Neue AGB-Klausel: Kabel Deutschland drosselt jetzt auch Altkunden

"Drosselung" ist für viele deutsche Internet-Kunden wohl das Reizwort der letzten Monate. Jetzt rückt Kabel Deutschland mit einer entsprechenden AGB-Änderung ins unrühmliche Rampenlicht. Danach gilt die Drosselung für Filesharing nun auch für alte ... mehr... Kabel Deutschland, Kabelanbieter, Unterföhring Bildquelle: Kabel Deutschland Kabel Deutschland, Kabelanbieter, Unterföhring Kabel Deutschland, Kabelanbieter, Unterföhring Kabel Deutschland

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Muss eine solche Änderung nicht vom Kunden gegen gezeichnet werden, da es ja auch eine Vertragliche Veränderung ist?
 
@knirps: Nein, aber sie haben die Möglichkeit aus dem Vertrag auszusteigen. Also sie können dann früher Kündigen als sonst.
Grüße

Forster
 
@Forster007: Also ich denk mal mitten in der Vertragslaufzeit kann die KDG nicht kündigen - nur bei Vertragsverlängerung, glaub das ist ab dem zweiten Jahr bei der KDG alle 12 Monate.
 
@lutschboy: Ganz im Gegenteil! Bei JEDER Vertragsänderung haben wir in Deutschland automatisch ein Sonderkündigungsrecht. Auf dieses müssen die KDG-Jungs auch hingewiesen haben. Damit kann man kurzfristiger aus dem Vertrag raus, als es ursprünglich gedacht war. Da es sich hier jedoch um die Kunden von vor 2009 handelt, haben die sowieso keine 2 Jahres Sperrfrist mehr ;-)
 
@sPiDeRs: Man kann aber nicht einen Vertrag ändern ohne die Zustimmung des anderen. Ich kann ja auch nicht der KDG einen Brief schreiben mit meinen eigenen AGB-Änderungen und dann deswegen der KDG kündigen wenn die nicht akzeptiert. Wenn die Altkunden die AGB nicht akzeptieren, dann werden sie so lange nicht gekündigt bekommen, wie der Vertrag laut Vereinbarung noch läuft (also max. 12 Monate bei Altkunden). Edit: Aber gut ich les grad dass im Vertrag steht dass die KDG die Vertragsbedingungen jederzeit ändern darf, dann ist das natürlich was anderes. Aber wenn das beiderseitig ist, wäre dass doch dann echt ein einfaches aus dem Zwei-Jahres-Vertrag zu kommen wenn man früher raus will. Außer natürlich das Ding ist einseitig - Änderungen nur von Seiten der KDG. Dann frag ich mich echt wer sowas unterschreibt :O
 
@lutschboy: So ziemlich viele Unternehmen bauen solche Klauseln ein, so dass die später die AGB's trotz laufendem Vertrag noch ändern können. Aber dann bleibt uns ja noch immer das Sonderkündigungsrecht. Von diesem würde ich dann wohl auch GHebrauch machen. Ich habe es zuvor auch bei der T-Com genutzt, als sie die ersten Gerüchte diesbezüglich verbreiteten und habe nun einen neuen Anbieter, mit dem ich recht zufrieden bin, und bei dem ich auch bleibe, solange der nicht mit der Drosselung um die Ecke kommt ^^
 
@lutschboy: Eine Klausel dass sie die Vertragsbedingungen jederzeit ändern können dürfte vor Gericht eher keinen Bestand haben sofern kein Sonderkündigungsrecht eingeräumt wird.
 
@Triabolo: Ok, danke für die Erklärungen
 
@lutschboy: Wie ja schon gesagt wurde, Du darfst im Falle der Änderung der AGB kündigen. Aber die AGB werden von Anbieter geändert, nicht vom Nutzer.
Außerdem hast du ja einen Vertrag unterschrieben, der nicht mindestens 2 Jahre geht, sondern nur, dass du zwei Jahre nicht kündigen darfst. Das ist auch noch mal ein Unterschied.
Außerdem dürfen die AGB´s auch nicht von jetzt auf Gleich geändert werden, sondern müssen eine bestimmte Vorlaufzeit haben. In dieser Vorlaufzeit hat der Kunde dann das Recht zu kündigen. Meldet er sich aber in der Zeit nicht, dann ist das wie eine Stille Akzeptanz und man muss mit den neuen AGB´s leben und hat die Kündigung sozusagen verwirkt.

Grüße
 
@sPiDeRs: Richtig. Du kannst SOFORT bei der kleinsten Vertragsänderung kündigen.
 
@Forster007: So ist es! Hier besteht ein vorzeitiges Kündigungsrecht binnen 4 Wochen nach der NACHWEISBAREN individuellen Mitteilung an den Kunden. Mal ein unverbindlicher Artikel / Bericht irgendwo reicht nicht. UND alle sich verändernden Vertragsbedingungen müssen deutlich genannt und aufgeführt werden mit ihren Folgen für den Verbraucher. Verklausuliertes irgendwie reicht nicht. UND dadurch dass nur ein Teil eines Vertrages vielleicht betroffen ist (z.B.Internet) wird auch der Gesamtvertrag (z.B. mit Fernsehen, Telefon usw.) ungültig. Alles Andere wäre eine unzumutbare Härte und Benachteiligung des Verbrauchers (gibt´s BGH-Urteile). Also DAS NICHT GEFALLEN LASSEN!!!

Übrigens sind Verträge dann sittenwidrig und damit unwirksam von Anfang an, wenn darin eine Klausel enthalten ist die den Anbieter jerderzeit mit und ohne Benachrichtigung eine einseitife Veränderung zum Nachteil des Verbrauchers gewähren soll. IST RECHTSWIDRIG!!!
 
@knirps: Keine Änderung... "Klausel" in Altverträgen;)
 
@knirps: Eigentlich ist dies eine einseitige Veränderung des Vertrages und somit nicht zulässig. Bis zum Vertragsende DARF Kabel Deutschland demnach nicht drosseln. Kabel Deutschland ist genauso an den alten Vertrag (und dessen Konditionen) gebunden ist wie der Kunde auch. Sie können dich nach Ablauf kündigen, aber bis zum Vertragsende darfst du saugen so viel du willst, sie dürfen nicht drosseln!!!
 
@ROMSKY: Das ist so nicht richtig. Sie dürfen Ihre AGBs auch während des laufenden Vertrages ändern, den das ist in den alten AGBs die dir vorliegen so geregelt. Allerdings müssen Sie dir 4 Wochen Zeit geben diese zu akzeptieren. Solltest du dich nicht melden werden die neuen AGB als angenommen gewertet. Solltest du dich melden und sie nicht akzeptieren, hast du damit dein Vertrag mit sofortiger Wirkung gekündigt weil in diesem Fall ein Sonderkündigungsrecht greift. Egal wie man es also macht ist es scheiße (auf gut deutsch gesagt)
 
Meines Wissens nach sind AGB Änderungen immer ein Grund für eine außerordentliche Kündigung - die ich in diesem Fall auch vornehmen würde.
 
@miccellomann: Was ist die Alternative?
 
@knirps: Eben, Kabel nämlich dann schonmal nicht - nicht ohne Umzug :p
 
@miccellomann: Aus Prinzip, oder weil Du es irgendwie schaffst, mit Deinem privaten Internetanschluss mehr als 10 GB / Tag (oder gar 60 GB / Tag?) zu verbrauchen (falls Verbrauch: wie machst Du das?).
 
@FenFire: Da reicht ein Spiel in Steam pro Tag...
 
@knirps: also dort hab ich noch keine Drosselung festgestellt.
 
@MarcelP: Es war auch nur ein Beispiel wie schnell mal sowas zusammen bekommt. Gedrosselt wird ja angeblich nur Filesharing.
 
@knirps: achso :D
 
@knirps: aber OCH sind ja Port 80, wie will man das drosseln ? Da wäre ja die Netzneutralität im Eimer :)
Bzw 10gb am Tag ? Lächerlich. Wenn ich mal am Tag 100-200gb laden muss, wie mach ich das ? Das für den ganzen Monat aufstückeln ?
 
@CvH: Steht doch in der Übersicht, wie es gehandhabt wird. Ab 10 GB Datenvolumen, wirst du für diesen Tag gedrosselt.
 
@CvH: Bin seit Juli 2011 bei Kabel Deutschland. Im August 2012 fiel mir auf, das meine Downloads bei Share-Online nur noch mit 100 KBit/s laufen. Dachte natürlich erst, das liegt am OCH. Dann die Tage darauf getestet und sobald die 10 GB am Tag geknackt wurden, sank die Geschwindigkeit wieder auf die 100 KBit/s. Andere Downloads wie z.B. bei Winfuture liefen hingegen wie gewohnt. Kabel Deutschland macht das nicht über den Port 80, sondern über die IP Adressen der Downloadserver. Geholfen hat dann immer ein IP-Wechsel (Mac-Adresse des W-Lan Routers ändern -> Kabel Deutschland Modem baut eine neue Verbindung auf).
 
@Caligula88: wenn ich SO wirklich legal nutzen würde wollen würde das quasi nicht gehen, super ;D
 
@CvH: Leider ja! Aber halt nur für Filesharing + OCH. Andere parallel laufende Downloads, Streams etc. laufen mit der gewohnten Geschwindigkeit weiter. Hilft halt nur der nervige Wechsel der eigenen IP-Adresse. Wobei es da für viele W-Lan Router auch automatische Scripts für JDownloader gibt.
 
@CvH: Kein normaler Mensch muss 100 GB an einem Tag herunterladen.
 
@Grendel12: Aber Tiere und Zombies schon oder was? // So ein undifferenziertes Geblubber...
 
@Caligula88: Ja, die machen das per IPs bzw DNS. Überwachen also hübsch was für Seiten der Kunde ansurft und bestrafen ihn je nach gutdünken.
 
@Grendel12: Wenn du einen neuen PC/Laptop hast und deine Steambibliothek synchronisierst, hast du unter Umständen locker mal 100GB.
 
@Grendel12: als bei mir eine HDD gestorben ist (wo Origin und Steam drauf waren) hatte ich die Ehre ca 300gb herunterzuladen. Bei uns sind ~20gb am Tag nur durch Twitch nicht die Absolute Seltenheit, das Tägliche Webseitenbackup sind auch mal schnell 30gb und da hängen noch 2-3 Leute mehr am Netz. Für viele ist Facebook und Bild.de das Internet, für sehr viele aber eben auch nicht !
 
@CvH: Hattest du denn keine Sicherheitskopie?
 
@Grendel12: machst du von deinen Spiele DVD Sicherheitskopien ? Bzw mir soll der Traffic ja nicht jucken wenn da am Tag mal 400gb durchgedrückt werden juckt das keinen (wieso auch, die Kosten für Traffic bei einem Internetanschluss sind kleine Posten -> 1tb nicht mal 1€).
 
@CvH: Ja. Dafür benutze ich eine externe Festplatte und kopiere Daten die mir wichtig sind.
 
@Grendel12: das hab ich zu DSL 768 Zeiten auch gemacht, heute gibt es dafür keinen Grund mehr, außer man ist bei Kabel Deutschland wo man wieder in das Jahr 2004 zurückgebombt wird.
 
@CvH: >"heute gibt es dafür keinen Grund mehr,"

doch - mehrere sogar
1) Lokale Datenkopien ersparen 300 GB zum Herunterladen ;-)
2) Es wäre mir mulmig, wichtige Daten ausschließlich dem Internet anzuvertrauen:
2a) u.a. aus dem Aspekt des Datenzugriffs für solche Personen, für die sie nicht gedacht sind
2b) Man kann sich nicht wirklich darauf verlassen, dass die Daten im Ernstfall zur Verfügung stehen. Der Server kann gerade abgeschaltet sein, wenn man die Daten braucht oder die Daten aus technischen Gründen gar nicht mehr zu erreichen sind (etwa Platte mit meinen Daten am Server kaputt und auch dort keine weiteren Kopien vorhanden),
 
@Grendel12: Spiele die man sich problemlos wieder bei Steam runterladen kann sind für mich keine wichtigen Daten die ich seperat gesichert haben muss.
 
@Grendel12: über meine Backups musst du dir keine Sorgen machen, aber z.B. Steam was ich jederzeit neu herunterladen kann gehört definitiv nicht zu den wichtigen dazu, wieso auch. Daran ist nichts wichtig oder privat. Wenn ich Vollbackup meiner privaten "Cloud" über KD machen würde wollen, bräuchte ich 3 Monate dazu ! Das kann es ja irgendwie nicht sein. Irgendwie 1999, ach quatsch da war ja alles Flat !
 
