"Null Toleranz": Google Glass ist nun in allen US-Kinos verboten

Die Augmented-Reality-Brille von Google sorgte in Vergangenheit schon das eine oder andere Mal für Ärger zwischen den Besitzern und Betreibern von Kinos. Die Vereinigung der US-Kinobetreiber hat gemeinsam mit der Motion Picture Association ... mehr... Google, Cyberbrille, Google Glass, Project Glass, Glass Bildquelle: Google Google, Cyberbrille, Google Glass, Project Glass, Glass Google, Cyberbrille, Google Glass, Project Glass, Glass Google

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Ich finde das ok, aber warum sind Handys erlaubt? Bzw. warum ist es erlaubt Handys rauszuholen?

Man sollte konsequent sein und den Zutritt nur ohne aufnahmefähiges Gerät erlauben.
 
@Knerd: Warum man Smartphones raus holt? Damit man zeigen kann wie WICHTIG man ist,
vor allem in einem Kino, wo man sich in Ruhe einem Film hin geben will - und doch eine
gewisse Präsenz zeigen muss "denn ich habe ja ein teures Smartphone".
Du verstehst einfach nicht wie die Leute ticken.
 
@The Grinch: Die Frage war, warum es erlaubt ist in Kinos :D
 
@Knerd: Vielleicht weil es auffällig ist, wenn man sein Smartphone 1 1/2 Stunden lang auf die Kinoleinwand richtet?
 
@gutenmorgen1: Ich glaube nicht, das Google Glass mehr als 1 Stunde aufnehmen kann.
 
@The Grinch: h, um anzugeben vielleicht auch, was ich so beobachte eigentlich mehr um bis zur letzten Sekunde WA zu schreiben oder in fb zu lesen... Grad Gestern Abend wieder ein Päärchen neben mir bei dem beide die ganze Zeit nur in ihre jeweils eigene smartphones gestarrt haben. Warum die zusammen ins Kino gegangen sind ist eigentlich schleierhaft :-)
 
@scar1: Na ist doch klar, Quality-partner-time :D So sind beide aus der Pflicht befreit miteinander reden zu müssen, weil "sie haben was miteinander unternommen" :D
 
@bigspid: Gegenseitig bei Whatsapp Nachrichten geschickt.
 
@scar1: Also dir ist es weniger Schleierhaft wenn sie 2 Stunden auf den Screen schauen statt ins Handy:O
 
@-adrian-: hmm, vielleicht habe ich mich nicht präzise genug ausgedrückt. Die beiden haben natürlich vor dem Film, als noch garnichts lief bzw. als die Werbung/Trailer liefen in ihre Handies gestarrt. Den Film haben sie sich schon angesehen.
 
@Knerd: Du kannst das Smartphone zwar rausholen, aber wenn du die Aufnahmefunktion nutzt (unauffällig kannst du ja nicht filmen), dann wirst du natürlich aufgefordert es zu unterlassen!
 
@Knerd: Warum sollte man im Kino Handys verbieten? Wenn jemand während der Werbung SMS verschicken will, soll er doch. Wenn derjenige aber während dem Film das Teil raus holt, egal ob für SMS oder Leinwand abfilmen, werden ihn schon genug Leute drauf aufmerksam machen, die Dinger leuchten im Kinosaal nämlich heller als tausend Sonnen! ;)
 
@Knerd: Ich würde noch einen Schritt weiter gehen. Vor dem Saal ein Metalldetektor und um wirklich auf Nummer sicher zu gehen darf man auch nur nach einer eingehenden Leibesvisitation eintreten und weil selbst das noch zu unsicher ist auch nur nackt.

Damit würde man auch das "Einschmuggeln" von Getränken und Knabberzeugs vermeiden.
 
