Amazon Graben wird in der nächsten Woche wieder bestreikt

Die Mitarbeiter des Amazon Logistikzentrums Graben bei Augsburg wollen in der nächsten Woche wieder in den Ausstand treten. Mit dem Streik will die Gewerkschaft Verdi erneut den Druck auf den Versandriesen erhöhen. mehr... Amazon, Logo, Versandhandel, Logistikzentrum Bildquelle: Amazon Amazon, Logo, Versandhandel, Logistikzentrum Amazon, Logo, Versandhandel, Logistikzentrum Amazon

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"Amazon hat den Tarifvertrag der Logistikbranche in einem eigenen Haustarif verankert,"

Das stimmt nicht. Amazon hat keinerlei Tarifbindung. Und sie wollen auch KEINEN Tarifvertrag. Nicht Handel, nicht Logistik und auch keinen Haustarif.
 
@DerFisch: mei...informieren ist wohl nicht deine stärke?
was du schreibst ist totale blödsin und zeigt das du irgendwie idologisch fehlgeleitet bist.

ich mag us unernehmen eigendlich nicht...aber was in deutschland für müll über amazon geschrieben/gezeigt usw wird zeigt das verdi eine gute propaganda maschinerie hat.
 
@anon_anonymous: Wovon redest du bitte? Wenn du behauptest ich lüge, dann sag mir bitte an welcher Stelle. Es ist Fakt, dass Amazon KEINEN Tarifvertrag hat. Sie wollen auch keinen, sondern sich lieber unverbindlich an der Logistikbranche ORIENTIEREN. Das ist aber keine Tarifbindung.
 
@DerFisch: Ja, Amazon zahlt übertariflich hohe Gehälter. Sie ortientieren sich am Logistik-Tarif, der eben für solche Arbeiten abgeschlossen wurde, zahlen aber höhere Gehälter. Verdi möchte nun aber, dass die Lagerarbeiter als Verkäufer gewertet werden, da ja Amazon ein Shop ist. Und die Verkäufer haben einen höheren Tarifvertrag.
 
@Nunk-Junge: Nein, ver.di möchte nicht, dass die Leute als Verkäufer gewertet werden, sondern als Lagerarbeiter im Versandhandel. Es gibt mverschiedene Lohngruppen in Tarifverträgen. Amazon zahlt auch nicht generell übertariflich - selbst wenn man den Logistiktarif als Grundlage nimmt. Denn dann gäbe es mehr Urlaub, vermögenswirksame Leistungen, Wiehnachts- und Urlaubsgeld uvm. Amazon zahlt stattdessen ein paar freiwillige Leistungen wie Aktienpakete. Dass die Mitarbeiter lieber ein festes Urlaubsgeld hätten, statt nebenberuflich auch noch Aktienhandel zu lernen ist wohl verständlich.
 
@DerFisch: Interessant ist nur zu sehen, dass Verdi viel Aufwand betreibt, um Amazon schlecht zu machen, die Mitarbeiter das aber nicht unbedingt so sehen. Siehe z.B. http://tinyurl.com/nj92r7t. Dass man gerne Urlaubsgeld haben möchte, das kann ich verstehen. Aber das ist in vielen Bereichen nicht mehr üblich. Ich habe lange im öffentlichen Dienst gearbeitet, da gibt es schon seit Jahren kein Urlaubsgeld mehr und das Weihnachtsgeld wurde gekürzt. Ich habe selber miterlebt, wie und was Verdi macht. Seither weiß ich, dass ich sicher nicht in Verdi eintreten werde, denn Verdi kämpfte stets für ihre eigene Stellung, aber nicht unbedingt für die Arbeitnehmer.
 
@Nunk-Junge: Der Artikel ist jetzt ein Jahr alt und diese angebliche Unterschriftenliste wurde nie überprüft. Wenn 2.000 Mitarbeiter streiken, dann befürworten die wohl die Forderungen. Und eine Gewerkschaft kämpft immer nur für ihre Mitglieder. Wenn der Rest weniger verdienen will, ist das deren Entscheidung.
 
