iPod classic: Ende kam, weil Apple keine Bauteile mehr finden konnte

Apple-Chef Tim Cook verriet in einem Interview, warum das kalifornische Unternehmen den MP3-Player iPod classic eingestellt hat oder besser gesagt einstellen musste: Apple fand zuletzt nicht mehr genug (günstige) Komponenten dafür, auch war ... mehr... Apple, Ipod, Classic Bildquelle: Apple Apple, Ipod, Classic Apple, Ipod, Classic Apple

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Ein großes Stück Computergeschichte. Dank dem iPod wurde all unser Leben revolutioniert.
 
@LastPlace: Nein. Habe so ein Ding exakt ein Mal für ca. 20 Sekunden bei einem Freund bedient. Das dürfte für eine Lebensrevolution nicht gereicht haben.
 
@DON666: Ich denke LastPlace bezieht sich eher darauf, dass Musikdownloads wohl erst durch den iPod Salonfähig wurden und sich Plattenlabels nur wegen dem strengen Kopierschutz dazu durchringen konnten, ihre Musik abseits von CDs anzubieten.
Darauf folgten dann die Kopierschutz freien MP3s und schliesslich das Streaming.
 
@gutenmorgen1: Ich denke eher, dass LastPlace der Bruder von TiKu aus der Umgekehrtdimension ist. Mehr nicht...
 
@gutenmorgen1:
"Ich denke LastPlace bezieht sich eher darauf, dass Musikdownloads wohl erst durch den iPod Salonfähig "

Das eigentlich "revolutionäre" war weniger der iPod, sondern iTunes, als erster Label-übergreifender MP3-Store!
 
@gutenmorgen1: Musikdownloads wurden wohl eher durch Napster und Kazaa salonfähig. Jedenfalls kenne ich außer ein paar DJs niemanden, der sich je mp3-Dateien gekauft hätte. Wenn irgendwas den Musikmarkt revolutioniert hat dann Spotify und Co!
 
@nicknicknick: Spotify? Und warum? Als Revoluzzer setze ich dann mal das Radio ein.
 
@gutenmorgen1: Weil man für eine geringe Gebühr den gesamten Katalog nutzen kann. Für mich sind 8 Euro im Monat deutlich attraktiver als 1 Euro pro Lied, und wenn ich mich so umhöre habe ich das Gefühl, dass viele Menschen das ähnlich sehen!
 
@DON666: Ich habe nie einen iPod gehabt und doch hat er mein Leben revolutioniert. Der iPod machte nämlich P3-Player haus- und hoffähig. Wer kann schon sagen, ob ohne den iPod heute fast jedes Billigradio mp3-fähig wäre? Bis zum iPod war MP3 eher eine Insidergeschichte, erst dieses Gerät bereitete den Weg zu den Massen.
 
@Der Lord: Siehe [re:3] von der_ingo. Das beantwortet es. Mich hat so ein iPod sogar damals kurzzeitig mal gereizt, und zwar wegen der eingebauten Festplatte und der entsprechenden Kapazität, andererseits war mir so ein Teil VIEL zu teuer.
 
@DON666: Es geht nicht um die Existenz sondern um die Verbreitung. Gutenmorgen hat es eigentlich besser formuliert. Der iPod machte die legalen Musikdownloads haus- und hoffähig.
 
@Der Lord: Der iPod war einfach zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Vor ihm gab es schon einige Playe. Die ersten iPod-Generationen waren Mac-Exklusiv. Als der iPod zum Massenprodukt wurde (USB + Windows), gab es schon ziemlich viel Konkurrenz.
 
@Der Lord: Wenn ich mich recht daran erinnere, nutzte der iPod die längste Zeit seines Lebens das Format AAC mit FairPlay-Kopierschutz, um so einen Lock-In-Effekt zu erzeugen. Erst ab 2009, als die Kartellwächter die Marktmacht iTunes' zu untersuchen begannen, wurden auf iTunes MP3s verkauft. Und Apple lies sich dabei als Bekämpfer des (eigenen) DRMs feiern. MP3 bekam man überall. Außer bei Apple. MP3-Player gabs lange bevor Apple selbst auf MP3 setzte. Und sie waren auch erfolgreich.
 
@Friedrich Nietzsche: Das mit dem Format stimmt. Aber hätte das mit den legalen Downloads (unabhängig vom Format) nicht einer vorgemacht, hätte es nie Telekoms Musicload mit den hässlichen WMA-DRM-Files oder Amazons MP3-Shop gegeben. Oder Amazon hätte es vorgemacht und Apple wäre hinterhergerannt. Da aber Apple nun mal schneller war, dürfen sie sich auch mit den Lorbeeren schmücken, dass der iPod das Musikleben irgendwie revolutioniert hat.
 
@LastPlace: Ich hatte nie einen. Hab aber nen Shuffle rumliegen..
 
@Lloyyd: Verstand nie warum man sich einen Shuffle holte, gab auch günstigere Geräte ohne Bildschirm
 
@LastPlace: ich hatte nie einen iPod, aber lange vorher schon einen tragbaren MP3 Player. Wo genau war jetzt die Revolution?
 
@der_ingo: Musikdownloads (erst recht ohne DRM) würde es in der Form ohne iPod heute nicht geben.
Apple hatte einfach die Eier sich damals mit der gesamten Musikindustrie anzulegen.
Wir würden noch heute kopiergeschützte CDs kaufen dürfen, und für die Nutzung im Autoradio oder MP3-Player noch mal extra an SonyMusic etc. zahlen dürfen.
Darum geht es, nicht um das Gerät an sich.
 
@JK_MoTs:
Richtig!

Player gab es auch vorher schon.
Die "Revolution" war iTunes als erster Label-übergreifender MP3-Store.
 
@JK_MoTs: Nö. Erstens war es nie ein Problem so eine "kopiergeschützte" CD zu rippen und als echte Audio-CD zu brennen, der Kopierschutz funktionierte nur bei aktiviertem AutoPlay, sonst nicht (jedenfalls bei allen CDs, mit denen ich zu tun hatte). Und wenn es heute immer noch nur kopiergeschützte CDs statt Spotify & Co. geben wurde, dann würden wir einfach weiter mp3 aus dem Netz laden wie wir das vor dem iPod auch gemacht haben, warum sollte sich hier etwas ändern?
 
@der_ingo: hätte dieser das richtige Konzept gehabt, hätte dieser den Markt dominiert. Apple baut keine Produkte als erster. Sie verstehen Hard und Software, benutzbarkeit und das Ökosystem herum so gut zu konstruieren, dass die Produkte enorm attraktiv sind. Und eben solche Produkte setzen sich dann durch. Nicht der erste MP3 Player, sondern der mit dem besten gesamt Konzept. iPhone, iPad, apple watch, Apple Pay. Da sind sie auch nicht die ersten im Markt. Aber eben die mit dem stimmigsten Gesamtkonzept.

Meiner Mutter habe ich mal ein Standard MP3 Player vor langer Zeit geschenkt. Hab ihn ihr ewig erklärt. Wie was geht, wie man Songs drauf bekommt. Konntest du vergessen. Das Teil vergammelte in ihrer Schublade. Jahre später versuchte ich es nochmal. Mit einem iPod nano. Hab ich ihr erklärt. Mit dem Teil rennt sie ständig rum. Weil diese Geräte für nicht technisch affine Menschen verständlich und benutzbar sind. Und die meisten Menschen sind nun mal nicht Technik affin.
 
@Hinweis: Aber einen Fernseher konnte deine Mutter damals schon bedienen, oder? Ich meine ja nur, spielt ja in der gleichen Liga...
 
@klein-m: Genau, man musste sich ja damals die Filme und Sendungen am PC illegal von CD rippen oder mit dem 56K-Modem von Kazaa & Co. ziehen, selber sortieren, und auf den Fernseher kopieren.
 
@gutenmorgen1:

Was hat das mit der Bedienweise eines Produktes zu tun, von der er meint, dass es seiner Mutter zu kompliziert war? Die Tasten sind jetzt nun bei einem Standrard-MP3-Player anders? Play-Knopf? Anderes Symbol? Stop-Taste? Anderes Symbol? Sind die nicht alle gleich?

Und offenbar war ja das Song-Beschaffen ja nicht das Problem, davon schreibt er ja nichts...

So, der nächste Versuch...
 
@klein-m: Aha, und was macht man mit einem MP3-Player, den man zwar einschalten kann, es aber keine Musik zum abspielen gibt?
Nicht die Bedienung des Players war das Problem für technisch nicht versierte Menschen, sondern wie man ihn mit Musik befüllt.

Das hat erüberigens auch erwähnt:
"Hab ihn ihr ewig erklärt. Wie was geht, wie man Songs drauf bekommt. Konntest du vergessen."
 