@Memfis: Nackt-Kino..... das wär doch was :-)) Vielleicht ne Marktlücke hehehe :-)
 
@Roland_RS4: Wenn dann aber auch noch jemand Nakisch ein Smartphone hervorzeubert und dort dann eine "Arschbacken-Perücke"drann Klebt ist das sehr Lecker :P
 
@Memfis:
Du willst dein teures Handy im Auto lassen, oder einen unterbezahlten Informatik-Studenten anvertrauen?
Wenn solche Polizeistaatsitten Einzug hätten würde keiner mehr ins Kino kommen.
 
@DonS: Tut doch eh keiner mehr - zumindest was man die Filmlobby so jammern hört.
 
@Knerd: Auch Smartphoneverbote empfehlen die "Machthaber" der Filmindustrie, die übrigens nur einen "empfohlenen Leitfaden" herausgeben. Wie und ob die einzelnen Punkte umgesetzt werden, entscheiden letztendlich die Kinobetreiber doch selbst.
 
@Knerd: Rausholen darfst Du das Telefon - auch Google Glass darfst Du rausholen :) Wenn in den US-Kinos jedoch "Elektronik, die zum Filmen geeignet ist, muss generell ausgeschaltet werden, wer dem nicht nachkommt und erwischt wird, der droht ein Verweis aus dem Kino" gilt, dann müssen beide Geräte dort [während der Vorstellung] ausgeschaltet bleiben.

Letztendlich steht in der News auch nur da, sie hätten die bisherige Richtlinie "aufnahmefähige Geräte müssen ausgeschaltet werden" bekräftigt, klingt für mich als sei da eigentlich gar nichts neu und "speziell für Google Glass eingeführt", sondern es seir nur lediglich darauf hingewiesen worden, dass die bestehende Regelung natürlich für Wearables genauso gilt wie beispielsweise für Videokameras. Aber das ist für eine Winfuture-Meldung natürlich viel zu unspektakulär (und man kann mit dem Reizbegriff "Google Glass" doch so schön zu dem Artikel locken).
 
schaut sich wirklich jmd eine mitgefilmte raubkopie an? Mitsamt Kopfrehern und anderen Zuschauern im Saal? Das wäre ja wie in den Anfangszeiten der Raubkopien.... Und hält die Batterie der Glass überhaupt um 2h Kinofilm mitzufilmen? Von der Auflösung mal ganz abgesehen...
 
@scar1: Ja in China z.B. ist es normal. Die schauen sich alles an, egal ob verschwommen oder nicht^^
Was Akku Laufzeit angeht. Eine externe Batterie+Speicher bekommst du immer!
 
@scar1: Vor 5 Jahren war das noch so :D
 
@scar1: Habs mal nen CamRip bei Godzilla getestet... Das Bild war so dunkel das ich den ganzen Film das Vieh nur gehört hab. War auf eigene Art lustig. :D
 
Einfach nur dämlich. Kein Mensch mit Verstand schaut sich ein mit Google Glass abgefilmten Film an! Die Bild- und Tonqualität ist hundsmiserabel, mal abgesehen davon, dass keiner den Kopf die ganze Zeit ruhig hält, sodass das Bild auch ständig wackeln würde. Und wenn eine Blondine durch die Sitzreihe läuft, kann doch der Raubkopiermörder nicht widerstehen und lässt den Blick von der Leinwand schweifen. Die zwei Leute auf der Welt, die sich so ein grauenvolles Material dann anschauen, würden niemals, absolut niemals den Film im Kino sehen, dass auch für niemanden einen Schaden entsteht. Wieso ist man nicht offen für etwas Neues? Wieso bietet man nicht einen extra Service für Google Glass Träger? z.B. dass man Zusatzinfos zum Film angezeigt bekommen kann? Passende Werbung (natürlich nicht während des Films), Bezahl- und Bestellmöglichkeiten, etc. pp. In denke mal in ein paar Jahrzehnten wird jeder sein ganzes Leben irgendwie aufnehmen. Sei es durch irgendeine Brille, oder durch implantierte Chips, die direkt das Gesehene abgreifen. "The Final Cut" (2004)
 
@DerKritiker: Aber wenn du dein ganzes Leben aufnimmst, wann findest du dann die Zeit, dir das Aufgenommene anzusehen? Und falls doch, nimmst du das dann ja auch wieder auf, so dass du irgendwann in eine Endlosschleife gerätst und komplett durchdrehst. Nee, nee, ich hoffe nicht, dass das so weit kommt...
 