Liebes Amazon,
kommt zu uns in den NordWesten. Wir träumen von den Gehältern, die bei Euch gezahlt werden. Darüber hinaus fahren wir teilweise 80 km zur Arbeit, weil es auf dem platten Land nix gibt.
Wir haben die Menschen, arbeiten besser als die Ossis und meckern vor allem nicht dauernd.
Man muss nicht nach Polen gehen, es gibt noch Regionen in Deutschland, die die Schnauze von den Gewerkschaften voll haben.
 
@CapOne1: Warum dann nicht einfach austreten?
 
@CapOne1: Soso... Augsburger sind also Ossis...
 
@Knarzi81: zum glück nicht . hier ist die welt noch in ordnung! :D
 
@Knarzi81: Das ist doch der tiefste Osten, hast du die noch nie sprechen hören? :D
 
@Knarzi81: Das muss man im Einzelfall prüfen. Ein Bürger von Eisenach (10.19 OST) kann völlig korrekt ein Augsbürger (10.53 OST) als Ossi bezeichnen.
Allerdings ist unklar was hier "NordWesten" sein soll - Ostfriesland oder etwa Alaska?
 
@CapOne1: Der Beitrag ist an Dämlichkeit nicht mehr zu unterbieten. Das fängt schon mit der Großschnäuzigkeit an und hört mit der Unkenntnis der Geographie auf.
 
@CapOne1: wenn du 80km fahren must: empfehle ich einen umzug (flexibilisierung nennt man das auf dem arbeitsamt)...wer das immer fährt ist dumm und schmeist sein geld zum fenster raus...und erst die umweltzerstörung durch diese unnötigkeit!
 
@CapOne1: der Einzige, der hier meckert, bist ja wohl du als jemand, der aus dem Nord-Westen kommt... nicht besonders helle sind, weil hier die Zeichen der Zeit auf dem Arbeitsmarkt noch nicht angekommen sind und du der einzige bist, der freiwillig täglich 80Km zur Arbeit fahren würde. FAKT ist: die wenigsten "Ossis" jammern wirklich, denn die Meisten wissen sich selbst zu helfen und das schon seit Jahrzehnten. FAKT ist: die Arbeit kommt nicht mehr zum Menschen, sondern der Mensch zur Arbeit und wenn du dich für eine ländliche Wohnsituation entschieden hast, dann hör' auf zu meckern und zu jammern! Nimm dein Leben selbst in die Hand und versuche nicht von dir auf andere zu schlussfolgern.
 
Die ganzen ständigen Streiks gehen mir echt auf den ....Alle Jahre wieder... Piloten..Lokführer..Amazon..
Sollen die Leute sich doch was anderes suchen wenn sie nicht zufrieden sind. Für den Job umziehen ist heutzutage nichts neues mehr... Die Tage wo man "aus der Haustüre fällt und da ist" sind längst vorbei!
Alle Streiker gehören gekündigt - wie auch immer.
 
@McClane: nimm mal die fest verankerten raus ... also die die grundbesitz und haus haben . die können nicht einfach mal so umziehen wenn das lebenswerk in einer immobilie steckt ! aber der rest , ja , da hast du recht .
 
@lazsniper2: die zeiten wo man bis zum lebensende in einem betrieb arbeitet...sind vorbei... entschuldigung...ein haus sollte man eh nur bauen wenn man das geld für selbiges über hat (also als überschuss)...90% der häuslebesitzer kaufen/bauen ihre häuser aber auf kredit, das kann heutzutage als arbeiter/angestellter nicht mehr gut gehen.
 
@anon_anonymous: Gott, ist das weltfremd. Nach Deiner völlig abstrusen Einstellung hätte fast niemand in Deutschland mehr ein Haus oder Eigentumswohnung. Damit stellst Du Dich gegen die allgemeine Poltik, die gerne Wohneigentum fördern möchte. Und damit gefährdest Du letztendlich auch die Altersvorsorge, da selbstgenutzte Immobilien ein wichtiger Punkt darin darstellen.
 
@anon_anonymous: Wer hat heute noch so das Geld für ein Haus / Eigenheim auf der hohen Kante? Der normale Arbeitnehmer sicher nicht. Da geht's nicht anders als auf Kredit.
Das können sich nur die Oberen Zehntausend ,die auch 90 Prozent des Vermögens in Deutschland auf sich vereinen, leisten.
 