@gutenmorgen1: Wie du selber zitiert hast, waren die Songs ja da, das Draufkopieren hat halt nur Probleme gemacht.
Was willst du mir jetzt eigentlich erklären, dass er ihr iTunes erklären konnte, aber nicht wie strg+c und strg+v funktioniert??
 
@klein-m: Er hat ihr erklärt, wie man Songs drauf bekommt. Ja, dann waren Songs drauf. Und weiter? Wie bekommt man alte runter und neue wieder drauf?
Und vor allem, wo bekommt man die neuen Songs her?

Dass es an den drei Tasten des Players gescheitert sein soll, ist ja offensichtlicher Käse.
 
@gutenmorgen1: "Wie bekommt man alte runter und neue wieder drauf?"

Der erste Punkt ist wohl weniger schwerwiegend als das raufbekommen und der zweite unterscheidet sich nicht vom zweiten Satz deines Kommentares.

Wie gesagt, das Herbekommen schien ja damals ja gar nicht das Problem gewesenz zu sein. Wieso reitest du also so drauf rum?
 
@klein-m: Du hast geschrieben, "Hinweis" hätte geschrieben, es wäre am Bedienkonzept gescheitert, ich habe behauptet, dass es daran gescheitert ist, die Musik auf das Teil zu bekommen.

Und das Herbekommen der Songs war das Problem weil CDs noch einen Kopierschutz hatten und Tauschbörsen auch damals schon illegal waren.

Das hat der iPod damals besser gemacht als alle anderen MP3-Player, was auch seinen Erfolg erklärt.

Das klingt für mich logischer, als dass es an drei Tasten gescheitert sein soll.
 
@gutenmorgen1: "Hab ihn ihr ewig erklärt. Wie was geht, [...]. Konntest du vergessen."

Und wo lage ich da falsch?
 
@klein-m: In der [...] steht: "... wie man Songs drauf bekommt".
Das war damals mit Abstand das grösste Problem, nicht die Bedienung des Geräts, das sich wohl deutlich leichter als eine Fernbedienung bedienen lässt.
 
@gutenmorgen1: Strg+C & Strg+V war damals nicht schwieriger als irgendwas mit iTunes auf den Spieler zu kopieren.

Was wiederholst du dich eigentlich zu dem Thema eigentlixh??
 
@klein-m: Wo machst du denn Strg+C?
 
@gutenmorgen1: Da, wo ich was kopieren möchte. Funtkioniert nich nur im Windows Explorer (Grafikprogramm, Audioprogramme, etc.).
Wenn du platformübergreifend meinst, dann rede ich vom Kopieren (und STRG+V = Einfügen).
 
@klein-m: Kannst du mir vielleicht den Pfad nennen, wo die immer aktuellen Lieder liegen, die ich dann per Strg+C und Strg+V auf meinen MP3-Player kopieren kann?
Ich habe hier zwar einen Ordner "Musik" aber da sind nur eine Handvoll alter Schinken drinnen.
 
@gutenmorgen1: Das ist doch gar nicht der Punkt im Originalpost gewesen! Was willst du mir eigentlich die ganze Zeit versuchen zu erklären? Wie oft muss ich es dir noch sagen?
 
@klein-m: Was ich dir versuche zu erklären ist, dass deine abfällige Bemerkung: "Aber einen Fernseher konnte deine Mutter damals schon bedienen, oder? Ich meine ja nur, spielt ja in der gleichen Liga..." vollkommen daneben war, weil es nicht um die Bedienung eines Gerätes (MP3-Player vs. Fernseher vs. iPod) ging.
Es ging um die gesamte Handhabung von der Beschaffung der Musik über die Verwaltung der Playlisten bis zur Übertragung auf das jeweilige Abspielgerät.
 
@gutenmorgen1: Nur blöd, dass es weder um die Beschaffung der Musik noch um die Handhabung der Musik ging, in dem was er im 2. Teil seines Kommemntares uns glauben lassen wollte.
Zum wiederholten Male: Was hast du für ein Problem?
 
@LastPlace: Najaa, was war denn der iPod Anderes als ein schöner, teurer MP3Player mit Zusatzfunktionen? Inwiefern, und was, hat er revolutioniert?
 
@TYPH00N: Praktisch den ganzen damaligen Musikmarkt:
http://blog.wiwo.de/look-at-it/2011/10/23/apple-ipod/
 
@LastPlace: "Dank dem iPod wurde all unser Leben revolutioniert." Wie viel hat dir Apple für den Satz gezahlt?
 
@LastPlace: Genau, ab dem iPod musste man sich mit solchem Binärmüll wie iTunes herumschlagen. Vorher konnte man MP3-Player bequem als externen Datenträger befüllen.
 
@TiKu: Binärmüll. Das Wort kommt in mein Wörterbuch! Besten Dank dafür :)
 
@TiKu: Das konnte man auch nach iTunes aber nicht MIT iTunes. Als der Kopierschutz WEGEN Apple gefallen ist, konnte man jeden x-beliebigen MP3-Player mit legaler Musik befüllen. Vorher konntest du deine MP3s nur illegal von Kopierschutzversäuchten CDs rippen oder illegal aus dem Netz saugen.
Gerne erinnern wir uns noch an Meldungen wie diese:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Sony-BMGs-Kopierschutz-mit-Rootkit-Funktionen-143366.html
 
@gutenmorgen1: Mit kopiergeschützten CDs musste ich mich nie rumärgern, weil der Kram bei meinen bevorzugten Genres nie nennenswerte Verbreitung gefunden hat.
 
@TiKu: Ich auch nicht, weil ich mir damals noch keine CDs gekauft habe. Erst als der Schwachsinn abgeklungen ist, habe ich meine kleine Sammlung aufgebaut. Darum geht es ja auch nicht, wich wollte nur zeigen, mit welchen Mitteln die Musikindustrie damals gearbeitet hat.
 
@TiKu: iTunes als Binärmüll zu bezeichnen zeigt einfach nur, dass du dich damit nie auseinandergesetzt hast, weil es für dich einfach immer nur die Ordnerstruktur gab, typisch für DOS (ehemals) und Windows-User.

Apples Bemühungen gehen seit jeher dahin, dass man sich mit dieser Ebene nicht mehr herumschlagen muss und alles in einer einfachen Bibliothek zu finden ist.

Das Problem für viele war: die meisten gezogenen und gerippten MP3s aus den 00ern hatten keine Tags, man fand deshalb in iTunes immer das schöne unbekannte Lied eines unbekannten Interpreten... und deshalb war iTunes einfach mal generell "sche!ße"...
 
@ZappoB: Jedes mal wenn man Windows neu installiert, oder mit einem iTunes update was schief geht, und man danach seinen iPod von grund auf neu befüllen muss weil die Medienbibliothek des Computers nicht mehr passt weiß man was für ein Müll iTunes eigentlich ist...
 
@ZappoB: iTunes ist Müll, weil es gefühlt ein zweites Betriebssystem ist, und weil es unnötig Steine in den Weg legt. Warum z.B. kann man damit nicht mal eben einen fremden iPod befüllen?
 
@TiKu: Auch wenn es vergebene Liebesmüh sein wird hier die Erklärung: iTunes ist sozusagen der Bibliotheks-Master und alle DEINE Geräte sind die Slaves. Das hat den Vorteil, dass alle Statistiken (Playcount, Hinzugefügt am, letzte Wiedergabe, letztes mal übersprungen, Anzahl übersprungen, Wertung, u.s.w. ) zentral gesynct werden egal wie viele Abspielgeräte die Master-Bibliothek nutzen. Das kannst Du nutzen um so abgefahrene Dinge zu tun wie: "Spiele mir alle meine Lieblingslieder die ich in den letzten 3 Monaten neu hinzugefügt habe und die ich seit 3 Tagen nicht gehört habe und noch nie übersprungen habe" und das funktioniert dann sogar auf allen Deinen Geräten übergreifend - Nur so als Beispiel. Das kann natürlich nicht funktionieren wenn die Abspielgeräte keine Slaves mehr sind und Du dort die Daten wild manipulieren kannst. Daher kannst Du einen iPod nicht an ein beliebiges iTunes anschließen. Wenn Du also Musik tauschen möchtest (was definitiv geht), dann geht das von PC zu PC und von iTunes zu iTunes - nicht von iTunes zu (fremden) iPod. Ich für meinen Teil finde das Prinzip super und bin froh meine Musik schon lange nicht mehr in Ordnern von Hand zu verwalten.
 
