Microsoft Office for Mac: Leak zeigt tiefgreifende Überarbeitung

Lange war es still um die Mac-Version von Microsoft Office. Doch nun wird deutlich, warum der Hersteller sich so viel Zeit ließ: Office for Mac 2015 ist gründlich überarbeitet und dabei der Windows-Version der Software sehr stark angepasst worden. mehr... Microsoft Office, os x, Office for Mac, Office 16, Outlook 16 Bildquelle: cnBeta Microsoft Office, os x, Office for Mac, Office 16, Outlook 16 Microsoft Office, os x, Office for Mac, Office 16, Outlook 16 cnBeta

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Ähnelt nun deutlich mehr der Windows Version.
 
Zum einen finde ich es echt super, dass es jetzt fast wie die Windows Version aussieht, zum anderen finde ich es etwas schade. Aber gut, ich hab keine OS X Geräte im Hause daher betrifft es mich nicht :)
 
@Knerd: Glaub mir die OSX Version ist leider nicht zu benutzen, ich hab eine VM auf meinen MacBookPro nur damit ich normal mit Office arbeiten kann.
 
@Knerd: Im Vordergrund sollte stehen, das man auf allen System das Gefühl hat das gleiche Produkt zu nutzen. Dieses Gefühl scheint nun etwas näher zu kommen.
 
@knirps: Nicht immer gut, siehe Smartphones ;)
 
Ich hoffe das Microsoft an der Performance geschraubt haben. das letzte Office war richtig träge. Kaum war das Dokument etwas größer, begann das ewige Laden. Weiterhin hoffe ich darauf, das nicht wieder ein eigenes Key-Binding benutzt wird ... viele Windows User nutzen in Excel F2 zum bearbeiten einer Zelle, in OS X geht das nicht :( Opfenoffice kann das ...
 
@Rumpelzahn: Wie ich das hasse wenn so Normale Systemfunktionen nicht funktionieren. Dann will man nen Ordner in nem Mailclient umbenennen und es gibt kein Shortcut sondern nur Rechtsklick Umbennenen
 
@-adrian-: Usecase: bearbeite 500 Zeilen deren Inhalt unterschiedlich ist und per Hand eingetippt, oder erweitert werden muss. 500 Mal die Hand von der Tastatur nehmen um einen Rechtsklick zu tätigen, einen Menüpunkt auszuwählen und wieder auf die Tastatur zu legen um weiter zu arbeiten; oder einfach nur F2 zu drücken und weiter zu Tippen. Auf die Dauer ist F2 einfach schneller und komfortabler.
 
Office für Mac 2011 ähnelt in vielen Dingen einem Mix aus den Windows Versionen 2003 und 2007.
eine ziemlich grauenvolle Umsetzung jedenfalls.

Mich hat es dazu gebracht, auf Pages, Numbers und Keynote umzusteigen - und siehe da: ich nutze jetzt auch die Windows Versionen von Office (2013) am Laptop meiner Frau kaum noch. Mit den iWorks-Programmen komme ich deutlich einfacher und schneller zu sehr guten Ergebnissen. Zwar haben die Programme weniger Funktionen als Office, aber für daheim und für mich als normaler Selbständiger ist's mehr als ausreichend.
 
@SteffenB: eben, du sagst es... Für dich als Selbständiger... Die meisten sitzen jedoch in Firmen und da sind diese Produkte nicht zu gebrauchen.
 
@b.marco: das ist korrekt - betrifft aber von den Funktionen eigentlich nur Excel.

Und natürlich gibt es kein Outlook, in dem E-Mails, Termine, Kalender, Notizen, Kontakte zusammengefasst sind, sondern nur Einzelanwendungen. Das ist ziemlich suboptimal. Man kann natürlich auch mit den Einzelanwendungen am Mac arbeiten, denn die sind gegenseitig gut integriert. Ist aber schon umständlicher. Für mich o.k. - in Firmen wäre es ein Problem.

Wobei der Trend ja eh weg von Outlook und Co. zu firmeneigenen Kommunikationsplattformen geht.
 
@SteffenB: was meinst du mit firmeneigenen Kommunikationsplattformen? So etwas wie Yammer? Das wäre nämlich auch Outlook integriert. Jedoch für die Kommunikation nach aussen, denke ich wird Email noch eine lange Zeit Standard bleiben.

Was bei iWorks auf alle Fälle ebenfalls nicht funktioniert, sind sämtliche Integrationen (AddOns). Wir nutzen zum Beispiel Dynamics CRM und SharePoint. Beides ist in sämtlichen Office Produkten integriert. Oder LinkedIn?! Kannst du damit Serienbriefe erstellen?!
 