@DON666: Den Ansatz find ich schon irgendwie interessant. Wie oft kann man irgendwas nicht beweisen, was man gesehen hat (Unfälle, Beweise vor Gericht, außergewöhnliche Erscheinungen, etc. pp.), oder kann sich selbst nicht mehr so genau erinnern. Wie schön ist es doch, Erinnerungen aus der Kindheit aufzufrischen und noch mal bestimmte Dinge, oder verstorbene Angehörige zu sehen? Oder man sieht/erlebt etwas und kann später anderen nur davon erzählen und es nicht zeigen. Wenn sichergestellt ist, dass NUR ICH auf meine Aufnahmen Zugriff habe, finde ich es interessant. Einen Chip dafür implementieren lassen würde ich mir aber auch nicht :-D Da muss es schon eine andere Lösung irgendwann mal für geben.
 
@DerKritiker: Unfassbar.
Hier gehts um ein Verbot von Google Glass und da kommen irgendwelche Typen aus ihren Löchern gekrochen und meinen sie hätten den Anspruch eine Privilegierung einzufordern...
 
@DerKritiker: Noch dazu hält der Akku von Google Glass während des Filmens wie lange... 20 min? Kann man das Ding mit angeschlossenem Akkupack betreiben?
 
@DerKritiker: >>Kein Mensch mit Verstand schaut sich ein mit Google Glass abgefilmten Film an! Die Bild- und Tonqualität ist hundsmiserabel, mal abgesehen davon, dass keiner den Kopf die ganze Zeit ruhig hält, sodass das Bild auch ständig wackeln würde.<<

Es schauen sich doch alle Filme vom SmartPhone an. Schlechter ist die Qualität von Google Glass auch nicht. Irgendwo müsste ich sogar ein Klettervideo eines Bekannten hier herumliegen haben, der mit einer Google Glass Explorer-Edition, die er sich aus England mitgebracht hatte, eben auch beim Sport filmt. Ich meine das wäre sogar in HD-Auflösung gewesen. Da haben mir andere Bekannte schon die üblichen Raubkopien irgendwelcher Kinofilme in wesentlich schlechterer Qualität gezeigt und die Dinger werden doch angeblich massenhaft heruntergeladen und geguckt. Die Bild- und Ton-Qualität scheint da also kein Kriterium zu sein.

Die Darstellungsqualität von HD-Sendungen im Vollbild auf einem FullHD-Fernseher ist auch miserabel und DVD-Material im Vollbild auf einem FullHD-Fernseher erst recht. Das Hochskalieren zerstört die Bildqualität, das Deinterlacing die Bewegungsdarstellung. Das scheinen aber trotzdem fast alle Leute (ausser mir) als tollen Qualitätssprung zu empfinden. Da dürfte die Qualität der Google-Glass-Aufnahme auch ausreichen.

Was das wackelnde Bild angeht: Man kann seinen Kopf auch einfach an die Rückenlehne des Kinositzes anlehnen, wenn der eigene Nacken nicht trainiert genug ist mal zwei Stunden lang in derselben Position verharren zu können. Dann wird das weitgehend wackelfrei. Eine andere Möglichkeit wäre mit etwas schwarzem Rand abzufilmen und den Bildausschnitt dann in der Nachbearbeitung zu stabilisieren. DVD-Auflösung bleibt da allemal über.