@Givarus: das Prinzip ist spätestens dann nicht mehr super, wenn man das Betriebssystem neuinstallieren muss oder einfach einen neuen PC hat und man dann mit dem Befüllen von seinem iPod/iPhone/iWasauchimmer von vorne beginnen darf, weil alles drauf zwangsgelöscht wird.
 
@Link: also ich nutze iTunes seit 2007 ohne auch nur ein einziges Mal irgendetwas zwangslöschen zu müssen. Ich mache regelmäßig Backups und meine iTunes Bibliothek hat diverse Rechner, Betriebsysteme und Updates gesehen. Sogar ein Umzug von Windows zum Mac war dabei. Also ich sehe das Problem nicht.
 
@Givarus: keine Ahnung, ich müsste mal wegen Hardwarefehler ein altes Windows-Backup ohne iTunes zurückspielen, danach weigerte sich mein iPhone neue Lieder anzunehmen ohne dass ich erst alles löschen musste.
 
@Link: Sicher, ist die iTunes "Master"-Bibliothek weg und muss ganz neu angelegt werden sind die "Slaves" auch nicht mehr zu syncen. Das ist das Prinzip. Aber wenn man seine iTunes Bibliothek sichert (also alles im iTunes Ordner), dann passiert das eben auch nicht.
 
@Givarus: das ist aber ein idiotisches Prinzip, gerade wenn man wie ich iTunes lediglich dazu benutzt um mp3s vom Dateimanager per Drag&Drop über iTunes auf sein iPhone zu kopieren. Der sollte nichts synchronisieren sondern lediglich paar neue mp3s dazukopieren, iTunes hätte auch alles vom iPhone in die (leere) Bibliothek aufnehmen können ohne dass man es löschen muss, das sollte doch technisch machbar sein, oder ist das zu viel verlangt? Man muss ja auch darauf erstmal kommen, dass man irgendwelche Einstellungen von einem Programm, was man für simpelste Dateioperationen verwendet, sichern soll, nur damit man nicht erneut in stundenlanger Arbeit seine mp3-Sammlung bzw. ausgewählte Teile davon auf sein Handy kopieren muss. Sehr benutzerfreundlich gelöst.
 
@Link: Bist Du nicht in der Lage, vor dem Installieren eines neuen Betriebssystems die iTunes-Bibliothek zu sichern? Nach dem Neuinstallieren einfach wieder zurückkopieren, iTunes starten und alles ist da. Es ist absolut unnötig, "stundenlang" sein Handy / iPod neu zu befüllen.
 
@TiKu: Natürlich kannst Du mit "Deinem" iTunes auch fremde iPod, iPhone oder iPad befüllen. Habe ich schon öfters gemacht, für meine Frau, für deren Mutter ... ohne Probleme.
 
@iPeople: wo hab ich denn geschrieben, dass ich dazu nicht in der Lage bin? Ich bin schlichtweg nicht draufgekommen, dass es nötig sein könnte, eine praktisch nicht vorhandene Bibliothek zu sichern (da ist ja nichts drin unter "Meine Musik", wenn man alles nur per Drag&Drop aufs iPhone schiebt), ist ja schließlich auch bei keinem anderen Handy oder MP3-Player nötig, die melden sich als Laufwerk, man schiebt was rauf und nächstes mal ist es immer noch da, egal wie oft man inzwischen das OS neuinstalliert hat. Idiotische Lösung. Punkt.
 
@iPeople: ach, und verräts du uns, wie man fremde iGeräte befüllen kann? Ich hab ja damals nach sowas gegoogelt und nichts gefunden.
 
@Link: Kann ich schon verstehen, dass man da nicht drauf kommt, wenn man es so wie einen Dateimanager benutzt/benutzen will. Es ist aber ein anderes Prinzip und da muss man sich drauf einlassen, um die Vorteile zu erkennen. Ich habe glaube ich 1,5 Jahre "Überwindung" gebraucht, bis ich mich komplett von meiner seit den späten 90ern gepflegten Ordnerstruktur verabschiedet habe und das manuelle Dateimanagement meiner Musik komplett sein gelassen habe. Bereut habe ich es seit dem keinen einzigen Tag! Aber heute sind wir ja schon wieder 2 Schritte weiter mit Spotify und Co. von daher ist das Thema eh schon fast veraltet. :-)
 
@Givarus: ich hab mein 3GS schon ca. 4 Jahre, bis jetzt hab ich keine Anzeichen einer Überwindung bei mir beobachtet, eher noch mehr Abneigung und Verzweiflung. Das iPhone finde ich wirklich toll, aber jedesmal wenn ich iTunes verwenden soll, könnte ich mich nur aufregen. Deshalb bin ich froh, dass ich Apps auch ohne das Teil installieren kann und mittlerweile dank iCloud fürs Backup nicht mehr sehen muss. Wenn man bloß noch Musik ohne das Teil kopieren könnte...

Ich habe im Übrigen auch schon vor iTunes mit Medienbibliotheken experimentiert, es hat sich bis heute mir nicht erschlossen, wozu die gut sein sollen: alles, was die können, kann ich mit einer vernünftigen Ordnerstruktur und Mp3tag genauso gut erledingen und behalte die volle Kontrolle darüber, was mit den Dateien geschieht. Und der Aufwand ist jetzt nicht wirklich höher. Und das wichtigste daran: ich bin nicht an eine bestimmte Software gebunden, wenn die Dateien einmal richtig benannt und getagt sind, ist diese "Bibliothek" zu wirklich jedem Player kompatibel, kann ganz nach Lust und Laune verschoben oder kopiert werden und, und, und.
 
@Link: Ertstens kannst Du Musik auch per MyPhoneExplorer ohne iTunes auf Dein iPhone packen. Zweitens: Warum regst Du Dich auf, iTunes hätte irgendwas böses gemacht, wenn es lediglich an Deiner fehlbedienung lag? Drittens, wenn Du Deine Bibliothek nicht sicherst, ist das nicht fehler von iTunes. Auch wenn Du den Haken "Medien in die Bibliotek kopieren" nicht gesetzt hast, gibt es die Datein "iTunes Library Extras.itdb, iTunes Library Genius.itdb, iTunes Library.itl, iTunes Library.xml" im Home-Ordner (auch bei Windows), welche sämtliche Konfigurationen und Pfade zur Bibliothek enthalten. Du setzt also offenbar ein System neu auf, komplett ohne vorher den Home-Ordner zu sichern. das ist aber nunmal Dein Pech.

Einen "fremden" iPod kannst Du ganz einfach befüllen, indem Du iTunes auf Deinen rechner unter einem anderen Nutzerprofil startest. Nicht die feinste Art, aber zu sagen, es geht nicht, ist eben nunmal falsch.

Und nochwas, ich stimme Givarus zu, auch ich habe mich jahrelang mit den blöden ordnern rumgeschlagen. Aber mit dem Wechsel von Android zu iOS habe ich schnell gemerkt, wie einfach es ist: MP3, Bücher, Dokumente einfach mit der Maus auf das iTunes-Icon ziehen, der rest wird automatisch per WLAN erledigt. Also einfacher gehts nun wirklich nicht.
 
@iPeople: das Problem des iTunes-Zwangs wird auch nicht durch MyPhoneExplorer gelöst und ich lehne mich vermutlich nicht zu weit aus dem Fenster, wenn ich behaupte, dass auch so kopierte Lieder an die iTunes-Medienbibliothek gebunden sind und somit bei Verlust der entsprechenden Konfigurationsdateien vom iPhone zwangsgelöscht werden.

Das mit dem "fremden" iPod kann so einfach nicht sein, ich hatte ja praktisch ein anderes (neues) Nutzerprofil und ohne Löschen ging nichts.
 
@Link: Du hast Givarus Ausführungen echt nicht verstanden, oder? Es ist einfach nicht Sinn der Sache, dem Kunden den Umgang mit Ordner und Laufwerken zu verkomplizieren. iTunes ist die Schnittstelle zwischen "User ohne Vorkenntnis" und iPhone-Speicher. Es ist nicht vorgesehen, dass "User ohne Kenntnis" anderen die Geräte befüllt. Vorgesehen und umgesetzt ist eine einfache Handhabung für den Einzelnen, und das setzt iTunes um. Und wer seine Musike, Filme und eBooks sowie Dokumente einfach auf PC und iGerät Synchron halten will, hat mit iTunes ein einfaches Werkzeug dazu.

MyPhoneexplorer ist nicht die Lösung für iTunes, sondern die Alternative für Bastler und Frickler, die irgendwie immer irgendwas machen wollen, was aber nicht im Sinne des Erfinders ist.

Übrigens, sowohl bei meinem Sony Experia als auch beim Samsung meines Sohnes musste ichauf dem PC eine Software namens "Dateiübertragung für Android" installieren, einfach, weil das gerät eben nichtals Laufwerk erkannt wurde.

