Zurück zu Microsoft: Berliner Finanzamt kehrt OpenOffice den Rücken

Die Berliner Steuerverwaltung plant bis Mitte kommenden Jahres die Abkehr von Open Office und will die rund 6.000 PC in den Berliner Finanzämtern wieder mit Microsofts Officepaket ausstatten. Der Wechsel ist beschlossene Sache, die Verhandlungen mit ... mehr... Deutschland, Berlin, Brandenburger Tor Bildquelle: Daniel Foster / Flickr Deutschland, Berlin, Brandenburger Tor Deutschland, Berlin, Brandenburger Tor Daniel Foster / Flickr

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So kann man Geld natürlich auch mit beiden Händen aus dem Fenster werfen.

Gibts eigentlich mehr als Begründung als nur "schlechte Austauschbarkeit"?
 
@Draco2007: Kein Direktzugang für die NSA ?
 
@Draco2007: Wahrscheinlich keiner vor Ort, der sich mit OOo auskennt... wenn sie nicht grad einen dieser "Supportverträge" für Open Source Software haben, in welchem Fall sie mit Microsoft möglicherweise durchaus preiswerter kommen könnten.

Wer weiß. Vielleicht verwenden sie Erweiterungen, die mit aktuelleren OO-/LO-Versionen nicht mehr lauffähig sind. Ist mir zumindest lieber, dieser Gedanke, als "och nö, ich trau mich nicht auf LO_Update.exe zu klicken, heulschluchz" oder dergleichen mehr. :)

Wie sieht's eigentlich mit der Verwaltbarkeit von OpenOffice/LibreOffice aus? Geht das überhaupt? Ansonsten macht MS Office natürlich noch ein bißchen mehr Sinn.
 
@Draco2007: es ist ja nicht das eigene Geld. Sondern das von den südlichsten Bundesländern.
 
@steffen2: Wegen den paar Euro aus dem Länderfinanzausgleich? Wenn sich andere Bundesländer in der Vergangenheit ebenso wie Bayern verhalten hätten, wäre da jetzt nur Lederhose und kein Laptop.

Außerdem ist der Rest der Republik von diesem bayrischen Blödsinn langsam genervt. Meldet Euch doch einfach wieder wenn ihr einen ähnlich hohen Beitrag an der bundesdeutschen Wirtschaftleistung oder am Steueraufkommen beitragt wie NRW.
 
@EmilSinclair: Oder es meldet sich keiner in der Richtung, denn Deutschland ist Deutschland und in einigen Bundesländern ist nun mal mehr und in anderen weniger, aber es trägt alles zum Gemeinsamen bei... idealerweise.
 
@EmilSinclair: Der Rest der Republik ist von dem Berliner, Hamburger und Bremer Extrawursten genervt die meinen, was besseres zu sein mit den Stadtstaaten und wir Deppen dürfen den Wahnsinn zahlen, damit die auch noch mehr Rechte haben (Bundesrat).
 
@mschatz: KEINE Ahnung aber groß ´rumlabern hier! Zu den aktuellen Tatsachen: Stand 29.08.14 Länderfinanzausgleich: Hamburg wieder Geberland - 93 Millionen Euro gezahlt.

Hamburg wechselte im ersten Halbjahr wieder von einem Nehmer- zu einem Geberland und zahlte 93 Millionen Euro. Die Umverteilung über den Länderfinanzausgleich steigt in immer neue Höhen auch bei Hamburg.

So ist das nun. Also wenn Du hier was raushaust dann bitte ERST INFORMIEREN, dann denken, dann schreiben und immer schön bei der Wahrheit und Realität bleiben, ggf richtig und gekonnt im Internet recherchieren. Goggle z.B. kann da sehr sehr sehr !!! hilfreich sein (kleiner Tipp von mir!)!

Sonst lass das doch besser!!!
 
@Kiebitz: Mich der Unwissenheit zu beschuldigen entspricht diesem Niveau hier auf Winfuture. Wieso können die Leute nicht sachlich bleiben und müssen dauernd irgendwelche fremden Personen, dies sie nicht kennen schlecht reden? Mir ist es egal, wie viel wer empfängt (Bayern war bis 92 auch Empfänger) und wer gibt, mir geht es um die Abschaffung der Stadtstaaten und deren extra Rechte. Haste aber anscheinend nicht gerissen... Wie gesagt, Niveau ist hier eine Handcreme.
 
@Draco2007: Wieder einmal eine krasse Fehlentscheidung von unfähigen deutschen Politikern!?
 
@Draco2007: Da ich selber fast 8 Jahre in einer Bundesoberbehörde gearbeitet habe... Unterschätze nicht den Vernetzungsgrad sowie die Bürokratie. Der Bund entwickelt schon ein paar Plug-Ins und Formulare für MS Office. Wenn Du da einer von wenigen bist die OO einsetzen darfst Du die Anpassungen selber vornehmen.

Zusammen mit den meist höheren Wartungskosten (IT-Service, (Um)schulungen von Mitarbeitern) ist es selten wirklich günstiger auf freie Software zu setzen.

Man darf auch nicht vergessen: Wenn Du gut handelst kostet so eine MS Office Volumenlizenz für einen typischen Arbeitsplatz (Word, Excel, Powerpoint, Outlook) nicht mehr als 20-30 Euro.
 
@Stratus-fan: Man kauft mit MS Office in der Regel nicht nur reine Software sondern auch einen Service. Als bei uns die eigenen Server ausgefallen sind, lief der Laden trotzdem weiter, da lief dann alles über die Microsoft Server. Das geht ganz prima wenn die Büros keinen eigenen PC stehen haben sondern einen Igel, die Office Anwendung läuft dann über eine Remote Verbindung vom Hauptrechner, nichts wird lokal bearbeitet und gespeichert. Der Vorteil ist klar, egal an welchem Igel man sich setzt, wird der letzte Zustand seines Desktops hergestellt.
 