@Grendel12: Das ist schön für dich, aber deine Vorschläge sind trotzdem recht dünn.
 
@CvH: du wirst aber nicht alle spiele gleichzeitig wieder spielen, also kannst du die 300 gb auch locker aufteilen ...
steam kann auch beim spielen herunterladen - muss man nur einstellen
ansonsten: sicherheitskopie? (auf DVD/BD oder andere platte?)
 
@cptdark: sicherlich kann man das, aber wieso ? Weil KD der Meinung ist seinen Gewinn Optimieren zu müssen ? Wenn es 100gb am Tag wären gäb es glaube auch keinen Aufstand, aber 10 gb ? Das kann man locker jeden Tag LEGAL unter einer Stunde verblasen, tolles Internet. Das wäre noch nicht mal ein HD Film oder 2h Twitch am Tag und der Traffic ist weg, was mach ich dann, Twitch oder Youtub auf CD Brennen ?
 
@knirps: Spiel in Steam runterladen ist kein Filesharing...

Da ich per Premiumize Proxy mein Filesharing betreibe, werde ich auch nicht bei Kabel Deutschland gedrosselt. So als kleiner Tipp.
 
@Wiidesire: Da drosselt dich dann Premiumize ab 20gb/Tag wegen fairuse Klausel. Viel besser als 60gb ohne Proxy... Oh man.
 
@picasso22: Stimmt doch gar nicht, 220GB innerhalb von 7 Tagen. Also keine tägliche Drossel. Heisst wenn man mal nen größeren Download hat, kann man den auch locker wuppen. Habs noch nie geschafft das Fair Use Limit zu überschreiten.
 
@FenFire: Sowas geht schnell, ich zb habe Amazon Instand Prime, 1 Film in HD und 10 GB sind weg... Und ich gucke viel über Prime Video. Es muss nicht immer der Böse Filesharer sein heut zu Tage
 
@Ecki2003mg: also 10GB sind ein bisschen übertrieben.. HD hat ca. 3GB/Stunde, UHD 7GB/Stunde
 
@densch: Hast trotz Minuse recht: Laut Wikipedia hat Amazon Instant Video maximal 6 mpbs, das sind umgerechnet sogar nur 2,6 gbyte/h. Wie gesagt, maximal. Aber vielleicht steht Ecki2003mg auf alte Schinken wie "Berlin Alexanderplatz", der mit 15 Stunden auf 40GB käme :P
 
@Ecki2003mg: Weil Prime Video ja auch Filesharing über OCH ist. Oh man.
 
@picasso22: Meines Wissens sind alle Video-Dienste mit inbegriffen bei den KDG-Jungs. Das heißt mein Prime Instant Video auch, ebenso wie Videobusters VoD...?
 
@picasso22: ich würde mal sagen, DAS hängt von den Filtern bei (in diesem Fall) KD ab .. ob die das anrechnen oder nicht, genauso wie youtube & co
das kann man sogar eher als filesharing betrachten
 
@FenFire: Wie mich die Hohlköpfe, die diese immer gleiche dumme Frage stellen, langweilen. Das ist doch völlig egal und geht am eigentlichen Thema absolut vorbei. Wenn du zu denen gehörst die nur Online gehen um zu schauen wer ihnen wieder Spam ins Postfach gelegt hat, bitte schön. Aber eine moderne Familie durchschnittlicher Größe schafft diese Werte heutzutage völlig easy. Aber unter gewissen Steinen bekommt man davon nichts mit.
 
@Zeus35: es betrifft ja auch nur Filesharing und ochs haben nun mal ip pools die sich sperren lassen , Steam youtube etc werden nicht gedrosselt selbst wenn du da 500gb am tag machst, ftp übertragungen drosseln sie allerdings schon.
 
@timeghost2012: Das ist ein grober Verstoß gegen die Netzneutralität!
 
@timeghost2012: Klingt vom Ton hor als findest es gut dass der Provider einfach vorurteilsbehaftet für dich entscheidet was du wie nutzen darfst? FTP und OCH-Nutzer unter Generalverdacht, alle Kunden werden auf ihr Surfverhalten überwacht... . Wer Dienste mit zweifelhaftem Ruf nutzt obwohl diese auch legal nutzbar sind - Drosseln.
 
@lutschboy: Ist doch das tolle an Demokratie. Niemand zwingt dich zu KD zu gehen. Geht einfach nicht dahin, zeigt ihnen das man das mit euch nicht machen kann und sie werden einknicken.
 
@picasso22: Es gibt bei Kabel - Achtung, festhalten - genau einen einzigen Provider pro Ort, oft sogar Bundesland. Tolle Demokratie, wo man die Wahl hat zwischen im Wald leben und Überwachung/Kontrolle. Immerhin ist die Alternative für viele dann grottenlahmes, somit ebenfalls ausgrenzendes DSL teils per Satellit. Auch wenn ich das Thema Demokratie jetzt ehrlichgesagt etwas absurd find diesbezüglich. Und dein Prinzip funktioniert nur wenn genug mitmachen, was aber quasi nie der Fall ist.
 
@lutschboy: Was hat denn das alles mit Demokratie zu tun? Da gibt es überhaupt keinen Zusammenhang!
 
@departure: Schreib ich doch? Solltest meine Kommentare schon zuende lesen. Picasso22 kam mit Demokratie.
 
@lutschboy: Sorry, erwischt. Dann sind wir ja zum Glück einer Meinung, denn zum Demokratiebegriff gibt es soviele falsche Annahmen (jeder kriegt, was und wieviel er möchte, am besten noch, ohne was dafür zu tun, Demokratie macht es allen recht, Demokratie ist für alle gerecht u. w. m.). Alles Blödsinn, Demokratie heißt "Volksherrschaft" und wird bei uns dadurch ausgeübt, daß die absolute Mehrheit (die auch durch Koalitionen zustande kommen kann) die Macht ausübt. Das macht im Extremfall 51:49 oder 50,1:49,9, daß heißt, fast die Hälfte derjenigen, die anderer Meinung ist oder anders entschieden hätte, unterliegt. Das ist Demokratie, nicht mehr und nicht weniger. Du weißt das, viele andere leider nicht.
 
@lutschboy: finde ich nicht aber ihr seht ja das die damit durchkommen
 
@Zeus35: Wer gleich zu Beginn seiner Antwort auf persönliche Beleidigungen zurückgreift, hat eh nichts qualifiziertes zu sagen. Danke, dass Du darauf so deutlich hinweist ;)
 
@FenFire: Kann ich Dir erklären: Mit dem NHL Game Center (HD Stream Eishockey) und Watchever für meine Frau (mittlerweile Stream in 1080p). Zudem nutze ich Steam sowie das One Drive von MS sehr intensiv. Da kommen sogar mitunter weit mehr als 10 GB pro Tag zusammen - alleine durch die HD Streams. Also ein normales Nutzungsszenario in der heutigen Zeit. Noch Fragen? Nein? Super!

Alternative? Aktuell in der Tat die deutsche Telekom, die der Drosselung wieder entsagt hat. In NRW und Hessen ist es UnityMedia<span style="position: absolute;"></span><span style="position: absolute;"></span> (die drosseln auch nicht) und in BaWü Kabel BW. Sogar Vodafone<span style="position: absolute;"></span><span style="position: absolute;"></span> drosselt bei den Zu Hause Anschlüssen nicht. Ebenso die Telekom-Tochter Congstar. Gibt also genug Alternativen. Ich habe nur exemplarisch aufgezählt.
 
@miccellomann: Und seit wann sind das NHL Game Center, Whatchever, Steam und OneDrive filesharing Dienste? Was anderes wird nicht gedrosselt.
 
@picasso22: wenn die (wie oben geschrieben) sogar ftp drosseln, dürfte sowas wie onedrive / dropbox .... auf jeden fall filesharing sein
 
@miccellomann: Damit kommst Du zwar auf hohen Traffic, aber wie picasso22 bereits ausführt wäre dieser nicht betroffen.

Ansonsten hast Du natürlich Recht - wenn einem die Vertragsbedingungen nicht zusagen, kann man auf einen anderen Vertrag ggf. bei einem anderen Anbieter umsteigen (und das ohne ein Laufzeitende des bestehenden Vertrages abzuwarten, da die Änderung der Vertragsbedingugen ein Sonderkündigungsrecht nach sich zieht). Das ist zwar lästig, aber die Zahl der Vertragswechsel dürfte am Ende für den Provider der Maßstab sein, ob die neuen Vertragsbedingungen angenommen werden oder nicht.
 
@FenFire: Leider nein, die typischen Kabelprovider haben die Bundesländer untereinander aufgeteilt, allerdings sehr ungleichmäßig, die meisten Bundesländer können nur bei KD fündig werden. Unity Media und Kabel BW haben im ganzen gerade mal 5 Bundesländer zusammen. Wohnst Du also beispielsweise in Hessen, gibt es bei Kabelinternet oder Kabelfernsehen keine Alternative zu Unity Media. Ändert Unity Media seine Vertragsvedingungen, und Dir gefällt daran etwas nicht und kündigst deswegen, kriegst Du kein Kabelinternet oder Kabelfernsehen bei einem anderen Kabelprovider, keine Chance. Wenn Du dann z. B. bei KD anfragst, wird Dir KD mitteilen, daß Du Dich an Unity Media wenden sollst - wo Du ja weg willst oder schon bist. Es gibt also keine Auswahl.
 
Ich finde, man muss auch differenzieren WANN gedrosselt wird. 60GB/Tag ist für'n Privatdöddel ne verdammt hohe Hausnummer und trifft kaum auf jemanden zu der legal handelt *sfg*
 
@McClane: Es ist ab 10 festgelegt. Das man es erst ab 60 tut ist kein Garant.
 
@McClane: ohhh die grenze ist ganz schnell erreicht und es ist auch mehr als nerfig. Klar wollen sie dadurch illegales Filesharing erschweren jedoch nutzen auch einige Games auch das Torrent Netzwerk um patches und sogar das gesamte Spiel zu verbreiten .. um mal ein bekanntes beispiel zu nennen "World of Warcraft" .. schön blöde wenn man da festellen muss das man plötzlich (troz offener Ports) nur noch mit 10kb/s runter lädt. Dabei werden aber auch nur P2P netzwerke oder oneklick hoster gedrosselt .. alles andere ist wie gewohnt schnell .. trozdem scheisse :/
 
@coi: Aber dein Beispiel hingt doch auch wieder. Denn wie oft lädst du denn das Spiel runter? Und wenn es 4 mal im Jahr ist, dann sind das halt vier Tage, die man wohl verkraften kann. Und den Abend gibt es ja auch, wo es durchladen kann.
die Patches hingegen sind nun auch nicht so groß, dass man wirklich in die Bredouille kommt. Und da ja scheinbar nur die Filesharingdienste betroffen sind ist es ja noch weniger Schlimm.

Aber ich halte von der ganzen Ausführung nichts. Denn eine Flatrate ist nun mal eine Flatrate. Dann sollen sie sowas Packetdienst oder sonstwie nennen, aber als Flatrate ist das Kundenverarsche.
Aber ist ein anderes Thema.

Grüße
 
@McClane: Wozu 100.000er Leitung wenn nach 10Gb /15min gedroselt wird?

Das ist doch sinnfrei ?
 
@Berserker: Um schneller zu surfen und MAL was zu laden oder anzusehen? Wenn dir der Speed egal ist kannst ja wieder mit ISDN n MP3 saugen...13-15 Minuten! ;)
 
@McClane: Ich glaube kaun das man bei I Surfen ein Unterchied zwischen DLS 16000 und Kabel 100000 spürt !

Viel spaß mit Steamingdiensten wenn nach 30min der Film gedrosselt wird weil 10GB durch sind....oder sind Maxdome &Co davon ausgeschlossen ?
 
@Berserker: so wie ich das gelesen habe, soll nur das filesharing gedrosselt werden. Der rest nicht. Also sind Maxdome&Co unbetroffen und youtube etc. auch.
Grüße
 
@Berserker: Soviel Daten gehen dabei gar nicht durch..
Ansonsten Textbezogen kann ich nur sagen... lesen und verstehen;)
 
@McClane: Warum wir beide ein Minus für unseren Beitrag bekommen haben, der ja nun mal nur Fakten entspricht, wissen die Vergeber wohl auch nicht oder? ;-)

Grüße
 
@Berserker: Ich schätze mal, das man mit einem normalen ungedrosselten DSL 16 MBIT, das real so etwa 10 bis 12 MBIT bringt, deutlich besser fährt, als mit einer großspurig mit 100 MBIT beworbenen Kabel Deutschlanddrossel, durch das real dann nur sehr noch wenige kb hindurch tröpfeln. Vor allem aber werden sich dann wohl viele sagen, dass ungedrosseltes Billig-DSL für schlanke 20 Euro im Monat weniger weht tut und die Kabel Deutschlanddrossel kündigen.
 