Doch, es ist so einfach, ich habs doch selber gemacht. Um die Musike von einem fremden iPod/iPhone auf den PC zu bekommen, kannst Du ebenfalls MyPhoneExplorer benutzen. Für einige iPod-Modell gibts auch "SharePod". Also wers kompliziert mag, kann auch bei iOS frickeln, wie bei Android. 2 Minuten Googlen hätte Dir diese Antwort gegeben.
 
@iPeople: "Dateiübertragung für Android" ist nichts weiter als ein Treiber inkl. kleines Tool, damit hab ich kein Problem. Danach ist das Teil aber bestimmt nicht an genau diesen einen Rechner gebunden, ich kann das Teil nehmen, an einen anderen anschließen und nachdem ich auch dort dann auch die "Dateiübertragung für Android" installiert habe wieder Dateien raufkopieren und löschen wie ich lustig bin. Und das braucht man auch nur für MacOS, Windows erkennt Androide als Wechseldatenträger.

Und ja, ich habe damals gegoogelt, viel länger als nur 2 Minuten und leider nichts brauchbares gefunden, irgendwann beschloss ich, dass es wohl schneller geht einfach alles neu zu kopieren.

Und seit wann ist das Kopieren von paar mp3s zum "Frickeln" geworden?
 
@Link: iTunes bringt auch einen Treiber mit, mit dem sich MyPhoneexplorer nutzen lässt, so what.

Dann hast Du Google offenbar nicht richtig benutzt, denn ich habe das ganze in 2 Minuten gegoogelt und es hat funktioniert.

Ich finde es frickeln, wenn ich mich durch Ordner wuseln muss, statt einfach zu sagen : dieses album und jenes Lied will ich auf dem iPod haben ... iTunes, mach mal den Rest. Es hat mich nämlich angekotzt, das jede bekloppte Äpp auf der SD - Karte irgendeinen Ordner anlegt. Die SD-Karte bei Android ist nach kurzer zeit so dermaßen unübersichtlich, dass es einfach keinen Spaß macht, sich auf der ordnerstrukturebene zu bewegen. Und ich bin mit dem Scheiß groß geworden, aber irgendwann hat man einfach keine Lust mehr dazu, sich mit sowas zu beschäftigen. Wenns einfacher eght, warum komplizierter?
 
@iPeople: "dieses Album und jenes Lied will ich auf dem Handy/NetzwerkPC/USB-Platte/sonstwo haben ... Explorer, mach mal den Rest", wo ist der Unterschied? Eine Methode für alles, außer iOS.
 
@Link: Sag mal, begreifst Du es immernoch nicht? iTunes und seine Möglichkeiten ist NICHT (ich widerhole NICHT) für leute, die sich mit Rechnern auskennen. Mal davon abgesehen, Explorer macht nicht, sondern Du musst alles manuell kopieren, außer Du arbeitest mit Scripts. Und warum sollte man ein Album auf " Handy/NetzwerkPC/USB-Platte/sonstwo haben" wollen? Reicht doch zentral abgelegt, dann kann man mit jedem gerät drauf zugreifen, auch mit iTunes. Man muss es nur richtig einrichten.
 
@Link: Lies Dir mein Beispiel von re:1 noch mal durch und sage mir wie Du das mit einer Dateistruktur machst? Für mich sind die Metadaten die iTunes zu meiner Musiksammlung sammelt mittlerweile unverzichtbar. Ich möchte wissen wann ich die Musik zu meiner Sammlung hinzugefügt habe. Meine "Standardordnung" in meiner Musik ist "Hinzugefügt am..." absteigend. Denn die Musik die ich aktuell neu habe ist meistens auch die die ich viel höre. Auch finde ich es total interessant zu wissen, welche Lieder ich oft höre und welche weniger oft und welche ich oft skippe. Vielleicht bin ich da zu sehr ein Statistik-Freak, aber all das kann mir eine reine Dateiverwaltung nie bieten.
 
@iPeople: im Explorer mach ich es per Drag&Drop, in iTunes, als ich mal tatsächlich meine mp3-Sammlung drin hatte hab ich es per Drag&Drop aufs iPhone geschoben. Ich seh da keinen Unterschied.

z.B. auf USB-Platte/Stick, wenn ich es irgendwo mitnehmen will. Auf meinen Desktop-PC, wenn ich es nicht mehr auf dem Laptop haben will, wo neue Musik immer zuerst landet.
 
@Givarus: gar nicht, hab ich aber bisher nicht benötigt. Bin halt kein Statistik-Freak ;-) . Bei mir kommt einfach alles in die Winamp-Playlist, Shuffle an und gut ist. Wenn ich was bestimmtes hören will, such ich mir das aus, ist ja auch kein Problem.
 
@Link: Der Unterschied ist, Du musst auf 2 laufwerken eine ordnerstruktur pflegen.

Ganz schön umständlich .... zentraler Server, fertig. Und wenn Du es aufm handy hast, wieso nochmal auf Extra Platte, wo Du doch Dein Nicht-iPhone überall anschließen kannst.
 
@iPeople: Auf mein Nicht-iPhone passen aber keine 100te GBs und ich habe es auch nie mit, da nur Spielzeug und kein Handy. Datentransport beschränkt sich auch nicht immer nur auf mp3s (und auch da nehm ich lieber ein USB-Stick statt Handy und Kabel) bzw. bei mir i.d.R. nicht. Da pack ich alle Dateien, egal welcher Art auf USB-Platte und fertig. Eine Art Dateien zu kopieren für alles, egal ob Audio, Video oder sonst was.
 
@Link: Und was hat das einfache Befüllen eines iPhones mittels iTunes mit Deinem Datentransport zu tun? Darum gin g es letztlich nicht.
 
@iPeople: du wolltest in re:19 wissen, warum man ein Album auf "Handy/NetzwerkPC/USB-Platte/sonstwo haben" wollen sollte, nachdem ich dir in re:18 erklärt habe, dass es vom Aufwand her völlig egal ist, ob ich nun im Explorer oder in iTunes die gewünschten Dateien auf ein Gerät per Drag&Drop übertrage.
 
@ZappoB:
" iTunes als Binärmüll zu bezeichnen zeigt einfach nur, dass du dich damit nie auseinandergesetzt hast, weil es für dich einfach immer nur die Ordnerstruktur gab, typisch für DOS (ehemals) und Windows-User."
"Das Problem für viele war: die meisten gezogenen und gerippten MP3s aus den 00ern hatten keine Tags, man fand deshalb in iTunes immer das schöne unbekannte Lied eines unbekannten Interpreten... und deshalb war iTunes einfach mal generell "sche!ße"..."

Nein, weil eine "Aklten-Sortierung" (Verzeichnisstruktur) nach Interpret -> Album -> Dateiname übersichtlicher ist.
Denn selbst wenn Tags vorhanden sind, heist das noch lange nicht, dass diese auch alle demselben Schema entsprechen.

Sobald z.B. der Albumtitel im Tag in der Schreibweise variiert (Groß-/kleinschreibung, Leerzeichen zu viel, ..), aus welchen Gründen auch immer, hast dieses Album nämlich entsprechend mehrfach und aufgeteilt in Deiner Liste.
Derartige Probleme können auch bei einer Verzeichnisstruktur auftreten, ja! Sie lassen sich aber sehr viel unkomplizierter beheben als in MP3-Tags.
 
@OPKosh: Also in so einem Fall wähle ich alle betreffenden Tracks aus, gebe den richtigen Albumnamen ein und gut ist.
 
@ZappoB: Wie wärs wenn mich Apple mal nicht bevormunden will? Ich habs auch schon geschafft mir mein gut sortiertes Musikarchiv mit iTunes zu zerschießen, weil ich nicht aufgepasst hatte und den "Haken" nicht entfernt hatte.

Ja eine Bibliothek ist nicht schlecht, grade was eine Suche angeht. Stichwort Indexierung, ABER es gibt verdammt nochmal keinen Grund Dateien auf dem Dateisystem hin und her zu kopieren. Absolut KEINEN.

Grade im Hinblick auf schwer "tagbare" Musikstücke (DJ Aufnahmen, Soundtracks und ähnliches) ist es einfach dämlich sich ausschließlich auf die Tags zu beziehen und dann auch gleich die Dateien zu verschieben und umzubenennen.
"OH da gibts kein ID-Tag, lass mich doch mal alle Dateien ohne Tag möglichst nicht wieder sortierbar in ein Verzeichniss werfen"
Klingt doch super....