@BufferOverflow: Ich kenne "Igel" als Bezeichnung nicht, aber wahrscheinlich meinst Du einen Thin- oder Zero-Client?

Aber das hängt ganz vom Unternehmen ab. Für kleinere und Mittelständige Unternehmen ist es sinnvoll, ja. Große Unternehmen oder Behörden (Universitäten etc.) haben oft eh eigene Rechenzentren mit einer professionellen IT-Abteilung - die können das In-House kostengünstiger realisieren. Da hast Du eher bei der Einrichtung mal jemanden von MS dabei, der Service läuft dann aber intern.

Lohnt sich aber eben erst ab >1.000 Clients so langsam.
 
@Stratus-fan: Danke für die Einschätzung
 
@Stratus-fan: Irgendwie scheint man mich falsch verstanden zu haben. Zumindest verstehe ich die ganzen Minus nicht.

Das war eigentlich eine ernst gemeinte Frage, weil im Artikel nur die Austauschbarkeit erwähnt ist.
Mir ist bewusst, dass das ein wichtiger Punkt ist, aber irgendwie sollte das nicht der einzige Punkt sein um mal Millionen rauszuwerfen. Vor allem, weil man das vorher wusste.

Deine Punkte dazu genommen ergeben jedenfalls ein besseres Bild. Denn die Neuentwicklung von Addins für eine Office Lösung ist halt Aufwand. Aber auch hier, das war doch vorher klar.

Kurz um absehbarer Fehlschlag eines netten Experiments auf Kosten der Steuerzahler. Dankeschön!
 
@Draco2007: Auch das versteht man erst, wenn man Jahre im ÖD gearbeitet hat^^ Das war wahrscheinlich der IT klar, genauso wie jedem anderen der davon Ahnung hat.

Aber für gewöhnlich haben kompetente Leute im ÖD selten etwas zu entscheiden, verlieren den Überblick, haben schlechte Berater oder - und das ist meist das Problem - die wichtigen Informationen kommen einfach nicht von unten nach oben, oder wenn nur als Stille-Post-Fragment.

Gerne entwickeln auch einmal wichtige Leute, die thematisch damit nichts zu tun aber etwas zu entscheiden haben, so etwas wie Elan (ja, im ÖD) - nur eben im völlig falschen Moment.
 
@Stratus-fan: Falls es dich tröstet, das ist in der freien Wirtschaft oft genug auch der Fall :p
 
@Draco2007: Lizenzkosten sind einer der unwichtigsten, weil geringsten Kostenpunkte. Üblicherweise stellen Lizenzkosten nur einen kleinen, einstellig-prozentigen Konstenfaktor in einem Projekt dar. Bei so etwas billigem wie Office, würde ich mit mehr als 25 Jahren Projekterfahrung auf ca. 2-3 % tippen. Andere Punkte kosten viel, viel mehr Geld. Wichtig sind Wartungskosten, meist 30 % und mehr. Schulungskosten können je nach Software groß werden. Wenn ein Datenaustausch nicht funktioniert ist das garantiert teurer als die Lizenzkosten.
 
@Nunk-Junge: Ganz genau. Ein bisschen eigentartig find ich an der Geschichte, dass die OO Verfechter ja genau mit "offene Standards" und "besserer Austauschbarkeit" versuchen zu argumentieren. Dürfte wohl in der wirklichen Welt nicht ganz so sein...
 
@Tintifax: Wenn die wirkliche Welt weiter MS Formate nutzt, wird man das auch nie herausfinden.
 
@Nunk-Junge: Habe ich mit einem Wort die Lizenzkosten erwähnt? Mir ist das soweit bekannt. Und trotzdem geht es hier um Millionen, die verpulvert werden.
 
@Draco2007: Wenn Du nicht Lizenzkosten meinst, dann war Dein Posting total sinnlos. Denn DU bist garantiert nicht in der Lage sonstige Kosten zu bewerten, ob sie verpulvert sind.
 
@Nunk-Junge: Aha? Du sagst doch selbst wo die Kosten wirklich liegen, das ist mir auch bekannt.
Und meine eigentliche Frage zielte auf die WEITEREN Gründe ab.
Denn die schlechte Austauschbarkeit von Dokumenten in einem heterogenen Umfeld ist nunmal ganz klar bekannt. Da muss man nicht erst eine komplette Umstellung machen um das festzustellen.

Und da im Artikel NUR auf die Austauschbarkeit hingewiesen wurde, wäre das ABSOLUT eine Verpulverung von Steuergeldern, weil dieses Problem von ANFANG AN bekannt war.

Und auch die zusätzlichen Dinge die Stratus-Fan weiter oben erwähnt, waren vollkommen absehbar.
Also bleibe ich dabei, es sind verpulverte Steuergelder, weil hier mal wieder eine übereilte Entscheidung getroffen wurde und dabei die Fachleute komplett ignoriert wurden.
 
Typisch Berlin: man beschließt eine Sache, macht sie öffentlich und begibt sich dann in entsprechende Verhandlungen.
 
Die Open Source Hipster Community wird durchdrehen ;) Eine weitere Institution die wieder das Böse MS unterstützt x)
 
@Edelasos: Im Gegenzug will Hamburg weg von MS, also was solls?

Politiker kommen und gehen, und jeder muss scheinbar sinnlos Geld ausgeben, anstatt wie München von OO zu LO zu wechseln, wegen der Austauschbarkeit, macht man sich halt wieder abhängig von MS-Formaten.

Viel Spaß mit den Ribbons, und die länger werdenden Wartezeiten, weil keiner mehr zurecht kommt.
 
@OttONormalUser: Damit wieder ein paar Millionen aus dem Fenster geworfen werden und dann gleich nochmal, weil man irgendwelche, natürlich nicht absehbare, Probleme hat?
 
@Edelasos: In anderen Ländern ist man weiter. In England müssen sich Softwareanbieter an offene Standards wie dem Open Office Document halten und unterstützen, wenn sie im öffentlichen Bereich eingesetzt werden wollen. So kann man sich immer für das beste Produkt entscheiden, statt das nehmen zu müssen in welchem Format Altlasten vorliegen.
 
