, wie die Anforderungen der niedersächsischen Polizei sind. Wir wissen daher also nicht, ob ein Browser geeignet ist.
 
@Der Lord: Darco hat schon mal nicht Recht, weil er meint, dass man nicht sagen kann ob eine plattformunabhängige Anwendung entwickelbar wäre, da man die Anforderung der niedersächsischen Polizei nicht kennen würde. Was den Tatsachen widersprecht, da das seit ca. 10 Jahren eingesetzte Nivadis plattformunabhängig ist und in Java geschrieben wurde. Dein erster Punkt ist genauso Grütze.
 
@klarso: Ich vermute mal, dass Du täglich administrierst und entwickelst und das auch noch für sicherheitsrelevante Bereiche und den öffentlichen Dienst.

Und über JAVA möchte ich an dieser Stelle lieber nicht diskutieren. Meine Erfahrungen mit "plattformübergreifender Software in Java" sind im öffentlichen Dienst nicht gerade positiv.

Wie auch immer, ich bin geehrt von einem Meisteradmin und -entwickler wie Dir ein Minus bekommen zu haben.
 
@Der Lord: Zum ersten ja, zum zweiten wird das seit 10 Jahren bei Nivadis genau so gemacht, es wird unter Windows entwickelt und getestet und unter Linux produktiv eingesetzt. Zum anderen brauch ich dir kein Minus zu geben, ich habe deine Argumentation ja schon in meinem Kommentar deutlich genug bewertet und habe es daher nicht nötig noch auf ein roten Knopfs zu klicken, fühl dich also frei wenn du argumentativ nicht mehr weiterkommst mir ein Minus zu geben :)
 
@klarso: Glaubst Du wirklich, ich rede von roten Knöpfen?
 
@Der Lord: Anscheinend vergißt du schnell was du geschrieben hast oder bist farbenblind: "Wie auch immer, ich bin geehrt von einem Meisteradmin und -entwickler wie Dir ein Minus bekommen zu haben."
 
@Draco2007: Browserbasiert heisst nicht INTERnet. ich finde klarso hat recht. eine browserbasierte INTRAnet lösung wäre auf jedem OS nutzbar.
 
@steFcc: Du hättest weiterlesen sollen ^^
 
@CvH: Ich gehe mal davon aus, dass es eben nicht damit getan ist, nur Eingabemasken auszufüllen. Da müssen auch andere Systeme mit angebunden werden. Mir fallen spontan die Kamara Fahrzeuge der Autobahnüberwachung ein, Blitzer, die Systeme zur Auswertung von Abstandsverstößen, usw. Anbindung an verschiedenste Datenbanken usw.

Das ist sicher alles Machbar, wenn es für das alles aber per Standard erst mal nur Windows Anwendungen gibt, ist das eben bei jedem Update auf neue ein immenser Aufwand.
 
@Andy74: Das läuft über das plattformunabhängige Nivadis (http://de.wikipedia.org/wiki/Nivadis), läuft also schon seit über 10 Jahren so bei der Polizei Niedersachsen.
 
wir haben ja genug Geld...Fail... sollen sie mal nicht an Fähigen Admins/ IT Fachleuten Sparen! dann läuft das auch mit Linux!
 
Dass Linux Consultants halt leider das 20-fache kosten wie Microsoft-Spezialisten, die oft auch ohnehin in Lizenzabkommen enthalten sind, beachtet hier leider niemand.
 
@TurboV6: Du kannst deine Zahlen sicherlich plausibel belegen? Nein? Ach so, vielleicht beachtet das deswegen niemand :)
 
@klarso: schau Dir die Gold Partner Preise von RedHat, MySQL und Co an: der Faktor von Open Source Consultants in Sachen Preisen ist 10-30.
 
@TurboV6: Kannst du also nicht zwei konkrete Preise vorlegen und daran belegen, dass das eine teurer wäre als das andere?
 
@klarso: schau Dir doch selbst die Gehälter an, oder muss ich Dir das echt raussuchen? Nen Linux Consultant kostet als Angestellter ca. 120.000 Dollar bis teilweise 150.000. Nen Windows ca 95-100.000. Selbstständig was recherchieren ist echt nicht Dein Ding. Stattdessen lieber Unwissen und Inkompetenz präsentieren, wa?
 
@TurboV6: Das wäre jetzt Faktor ~1,5....Weit weg von 10-30...
 
@TurboV6: für was muss ein Admin denn 10-12 TSD EUR im Monat bekommen? viele haben das nicht mal als Jahreseinkommen.
 
@frust-bithuner: das is kein Admin, sondern ein Consultant. 2 Paar Stiefel.
 
@Draco2007: dachte der intellektuelle Grad dieser Leser erkennen die überspitzte aber inhaltlich korrekte Aussage.
 
@TurboV6: oki...
 
@frust-bithuner: unser externer SAP Berater (Freiberufler) kostet ca. 1400€ PRO TAG :)
 
@TurboV6: Mal davon abgesehen, dass du nach dem x-ten Post immer noch nicht im Stande bist, deine schwammige Behauptung mit Fakten zu belegen und jetzt von deinem 3x so teuer, bereits auf 1,5x zurückgerudert bist (wohlgemerkt auch ohne belegbare Fakten zu nennen), behauptest du das dort Consultingkräfte am Werk sind. Diese waren aber nur vor der Migration zu Linux beschäftigt und wahrscheinlich werden jetzt mit der erneuten Migration zu Windows wieder welche beschäftigt. In der Zwischenzeit hat man natürlich keien Consultents beschäftigt.
 
@klarso: Du scheinst nicht in der IT Branche zu arbeiten, sonst wüsstest Du das. Recherchieren kannst selbst. Bin nicht Dein HiWi. Bei Behörden werden die exektuiven Tätigkeiten von (oft schlecht bezahlten) lokalen Admins durchgeführt. Projekte und Planungen aber eher von externen Firmen und deren Consultants. Wie gesagt: arbeite mal in der Branche, dann wirst Du das wissen.
 
@klarso: Davon abgesehen, dass "Linuxfirmen" mit irgendwas Geld verdienen wollen - mit dem Support nämlich - könnte es Gründe haben, dass TurboV6 auch nach dem xten Post keine Zahlen nennt.
 
@TurboV6: lol da fühlt sich wohl wer auf den Schlips getreten, weil seine ganze schöne Argumentation in der Luft zerrissen wurde, ohhhh :)
 
@klarso: eher fühlst Du Dich überführt und versuchst Dich nun mit personellen Angriffen aus der Affäre zu retten ;-)
 
@TurboV6: echt ich fühle mich überführt? Alles was ich sage ist, dass du mal deine Milchmädchenrechnung von dem 3x so teuer belegen solltest, ehe du sowas behauptest. Ist doch ne einfache Frage, kannst du das jetzt oder nicht? Wer fühlt sich jetzt von uns beiden überführt :) ?
 