Ooops... Da hab ich ja bislang Glück gehabt. Gerade letzte Woche hab ich erst 100GByte in einer Nacht geladen... Per VPN über Giganews. Leider nur Schrott, denn das Usenet irgendwie tot zu sein...
 
@Skystar: Was machst Du mit soviele Linux-Distries? Oder waren es Urlaubsbilder Deiner Freunde?
 
@iPeople: Tja, früher hießen die spannenden Gruppen meist alt.binaries.pictures.erotica... bzw. alt.binaries.multimedia.erotica... Mit jeweils gut 100 Untergruppen aller "Geschmacksrichtungen". Heute: Nix bewegendes mehr. Alles ausgestorben. Linux ?! Nee, ne?!
 
@iPeople: kinox.to Backup :D
 
Ist davon auch Unitymedia betroffen?

/Edit
Kabel BW mit Kabel Deutschland verwechselt.
 
@hhgs: Was hat Unitymedia mit Kabel Deutschland zu tun?(nein die sind natürlich nicht betroffen)
 
@L_M_A_O: Ach, das war Kabel BW. Ich habe nichts gesagt!
 
@hhgs: Die haben nichts miteinander zu tun, das evtl. wäre Vodafone betroffen ;)
 
Aha so wollen die also die hohen Download Geschwindigkeiten erreichen, laut Werbung, weil das Internet über Kabel am ende so ein billiges Shared Medium ist.
 
Ich fühlte mich schon von dessen aggressiver Werbung teilweise erdrosselt.
 
Ich frage mich, wie man normalen Download/Stream etc von Filesharing unterscheiden soll?
 
@DARK-THREAT: Mit Verstoß gegen das Brief und Telekommunikationsgeheimnis, einst ein Grundrecht in Deutschland (Artikel 10). Also selbstverständlich mit illegalem ausspähen der Telekommunikation.
 
@Rumbalotte: Wir wissen nicht, wie genau sie's machen wollen. Eine Spekulation wäre mit Blacklists von Filesharingservern oder Ports. Und das entspräche in einer Analogie mit Briefpost keinem Bruch des Briefgeheimnisses - das Briefgeheimnis schützt einen Brief davor, dass die Post ihn aufmacht und seinen Inhalt liest, nicht davor dass sie die aussen draufstehende Adresse liest (oder sonstigen aussen draufstehenden Text, Postkarten beispielsweise sind nicht geschützt).
 
@DARK-THREAT: Theoretisch relativ einfach, könnte ich mir denken, ohne irgendwas "Auszuspähen"... FileSHARING... Wenn der Download UND der Upload gewisse Schwellenwerte übersteigt, vielleicht noch kombiniert mit einer Whitelist irgendwelcher IPs, wie MS OneDrive, das dürfte ein ziemlich sicherer Indikator dafür sein.
 
@Lastwebpage: Oder SharePlay der Playstation 4? o.O
 
@Lastwebpage: Videokonferenz?
 
@DARK-THREAT: Über einschlägig bekannte Ports zum Beispiel. Man muß den Inhalt einer Übertragung nicht kennen, um zu sehen über welchen Port sie läuft.
 
Ob hier eigentlich irgendwer rafft, das es usschließlich um Filesharing (und dessen Ports) geht und nicht um normalen http Traffic ?
Selbst winfuture scheint das nicht gerafft zu haben oder es gekonnt zu umschreiben für noch mehr Mob...
 
@densch: Natürlich "raffen" das hier alle, nur ist das nicht der Punkt. Der Punkt ist, dass sie damit quasi keine Netzneutralität bei KD mehr exisitiert. Sie durchsuchen jedes Datenpaket nach was-weiß-was-für-Daten um danach völlig willkürlich "gute und schlechte" Daten zu trennen. // KD ist ein Provider, es hat ihn einen schei* anzugehen, was ich für Daten übertrage. Die Autobahnmeisterei Kleinkleckersdorf geht es ja auch nichts an, warum ich auf der durch sie gewarteten Autobahn fahre und warum ich einen hellbrauen, mittelgroßen Karton auf der Rückbank liegen habe.
 
@densch: nein, es werden auch Online-Speicherplatzanbieter (OCH) gedrosselt. Und da es sowas wie "Filesharing-Ports" seit gefüllten mindestens 10 Jahren nicht mehr gibt, werden die wohl nicht drum rum kommen, den Inhalt von jedem Packet zu untersuchen.
 
@Link: Naja, dann nutzt doch alle euer Recht zur außerordentlichen Kündigung. Was natürlich auch keiner so wirklich tun wird, da die 100Mbit/s doch nett sind.
Die Drossel greift übrigens schon, jdownloader hat ab irgendwann nur noch strich 2 Mbit/s bei mir. Was aber auch reicht über Nacht ;)
Wobei ich mich frage, wie hoch der Anteil legaler Dateien bei OCHs ist ;)
 
@densch: es ist sch*** egal, wie hoch der Anteil legaler Dateien bei den OCHs ist, den ISP geht es nichts an, was ich herunterlade, höchstens den Staatsanwalt.
 
@Link: ich empfehle da dann immer den Wechsel zu einem Anbieter, der nicht Drosselt (Vodafone z.B.)... Dann muss man halt immer mit 6 oder 16 Ms klar kommen...
 
Will Microsoft uns nicht mit Windows 10 für ein Cloud-Systemimage erwärmen? Dann dauert der Restore vermutlich 20 Tage...
 
@EmilSinclair: text verrafft?
 
Das ist ein harter Schlag gegen Dropbox, Microsoft Office 365 und Onedrive, Kinox.to, Steam, EA Origin und Ubisoft Uplay. Oder ein Schuss ins eigene Knie für Kabel Deutschland. Drosseln ist nämlich schon der Drosselkom nicht gut bekommen. Richter haben der Drosselkom das drosseln verboten. Aber da war es schon zu spät und die Bude hatte sich den Ruf als Drosselkom geholt, Kunden haben gekündigt.
 
@Rumbalotte: Text nicht gerafft?
 
@densch: sprung in der (schall-)platte? du wiederholst dich.
 
bitte mal richtig lesen! es geht um FILESHARING. irgendwie rafft das keiner.
bei anderen services kannst du terrabyte weise daten laden. cloud dienste oder gaming platformen haben damit nichts zu tun.
 
@steFcc: "Die Internetbremse soll vorerst allerdings nur in Kraft treten, wenn Filesharing-Dienste genutzt werden." Vorerst ... sagt eigentlich alles.
 
@Rumpelzahn: naja .. wie vorher schon andere geschrieben haben, denke ich nicht das es für andere dienste passieren wird. über Video on demand platformen geht ne menge traffic, und da jeder Amazon instand video, netflix, maxdome und co nutzt, wäre eine allgemeine drossel das todesurteil für jeden ISP.
 
@Rumpelzahn: Ja, da ist O2 zB ehrlicher. Die sagen immerhin 300GB/Monat und dann nur noch 2MBit/s.
 
@steFcc: Mit Filesharing geht es los. Wobei auch OneClickHoster mit dabei sein sollen...

Also stört sich Kabel Deutschland ja wohl an den Datenmengen. Wenn die Leute dann auf Streams und Youtube etc. umsteigen, dann wird das vorerst zu allgemein 10GB/Tag....

Und dann sind wir wieder in der Internet - Steinzeit
 
Wer als Mieter den ganzen Tag und die ganze Nacht das Wasser fließen lässt muss auch mehr bezahlen als vernünftige Mieter.
Es gibt immer mehr Nutzer, die ihr Modem gar nicht mehr ausschalten und immer online sind was auch logisch ist, wenn man unbegrenzt Internetzugriff bekommt.
Vorschlag: Flatrate senken auf etwa 30 EUR/Monat und eine Bezahlung ab einem Verbrauch 1 GB/Tag und nach dem Verbrauch des 1 GB/Tag nach Volumen in Rechnung stellen (etwa 1 EUR je 100 MB) verlangen.
Damit müsste allerdings auch der Preis von diversen Programmen gedeckt sein: Manche Firmen verlangen, dass man die Programme im Internet runterladen muss und geben keinen Datenträger mehr dazu. Das wären dann bei 3 GB für diverse Microsoftprodukte 30 EUR - dann kann man kein weiteres Geld dafür verlangen. Dann wäre die nächste Windowsversion damit bezahlt.
 
@Grendel12: Entschuldige, aber in welcher Steinzeit lebst du denn? 1 EUR je 100MB? Das ist ja sogar bei den nach wie vor maßlos überteuerten mobilen "Flatrates" schon Schnee von vorgestern. // Und Wasserverbrauch mit digitalen Daten zu vergleichen ist schon nicht mehr Äpfel mit Birnen, sondern LKW mit Mäusen zu vergleichen. // Ich pers. bin kein Megadownloader, nonstop-Streamer oder jemand in der Richtung, ich bin tagsüber nie zu Hause. Aber deiner Meinung nach hätte mich mein Datenverbrauch im Oktober über 2000 Euro gekostet. (2-Personen-Haushalt, 2 Smartphones, 2 Tablets, 2 Laptops, 1 Smart-TV, 1 PS3) >> http://abload.de/img/01fjqif.jpg
 
@Joyrider: Hattest du mich vorhin als Zombie bezeichnet?
 
@Grendel12: Nein, er hatte die Leute die du als unnormal bezeichnest scherzhaft als Zombies bezeichnet :)
 
@Grendel12: Entschuldige die Wortwahl, aber das ist wohl der dämlichste Kommentar zu dem ganzen Thema. Mein Speedport schalte ich selbstverständlich nicht aus.

Der Vorschlag den du machst gab es mal, zu Beginn der Mobilflats und davor auch schon im Heimbetrieb. Das nennt sich Volumenvertrag ;)

Das was du vorschlägst hätte nichts mehr mit einer Flatrate zu tun, das wäre dann ein Volumentarif. Das, was damit erzielt wird ist lediglich, dass KD Kunden verliert.

Und was ist eigentlich so negativ daran, dass man unbegrenzten Internetzugang hat?

Dein Wasserverlgeich ist Käse, da die Wasserkosten sich komplett anders zusammensetzen als die Kosten fürs Internet.
 
@Knerd: Mein Volumenvertrag galt bereits für die ersten Volumenverbrauch (also kein Oauschalvolumen von 1GB) und wurde nach Megabyte und Mark/Pfennige abgerechnet.

Mit einem Mobiltelefon ist mein Modell auch heute noch (je nach Tarif) gebräuchlich. Ich z.B. bekomme ich 100 MB/Monat pauschal in der Gebühr und für weitere 100 MB muss ich 5 EUR bezahlen. Mit den 100 MB komme ich aber gut aus.
 
@Grendel12: Du kommst damit gut aus, ist ja schön. Ich bin 5GB ganz gut im Monat aus.

Es ist übrigens verdammt gut, dass diese bescheuerten Tarife endlich tot sind, im Mobilfunk kommt das hoffentlich bald :)
 
@Grendel12: Super... Diesen Tarif hatte ich damals nach dem 56er Modem auch....

Und in diese Internet Steinzeit willst du wirklich zurück ?

Bei jedem Download, oder Youtube Video dann ein schlechtes Gewissen haben, weil es direkt ins Geld geht ?
 
@Grendel12: Dann wäre es keine reine Flatrate mehr. Ich sehe eher genau hier das Problem.
Der Preis einer Flatrate berechnet sich ja dadurch, dass 1)Man konkurrenzfähig ist und 2) Das der Großteil der Kunden weniger Kosten verursachen als den Preis der Flatrate. Wenn man es so betrachtet, ist das ganze also zuerst mal ein "Buchhaltungsproblem", man verkauft ein Produkt, welches die Kosten + Gewinnkalkulation nicht deckt.
Des weiteren, Kabel Deutschland, VDSL 50 , 33 €. Ich bezahle bei 1&1 40€. Das Lockangebot mit den ersten 12 Monaten ist sogar um 10€ billiger. hmmmh... Man könnte eventuell auch auf die Vermutung kommen, dass dieser Preiskampf nicht funktioniert bzw. das Kabel Deutschland/Vodafone jetzt eventuell den Preis zahlen muss.
 