Da lobe ich mir Winamp. Hat auch eine Bibliothek lässt aber die Finger von meinen MP3s. Gleiches gilt für PowerAmp am Android. Auch hier einfach mp3s irgendwie auf die SD Karte ziehen, Mediascanner läuft, Bibliothek wird angelegt und fertig. Und sollten mal keine Tags vorhanden sein, wird eben die Verzeichnisstruktur/Dateiname ausgelesen um ein einfaches Tagging vorzunehmen, kein schwachsinniges "unbekannt" von "unbekannt", denn selbst wenn es keinen ID-Tag gibt, so gibt es diese Informationen. Apple war nur zu faul diese Informationen auch zu nutzen. Winamp tut dies...
 
@Draco2007: iTunes belässt die Originaldateien, wie sie sind. Welchen Haken haste denn vergessen, der Dir angeblich die Sammlung zerschossen hat?
 
@iPeople: Der Haken der genau das macht. Frag mich nicht mehr, ist schon Jahre her, kann sein, dass es heute nur OptIn ist. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass das damals eben nicht ver Fall war.

War jedenfalls ein prägendes Ereignis, wenn ein Musikarchiv von mehreren GB einfach mal komplett sinnlos sortiert ist.

Eine weitere Beobachtung mit iTunes (mit Windows) war, dass es sich manchmal nicht richtig geschlossen hat. Es wurde per "X" geschlossen, verschwand und war ein paar Sekunden später einfach so wieder da.

Seit diesen beiden Vorfällen gibt es in meinem Kopf die Assoziation iTunes (Windows) -> beschissen. Und davon wird mich auch nichts mehr überzeugen können.
 
@Draco2007: Es gibt keinen Haken mit der Option "Zerschieße mir bitte meine MP3-Sammlung".

iTunes greift NICHT in die Originaldateien ein, sondern belässt diese, wie sie sind.

Richtig, wenn der haken gesetzt ist "iTunes automatisch starten, wenn iDevice angeschlossen wird", wird iTunes automatisch gestartet, so ein Wunder aber auch.

Mag ja sein, aber Bedienfehler sind nunmal keine Softwarefehler.
 
@iPeople: Wenn ein Device angeschlossen wird, OK. Es war aber KEINS angeschlossen. Und wenn ich iTunes AKTIV schließe und an dem Gerätestatus nichts ändere (weder etwas neues dranstecke, noch etwas drangestecktes abziehe) dann HAT sich die Software gefälligst zu beenden. Das ist KEIN Bedienfehler...

Und nochmal, es mag STAND HEUTE so sein, dass iTunes die Dateien nicht mehr rumschiebt und umbenennt, es war aber DEFINITIV der Fall. Ich bin ja nicht der Einzige der dies berichtet.

iTunes kommt mir jedenfalls seit Jahren nicht mehr auf den Rechner.
 
@Draco2007: Aber auch kein Fehler von iTunes, sonst wäre es ja bei jedem so, oder?

mit iTunes hast und hattest Du die Wahl, die hinzugefügten MP3 automatisch in den Bibliotheksordner zu kopieren. Da, und nur da, hat iTunes eine eigene Ordnerstruktur angelegt. Originaldaten wurden weder verschoben noch wurden sie verändert. Das war schon immer so.

Muss ja auch nicht, aber mach iTunes nicht für Deine fehler verantwortlich.
 
@LastPlace: Bin ich nie mit in Berührung geraten, kann mich dem nicht anschließen.
 
@knirps: Hast du mal Spotify, Xbox Music, Amazon Music oder Google Play Music genutzt? Das sind alles Antworten der Konkurrenz auf iTunes.
http://blog.wiwo.de/look-at-it/2011/10/23/apple-ipod/
 
@gutenmorgen1: Was nicht zwingend heißen muss, das nicht irgendwann irgendwer dennoch auf die Idee gekommen wäre.
 
@knirps: Die Idee gab es schon lange vorher. Sony hat Jahrelang versucht etwas ähnliches anzubieten, allerding hatten sie selber ein Plattenlabel und konnten sich wohl deshalb mit der Konkurrenz nie einigen.

iTunes wurde von den grossen Labels auch nur akzeptiert, weil Apple es vertraglich auf Mac-Rechner beschränkt hat weil die Labels sehen wollten, ob es sich dort für sie finanziell rentiert.
Das war ein Punkt (der beschränkte Marktanteil), den kein Konkurrent hätte bieten können und es gab keinen in der selben Verhandlungsposition wie Apple.
 
@knirps: Sagt dir das Ei des Columbus etwas? Jeder hätte, aber Apple hat! Hinterher ist es immer einfach zu sagen: ja, das wäre mir auch eingefallen...
 
@ZappoB: Apple hat übernommen... Der Ursprung iTunes ist nicht mal Apple selber.
 
@knirps: Du meinst übernommen wie Skype, Minecraft oder DOS?
Was genau hat Apple bei iTunes übernommen? Die Software zur Musikverwaltung bzw. die Entwickler davon. Konnte man mit dieser Software Musik kaufen? Nein. Gab es Verträge mit Labels? Nein.
Was tut das also zur Sache?
 
@gutenmorgen1: Das Apple nicht das Ei des Columbus ist sonder es lediglich adoptiert haben.
 
@knirps: SoundJam MP war nicht ansatzweise das Ei des Columbus. Es war eher vergleichbar mit Winamp. Was SoundJam MP zum Ei fehlt ist u.a. der iTunes Store und der ist erst deutlich nach der Übernahme durch Apple dazugekommen.
Es gab SoundJam MP, es gab MP3 und DRM und es gab Plattenlabels.
Aber erst mit dem iTunes Store hat Apple das Ei auf den Tisch geknallt und allen (vor allem den Labels) gezeigt, dass dieses Verkaufsmodell funktioniert.
 
@gutenmorgen1: Es war ja auch eine andere Zeit, die muss man natürlich immer mit berücksichtigen.
Zumal iTunes natürlich auch erst durch die Konkurrenz reif geworden ist. Die Preise anfänglich waren unattraktiv. Erst der Markt hat iTunes zu einem angeblichen Erfolg gemacht.
 
@knirps: Das ist vollkommen richtig.
Aber wie gesagt, den Startschuss für alle anderen hat nunmal Apple mit iTunes gegeben.
 
@gutenmorgen1: Das stimmt auch nicht. Erste Musikportale waren mp3.de, MP3.com, BeSonic und virtual-volume.
https://de.wikipedia.org/wiki/Online-Musikdienst
 
@knirps: Die kamen offensichtlich etwas später.
Zitat aus Wikipedia:"Einen starken Impuls für das Onlinegeschäft lieferte der iPod zusammen mit dem iTunes Store von Apple"

Ich dachte fast, wir hätten uns geeinigt ;)
 
@gutenmorgen1: Es ist ein unterschied wer der erste war und wer der erste erfolgreiche war. Das iTunes einen Impuls gesetzt haben möchte, will ich nicht abstreiten. Dennoch war Apple mit iTunes nicht der erste und damit ist iTunes, oder Apple, nicht das Ei von Columbus.
 
@knirps: Wer war es dann? mp3.de kann es schonmal nicht sein, weil die erst ab 2003 Musik von bekannteren Künstlern verkauft haben.

Ausserdem interessiert es heute wohl niemanden, dass bereits 100 Jahre vor Columbus jemand ein Ei aufgestellt hat.
 
@gutenmorgen1: Ich hab das bekloppte Columbusbeispiel nicht angefangen.
 
@knirps: Lassen wir es lieber, ich bin genauso wenig wie du bereit, meine Meinung zu ändern.
 
@gutenmorgen1: Ist ja auch bald 15 Uhr, schon mal den Gebetsteppich Richtung Cupertino auslegen.
 
@knirps: So gläubig bin ich auch wieder nicht.
Damit wenigstens einer von uns zufrieden ist machen wir folgendes: der iPod hat mit seinen zeitweise 90% Marktanteil nichts verändert, iTunes hatte keinen Einfluss auf die Musikindustrie und Apple erst recht nicht und ohne die drei wäre heute alles ganz genau so, wie es jetzt auch ist.
 
@gutenmorgen1: Gibt es denn irgendeinen Beleg für diese Aussage? Der iPod ist sicher zum Synonym für diese Geräte geworden, aber 90% Marktanteil? Daran habe ich meine ernsthafte Zweifel. Nicht mal die hälfte und das ohne jede Häme.
 
@knirps: Benutze bitte Google. Zeitweise hatte er einen Anteil von 87 und mehr %
 
@gutenmorgen1: Und dann berücksichtigen wir die Geographie... Deutschland 21%, Frankreich 11. Lediglich in den USA kommt der Hohe Prozentsatz von 78% zu stande.
 
@knirps: Und die Major-Labels sind wo zu finden? Wie oben schon geschrieben, iPod und iTunes haben nichts verändert und hatten Einfluss auf überhaupt nichts.
 