>>Und wenn eine Blondine durch die Sitzreihe läuft, kann doch der Raubkopiermörder nicht widerstehen und lässt den Blick von der Leinwand schweifen.<<

Es ist nicht jeder ein Opfer seines Sexualtriebes. Bisher hat noch jeder meiner Freunde nach kurzer Zeit aufgehört gelegentlich mit: "Hast Du die da eben gesehen?!" anzukommen, weil sie alle nach kurzer Zeit begriffen hatten, dass mir Frauen und Sex schon nach der zweiten Freundin in meiner Teenagerzeit zu langweilig waren und ich mir wie ein Neandertaler vorkommen würde, wenn ich heute noch Frauen hinterherstarren würde.

Es wird also durchaus mehr Männer wie mich geben, die einer Blondine nicht hinterhergucken müssen, wenn sie gerade einen Film abfilmen möchten. ;-)

>>in ein paar Jahrzehnten wird jeder sein ganzes Leben irgendwie aufnehmen. Sei es durch irgendeine Brille, oder durch implantierte Chips, die direkt das Gesehene abgreifen.<<

In ein paar Jahrzehnten wird es möglicherweise nur noch ausserhalb geschlossener Räume erlaubt sein ein Gerät mit einer Kamera zu benutzen, so wie heute die Raucher sich in öffentlichen Gebäuden und Bereichen mit Publikumsverkehr auch in bestimmte Raucherzonen oder nach draussen zurückziehen müssen um zu rauchen und das Rauchen selbst in einigen Biergärten, also an der frischen Luft, mittlerweile untersagt ist.

Schon heute zeichnet es sich ab, dass die meisten Menschen weniger Probleme damit haben wenn völlig fremde Leute heimlich Kopien sensibler Daten und intimster Kommunikation von ihrem SmartPhone anfertigen und damit automatisiert Benutzer- und Charakterprofile generieren, aber ein grosses Problem damit, wenn jemand in ihrer Umgebung unvorteilhafte Bilder von ihnen macht und die möglicherweise im Internet postet oder in ihrem Bekanntenkreis herumzeigt.

Ich könnte mir gut vorstellen, dass die Abmahnanwälte und Ermittler, welche heute schon gegen von anderen Leuten ins Internet eingestellte, unvorteilhafte oder kompromittierende Fotos vorgehen, da ein neues Betätigungsfeld finden werden und Leute, die von anderen Menschen, welche keine Personen des öffentlichen Lebens sind, unauthorisiert Fotos machen und sammeln, ähnlich verfolgt werden wie KiPo-Sammler heute.

Zudem zeigt sich schon heute, dass gewaltbereite Menschen, die häufig ein geringes Selbstwertgefühl besitzen und daher schon aufbrausend werden, wenn jemand sie zu lange ansieht, die Tatsache von jemandem mit so einer Brille gefilmt zu werden durchaus als Anlass nehmen könnten jemandem die Brille direkt in seinem präfrontalen Cortex zu implantieren.

Ich persönlich würde lediglich einen grossen Bogen um jemanden machen, der mit so einer Brille durch die Gegend läuft bzw. kein wort mehr mit ihm wechseln. Ansonsten brauche ich an meinem Verhalten nicht mehr viel ändern, denn aufgrund der heute in Städten schon überall anzutreffenden Überwachungskameras fahre ich ohnehin nicht mehr ohne grosse verspiegelte und auch den Infrarotbereich komplett blockende Sonnenbrille in die Stadt.