@Lastwebpage: zu 2): Somit bezahlt ein Kunde, der weniger verbraucht einen höheren Tarif um ein Vielnutzer preiswertere Tarife anzubieten.
Ein anderes reines Volumenmodell wäre auch denkbar: Jeder zahlt exakt den Verbrauch, also z.B. wieder 100 MB/EUR. das wäre immer noch billiger als der letzte AOL-Tarif mit 500MB für 10 EUR.
 
@Grendel12: Dann sollen die Leute die wenig verbrauchen sich eben so einen Volumenvertrag zulegen ;)
 
@Knerd: Was wiederum die Flatrates verteuern würde, da die Niedrigverbraucher (die aber den selben Preis wie die Hochverbraucher zahlen) dann abwandern und nur noch die Hochverbraucher in den Flatrates verbleiben würden => weniger Einnahmen durch die Flatrate-Gebühren, aber nicht in selbem Maße gesunkener Datenverbrauch => vorherige Mischkalkulation geht nicht mehr auf.
 
@Grendel12: Ja, nur eine Flatrate ist eben all inklusive. "Flatrate" plus Volumen und/oder Geschwindigkeitsbegrenzung ist irgendwie keine Flatrate im eigentlichen Sinne mehr. Das ist dann ähnlich wie z.B. Amazon Prime, wo man nur die eBook-Leihbücherrei nutzt, oder bei meinem 1&1 Vertrag wäre auch noch etwas für ein Handy dabei, obwohl ich eine Prepaid-Handy habe (Noch nicht mal ein Smartphone), oder von mir aus auch eine "all inklusive" Urlaub mit 3 Mahlzeiten. Wenn die Preiskalkulation darauf beruht, dass möglichst viele Kunden alles Angebotene gar nicht nutzen und die blöden Kunden machen es dann eben doch, ist dass, meiner Meinung nach, einzig und allein, erstmal nur das Problem des Anbieters. Wenn im letzteren Fall der Hotelbesitzer nicht bemerkt und/oder nicht auf Kundenanfragen reagiert, dass die meisten Gäste nur Unterkunft mit Frühstück haben wollen oder nutzen, und die Gäste nicht mehr wieder kommen, bleibt das Problem auch beim Hotelbesitzer hängen.
Zu diesen Volumentarifen. Ich habe spontan bei keinem Anbieter so etwas für Privatkunden gefunden, höchstens bei irgendwelchen speziellen EMailpostfächern, angemieteten Servern oder Firmenprodukten. Es scheint mir also so, dass entweder keine Nachfrage besteht oder das es sich eben nicht rechnet.
Des weiteren könnte das auch noch Probleme von ungeahnter Seite hervorrufen. Nehmen wir mal so Winfuture. Im Moment ist es ja so, das WF darum bittet die Werbeblocker auf WF abzuschalten. Einige Nutzer machen dieses andere nicht. Diejenigen die den nicht abschalten machen es aber nur deswegen, weil sie die Werbung als störend empfinden. Wenn hier aber viele Nutzer mit einem Volumenvertrag wären, wäre die Werbung nicht nur störend, nein, sie würde dem Nutzer Geld kosten. Wenn man mal von spendenbasierten Webseiten, wie Wikipedia, oder Webseiten von Firmen absieht, ist der Inhalt des WWW aber zum großen Teil auf Werbung angewiesen, und damit dann auch auf eine angemessene Geschwindigkeit und Flatrate der Nutzer.
Ja, ich kann deine Überlegungen nachvollziehen, ich denke aber nicht, dass es sowas geben wird. Höchstens über den Umweg Flatrate + Beschränkungen, oder Preiserhöhungen. Letzteres dürfte es, meiner Meinung nach, sowieso in absehbarer Zeit geben, wenn der Staat den Internetausbau voranbringen will, ohne dafür allgemeine Steuergelder auszugeben.
 
@Lastwebpage: Der Vergleich mit der Bücherei passt nicht, denn du bringst die Bücher nach dem Lesen oder dem Studium der Bücher nach 4 Wochen zurück (solltest es zumindest) und verbrauchst sie nicht.
Das "all inklusive" funktioniert nicht mehr, wenn 100 Engländer ins Hotel kommen und 3 mal täglich alles ratzekahl leerfressen und täglich 10 Flaschen Bier zusätzlich bringen lassen.
Volumentarife gibt es noch sehr oft bei Mobiltelefonen. Telekom z.B. 100 MB je 5 EUR und für PC gab es stets bei AOL auch Volumentarife. AOL ist allerdings seit 2008 nicht mehr am Markt.
Zur Werbung: In einem Volumentarif müsste man die Werbung immer auch selber bezahlen obwohl man die gar nicht haben will. Natürlich sind die Blockerprogramme aktiv und wer verlangt, dass man sie abschaltet ist einfach dreist. Das wäre dann etwa so, als dass man im Briefkasten das Schild "Keine Werbung" entfernt und die Mieter noch Geld bezahlen müssten um den Müll aus dem Briefkasten zu entfernen.
 
@Grendel12: 1€/100MB? Weisst du eigentlich, was Traffic tatsächlich kostet? Mit 30€/Monat macht der ISP auch bei den schlimmsten Power-Usern ordentlich Gewinn, alles darüber ist eh nur Abzocke.
 
@Link: Gegenfrage: Weisst Du, was Traffic wirklich kostet? Ich weiss es nämlich nicht.

Natürlich werden die Preise der ISP so angelegt sein, dass Gewinn abfällt, das muss jedes Unternehmen bei seinen Produkten so machen (zumindest mittel- bis langfristig). Aber wie hoch sind sie tatsächlich? Der ISP hat ja nicht nur Kosten für die reine Technik, sondern muss in die Preise irgendwie auch Gehälter, Mieten, Ausstattung, sämtliche Verwaltungskosten, auch die Werbung, einfach alles was neben dem reinen "Internetprodukt" an Kosten anfällt irgendwie auf die Preise umlegen.

Da Du Dir so sicher bist, dass ein Preis von über 30 € / Monat selbst "bei den schlimmsten Power-Usern" noch "Abzocke" ist, hast Du doch sicherlich irgendwelche verlässlichen Quellen für die Kosten, die ein ISP so hat, und wie sie auf Verträge für Netzanschlüsse umgelegt werden können (bei bestimmter Anzahl an Kunden etc.). Kannst Du vielleicht bitte einen Quellenverweis geben, würde mich interessieren?

Oder ziehst Du einen Rückschluss aus den veröffentlichten Geschäftszahlen einer AG ("die haben soundsoviel Gewinn gemacht, also könnten sie ihre Preise senken und halt weniger Gewinn machen")?
 
@FenFire: es gab reichlich Quellen dazu als die Telekom die Drosselung einführen wollte, u.A. Betreiber von Backbones. Kleiner einstelliger Centbetrag pro GB, mehr ist es nicht, schon gar nicht 1€/100MB.
 
@Link: War da alles drin? Oder lediglich ein Teil der Kosten, die ein ISP so insgesamt abdecken muss (z.B. lediglich Stromkosten für den Betrieb der Server)? So ohne die Quellen nochmals nachzulesen vermutlich schwer zu rekonstruieren (insb. da die Erinnerung einem auch gern etwas vorgaukelt).

Oftmals bilden veröffentlichte Zahlen ja nur einen Teil der Gesamtkosten ab.

Beispiel: Es werden gern die "Kosten" für ein iPhone veröffentlicht, bestehend aus den Handelskosten der Komponenten und einem Betrag für die reine Fertigung. Damit ist jedoch noch lange nicht gesagt, was das Gerät Apple wirklich kostet - in den üblicherweise genannten Zahlen sind weder Entwicklungskosten, noch Vertriebskosten, noch sonstige Kosten die für das Gesamtunternehmen Apple (Infrastruktur mit Gebäuden, Verwaltungs- und Betriebspersonal, ...) enthalten.
 
@FenFire: hier geht es aber nicht um alles, sondern um den Preis von 100MB, die man _zusätzlich_ zu der Monatsgebühr zahlen soll, da hat Grendel12 1€ dafür vorgeschlagen. Und genau darum ging es eben auch damals, darum, ob es für den ISP einen nennenswerten Unterschied macht, ob jemand viel oder wenig durch die Leitung jagt und die klare Antwort von jedem, der halbwegs vertrauenswürdig war (Backbonebetreiber, Serverbetreiber u.Ä.), war nein. Ich meine das kann jeder selbst feststellen, wenn er sich mal nach Hostingangeboten umsieht, Traffic ist mittlerweile meistens unbegrenzt und das auch bei Angeboten für <5€/Monat inkl. Speicherplatz im zweistelligem GB-Bereich. Und auch da sieht man schon, Speicherplatz ist begrenzt, Traffic interessiert niemanden, außer ISPs, die es plötzlich als eine neue Geldquelle entdekt haben.

Aber wenn du schon ne Quelle haben willst: http://www.golem.de/news/drosselung-die-maer-vom-teuren-traffic-oder-wie-viel-kostet-ein-gbyte-1305-99300.html
 
@Link: Danke für die Quelle!

In dieser steht zwar drin, dass die paar User, die hohen Datenverbrauch haben, den Braten nicht fett machen (weshalb in der Praxis eine Drosselung derzeit wohl unnötig ist), und daher die Behauptung der Provider, jetzt drosseln zu müssen, weil Datenverkehr teuer sei, so nicht schlüssig verargumentiert ist.

Somit hast Du Recht, "Traffic" per se kostet nur sehr wenig.

Allerdings steht durchaus auch drin, weshalb ein "You can have it all" nicht funktioniert, sondern die (derzeitige) Mischkalkulation nur aufgeht, solange nicht "zu viel" Datenvolumen verbraucht wird: Es ist nicht der Datenfluss an sich, der die Kosten verursacht, sondern die benötigte Infrastruktur. Und diese stößt irgendwo an ihre Kapazitätsgrenzen (auch wenn bis dahin noch so einiger Spielraum vorhanden ist), und dann wird's teuer. Die Kontingente zwischen den Prodivern untereinander sind wohl noch länger nicht ausgeschöpft. Aber die Peering-Punkte der Telekom in den Ballungsräumen sind dem Artikel nach schon eher überlastet.

Das Fazit des Artikels ist letzendlich ein "Investitionen in den Netzausbau sind der eigentliche Kostenfaktor". Und ein "jeder überträgt so viel er will" führt zu mehr Bedarf an Netzausbau... durch die Drosselung wird letztendlich versucht, den Bedarf an Netzausbau etwas aufzuschieben. Alternativ könnte man wohl auch die Preise steigern (oder die Gewinne schmälern ;)).
 
@Grendel12: Du vergleichst nicht im Ernst Strom und Wasser mit einem virtuellen Verbrauch von Volumen.....

Informiere dich doch erst einmal wie das Internet funktioniert. Die Server laufen bei den Providern und Knotenpunkten Tag und Nacht.
Und das es gewollt ist, dass Router nicht mehr abgeschalten werden, zeigt die Zwangsumstellung auf Voip. Bin ja dann gespannt, was du dann machst, wenn du den Router nicht mehr abschalten kannst, weil dann das Telefon nicht mehr funktioniert.

Nimm dir doch einfach einen Datentarif, und lasse andere, die das Internet einfach besser nutzen in Ruhe. Die meisten die ich kenne haben im Monat weit mehr als 400 GB, da die ganze Familie am Router hängt.

Und ich kann nur über die Anbieter lachen, die über den hohen Traffic jammern, aber auf der anderen Seite dann einen Volumen-lastigen Dienst nach dem anderen eröffnen...

Cloud, Musik, Mediatheken, Fernsehen übers Internet usw.

Ich glaube du hast nicht ein einziges mal deinen Router ausgelesen, was du wirklich in der heutigen Zeit verbrauchst. Alleine ein Beitrag in einer Mediathek verschlingt schon gut 1GB.
Wenn man pro Datenvolumen bezahlen müsste, dann sollen aber auch alle Seiten die Werbung und Werbevideos abstellen. Weil für Werbung bezahle ich bestimmt nicht.

Ne. Also ich weiß echt nicht, was du für eine Einstellung hast. Du musst wirklich bei einem Provider arbeiten. Weil als Kunde kann man sich nicht selber so ans Bein pinkeln und freiwillig danach schreien, dass man mehr zahlen will....

Alleine durch Voip wird es für Provider wieder ein gutes Stück günstiger...
 
@andi1983: Deine Rechnung geht nur so lange auf, solange die bestehende Infrastruktur alles, was an Datenvolumen in einem gegebenen Zeitraum anfällt, abdecken kann. Wenn aber jeder beliebige Datenmengen übertragen würde, hiesse das auch dass zu jedem gegebenen Zeitpunkt höhere Anforderungen an den Datendurchsatz gestellt würden, was einen Ausbau der Infrastruktur erfordert. Und schon wird's teurer.