@knirps: Du wirst dich mit einer Tatsache abfinden müssen - der Medienkonsum so wie wir ihn heute kennen vom iPod über iPhone, iPad bis zum Ultrabook wäre ohne Apple so nicht in die Gänge gekommen.
Selbst Windows gäbe es ohne Apple nicht in dieser Form.
Ich habe Apples Entwicklung von anfang an mitgemacht (Apple ][) und weiss wovon ich rede.
Aber einem notorischen Querulanten und Hater kann man so was natürlich nicht verklickern.
 
@LastFrontier: Sagen wir lieber ohne Xerox wäre es die Welt wohl anders. Bei diesem Unternehmen hat sich fast jeder sehr gerne bedient. Selbst der Trend zur Cloud stammt von damals. Nur weil Apple einer der schnellsten Kopierer war, haben sie die Sachen nicht erfunden.
 
@LastFrontier: Und ich habe nie etwas von Apple besessen und weiß auch wovon ich rede. Apple war niemals, in der gesamten Geschichte, ein erfindendes Unternehmen. Apple greift (kauft) Ideen auf, macht sie DAU-Freundlich und vermarktet sie. Apple ist ein Umsetzendes, aber kein erschaffendes Unternehmen, das ist ein gewaltiger Unterschied.
Ich hatte schon vor dem ipod einen mp3-Player und bin auch während dem ipod ohne ihm ausgekommen und nun gibts den ipod nicht mehr.
 
@floerido: Das mit dem Erfinden hat niemand behauptet.

Auch Rudolph Diesel hat den Dieselmotor nicht erfunden - sondern ihn "nur" sicher zum laufen gebracht und damit die Massenproduktion angeleiert.

Hinterher können alle grosse und Dumme Töne spucken.

Manchmal denke ich dass viele Leute einfach nur neidisch darauf sind, dass jemand aus was ganz alttägliches und bereits vorhandenen was ganz neues schafft.
Wenn es doch so einfach war und ist - dann müssten hier ja lauter superreiche und geniale Freaks anzutreffen sein.

Tja - unter den Blinden ist der Einäugige König.
90% aller Rechner laufen unter Windows. Und diese Kiffer aus California schmeissen sich einen Joint rein und krempeln mal eben die IT-Welt um.
Nein es kann nicht sein was nicht sein darf.
Würde der liebe Gott eines Tages tatsächlich Hirn vom Himmel schmeissen, würden sich einige wundern, wie viele und schnell die Doofen beim Wegducken sind.
 
@knirps: Natürlich gibt es den iPod noch. Halt nur nicht das Classic-Modell mehr.
Du differenzierst nicht, sondern sagst pauschal - es gibt den iPod nicht mehr.
Und genau so ist auch der Rest deiner Aussagen.

Und ganz fatal: wie kannst du dir überhaupt anmassen über Produkte zu lästern oder diese abzuqualifizieren ohne dich jemals ernsthaft damit befasst zu haben?
Ernährst du dich auch von Misthaufen? Denn 80 Milliarden Fliegen können doch nicht irren.
 
@LastFrontier: Ich kann mich sehr wohl mit Produkten auseinander setzen, ohne sie besitzen zu müssen. Beruflich zum Beispiel, oder auch erlesen.
 
@knirps: Ich finde einfach dieses rumghacke auf die jeweils andere Seite nur kindisch und albern. Absolut lächerlich. Ein Aufbegehren von Neidhammeln, Besserwissern, Minderbemittelten, Unterbelichteten, weltfremden Möchtegerntechnokraten.
Als das Internet hochkam, ging man eigentlich davon aus dass aufgrund der Menge und Verfügbarkeit von Informationen die Welt gescheiter würde. Mittlerweile ist aber genau das Gegenteil der Fall. Das "Volk" wird immer dümmer und die verbalen Entgleisungen (vor allem unter dem Mäntelchen der Anonymität) immer dreister.
Haben wir sonst nichts zu tun? ist es so lebenswichtig wer welches Gerät von welchem Hersteller hat? Ist es existenzbedrohend ob ein Gerät nun 2 oder 3 Millisekunden auf die Eingabe wartet?
Irgendwie haben manche Leute einfach die falschen Prioritäten.
Lasst jeden selbst für sich entscheiden was für ihn gut ist und fertig. Alles andere ist nur der Versuch von geistiger Unterdrückung anders denkender.
 
@LastFrontier: Ich habe keinen Grund neidisch zu sein, wenn es um die finanzielle Natur geht.
 
@gutenmorgen1: Ich würde eher sagen dass itunes die antwort von apple auf napster und selbstgebrannte cds war. Revolutionär war vielleicht die Erfindung des mp3-Formats und die Möglichkeite mp3-Dateien über das Internet zu beziehen. Das gab es aber beides schon vor dem ipod. Apple hat das ganze nur benutzerfreundlich verpackt, ein schönes Design entworfen und gute Werbung gemacht.
 
@chrisrohde: ... und Apple die ganze Schose legal gemacht.
 
@gutenmorgen1: Wieder falsch. Legal war das schon vor iTunes mit den bereits oben genannten Dienstleister. Napstrr hatte auch 2003 einen legalen Anlaufversuch probiert, was zeitgleichmit dem Musicstore von iTunes erschien.
 
@knirps: Den itunes-Store gab es seit 2003. Napster war nie lagal und wenn sie es probiert haben, ist es umso lächerlicher, dass sie mit ihren 80 Mio. Nutzern gescheitert sind. Deine genannten Dienstleister haben bis einschliesslich 2003 gratis-Musik von unbekannten Künstlern verbreitet.
 
@gutenmorgen1: Das spielt für die Rechtsprechung keine Rolle.
 
Hatte einen Samsung Yepp mit 32 MB Speicher. Ein Traum mit 8 Liedern im Urlaub
 
Habe einen iPod Nano 4G mit 16GB Speicher. Würde mich nicht beschweren wenn es genau den mit 32 oder 64 Gigabyte geben würde. Zur Not würde zwar auch das aktuelle Modell vom Nano gehen, aber dann bitte trotzdem mit mehr als 16GB Speicher.
 
Der 80GB iPod 5G war mein allererstes Apple Gerät 2006 und wurde mir damals geschenkt. Sonst hätte ich wohl weiterhin einen großen Bogen um Apple gemacht, da mir das alles immer zu teuer war. Er hat mich aber so begeistert dass ich nach und nach immer mehr von Apple hatte.

Und auch heute nach 8 Jahren wird er wöchentlich benutzt - trotz interner 1,8" HDD und fest verbautem Akku läuft das Gerät noch einwandfrei und hält locker 10 Stunden und mehr durch. Und sollte ein Teil mal wirklich kaputt gehen, glaube ich fast auch heute noch Werkstätten zu finden die mir das reparieren. Das Gerät ist ein Grund für mich, nicht so recht an geplante Obsoleszenz zu glauben.
 
Leben Apple-Sympathisanten mittlerweile in der Vergangenheit? Dauernd werden belanglose Sachen zu Artikeln gemacht. Die jährliche Steve Jobs Huldigung, ein Artikel über ein Produkt, das es nicht mehr gibt, nur um nochmal ausdrücklich zu erläutern, welch innovatives Unternehmen Apple mal gewesen ist.

Seid ihr Apple-Fans denn so unzufrieden mit heutigen Apple-Produkten? :-P
 
@d1ps3t: Haters gon' hate...
 
@d1ps3t: Wie war das mit: "Während sie in Redmond noch schruppen, wird in Cupertino schon längst gefeiert"?
 
Bis dato kannte ich kein Elektronikgerät für das so viel Zubehör gebaut wurde. IPod Schnittstelle, Dockingstation usw. ärgerlich war nur das sie ständig den Stecker ändern mussten. Ich bin kein Apple Fan, aber besitze einen alten Ipod Nano3G und der hat nee Akkulaufzeit da träumt man nur von. (Klein, leicht und kann man auf dem Boden fallen lassen)Die Argumentation von Mr Cock bezüglich des landen über Nacht halte ich für Unsinn. Ziel muss lange Akkulaufzeit sein. Und was das angeht werden die Geräte verschlimmbessert.
 
@DonS: "ärgerlich war nur das sie ständig den Stecker ändern mussten."

Ständig? ;) Den Dock Connector gab es von 2003 - 2014, also 11 Jahre. Erst danach wechselte Apple zum Lightning-Anschluss und sprach zudem davon, dass dieser abermals mindestens 10 Jahre bestehen soll. Irgendwie muss hierbei deinerseits also eine Verwechslung vorliegen.
 