@McClane: Bei der Bahn ist mein Highlight, Verlust macht die Bahn ja nur mit dem Güterverkehr bei Streik, da wird auf LKWs etc. umgestiegen. Die Passagiere haben in Deutschland keine andere Option außer das Auto und das haben auch nicht alle zur Verfügung...
 
@Knerd: bei lockführern kann ich den streik aber noch verstehen...die gehen nicht mal ebend wo anders arbeiten,. da ihr beruf an die bahn gebunden ist (monopolist).
 
@anon_anonymous: Und des wegen kann mit so Forderungen kommen wie MEHR Geld und WENIGER arbeiten? NoGo...
 
@McClane: Viel besser ist die Forderung, dass die GDL ALLE Bahnangestellten vertreten will... Was wirklich Schwachfug ist.
 
@Knerd: Das will die GdL überhaupt nicht. Sie will nur ihre Mitglieder vertreten.
 
@DerFisch: Nein, die wollen die Vertretung für alle Bahnangestellten auf der Schiene (hab ich da leicht "verhaspelt") und für diese Gruppe gibt es bereits eine Gewerkschaft ;)
 
@Knerd: Nein. Die GdL kann und will nur für ihre Mitglieder verhandeln. Dazu gehört auch das Zugpersonal. Sie will aber explizit Tarifpluralität. D.h. die EVG soll für ihre Mitglieder eigene Tarifverträge abschließen. Die Bahn will aber nur einen Tarifvertrag (Tarifeinheit). Deshalb die Streiks.
 
@DerFisch: Dazu gehört eben nicht das Zugpersonal, GDL Mitgliedzahl ca. 34.000 vs EVG ca. 209.000.

Beim besten Willen, ich kann einfach nicht glauben, dass die Zugbegleiter bei der GDL sind ;)
 
@Knerd: Nicht alle. Aber Gewerkschaften verhandeln eben nicht für das gesamte Personal sondern für ihre Mitglieder. Darum gehts ja. Die Bahn will die Tarifeinheit, die GdL will Tarifpluralität. Die GdL will für jene Zugbegleiter verhandeln, die GdL-Mitglieder sind. Für die anderen nicht.
 
@anon_anonymous: Es gibt sehrwohl andere Arbeitgeber für Lokführer. Die Keolis Gruppe z.B.
 
@McClane: Wer also von seinem Recht gebrauch macht gehört gekündigt? Und jeder der für faire Löhne ist auch? Armes Deutschland, voll dummer Menschen!
 
@MrRossi: Wer es jedes Jahr oder gar mehrmals im Jahr macht => JA! Wenn man SO unzufrieden ist, ist es der falsche Arbeitgeber. Zumal wo Hunderttausende drunter leiden dürfen die damit NICHTS zu tun haben. DAS ist unfair!
 
@McClane: ohh ja die armen armen Amazonkunden leiden ja auch heftig wenn das Paket mal 2 tage zu spät kommt...
 
@legalxpuser: Das bei Amazon finde ich eher noch Lustig weil in paar Jahren die Center e weg sind aus Deutschland. Dann hats sich ausgestreikt. Finde das mit der Bahn und den Piloten viel nerviger. Da wird 100.000 von Menschen ihr ersparter Urlaub versaut und die sind auch noch stolz druff.

Ich kann jeden Verstehen der einem Piloten beim Streik einen auf den Kopf haut, wenn die mich fragen würden als Zeug hätte ich nie was gesehen.
 
@McClane: So ein Blödsinn, Streik ist immer noch das einzig wirklich wirksame Mittel der Gewerkschaften im Arbeitskampf - und ohne Gewerkschaften würde unsere Arbeitswelt um einiges düsterer sein.
 
Wenn ich in der Logistikbranche wäre und Verdi Mitglied, und nicht bei Amazon oder so, käme ich mir von Verdi irgendwie ziemlich verar*** vor.
 