@klarso: hab ich doch schon lange. Ansonsten les re:9 und recherchier selbst. Firmen, die hier vermitteln sind zB Hays oder GULP. Rest kannste selbst ergooglen.
 
@TurboV6: lol also kannst du es nicht und versuchst dich jetzt damit rauszureden, dass man das doch alles so einfach selbst recherchieren kann und weil das so einfach ist, kannst du auch nicht selbst geschwind konkrete Zahlen posten. Soll ich nochmal fragen, wer sich jetzt von uns beiden überführt fühlt :) ?
 
@Der Lord: hab doch Vergleichszahlen von angestellten mit der jeweiligen Spezialisierung genannt?! Ansonsten solltet ihr alt genug sein Google zu nutzen und die Stundensätze nachzuschauen. Microsoft Consultant zwischen 150 und 550€ und Linux-Spezis fangen erst bei 200€ an und enden bei 900€. Alles sehr sehr variabel, was für einen Consultant (Freiberufler, Angestellter) man bucht und für welche Fachrichtung, Projektdauer etc etc etc.... da kann es keine konkreten Zahlen geben. Die Forderung nach genauen Zahlen zeigt, dass klarso absolut keine Ahnung von der Branche hat.
 
@klarso: les re:16. Jedes weiteres Kommentar zu/mit Dir ist einfach Zeitverschwendung.
 
@TurboV6: Ja klar, also kannst deine eigene Behauptung nicht mal mit belegbaren Zahlen (zum Beispiel mit einem Link oder Verweis) untermauern. Wieder so ein "Experte" hier.
 
@TurboV6: Ich drückte mich undeutlich aus, glaube ich. Es wurde das Fehlen harter Fakten in Deinen Ausführungen bemängelt. Und es mag Gründe dafür geben, dass Du nicht mehr Details brachtest. Eine Verschwiegenheitsklausel in Deinem Arbeitsvertrag z.B.
 
@Der Lord: für mich gilt das nicht. Ich bin freier Entwickler und Consultant für .NET. Ich kenn die Preise in meinem direkten Umfeld und kann deswegen grob sagen, wieso Microsoft Consultants deswegen günstiger sind als eben auf dem Markt seltenere Consultants für Linux. Ist auch eine Sache mit Nachfrage/Angebot - ganz klar. Es gibt da keine festen Preislisten. Das ist alles Projektabhängig. Wenn mich jemand für 6 Monate bucht kann ich doch ganz anders kalkulieren als für 2 Monate. Das sollte doch klar sein. Und wer die Branche kennt weiß das. Nur so trolle wie klarso sind in keiner Sache hilfreich sondern durch das Möchtegern-Wissen auf dem Niveau eine 14-Jährigen ist das einfach nur nervig. Solche Leute sollten einfach nichts sagen statt sich so in die Schei*e zu schreiben.
 
@TurboV6: Deshalb benutzte ich den Konjunktiv. Allerdings glaube ich auch nicht, dass es viel Sinn ergibt, hier eine Diskussion zu führen, da gewisse Leute göttlich zu sein scheinen. Da können Du und ich einfach nicht mithalten.
 
@Der Lord: wir sind da vermutlich auch 15-20 Jahre zu alt.
 
@TurboV6: Digital emigrants meinst Du? ;)
 
@TurboV6: Ein SharePoint Consultant kann aber auch mal 1000€ - 1200€ kosten pro Tag. Klar, SharePoint ist nicht Windows, aber halt auch Microsoft. Würde also nicht sagen, dass MS Consultants günstig sind. Was Linux Consultants angeht kann ich nix sagen.
 
@kelox: Consultants sind immer teuer, aber ich kann mit mehr als 20 Jahren Berufserfahrung (teilweise selbst als Consultant) die Aussagen von TurboV6 und Der Lord voll bestätigen. Aber es ist sinnlos solche Diskussionen zu führen. Egal welche Argumente, sie dringen nicht durch. Das ist das Gleiche wie die Diskussion um Lizenzkosten. Es gibt einfach viele Leute die denken, dass Lizenzkosten die Kosten für den Betrieb eines Produktes ausmachen. Dabei sind das so ziemlich die unwichtigsten Kosten. TCO sagt denen gar nichts. Und wenn man sie bittet, doch mal Kosten für Wartung und Schulung abzuschätzen, dann bekommt man gar keine Antwort mehr...
 
@kelox: der Kern der Aussage war eigentlich, dass Consultants für Open Source Produkte eigentlich fast immer teurer sind. Oder ander ausgedrückt: Consultants für nicht-Mainstream-Produkte.
 
@TurboV6: Nicht nur die Spezialisten die das System am laufen halten und die Mitarbeiter schulen. Die reinen Entwicklungskosten für die Software betrug schon 80 Mio, Quelle https://de.wikipedia.org/wiki/Nivadis
 
@Lastwebpage: Die Entwicklung findet unter Windows statt, die Anwendung soll auch nach der Migration weiter eingesetzt werden. Was willst du uns damit also sagen? Nebenbei wird die Anwendung staatliche entwickelt, hast du schon mal eine vom Staat entwickelte Software gesehen, die billig war?
 
@Lastwebpage: in Sachen Software ist 80 Millionen jetzt nicht wirklich viel. Beispiel: ich war vor 4 Monaten bei einem Vortrag für Führungskräfte, um diese in Sachen Kosten zu sensibilisieren. Sprich, dass Führungskräfte verstehen, wieso _professionelle_ Software teuer ist. Als Wirtschaftsbeispiel war der Entwicklungsleiter von AUDI Deutschland da, der Beispiele anhand deren Navigationssystem gezeigt hat. Was entwickelt wird, was wie und wo getestet wird. Das reine Navigationssystem ohne Hardware für das aktuelle Audi A8 Modell kostete 55 Millionen Euro. 55 MIO!!!!! Großsoftware kostet einfach Geld und bei so einer Sicherheitsrelevanten Software wie Nivadis verstehe ich 80 Millionen völlig. Hinter anderer professioneller Software stehen sogar Milliardenbeträge (SAP, Microsoft SQL....).
 