@klarso: Ich glaube ehrlich nicht, dass es um England geht, wenn schon das Vereinigte Königreich.
 
@Knerd: England und die keltischen Kolonien ^^
 
@Chris Sedlmair: Naja, für mich zumindest ist das Recht ernst, da meine Freundin nunmal Schottin ist und die es ähnlich stark hassen, wenn für UK England gesagt wird, wie die Deutschen wenn man uns als Bayern bezeichnet ;)
 
@Knerd: Nur ist das für uns Bayern die Beleidigung. Ich hoffe sie hat wenigstens für "Ja" gestimmt als es um die Unabhängikeit ging. Sonst kein Mitleid von mir. :D
 
@Chris Sedlmair: Sie durfte nicht, weil ihr Wohnsitz in Deutschland ist ;)
 
@klarso: OpenXML ist ein ebenso offener Standard. Also schreib' hier keinen Blödsinn, warum soll das nur für das Open Document Format gelten?
 
@klarso: Es gibt kein Open Office Document!!! Das standardisierte Format heißt Open Document Format. Open Office selbst hält sich NICHT an den Standard. Im Gegenzug ist Open XML genauso auch standardisiert. Und ebenso hält sich Microsoft NICHT an den Standard...
 
@Edelasos: völlig unnötiger Kommentar. Hier werden Steuergelder verschwendet und in einen monopolistisches System gesteckt. Wir brauchen endlich EIN gemeinsames und offenes Dokumentenformat. Das müsstest sogar Du verstehen....
 
@Sequoia77: Zitat: "Wir brauchen endlich EIN gemeinsames und offenes Dokumentenformat" -> OpenXML. Zufrieden?
 
@Sequoia77: Steuergelder werden nicht verschwendet, sondern verbraucht. So ist das nun einmal mit den Stuergeldern. Wenn man gar nicht erst auf OO gewechselt hätte, hätte man viel Sparen können ;)
 
@Sequoia77: Die werden in München seit 10 Jahren verschwendet und ist immer noch nicht fertig. Stört dich doch auch nicht.
 
@Sequoia77: Bitte rede mal mit Leuten in der Münchner Verwaltung, die mit dem schrecklichen LiMux arbeiten müssen. Einsparungen zu MS gleich null, nix funktioniert, wie es soll und verursacht dadurch extra Kosten und Aufwand.
 
@Chris Sedlmair: Was ein Kollege von mir meinte, "LiMux ist schei**, Linux ist schön und gut, aber was die in München daraus gemacht haben, haleluja -_-"
 
Kann man gut verstehen. Geht halt nichts über MS Office.
 
@Gordon Stens: ... weils so schöne Pastellfarben bekommen hat, gell ;)
 
@Gordon Stens: Doch, notepad... . Wenn ich mit Office (oder OpenOffice etc) arbeiten muss verlier ich grundsätzlich einige Haare und der Rest wird schneller grau
 
LibreOffice hätte man ja auch ne Chance geben können... naja... zu spät. Der schwarze M$ Koffer war zu verlockend.
 
@w4n: Ehrlichgemeinte Frage, da ich es nicht weiß:
Kann LibreOffice MS-Dokumente aller Art problemlos öffnen und wieder speichern, OHNE dass irgendwas an der Formatierung kaput geht?
Und kann MS-Office LibreOffice Dokumente problemlos öffnen und wieder speichern, OHNE dass irgendwas an der Formatierung kaput geht?

Das ist ein zentraler Punkt für eine Office Lösung, die nunmal in einer Welt existiert in der MS-Office doch schon fast als Standard bezeichnet werden kann. (keine Wertung, nur Feststellung der Tatsachen)
 
@Draco2007: Wenn dieser zentrale Punkt aber vom Marktführer schon nicht erfüllt wird, wie kann er dann jemals erreicht werden?

Soll nicht heißen, dass LO die offenen Standards zu 100% erfüllt ;)
 
@OttONormalUser: Naja eben WEIL MS-Office der Quasistandard ist, müssen sie diesen Punkt nicht erfüllen.
Klingt doof und ist es auch, aber leider Realität.

Deshalb müssten die Mitbewerber sich darüm kümmern, dass sie Problemlos mit den MS-Formaten klar kommen, einfach damit die Austauschbarkeit gewährleistet ist.
 
@Draco2007: Nö, sie WOLLEN und WERDEN ihn nie erfüllen, denn dann kann man immer behaupten, dass die anderen was falsch machen wenn ein Dokument nicht so dargestellt wird wie man es gewohnt ist ;)

Zu welchen MS-Formaten?
Office rät beim installieren ja dazu die nicht Standardformate zu nutzen!
 
@OttONormalUser: Sie wollen nicht, sie werden nicht und sie müssen nicht ^^

Stimmt da war was, direkt nach der Installation...aber ist das Standardformat von MS nicht .docx, was ja eigentlich nichts weiter als ein XML ist?
Die alten .doc sind natürlich ein echtes Problem.

Hab mich ehrlichgesagt nie mit den Office Formaten groß beschäftigt, ich mag MS-Office :p
 
@Draco2007: Besser wäre, wenn ALLE an besserer Austauschbarkeit arbeiten würden, mit einem Format, und nicht mit zwei, wovon eines "erkauft" wurde.

Dass Problem liegt bei Excel z.B. auch daran, dass MS die Formeln ganz anders umsetzt, und auch einiges schlicht nicht kann, insbesondere mit Zeit und Datums-Berechnungen. Umgekehrt gibt es sicher auch Bsp., was LO nicht kann.

Ich hab nix gegen MSO, außer dass mir die Ribbons auf den Keks gehen, weil ich nach 15 Jahren Office nichts mehr finde, aber da muss ich durch, kann meinem Arbeitgeber ja schließlich nicht sagen was zu nutzen ist.