@Lastwebpage: Wieso? Wegen der durchgesetzten Lohnerhöhungen? http://www.verdi.de/themen/nachrichten/++co++13e45a32-4d48-11e4-a098-52540059119e
 
@DerFisch: Da stehen ja keine absoluten Zahlen. Ich wüsste also nicht, wie viel ich als Mitarbeiter der Logistikbranche immer noch weniger bekomme, als dass was Verdi für den Amazon-Einzelhandel-Mitarbeiter anstrebt. Und wenn wir schon dabei sind, Ich will jetzt keinem Amazon-Mitarbeiter oder Mitarbeiter bei DHL zu nahe treten, aber, um es mal vorsichtig zu formulieren, wenn ich mir die Arbeit in der Logistikbranche so ansehe, und mit der vergleiche die in Versandzentralen usw. so stattfindet, könnte man möglicherweise zu dem Resultat kommen, dass die geforderte Lohnerhöhung, bzw. Anpassung an den Einzelhandelstarif, nicht unbedingt mit mehr Arbeitsbelastung begründet werdet kann. (Nochmal, ich sage nicht, dass in diesen Versandzentren wenig gearbeitet wird, aber in der Logistikbranche wird eben auch nicht weniger gearbeitet)
 
@Lastwebpage: ich sehe das genauso..die forderungen sind unredlich und sogar asozial...
wie ich unten weiter schreibe...ich als unternehmer sehe den ganzen laden ... nicht nur eine abteilung...und liebe verdi leute: wenn ihr dort nicht zu dem lohn arbeiten wollt...sucht einen neuen job! nennt man marktwirtschaft! ihr werdet nicht gezwungen dort zu arbeiten.
die wahrheit wird sein: schulabrecher oder sonderschüler (bzw menschen ohne ausbildung) wollen das große geld für päckchen packen haben. das geht nunmal nicht...
 
@Lastwebpage: Ich stimme dir durchaus zu. Ich denke allerdings, dass man deswegen nicht den Amazon-Beschäftigten den fairen Lohn verwehren sollte. Im Gegenteil, sollte in der Logistikbranche dafür gekämpft werden, dass die Löhne denen von Versandmitarbeitern angeglichen werden. In letzter Zeit wurde da einiges erreicht, es gibt aber noch einen gewissen Abstand. Das liegt teils an fehlender geweeerkschaftlicher Organisierung, teils aber auch an halblegalen Scheinselbständigkeitsmodellen vieler Paketdienste.
 
@DerFisch: Was ist den an über 9 Euro Lohne und 24 Tagen Urlaub im Jahr so schlecht?
Da würden sich viele Mitarbeiter in Krankenhäusern die Jahrelange Ausbildungungen machen freuen wenn die mal das bekommen würden.
90% der MAs bei Amazon laufen zu nem Regal und packen das in eine Kiste. Da brauchste jetzt nicht umbedingt ein Studium für.
Kann Amazon schon verstehen. Keiner von den Leuten muss irgendjemanden beraten oder hat sonst in einer Form Kundenkontakt. Da finde ich reichen 9€ durchaus aus.
 
@deischatten: 24 Tage Urlaub sind der gesetzliche Mindestanspruch. Weniger geht schon gar nicht. 9€ Stundenlohn ist nur knapp über dem geplanten Mindestlohn und bedeutet Altersarmut. Auch unqualifizierte Arbeiter haben einen auskömmlichen Lohn verdient. Nur weil man kein Studium braucht, heißt das nicht das die Arbeit leicht wäre. Es ist schlicht Überheblichkeit, zu behaupten dass nur gut Qualifizierte Anspruch auf fairen Lohn hätten. Krankenstände von teil 25% der Belegschaft bei Amazon sprechen Bände über die Arbeitsbelastung.

Was soll an Kundenkontakt einen höheren Lohn rechtfertigen? Dann sprechen die eben nicht mit Kunden. Dafür gibts während der Arbeit keinerlei Verschnaufpause, sondern es wird durchgehender Höchsteinsatz erwartet.
 