Da schon heute jedes per Funk mit der Aussenwelt kommunizierende System irgendwie zu hacken ist, sehe ich das mit den implantierten Chips noch nicht kommen. So dumm, sich so etwas einsetzen zu lassen, kann eigentlich keiner sein.
Allerdings hat die Vergangenheit gezeigt, dass eine Menge Leute beinahe alles tun, wenn man ihren Verstand umgeht und ihre Triebe anspricht. Wenn es die Medien also hinbekommen es so aussehen zu lassen, dass ein Chip im Kopf das Statussymbol schlechthin ist und man damit als viel attraktiver für potenzielle Sexualpartner gilt, wird man wohl genug Leute finden, die sich so etwas einsetzen lassen. Schon heute lassen sich nicht wenige Leute Sondermüll wie Silikonkissen implantieren oder sogar hochwirksames Nervengift wie Botulinumtoxin in den Körper injizieren. Wie man daran sieht, kann man Leute mit fehlendem Selbstbewusstsein, die zudem von ihrer Geltungssucht bzw. ihrem Bindungs- und Sexualtrieb gelenkt werden, nahezu alles verkaufen, wenn man sie nur davon überzeugt bekommt, dass es sie anziehender für andere Menschen bzw. für potentzielle Sexualpartner macht. Es wird also interessant sein zu sehen, ob es irgendwann so kommt und wann es so weit ist.
 
"National Association of Theatre Owners (NATO)"

Ah ja. Humor haben sie ja.
 
@Klaus-Bärbel: Ja, ich musste auch lachen. :D
 
@Klaus-Bärbel: Die NATO stellt sich gegen Google ;D
 
@DRMfan^^: Google hat angefangen. Ist das dann ein Bündnisfall?
 
Irgendwie glaube ich nicht das Google Glass jemals groß bei dem normalen Consumer ankommen wird.
So penetrant den Bildschirm die ganze Zeit vor Augen zu haben ist meiner Meinung nach kein Feature mehr. Es verlangt ständig nach Aufmerksamkeit - vom Träger, sowie von anderen Leuten mit denen man interagiert.
Ich denke die Zukunft liegt eher in Technologie die sich unsichtbar macht, die in den Hintergrund rückt. Nützlich ist ohne dauernd Aufmerksamkeit zu wollen.
 
Bin generell für ein Verbot in der Öffentlichkeit dieser Brillen die in fast allen Anwendungsfällen (in der Öffentlichkeit) zu Verstößen gegen das Datenschutzgesetz fallen könnten.
 
@kamp: Dann müsstest du aber konsequenterweise auch für ein generelles Verbot von Handys, Smartphones, Digitalkameras, etc. in der Öffentlichkeit sein.
 
@RebelSoldier: Nicht ganz. Wenn jemand eine Kamera oder ein Smartphone auf ein Objekt richtet (oder gar eine fremde Person) sieht man das. Möchte man nicht auf dem Foto/Video drauf sein, kann man ausweichen oder eben kurz stehen bleiben. Mit der Glass wird das schon eher schwer, denn hier sieht man das nicht. Schaut der Glass-Träger nur her, oder fotografiert/filmt er?
 
@kamp: Wenn ich beispielsweise in einem Café draußen am Tisch sitze und das Smartphone hochkant auf der Tischkante stehen habe, kannst du nicht beurteilen ob ich dich gerade filme, oder ob ich einfach nur gerade in dieser Position meine E-Mails durchgehe.

Auch wenn ich irgendwo auf einer Parkbank sitze kannst du nicht auf den ersten Blick erkennen, ob ich nun die Kamera des Smartphones auf dich richte, oder einfach nur so am Handy rumspiele.

Darüber hinaus werden - insbesondere an öffentlichen Plätzen / Fußgängerzonen in der Innenstadt / etc. - so häufig Fotos und Videos gemacht, dass man da gar nicht allen ausweichen könnte, selbst wenn man es wollte. Und auch wirklich sehen kann man nicht alle, insbesondere nicht bei den ganzen Schnappschuss-Fotos.

Klar, wenn ich jetzt explizit ein Motiv-Foto von Sehenswürdigkeiten oder so mache, dann sieht man das. Aber so, wenn du einfach durch die FuZo rennst? Nah, glaube ich nicht.