Bei uns ist aber LO auch installiert, weil es als Plugin für unsere BDE fungiert, von daher kann ich alles was nur mich betrifft damit abwickeln ;)
 
@OttONormalUser: Du hast schon lange kein Office >= 2007 mehr installiert, oder? Da wird zu gar nichts geraten, es besteht eine neutrale Auswahl, entweder OpenXML oder Open Document als Standard zu benutzen.
 
@departure: Ich meine es bei MSO2010 gesehen zu haben, steht bei OpenXML nicht empholen oder ähnliches dahinter?

Auch kommt beim speichern in odf immer eine Meldung, dass etwas nicht funktionieren wird, das animiert natürlich dazu es zu nutzen.
 
@OttONormalUser: "Ich meine es bei MSO2010 gesehen zu haben, steht bei OpenXML nicht empholen oder ähnliches dahinter?"

Nein, das ist nicht der Fall, wäre auch eine ziemliche Frechheit von Microsoft.

"Auch kommt beim speichern in odf immer eine Meldung, dass etwas nicht funktionieren wird, das animiert natürlich dazu es zu nutzen."

Dies stimmt allerdings, Microsoft weißt hier daraufhin, daß das ODF nicht alles korrekt speichern kann, was man mit Microsoft Office so erstellt.

Trotz OpenXML will Microsoft hier und da natürlich noch das ein oder andere Alleinstellungsmerkmal behalten, das zeigt sich sowohl in der ODF-Geschichte, als auch dabei, daß Microsoft sich selber nicht hundertprozentig an OpenXML hält, so daß OpenXML-Dokumente, die mit Microsoft Office erzeugt wurden, in anderen Office-Suiten wie OO oder LO anders aussehen als in Microsoft Office.

Fairerweise muß man allerdings dazusagen, daß auch OO und LO das ODF nicht zu hundert Prozent nach definiertem und zertifiziertem Standard liefern, warum auch immer.
 
@departure: Sind wir und doch einig, mit dem empholen kann ich mich natürlich auch täuschen.
 
@OttONormalUser: Die gleiche Meldung erscheint auch, wenn man eine Docx-Datei als Doc-Datei (Office7-2003) abspeichern will.
 
@Draco2007: Nein und Nein, aber du hast einen Punkt vergessen.
Und kann MS-Office MS-Dokumente aller Art problemlos öffnen und wieder speichern, OHNE dass irgendwas an der Formatierung kaput geht?
Die Antwort darauf ist nämlich ebenfalls nein!
 
@Fonce: Und genau das müssen sie nicht, weil MS-Office der Quasistandard ist.

Das muss man nicht gut finden, aber es entspricht der Realität.

(Zudem habe ich auch diese Frage gestellt. Ist 2 mal die gleiche Frage. Einmal LO -> MS und einmal MS -> LO)
 
@Draco2007: Ich meine aber MS -> MS, den selbst das ist nicht immer gegeben!
 
@Fonce: Unterschiedliche Office Versionen. Ok da kann das tatsächlich passieren.
 
Ist vom Funktionsumfang nunmal einfach kein ernstzunehmender Gegner für MS Office... ich weiß die OO-Fans hörens nicht gerne, aber so isses nunmal.
 
@bLu3t0oth:
Excel 8:00 Std - 8:15 Std = #####
LO 8:00 Std - 8:15 Std =-0:15 Std

Nur um mal ein Bsp zu nennen ;)
Welchen ach so tollen Funktionsumfang benötigt denn eine Behörde, die LO nicht bereitstellen kann?
Außer dass die Welt MSO abhängig ist fällt mir da nicht viel ein.
 
@OttONormalUser: das genannte beispiel bedeutet doch lediglich dass die spalte zu schmal für die darstellung des inhaltes ist, oder? oder ist es genau das was du bemängelst? ich finde das jedenfalls unproblematisch. doppelklick auf die spaltenabgrenzung und gut ist.
 
@Teddy-Watson: Nö, Excel rechnet nicht ins Minus beim Format 8:00 (Uhrzeit), jedenfalls nicht bis MSO11, sollten sie es in 13 endlich begriffen haben?
 
@OttONormalUser: ich teste das morgen mal mit dem 13er. bin aber nicht sehr zuversichtlich. bisher wurde ja mehr an der oberfläche als an features gearbeitet.
 
@OttONormalUser: Nö grade ausprobiert. Im Tooltip steht sogar die Info, dass zu lange oder negative Datumsformate als ##### dargestellt werden.
 
@Draco2007: Such mal in Google nach Excel negative Zeiten! Es liegt NICHT an der Spaltenbreite, doof bin ich ja nun nicht.

Und wenn da im Tooltip schon steht, dass negative so dargestellt werden, bestätigt es doch das was ich sage, und da hilft auch kein breiter ziehen!
 
@OttONormalUser: Jap, nichts anderes habe ich gesagt. Ich wollte dich nur nochmal bestätigen und dir mitteilen, dass es sich auch in der aktuellsten Version noch so verhält.
 
@Draco2007: Ok, dann hab ich dich missverstanden, Asche auf mein Haupt^^
 
@OttONormalUser: Weil es negative Zeiten nun einmal nicht gibt! Da musst du deine Aufgabe anders lösen als wie Uhrzeit minus Urzeit. Was soll da auch raus kommen Minus Uhrzeit? o.O
 
@OttONormalUser: Doof formuliert. Das "nö" bezog sich nur auf "sollten sie es in 13 endlich begriffen haben" nicht auf die eigentliche Aussage :p

Es seih dir verziehen!
 
@daaaani: 8:00 Ist nicht zwingend eine Uhrzeit, und was rauskommen soll steht in re:1 Bei LO heißt dass Format auch nicht Uhrzeit sondern Zeit!

Willst du mir erzählen, dass man nicht mit analogen Zeiten rechnen darf?
Unser Terminal an der Arbeit zeigt jedenfalls an -0:15 Std, und nicht -0,25 Std.
 