Egal ob Löhne von 8 oder 15€ bei Amazon gezahlt werden.
Faktum: Ein Arbeitgeber gibt keine Arbeit weil dies so ein herzensguter "Kerl" ist.
http://www.onlinehaendler-news.de/handel/allgemein/2582-amazon-automatisierung-logistik-arbeitsplaetze.html
http://www.itespresso.de/2012/03/21/amazon-ubernimmt-kiva-systems-fur-775-millionen-dollar
Ist legitim von Amazon die Automatisierung voranzutreiben, im Gegensatz ist es legitim von der Arbeitnehmerschaft zu streiken.
 
die mitarbeiter streiken für etwas, was niemals erhalten werden.

ich als unternehmer würde meine deutschen zentren verlegen...wer nicht arbeiten will...hat es nicht besser verdient und mitlerweile sind die deutschen ziemlich faul und geldgeil...

verdi will für etwas unredlich mehr geld...ich war eigendlich immer für gewerkschaften...aber was die gewerkschaften in deutschland mitlerweile vorrantreiben...ist sehr unredlich, unehrlich und unangemessen. die gewerkschaften wollen mehr geld für etwas was nichtmal den mindestlohn wert ist (auch wenn die leute 8/9/10 std am tag päckchen packen).
 
@anon_anonymous: du bist also Unternehmer, darf ich mal Fragen, ob du im Monat mit 1.200 Euro, netto auskommen würdest?? Soll ich dir das vorrechnen?? Stromkosten sind gestiegen, Mietpreise sind gestiegen, generell sind in den letzten Jahren die Lebenshaltungskosten gestiegen und da rede ich nicht von goldenen Wasserhähnen in einer Wohnung oder Caviar zum Abendessen - nein total banale Sachen wie Strom, Miete, Grundnahrungsmittel, Kraftstoff. Also alles was man als Minimum braucht, um für Leute wie dich arbeiten zu können und diese Kosten müssen gedeckt werden. Zusätzlich braucht es noch monatliche Rücklagen, falls mal etwas Kaputt geht (Auto, Haushaltsgeräte etc.), denn ich denke, DU wärst der Letzte, der zum Arbeitnehmer geht und sagt "ich zahle dir zwar nen Hungerlohn, aber ich gebe dir ein neues Auto, weil deines kürzlich nicht mehr durch den TüV gekommen ist" - nein, das sind Probleme, die man hat, wenn man als "geldgieriger" Arbeitnehmer immer weniger Rücklagen bilden kann mit einem einzigen Job. Was glaubst du wohl ist der Grund, warum in Deutschland der Trend zum Zweitjob geht?? Weil die Leute sich von einem Job einfach nichts mehr leisten können und das führt zwangsläufig dazu, dass man eben auf zwei Hochzeiten mit halben Elan tanzen muss. Aber schon richtig, die Arbeitnehmer sind ja alle faul und geldgierig und alle Arbeitgeber sind fair am bezahlen. Wenn man Leute, die arbeiten wollen und können auf fair bezahlt, muss man sich als Arbeitgeber auch nicht wundern, dass die Leute gern arbeiten und evtl. auch mal Mehrarbeit leisten.
 
@anon_anonymous: "wollen mehr geld für etwas was nichtmal den mindestlohn wert ist" Du sagst also, das die Angestellten bei Amazon den Mindestlohn nicht verdienen? Das die Leute da nur Päckchen packen haben Sie ja wohl nicht selbst bestimmt, sondern das ist Amazon die sagen was ihre angestellten zu tun haben. Nichtdestotrotz Arbeiten diese nicht weniger als du. Vielleicht arbeiten die sogar mehr, weil sie keine zeit haben während der Arbeit im Internet zu surfen ;)
 
@anon_anonymous: Wow. Was für ein ************ bist du eigentlich? Die Leute bei Amazon sollen wohl am besten für umsonst arbeiten? Und ich wette, du sitzt jeden Freitag am Stammtisch und schreist Anti Hartz 4 Empfänger Parolen. Wenn die Leute bei Amazon für umsonst arbeiten, werden sie komplett Hartz 4 beziehen. Für einen alleinstehenden reicht der derzeitige Lohn aus, aber mit Familie ist wieder Hartz 4 Aufstockung angesagt. Aber was schreibe ich, liess deine Bildzeitung und vergesse deine Stammtisch Runde am Freitag nicht.
 