Und, mal ganz davon abgesehen: Wenn jemand explizit Fotos oder Videos von mir drehen will, erkennt man das auch mit Google Glass. Denn dafür müsste derjenige, der Glass einsetzt, ja auch die ganze Zeit in meine Richtung gucken und mich verfolgen.
 
@RebelSoldier: Dem stimme ich nicht zu. Der Winkel, in dem man das Smartphone hält, wenn man Mails liest etc. ist definitiv ein anderer, als wenn man die Kamera auf jemanden richtet, selbst wenn man es hochkant auf den Tisch hält. Einfach mal ausprobieren, dann siehst du was ich meine.
 
@kamp: Der Winkel ändert sich nur dann, wenn die Person entweder ganz nah an dir dran steht, oder aber du die Person beim Filmen verfolgt. Nichtsdestotrotz ändert sich auch bei einem Google Glass-Träger "der Winkel", wenn er dich auf seiner Aufnahme haben will. ;)
 
@kamp: Und du willst mir sagen, dass du in einer Fußgängerzone immer ALLE Menschen um dich herum im Blick hast und es ausgeschlossen ist, dass jemand kurz einen Schnappschuß von dir macht?
Und SELBST WENN du es siehst, was willst du machen? Hingehen und darum bitten, das Bild zu löschen? Mit welchem Recht frage ich dich? Sofern du nicht das Hauptmotiv bist, hast du überhaupt keine Handhabe, und ohne Veröffentlichung schon gar nicht.
 
@Draco2007: Ja genau. Ich habe z.B. Karten im Visitenkartenformat bei mir, die Glass Träger auffordern, die illegale Videoüberwachungs-Datensammelbrille in meiner Gegenwart abzunehmen. Auch vor meiner Bürotür hängt ein Verbotsschild für Glass-Träger. In Österreich habe ich das Recht schon, wie das in Deutschland ist kann ich nicht beurteilen.
 
@kamp: Das machst du aber hoffentlich auch bei jedem Urlauber der wild fotographierend durch die Innenstadt läuft, sonst muss ich dir doch wirklich Doppelmoral vorwerfen.

Und dennoch würde ich dich nur auslachen. Sofern ich nicht vor habe, das Bild von dir zu veröffentlichen kannst du einen Scheissdreck dagegen machen.
 
@RebelSoldier: Meine Fresse.
Ich bin diese dämliche Ablenkungsdiskussion langsam leid!
Natürlich ist mir klar, dass es Leute gibt, die ständig ihr Handy draußen haben, weil sie ja eine Whatsapp verpassen könnten.
Aber der Durchschnittsmensch hat in der Öffentlichkeit sein Telefon die meiste
Zeit in der Tasche und kann also nicht heimlich fotografieren oder filmen.
Google Glass oder andere Wearables sind aber typischerweise immer so präsent, dass sie jederzeit,zum Filmen oder Fotografieren verwendet werden können.
Damit werden sie sogar ausdrücklich bewerben.
Können wir uns also bitte diesen blöden Äpfel- und Birnenvergleich ersparen?!
 
@AhnungslosER: In der Regel filmt und fotografiert der Durchschnittsmensch aber auch nicht andere Leute, oder?

Und ganz ehrlich: Google Glass ist wesentlich weniger präsenter, als ein Smartphone oder eine Digitalkamera. Insbesondere an öffentlichen Orten, wo viele Fotos gemacht werden.

Also ja, bitte sparen wir uns diesen Äpfel- und Birnenvergleich, ok?
 
@RebelSoldier: Sehr gerne. Du hast ihn angefangen.
NOCH ist Glass weniger präsent, weil es lange Zeit nur gegen Einladung und nur in einigen Märkten zu bekommen war.
Damit wird sich Google auf Dauer nicht zufrieden geben und die Verbreitung erhöhen wollen.
Also finde ich es gut rechtzeitig Regeln aufzustellen.
 