Die bestehende Infrastruktur ist jedoch nicht in der Lage, das Volumen abzudecken, wenn alle angeschlossenen Anwender gleichzeitig mit vollem Durchsatz Daten übertragen wollen. Stattdessen wird hier, wie auch bei den Preisen, eine Mischkalkulation angesetzt. Mit etwas Luft nach oben, um Stoßzeiten (normalerweise) bedienen zu können.

Wenn nun immer mehr Nutzer immer mehr Daten im gleichen Zeitraum übertragen, so wird auch die durch Mischkalkulation errechnete benötigte Kapazität der Infrastruktur steigen (der "mittlere" Datendurchsatz zu einem gegebenen Zeitpunkt steigt). Und somit muss die Infrastruktur ausgebaut werden.

Fazit:

Flatrates funktionieren so lange, solange die zugrundeliegende Mischkalkulation aufgeht. Steigt der Verbrauch derart, dass die bestehende Infrastruktur diesen nicht mehr abdecken kann, so muss investiert werden. Investieren kostet Geld. Also steigen entweder die Preise, oder der Verbrauch muss irgendwie eingedämmt werden. Die "Flatrate mit Drosselung" ist ein Versuch des letzteren.

Zusatzfrage: Gibt es eigentlich auch einen Versuch des ersteren? Ich meine mich erinnern zu können, dass, als die Telekom mit dem Gedanken an Drosselung spielte, "normale" Verträge mit Drosselung und ein paar Euro teurere "XL"-Verträge ohne Drosselung im Gespräch waren. Letztere wären dann die Anpassung der Mischkalkulation durch Preisanstieg.
 
@FenFire: Das ist soweit richtig. Jedoch gibt es zahlreiche Auswertungen die belegen, dass bei Providern und Knotenpunkten bis jetzt noch sehr viel Spielraum herrscht.

Wenn es rein um die Kosten geht, gibt es auch schon Studien, dass sich die Anbieter mit dem Wegfall der analogen Technik enorme Kosten einsparen.

Also gibt es bis jetzt überhaupt keinen Grund zu Drosseln bzw. zu Jammern.

Wieso erhöht Kabel Deutschland denn fast jährlich die Geschwindigkeiten, wenn sie dann drosseln müssen ?
Wieso werfen Provider den Kunden zusätzliche Film und Fernsehangebote vor die Füße, wenn die Kapazitäten ja angeblich am Limit sind.

Wieso kann man die Drosseln dann ganz leicht umgehen, wenn man als Kunde tiefer in die Tasche greift. Dann verschwinden von heute auf morgen die Probleme ?
Nein hier geht es einzig und alleine darum, das man die Tarife verteuert
und den Kunden belügt, dass angeblich das Internet überlastet ist.

Wenn es wirklich überlastet wäre, dann müssten hungrige Seiten wie Youtube ständig ruckeln, oder Downloads müssten bei schnellen Leitungen auch nur tröpfeln.

Ein anderer Punkt ist, dass Provider dann nicht schauen, wann der Kunde lädt.
Wenn man größere Datenmengen z.B. mitten in der Nacht laden würde, dürften diese nicht angerechnet werden, weil da die meisten schlafen und den PC heruntergefahren haben.
 
@andi1983: Natürlich versuchen die ISPs, wenn sich die Gelegenheit bietet, auszutesten wie viel Geld sie eigentlich verlangen können, und ob eine Preissteigerung mit einhergehender Gewinnsteigerung nicht drin wäre. Eine Drosselung wie die im Artikel genannte wäre hierfür vermutlich eher eine Art Vorbereitung / Test, denn der Anteil an Kunden, die mehr als die genannte Grenze für Drosselung verbraucht, dürfte vermutlich sehr gering sein (darum auch die Grenze - sollte ja im Testballon nicht viele treffen und somit keinen größeren Protest ausser bei ein paar Power-Kunden hervorrufen).

Zum hohen Spielraum: dieser ist allerdings auch gewünscht, um in Stoßzeiten auch noch hinreichend Durchsatz bieten zu können (was bei nicht hinreichend großem Spielraum zu Stoßzeiten passiert, lässt sich im Verkehr zur Rush Hour beobachten - wollen wir so etwas beim Datenverkehr?).

Zu Deinem YouTube-Beispiel: Trotz schneller Datenanbindung beobachte ich des öfteren insb. in den Abendstunden (aus YouTube-Nutzungssicht wohl "Stoßzeit") größere Stockungen beim Abspielen von YouTube-Videos, v.a. in höheren Auflösungen (720 oder 1080). Irgendwo ist also eine Infrastruktur zu dieser Zeit überlastet, ihre Kapazitäten reichen nicht aus - entweder die von YouTube (die Server geben die Daten nicht rasch genug her) oder die des ISPs oder irgendwo etwas zwischen YouTube und meinem ISP.
 
@FenFire: Ja darum ist es auch wichtig, dass Kunden sich wehren. Egal ob man die 10GB pro Tag benötigt, oder nicht.

Und nicht wie Grendel12 auch noch auf andere Kunden losgeht, nur weil er das Internet fast nicht beansprucht.

Provider, andere Unternehmen und die Politik testen ja die letzten Jahre immer mehr aus, wie weit sie gehen können, bis die Bürger sich wehren.
In allen Bereichen werden Leistungen schlechter und teurer.

Darum war es gut, dass sich so viele Telekom Kunden gleich gewehrt haben und damit auch die Politik auf den Plan gerufen haben.
Ansonsten wäre die Telekom bestimmt nicht gleich wieder zurückgerudert.

Denn durch neue Techniken wird es für Provider in der Regel immer günstiger.
Die meisten Gegenden sind ausgebaut.

Und den Ausbau zahlen zu Großteilen sowieso die Steuerzahler selbst, weil die Gemeinden einen Großteil zahlen müssen.

Aber reden bringt nichts. Einfach einen Provider suchen, der nicht drosselt.
 
@Grendel12: In welchem Urwald hat man denn DICH gefunden??
 
Armes Deutschland! in Norwegen kann ich jeden tag die volle Bandbreite benutzen. auch wen ich nur 600 kb/s habe, aber in Städten haben sie Glasfaser unbegrenzt. wie weit will DE noch in die Vergangenheit? die haben bestimmt bald wieder 56K modems um geld zu Sparen.
 
@cs1005: UK ist da cool bei 3 bekommst du eine echte Mobilflatrate :)
 
@cs1005: Norwegen finanziert das aber auch ganz anders. Denn die Einnahmen aus Gas und Öl kommen zum grossen Teil auch den Norwegern direkt wieder zu gute.
Und es ist auch ein Unterschied ob ich 5 Millionen oder 80 Millionen Menschen versorgen muss (egal mit was).
 
10 GB ist ein Witz. Ich brauche immer 80-150gb,bin ein Power User mit 300 MBit Leitung und Streaming-Stick in uhd
 
@realGoliath: für mich nicht nachvollziehbar. 80 GB wären dann nach meinem Modell 800 EUR.
 
@Grendel12: Das ist unglaublich Weltfremd, das schaffe ich locker im Monat nur durch Musikvideos.
 
@Knerd: Nun, die Drosselung bezieht sich aber pro Tag auf 10GB und wenn du gerade mal 80GB im Monat saugst, reicht es doch voll und ganz aus?
Aber wie ich auch schon sagte, bin ich mit der Aktion nicht zufrieden, weil man kann kein Datenpaket als Flatrate schimpfen. Ist aber ein anderes Thema.
Grüße
 
@Forster007: Was ich meinte, das ist nur durch Musik und Musikvideos ;) Dazu kommt noch normales surfen und und und. Das läppert sich.
 
@Knerd: Und was ich ja noch vergessen habe, die Drosselung bezieht sich nur auf Filesharing. Zumindest erstmal. Daher würden die Videos und normales Surfen gar nicht gezählt werden ;-)
 
@Forster007: Eigentlich wahr. Wobei wir bei dem Teil mit Flatrate als Volumentarif ja einer Meinung sind :)
 
Wir gehen alle zusammen in eine Sackgasse und wir wissen das auch:
>"Ich lebe im hier und jetzt und nicht im 19 Jahrhundert und da gehört für mich die digitale Freiheit einfach dazu." - Aber im 22. Jahrhundert müssen wir vermutlich wie im 19. Jahrhundert wieder ohne Strom auskommen weil die Ressourcen zur Stromerzeugung erschöpft sind wenn das Erdöl und das Uran zu Ende gegangen ist. Neue Konzepte um den Bedarf zur Deckung des Energiebedarfs gibt es bisher keine. Solarzellen und Windräder dürften den Bedarf nicht decken.
> "Allerdings habe ich nicht nur das Internet gekappt, bzw. die Rechner ausgelassen, sondern einen Tag (fast) ganz ohne Strom gelebt.
Auch das war kein Problem. Außer Kerzen, Kurbeltaschenlampe und - radio, war nichts anderes erlaubt. Alle Sicherungen (ausgenommen Kühlschrank) waren raus." - das übt schon mal.

Meine Prognose: Das Thema "10 GB" hat sich dann ganz nebenbei von sich aus erübrigt und das gesamte Internet sowie PC mit Stromanschluss auch. Die Menschen müssen im 19. Jahrhundert wieder anfangen und völlig andere Technologien entwickeln.
 
@Grendel12: Klar ging ein Leben ohne Strom. Aber wollen wir wirklich in frühere Zeiten zurück? Ein Leben in Höhlen mit Ernährung durch Pflanzensammeln und Jagd auf Wildtiere unter Verwendung von an Stöcke gebundenen zurechtgehauenen Steinen ging auch irgendwann ;)

Ein einziger Tag ohne Strom hat keinerlei Aussagekraft, das hat jeder Camper, oder Leute die mal auf einer Gebirgshütte übernachten (nebenbei: ich wette, bei der Herstellung der von Dir an jenem Tag genutzten Gegenstände war Strom beteiligt, für Deinen "stromlosen Tag" war also indirekt bereits Strom verbraucht worden).

Darin, dass wir neue Technologien zur Energieerzeugung benötigen werden, und dass der Verbrauch des vorhandenen Erdöls weitreichende Folgen haben wird, stimme ich mit Dir überein :)
 
@Grendel12: Sicher, so könnte man es auch sehen, NUR hier mal ein paar meiner Lieblingsthemen... 1) Stell dich Morgens doch mal auf irgendeine Straße, was siehst du? Du wirst zwar in den letzten Jahren durchaus ein Anstieg an Kleinstwagen feststellen, nichts desto trotz wirst du in 99% aller Autos nur eine Person sehen. 2)Strom? Ich weiß nicht war das RWE? Die Werbung mit der jungen Frau auf dem Balkon und ich meine irgendwas mit Energiespeicherung. Wenn man genauer hinsieht, dürfte einem die Strombetriebene (nicht Solar) betriebene Lichterkette am Balkongeländer aufgefallen sein. Jetzt zur Weihnachtszeit gibt es wieder etliche Häuser, die wohl einen Werbevertag mit Osram haben. Oder geh durch die Straßen, fast jeder fummelt an seinem Handy rum, bei der Masse an Handys dürften schon ein paar AKWs, fürs abendliche Aufladen, zustande kommen. 3) In den letzten Jahren sind ja diese Becher aus gewachster, oder sonst wie behandelter Pappe, mit Plastikdeckel in Mode gekommen, "Coffee to go", wieviele Mülldeponien das wohl füllt? 4) Von E10 Kraftstoff und ähnlichem Unsinn, will ich erst gar nicht anfangen.
Jedem sei es ja gegönnt, aber Menschheit und freiwillig und selbständig Resourcen sparen, vergess es einfach, dass wird nichts.
 
An der Stelle der Provider würde ich mal über die komplette Abschaffung von Flatrates nachdenken und generell nur noch Volumenstarife verkaufen, damit die Nutzer endlich anteilig nach ihrem Nutzungsverhalten bzw. leistungsabhängig für den Ausbau des Netzes zahlen. Dann zahlen nämlich endlich die Nutzer den Löwenanteil der Kosten, die für den Ausbau des Netzes fällig werden, die ursächlich für den Netzausbau verantwortlich sind.

Es kann irgendwie nicht sein, dass ich, der mit einem 3-Personen-Haushalt oft nicht einmal auf 20GB im Monat kommt, oder etwa meine Grosseltern, die es wohl kaum über ein bis zwei GB pro Monat schaffen, Leuten ihr Entertainment-Hobby finanzieren, die sich bei gigantischen 10GB pro Tag, also um die 300GB pro Monat noch beschweren, dass sie danach gedrosselt werden. Da hätten eher alle anderen Flatrate-Nutzer Grund sich zu beschweren, denn heutige Flatrates sind offenbar eine komplett asoziale Kostenumlage, bei der die "Normalnutzer" den Extremnutzern den wegen deren extremen Verhaltens nötigen Netzausbau zahlen.

Ohne diese Extrem-Downloader würde der Datendurchsatz der heutigen Netz-Ausbaustufe vermutlich noch auf mehrere Jahre reichen und die Provider könnten die Preise senken, ländliche Gegenden ans Netz anbinden und würden immer noch jedes Jahr genug Gewinn einfahren. Stattdessen sind die Provider heute schon gezwungen das Datenvolumen solcher Extrem-Nutzer einzuschränken, damit das Netz für alle performant nutzbar bleibt.

Es ist ja längst nicht mehr nur die Telekom, die Probleme mit derartig extremen Nutzerverhalten hat. Offenbar entdeckt jeder Provider der Rechnen kann früher oder später, dass es bei derartigem Nutzerverhalten mit Flatrates zu aktuellen Preisen nicht weitergeht, weil der deshalb nötige zusätzliche Netzausbau Unsummen verschlingt, die Einnahmen auf der anderen Seite aber gleich bleiben. Da kann man berechnen, wann der Punkt gekommen ist, wo der Provider keinen Gewinn mehr erwirtschaftet und es sich daher für ihn nicht mehr lohnt überhaupt weiter Netzzugänge anzubieten.

Vielleicht sollte man einfach, wie in den Internetsteuer-Plänen der ungarischen Regierung angedacht, hierzulande von Providerseite keine Pauschalbeiträge mehr kassieren, sondern eben 1,50EUR pro Gigabyte Datenvolumen. Damit kämen Haushalte mit 20GB Traffic, wie meiner, dann auf 30EUR, was lediglich wenige Euro teurer wäre als das was ich heute bezahle, dafür müsste dann jemand mit weit über 300GB Datenvolumen pro Monat eben an die 500EUR und mehr bezahlen. Mehr Geld für mehr Leistung. Das ist völlig OK.

Als es damals mit den GSM-Handys losging, hatte ich z.B. auch einen Bekannten, der auch mal über 700DM im Monat gezahlt hat, weil er hunderte von SMS verschickt und viel telefoniert hatte. Da die damalige Mobilfunkprovider-Infrastruktur wegen solcher Extrem-Nutzer oft nicht leistungsfähig genug war um z.B. die SMS-Nachrichten aller Kunden zeitnah auszuliefern, waren die hohen Preise ein gutes Mittel die Extrem-Nutzer zum Nachdenken über ihr Nutzerverhalten zu bringen. Mein Bekannter, der damals noch in der Ausbildung war und für den die 700DM daher viel Geld waren, hat sein Nutzerverhalten danach ganz schnell korrigiert. Das würde mit heutigen Internetnutzern sicher auch funktionieren.
 
@nOOwin: Hervorragender Beitrag!
Volumentarife motivieren zu verantwortlichen und ressourcenschonenden Verhalten und wer 10GB/Tag sinnlos oder aus Bequemlichkeit verbrät würde mit dem Preis dafür bestraft.
 
@nOOwin: Sehr gut deine Ausführungen. Kann man nur unterstreichen.
 
@nOOwin: Das Prinzip "Solidarität" hast du wohl nicht verstanden wa? Gott schütze uns vor solchen "alten"... ganz schrecklich diese Steinzeitdenke. Da solchen Menschen wie du Argumenten eh unzugänglich sind lasse ich es an der Stelle eine Diskussion anzufangen. Natürlich ist Internet auch Entertainment... Dann sollten die Provider mal nicht ihre affigen Bundesliga-Flatrates etc. verticken (Fußball schaut eh kein Mensch, aber egal...) jedenfalls sind diese selbst Schuld. Erst anpreisen "huuurra alles für 50 Eur im Monat, ohne Grenzen", dann rum heulen wenn es Leute gibt, die das aus- und übernutzen. Ich persönlich lasse mir jedenfalls mein Nutzungsverhalten weder von Leuten wie dir, noch einem x-beliebigen Provider vorschreiben... Wo/ Wann leben wir denn? 1800 Blumenkohl oder was? Könnt ich auswachsen bei so viel Stuss. Echt ohne Worte.

Mit deiner super-tollen Internet-Steuer oder den absolut weltfremden ungarischen Plänen, könntest du das Buch, für den WI-Standort DE, zuklappen. Keine private Information auf top Niveau mehr, keine gute Bildung, keine ReKreation, kein bis kaum weltweiter Transfer an Devisen, Rohstoffen und Waren... könnte ich endlos fortführen diese Liste. Kabel Deutschland (der Name wirkt mit dieser AGB-Änderung nur noch lächerlich) kann bald die Pforten schließen... *Popcorn hol* Einfach nur lachhaft und armselig was hier abgeht in D-Land. Nervt einen langsam und das bei einem always, everything, everywhere ONline Trend von sämtlichen Herstellern und Diensten. Dann stimmen einige dieser hohlen Aussage auch noch zu *facepalm*... kommt mal aus euren Steinzeit-Höhlen gekrochen, ohne Witz.
 
@Fright: Nun ja... Solidarität wendet man bei Dingen an, die eine Grundversorgung betreffen, die jedem zuteil werden soll. Und im Geiste der Solidarität geben diejenigen, die viel haben, denen die wenig haben etwas ab.

Diejenigen die viel haben wären hier die Verbraucher, die wenig Datenvolumen benötigen, aber dennoch den vollen Flatratepreis zahlen. Diejenigen die wenig haben wären die Verbraucher, die viel Datenvolumen nutzen, aber dennoch nur den selben Flatratepreis wie die Wenigverbraucher zahlen. Findest Du es also im Sinne der Solidarität, dass die Wenigverbraucher die Vielverbraucher mitfinanzieren?

Noch dazu dass man sich fragen kann, ob 10 GB/Tag noch eine "Grundversorgung" darstellt.
 
@FenFire: Du predigst immer von Solidarität. Bist du im Gesundheitssystem dann privat versichert ?

Dann müsste sich auch jeder junge, gesunde Mensch fragen, wieso er jährlich soviel Geld zahlt, damit er ältere Kranke mitkommen lässt.

Dann müsste es ja auch gestaffelte Tarife geben, die Ältere mehr belastet.
Tut es aber nicht.

Wie gesagt, du hast den Sinn Flatrate nicht verstanden.
Denn bei einer Flatrate zahlt "JEDER" den gleichen Betrag und kann es für seine Zwecke nutzen.
Beim einen kommen halt mehr Zeitstunden zusammen und beim anderen mehr Volumen.
 
@andi1983: Der erste der Solidarität hier aufbrachte war Fright in [re:3], und ich ging in meiner dazugehörigen Antwort direkt darunter darauf ein (und verargumentierte, warum ich im gegebenen Kontext keinen Bedarf an Versorgung von Power-Usern mit hohen Datenvolumina zum Festpreis im Sinne von Solidarität sehe, was ja Fright seiner Formulierung nach wohl anders sah). Woanders finde ich den Begriff in diesem Thread gar nicht.

Somit: Wie kommst Du zu der Vorstellung ich "predigte immer von Solidarität"? Verwechselst Du mich, hast Du eine lebhafte Fantasie, bist Du übermüdet und träumst bereits, wirst Du stark abgelenkt, ...?
 
@FenFire: Dann solltest du noch einmal deine Kommentare lesen.

Du schreibst doch dauernd, dass Wenigsurfer in einer Flatrate doch den kürzeren ziehen...
Ja was soll man da darauf schreiben ?

Eine Flatrate bestand immer schon darin, dass jeder den gleichen Preis zahlt, und dann je nach belieben den Dienst/Sache nutzen kann.
Sobald irgend etwas begrenzt ist, ist es keine Flatrate mehr.

Wie gesagt, wenn im Wirtshaus jeder 12 Euro zahlt und danach Essen könnte was er wollte, ist es eine Flatrate. Sobald der Wirt aber sagt, dass aber nach vier Schnitzerln Schluss ist, ist es keine Flatrate mehr.

Und dann kommst du auch noch, und willst für wenig Esser Sonderkonditionen.
Du sagst, ob du die Flatrate nicht für 7 Euro haben könntest, weil du eh nur 1,5 Schnitzel packst. Von daher hast du den Sinn einer Flatrate nicht verstanden und solltest eher eine normale Portion bestellen.
 
@andi1983: Ich "will für Wenigesser Sonderkonditionen"? Wo habe ich gefordert, dass Wenigesser oder Wenig-Datenvolumenverbraucher Sonderkonditionen erhalten? Und wo habe ich geschrieben, sie "zögen den kürzeren" (ja, sie finanzieren die Vielverbraucher mit, aber eine Mischkalkulation, bei der alle Nutzer das selbe bezahlen, funktioniert nun mal so, dass manche andere mitfinanzieren, es sei denn der Preis wäre so hoch angesetzt, dass selbst der intensivste Nutzer noch komplett selbst für die von ihm verursachten Kosten bezahlt, was aber bedeuten würde dass es für die Wenignutzer absurd überteuert wäre - beim All You Can Eat wäre dies beispielsweise dann der Fall, dass bei einem maximalen Verbrauch von 5 Schnitzeln [weil niemand mehr schafft] der All You Can Eat-Preis den von mindestens 5 Schnitzeln a la carte betrüge. Und ich denke wir sind uns einig, dass das All You Can Eat nicht so viel kostet - die, die wenig essen, zahlen somit einen Teil der 5 Schnitzel des Heisshungringen mit, ansonsten zahlt der Wirt drauf und er kann das All You Can Eat auf Dauer nicht anbieten)?

Du brauchst mir übrigens nicht zum wiederholten Male erklären, wie eine Flatrate für den Kunden funktioniert, ich weiss das doch ;) Bei Dir bin ich mir - das wiederum mag eine Fehlinterpretation meinerseits sein - nicht ganz so sicher ob Du Dir ganz im klaren bist, wie sich eine Flatrate letztendlich von Seiten des Anbieters rechnet und finanziert.

Also irgendwie kommt es mir vor, als würdest Du irgendetwas anderes lesen als ich schreibe. Denn dass ich mich sooo missverständlich ausdrücke denke ich zumindest nun auch wieder nicht ;)

Du kannst ja gern bei Deinen Behauptungen darüber, was ich schriebe, bleiben, aber spannend wäre schon wenn Du sie konkret anhand von Zitaten aufzeigen könntest, anstelle von pauschal auf meine Kommentare zu verweisen. Vielleicht würde da auch das ein oder andere Missverständnis sichtbar? (aber das nur bei Lust und Laune, das ist keine Aufforderung Dir unnütz Arbeit zu machen, letztendlich kann es mir und auch Dir ja egal sein, andere, die meine Kommentare lesen, bilden sich ja ihr eigenes Verständnis, insofern dürfen wir ja auch durchaus auch über den Inhalt meiner Kommentare verschiedener Ansicht sein ;))
 
@nOOwin: Tja du hast wohl das Prinzip Flatrate nicht verstanden.

Beschwerst du dich in einem Gasthaus, das Flatrate Essen anbietest dann auch, weil du nur ein Stück Fleisch runterbringst, und ein anderer die Flatrate besser nutzt und 3 Stück Fleisch verdrückt...

Volumen ist ein virtueller Verbrauch, kein realer....
Das gleiche, als würdest du Daten von der Festplatte auf den USB Stick kopieren, nichts anderes...
 
@andi1983: Er hat das Prinzip sehr wohl verstanden. Flatrate = Mischkalkulation, alle zahlen das gleiche, die Extrem-Verbraucher zahlen für ihren Verbrauch zu wenig und die Wenig-Verbraucher zu viel. Und das findet er eben unfair.
 
@FenFire: Dann hat er und du das Prinzip eben nicht verstanden.

Flatrate bedeutet, dass jeder einen pauschalen Preis zahlt und soviel verbrauchen darf, wie er gerade benötigt.

Und durch das, dass es viele gibt, die zwar dauernd Online sind, jedoch wenig Traffic anfällt (Chatten, Nachrichten lesen usw), aber auch andere, die Videos, Musik usw. nutzen, hält sich das ganze System in der Waage.

Und wie gesagt. Aktuelle Auswertungen belegen, dass Provider und Knotenpunkte noch mehr als genug Luft haben.
Und auch die Gewinne der einzelnen Anbieter sprechen für sich.