Etwas negatives: Durch den Ipod wurden die User an Itunes gewöhnt!
Abgesehen das ich das Konzept des synchronisierens als Oldschool User fürchterlich finden, es gab ja zum Glück alternativen das Gerät zu füttern, wurde den Leuten so eine Verkaufsplattform für Musik untergeschoben.
Musik in einer Datenbank zu organisieren muss man mögen. Ich mache dies schon im Filesystem und brauche mir nie Gedanken über Konvertierung einer DB zu machen.
 
@DonS: Du sagst es: es ist oldschool! Aber iTunes macht beides: es organisiert Lieder in einem Dateisystem UND in einer Datenbank, es funktioniert nur nicht, wenn du keine Tags in den MP3s hast - und das war/ist das Problem für die meisten. Mit korrekten Tags hast du auch eine korrekte iTunes Ordnerstruktur. Aber: man benötigt sie defacto nicht mehr.

Auch Multimediaplayer wie XBMC und Plex legen Datenbanken über Filme und Musik an und auch hier ist es mittlerweile reichlich egal, in welchen Ordnern sich die Mediendateien befinden.

BTW: iTunes kann auch eine vorhandene Ordnerstruktur nutzen, ohne diese durcheinander zu würfeln.
 
@ZappoB: schön wärs. Dann packt man ein paar neue Alben in die Ordnerstruktur und was macht iTunes? Nix! Das bekommt nämlich nichts davon mit.

Solange man nicht die gesamte Verwaltung iTunes überlässt, kann man iTunes nicht gebrauchen. Wenn man Musik über iTunes kauft, mag das gehen. Mit bestehenden Sammlungen, insbesondere wenn diese nicht nur als Alben bestehen, wird das Chaos.

Ich hab hier diverse DJ Mixe, Vinyl Rips, das lässt sich alles nicht sauber verwalten...
 
@ZappoB: Andere Programme sind aber deutlich schlauer als iTunes und nutzen auch die Informationen, die außerhalb der ID-Tags zu finden ist. Dateiname und Verzeichniss kann im Falle von fehlenden ID-Tags durchaus nützlich sein.
Winamp kann diese Infos auslesen und muss dann kein "unbekannt" von "unbekannt" Blödsinn machen.

Und ja man KANN iTunes diese Unart des Verschiebens abgewöhnen, aber wenn man nicht aufpasst, hat man sich erstmal das Archiv zerschossen, da iTunes natürlich auch nicht loggt was es da verbricht.
 
@DonS: Oh ja... ich erinner mich... Mein armer Freund is ausgetickt als er rausgefunden hat das man zum ID-Tagging gezwungen wird und das man keine anständige Ordnerstruktur mehr haben kann.

Ich hatte nie selber ein Apple gerät und mein kleinr Clip+ kann dank Rockbox Gottseidank im normalen Dateisystem navigieren. (Nützlich für Gamesoundtracks bei denen man sich ID tags aus den Fingern saugen müsste, ausserdem bin ich einfach schneller wenn ich in einer bekanten Ordnerstruktur herumwusel anstatt alle Interpreten durchzuklicken)
 
@Aerith: Ich hatte mal meinen iPod mit einem Custom ROM geflasht was das dann auch konnte. War an sich super, nur haben sich die Devs wirklich null Gedanken um die Bedienung gemacht. War leider unkomfortabel bis aufs letzte. Dabei hätte man nur das normale iPod ROM nachempfinden müssen und die "iPod Bibliothek" beim einmaligen booten bauen müssen. (was ohnehin passierte, da ohne Indexing Suche keinen Spass macht)
 
Der iPod war ab 2007 ein in sich abgeschottetes Produkt. im iPod Touch, iPhone, iPad, Apple TV finden sich überall ähnliche Komponenten, die sich als Gesamt-Auftrag bearbeiten lässt. Einzige Ausnahme ist hier die Apple Watch, hier wurde das ganze Board, wie auch die sonstigen Innereien komplett unabhängig zu den restlichen Produkten entwickelt.
 
"Ende kam, weil Apple keine Bauteile mehr finden konnte" --- lol, und das soll man glauben? Das Ende kam, weil das Ding keiner mehr kauft. Warum auch? Jedes Billig-Smartphone kann heute mehr als ein iPod und unterstützt mehr Formate. iTunes gibt's für Windows und OS X, bzw. mittels Wine (& Co.) auch für andere Plattformen, dazu kommen noch die mittlerweile unzähligen anderen Digital-Stores (oder wie man das nennt) - auch die Musik-Käufe im iTunes Store gehen mittlerweile zurück (recht stark sogar, tja,... dumme Konkurrenz. ;-) ). iPods sind völlig obsolet und überflüssig, das ist der wahre Grund, aber offenbar kann und will Apple das nicht zugeben.
 
@brukernavn: Dem muss ich widersprechen, mein altes 3GS und mein alter iPod der 3. Generation schlugen (und schlagen) die meisten Smartphones wenn es um Musikwiedergabe geht - zumindest dann, wenn man auf den Klang dieser Wert legt.
 
@moeppel: Ganz sicher nicht. Ich habe noch einen "aktuellen" 120 GB iPod der letzten Generation und das kommt IM LEBEN nicht mehr mit meinem S5 mini mit. Aber das hat nur einen einzigen Grund. Ich habe einen gescheiten MP3 Player für Android gefunden, der mit kompletten Audioeinstellungen daherkommt. Also Equalizer und den ganzen Spass.

Der iPod hat zwar auch einen EQ eingebaut, aber ich habe nur voreingestellte Profile und davon hat keines jemals wirklich zu 100% gepasst. Mit dem Android Player kann ich es jetzt perfekt anpassen und es klingt einfach deutlich besser. Vor allem, da ich 2 verschiedene Kopfhörer habe (einen fürs Großraumbüro und einen für Unterwegs) die völlig verschiedene Klangbilder haben. Die Mobilen haben mit dem iPod immer anständig geklungen, aber die deutlich besseren Kopfhörer bekomme ich mit dem iPod einfach nicht wirklich gut hin. Mit 2 Audio-Profilen im Android-Player ist das Problem aber gelöst und ich habe perfekten Klang mit beiden Kopfhörern.

Und dan 128 GB MicroSD ist auch der Platz ausreichend...

Langer Rede kurzer Sinn...es ist nicht unbedingt eine Frage der Hardware, sondern viel mehr der Software und die ist bei Smartphones jedenfalls austauschbar. Ich bereue die ~3€ für das PowerAmp jedenfalls keine Minute.
 
@Draco2007: Mein Lumia 1020 ist in der Hinsicht mehr als unterirdisch verglichen zum 3GS / iPod. Mein 3GS wurde aber auch erst zum absoluten Monster durch die Radsone-App. Die Geräte meiner Bekannten können ebenfalls kaum mithalten. Dazu muss ich aber sagen, dass ich nie ein Gerät der Galaxy-Serie probehören konnte.
 
@moeppel: Nochmal, das Gerät selbst spielt eine untergeordnete Rolle, sofern hier nicht besondere Audio-Komponenten verbaut sind, dürfte sich die Hardware bei allen auf dem gleichen Niveau befinden.

Der Rest ist Software. Und ich nehme jede Wette an, dass es sowohl für iOS als auch Windows Phone als auch Android einen wirklich guten mp3-Player gibt. Dabei würde ich dem Standard-Player der vorinstalliert ist niemals vertrauen ^^
 
Tja, wo er Recht hat.
Diese kleinen Diamant-Nadeln für die Tonabnahme von Schallplatten sind tatsächlich schwer zu finden heute...
 
@TiKu: Du gehörst sehr wahrscheinlich auch zu den Leuten, die lediglich iTunes auf einem Windows-PC kennenlernten und dementsprechend glauben, sich deswegen ein allgemein gültiges Urteil zum Thema iTunes bilden zu können.

Tatsache ist jedoch, dass iTunes auf dem PC und iTunes auf dem Mac doch zwei recht unterschiedliche Erfahrungen sind. Während Apple nämlich auf dem Mac in der Position ist, die weitestgehend optimale Verzahnung zwischen OS-Funktionen und iTunes herzustellen und dementsprechend das Benutzererlebnis in Sachen iTunes komplett zu beeinflussen, bleibt Apple der direkte Einfluss auf Windows-Funktionalitäten schlicht verwehrt. Somit sind PC-User also letztendlich gar nicht in der Lage, iTunes in all seinem Umfang zu erfassen und zu erfahren. Vielleicht solltest Du das bei deiner Beurteilung von iTunes zukünftig berücksichtigen, bevor Du weiterhin pauschal und unsachlich behauptest, iTunes wäre "Binärmüll". ;)
 
@KoA: Wenn ich mir zur komfortablen Verwaltung eines einfachen MP3-Players extra ein anderen Computer kaufen muss, dann ist es ein Armutszeugnis.
 