@AhnungslosER: Ich glaube dennoch nicht daran, dass durch Google Glass jetzt plötzlich jeder zu einem Geheimagenten werden will. Wer Geheimagent spielen will, der findet heute schon (eigentlich schon seit Jahrzehnten) wesentlich effizientere Methoden, um andere ausspionieren zu können.

Und dass ich an öffentlichen Plätzen freiwillig oder unfreiwillig mal mit auf einem Bild von Irgendwem zu sehen bin, damit muss ich nun mal rechnen wenn ich mich dorthin begebe.

Warum jetzt plötzlich ausgerechnet durch Glass ein riesen Tamtam daraus gemacht wird, will sich mir einfach nicht erschließen.
 
@RebelSoldier: Ich denke nicht, dass Google Glass die Anzahl der Schnüffler in die Höhe treibt.
Durch die Unauffälligkeit gehe ich aber schon davon aus, dass man eher versehentlich ins Bild läuft, wenn fremde Leute fotografieren.
 
@RebelSoldier: Weder ist das Wort plötzlich noch das Wort riesen angebracht. Entsprechende Diskussionen werden schließlich schon länger geführt.
Der Punkt ist meiner Meinung nach einfach nur, das Google keine Smartphone Halterung herausgebracht hat, mit der man sich sein Smartphone vors Auge hängen kann, sondern es eben miniaturisiert hat. (Rechtliche bzw. Gesetzliche Einschränkungen oder Verbote von sowas Sicht behinderndem mal außen vor gelassen)
Und genauso wenig, wie Menschen normalerweise kleine Tiere von Ratte über Hornisse bis Mücke mögen bzw. höchst verdächtig, allermeistens für gefährlich bzw. totschlagenswert halten. Eben Flucht und Abwehrreaktionen auslösend.

Im Punkt öffentlicher Platz: Ich bin der Meinung, nen Recht auf nicht, durch gefilmt werden, belästigt werden zu haben, wenn ich nur schnell nen Brot und 2 Liter Saft beim Discounter holen gehe / gehen möchte. Würde ich, als Urlauber, entspannt auf nem großen Platz in Venedig stehen, würde ich es möglicherweise anders sehen.

Ich gebe gern zu, das ich auch zur Fraktion der: Nur 'ne tote Mücke ist ne gute Mücke ..Denkenden gehöre.
Ich glaube in dasselbe Schema fällt für sehr viele so eine Brille bzw. die dadurch entstehende Empfindung: dauerhafter, nerviger Plagegeist und das innerhalb des gefühlt Armlangen Privat bzw. Intimbereichs.
Und schon wird sich umgeschaut: wooo ist das passende Werkzeug, zum dat Viech platthauen ?

Ich neige auch dazu, annehmen zu dürfen, das echte Geheimagenten doch deutlich höhere Anschaffungskosten für bzw. bei ihrem Gerätepool haben, insofern also die einigermaßen gute Erschwinglichkeit einer solchen Googlebrille so manchen, sich bisher einfach nicht ausleben gekonnt habenden Geheimagenten(lehrling) generieren wird.
 
Typisches Paranoia-Verhalten von planlosen Machtinhabern. Wer würde denn ernsthaft versuchen, einen Kinofilm mit Glass abzufilmen? Einfach mal 2 Stunden den Kopf nicht bewegen für ein ruckelfreies Bild? Aber jeder Mensch kann sich problemlos eine Spionagekamera kaufen, die man verdeckt tragen kann und damit permanent die Umgebung und Menschen filmen, das scheint für niemanden ein Problem zu sein.
 
@pint: Natürlich ist das ein Problem, auch dieses gehört bekämpft! (legislativ meine ich ;) )
 
@kamp: Wird es aber nicht. Bzw Glass bekommt eine unrationale Menge an Aufmerksamkeit, obwohl es ein Nischenprodukt ist. Die Anzahl der Besitzer/Benutzer ist verschwindend gering und man erkennt ja auch sofort, wenn jemand so ein Teil trägt. Während prinzipell jeder Mensch irgendwo eine versteckte Kamera bei sich tragen könnte.
 