@anon_anonymous: Ich sehe die Sache eher systemgeschuldet und z.B. Amazon zeigt uns da zumindest zwei erhebliche Schwächen dieses Systems auf. 1) Nehmen wir mal die 1200€ meines Vorredners. Miete, Strom, Lebensmittel, usw. das bleiben dann 200€ übrig, die man für irgendwas ausgibt, was zwar nicht zwingend zum Lebensunterhalt notwendig ist, aber auch kein Luxusartikel. Die 1200€ entsprechen also ziemlich genau einer festen Warenmenge X. Jetzt bekommen die Mitarbeiter des Einzelhandels, des ÖvPN, mehr Lohn, die Stromkosten steigen, usw. Die jeweiligen Anbieter legen das auf die Preise um. Für die selbe Warenmenge X sind auf einmal 1300€ nötig. Entweder die Gewerkschaft streikt für mich, ich bekomme automatisch eine Lohnanpassung, wie auch immer, ich bekomme dann irgendwann auch diese 1300€. Wie gesagt, materiell habe ich dann ja nicht mehr, da die Warenpreise gestiegen sind. Soweit so gut. Hier entsteht allerdings dann ein erhebliches Problem, wenn in irgendeinem Land die Einwohner dieses Landes die Warenmenge X für z.B. 800€ bekommen. Ein Unternehmen, welches nicht zwingend Standort gebunden ist, kann sich dann eben die 400 bzw. 500€ sparen. 2) Wie viele Personen, im Einzugsbereich des Amazons Versandzentrums, verdienen jetzt noch weniger als diese 1200€ oder gar nichts, und würden dort, freiwillig und gerne, auch für weniger Arbeiten. Wie viel verdienen diejenigen die jetzt bei Amazon arbeiten, wenn Amazon mal weg ist? Nicht falsch verstehen, ich finde jedem steht Hartz 4 zu und Hartz 4 ist viel zu wenig, es gibt aber auf der anderen Seite eben auch Hartz 4 Empfänger, die durchaus, vollkommen freiwillig, einen Job annehmen würden, der Hartz 4 + 200€ oder so annehmen würden, aber irgendwie so keine reguläre Stelle finden. Die sitzen dann eben zuhause rum oder werden in irgendwelche sinnlosen Maßnahmen gesteckt.
 
Feuern. Einfach nur feuern.
Es warten genügend andere auf Arbeit, die damit zufrieden wären.
Sonst wird doch jeder bei arbeitsverweigerung gleich abgemahnt oder gefeuert.
 
@cptdark: genau! Was erlauben die sich auch zu streiken, ein Unding!

Geh doch bitte in irgend einen totalitären Staat mit arbeitslager
 
@0711: die haben alle einen Vertrag unterschrieben, wo steht was sie wofür bekommen.
wenn mir das nicht zusagt, unterschreib ich da erst gar nicht ...

aber ist halt typisch, erst mal zustimmen und dann drüber beschweren
 
@cptdark: Und die leben alle auch in einem Land, in dem sie verfassungsmäßig das Recht haben zu streiken, solange Amazon sich Verhandlungen verweigert. Als ob man nach 10 Jahren noch von dem Lohn leben könnte, der damals im Arbeitsvertrag gestanden hat...
 
@DerFisch: warum streiken dann nicht mal alle, die h4 kriegen ... und ne erhöhung wollen?
 
@cptdark: Die Arbeitslosen sollen also die Arbeit niederlegen? Ist ja ne dolle Idee. Im übrigen hat das mit Amazon nicht das geringste zu tun.
 
@cptdark: Weil sie es nicht dürfen. In Deutschland dürfen nur Gewerkschaften streiken und auch nur für das, was sie betrifft.
 
@DerFisch: nö, aber mit "leben alle auch in einem Land, in dem sie verfassungsmäßig das Recht haben zu streiken"

auch arbeitslose haben arbeit, oder denkst du, die drehen den ganzen tag nur däumchen?
 
@cptdark: Arbeitslose haben per Definition keine Arbeit im Sinne einer abhängigen Beschäftigung. Das heißt nicht dass sie nichts tun - aber den Staat interessiert es einen Scheißdreck ob die sich ehrenamtlich/politisch weniger engagieren oder weniger Hausarbeit machen. Arbeitslose haben schlicht kein Druckmittel, deshalb sind die Verhältnisse ja so schlecht.
 