@TurboV6:
Man macht sich viel zu viel abhängig von den Amerikaner und ihren Produkten.
Bin mal gespannt wie es mit China läuft:
China will Windows bis 2020 breitflächig durch Linux ersetzen
http://www.computerbase.de/2014-10/china-will-windows-bis-2020-breitflaechig-durch-linux-ersetzen

Zudem:
Quanten-Netzwerke machen China-Daten für NSA unknackbar
http://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article133608085/Quanten-Netzwerke-machen-China-Daten-unknackbar.html

Für eine Supermacht wie China ist es aber nur logisch sich von Software und Hardware von den Amerikaner zu bezüglich Wirtschafts/Spionage und Kosteneinsprung zu trennen.
Man sollte aber auch bedenken, dass deren Behörden und Städte etwas größer sind als Deutschland. Zum Vergleich Berlin 3.421.829 Einwohner, Shanghai 17.783.119 Einwohner ;)
 
@ContractSlayer: ach das USA Bashing nervt irgendwann nur noch und ist auch nicht immer überall angebracht. Was wollen wir? Für 1000 Milliarden Euro alle US SOftware nachentwickeln? Sehr sinnvoll. Die Quellcodes liegen für EU Behörden doch eh offen. Mal auf dem Boden bleiben.... PS: Linux ist auch nicht alles Quelloffen, zB der Kernel. Argumentation damit hinfällig.
 
@TurboV6:
Der Chinesische Regierung geht es um mehrere Faktoren.
1. Unabhängiger von den Amerikaner zu sein.
2. (Wirtschafts)spionage und gezielte Cyberangriffe zu verhindern
3. Kosten einzusparen

Deutschland mach sich hingegen viel zu sehr von Amerikaner im Bereich IT Abhängig.
Egal ob Microsoft, Apple oder Google.
Ob wir überhaupt die Gelder, Wirtschaft und Mittel hätten so wie China ein eigenes Betriebssystem und Quantennetzwerk zu entwickeln, ist fraglich.
In China boomt u.a. auch z.Z. die Marktwirtschaft.

Fakt ist aber, dass Angriffe und Spionage aus dem Internet immer weiter zunehmen werden. Die NSA macht da nur einen Teil von aus, und Wissen bedeutet immer Macht über Unwissende zu haben.

Da ist eine Regierung und ein Land nicht verkehrt ein eigenes Betriebssystem zu entwickeln über das man genau Bescheid weiß und bestenfalls auch noch genau auf das Land abgestimmt ist.
 
@ContractSlayer: ach.. das is jetz für mich wirklich typisches Bashing. China mit der EU Vergleichen is Käse. Die EU und die USA haben ein ganz anderes Verhältnis als China. Und ich persönlich traue den USA eher als den Chinesen. Das ist meine persönliche Meinung. In China boomt die Wirtschaft weil a) der einzelne Chinese nichts kostet und b) auf die Umwelt geschissen wird. Schon mal in Shanghai gewesen? Unsere chinesischen Mitarbeiter machen im Sommer Fotos von der Sonne - weil sie keinen blauen Himmel kennen. Oder nur wenn der Taifun den Smog weg schiebt. Auf welche Kosten in China bzw. auch Indien und Brasilien die Wirtschaft boomt ist sehr sehr sehr fraglich.
 
@TurboV6: wieso ist das bashing?
Wirtschaftspionage wird betrieben, offenbar auch bie den guten freunden wie uns
Durch Geld in us unternehmen schieben, wird Geld ausgeführt und nicht in die heimische wirtschaft investiert (z.B. für Entwicklung)
Unabhängig -> siehe Exportbeschränkungen für kryptographiesoftware u.ä., im wesentlichen kann die USA da schlicht mal dicht machen.
 
@0711: dann bin ich gespannt auf die realistischen Alternativen, die Du gleich präsentierst.
 
@TurboV6: die realistische alternative ist in den meisten fällen durchaus in opensource zu finden
 
@TurboV6:
Du kannst weder den Amerikaner trauen noch den Chinesen. Jedes Land selbst jeder Mensch sehnt sich nach Macht und Anerkennung. Wer Wissen und Macht hat, hat Kontrolle über schwächere (Länder). Es dreht sich bei der Mehrheit der Menschen/Länder um die Ressourcen Öl, Nahrungsmittel, Wirtschaft. Länder die nicht mithalten können werden sozusagen ausgebeutet.
Ja, wahr schon in Shanghai, der Chinese setzt voll auf Wirtschaft und Macht genau so wie der Amerikaner.
Wirtschaft und Macht passt aber im keinen Verhältnis zur Naturverbundenheit sondern die Natur wird davon nur verdrängt.
Der IT-Berich macht davon aber nur einen Bruchteil von aus, es zeigt aber, dass Supermächte in Zukunft auf eigene Betriebssysteme setzen werden, zu groß ist die Angst vor CyberAngriffen, Spionage usw.
 
@0711: mit welchem Vorteil?
 
@ContractSlayer: dann geh mal in die modernen Städte der USA wie zB SF oder LA. Da siehste, dass die in Sachen Umweltschutz weit weit vor uns sind - und das, obwohl sie in den USA sind. Der Unterschied ist, dass es hier Bundessache ist. Dort Stadt.
 
@TurboV6: Slayer hat dir da schon Beispiele genannt
Abhängigkeit verringern
Wirtschaftsspionage verhindern (und dadurch wirtschaftlichen Schaden abwenden)
Die eigene Wirtschaft anzukurbeln anstatt das Geld ins Ausland für Lizenzen zu pumpen.
 
@TurboV6:
10 Tage USA haben mir schon gereicht. Von SanFrancisco über Grand-Canyon-Nationalpark nach LasVegas und von Los Angeles zurück nach Frankfurt am Main.
Die Städte dort sind sehr grau und sehr viele arme Menschen wohnt dort direkt neben sehr Reichen. Da sind unsere deutschen Städte viel schöner, auch was die Natur angeht (mehr Parks & Bäume). Und das Verhältnis zwischen Arm und Reich ist bei uns zum Glück noch nicht so extrem wie bei den Amis.
LasVegas, dass Disneyland für Erwachsene ist übrigens eines der besten Beispiele wie die Amerikaner mit den Ressourcen (Wasser) der Umwelt umgehen.
 
@0711: Gut. Erstmal schwächst Du die Wirtschaft weil das System sich etablieren muss. Zweitens schwächst Du die Wirtschaft, da sie hohe Kosten für ein neues System haben wird. Du hast immense Entwicklungskosten und Dauer. Deswegen habe ich nach einem REALISTISCHEN Beispiel gebeten.
 