@SteffenB: Sehe ich genauso. Nicht nur die Oberfläche lässt zu wünschen übrig, sondern auch die Performance. Für den Heimanwender ist iWorks mehr als ausreichend.
 
@Blauer Pfeil: Außerdem nerven mich die von Windows bekannten - und eigentlich mit allen anderen Programmen unter Mac überflüssigen - dauernden Sicherheit-Updates. Mittlerweile das 4. Sicherheit-Update für das 4. Update von Office für Mac.
 
@SteffenB: Und nicht nur das... Auch diese grausamen Automatismen, die man zwar abschalten kann zu Hause... aber woanders sind die Funktionen immer standardmäßig drin... Das nervt... Dann diese ständige Klickerei und Sucherei... Könnte noch andere Dinge nehmen, die im Office-Alltag schlicht hinderlich sind.
 
@SteffenB: Office hat halt gemeinsamen Code zwischen Windows und Mac und die Windows Version dürfte eeetwas weiter verbreitet sein als iWork. Insofern ist da auch das Angriffsszenario ein ganz anderes. Die organisierte Kriminalität schießt sich jetzt ja erst einmal so ganz langsam auf OS X selber ein. Bis man dann verstärkt nach iWork Lücken sucht, wirds noch etwas dauern. Das heißt aber nicht, dass die Code-Qualität irgendwie besser wäre.
 
@der_ingo: Eben. Da wird's auch nicht weniger Lücken geben, die werden nur seltener (öffentlich) bekannt, und daher auch seltener gefixt.
 
@der_ingo: alle Programme aus dem App Store laufen in einer Sandbox und können das Mac OS X System somit nicht angreifen.

Bei Office ist das anders. Die Sicherheitslücken dort schlagen natürlich durch.

Das hat also nix mit der Verbreitung zu tun. Nebenbei: für Windows gibts ungefähr 1.500.000 Viren, für Mac etwa 40. Bei über 20 Millionen verkauften Macs jedes Jahr kann man auch nicht wirklich von geringer Verbreitung sprechen.

Nebenbei gibts als weitere Sicherheitsmassnahmen in Mac OS X (was gibts unter Windows?) den Gatekeeper und FileVault. Gatekeeper sorgt dafür, dass unter OS X nur solche Apps installiert werden können, die per Signatur eindeutig von einem (von Apple überprüften) vertrauenswürdigen Entwickler stammen.Mit Filevault schützt die Festplatte vor unerlaubten Zugriffen schützen, beispielsweise wenn der Mac gestohlen wird. Dafür greift Apple auf den Krypto-Standard XTS-AES mit einer Schlüssellänge von 128 Bit zurück.

Sprich: Mit dem Laufen der Apps in der Sandbox, mit Gatekeeper und mit FileVault ist das System einfach um Längen sicherer als Windows.

Was es noch an Sicherheit gibt:
Address Space Layout Randomization ist eine Technik, die die Ausnutzung von Sicherheitslücken in Computersystemen erschwert. Durch ASLR werden Adressbereiche den Programmen auf zufälliger Basis zugewiesen, wodurch das System praktisch nicht mehr deterministisch ist. Dies soll Angriffe durch Pufferüberlauf verhindern.
Execute Disable schützt den Speicher vor Angriffen.

So weit ich weiß, gibt es außerdem KEINEN gemeinsamen Code zwischen der Windows und der Mac Version von Office. Diese soll aber für die neue Version der Mac Version geplant sein. Ob das noch so ist - keine Ahnung.
 
@SteffenB: Software Restriction Policies bzw. AppLocker sind unter Windows seit Jahren verfügbar, BitLocker ebenfalls. ASLR und XD sind auch nicht neu und unter Windows schon seit Jahren genutzt.
Und auch unter Windows sind Store Apps speziellen Restriktionen unterlegen.

Bei etwa 300 Mio verkauften Windows PCs pro Jahr sind diese einfach ein interessanteres Ziel als die im Vergleich doch eher wenigen Macs.

Ich weiß nicht, wie viel Code Office für Mac und Windows teilen. Zumindest sehe ich es nicht als negativ an, wenn Microsoft auch fürs Mac Office Updates zur Fehlerbehebung rausbringt. Dass sich jemand darüber aufregen kann, ist für mich eher verwunderlich. Schlimmer wären keine Updates. Fehlerfreie Software gibt es schließlich nicht. Regelmäßige Updates besagen nicht, dass der Code schlecht ist, sondern dass man sich um den Code kümmert.
 