@floerido: Zeige mir bitte mal einen Hersteller der mit einer Software alle Geräte vom MP3-Player bis zum Smartphone abgleichen kann und überall den gleichen Stand hat.
Du brauchst keinen anderen Computer. Wer sich jedoch auf Apples Schiene einlässt erfährt ein komplett anderes Nutzer- und auch Erfolgserlebnis.
Ich kenne viele die gerade über iPod, iPhone oder iPad auch zu Laptop / Desktop gekommen sind. Und keiner will mehr zurück.
Der überwiegend grösste Teil der iPhone/iPad Nutzer sind - Windows-Leute.
 
@KoA: Wenn wir uns hier über Sturmböen und Gewitter aufregen, dann bringt es uns herzlich wenig, wenn anderswo die Sonne scheint.
 
@metty2410: Nun, wer unbedingt in London leben will, sollte sich doch wohl nicht darüber beklagen, dass es dort öfter mal neblig ist, oder gar erwarten, dass sich das dortige Wetter den eigenen Wünschen nach mehrheitlich Sonnigen Tagen anpasst! Wenn einer nicht zufrieden ist, muss er halt einfach in eine sonnigere Gegend umziehen, oder halt schlicht mit den Gegebenheiten leben. :)
 
@KoA: Dann soll Apple eben iTunes nicht mehr für Windows vertreiben...

WENN Apple aber iTunes für Windows anbietet, erwarte ich nunmal die gleiche Softwarequalität wie bei der Mac Variante.
Aber scheinbar ist Apple dazu nicht in der Lage.

Ich finde es aber nicht richtig sich jetzt hier hinzustellen und zu sagen "Hey du hast einen iPod für 200€ gekauft, kauf doch bitte noch einen Mac für 2000€ dazu, damit die Dreckssoftware, die wir entwickelt haben, richtig läuft."
Dann sollen sie es gefälligst auch so bewerben, nur hätte dann weder der iPod, noch das iPhone noch sonstwas auch nur irgend einen betrachtenswerten Marktanteil.
 
@Draco2007: Was bitte funktioniert denn an der Windows-Version von iTunes angeblich nicht?
 
@KoA: Lies mal einige andere Kommentare hier, gibt genügend Punkte.

Aber wenn du hier behauptest alles wäre gut, wieso dann deine Original-Aussage, dass iTunes am Mac und am Windows Rechner zwei recht unterschiedliche Erfahrungen sind? Ist jetzt auf einmal doch alles gut am Windows iTunes oder was?
 
@Draco2007: "Lies mal einige andere Kommentare hier, gibt genügend Punkte."

Alle Punkte, die ich hier gelesen habe, gehen meist auf Fehlbedienung und ein falsches Verständnis in Sachen iTunes-Struktur und dessen entsprechende Arbeitsweise zurück. Und wenn Windows öfter mal neu installiert werden muss, ist das wohl kaum Apple als Fehler anzulasten, wenn dann die iTunes-Datenbank konstruktionstechnisch bedingt neu aufgebaut werden muss, da hiervon zuvor kein Backup angefertigt wurde.
iTunes ist nun mal eine Datenbanklösung und kein reiner Player für Mediendateien. Außerdem, wie andere hier schon erklärten, legt iTunes auf Wunsch die Mediendateien in eine eigenen internen Ordnerstruktur an, oder belässt die Dateien an ihrem Ort und verwaltet diese lediglich in seiner eigenen Datenbank. Egal wie, der Nutzer von iTunes muss sich fortan überhaupt nicht mehr um die Ablage und das Pflegen der Mediendateien in Ordnern und Unterordnern kümmern. Tut er es aber doch, indem er auf alte Weise händisch in die automatisiert ablaufende Datenbank-Strukturierung von iTunes eingreift, muss man sich selbstverständlich nicht wundern, dass hinterher nur Mist dabei herauskommt. Wie gesagt, in der Mehrzahl der Fälle sind es Anwenderfehler, die zu Problemen mit iTunes führen.

"Aber wenn du hier behauptest alles wäre gut, wieso dann deine Original-Aussage, dass iTunes am Mac und am Windows Rechner zwei recht unterschiedliche Erfahrungen sind?"

TiKu beklagte sich hier ja z.B. darüber, dass iTunes angeblich gefühlt ein zweites Betriebssystem sei. Seine Ansicht dürfte u.a. daher rühren, dass Apple mehr oder weniger gezwungen ist, einige zusätzliche Bestandteile (wie z.B. "Bonjour") von der Apple-Plattform auf's Windows-System mitzubringen, da diese von iTunes gebraucht werden, damit es funktionieren kann, so wie es auf Apples Plattform funktioniert. Das ist ein Unterschied, der die Benutzererfahrung auf beiden Systemen recht unterschiedlich beeinflusst.
Ein weiterer Punkt ist die auf Apples Plattform bestehende noch umfangreichere Verzahnung von iTunes mit anderen Apple-Programmen. Ein Beispiel ist hier das Programm "Automator", mit welchem sich Arbeitsabläufe erstellen lassen, die die Möglichkeiten von iTunes nochmals stark erweitern, das sie zahlreiche zusätzliche automatisiert ablaufende Interaktionen zwischen iTunes und anderen Mac-Programmen ermöglicht. Diese Erfahrung der zusätzlichen Möglichkeiten bleibt also logischerweise allein den Nutzern der Apple-Plattform vorbehalten.
 
@KoA: Langer Rede kurzer Sinn, Apple schafft es eben nicht, dass sich iTunes<span style="position: absolute;"></span><span style="position: absolute;"></span> am Windows Rechner NICHT wie ein Fremdkörper anfühlt, was diverse andere Lösungen um längen besser hinbekommen.

Entweder weil sie dazu nicht der Lage sind, oder weil sie Leute wie dich vor den Karren spannen können, die einem dann noch vorschwärmen wie toll das alles an einem Mac funktioniert. (Und ich damit Apple noch mehr Kohle in den Rachen werfen würde)

Meine Anforderungen sind nunmal simpel und einfach. MP3s, Bilder, Videos SCHNELL und UMKOMPLIZIERT von meinem Rechner auf mein mobiles Endgerät ziehen. Apple schafft dies nunmal nicht. Ich sehe beispielweise keinen Grund wieso ich am Rechner eine Medienbibliothek anlegen muss um diese Bibliothek am mobilen Endgerät (iPod) auch nochmal zu benötigen.

Ich für meinen Teil nutze Winamp als Player am Rechner. Das nutzt auch eine Bibliothek, braucht diese aber nicht zwingend um irgendwas abspielen zu können.
Und mein Android Smartphone nutzt PowerAmp, was AUCH eine Bibliothek hat, die automatisch durch den Medienscanner erstellt wird, wenn sich die Inhalte auf der SD-Karte ändern.

Neue MP3s? Kein Thema, Winamp spielt sie sowieso und aufs Smartphone werden sie ganz simpel kopiert, ohne noch ein Monstrum wie iTunes<span style="position: absolute;"></span><span style="position: absolute;"></span> zu benötigen.
Exakt das gleiche für Bilder und Videos.
 
Ich hab noch den guten alten Classic mit 160GB. Und ich nutze ihn exzessiv. Hat mir jemand einen Tipp für einen Ersatz? Die neuen iPods kommen für mich aufgrund der geringeren Kapazität nicht in Frage.
 
@iamthief79: Falls du "fest verbaut" suchst schaut schlecht aus. Schau dir den mal an: https://geizhals.at/de/tonium-pacemaker-120gb-a468273.html Weil du bisher einen iPod gehabt hast, wird dir FLAC aber eh egal sein.

Andere gibts nicht mehr außer die teuren iRiver. Würde eh einen Cowon mit MicroSD empfehlen bez. überragender Qualität. Müsstest duallerdings nachsehen wie groß die MicroSD max. sein kann
https://geizhals.at/de/?cat=mmp&xf=271_microSD~2337_Cowon#xf_top

128gb sollte aber gehen:
http://iaudiophile.net/forums/showpost.php?p=328889&postcount=7
 
@iamthief79: Smartphone mit 128 GB MicroSD reicht nicht?
Größere MicroSD werden wohl noch etwas dauern.

Mir reicht das jedenfalls. Zusammen mit PowerAmp jedem iPod überlegen. (nur die Akkulaufzeit vllt nicht ganz, weil das Smartphone halt noch mehr macht als nur Musik abzuspielen)

PS: Gabs nicht Smartphone mit 2 MicroSD Slots? Wird dann zwar nicht ganz billig, aber 256GB wären ziemlich nett ^^
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