@ContractSlayer: LA ist in viiiielen Bereichen uns um JAHRE voraus. Hier wird nur geredet, dort gehandelt. Das ist der riesen Unterschied! Und Disney oder LasVegas: Wasser ist ein nicht haltbares Lebensmittel. Du kannst es nicht exportieren. Wieso also nicht damit etwas machen, "wenn es sowieso da ist". Wasser ist eine riesen Heuchelei das immer als Beispiel zu nennen. Da ist China um LÄNGEN schlimmer.
 
@TurboV6: Inwiweweit schwäche ich die wirtschaft dass sich da was wie auch immer etablieren muss, auch neue windowsversionen müssen sich theoretisch etablieren aber das als Kostenfaktor?!
Zweitens schwäche ich die Wirtschaft aufgrund hoher kosten für ein neues System? Bei einer Windows Migration habe ich natürlich keine kosten...allerdings werden im vergleich zu Windows die kosten zu großen teilen "heimisch" bleiben und damit für die gesamtwirtschaft eine positivere Bilanz ziehen.
Welche immensen entwicklungskosten? Die alternativen sind i.d.R. "fertig" so wie auch bei kommerzieller Software.

Open Source ist realistisch zu nutzen, das zeigen genug Beispiele aus der wirtschaft. Alles andere zu behaupten ist einfach realitätsfremd. Es gibt bürosuiten, collab Software, groupware, crm`s, softwareverteilungslösungen, mdm`s usw usf
Sixt existiert auch noch....und wäre ein "Beispiel", die sind nicht irreal, sondern existeiren tatsächlich
SAP betreibt ihr Datacenter mit Linux...die existieren auch tatsächlich
ATU setzt bei allen Filialen auf Linux Clients...ich habe den eindruck die existieren auch

edit
uuuuhhh und wegen deinem "wasser ist da warum nicht damit was machen". bitte bitte informier dich hier erst warum wasserverschwendung ein Problem ist, auch lokal. Und nur weil jemand schlimmer ist, macht das andere nicht gut.
 
@0711: Windows Versionen sind kompatibel. Ein neues System zu entwickeln, umzurüsten, dem Markt anzupassen: da gehen MILLIARDEN in den Sand.
 
@TurboV6: Ja weitgehend kompatibel....gerade die Migration Windows xp auf Vista oder 7 war für viele firmen eine größere kraftanstrenung, auch weil die Programme schäbig programmiert sind.
Wechsel von 32 auf 64bit gabs ja auch, viele messprogramme in 16bit -> nix kompatibel
Auch unter Windows wird nicht "einfach so" migriert.
 
@0711: liegt die Entwicklung von Drittanbieter Software plötzlich bei Microsoft? Interessant.
 
@TurboV6: Nö aber inwieweit ist das interessant? Für einen produktiven betrieb brauche ich Software - meist auch von Drittanbietern, das trifft auf Windows sowie Linux zu und deshalb muss ich das bei einer Migration betrachten, für beide Systeme.

"Linux" ist unter sich selbst auch kompatibel...so wie es auch bei Windows der fall ist.
Also kein Argument für und wider so wie du es darstellst.
 
@0711: ich rede vom Umstieg von Windows auf was eigenes. Das kostet unmengen an Geld und das rechtfertigt keinen, derzeit sehr kleinen Vorteil. Viele Firmen könnten sich das auch ganz einfach nicht leisten.
 
@TurboV6: Auch der Umstieg von NT auf XP (oder 9x auf XP) oder von XP auf 7 war für viele sehr teuer
Und der umstieg auf Linux ist nicht der umstieg auf was "eigenes" sondern auf was fertiges, am markt angebotenes.

Die Vorteile können je nach Branche immens sein, gerade in Sachen Wirtschaftsspionage.
Auch gestaltet sich z.B. der Einsatz von thinclients mit Linux i.d.R. deutlich attraktiver als mit Windows embedded.
 
@TurboV6:

Man kann China nicht mit Amerika vergleichen, alleine schon von der Bevölkerung her nicht die in China weiterhin unaufhaltsam wächst.
China hat oder wird Amerika in Zukunft auf den zweiten Platz der Weltmacht verdrängen. Wenn es um Macht und Wirtschaft geht, ist kein großer Platz für den Umweltschutz & Natur.

Das die Chinesen und deren Regierung in Zukunft auf Linux setzen hat aber zum größten Teil auch mit Wirtschaft, Kontrolle und Macht zu tun.
Keiner anderen Regierung traue ich es zu, das zu schaffen außer den Chinesen.

Bis dato gibt es für die breite Masse an Unternehmen keinen adequaten Ersatz für betriebliches User-Access- und Rechte- Management wie sie das Microsoft Active Directory bietet. Novell hat es versucht und ist -bis auf kleinere Lösungen (im Vergleich zum Gesamtmarkt)- gescheitert.
Ich empfinde es also grundsätzlich als begrüßenswert, wenn die Chinesen das versuchen und auch schaffen.

Wer jedoch die chinesische Mentalität kennt, der sollte wissen, dass man das Ergebnis (das eigene Betriebssystem) in keinem anderen Land auf der Erde einsetzen sollte!
Dabei ist aber die USA auch nicht wirklich besser, da jedes Land und jede Regierung versucht über andere Kontrolle und Macht zu bekommen.
Optimal wäre eine (IMHO) 100% transparente Open-Source-Lösung. Das wird aber mit China nicht gehen.

Und bezüglich München:
Habe mal ein paar Stellungnahmen und Hintergründe gelesen, warum die "weg wollen". Da entzündet sich u.a. die Sache an einer Groupwarelösung, welche Handys besser an die Unternehmenskalender anbindet.

Und aus Unmutsbekundungen aus der Arbeitnehmerschaft, welche allerdings größtenteils darauf zurück zu führen ist, dass das was die Kollegen in der Stadverwaltung haben, halt nun inzwischen auch maßlos veraltet ist.
Und da ist es egal, ob Windows oder Linux. Wenn man die dinge nicht pflegt und voran treibt und sich zu tode spart, geht alles den Bach runter.
 
@TurboV6: wieso sind berechtigte bedenken bashing?

"PS: Linux ist auch nicht alles Quelloffen, zB der Kernel. Argumentation damit hinfällig."
äh was? Natürlich ist der quelloffen
 
@0711: äh ja korrekt. Er ist Open Source aber nicht offen lizenziert. Sorry.
 
@TurboV6: verstehe ich auch nicht?! Was ist da inwiefern nicht offen lizenziert? Wegen der GPL?
Man kann sich natürlich drüber streiten ob das eine offene Lizenz ist, sie ist allerdings gemeinhin als offene Lizenz anerkannt.
 