@daaaani: Alles eine Frage der Interpreation.
Du interpretierst 8:00 als Uhrzeit.
Aber Uhrzeit kannst du weder addieren noch subtrahieren, dennoch ergibt 8:00 + 2:00 -> 10:00
In dem Fall ist es keine Uhrzeit, sondern eine Zeitspanne von 8 Stunden und 2 Stunden. Und 8 Stunden - 9 Stunden sind nunmal MINUS 1 Stunde.

Der Use Case dafür ist auch ganz klar. Arbeitszeiten. Ankunftszeit und Endzeit eingetragen -> Stundenzahl ausgerechnet. Soll Stunden eintragen und schon siehst du wo du Über- oder Fehlstunden hast.
Mit Excel würden so halt nur Überstunden gehen. (Es gibt allerdings durchaus auch in Excel Möglichkeiten sowas zu machen, nur eben nicht so straight forward)
 
@Draco2007: Es ist eine Zeit Angabe und keine Dezimal oder Binär Zahl. Ansonsten müsste es heißen 8 stunden und 0 Minuten aber 8:00 ist zeit. Und da Excel richtig rechnet und es keine negative zeit gibt, steht halt sowas da. Excel ist ein mächtiges Tool, da gibt es immer Lösungswege.

=TEXT(ABS(A1-A2);WENN(A1<A2;"-";) &"hh:mm")
 
@daaaani: Toller Lösungsweg, und nun rechne mal mit deinem TEXT weiter Oo

Auch muss ich dich fragen, warum Excel die Minuszeiten anzeigen kann, wenn man auf 1904 Datumswerte umstellt (Was aber noch mehr Probleme verursacht), wenn es doch nach deiner Ansicht falsch ist?
 
@OttONormalUser: Wenn du das möchtest solltest du vielleicht schon deinen Ansatz überdenken. Ich verstehe ja, dass du es dir einfach machen möchtest. Und für uns Menschen macht es ja auch durchaus Sinn Uhrzeiten zu verrechnen, nix anderes sind Ankünfte und Endzeiten, sacht ja auch der Name schon. Aber schon per Definition gibt es keine Negativen Uhrzeiten! Oder bist du schon einmal um -2:00 Uhr aufgestanden? Excel hält sich hier nur an Mathematische und Wissenschaftliche Standards.

Back to the roots und setz komplizierte Formeln ein, oder rechne gleich mit x stunden und x Minuten jeweils in einer eigenen Zelle.
 
@OttONormalUser: Die Frage kannste dir selbst beantworten wenn du Googelst. Aber mal salop gesagt macht dann Excel aus einer Zeit eine Zahl.
 
@daaaani: Nochmal,
1. 8:00 ist nicht zwingend eine Uhrzeit!
2. Wenn es keine -2:00 gibt, wieso zeigt Excel das an, wenn man auf 1904 Datumswerte umstellt, ignoriert man dort die Mathematischen und Wissenschaftliche Standards?
3. Was ist mit -2:00 Stunden Arbeitszeit, die mir unser Terminal anzeigt?

Draco hat dir ein Bsp. genannt, und ich könnte dir noch mehr geben, aber ob du die dann akzeptierst?
 
@daaaani: Zu re:13 Warum sollte ich solch einen Schwachsinn verzapfen, wenn ich in LO einfach subtrahieren kann?
 
@OttONormalUser: Du hast gefragt und ich habe dir einen Lösungsweg aufgezeigt. Ich habe niemals gesagt, dass du Excel benutzen sollst! Ihr wollt Stunden und Minuten berechnen und rechnet aber mit Zeitangaben. Das könnt ihr drehen und wenden wie ihr wollt xx:xx ist eine Zeitangabe! Ich verstehe auch nicht was das Problem ist mit mehreren Zellen oder komplizierteren Formeln als wie +/- zu rechnen? Ich wollte es vorhin nicht sagen aber diese Uhrzeit Geschichte ist eine Typische Anfänger Geschichte wenn es um Excel geht. Glaubt ihr ernsthaft der Quasi Standard im Office wird nicht zur Überstunden oder Minus Stunden Berechnung genommen?
 
@daaaani: Welches Format soll ich denn nehmen, wenn ich Stunden und Minuten voneinander abziehen möchte, und das Ergebnis -x:xx sein soll?
In LO nehme ich das Format ZEIT, denn die will ich ja berechnen, und keine UHRzeit!!!! Und 8:00 sind nun mal 8Std 0Min und nicht zwingend 8 Uhr, und dann gibt es auch -2 Stunden 0 Minuten, aber MS erzählt uns es gibt keine -2:00Uhr!

Meine Frage, warum Excel bei 1904 richtig rechnet (anzeigt) hast du auch noch nicht beantwortet, wenn es doch so falsch ist.
(Allerdings haben sie bei 1904 das Schaltjahr vergessen, womit alle Wochentage falsch berechnet werden Oo.)

Komm mir nicht mit Anfängerfehler, wenn MS zu blöd ist eine Zeitleiste zu integrieren, die -x:xx darstellen kann.

Möglich, dass Excel zur Minus Stunden Berechnung genommen wird, aber eben nur im Dezimalformat, was ich aber nicht möchte, weil unser Terminal eben analog anzeigt, und auch andere Berechnungen das Format -x:xx erfordern!

Auch dein aufgezeigter Lösungsweg ändert nichts an der Tatsache, dass man in Excel für diese Berechnung schwachsinnige Formeln nehmen muss, während man eigentlich nur subtrahieren müsste, und weiter rechnen geht mit TEXT auch nicht!
 
@OttONormalUser: Hör mal ich habe kein Bock auf Kindergarten. Ich habe dir die "Uhrsache" und einen Lösungsweg für dein Problem genannt. Ich wollte einfach nur höflich sein. Ich bin auch nicht hier um dir alle deine elemtaren Fragen, die du hast, zu beantworten. Is ja hier kein Frage Antwortspiel. Und ich komme dir mit Anfänger weil du nicht mal weißt was Zeitangaben sind. Mich würde schon einmal interessieren, was passiert wenn mehr als 24 Stunden oder gar 100 oder 10000, da rauskommen? 10:00? 10:00:00:00? Einfach nur Schwachfug!