@der_ingo: das stimmt, aber die Umsetzung ist immer so eine Sache.

Bitlocker nutzt AES mit 128 oder 256 bit Verschlüsselung ; OS X XTS-AES mit 256 + 128 Bit Verschlüsselung (=384 Bit aus 2 Schlüsseln), schon sicherer, oder. Außerdem ist Bitlocker erst seit Windows 8 für normale Benutzer integriert. Vorher war es nur Teil der teuren Professional und Ultimate Versionen.

Sandboxing ist ja wohl was anderes als "Restriktionen für Apps im App Store". Jedes Programm bekommt eine eigene Sandbox und kann weder auf die von anderen Programmen noch auf andere Teile des Systems zugreifen. Die Öffnen- und Speichern Dialoge laufen in einem eigenen Prozess ab, der nicht mehr Teil des Programms ist. Das Programm selbst hat keinen Zugriff auf die Festplatte oder Dokumente...schon eine andere Liga, oder?

Und dann wäre da noch der Dos-Unterbau im Vergleich zum Unix-Unterbau.
 
@SteffenB: DOS Unterbau...jetzt wirds lächerlich.

Ist ja schön, wenn Apple endlich in Sachen Sicherheitsfunktionen etwas aufgeholt hat. Sie hatten wohl auch einiges aufzuholen. Mal als Beispiel:
"OS X has improved considerably over the past few years, and is now nearly as inherently secure as the latest versions of Windows,"
http://www.infoworld.com/article/2610191/mac-os-x/a-clear-eyed-guide-to-mac-os-x-s-actual-security-risks.html

Es gibt noch einiges an Artikeln in der Richtung. Liest mal als Apple Fan halt nicht so gerne.

Vielleicht möchtest du dich auch noch ins Thema "Application Sandboxing in Windows 8" einlesen. Da wirst du überrascht sein, was Windows doch so alles kann, obwohl du immer dachtest, dass so etwas nur bei Apple ginge.

Dass Apple Fans immer denken, Apple hätte alles erfunden und wäre allen Anderen Lichtjahre voraus, ist nicht neu. Das "reality distortion field" wirkt noch immer. Betrachtet man die Themen ohne rosa Apple Brille sieht es dann doch deutlich anders aus. Zum Glück.
 
@der_ingo: naja, wir könnten jetzt ewig streiten.
Fakt ist, dass es die Sachen bei Apple schon deutlich länger gibt und sie jedes Jahr verbessert werden. Microsoft macht im Moment vieles richtig, indem sie den gleichen Weg beschreiten (Themen: Sicherheit, Updatezyklen, AirPlay-Derivat, wieder getrenntes GUI für Mobil und Desktop).

Natürlich macht Apple auch Fehler - und nicht zu knapp. Sie lernen, aber relativ schnell daraus und spätestens 12 Monate später mit der nächsten Version (meistens schon einige Wochen später) sind die Dinge deutlich verbessert.

ich könnte dir jetzt auch diverse Artikel von erfolglosen Hackerversuchen und Lobeshymnen von Sicherheitsfirmen zu Mac liefern.

Aber lass es uns lassen - ist doch gut, wenn jeder sein System für gut und sicher hält.
 
@SteffenB: aber da ist es ja wieder. Es ist für dich Fakt, dass es "die Sachen" bei Apple schon deutlich länger gibt. Völlig egal, was man dir aufzählt, Apple hatte es angeblich vorher, war natürlich wegweisend, hat es erfunden, alle anderen haben es hinterher abgeschaut, was auch immer. Das hat nichts mit Streit zu tun, das ist eine gewisse Realitätsverweigerung.
 
@der_ingo: dito. Gilt wohl für uns beide. Und Ende. bin jetzt im Urlaub. Tschüss.
 
Ich arbeite schon seit 2011 mit der MacOSX Version des Office. Bisher keine großen Probleme gehabt. Deshalb freue ich mich schon auf die neue Version, die der Windows-Version ähnelt und sich syncronisieren lässt. Auch freue ich mich auf die native Retina Unterstützung. Auf dem neuen iMac wird sich damit sicherlich super arbeiten lassen. Aber wir werden ja sehen...
 
Dass die Menüleiste noch gefüllt ist, und ich nicht auch noch auf osx gezwungen bin, ribbon zu verwenden, beruhigt mich.
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Video-Empfehlungen

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter