OEM-Windows: "Microsoft-Steuer" wurde in Italien zu Fall gebracht

Wer im Handel einen PC kauft, der hat nur die selten die Wahl, ob er auf dem Gerät ein Betriebssystem vorinstalliert haben möchte oder nicht. In Italien hat sich ein Mann dagegen gewehrt und per Klage verlangt, dass er das Geld für diese OEM-Version ... mehr... Microsoft, Logo, Headquarter Bildquelle: Robert Scoble / Flickr Microsoft, Logo, Headquarter Microsoft, Logo, Headquarter Robert Scoble / Flickr

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Wuhu, ab ins deutsche Gericht!
 
@shriker: Äh.. da gabs doch hier schon Entscheidungen zu oO
 
@shriker: Und warum? Darf ein OEM nicht frei Entscheiden mit welcher Software sein PC gebuendelt wird? Soll der Kunde halt sich halt am Markt umschauen und dort einkaufen wo es nicht angeboten wird.
 
@-adrian-: Davon gibt es nur sehr wenige und dann auch nur im billig Preis Segment (mit FreeDos)
 
@shriker: Und wieso? Weil eigentlich keiner einen Computer will, der kein Windows vorinstalliert hat...
 
@Edelasos: Nein! Es liegt eher daran dass die Mehrheit zu "dumm" ist selbst zu entscheiden.
Warum soll ich z.B Win8 Home vorinstalliert haben wollen, wo ich doch Win7 Professional schon gekauft habe?
 
@fuba: 1. Dann wird die Mehrheit auch zu dumm für Linux und OSX sein.. Und 2. ganz klar, weil Windows 8.1 besser ist ;)
 
@shriker: Mein MSI GT60 kam auch als FreeDOS Variante und hier handelt es sich um ein Zocker-NB..
 
@-adrian-: Genau so sehe ich das auch, wie ein OEM seinen Rechner anbietet sollte sein Entscheidung sein. Die wird er nicht zuletzt an der Nachfrage der Kunden ausrichten, und für 99,9% der Leute wird dabei Windows sowieso die richtige Wahl sein. Wer dann irgendwas anderes draufmachen will, kann sich ja auch einen Rechner selbst bauen. Oder bauen lassen, Händler wie Alternate bieten das an.
 
@Chiron84: Und was ist mit Laptops?
 
@shriker: Da gibt's sogar ein etwas größeres Angebot an Geräten ohne OS, und es gibt tatsächlich Shops wo man sich einen konfigurieren kann.
 
@Chiron84: Das stimmt schon, aber nicht jeder bietet dieses Service an, im gegenteil, eher die wenigsten.
Wenn man aber überall im Vorhinein bestimmen kann ob man was will oder nicht, wär es doch besser oder meinst du nicht?

Wär es für dich ok, wenn du in ein Restaurant gehst und bei nem Burger Standardmäßig normale Pommes Frites mit Ketchup dabei ist obwohl du evenuell French Fried Potatoes mit Sour Cream haben willst, dann musst du beides kaufen und eines davon wegwerfen, ist doch toll oder? :D
 
@Chiron84: Das Recht nimmt dem OEM ja auch niemand. Aber so, wie der OEM frei entscheiden darf, welche Software er mit seinem Produkt bundelt, muss der Verbraucher auch frei entscheiden dürfen, diese Software nicht benutzen zu wollen und diesen Teil des Gesamtpakets zurückgeben zu dürfen. Leider gibt es, wie Shriker schon sagte, kaum Alternativen. Ich habe de facto also nicht die Wahl, mir das Notebook ohne Windows zu kaufen.

Ich sehe es wie das italienische Gericht: Es sind zwei (eigentlich sogar noch mehr) Verträge. Der Kaufvertrag für die Hardware und der Lizenzvertrag für die darauf befindliche Software. Die OEM-Software ist nicht kostenlos und ich bezahle sie mit, auch wenn ich sie nicht will. Das ist, als würde mir mit dem neuen Curved-TV ein Maxdome-Abo aufgezwungen. Die allgegenwärtige McAfee-Testversion muss ich zum Glück wirklich erst bezahlen, wenn ich sie weiter nutzen will. Das Windows habe ich aber schon bezahlt. Wenn ich es nicht will (und nachweislich deinstalliert habe) müsste mir MS also die Lizenzkosten für Windows rückerstatten. Ggf. gegen Rücksendung der Windows-CD/DVD, sofern wider Erwarten so etwas dabei ist.
 
@Der Lord: Der Konsument kann frei entscheiden. Er kann nur 5 Minuten in Google investieren und findet genügend Händler, welche PCs ohne Windows anbieten. Wenn er trotzdem unbedingt einen HP oder Dell Computer will, muss er auch damit Leben das er eine Windows Lizenz mitkauft. Ich kann auch nicht einen Ferrari kaufen und dann sagen: "Ich brauche den Motor nicht, ich baue mir einen eigenen Motor ein. Also gebt mir 100000 € zurück."
 
@Edelasos: Der Ferrari ist wie der Mac. Der Motor ist ... warte, da gab es einen juristischen Fachbegriff... Komme nicht drauf. OK, anders:

Vergleiche ich den PC mit dem Ferrari, ist die CPU der Motor. Hier habe ich die Wahl zwischen einem Atom, einem Celeron, einem Core i, einem Sempron, einer AMD A hastenichgesehn-APU.

Einen Desktop-PC ohne Windows zu kaufen, ist sicherlich keine Hexerei. Bei JE quasi Standard. Aber ein Notebook? Ist schon anders, oder?

Dein Motorvergleich hinkt. Schon des Motors wegen würde ich nämlich keinen Ferrari nehmen. Interessanter wäre die Frage, warum ich nicht auf die Klimaanlage und die elektrischen Fensterheber verzichten kann, die den Spritverbrauch in die Höhe treiben.

Auch kaufst Du keinen Ferrari und man zwingt Dich für einen GM-Smallblock mitzubezahlen, obwohl der Käfermotor reichen würde. Es hier darum, und da hat das Gericht eben Recht, dass es sich um ZWEI (oder mehr, wenn Du die restliche vorinstallierte Software auch benutzt) Rechtsgeschäfte, um ZWEI (oder mehr) Willenserklärungen handelt, die gegenüber ZWEI (oder mehreren) Partnern abgegeben werden müssen, nämlich dem OEM (Hardware) und MS (Lizenzvertrag Software). Du hast für die Software-Lizenz im Voraus bezahlt - bezahlen MÜSSEN, ohne diesen Vertrag ablehnen zu können.

Ich bin über die Rechtslage in D nicht ganz auf dem Laufenden. Wenn ich mich recht entsinnen, wird die Angelegenheit hier aber zumindest insoweit gleich gesehen, als dass Du die nicht erwünschte Lizenz weiterverkaufen darfst.

Und Du könntest problemlos den Ferrarimotor ausbauen, für 100000 € (oder mehr, wenn Du Glück hast) verkaufen und Dir den V10-Smallblock aus der Viper in Deinen italienischen Nobelhobel hängen - wenn er reinpasst.
 
@Edelasos: "Ich kann auch nicht einen Ferrari kaufen und dann sagen: "Ich brauche den Motor nicht, ich baue mir einen eigenen Motor ein. Also gebt mir 100000 € zurück."

Aber genau das wurde in dem Artikel bzw. vor Gericht ja auch angesprochen:"Als Vergleich zog das italienische Höchstgericht den Verkauf eines Autos, das ausschließlich aus erforderlichen Teilen (!) besteht und auch sofort voll funktioniert." Du schließt hier ja keine 100 Verträge einmal für den Motor, dann für die Reifen etc. sondern einmal für den kompletten Wagen. Bei einem PC ja auch nicht, bis dann das BS ins Spiel kommt. Hier kommt ein zweiter Vertrag ins Spiel, den du vllt gar nicht möchtest und nicht brauchst. Oder würdest du dir zu deinem Ferrari einen zweiten Vertrag für irgendwelche USB-Gadgets aufzwingen lassen, die du nicht brauchst?
 
@C!G!: Ohne Betriebssystem funktioniert der PC aber nicht, zumindest kann der Durchschnittsanwender dann nichts damit anfangen aber in Deutschland ist ein Endbenutzer-Lizenzvertrag eh nur dann gültig, wenn er bereits beim Kauf vereinbart wurde, daher wird man hinterher nicht viel machen können. Was dann bei der Installation bestätigt werden muss ist ungültig und braucht man nur wegklicken.
 
@-adrian-: Sehe ich auch so. Das OEM Bundle muss dem Kunden ja nicht gefallen, er muss es ja im Zweifelsfall auch nicht kaufen.
 
@-adrian-: dir ist klar dass MS das verhindert? OEMs die es "wagen" vereinzelte Rechner ohne Windows anbieten zu wollen werden ganz schnell von MS dazu gebracht, dies sein zu lassen. Sonst bekommen sie Lizenzen nur noch zu astronomischen Konditionen.
 
Mal wieder eine durchdachte Lösung. Wie viel bekomme ich dann jetzt eigentlich bei einem Mac zurück?
 
@Lyko: Nichts weil das OS ja kostenlos ist. Klappt dann auch nicht auf Smartphones :) Vllt kann ich die Lizenzkosten fuer den Playstore auf Android zurueck verlangen :)
 
@-adrian-: das ist ein Irrtum. Beim PC bezahle ich als Endkunde auch nichts für Windows. Trotzdem hat die Software natürlich Kosten, auch wenn sie nur intern auftauchen. Natürlich kostet intern auch OS X eine bestimmte Summe, die Apple als Einnahme der Softwareabteilung verbuchen wird.
 
@der_ingo: Das sind 2 unterschiedliche Dinge. Beim einen gibt es ein Vertrag zwischen 2 Geschaeftsbereichen und im anderen Fall einen Vertrag zwischen 2 Geschaeften. In beiden Faellen hat der Endkunde einen Vertrag mit dem OEM. was der OEM draus macht ist sein Ding. Ich verstehe aber nicht wieso man die OEMS dazu verpflichtet die Lizenz zu erstatten. Der Markt sollte doch dann ganz klar sich selbst regeln. Wenn der Kunde kein Windows mit seinem PC will soll er seinen PC Einkaufen wo es ihne ohne OS gibt
 
@-adrian-: auch Microsoft selber bietet Hardware an. Da ist es dann exakt wie bei Apple.

Aber ich sehe das ähnlich: wenn ein ernsthafter Bedarf an Rechnern ohne vorinstalliertes Betriebssystem da wäre, dann würde er auch von den Herstellern befriedigt werden.
 
@-adrian-: NICHTS ist Gratis. Auch nicht OSX!
 
@Edelasos: Na ja, wie man es sieht. Will nichts falsches sagen. Ich weiß ja nicht, ob Apple das schon beim Kauf des Gerätes mit einkalkuliert hat, aber neue OS X Versionen bzw. Major Upgrades bekommt man komplett kostenlos. Man konnte vor kurzem ja erst von OS X 10.9 (Mavericks) zu 10.10 (Yosemite) upgraden. Apple verdient hier hauptsächlich nur an der Hardware.
 
@C!G!: Natürlich ist das beim Kauf mit einkalkuliert, auch Apple hat nichts zu verschenken.
 
@Lyko: Les doch mal die Quelle: "The interesting element of this ruling, however, is that it is not just limited to Windows. Any device that comes with a pre-installed OS is susceptible to this ruling. It should be noted, though, that Microsoft is more or less the only company this would apply to. It is unclear how this would apply to Apple as they do not separately sell their software, thereby making a stand-alone license impossible to get."
 
@OttONormalUser: Und? Das spielt doch überhaupt keine Rolle, ob sie die Lizenz einzeln anbieten oder nicht. Die Software hat einen Wert und macht daher einen Anteil am Verkaufspreis. Und wenn sich z.B. jemand einen Mac kauft, weil er das Design schön findet, dann aber Windows installieren will, sollte er nach diesem Rechtsspruch auch die Möglichkeit haben, einen Anteil des Kaufpreises von Apple zurückzufordern.
 
@HeadCrash: Dass müsste erst noch geklärt werden, steht ja auch da, ich kenne mich mit Apple nicht so aus, sehe es dort aber schon etwas anders.
Apple verkauft Hard und Software eben nie getrennt, auch ist der Mac nicht von anderen Herstellern wie es die PCs sind, es ist ein Geamtprodukt von Apple.
 
@OttONormalUser: Spielt aber in meinen Augen in diesem Fall keine Rolle. Das Betriebssystem ist nicht zwingend notwendig, um die Hardware zu betreiben, sondern kann auch durch jedes beliebige andere OS ausgetauscht werden. Wäre es ein Embedded System, bei dem ein solcher OS-Wechsel eben nicht so einfach machbar wäre, könnte ich die Argumentation ja noch verstehen, denn dann es vergleichbar mit Tablets oder Smartphones. Aber ein Mac ist ja auch nur ein ganz normaler PC.
 
@OttONormalUser: zu den Zeiten, als OS X Updates noch kostenpflichtig waren - was ja nun auch noch gar nicht sooo lange her ist - konnte man OS X auch einzeln im Karton im Apple Store kaufen.
 
@der_ingo: Und? Das ändert ja nichts am komplettpaket von nur einem hersteller.
 
@OttONormalUser: ist Windows auch. Schon mal auf eine Recovery DVD geschaut, von wem die kommt? Die kommt nicht von Microsoft, die kommt vom jeweiligen OEM. Die Recovery-Funktionalität löst jeweils der OEM mit ihm genehmen Werkzeugen. Microsoft ist da nur Zulieferer und liefert halt das Betriebssystem zu.

Es ist doch völliger Blödsinn, jetzt auseinanderzuzwirbeln, wer was beim PC geliefert hat, um dann festlegen zu können, was zu welchen Konditionen an wen zurückgegeben werden darf.

Du kaufst ein Gerät mit einem vorinstallierten System und wenn dir das nicht passt, dann kaufst du ein anderes Gerät. Ganz einfach.
 
@der_ingo: ich muss Lizenzbedingungen annehmen, die ich nicht vor dem Kauf anschauen konnte.
 
@OttONormalUser: eben. Deswegen sind die so in Deutschland ja auch nicht bindend.
 
@der_ingo: warum muss ich sie dann annehmen?
 
@OttONormalUser: Damit du die Software nutzen kannst. Die du gekauft hast, weil du ein Paket gekauft hast, wo deutlich drauf stand, dass die Software dabei ist.
 
@der_ingo: da stand aber nichts von Bedingungen, die ich akzeptieren muss um es zu nutzen.
Steht aber alles oben in der Urteils Begründung.
 
@OttONormalUser: In Deutschland ist ein Endbenutzer-Lizenzvertrag nur dann gültig, wenn er bereits beim Kauf vereinbart wurde. Die Bedingungen die dann bei der Installation oder kann man einfach wegklicken da sie ungültig sind. (interessant ist nur was vor dem Kauf vereinbart wurde)
 
@PakebuschR: man kann sie aber nicht einfach wegklicken.
 
@OttONormalUser: Doch, einfach OK klicken!
 
@PakebuschR: Das bedeutet aber, dass ich die Bedingungen akzeptiere, was ich aber nicht tue, lest ihr eigentlich auch die News?

Und jetzt komm mir nicht mit in DE eh nicht gültig, das interessiert mich nicht, und auch in DE gab es schon Urteile dazu, dass man es nicht akzeptieren muss und zurückgeben darf, nur die Abwicklung kennt keiner.

OK ist für mich kein wegklicken!
 
@OttONormalUser: Wo ist das Problem, stimmst damit den ungültigen Bedingungen zu. Werden halt nicht für jedes Land extra angepasste DVDs gepresst, theoretisch könnte MS das einfach weglassen, weiss nun aber nicht wie das in Italien ist.

Die PC in den Läden stehen eben nicht nur zur Besichtigung sondern sollen sich verkaufen, im Blöd-Markt wird man daher keinen PC ohne Windows finden und wer das System selber installieren kann sollte auch so schlau sein und wissen wo er an einen PC ohne System kommt oder es wählen kann was eigentlich bei jedem PC Laden geht sowie in unzähligen Onlineshops.
 
@PakebuschR: Möchte ich aber nicht, was ich aber nicht verstehe ist, warum du damit ein Problem hast?
 
@OttONormalUser: Musst du ja auch nicht, wer zwingt dich dazu einen PC mit Windows zu kaufen und den Bedingungen zuzustimmen? Habe kein Problem damit, finde das einfach Unsinn. Der Kunde kann doch kaufen was/wo er möchte und der Hersteller eben verkaufen wie er möchte. (dieser richtet sich doch nach den Kunden)
 
@PakebuschR: Ja, und ich als Kunde möchte nicht erst nach PCs suchen müssen, sondern einfach in den Laden gehen und einen kaufen, das ist hier in der Gegend aber nicht möglich, weil auf 99% aller PCs eine Zwangs-Windows-Lizenz dabei ist.

Ich hab ja in 08 einen Lösungs-Vorschlag gemacht, PC und Windows sind nun mal 2 Produkte, und das ist auch kein Unsinn.
 
@OttONormalUser: Dann geht eben nicht zu ALDI sondern ins ein PC Geschäft um die Ecke, dort ist das in 99% der Fälle kein Problem, einfach den Verkäufer darauf ansprechen! Und dann gibt es da auch noch das Internet. Natürlich ist da in den meisten Fällen Windows drauf, ohne würde die ja auch "keiner" kaufen, der Markt orientiert sich halt am Kunden/der Masse, Sonderwünsche muss man eben dem Verkäufer mitteilen.

Dein Vorschlag in 08 ist schon richtig aber der Installationsaufwand bestand dennoch und mit Subventionen/vergünstigten OEM Versionen ist dann wohl vorbei, finde das sollte den Herstellern/Verkäufern überlassen sein und die orientieren sich doch eh am Kunden bzw. gehen auf die einzelnen wünsche ein.
 
@PakebuschR: Ob du das so siehst oder nicht, ich hoffe, dass noch mehr Europäische gerichte dem italienischem Bsp. folgen, denn es sind nun mal 2 Produkte und 2 Verträge.

Wenn der Markt Windows will, sollen die Hersteller es ja auch weiterhin vorinstallieren, kein Problem, aber wer es nicht will, sollte es eben unproblematisch zurückgeben können!

Um auf einem Laptop mit W8 Linux zu installieren muss ich sogar erst mal Windows starten um den Fastboot zu deaktivieren, denn sonst kommt man nicht ins Bios.
 
@OttONormalUser: Wie gesagt, kauf nicht bei ALDI und du stellst fest das dein Problem eigentlich garkeines ist.

Wer kein Windows will sollte es eben garnicht erst einen vorinstallierten PC kaufen nur um sich dann hinterher beschweren zu können aber man hat ja sonst keine Probleme.

Und weil dir das bei Windows 8.x nichts passt muss eben wieder der herkömmliche "lange" Bootprozess her?
 
@PakebuschR: Ich will aber überall kaufen können, und wenn das bei Aldi ist, dann ist das so, es sind 2 Produkte, die nicht zwingend gekoppelt sein müssen!

Nö, es ging nicht um den Bootprozess, sondern darum, dass ich die Lizenzbedingungen annehmen muss, auch wenn ich Linux installieren will, weil man wegen Windows nicht mehr ins Bios kommt.
 
@OttONormalUser: Ich will aber überall ein Auto kaufen also muss mir ALDI auch eines anbieten, ALDI braucht dir auch garkeinen PC verkaufen und wenn man mit dem Gerät so nicht einverstanden ist hat man eben pech, dann muss man halt da kaufen wo es passt bzw. es nach deinen Ansprüchen verkauft wird, was wiederum in jedem PC Shop möglich ist und eigentlich immer die erste Anlaufstelle für sowas ist. ALDI wird wegen dir sicher kein extra Personal einstellen was die Geräte für dich anpasst!

Bei Fastboot wird halt kein USB initialisiert usw. daher sind keine Tastatureingaben möglich, bietet dafür aber ein schnellerer Bootprozes. Mit dem BS an sich hat das erstmal nicht viel zutun und das die Lizenzbedingungen bei uns ungültig sind und du also mit OK rein garnichts annimmst erzähle ich auch nicht zum ersten mal! Ist wie bei Apple da bekommst die Geräte auch nur mit System und hier hast du garkeine Wahl, so wie ich das sehe schließt man bei beiden fällen nur einen Vertrag, hab aber schon länger keinen Fertig PC mehr gekauft, mag sein das sich dies inzwischen geändert hat.
 
@PakebuschR: Dein Auto bei Aldi Beispiel ist albern, ich fordere ja nicht, dass man PC beim Bäcker kaufen können muss, sondern dass ich dort wo ich einen kaufen kann das Zwangswindows zurückgeben kann, weil das nun mal ein gebündeltes Produkt ist.

Das Urteil ist dahingehend auch eindeutig, und ich hoffe, dass es in der EU Schule macht, dabei ist auch völlig Latte, ob die Lizenzbedingungen nun gültig sind oder nicht.

Was wollt ihr als mit Apple? Das ist ne ganz andere Situation, Apple versklavt keine PC Hersteller, sie haben nur ihr eigenes Produkt.
Wenn MS das bei ihren Surface-Geräten macht, hab ich auch nix dagegen!

Womit hat Fastboot denn was zu tun, wenn ich es nur auf BS Ebene deaktivieren kann um ins Bios zu kommen?
 
@OttONormalUser: Wenn der Laden nicht das bietet was du möchtest gehst halt woanders hin, wenn du dazu zu faul bist kann man dir auch nicht helfen. Natürlich kann man bei ALDI nicht auf jeden einzelnen Kunden eingehen, dafür gibt es schließlich Fachgeschäfte!

Wo ist der Unterschied zwischen einem Apple PC und einem meinetwegen Dell PC, bei Apple kommen auch nicht alle Komponenten von einem Hersteller, dabei spielt es doch keine Rolle von wem die Hard- oder Software stammt, ohne OS kann man halt keinen PC verkaufen. (zumindest nicht wenn man damit Geld verdienen möchte)

Warum sollte Apple oder MS die Hersteller "versklaven", die Systeme sind sehr beliebt beim großteil der Kundschaft und die Hersteller wollen mit ihren Geräten natürlich dem größt möglichen Umsatz/Gewinn erzielen und installieren es logischerweise auf Ihren Geräten vor.
 
@PakebuschR: Der Laden bietet ja das was ich will, einen PC, und wenn ich den starte, bekomme ich in der EULA versprochen, dass ich die Windows Lizenz zurückgeben kann, wenn ich nicht mit der EULA einverstanden bin, und daran sollen sie sich halten!

ALDI muss auf gar nix eingehen, deren PCs kommen von Medion.

Was willst du jetzt mit Komponenten und Zulieferern?
Ein Mac kommt als Gesamtpaket von einem Vertragspartner, und da muss ich auch keine EULA akzeptieren, und es gibt weder den Mac noch das BS einzeln.

Ein PC kommt von einem Vertragspartner, und das BS von MS, 2 Produkte, 2 Verträge.

Ich habe auch nirgends gesagt, dass man PCs nicht mit System verkaufen soll, sondern das man sich an das halten soll was im Vertrag, hier die EULA, steht, und das ist eindeutig, aber weder MS noch die PC Hersteller wollen die Verantwortung übernehmen!
Vorinstallieren ist in Ordnung, aber sich nicht an die eigenen Lizenzbedingungen zu halten eben nicht!

Apple versklavt keine Hersteller, die haben ihr eigenes Produkt, MS stellt aber an alle PC Hersteller Bedingungen, wenn sie den bunten Windoofaufkleber haben wollen, und da sich ein PC ja nicht ohne Windoof verkauft, bleibt denen nicht übrig als sich darauf einzulassen.

Auch wenn du gleich wieder erzählst, dass in DE eh nicht gültig ist Oo
Und genau deshalb sollte man es EU weit gültig machen!
 
@OttONormalUser: Du willst einen PC ohne Betriebssystem also bietet ALDI eben nicht was du willst und da die EULA für ungültig erklärt wurde kann man sich eigentlich auch darauf berufen.

Wen interessiert wo die Teile/Software herkommen und ob es die einzeln oder nicht gibt (abgesehen davon gab es die auch mal einzeln), EULA gibt es bei MS auch nicht (abgesehen von der ungültigen beim Setup die eben keine Rolle spielt)

Und der RAM kommt von Infineon also schon 3 Verträge? (Ich bezahle auch nur einen Preis für das Gesamtpaket)

Die EULA ist für ungültig erklärt worden aber halten soll sich MS bzw. der Händler dann doch daran, darf man sich also das beste heraussuchen?

Was für Böse Bedingungen stellt MS denn?
Wer zwingt die Hersteller?
Warum gibt es dann PC ohne Betriebssystem oder mit Linux?

Ja, so wie es in DE ist kann ich mir das gut EU weit vorstellen. Italien werden wir erstmal abwarten müssen wie das umgesetzt werden kann und ob das für Hersteller sowie Kunden fair ist und welche Vor-, Nachteile es bringt.
 
@PakebuschR: Liest du eigentlich auch mal die News und das Urteil?

Ram von Infineon, 3 Verträge..... du wirst albern!

Wo steht eigentlich, dass die Eula ungültig ist?
Wenn sie ungültig ist, wieso gibt es dann betreffende Urteile, wo die Lizenz erstattet wurde?

Wer hat was von bösen Bedingungen gesagt? Wie gesagt du wirst albern, und die Bedingungen für den bunten Windoof Aufkleber kannst du dir selbst suchen.

Was ist denn in DE? Gültig, aber doch nicht gültig, wischi waschi, Italien EU weit wäre besser.

Nachteile? Jetzt hat man Nachteile, und die werden immer schlimmer, sehen aber die, die sowieso nur Windoof wollen erst gar nicht.
 
@OttONormalUser: Das Betriebssystem gehört zum PC der RAM auch, beides ist von anderem Hersteller also warum nicht? Zwei Verträge für einen PC finde ich ebenso albern!
 
@PakebuschR: Wo muss ich denn für den Ram eine Lizenzvereinbarung bestätigen?

Und das Betriebssystem gehört eben nicht zum PC, es ist das versteckte LAMA, jedenfalls die Lizenz.

Lese doch den letzten Absatz der News, dann sollte selbst dir klar werden, dass du mittlerweile Schwachsinn redest.

Und jetzt komm nicht wieder mit DE, ich rede von OBIGEM URTEIL AUS ITALIEN!

Und würde mir wünschen, dass dies auch in DE so kommt, anstatt einer dubiosen EULA, die nicht gültig ist, man sie aber annehmen muss, und man sich dann nicht mal drauf berufen kann.
Wenn sie nicht gültig ist, gehört sie raus aus Windows!
Wer weiß denn ob die gültig ist oder nicht, oder nur im Zweifelsfall, oder nur zu Gunsten von MS? Steht ja nicht dabei, und bei zuwiderhandeln steht man dann plötzlich am Pranger, alles wischi waschi ohne Konzept.

Eula gültig, Lizenz kann zurückgegeben werden!
Ungültig weg damit, und nicht irgendwas schwammiges dazwischen!
 
@OttONormalUser: Wo musst du das bei Windows? (ja die ungültige ich weiss - vielleicht kannst dir eine DVD ohne zurechtbasteln?)

Für die meisten schon, würde mir auch kein Smartphone/Navi oder sonstwas ohne kaufen und bei PC habe ich sogar die Wahl. (nein bei ALDI nicht) LAMA wäre wenn Linux drauf ist. (nicht für alle)

Dem Rest stimme ich zu, die EULA sollte raus aus Setup Datenträgern die in Deutschland vertrieben werden da sie eh nur verwirrt aber in anderen Ländern sieht die Gesetzeslage wieder anders aus und vielleicht spricht da auch jemand Deutsch? (Zumindest ein Hinweis - In Deutschland ungültig und/oder ein überspringen Button sollte aber drin sein)
 
@PakebuschR: Also Linux wäre ein Lama, Windoof aber nicht? Wo man bei Linux ja auch so viel Lizenzgebühr bezahlen muss, und irrwitzen EULAs zustimmen muss, mir scheint du missverstehst den Begriff LAMA.

Auch wenn für die meisten ein BS zum System gehört, bleibt es ein eigenständiges Produkt, und ich habe wie gesagt nicht verlangt PCs ohne zu verkaufen, sondern dass das vorinstallierte nicht an die Hardware gebunden ist, und man eine nicht gewollte Lizenz zurückgeben, bzw. erst gar nicht kaufen muss.
Lizenz einzeln verkaufen, so wie es bei Office z.B. praxis ist, und gut ist, darüber beschwere ich mich ja auch nicht.

Die EULA mag ungültig sein, trotzdem bezieht sich auch MS darauf, wenn man z.B. ein OEM-Windows auf einem anderem Gerät installiert, MS das mitbekommt, und es nicht aktiviert wird, so wie der Weltmarktführer es eben gerne hätte.

Um das mal abzuschließen, es wurde alles gesagt, und wir müssen nicht auf einen Nenner kommen.
 
@OttONormalUser: Wenn der 0815 user so ein Gerät mit Linux kauft entstehen Aufwand/Kosten mit denen er nicht gerechnet hat. (durch nicht Kompatible vorhandene der später zugekaufte Hard-/Software) daher ist es für ihn wohl eher ein LAMA auch wenn es erstmal nichts kostet, dann doch lieber die paar Euro für Windows und ist ja nicht so das nicht dabeisteht das Windows installiert ist.

Kaufen musst du die Lizenz auch nicht im Fachgeschäft aber das geht jetzt nur wieder von vorn los, hat ja keinen Sinn das jetzt nochmal zu wiederholen.

"trotzdem bezieht sich auch MS darauf"
- das was vor dem Kauf ausgemacht wurde ist gültig und bei den OEM,SB ist auf der Papphülle alles abgedruckt und somit wirksam (wird bei Retail bestimmt auch so sein!?), somit hat man bereits beim Kauf zugestimmt außer eventuell bei Onlinebestellungen wenn es nicht schon im Bestellprozess eingebaut wurde. Wie das bei ALDI Rechnern gehandhabt wird weiss ich allerdings nicht.
 
@PakebuschR: Schwachsinn, EOD
 
@HeadCrash: Man kann die Sache auch ganz anders angehen. Wieviel bekomme ich bei einem Rechner mit Linux zurück? Der PC-Verkäufer hatte schliesslich Arbeit bei der Treiberentwicklung und letztlich bei der Installation des OS. Wieviel ist diese Arbeit wert? Dieses Geld müsste ich auch zurück bekommen.

Wie "Der Lord" oben schon geschrieben hat. Bei Rechnern mit Windows gibt es mindestens zwei Verträge von den ich als Kunden den Vertrag mit MS nicht akzeptieren muss. Sowohl beim Mac als auch beim Linux-Recher gibt es nur den Vertrag für die Hardware, den ich beim Kauf akzeptiere.
 
@gutenmorgen1: Ist aber ist bei Windows nicht viel anders. da in Deutschland der Endbenutzer-Lizenzvertrag nur dann gültig, wenn er bereits beim Kauf vereinbart wurde.
 
Wünschenswert das die Situation hier (Standort: Deutschland) ebenfalls so gesehen wird
 
@Fallen][Angel: wird sie doch, es gab auch hier schon entsprechende Urteile. Die Anwendbarkeit ist halt schwierig, da die Grenzen irgendwo verschwinden.

Als Beispiele:
- ich kaufe ein Surface 2 und ein Surface 2 Pro. Bei einem kann ich theoretisch ein anderes System installieren, beim anderen nicht. Darf ich bei beiden Windows zurückgeben?

- ich kauf einen Mac, nutze aber nur Windows drauf, darf ich OS X zurückgeben und wie viel bekomme ich dafür?

Wenn so etwas weiter angewendet wird, wird Microsoft in Zukunft noch mehr dafür sorgen, dass PC und Windows miteinander verdongelt werden. Und das ist eigentlich in niemandes Interesse.
 
@der_ingo: Ich kaufe einen Renault Megane und bekomme direkt ein Navi von TomTom mit. Kann ich das zurückgeben und was bekomme ich dafür?
 
@Nunk-Junge: Kommt drauf an, ob du den Nutzungsvertrag des EXTRA Navis akzeptieren musst oder nicht, du bekommst ja auch kein Geld zurück, wenn dir das DVD Laufwerk im PC nicht gefällt.
 
@Nunk-Junge: Das musst du mit dem Händler besprechen, genau wie bei Windows PC auch, hinterher wird es schwierig, eventuell auf Kulanz.
 
@der_ingo: Vielleicht musst du ja auch nachzahlen falls du das Windows zurückgibst, z.B. falls Microsoft dem Rechnerhersteller für das Bundling 200€ bezahlt hat um sein OS in den Markt zu drücken, der Rechnerhersteller aber nur 100€ dafür in einem Verkaufspreis kalkuiert hatte.
Zum Glück kann jeder kaufen was er will ... allerdings auch immer nur das was angeboten wird, und da können Gerichte festlegen was immer sie wollen. Wenn dir ein Anbieter nur einen Rechner mit Windows oder halt gar nix anbietet, dann nutzt dir die schönste Rechtsprechung nix, denn er wird dir dann schlicht nix anbieten. Nennt sich Marktwirtschaft.
 
@aliasname: wie schon öfter erwähnt: wo ein Markt ist, wird er auch bedient. Gäbe es einen Markt für Rechner ohne OS, würde es diese auch überall geben.
 
@der_ingo: Logisch, genaugenommen gibt's den ja sogar, allerdings kauft diese Art von Kunden dann doch eher die Einzelkomponenten und zwar sehr gezielt und bewusst nix anderes.
 
Komplizierte Situation in meinen Augen. Der Hersteller hat meistens ja auch etwas für die Auslieferung mit Windows bezahlt. Von wem soll der Kläger nun den Preis erstattet bekommen, vom Hersteller oder Microsoft?
 
@links234: das ist ja eindeutig. Microsoft hat dem Käufer eines PCs schlichtweg nichts verkauft. Es gibt keinen Vertrag mit Microsoft. Insofern ist das einzig Sache des PC Herstellers.
 
@der_ingo: das ist nicht korrekt... du musst die AGBs von MS akzeptieren, wenn du den Rechner das erste mal startest, somit entsteht ein Vertrag zwischen dir und MS -> Trotz alledem verkauft hats dir der "Händler" und dieser wiederum hats von Hersteller und dieser wiederum zahlt ~8-12€ an MS pro Windows-Lizenz.

Der Kunde hat aus "Prinzip" gehandelt... im Einzelfall klappt das -> da kann man auch Red Bull verklagen weils keine Flügel gibt... aber Global gesehen hat das keinen halt.
 
@baeri: Du akzeptierst eine EULA, die du vor dem Kauf nicht einsehen konntest. Das ist in Deutschland kein rechtsgültiger Vertrag.
 
Ich kenne diverse Deute die sich Mac Books kaufen und nur Windows drauf laufen lassen. Können die auch Geld zurückverlangen weil man die Äpfel nicht ohne Mac OS bekommt?
 
@cathal: ich denke nicht, denn Mac und OS X werden als ein einheitliches Produkt von ein und dem selben Hersteller verkauft.
 
@Der_da: genauso einheitlich wie ein Computer von 95% den Herstellern mit Windows verkauft werden.
 
@baeri: Nein, Ein PC von z.B. Dell und Windows sind zwei Produkte, die ich beide erstens einzeln bekomme, und zweitens bei beiden einen Vertrag mit zwei unterschiedlichen Partnern eingehen muss.
 
@OttONormalUser: und warum sollte das ein Problem sein?

Es ist doch das Recht eines Bauern zu sagen "wenn du einen Sack Kartoffeln willst, bekommst du die nur, wenn du noch einen Sack Äpfel dazu nimmst". Wenn du nur Kartoffeln aber keine Äpfel brauchst, gehst du zu einem anderen Bauern. Warum sollte ich jetzt hingehen und dem Bauern das verbieten wollen? Das ist doch ganz alleine seine Sache!
Wenn er meint, er könne damit besser verkaufen, soll er das so machen. Wenn der Kunde das nicht will, geht er woanders hin.
 
@der_ingo: Auch hier ist es wieder nur ein hersteller, so schwer kann das doch nicht sein.
 
@OttONormalUser: Das ist falsch! Hersteller ist a) völlig unerheblich und b) sind bei PCs sowieso ganz viele Hersteller beteiligt. Mainboard, Grafikkarte, Speicher, Bios, ... alles nicht von Dell. Hersteller interessieren nicht, sondern Vertragspartner. Das ist zum Beispiel Media Markt oder Dell oder sonst wer. Du gehst beim Kauf nur einen Vertrag mit diesem Partner ein, mit sonst keinem. Du kannst danach z.B. Windows runterschmeißen und Debian installieren. Dann hast Du keine Geschäftsverbindung mit Micrososft. Erst wenn Du Windows nutzt, dann akzeptierst Du die EULA und hast dann so etwas wie einen Vertrag. Gleiches gilt übrigens für alle Software auf dem Rechner, also auch die ganze Bloatware.
 
@Nunk-Junge: Es kann gar nicht falsch sein, weil es in der Urteilsbegründug steht, und ich vertraue da dem Juristen mehr als dir, da du in der Vergangenheit ja immer einiges falsch interpretiert hast!
 
@OttONormalUser: Haha. Oben steht auch: "Als Vergleich zog das italienische Höchstgericht den Verkauf eines Autos, das ausschließlich aus erforderlichen Teilen besteht und auch sofort voll funktioniert." Da haben die Richter wohl die letzten 30 Jahre kein Auto mehr gesehen. Selbst für Fiat gilt das schon lange nicht mehr.
 
@Nunk-Junge: Es ist wahrscheinlicher, dass du den Sinn dieses Vergleichs wieder mal nicht verstehst.

Das ist so, wie du mich jedesmal unbegründet von der Seite anmachst, wenn es um Monopole geht.
 
@baeri: ich zitiere mich mal selbst:"von ein und dem selben Hersteller"
 
Und was ist beim Auto, wenn man die Lizenzbedingungen der Software auf dem Bordcomputer nicht akzeptiert?
 
@JanKrohn: Hast du denn dort überhaupt schon mal welche gesehen, so dass du sie ablehnen kannst?
 
Wahrscheinlich wird aber die Rückerstattung mehr kosten als das, was ein Kunde dabei wieder zurückholen kann. Mehr als etwa 10 Euro bekommt man doch wohl kaum für so eine schäbige "vorinstalliert" Windows Lizenz. Das haben aber zwei Einschreiben schon längst aufgefressen, bevor man etwas zurück bekommen kann. Oder Fahrtkosten zum Händler, drehe ich den Zündschlüssel flattert hinten wenigstens ein Zehneuroschein aus den Auspuffrohren. Dann noch der Zeitaufwand.
 
30 Tage Version drauf, und die Lizenzen immer einzeln mit verkaufen.

Das hat gleich mehrere Vorteile
- Soft und Hardware sind nicht mehr gekoppelt.
- Das Problem mit den aktivierten OEM Linzenzen für alle Rechner eines Herstellers fällt weg (Raubkopieen)
- Man muss sich im Fall, dass man Windows nicht will nicht darum kümmern, an wen man sich denn nun wenden muss.
- Das gekaufte Windows darf auf jedem beliebigem Gerät eingesetzt werden, muss bei neuer Hardware also nicht immer zwingend doppelt gekauft werden.

... funktioniert ja bei der mitgelieferten Crapware auch.
 
Wenn ich ein Auto kaufe kann ich ja auch nicht einfach die Rückbank zurück geben weil ich sowie so immer alleine fahre. Soll er sich halt ein Einen PC ohne Windows kaufen. Also wenn jetzt jeder anfangen würde seine Produkte zu personalisieren, was wäre das für ein Chaos? Ich Kaufe einen Media-Player will damit aber keine WMV und WMA Dateien abspielen und fordere die Lizenzgebühren zurück, ich kaufe TV oder AV-Receiver und will nur Dolby Digital nutzen, also fordere ich die Lizenzgebühren für den DTS Codec zurück, ich gehe in die Badeanstalt und will die Sauna nicht nutzen, also fordere ich den Anteiligen Eintrittspreis zurück,... die Liste könnte man ewig fortsetzten.
 
@markox: Welche Liste? Nicht eines deiner Beispiele taugt etwas.
 
@OttONormalUser: doch, die sind eigentlich perfekt. Der Hersteller eines Gerätes muss Lizenzgebühren abdrücken für die Nutzung bestimmter Codecs. Das muss ich als Kunde nun wieder bezahlen, auch wenn ich diese Codecs gar nicht brauche. Insofern müsste man in so einem Fall auch daran denken und diese kostenpflichtigen, aber nicht erwünschten Funktionen zurückgeben können.

Insofern sind die Beispiele perfekt für das entstehende Chaos, wenn solch eine Rechtsprechung weiter um sich greift.
 
@der_ingo: Nein, im Fall von Windows musst du die Lizenz annehmen, die Codecs hat der Hersteller angenommen, die Vergleiche hinken!
 
@OttONormalUser: dann schau mal ganz genau in die Lizenzbedinungen zu deinem MP3 Player. Dort finden sich mit Sicherheit die entsprechenden Abschnitte zu den Lizenzen der Codecs, die du halt so abgenickt hast.
 
@der_ingo: dann schau mal nach, bei meinem ist nichts dabei, und das Gerät hat mich auch nicht gefragt ob ich dem zustimme, Windows aber schon.
 
@OttONormalUser: und was sagt das jetzt aus? Ein Lizenzvertrag, der überraschend nach dem Kauf auftaucht, ist in Deutschland wie schon erwähnt so nicht rechtsgültig.

Insofern ist es völlig egal, was da von wem auftaucht, du kaufst ja schließlich das Gesamtpaket und da steht draußen auf dem Karton, was drinnen ist.
 
@der_ingo: deshalb darf man in de ja auch Windows zurückgeben wenn man die Bedingungen ablehnt, ist nur leider umständlich.
 
Ein Rechner ist keine Schreibtischlampe - sowas kauft man nicht "fertig", sondern baut es selbst - da gibt's dann auch kein "ungewollt mitgekauftes" OS - Ende :-)
 
@Zonediver: naja der ein oder andere braucht halt n laptop oder tablet, da wirds dann schwierig mit selber bauen.
 
Ich sehe das Problem nicht bei Windows, der kein Win will kauft eh nicht bei Saturn und Co. Das Ärgernis ist einfach diese vorinstalliert Crapware. Wenn die nicht wäre und ein einfaches Windows mit Treibern, hätte niemand (oder viel weniger) ein Problem mit vorinstallierter Win OEM Umgebung. Sparen tut man sich definitiv was, die OEM´s sind viel günstiger als die normalen.
 
Tja, in Italien ist das Angebot an PC's OHNE vorinstalliertem OS an 2 Fingern abzuzählen.
Die Shops die das anbieten verkaufen das auch nur bei Gaming Rechner. Das ganze ist also etwas problematisch da man somit keinen Multimedia/Office Rechner OHNE Betriebssystem bekommt
 
@Mu3rt3: Gäbe es einen Markt, gäbe es vermutlich auch Anbieter. Es sind nur sehr wenige, für die das interessant ist. Wer sich ein Betriebssystem installieren kann, sollte auch selber einen Rechner zusammenbauen können.
Ich finde dieses Urteil mehr als lächerlich. Wenn ich als Anbieter ein Produkt verkaufe und jemand dieses kauft, dann kann er nicht später die Hälfte wieder zurückgeben, weil er es plötzlich nicht mehr braucht.
 
Ich kaufe bei McDonalds ein BigMäc Menü, mag aber keine Pommes... verlange einen Teil des Preises zurück, obwohl das Menü mit Pommes billiger ist als BigMäc und Cola ohne Pommes... und bekomme Recht... Das gibts nur in Italien... :D
 
@Chris Sedlmair: Nö, so Schwachsinnsvergleiche gibt es nur auf WF Oo
 
@OttONormalUser: Das ist kein Schwachsinn. Wer einen besonderen PC ohne Betriebssystem will, muss sich diesen eben selber zusammenbauen oder von einem Computer-Fachmann zusammenbauen lassen. Später zu sagen, dass man einen Teil des Produktes zurückgeben möchte, finde ich schon sehr fraglich.
Ich kann nicht auch ein Auto kaufen und das Geld für die Reifen zurückfordern, weil ich im Keller noch nen alten Reifensatz gefunden habe.
Da gibt es zig Vergleiche, die auch alle zutreffen.
 