Ich habe auch nie gesagt, dass du mit Text weiter rechnen sollst. Ich wusste ja nicht was du vor hast! Woher denn auch? Ich wollte nur helfen man. So wie du rechnet man nun mal keine Stunden aus! Das versuchen nur Anfänger, weil es eben Zeitangaben sind.
 
@OttONormalUser: Du schreibst dich ein wenig in Rage, liegst aber denke ich falsch.
Laut Wikipedia / DIN 5008 hat eine Uhrzeit das Format 00:00 oder 00:00:00. Das ist genau das Format in das Excel deine 08:00 umsetzt. Also soweit völlig korrekt.
Als Ergebnis würdest du ja auch niemals sagen, ich habe -00:15 Uhr gearbeitet, sondern: Ich habe -0,25 Stunden oder -15 Minuten gearbeitet (Satzbau anders, ich denke du verstehst den Sinn). Das sind aber völlig andere Formate! Uhrzeit != Stunden != Minuten
Und es gibt keine negativen Uhrzeiten. Die Uhr läuft von 00:00:00 bis 23:59:59. Punkt.
Rechnen kannst du in Excel mit Uhrzeiten trotzdem, nur eine negative Uhrzeit wirst du korrekterweise niemals als Ergebnis bekommen.
Meiner Meinung nach hält sich LO somit nicht an offizielle Standards, auch wenn die Umsetzung aus Benutzersicht vielleicht einfacher und angenehmer ist.
 
@daaaani: Da es sich eben um KEINE UHRzeit handelt, wäre es durchaus sinnvoll, wenn da -96:00 stehen würde wenn ich 4:00 - 100:00 rechne, ja!

@NWZ: "auch wenn die Umsetzung aus Benutzersicht vielleicht einfacher und angenehmer ist." letztendlich soll ein Programm doch dem User und nicht irgendwelchen Standards dienen.
 
@daaaani: vielleicht Minusstunden bei Arbeitszeiten... Sooo schwer ist das nun wirklich nicht..... Aber man kennt den Daaaani ja mittlerweile...
 
@Sequoia77, DaHaiz : Jetzt wirds aber echt albern. Allein schon aus Rechtlicher Sicht ist es gar nicht zulässig, Über- oder Fehlstunden so zu vermerken. Auch würde niemand überhaupt auf die Idee kommen ein erfundenes Format zu verwenden. Jeder normal denkende Mensch und auch meine Angestellten, würden gleich dumm kucken oder zu mir kommen und fragen ob es eine Zeit sein soll. Aber gut lassen wir das. Das führt ja hier eh zu nix. Beratungsresistenz vermag ich nicht zu heilen.
 
@DaHaiz: "letztendlich soll ein Programm doch dem User und nicht irgendwelchen Standards dienen." Wofür werden dann Standards definiert, wenn sich keiner dran hält? Aus meiner Sicht komplett falsch die Aussage.

Ihr könnt in eine Zelle 08:00 schreiben und STANDARDMÄSSIG erkennt Excel es als Uhrzeit. Formatiert die Zelle als Zahl und ihr bekommt 0,33 (ein Drittel des Tages) und schon könnt ihr wie immer rechnen (auch negativ). Es gibt aber schlicht keine negativen Uhrzeiten auf der Welt, nur negative Zahlen. Und genau so gibt euch Excel das zurück. In der Schule gab/gibt es auch Punktabzug wenn ihr Einheiten durcheinanderwerft nur weil "müsste schon gehen".
 
@daaaani: Wenn mehr als 24 Std rauskommen, stellt man das Format dementsprechend ein [hh]:mm, geht seit jeh her in Excel, solltest du als Pro wissen, soviel zu Schwachfug, wer hier der Anfänger ist, wird langsam klar.

Wenn man so nicht rechnet, dann Zeig du Profi mir doch endlich wie man es macht, und warum die halbe Welt es falsch macht!

Was laberst du von rechtlich nicht zulässig?
Jede Zeiterfassungs-Software zeigt +/- Stunden so an!
Das steht sogar so auf meiner Abrechnung.

Ja es sind Zeitangaben, und mit denen sollte man rechnen können, macht jede Zeiterfassungssoftware so, und wenn Excel 156:00 ([hh]:mm) anzeigen kann, sollte das auch mit negativen gehen.

Das Problem liegt hier an der Tatsache, dass der 1.1.1900 bei Exel die 0 darstellt, und davor ist nix mehr, bei 1904 ist der 1.1.1904 die 0 und man kann 4 Jahre ins Minus rechnen, deshalb wird es dort auch angezeigt, nur hat man blöderweise das Schaltjahr vergessen, womit alle Datums/Wochentagsberechnungen fehlerhaft werden.

Aber wem sag ich das, du als Pro solltest das wissen.
 
@NWZ: Aha, und wenn ich in Excel 18:00Uhr + 18:00Uhr zusammenrechne, kommt 36:00Uhr raus?? Warum macht Excel das wohl? Etwa weil es nicht zwingend eine Uhrzeit ist?

Ich will auch keine UHRZEIT als Ergebnis, sondern eine Zeitdifferenz, und da gibt es sehr wohl Minus, was Excel ja auch macht, wenn man auf 1904 umstellt, wieso machen sie es denn da falsch???

Eure Ausreden könnt ihr euch schenken, es geht nicht um UHRZEIT.

Was macht denn eine Zeiterfassungssoftware, ich komme um 7:00Uhr und gehe um 15:00Uhr, hätte aber bis 16:00Uhr bleiben müssen, und dann steht auf dem Display -1:00Std und nicht -1,0Std!
 