@0711: oh man wie sich die Leute immer rausreden, anstatt einfach zuzugeben, dass sie sich geirrt haben. 0711 du hast mit deinem Punkt absolut recht und TurboV6 du hast unrecht. Jetzt irgendwas nebolöses von nicht offener Lizenz bei einem freien quelloffenen Kernel zu fasseln, ist amüsant ^^
 
@klarso: man könnte wirklich den Eindruck bekommen es gibt Geld dafür :X
 
@0711: im Sinne der GPL und Unternehmen ist der Kernel eben nicht offen. Riesiger Trugschluss in der Linuxwelt. Kannste jetzt akzeptieren oder nicht.
 
@TurboV6: inwiefern ist er denn nicht offen? Weil man seine eigene Entwicklungen auch der Allgemeinheit verfügbar machen soll/muss?
 
@0711: der Kernel enthält teilweise proprietären Code (BLOBS). Genau das, was man Microsoft in Sachen Intransparent vorwirft. Und wenn man es eben genau nimmt, dann sind diese BLOBS eben nicht im Sinne der Software "frei". In der GPL ist das jedenfalls verboten, da dieses Verfahren im Widerspruch zur GPL steht. Das wird auch von genug (zB FFF) bemängelt, die deshalb eine eigene Linux Linie fahren, die diese BLOBS nicht enhalten (zB Debian). Immer zu behaupten Linux wäre so frei: das stimmt einfach pauschal nicht.
 
@0711: und ja: durch das Veröffentlichen von Quellcode nimmst Du Dir selbst in gewisser Hinsicht bei einigen Produkten die Geschäftsgrundlage.
 
@TurboV6: jetzt redest du von Distributionen und nicht mehr vom Kernel wie ursprünglich...ja viele Distributionen haben properitären Code mit an Board, das hat aber nichts mit dem Kernel ansich zu tun. Du drehst dich ziemlich und suchst dir gerade das passende raus, anfangs wars der code, dann die Lizenz, jetzt sinds Distributionen die den Linux kernel als Basis nutzen O.o

Bezüglich Geschäftsgrundlage, opensource heißt nicht umsonst und auch unter Linux steht es dir frei - wie du selbst gemerkt hast - auf closed source zu setzen wenn du der Meinung bist das entzieht dir die Geschäftsgrundlage. Dann musst du eben auf eventuell vorhandene Teillösungen für deine Lösung verzichten (zumindest bei der GPL).
 
@0711: Du hast bei OS nur die Chance über Support Geld zu machen. Genau deswegen sind die Consultants so teuer. (Die Grundlage des Kommentarverlaufs von o3).

Die BLOBS gehören zum Kernel, nicht zu einer Distri.
 
@TurboV6: Nö hast du nicht...für rhel, sles etc muss ich auch Geld für das Nutzungsrecht auf den tisch legen und das tun viele geschäftskunden (nebenbei bekomme ich ähnlich wie bei MS über vl verträge Support :O ).

Die Blobs die "zum kernel gehören" die du vermutlich meinst sind Treiber...die gehören nicht zum Linux Kernel sondern können eingebunden werden oder eben auch nicht - und das ist in deinem Beispiel Sache der Distributionen.
Den Linux Kernel findest du hier https://www.kernel.org/
Dort gibt es kein properitären Code.

Du wirkst mit deiner Argumentation wirklich wie ein bezahlter Marketingmensch, erst war der kernel nicht frei, dann die Lizenz und jetzt irgendwelche blobs die, die Distributionen mitliefern.
Mir persönliche wäre eine derartige Argumentation als Auftraggeber peinlich
 
Zitat aus aus Netzpolitik-artikel:"...Es gibt noch weitere Scheinargumente, warum Windows bevorzugt wird: Auf den offiziellen Linuxrechnern werden derzeit Funktionalitäten aus Sicherheitsgründen beschnitten, zum Beispiel sind USB-Ports und CD-Laufwerke deaktiviert. Das bringt Frustration, laut unseren Informationen führt das unter anderem dazu, dass man auf den Wachen nicht ohne Weiteres Überwachungsvideos auswerten kann. Die Lösung lag aber keineswegs darin, die Prozesse umzugestalten, nein: Es wurden Windows-PCs aufgestellt, die derartige Sicherheitsbeschränkungen nicht aufweisen..."

Das sagt bereits alles. Man stellt sich quer weil die USB-Sticks mit den neuesten Filmen.. ehm.. ich meine Überwachungsvideos nicht angeschlossen werden können ;)

Denen ist Sicherheit und Datenschutz einfach sche*ßegal!
 
@w4n: rofl, ist das wirklich wahr? o_O
 
@Mezo: https://netzpolitik.org/2014/polizei-niedersachsen-kurz-vor-wechsel-zu-windows-aus-intransparenten-wirtschaftlichkeitsgruenden/
 
@w4n: Das ist absoluter blödsinn. Auch bei WIN-Rechnern wird das gemacht.
 
@LastFrontier: Du verstehst es nicht. Hier wollte man die ungeliebten Restriktionen des Systems umgehen. Man wusste wahrscheinlich das Root-PW nicht. Vielleicht hatten nur einige wenige hohe Beamten dieses Zugriffsrecht und das schmeckte dann den anderen nicht. Dann bringt man halt nen Windows-Laptop zur Arbeit und umgeht somit die Sicherheitsstandards. :D
 
@w4n: wie willst du sonst die nudes von zeitweise inhaftierten Smartphonebesitzerinnen kopieren, wenn du kein USB Zugriff hast :)
http://arstechnica.com/tech-policy/2014/10/cop-charged-with-stealing-nude-pics-from-womens-phones/
 
Linux ist für Gewerbliche und Behörden eben nicht kostenlos.
Und nur mit dem aufspielen eines kostenlosen Systemes ist es nun mal nicht getan.
Daher sind alle Projekte auf Linux umzusteigen von vorne herein zum Scheitern verurteilt.

Ist wie bei den Telefontarifen; ihr müsst auch das berücksichtigen was hinter dem * und dem kleingedruckten steht.

Aber die allermeisten Linuxer sind nicht mal in der Lage ein richtiges Pflichtenheft zu erstellen, geschweige denn einen Kostenplan zu erstellen. Gutes Coden alleine ist nicht genug.
 
