Multi Jet Fusion: HP stellt revolutionäres 3D-Druck-Verfahren vor

Der Computer-Konzern Hewlett-Packard will die Technologie für 3D-Drucker entscheidend weiterentwickelt haben. Das neue Verfahren namens "Multi Jet Fusion" soll wesentlich schneller arbeiten, dabei auch noch eine deutlich höhere Genauigkeit mit sich ... mehr... Hp, Hewlett-Packard, 3D-Drucker, 3D-Druck Bildquelle: HP Hp, Hewlett-Packard, 3D-Drucker, 3D-Druck Hp, Hewlett-Packard, 3D-Drucker, 3D-Druck HP

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Ich bin nicht sicher, ist das überhaupt ein 3D Drucker?
Ein (Topf) Material wird mittels düse mit einen Agenten (Aktivator/Kleber) "beträufelt" der dann durch Hitzeeinwirkung sich verfestigt, das nicht mit den Agenten in Berührung gekommene Material fällt am Schluss ab.
Das klingt eher wie das Laser-Sintern, "Agent-Sintern"?
 
@Kribs: Laser-Sintern ist ist doch auch 3D-Drucken.
Dieses von HP benutzte Prinzip gibt es schon mindestens 10 Jahren. Das 3D-Modell wird schichtweise aus irgend einem Pulver aufgebaut, das mit einem farbigen Aktivator stellenweise verfestigt wird.
Das eigentlich neue daran sind die speziellen Tinten und die Härtung die eben ein sehr viel schnelleres Drucken zulassen.
 
Kann man das Ding auch so einstellen, dass es 2D druckt? Müsste ja mit den Plastik Tröpfchen auf Papier klappen, wenn die die Kosten wirklich so gesenkt haben, fährt man damit wahrscheinlich günstiger als mit HP Tintenpatronen. (Ironie).
Na, wenn jetzt Firmen wie HP den ultimativen 3D Drucker auf den Massen Markt schmeißen, wird die Goldgräber Stimmung unter den 3D Druck Start-Ups wohl bald platzen ;-).
 
@markox: Vielleicht lässt sich damit auch der für Geldscheine benutzte Tiefdruck halbwegs realistisch simulieren, dann hätte man jedenfalls die Anschaffungskosten schnell wieder rein. ^^
 
Ich kann den Sinn eines 3D Druckers im privaten Bereich immer noch keinen Nutzen abgewinnen...
 
@citrix no.4: Heißt nur dass du (zumindest in dem Bereich) wenig kreativ bist. Ist in etwa das gleiche als würdst du sagen dass du zb für Sägen im Privatbereich keinen Nutzen siehst...
 
@lutschboy: Anstatt so einen Stuss zu antworten und persönlich zu werden, hättest du ja mal ein paar Beispiele bringen können.
 
@NSA-Stasi: Troll deine Mami
 
@citrix no.4: Für Bastler und Modellbauer zB sind die Geräte durchaus interessant.
 
@starship: Interessant auf alle Fälle, aber es geht um den Nutzen. Den sehe ich auch nicht wirklich. Okay, bei einer Minderheit von Modellbauern vielleicht, aber da muss man schon sehr spezielle Sachen machen.
 
Wie weiß denn eigentlich ein 3D-Drucker wie ein Gegenstand inwendig aussieht? Da müsste er doch ein Röntgenscanner benutzen. Außerdem müsste dieser Drucker analysieren aus welchen Materialien an jeder kleinsten Stelle der zu kopierenden Gegenstand besteht und diese Materialien müssen auch für den Druckvorgang zur Verfügbar stehen.

Ich bin sehr skeptisch, dass ein 3D-Drucker z.B. eine Rolex-Uhr mit einem komplizierten Uhrwerk herstellen kann ohne sie zu zerlegen.
Ich würde überzeugt werden, wenn eine solche Uhr aus dem 3D-Drucker kommt, die Diamanten auf der richtigen Stelle sind, genau geht und auch schön tickt.

Dann würde China ein riesiger Markt für 3D-Drucker werden.
 
@Grendel12: Wenn die Rolexuhr zu schwer ist, dann eine einfachere Aufgabe:
Eine Langspielplatte kopieren. Die hat keinere innere Einzelteile und besteht aus nur ein einzigem und relativ schlichtem Material.
Die Aufgabe ist dann erfüllt, wenn sich die Kopie annähernd wie das Original anhört - mit Stereoklang.
 
@Grendel12: Also nachdem ich den ersten Abschnitt von dir gelesen habe, dachte ich an einen Witz deinerseits. Nach dem zweiten......

Ein 3D Drucker kopiert gar nichts, das sollte wohl jedem klar sein. Ein 3D Drucker druckt nur dann was, wenn du ihm exakte Pläne gibst, welche vorher auf dem Computer gezeichnet wurden. Das ist keine Magie.

Es gibt schon Systeme, wo du zuerst irgend ein Objekt scannst und nachher druckst. Aber das ist rein zur Illustration, sprich das gedruckte Objekt hat keinerlei Funktion.

Man kann zudem nicht beliebige Materialien drucken.. die meisten Drucker für Privatanwender drucken Kunststoff - klar kannst du damit keine Rolex drucken. Natürlich kann Diamant nicht gedruckt werden.

Eine Vinyl wäre prinzipiell schon möglich, solltest du einen genügend exakten Drucker besitzen + den Bauplan dazu:

http://m.youtube.com/watch?v=KePsn29myeM

Aber leider funktioniert das nur am 1. April.
 
@Grendel12: es ist ein drucker, kein kopierer. du musst schon fuer die notwendigen druckvorlagen selbst sorgen. und eine rolex wird auch im echten leben aus einzelteilen hergestellt, also wird auch ein entsprechendes druckerzeugnis aus einzelteilen bestehen, bewegliche zahnraeder kann man nicht einfach fertig zusammen drucken, eigentlich doch ganz logisch...
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