@daaaani: Oh Mann, das ist nicht dein Ernst oder? Klar gibt es negative Uhrzeiten. Nämlich da, wo ein Vorgang weniger Zeit als ein andere braucht und man den Unterschied kennen will. Wie willst du sonst einen kürzeren Zeitraum in Relation zu einem längeren Zeitraum darstellen? Es gibt auch negative Seitenlängen eines Rechteckes usw. Mathematisch alles vollkommen korrekt, das hat erstmal einen Dreck damit zu tun, ob man so etwas in der Realität vorfindet. Ein Programm das das nicht kann, rechnet falsch. Punkt
 
@NWZ: Wenn du schon in der Wikipedia schaust, solltest du nicht nach Urzeit schauen.

Laut ISO_8601 - http://de.wikipedia.org/wiki/ISO_8601
Werden Zeitdifferenzen mit -x:xx angegeben, z.B. bei der Zeitzohnenverschiebung.
Es gibt sogar Schreibweisen für negatives Datum, wem wollt ihr hier eigentlich was erzählen?
 
@Friedrich Nietzsche: Leider findet man es in der Realität uberall, nur macht er seine Augen nicht auf.
Zeitzonen werden z.B. auch so dargestellt UTC -1:00

Excel rechnet ja auch nicht falsch, denn mit dem Ergebnis #### kann man sogar weiterrechnen, es kann es nur nicht darstellen!
 
@OttONormalUser: Mit "Vorfinden" meinte ich das Phänomen "negative Zeit" an sich. Wenn er wirklich glaubt, sowas existiert nicht, will ich mal erleben, wie er einen Countdown realisieren will, der nach dem Erreichen der Null die abgelaufene Zeit weiterzählt. Spart man sich dort das Minus, bedeutet das, dass wir uns nach Erreichen der Null rückwärts in der Zeit bewegen. Aber Hauptsache, er hat Excel im mit einer der hanebüchensten Geschichte schön geredet, an die ich mich spontan zurückerinnern kann.
 
@OttONormalUser: Dein Libre-Office rechnet falsch. Du rechnest hier mit UHRZEITEN und daher müsste eine Differenz stets positiv sein. Der Zeitraum von 8:00 Uhr bis 8:15 sind 15 Minuten und von 8:15 bis 8:00 waren es natürlich nicht -15 Minuten. Oder um es etwas fachlicher auszudrücken: Nach der Relativitättheorie lässt sich die Bewegung der Zeitachse nicht umdrehen. Und Du wirst wohl kaum sagen wollen, dass die Relativitättheorie lügt.
 
@Friedrich Nietzsche, OttONormalUser: Da weiß man ja gar nicht mehr worauf man antworten soll. Längen und Breiten Angaben haben ja mal sowas von überhaupt nix mit dieser Thematik zu tun. Wieso soll es auch keine negativen Längen- oder Koordinatenangaben geben? Dann hätte ja die komplette Menschhaut so ziemlich ein Problem! Dümmer gehts nimmer!!!

Negative Urzeiten gibt es nicht da könnt ihr noch so viel argumentieren, die gibt es schlicht nicht.

Die internationalen angaben für Zeitzonen sind eben Standardisierte angaben für Zeitzonen und keine Uhrzeiten. Steht sogar alles in deinen Wiki!

Und ein Countdown zählt unter umständen im Minus Bereich weiter als schnelle Orientierung, dass er bereits abgelaufen ist, Faktisch bewegt alles sich in der Zeit weiter Fort, und könnte auch wieder hoch anstatt runter zählen, und wird halt auch so gemacht. Und ist auch keine eigentliche Zeitangabe und auch wieder in sich selbst standardisiert.

Und Excel rechnet eben nicht so wie du es gerne möchtest oder hier hinstellst. Mach mal nen Doppelklick auf deine Zahl! Oder gib mal 25:00 ein! Es ist nämlich mit nichten hh:mm! Es ist nämlich Benutzer definiert (Text), machst du einen Doppelklick oder änderst es in Uhrzeit steht wieder 01:00 da! Weil der besagte Sachverhalt nun einmal der Besagte Sachverhalt ist.

Dann habe ich nie gesagt, dass ich Profi bin, sowas würde ich von mir selber nie behaupten! Und die halbe Welt macht es nicht falsch weil keiner ernsthaft so rechnen würde. Ich bin auch nicht dazu da um dir das zu erklären und mich dann deswegen wieder runter machen zu lassen.

Du widersprichst dir auch ständig selber. Du sagst es wären keine Zeitangeben (Uhrzeiten) sprichst aber ständig selber von. Du kannst deine eigenen Argumente nicht aus einander halten.

Beispiel: "In LO nehme ich das Format ZEIT, denn die will ich ja berechnen, und keine UHRzeit!!!! Und 8:00 sind nun mal 8Std 0Min und nicht zwingend 8 Uhr, und dann gibt es auch -2 Stunden 0 Minuten, aber MS erzählt uns es gibt keine -2:00Uhr!"

8:00 Uhr sind 8:00 Uhr, und 8Std 0Min sind eben 8Std und 0Min, und nicht 8:00! Das sind bereits Fakten über die sich schon per Definition nicht streiten lässt! Und -2Std und 0Min gibt es ist ja klar und -2:00 Uhr gibt es nicht, und das eine ist auch nicht das andere! Und du brauchst auch nicht -2:00Uhr wenn du doch -2Std berechnen willst, da du ja wie du ja selber immer sagst keine Uhrzeit berechnen möchtest, was du aber ständig versuchst! Allein schon, kommen und gehen sind Uhrzeiten! Wann jemand komm und wann jemand geht! Und die Differenz gibt man in XStd und XMin an oder in X,XXStd! Weil es mit -00:00 eben nicht geht und du, die einzelnen Tage auch nicht als Summe zusammenziehen kannst, weil 00:00 eben Zeit angaben sind.