@LastFrontier: ja, das muss wohl daran liegen, dass sie linuxer sind, als windowser oder macler wäre das sicherlich nicht das problem gewesen :)
 
@LastFrontier: lol, wenn man Windows oder Mac nutzt, dann kann man anscheinend in deiner Welt automatisch auch ein "richtiges" Pflichtenheft erstellen. Alles klar, ich mag diese Experten hier im Kommentarbereich, man findet immer was zum kaputt lachen :)
 
@klarso: Irgendwie das andere Extrem zum o1. Da kann das jeder Hobby Entwickler ^^
 
@Draco2007: Klar, habe mich schon lange gefragt warum Leute Geld und Zeit für ein Studium ausgeben, warum nutzen die nicht einfach einen Windows oder Linux PC? Was brauch man denn mehr? /sarkasmus
 
@klarso: Ach Mist, du hast vollkommen Recht, wieso habe ich nur 6 Jahre meines Lebens mit Studieren verschwendet. Es war doch so einfach!
 
@klarso: Das habe ich nicht behauptet.
Bei solchen Projekten habe ich einen Projektmanager der auch eine Ahnung hat und das alles steuert.
Einen Programmierer oder Entwickler lasse ich mit Sicherheit keinen Workflow erstellen. Und schon gar nicht irgendeinen Lobbyisten oder Fanboy.
 
@LastFrontier: und das wurde hier gemacht?
 
@klarso: offensichtlich nicht

Nachtrag:
(also ich meine damit geplant war da nichts)
 
@LastFrontier: kannst du das belegen? Das eine Studie angefertigt wird, lässt eher darauf schließen, dass gründlich geplant wurde.
 
@klarso: Die Studie war ja wohl offensichtlich für die Katz. Da würde ich den durchführenden der Studie aber ganz schön mit Schadenersatz in den Hintern treten.
Und der Beleg ist einfach der Misserfolg des Projektes. Oder willst du dafür etwa auch noch eine Studie haben?
 
@LastFrontier: In wiefern hat denn die Studie nicht recht? Es wurde ja bereits 10 Jahre produktiv eingesetzt. Dabei soll Geld eingespart worden sein, wieviel kann ich aus den öffentlichen Quellen nicht lesen. Dagegen ist die neue Berechnungsgrundlage, die die wirtschaftlichkeit von Windows belegen soll, geheim.
 
@klarso: Und nun kommen wir zusammen - es müsste erst mal definitiv geklärt werden, wo und was da gemauschelt wird.
An den Laufwerkssperrungen kann es nicht liegen.
An der Software wohl auch nicht.
Ebensowenig Hardwarekosten.
Verbleiben also nur noch die Lizenzgebühren - und da bleibt nun nur noch MS vs Linux.
Und das MS kein Freund von Linux ist, ist eine bekannte Tatsache. Ich werfe da nicht mal Bestechung in den Raum sondern einen saftigen Rabatt durch MS und vielleicht die eine oder andere lebenslängliche "Leihgabe" für einen Entscheider.
Jede grössere Einrichtung die auf Linux setzen will, wird zwangsläufig von MS torpediert. Vor allem dann wenn es um strategische Kunden geht.
Ist aber nichts neues in diesem Geschäft und wird seit jahrzehnten so praktiziert; nicht nur in der IT.
 
Wäre schön, wenn sie mal ein System nutzen würden, statt ständig hin und her zu migrieren, wobei es schon seltsam ist, dass der Grund für den damaligen Wechsel zu Linux die Kostenersparnis war, belegt durch eine Studie und jetzt angeblich dies nicht mehr der Fall sei, nur anhand einer nicht öffentlich einsehbaren Studie belegt. Geheimniskrämerei schafft selten vertrauen. Für uns Steuerzahler hoffe ich nur man muss nach dem Migrieren nicht auch noch den Support für ein veraltetes Windows XP bezahlen.
 
@klarso: es gab keine Studie sondern eine schätzung eines beratungsuntenehmens...unabhängig was nun billiger ist oder nicht, die schätzen dir eh alles wie es dir gerade gefällt - oder ihnen
 
@0711: und das beratungsunternehmen wahrscheinlich "sponsored by MS" ...
 
@cptdark: das war bezogen auf die linuxkosten...
 
@0711: ja eben "es gab ... eine schätzung eines beratungsuntenehmens"
und dieses beratungsunternehmen war eben wahrscheinlich "sponsored by MS" ... weil dann kann man die konkurrenz immer schlecht reden. hat MS bei linux schon immer gemacht
 
@cptdark: bezogen auf die schätzung irgendwann 2001
 
@0711: ähm ... hm ... ja, okay ... das hab ich wohl irgendwie überlesen ... :(
 
Offiziell stehen wirtschaftliche Gründe im Vordergrund, die aber laut dem Bericht von netzpolitik.org recht unglaubwürdig erscheinen. Denkt man an Lizenz- und Supportkosten, klingt ein Wechsel von Linux zu Microsoft auch auf den ersten Blick nicht logisch.
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Genau da steckt der Denkfehler. Die Lizenz- und Supportkosten sind nur einer von vielen Punkten zur seriösen betriebswirtschaftlichen Berechnung. Wenn man mit der Linuxlösung für alle Schritte im Schnitt doppelt so lange braucht und zahlreiche Extra-Schulungen vonnöten sind, stellen die Kosten dieses Zusatzaufwands alle Lizenz- und Supportkosten ratzfatz in den Schatten. Ganz zu schweigen davon dass mehr Verwaltungsaufwand auch weniger Beamte auf der Straße bedeutet.
 
@evil-twin: Die Polizei in Niedersachsen nutzt das plattformunabhängige Nivadis und das schon seit über 10 Jahren! Was soll es da bitte zu schulen geben? Die Mitarbeiter nutzen doch nicht MS Paint oder sollen in den Einstellungen von Windows/Linux herumwerkeln! Alles was die nutzen ist Nivadis.

"Für Open Source hätten zum einen die geringen Kosten, zum anderen ein erhöhter Komfort und mehr Sicherheit gesprochen, hatten die Behörden damals betont. Die an dem Projekt beteiligte Unternehmensberatung Mummert Consulting hatte im Vorfeld über zehn Jahre einen Einspareffekt von 20 Millionen Euro gegenüber einer Lösung mit Windows 2000/XP berechnet."

Dagegen werden die Zahlen, die einen erneuten Wechsel rechtfertigen nicht öffentlich gemacht:

"Zu den neuen ökonomischen Berechnungen hält sich das zuständige niedersächsische Innenministerium bedeckt."

Der Kern liegt wohl eher in der administrativen Konfiguration der Systeme in Niedersachsen: "Ermittler monieren dem Vernehmen nach zudem, dass auf den Linux-Rechnern aus Sicherheitsgründen viele Funktionen deaktiviert seien und so etwa Überwachungsvideos nicht ohne Weiteres ausgewertet werden könnten.". Diese Rechte sind wohl dafür da, dass Beweismittel nicht gelöscht oder verfälscht werden können. Soll das etwa mit neuen Windowsrechner nicht mehr so sein?
 