@cptdark: Diverse Kostenfaktoren ändern sich zum glück nicht über die Zeit (allgemeine Teuerung, ein reines Märchen)?

Inflation ist auch nur ein Märchen, das gibt es in der blühenden Landschaft nicht?

Und mal generell, so einfach nicht unterschreiben ist bei Arbeitslosigkeit nicht, hier besteht ein enormer Druck seitens Arbeitsagenturen -> Kürzungen und co. sind ein "anerkanntes" mittel, gerade auch in Branchen die auch an weniger gebildete Personen vergeben werden können geht es oft auch nur darum schnell schnell die stellen besetzen, so erreichen die Arbeitsagenturen ihre Ziele/Quoten um die "Arbeitslosigkeit" (über subventionierte Zeitverträge) zu senken und die Firmen bekommen billige Leute zum verheizen.
 
@0711: zumal die die streiken in der gewerkschaft sind, und denen noch ihr weniges geld in den rachen werfen um *vielleicht* mehr zu bekommen.
 
@cptdark: tja Gewerkschaften sind eben für tarifverträge der einzig wirkliche weg...wenn keiner in der Gewerkschaft wäre würde es die arbeitgeberseite auch nicht jucken was die Gewerkschaften für die tarifverträge wollen...
 
@0711: sieht mir aktuell nicht so aus
und die probleme die mit den streiks dank dieser deppen entstehen, darf wieder der kleine mann auslöffeln, der damit gar nichts zu tun hat
 
@cptdark: Weshalb sieht dir das nicht so aus? Alternativen? Alles bejahen was die Arbeitgeberseite will? Wie gesagt, der weg in ein totalitäres land mit Arbeitslagern steht dir frei zu gehen...ich wünsche dir dabei viel spaß.

Was darf denn der kleine mann auslöffeln der da so rein gar nichts mit zu tun hat?
 
@0711: kann nicht mit der Bahn fahren, nicht fliegen, seine Bestellung kommt ewig späte an ... etc.

und damit hab ICH nix zu tun, muss aber drunter leiden

(und sei es nur an dritter stelle weil ich im Stau stehe der sonst nicht da ist, jetzt aber doch da ist wegen der schei** Streiks)

und sollten die ihre Lohnerhöhung kriegen - WER darf denn das dann bezahlen? doch wohl alle, teurere fahrscheine, höhere Preise im Handel ...

das Wohl weniger ist aber sowieso scheinbar wichtiger in D als das Wohl vieler
 
@cptdark: Richtig dramatische Sachen....

Wie gesagt, für dich wäre ein totalitärer Staat in dem u.a. auch Sklaverei gang ung gebe ist genau der richtige.

Die andere Seite wäre nämlich, wer soll denn die Jobs machen die, dir die Dienstleistung bringen die du da erwartest wenn so wenig gezahlt wird dass es den Arbeitgeber nichts mehr kostet? Niemand? Dann gibt's auch deine vermissten Dienstleistungen nicht mehr...im Stau würdest du auch nicht stehen weil zum einen hierzulande keine Autos mehr gebaut werden und zum anderen sich keiner eins aus dem Ausland leisten könnte, du aller warscheinlichkeit auch nicht.
 
Das Thema mit dem Streik ist schon zweischneidig. Letztlich finde ich es aber gut und würde mir wünschen, dass das flächendeckend für die allgemeine Logistik kommt. Die meisten hier scheinen absolut keine Ahnung davon zu haben wie hart der Job in der Logistikbranche ist und wie extrem schlecht dort bezahlt wird. Scheint den meisten Egoisten auch egal zu sein. Hauptsache der Artikel, den man um 20 Uhr bestellt, ist am nächsten morgen da. Im Idealfall auch noch kostenfrei mit einer Tüte Brötchen bis ans Bett geliefert.
 
Auf der einen Seite hab ich natürlich Verständnis für die Mitarbeiter, auf der anderen Seite find ich diesen scheinheiligen Verein namens Ver.di zum kotzen.
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