Also ist es wirklich Blödsinn, wenn man die falsche Panik der Anbieter glaubt,
die monatlich einen hohen Beitrag für eine Flatrate bezahlt haben möchten, aber im Gegenzug dann doch Drosseln, als hätte man einen Volumentarif.

Wenn es knapp wird, dann sollten sich die Anbieter lieber Fragen, ob es notwendig ist, dass man über das Internet z.B. TV schauen muss, wenn es ja angeblich so knapp ist...
 
@andi1983: Wie glaubst Du denn, dass eine Flatrate (alle können beliebig viel von der angebotenen Leistung konsumieren und zahlen dafür einen festen Preis, unabhängig von ihrem tatsächlichen Konsum) sich kalkuliert? Es ist immer eine Mischkalkulation "welchen Verbrauch haben wir insgesamt wie zeitlich verteilt zu erwarten? was kostet uns die Zur-Verfügungstellung der Leistung dann insgesamt, und wie müssen wir das als Einheitspreis auf die Verbraucher umlegen, incl. Gewinnspanne?"

Deine Erklärung "Flatrate bedeutet, dass jeder einen pauschalen Preis zahlt und soviel verbrauchen darf, wie er gerade benötigt." steht nicht im Widerspruch zu "Wenigverbraucher zahlen für Vielverbraucher mit".
Der derzeit geforderte Preis liegt über dem, was anfallen würde, wenn alle Nutzer Wenigverbraucher wären. Er liegt aber (sehr wahrscheinlich) auch unter dem, was anfallen würde, wenn alle Nutzer Vielverbraucher wären (was nebenbei wohl auch trotz vorhandener Überkapazitäten einen Ausbau der Infrastruktur erfordern würde). Wenn der Preis also irgendwo dazwischenliegt => Wenigverbraucher zahlen "zu viel", Vielverbraucher "zu wenig" im Hinblick auf die von ihnen jeweils verursachten Kosten.

Was genau sollen nOOwin (mit dem ich ja ansonsten nicht so oft übereinstimme ;)) und ich nicht verstanden haben?
 
@FenFire: Wenn jemand ein totaler Wenigverbraucher ist, dann wird er sich keine Flatrate holen, sondern einen Datentarif.

Deshalb ist deine Spekulation falsch.

Wenn dir als Wenigverbraucher der Preis einer Flatrate zu hoch ist, dann musst du dir einen Datentarif holen, und nicht auf Flatrate Nutzer schimpfen, die die Flaterate auch besser nutzen.

Wie schon einmal gesagt. Ich darf als Wenig-Esser nicht in ein Gasthaus mit einem Flatrate Essen gehen und dann über Vielesser schimpfen, die drei Schnitzel verputzen, und für die ich dann mitzahle, sondern ich müsste mich eher fragen, ob es für mich nicht günstiger ist auf die Flatrate zu verzichten und mit für 7 Euro eine einzelne Portion hole.

Also wie du siehst, die Welt kann einfach sein, ohne das man auf andere Mitbürger schimpft, nur weil man den falschen Tarif nutzt.

Und das die Mischkalkulation immer noch stimmt, zeigen die enormen Gewinne der Provider und die noch immer freie Auslastung...
 
@andi1983: Sowohl die derzeit existierenden Flatrates mit ihrer Mischkalkulation als auch das All-You-Can-Eat-Schnitzelessen im Gasthaus) funktionieren genau eben deshalb, weil nicht jeder Verbraucher so viel Volumen durch die Leitung jagt wie nur irgendwie geht und nicht jeder Gast drei Schnitzel verputzt, sondern weil zum Ausgleich derer, die mehr verbrauchen als durch den Preis abgedeckt ist, einige auch weniger verbrauchen.

Natürlich _könnten_ die Wenigverbraucher ihre Kosten optimieren und für sie kostengünstigere Volumentarife abschließen. Tun sie aber nicht, bzw. viele tun es nicht. Zum einen, weil es bequemer ist einfach mal bei einem Tarif zu bleiben, statt ständig auf der Suche nach dem derzeit günstigsten Angebot zu gehen und zu wechseln (mit allem Ärger, wenn's nicht reibungslos klappt), zum anderen weil in einer Gegend vielleicht keine günstigeren Volumentarife angeboten werden, und vielleicht aus sonstigen Gründen (man will noch irgendein im Internet-Anschlussvertrag enthaltenes Paket an Zusatzleistungen nehmen, man will aus irgendeinem Grund einen bestimmten Provider oder aber einen bestimmten Provider nicht, "der Sohnemann hat den selben Provider", ...).

Nehmen wir aber mal an, sämtliche Kunden würden sich ausrechnen, wie viel Volumen sie verbrauchen und was sie das in einem Volumentarif koste, und alle, die feststellen sie kämen mit dem Volumentarif besser weg als mit dem Festpreis des Flatrate-Tarifes, würden wechseln. Die für den ISP "günstigen" Kunden fielen also aus den Flatrate-Tarifen weg, es blieben nur noch die "neutralen" und die "teuren". Analog würden alle Gäste im Wirtshaus sich ausrechnen, was Essen a la carte sie koste, und nur noch die "ich esse Schnitzel bis ich platze"-Hungrigen würden am All You Can Eat teilnehmen.

Frage an Dich: Was würde dann mit den existierenden Flatrate-Tarifen und dem Schnitzel-All You Can Eat passieren? Könnte der Anbieter sie unverändert anbieten? Falls nicht, was würde sich an den Angeboten ändern?

(Nebenbei: Es haben sich hier auch kaum Wenigesser aufgeregt und über die Vielesser geschimpft (n00wins Beitrag). Stattdessen sieht man hier jedoch in vielen Beiträgen wie Vielesser (oder Leute, die sich das Vielessen zumindest als Option offenhalten wollen) sich aufregen, dass der Wirt beim All You Can Eat für den Festpreis nur noch 2 große Schnitzel sofort auftischen und danach lediglich ein kleines Schnitzelchen pro halber Stunde herausrücken will, statt wie bisher einen beliebigen Haufen großer Schnitzel sofort aufzutischen. Und dann gibt es die Leute wie mich, die die Position des Wirtes nachvollziehen können, nämlich dass es zum gegebenen Preis des All You Can Eat real nicht beliebig viele Schnitzel für jeden daran teilnehmenden Gast geben kann - in der Praxis funktioniert das All You Can Eat dennoch, weil eben nicht jeder Gast kostenoptimiert futtert bis der Wirt verarmt oder ihm die Schnitzel ausgehen).
 
@FenFire: Tja und jetzt die Frage an dich. Wieso wird sich darüber aufgeregt.

Ganz einfach, weil bei Drosselungen der Begriff Flatrate nicht mehr stimmt.

Eine Flaterate mit Drossel ist nichts anderes als ein Volumentarif.

Und wenn ein Kunde ein wenig normal ist, dann kämpft er für eine Flatrate,
um nicht wieder in die Internet Steinzeit zurückzufallen.
 
@andi1983: Eine Flatrate mit Drossel ist zumindest hinsichtlich des Preises immer noch "flat" - für den festen Preis erhält man ein unbegrenztes Datenvolumen (naja, halt begrenzt durch die maximale Datenmenge, die im Abrechnungszeitraum übertragen werden kann). Aber die Durchsatzrate ist nicht konstant. Nun suggeriert der Begriff "Flatrate", dass es keinerlei Abhängigkeit der Leistung vom Verbrauch gibt, insofern ist es keine Flatrate, richtig. Ob der Begriff "flat" vom Anbieter so genutzt werden kann, dass er sich lediglich auf den Preis und nicht auf die Durchsatzrate bezieht, und das juristisch auch zulässig ist, sei mal dahingestellt.

Aber ein Volumentarif wird die Flatrate durch die Drossel nicht. Der Anwender zahlt ja für den "Drosselpunkt" überschreitendes weiteres Volumen nicht, er kann weiterhin im Rahmen des festen Preises Daten übertragen. Allerdings geht die Durchsatzrate in den Keller. Insofern ist diese Tarifart in meinen Augen etwas Neues, weder eine (vollständige) Flatrate noch ein Volumentarif. Vielleicht bräuchte es hierfür einen neuen Begriff, in Ermangelung eines solchen würde ich selbst sie Flatrate mit Drosselung nennen (darin wird der kostenmäßige "Flat"-Charakter sowie die von einer Drosselung eingeschränkte Datendurchsatzrate ausgedrückt - vielleicht sogar noch präziser Preisflatrate mit Volumendrosselung? Dann wird's aber langsam unhandlich ;)).

"Ein wenig normale Kunden", das ist aber eine gewagte Forderung ;) Zum einen bemisst Du Dir offenbar selbst die Deutungshoheit über "normal" bei, zum anderen spielen sehr viele Faktoren bei Kundenentscheidungen eine Rolle, viele davon nicht rational. Und es ist ganz "normal", dass irrationale Faktoren an menschlichen Entscheidungen beteiligt sind ;)

Du hast meine Frage im übrigen nicht beantwortet.

Zu Deiner Frage an mich: Worüber genau aufgeregt? Ich selbst rege mich doch gar nicht auf über die aktuellen Preismodelle ;) (nebenbei bin ich bei einem Provider der nicht über Drosselung sinniert, und finde das gut :) Aber auch bei den Providern, bei denen Drosselungen laut überlegt werden, wäre ich wohl nicht persönlich betroffen, und das obwohl ich zumindest subjektiv nicht gerade wenig Internet nutze, incl. Online-Videothek - laut Routerstatistik üblicherweise zwischen 80 und 100 GB im Monat. Ok, 10 GB/Tag zur Drosselung könnte mich im Einzelfall bei der Erstinstallation eines großen Spieles über einen Downloadshop wie Steam, Origin o.ä. treffen).

Wie sähe denn Dein Modell aus? Echte Flatrates (keine Drosselung, nutzungsunabhängiger Festpreis). Gut. Auch wenn derzeit hinreichend Überkapazität der Netze vorhanden ist, wird bei steigendem Verbrauch (und dahin geht die Entwicklung, auch wenn die "Poweruser" anteilsmäßig evtl. irrelevant sind) irgendwann die Kapazität der derzeitigen Infrastruktur erschöpft sein. Die Anbieter werden investieren müssen. Entweder sie verdienen eh so gut, dass sie den Ausbau aus den laufenden Einnahmen finanzieren können, oder... Preissteigerungen? ("sorry Leute, die Flatrate bleibt absolut flat, aber sie wird jetzt teurer, da ihr so viel verbraucht dass wir neue Ausgaben haben").
 
Viele interpretieren die News irgendwie falsch. Das hat ja nicht mit der Drosselung von dem normalen Download via http (port 80 etc.) zu tun. Ich bin selbst KD Kunden (seit 3 Jahren) mit 100MBit und kann überhaupt keine Drosselung feststellen. Hab an manchen Tagen auch schon über 100GB geladen (Steam) und es wurde überhaupt nichts gedrosselt.
 
@Seth6699:
Installier dir mal WoW neu. Ich weiß nicht wie groß es jetzt ist, aber vor ein paar Jahren waren das schon über 40 GB. Und das geht nunmal nur über einen Torrent client. Andere Firmen machen es ähnlich, gerade bei den riesigen MMOs. Viele Crowdfunding Projekte laufen über Torrent (Filme, Spiele, etc).
Nur weil du keine Probleme hast, heißt das nicht, dass andere auch keine haben. Was soll dieses dumme "bei mir ist alles in Ordnung" Geschwafel immer? Kapiert ihr nicht dass ihr in einer Gesellschaft lebt?
 
@Freudian: Habe auch WoW und zuletzt Diablo 3 lange gespielt. Hatte bei den ganzen Downloads nie Probleme. Vielleicht bin ich ja wirklich die Ausnahme von der Regel. Aber selbst ein Kollege hat auch 100MBit bei KD und keine Probleme.
 
Liebe Mitleidenden was redet ihr denn da, ich arbeite bei Telefonica in der Netztechnik also xDSL PLattform 10 GB Transfer von einem Reseller wie 1und1 Easybell etc. kostet diesen anbietern 5.8 Cent Brutto derzeit. Leute glaubt den Dreck nicht wo Ihr lest oder hört.

Egal ob Telekom KD o2 oder sonst alle drossler es geht nur um eines mehr Geld zu verdienen. In den Netzausbau wandert davon wirklich rein gar nix. Dieses Geld wird an die Aktionäre als Divid. ausgeschüttet aus AMEN. ende.
 