@evil-twin: also wenn da auf sles gesetzt wird - die Lizenzen sind nicht billig, der Support auch nicht, deshalb versthee ich gerade diesen punkt von netzpolitik praktisch gar nicht.
 
Ich stell' mir grad' einen Microsoftmitarbeiter mit Bauchladen vor, der durch ganz Deutschland reist...

"Frische Microsoft-Software! Windows! Office! Wer will nochmal, wer hat noch nicht?"

Ich meine, da wechseln im Augenblick ziemlich viele wieder zurück zu Redmonder Software...
 
@metty2410: Leider!
 
@metty2410: das Problem ist u.a. die zusammenarbeit...man arbeitet ja nicht als "Insel" und wenn schon das land nicht auf die gleichen softwarestandards setzt wie die Polizei macht das oft vieles schwieriger.

Drittanbieter versuchen da dann auch noch den großen Reibach zu machen (uh also von Windows xp auf 7 die Anpassung kostet halt...aber die Anpassung für Linux ist wie komplett neu schreiben - was zwar faktisch bullshit ist aber eben so verkauft wird)
 
@0711: Hab' mich ja nicht drüber beschwert, auch wenn sich da die Frage aufwirft, warum man denn dann erst zu Linux wechselt und dann wieder zurück.

Ich meine, überprüft da keiner, wofür die Steuergelder da ver(sch)wendet werden oder vergessen die da über die "gesparten" Lizenzkosten, dass man auch für andere Sachen zahlen muss, wie Supportverträge und der Portierung von eigener Software?
 
@metty2410: letztlich wird man bei derartigen Projekten nie alle Eventualitäten überblicken
auch ist vieles politisch gesteuert und motiviert

am ende zeigt nur Erfahrung ob man richtig liegt
 
Achtung! Die Werkskantine von BMW hat von Pepsi auf Coca-Cola umgestellt! Was soll mir der Artikel sagen? Dass netzpolitik.org und/oder zumindest die Autorin, offensichtlich Pepsi favorisiert? Immerhin, zumindest bei den Kommentarschreibern dort scheint es einige zu geben, die nicht mit der Aussage der Autorin übereinstimmen, sondern diese auch mit Fakten widerlegen, nicht wie auf manchen anderen Seiten, wo kritische Kommentare eher unerwünscht sind.
 
@Lastwebpage: Eher das der Stromanbieter wegen wirtschaftlichkeit gewechselt werden soll, nachdem man vor einiger Zeit schon einmal aus dem selben Grund den Anbieter gewechselt hat. Nur das diesesmal die Berechnungsgrundlage ominöserweise geheim gehalten wird, während beim ersten Wechsel dies noch öffentlich nachvollziehbar war. Jetzt fragen sich einige Aktionäre wieso die Berechnungsgrundlagen vor ihnen geheim gehalten werden soll, während sie das ganze bezahlen sollen. Ich würde sagen das man die Haltung der Aktionäre hier gut nachvollziehen kann.
 
hmm, soviel ich weiss, ist die verwendete software für win, linux, osx...somit kann das kein grund sein.

das die usb und laufwerke abgeschaltet werden, hat was damit zu tun das ebend nur kriminaltechnische labore solche videos bzw handydaten..usw auswerten DÜRFEN (das ist laut prozessordnung so vorgeschrieben).
der normale polizist hat keinerlei berechtigung bewertend zu arbeiten, ein polizist ist bei kriminalfällen handlanger des staatsanwaltes.

wird also bei win genauso sein das laufwerke und usb deaktiviert sind.

wird wohl ehr daran liegen das ms seinemarktbeherschende stellung benutzt und lizenzen billiger anbietet als in ihren offizellen preislisten.
oder bekommt der polizeipräsident nen neues haus gespendet? die geheime begründung besagt für mich, das bestechung im spiel ist.
 
@anon_anonymous: so ist es auch wenn es die üblichen Experten hier natürlich ganz anders sehen :)
 
@klarso: Na, dann kannst Du uns sicherlich auch Belege für die Bestechung liefern, oder? ;-)
 
@HeadCrash: Wieso? Behaupte ich ja nicht.

Womit anon absolut richtig liegt ist:
"das die usb und laufwerke abgeschaltet werden, hat was damit zu tun das ebend nur kriminaltechnische labore solche videos bzw handydaten..usw auswerten DÜRFEN (das ist laut prozessordnung so vorgeschrieben).
der normale polizist hat keinerlei berechtigung bewertend zu arbeiten, ein polizist ist bei kriminalfällen handlanger des staatsanwaltes."
 
@klarso: Na, der Teil ist auch in Ordnung. Der mit der Bestechung ist das, was mich aufregt, weil es so absolut an den Haares herbeigezogen ist. Wenn man hier manche Kommentare liest, besteht unsere Welt ausschließlich aus Korruption.
 
@HeadCrash: Der Vorwurf wundert mich überhaupt nicht, wenn die Berechnungsgrundlage, die die Basis für die erneute Migration bildet, unter Verschluss gehalten wird. Warum kann man die nicht genauso öffentlich machen, wie man es schon beim Wechsel auf Linux gemacht hat. Hat man da Angst, das man das rechnerisch überprüfen könnte. Und auch sonst erscheint mir vieles nach der Migration zu Windows gleich zu bleiben, weiterhin müssen bestimmte Rechte eingeschränkt werden, da man mit Beweismitteln handtiert, weiterhin wird Nivadis eingesetzt. Welchen Vorteil soll bitte ein erneuter Wechsel nach 10 Jahren bieten?
 
@klarso: Naja, zum einen ist es nicht unüblich, dass solche Dinge unter Verschluss gehalten werden, vor allem, weil MS sicherlich nicht gerne öffentlich bekannt gibt, zu welchen Konditionen hier Leistungen verkauft wurden. Denn das führt nur dazu, dass andere Kunden plötzlich anfangen, gleiche Konditionen zu fordern etc. Ich glaube nicht, dass es bei Deals mit einer IBM, SAP oder anderen Größen anders wäre, da gibt keiner die Konditionen eines konkreten Geschäfts preis.

Zum anderen weiß man nicht, welche anderen Umstände den Wechsel getrieben haben könnten. Die Polizei nutzt ja nicht nur ein Programm, sondern eine ganze Latte an spezieller Software und ggf. auch spezieller Hardware. Vielleicht gab es auch da Probleme. Oder vielleicht haben sich auch einfach die Mitarbeiter bei der Arbeit mit dem System schwergetan. Da kann man lange spekulieren.
 