@kritisch_user: Nein, die treffen eben nicht zu!
News lesen und verstehen, dein Reifenvergleich steht auch drin!
 
ich finde das urteil richtig. oem zeigt das microsoft sein quasi monopol mißbraucht und seine marktbeherschende stellung mißbraucht.
ausserdem sind (ausser laptops) die "fertig" pcs eh immer sehr schlecht in ihrer hardware configuration...es sei denn man gibt mehr als 1500 aus.
microsoft hat eigendlich mit einem pc, der gekauft wird, nix zu tun.
 
@anon_anonymous: Irgendwas muss aber drauf wenn man den PC verkaufen will, und da kommt man mangels alternativen eben nicht um Windows herum.
 
Super... wenn ich mir ein Auto kaufe und da Continental-Reifen drauf sind und ich aber Pirelli haben will, da renn ich doch auch nicht zu Händler und lasse die Reifen wieder abziehen und will das Geld zurück
 
@frust-bithuner: Du musstest ja auch keine nutzungsbedingungen für die Reifen akzeptieren als du das Auto das erste mal gestartet hast, du hast beim Kauf des Autos bereits alle Vertragsbedingungen gesehen und akzeptiert.

Steht aber alles in der news.
 
@OttONormalUser: Wenn Du es nicht nutzt, sondern gleich was anderes installierst, mußt Du auch keine Nutzungsbedingungen akzeptieren.
 
@Chris Sedlmair: Aber mitkaufen musste ich das versteckte "Lama" ;)

Warum kann hier eigentlich keiner mal das Urteil akzeptieren?
Vor allen betrifft es diejenigen die Windows nutzen wollen nicht mal, und ändern tut sich für die auch nix.
 
@OttONormalUser: Es gibt Computer alller Formfaktoren ohne Windows und die sind nicht selten teurer als ihre Pendants mit Windows. In der EU kaufst Du somit einen PC und kannst das Windows weiterverkaufen. Aus "Prinzip" hat der gute Nörgler also für weniger geklagt. Danke auch. Wird sich bestimmmt positiv auf die anderen Nutzer auswirken.
 
@Chris Sedlmair: Das wird gar keine Auswirkungen haben, leider.
 
@OttONormalUser: "du hast beim Kauf des Autos bereits alle Vertragsbedingungen gesehen und akzeptiert" - hast du hier in DE auch, den Vertrag bei der Installation kannst also ungelesen abnicken
 
@PakebuschR: Nein habe ich nicht, da ich die EULA nicht vorher lesen konnte, und dass die in DE nicht gilt steht auch nirgendwo!

Außerdem geht es um Italien, was wollt ihr als mit DE?
Ich versuche den Leuten mit ihren Schwachsinnsvergleichen zu erklären warum das Urteil zustande kam, und ihr redet als von DE, wo das vll. mal eindeutig geklärt werden sollte!

In der EULA steht drin, dass ich bei nicht Akzeptanz das Recht habe die Software zurückzugeben, und das ist erst mal Fakt.
 
@OttONormalUser: Da die EULA in DE ungültig ist betrifft das wohl auch den Rückgabe Punkt. Die Hersteller nehmen die Software aber auch zurück, wenn auch nur in Verbindung mit der dazugehörigen Hardware bzw. nach deren Bedingungen.

Warum lässt man nicht einfach wie bei uns den Kunden entscheiden, wenn er das Gerät nicht mit der Software bzw. mit anderer möchte sagt er das eben dem Verkäufer und der installiert eben das gewünschte System oder man bekommt eben eines ohne System (Das geht natürlich nicht bei ALDI) oder man schraubt selber wenn man kann, das sollte doch auch in Italien möglich sein?

MS könnte oder wird einfach die EULA aus dem Setup entfernen und man schließt dann eben nur einen Vertrag beim PC Kauf ab, damit sollte die Sache erledigt sein!? Oder man einigt sich halt auf pauschal sagen wir ca. 5 - 15Euro (je nach Gerät) abzüglich Bearbeitungskosten (je nach Hersteller/Händler) und der Kunde trägt die Kosten der Rücksendung. (Es wird sich in keinem Fall lohnen - sinnvoller die Software zu behalten oder selber weiterzuverkaufen)

Wie will man das mit der Rückgabe sonst Regeln, das hängt doch immer davon ab
- wo man gekauft hat (MS, Händler),
- zu welchem Preis, (Händler, Endkunde)
- ob die Software Subventioniert wurde,
- Arbeitszeit für die Installation,
- eventuell Bearbeitungskosten für die Rückabwicklung,
- für welche Geräte/OS gilt das überhaupt, (Tablet mit Windows RT?)
- gibt das dann nur für das böse MS?
- was muss man zurücksenden, liegen doch meist keine Datenträger bei, Lizenzkey gibt es auch nicht immer... und wie will man prüfen ob der Kunde nicht doch noch eine Kopie verwendet?...
 
@PakebuschR: Siehe 08, wer Windows will, muss sich ein Lizenzkärtchen dazu kaufen, wer nicht, lässt es, geht bei jeder anderer vorinstallierter Software auch.

Und das es auch DE funktioniert, sieht man hier:
http://wiki.fsfe.org/WindowsTaxRefund/Germany
 
@OttONormalUser: Wie gesagt, sollte den Herstellern/Verkäufern überlassen sein, die orientieren sich am Kunden bzw. gehen auf die einzelnen wünsche ein.

- in 99% der PC-Geschäfte kein Problem Rechner ohne BS zu bekommen,
- in Onlineshops großteils ebenso,
- PC selber bauen oder zusammenstellen lassen geht auch,
- Sonderwünsche kann man immer dem Verkäufer mitteilen, welcher normalerweise auch darauf eingeht.

Aber selbst wenn es nicht aktiviert ist, der Installationsaufwand besteht dennoch, mit Subventionen/vergünstigten OEM Versionen ist dann wohl ebenso schluss. Bringt dem Kunden also kaum/keine Vorteile oder sogar Nachteile.
 
Die Frage ist nur, wie viel der Kunde wirklich für das OS bezahlt hat.
Mag sein, dass die MS Lizenzen bei einem Gerät ohne OS abgezogen werden können,
dafür müssten allerdings auch wieder die Vergünstigungen für Crapware entfernt werden.
Falls im extremfall der OEM durch Crapware mehr verdient als die OS Lizenz kostet, müsste der
Kunde sogar noch draufzahlen :D
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