Solche Drosselklauseln sind ja sinnbildlich für Deutschland, für unseren Internetstandort und untermauert ja noch das merkliche "Neuland"... wir wollen immer hoch hinaus, ständig überall mitspielen ganz vorne in den Rankings... sieht man sich aber mal die Gegebenheiten an, wie das Medium Internet durch federführende Firmen versucht wird zu etablieren, kriegt man doch das kotzen. Die Telekom baut nur lukrative Sektionen des Landes aus, Volumenbeschränkungen werden als Flat verkauft, usw. usw. Zu allem Überschuss kommt noch hinzu, dass insbesondere die Kabelinternetanbieter Kabel Deutschland, Kabel BW, Unity, Primacom, Telecolumbus und wie sie alle heißen, faktisch den dt. Markt. territorial aufgeteilt haben - sodass keine Konkurrenz herrscht und schon gar keine freie Wahl des Anbieters fürs Kabelinternet. Bedenkt man dann noch, dass die Kabelnetzbetreiber sich wie Wanzen und A-Kriecher an die Wohnungswirtschaft wanzen um ihren Dreck großflächig an den Mann zu bringen, hört man mit dem Kotzen gar nicht mehr auf... das sind sicher Luxusprobleme, aber andererseits auch irgendwie untragbare Zustände für ein Medium das unsere Zukunft bestimmt. wir sollen es nutzen (können) aber ja nicht zu viel... wobei das hier auch absurd ist, ich dachte je mehr man von etwas kauft, wird der Einzelwerks billiger? komischerweise zieht hier Angebot und Nachfrage was die Traffickosten angeht, überhaupt nicht. Es ist immer wieder erstaunlich, dass in vielen Sektoren die propagierten Gesetze des Marktes einfach nicht greifen... hier läuft doch was extrem falsch. Bei Volumenbeschränkungen macht VoD, Steam, Xbox Live digitale Spiele kaufen usw. ja richtig Spaß... solche Bremsen sind Wirtschaftsbremsen und sollten verboten werden, insbesondere dann, wenn territorial die Märkte zu monopolistischen Strukturen verkommen sind, gegen die sich Mieter kaum wehren können weil teils schon Bestandteil des Mietvertrages ist...
 
Früher oder später werden andere Kabel-Anbieter auch folgen. Es war immer so. Um mehr Geld von zahlenden Kunden einzunehmen. Und die Manager, Unternehmer bessern ihre Gehälter auf.
 
IHR SEID DAS VOLK! ALLE WEG VON KD, dann werden sie schon sehen :)
 
@citrix no.4:
Stimmt schon, nur leider haben viele keine andere Möglichkeit, weil es nur KD in ihrer Region gibt.
 
@citrix no.4: theoretisch ja, was machst du wenn der lokale Kabelanbietermonopolistenhaufen der einzige Breitbandanbieter ist, der im schlimmsten Fall sogar noch eine fixe Position im Mietvertrag mit TV Grundversorgung verankert hat? da kommst du nicht raus und das "die stimme des Kunden sagt was zu tun ist" zieht hier einfach nicht. perfide hat man hier jegliche Marktgesetzmäßigkeiten unterwandert und verkauft es in der jeweiligen Kabelbutzen-PR Abteilung als Vorteil für den Kunden... das ich nicht lache.
 
@citrix no.4: Geht bei Kabelanbietern nur leider nicht :/
 
Finde diese Drosselungen scheiße, aber mal im ernst, wofür verbraucht eine Privatperson mehr 60 GB am Tag? Bitte klärt mich auf!
 
@John Rambo: lade mal halo masterchief edition via xbox live als digitalen kauf. spiel 43 gb + 20gb patch für multiplayer... und wenn der download mal stecken bleibt und sich nicht Reusen lässt, dann hast du richtig spaß mit deinem low speed Internet
 
@Rikibu: XBox Live ist kein Filesharing-Dienst. Somit ist hier überhaupt keine Drosselung vorgesehen.
 
@Seth6699: filesharing ist aber (lt behauptung) nur bei kd, andere rechnen alles zusammen (O2) ... - also hat er vollkommen recht
 
@cptdark: In der News geht es um KD und nicht um O2, Telekom etc. Und wo schreibt "Er" von anderen ISPs gesprochen?
 
@Seth6699: 1. ja, in der news tut es das
2. "Finde diese Drosselungen scheiße..." - ist allgemein
3. ich zitiere hier mal rikibu nicht, aber auch er bezieht sich auf keinen speziellen isp
daher ist meine aussage nicht falsch
obendrein drosselt kd VORERST nur filesharing ...

4. und du weisst, welche protokolle etc xbox live benutzt?
 
@cptdark: zu 1,2,3: Du legst dir einfach die Dinge zurecht wie es passt. Warum sollte ich so eine diskussion führen wollen? Habe besseres zu tun. Du beziehst dich auf einen vorherigen Poster, aber kannst nichts zitieren und sagst, du hast trotzdem Recht. Yeah...right. Sowas Liebe ich. Gr8. zu 4. Google hilft: Es gibt genügend Leute, die das z.B. via Wireshark beobachtet haben. Das läuft alles ganz normal über Port 80. Also Standard-Webdownload. Microsoft entwickelt für Downloads keine eigenen Protokolle...wieso auch. Die anderen Ports sind für deren Spieledienst (443 etc). Voice-Chat läuft über UDP, weil kein ACK nötig ist.
 
@Rikibu: Dann lade ich die restlichen Sachen am nächsten Tag herunter.
 
@John Rambo: Viele Steamspiele die per P2P Daten herunterladen, und diverse dann noch Programmupdater, und dann benutzt meist mehr als einer die selbe Leitung.
 
@L_M_A_O: Steam ist kein Filesharing. Es geht, sagen wir es direkt, um den illegalen Kram den man früher mal Napster nannte ...
(ok, nehmen wir den Anteil von vielleicht 0,1% an legalen P2P mal aus....)
 
@densch: Das ist Quark, es gibt sehr viele Spiele die bei Steam auf P2P setzen und da man nicht weiß wie das bei KD geregelt ist, muss man diese Punkte schon erwähnen. Anderes Beispiel ist da noch der Battlenet-Launcher, der bei allen Spielen das P2P nutzt. Wenn man da ein WoW herunterlädt, dürfte man ja schon eigentlich die 10GB überschritten haben...
 
@L_M_A_O: Dann lädt man halt ein Spiel herunter anstatt 6 an einem Tag. Vielleicht kommt man sogar auf 2. Aber wenn man ein Spiel hat, spielt man das und nicht 6 Stück auf einmal. Lese hier immer noch kein gutes Argument.
Aber eins habe ich, in Zukunft werden Spiele sicherlich größer und könnte sein, dass die Internetanbieter da nicht mit ziehen. Das ist das einzige Argument was ich im Moment kenne.
Ob das aber nun als Filesharing durch kommt, das ist dann eine andere Sache.
 
Nach diesen Diskussionen stellt sich mir die Frage, warum es noch keine Flatrate beim Strom, beim Wasserverbrauch, Benzin an der Tankstelle oder bei der Deutschen Bahn gibt.
Auch in Gaststätten oder auf dem Oktoberfest in München wäre doch eine Flatrate eine schöne Geste: Warum 10 Euro für ein Glas Bier, wenn sich viele 100 Besucher billig volllaufen lassen können - aber wer bezahlt das dann mit der Spekulation, dass die meisten Besucher maßhalten und nur 2 Gläser trinken und nur einige Gäste 10 Maßkrüge austrinken?
 
@Grendel12: Kannst du jetzt nicht endlich mal aufhören virtuelles Datenvolumen mit richtigen Verbrauchsgegenständen zu vergleichen.

Arbeitest du bei Kabel Deutschland, weil sich die ganze News mit deinen sinnlosen Vergleichen durchzieht.

Wenn du 10 GB von Festplatte 1 auf Festplatte 2 kopierst, was entstehen dir da für große Kosten ?

Lese mal den Beitrag (20). Traffic kostet Provider Cent - Beträge. Wenn man z.B. der Telekom im Monat 40 Euro für einen DSL 16000 Anschluss gibt, aber nur DSL 6000 bekommt.
Dann rechne mal wie viel du für das Geld runterladen müsstest, damit die Telekom nicht draufzahlt. Da könntest du wahrscheinlich 20 TB laden.

Aber solche Leute wie dich brauchen die Unternehmen. Die sofort auf das große Jammern aufspringen und bereitwillig mehr zahlen, weil die Unternehmen ja soo arm dran sind.

Aber Hauptsache die Manager bekommen Millionen im Jahr.
 
@Grendel12: es gibt Flatrates bei Strom. Zumindest quasi. Dan Vorjahresverbrauch wird zu Grunde gelegt und im Folgejahr zur Berechnung genommen. Nachzahlung (und Rückzahlung) gibt es dann nicht.
 
>"Kannst du jetzt nicht endlich mal aufhören virtuelles Datenvolumen mit richtigen Verbrauchsgegenständen zu vergleichen."

Datenvolumen ist doch ein Verbrauch - beginnend mit dem damit unmittelbar zusammenhängenden Stromverbrauch. Oder meinst du, weil Datenverkehr nichts wiegt existiere es auch nicht wirklich und gäbe es nur in einer virtuellen Welt und man könnte es daher unbegrenzt verbrauchen?
Dann wäre auch Strom nur virtuell - den gibt es auch nicht gegenständlich (und ist auch keine gelbe Flüssigkeit, die in den Kabeln fließt, wie das ein bestimmter Anbieter gern behauptet.) Warum sollte ich also Strom bezahlen? Es wäre dann doch auch kein "richtiger Verbrauchsgegenstand" - er wiegt doch auch nichts.

Außerdem ist das auch eine Dienstleistung und auch die müssen gezahlt werden und das sollte eben nach dem tatsächlichen Verbrauch berechnet werden.
 
was ist wenn ich ein Spiel bei Steam / Origin mit 20-40gb laden muss, werde ich dann auch gedrosselt ? o.o
 
@MuttisJohnny: "Laden muss"? Muss man gar nicht. Ein Spiel mit 40GB(!) die man auch noch runterladen soll - sowas müsste verboten sein. Da müsste man nicht nur gedrosselt werden sondern vollständig für längere Zeit blockiert werden.
Korrekt ist, die Spiele legal zu kaufen. Dann bekommt man auch eine DVD oder eine CD dazu.
 
@Grendel12: ja, es müsste verboten sein, aber manche spiele gibts nicht mehr auf disc (du kaufst nur noch den code) oder z.b. der 18er DL bei der CBS ... hab ja hoffnung, das da mal was brauchbares bei ist ...jedenfalls musst du den auch laden
 
Kabel Deutschland hat eine Vertragsklausel über die DSL-Drosselung für Neukunden in Sachen Filesharing nun auch auf alte Verträge ausgeweitet.

Die Übertragungsgeschwindigkeit wird bei Filesharing auf 100 Kilobit pro Sekunde gedrosselt. Die Drosselung tritt aber nur dann in Kraft, wenn an einem einzelnen Tag zehn Gigabyte Datenvolumen erreicht worden sind.

Ein Sprecher von Kabel Deutschland äußerte gegenüber "Golem", dass die Drosselung nötig sei, um den Dienst aufrecht zu erhalten. Die Drosselung könnte allerdings auch für Spieler ein Problem werden, wenn Kabel Deutschland auch Steam oder ähnliche Anbieter als Filesharing ansieht.
 
@Deafmobil: eben ... und das dürfte nur eine frage der zeit sein ...
und letztenendes geht es hier zwar um KD, aber da es genügend andere gibt, die (auch) drosseln (wollen) gilt es für die ebenso
 
Kann die Kunschaft eigendlich auch die Zahlungen drosseln ???
z.B. nach 10€ drosselt sich die Zahlung dann automatisch auf 0,10€ ?

Schon merkwürdig das Firmen die AGB's immer zu ihren Gunsten ändern können ohne die Verträge ordnungsgemäß kündigen zu müssen.
Kunden können das auch nicht !
Verträge solten bindend sein ohne irgendwelche Änderungsmöglichkeiten für eine Seite
 
Nachdem ich auch einen Drosselbrief erhalten habe, habe ich dem Widersprochen und zum Inkrafttreten gekündigt. Kabel D hat geantwortet,
Wiederspruch erhalten. An Ihren Vertragsbestandteilen ändert sich nichts - es gelten damit weiteiterhin die bisherigen Allgemeinen Geschäftsbedingungen.
Allerdings bin ich kein Poweruser..deshalb gelten die neuen AGB`s es wohl auch nicht für mich. Hatte nur gehofft so möglichst schnell aus meinem Vertrag zu kommen. jetzt muss ich nur nochmal ordnungsgemäß kündigen ;)
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