@HeadCrash: Nein Nivadis ist neben Office die einzige Software die bei der niedsächsischen Polizei genutzt werden darf. Sie bietet alle nötigen Schnittstellen, was du auf der Projektseite entsprechend nachlesen kannst. Da muss man also nicht lange spekulieren :)
 
@klarso: Sorry, aber ich hab schon so ziemlich jede Polizei in Deutschland beraten und das wäre die erste, bei der nur eine Software genutzt wird. Auf welche Projektleiter bezieht Du Dich denn da?
 
@HeadCrash: Ach du immer diese Aussagen nach dem Motto "ich habe schon so ziemlich jede Polizei in Deutschland beraten". Nächste Woche, wenn es dann um Limux geht, ist es dann wieder "jede Stadtverwaltung". Ich halte mich da lieber nur an Dinge, die faktisch belegbar sind und schreibe auch selbst ausschließlich nur Dinge, die ich auf Nachfrage belegen kann, wie z.B. http://www.mi.niedersachsen.de/portal/live.php?navigation_id=14962&article_id=62624&_psmand=33
 
@klarso: Na, das Problem mit meinen Aussage bzgl. Beratung ist nur, dass sie alle stimmen ;-) Ich berate nun mal Unternehmen aller Art im Bereich Softwareentwicklung und Prozessen. Das kannst Du glauben oder es auch sein lassen. Und meine Aussage steht, ich habe noch keine Polizei gesehen, bei der nur eine einzige Anwendung im Einsatz wäre. Mag sein, dass einzelne Dienststellen vielleicht nur eine Anwendung nutzen, was ich auch schon für unwahrscheinlich halte. Aber ich schau mir mal Deinen Link an.
 
@HeadCrash: Die Sache ist, das wir dir das glauben müssten und jeder Behaupten kann was er will, solang man es nicht belegen muss. Solang du nicht bereit bist, deinen Namen oder Firma zu nenen, ist das alles wertloses Geschwätz (unabhängig vom Wahrheitsgehalt), also warum überhaupt damit anfangen.
 
@klarso: Na, in dem Fall wirst Du mir wohl nicht glauben ;-)

Habe übrigens den Link angeschaut. Wo steht denn da, dass keine andere Software im Einsatz ist? Da steht, dass das Programm alle möglichen Bereiche abdeckt und, dass es standardmäßig auch noch ein Mail- und ein Office-Programm gibt. Da steht nicht, dass keine weitere Software eingesetzt wird und noch weniger, dass keine weitere Software eingesetzt werden darf. Es geht lediglich um die vollzugspolizeilichen Prozesse. Es gibt ja noch diverse andere Prozesse, die wohl kaum ohne Software auskommen.
 
@HeadCrash: Weil es die gesamten polizeilichen Prozesse mit allen Schnittstellen zur Auswertung von Videomaterial oder zu Interpol bietet. Minesweeper ist da natürlich nicht integriert, wird aber nicht zwingend für die polizeiliche Arbeit benötigt :)
 
@anon_anonymous: Was für ein Blödsinn. Seltsam, dass Behörden angeblich immer bestochen werden, wenn sie auf MS setzen.

Und was bitte hat eine marktbeherrschende Stellung mit dem Lizenzpreis zu tun? MS darf Angebote machen, wie sie wollen, genau wie Dein BMW-Händler Dir auch ein Auto günstiger verkaufen darf. Da ist doch nichts dabei. Ich würde mich sogar wundern, wenn auch nur ein größeres Unternehmen den "offiziellen" Lizenzpreis zahlen würde, da wird immer gehandelt, um für beide Seiten das beste rauszuholen.
 
"Denkt man an Lizenz- und Supportkosten, klingt ein Wechsel von Linux zu Microsoft auch auf den ersten Blick nicht logisch. "

Als Support bei Suse nichts kostet...oder gar billiger wäre ;)

Wenn man öfter mit inkompatibiiäten zu kämpfen hat oder eben für sich selbst dann lösungen braucht die keine andere Polizei nutzt kann diese dann auch schon mal n gutes stück teurer sein. Die Wirtschaftlichkeit sehe ich als relativ schlüssiges argument
 
Das Thema ist doch bald so alt wie das Internet selbst. Am Ende stellte sich immer heraus, das Support-, Umstellungs-, Schulungs- und sonstige Kosten bei Umstellung von Microsoft auf Linus immer teurer war als die Lizenzkosten bei Microsoft....
 
@noneofthem: Dass man wieder umsteigen muss?
 
@klein-m: Vermutlich das man hinterher immer schlauer ist als vorher. Daran wird sich auch nix ändern, mal sehen wie schlau in 10 Jahren die jetzige Entscheidung sein wird.
 
Und wieder ein Projekt das nicht vernünftig geplant wurde und nun eingestampft wird - natürlich zu Kosten des Steuerzahlers....
 
Haben die die Software unter WINE laufen lassen? Warum stellte man nicht zur Bedingung, dass die Software auch unter WINE zu laufen hat? Es gibt genug Hersteller, die WINE direkt unterstützen, z.B. TeamViewer (bietet die Linux-Version im WINE-Bundle an).
 
@Der_da: es wurden ja sicher Bedingungen gestellt dass die Software in der Umgebung läuft...nur gab es da wohl das ein oder andere mal probleme
 
Ist Suse nicht das Linux für Linux-Bob's?
 
@happy_dogshit: Ich kenne auch niemaden, der SUSE nutzt. Hab SUSE mehrfach eine Chance gegeben, aber das war für mich immer schon wie das Windows unter den Linux-Distris. Eine Version toll, die nächste unbrauchbar usw. Bin vor 9 Jahren dann bei Ubuntu hängengeblieben und es läuft und läuft und mit jeder Version nur noch besser.
 
Und wieder wurde eine Chance vertan, sich ein wenig aus der Abhängigkeit von falschen Freunden (USA) zu lösen...
 
Also ich weiß ja nicht, was die niedersächsische Polizei so für Anwendungen hat. Die Polizei hier in Sachsen z.B. nutzt quasi fast ausschließlich Web-Anwendungen zum Arbeiten. Dann würde auch das OS, welches darunter liegt, keine Rolle spielen. Aber gut, jedem das Seine... Wäre schön, wenn man sich trotz Föderalismus mal auf ein Paket an Verfahren, Software und Prozesse einigen könnte, nicht nur bei der Polizei. Dann hätte auch ein Linux deutschlandweit eine faire Chance, auf Behörden-PCs zu landen und dort auch dauerhaft zu bleiben.
 
Haben die Diese Software unter Wine Verwendet? es wurde ja nicht ein mal gesagt das es ein Port auf Linux Nativ ist
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