@pint: bezüglich Aufmerksamkeit stimme ich dir völlig zu. Dennoch ist es auf Grund des doch größeren Medieninteresse bei Glass im Gegensatz zu versteckten Cams schon zweckmäßig, mit der Glass ein Exempel statuieren. Dann weitere Produkte (bzw. Kategorien wie "Bild und/oder Tonaufnahmegeräte die als Gegenstände des täglichen Gebrauchs getarnt sind" etc.) dem Verbot zu unterwerfen ist dann ein geringeres.
 
@kamp: Ne lass mal. So einen Verbotsstaat kannst du behalten. Wenn dir private Kameras nicht passen, dann bleib halt zu Hause.
 
@pint:
1. Seit wann funktioniert die Brille nur auf dem Kopf?
2. Wieso sollte 2. kein Problem sein?
 
@pint: Ganz genau. Komplett an der Realität vorbei... Selbst wenn man das verwackelte Bild stabilisieren würde und derjenige wirklich 100% nur auf den Film schaut, hätte das ganze sowieso so eine grottige Qualität dass es sich kein Mensch anschauen würde. (Zwar 720p aber total verrauscht u unscharf).
Die Leute, die das Kinobild abfilmen, nehmen dazu keine Brille, sondern gehn in irgendein Gammelkino in die Mittagsvorstellung wenn kein Schwein da ist und stellen dann ein Stativ neben sich mit ner halbwegs ordentlichen Full-HD Cam.
 
@Shiranai: Weil Google glücklicherweise nicht vorhat das Produkt weiterzuentwickeln.
Und wer sollte irgendwen davon abhalten die Brille beim Abfilmen zum Beispiel auf die Lehne des vorderen Sitzes abzulegen?
Man kommt aber mit einem Brillen-ähnlichen Objekt leichter und unauffälliger in ein Kino rein als mit einem Camcorder.
 
@AhnungslosER: Weil jemand, der soviel "kriminelle" Energie hat nicht Stand Heute wesentlich bessere Geräte für genau diesen Zweck findet?
Dazu braucht es also Google und ein weiterentwickeltes Google Glass?
 
@pint: Aber niemand anderes außer vielleicht Privatdetektive kauft so etwas.
Aber Google Glass richtet sich an Konsumenten (zumindest nach der Erprobungsphase).
 
Find ich nicht gut. Das ist ein empfindlicher Eingriff in die persönliche Entfaltung.
 
@Gordon Stens: Finde ich äußerst seltsam, wenn deine persönliche Entfaltung, um die es offensichtlich geht, so dermaßen im Kino stattfindet, dass du dich darüber entrüstet fühlst.
 
@klein-m: Wahrscheinlich fordert er demnächst FKK-Vorführungen, damit er sich im Kino völlig FREI entfalten kann...
 
"NATO" prust! Aber mal ehrlich, Was soll ich mit ner Glass im Kino. Wer hält denn 90 min. den Kopf so still das es nicht wackelt. Obwohl man kann die Brille ja auch ablegen. Naja... ich freu mich schon auf meine Glass!
 
Eine Kopie für zu Hause funktioniert doch so gar nicht wirklich. Eine Kamera oder ein Mobiltelefon 2 Stunden absolut still in die Luft zu halten dürfte unmöglich sein und ein Stativ neben der Sitzreihen ist auch sehr auffällig. Der Kinobesitzer, die Platzanweiserin oder auch ein Zuschauer hinter dem Fotografierer würden etwas dagegen haben.
So ist es doch viel sinnvoller für den Preis der Kinokarte die DVD im Laden oder bei Amazon zu kaufen - legal und hervorragender Qualität.
>" dann wird man bei Bedarf die zuständigen Exekutivorgane alarmieren," - nein, ich will nicht wegen sowas exekutiert werden.
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