Normalerweise rechnet man: kommen 00:00, gehen 00:00, soll X,XXStd, ist X,XXStd, Differenz X,XXStd. Und auf keiner Lohnabrechnung steht 00:00 Über-/Fehlstunden! Oder: Von - Bis 00:00 - 00:00, Brutto X,XX, Pause X,XX, Korr. X,XX, Ist X,XX, Soll X,XX, Differenz X,XX.

"Klar gibt es negative Uhrzeiten. Nämlich da, wo ein Vorgang weniger Zeit als ein andere braucht und man den Unterschied kennen will.Wie willst du sonst einen kürzeren Zeitraum in Relation zu einem längeren Zeitraum darstellen?" Das sind XStd und XMin weniger als 00:00 Uhr. Wenn du von 24:00 Uhr 25 Stunden ab ziehst dann landest du ja nicht bei -01:00 Uhr. Auch hier werft ihr Zeit und Mengen angaben wieder durcheinander!

Diese Sachverhalte versteht jeder Grundschüler! Sogar meine 2 Neffen habe ich jetzt gefragt. Die kommen von ganz alleine drauf mit der Antwort ist doch Logisch!
 
@Nunk-Junge: Dann rechnet Excel auch falsch bei 1904 Datumswerten, und 36:00Uhr gibt es auch nicht, was beweist, dass dieses Format nicht zwingend eine Uhrzeit ist. Labert euch das ganze doch nicht schön.
 
@daaaani: Was willst du als mit UHRZEITEN???? Eine Zeitdifferenz will ich berechnen und keine Uhrzeit! Excel rechnet auch eine Differenz von 36:00 Stunden aus, ist das jetzt 36:00 Uhr???

Wer hat denn verlangt 25:00 Uhr einzugeben? Stell beim Format Uhrzeit [hh]:mm ein und rechne 24:00 + 1:00, dann zeigt Excel 25:00 auch nicht als Text an, weil es einfach nur 25 Stunden sind und keine Uhrzeit mehr, weil der besagte Sachverhalt nun einmal der Besagte Sachverhalt ist, den müsstest du Pro nur mal verstehen!

8:00 ist erst mal gar nix, es wird erst eine Uhrzeit daraus, wenn ich Uhr dahinter schreibe, und es werden Stunden, wenn Std. dahinter schreibe, und da Excel wie gesagt Werte im Format x:xx unendlich groß zusammenzählen kann, ist es ab 24:01 auch keine Uhrzeit mehr!

Was auf meiner Abrechnug steht, ist also falsch?
Was Excel bei 1904 Datumswerten berechnet ist falsch?
Was so ziemlich jede Zeiterfassungssoftware im Netzt rechnet ist falsch?

Wir werfen Zeit und Mengenangaben durcheinander?
Du willst als mit Uhrzeiten rechnen.
24:00Uhr - 25Stunden will hier keiner ausrechnen außer du.

Ich will 24:00 Stunden - 25:00 Stunden ausrechnen, und das eribt -1:00 Stunde! Das Format Std:Min ist NICHT zwingend eine Uhrzeit, wie oft denn noch?

Wenn du meinen Neffen was von -1:00Uhr erzählst, werden die auch nicht verstehen, dass es um -1:00 Stunde geht, und Uhr ist in der Tat Schwachsinn, den du dauernd einbringst, nicht Ich.

Mal ein Programm, wo man es sieht, wie Zeiterfassung funktioniert, kein Mensch rechnet erst alle umständlich in Dezimal um.

http://www.die-zeiterfassung.de/zeiterfassung.html

Gibt Hundert andere Beispiele, Goggle nach Zeiterfassung und stell auf Bilder um!
 
@OttONormalUser: Lass ihn. Die Bildungsverlierer werden immer zahlreicher. Wenn er einen Zeitbetrag nicht von einer Uhrzeitangabe unterscheiden kann, dann ist das so. Da kommt man nicht gegen an. Allerdings ist alleine seine Überheblichkeit, mit seiner gebrochenen Schreibe erklären zu wollen, was Richtung und was falsch ist, schon Realsartire pur.
 
@OttONormalUser: Es ist schon echt traurig, dass man versucht jmd zu erklären ein Programm würde etwas falsch rechnen, nur weil man selbst zu beschränkt ist den Input richtig zu formatieren... und nochmal: Wenn du die Zeit als Differenz haben willst dann rechnest du =abs(Feld1-Feld2) du Anfänger.
 
@bLu3t0oth: Es ist traurig, dass ihr nicht versteht, dass ein Ergebnis in Form von -x:xx rauskommen soll, und ihr Lösungsvorschläge macht, die dies nicht liefern.

Ich habe auch nicht behauptet, Excel würde falsch rechnen, es ist zu blöd das Ergebnis anzuzeigen!

Während man bei allen anderen Tabellenkalkulationen einfach subtrahiert, muss man bei Excel Hahnebüchene Formeln erstellen, was hat das mit Anfänger zu tun Pro Nr.2?
 
@OttONormalUser: Excel ist nicht zu blöd das richtige Ergebnis anzuzeigen, es zeigt es mit Absicht als Rauten an, weil es keine negativen Zeiten gibt und das steht auch im Kontextmenü.

Und nun kannste langsam aufhören hier rumzutrollen..
 
@bLu3t0oth: Aha, mit Absicht, und warum zeigt es bei umstellung zu 1904 Datumswerten KEINE Rauten mehr an, sondern -x:xx, wenn es das nicht gibt?

Wieso zeigt es 156:00 an? Gibt es auch nicht!

Du Anfänger!! Wenn man nicht weiter weiß, sind andere also Trolle?
Google nach dem Problem, die Welt besteht also aus Trollen, die ersten 3 Seiten sind voll davon!
 
@OttONormalUser: "Welchen ach so tollen Funktionsumfang benötigt denn eine Behörde, die LO nicht bereitstellen kann?" Im Zweifelsfall wird eine Software eingesetzt, die irgendwelche Erweiterungen für MS-Office mitbringt, die naturgemäß auf Konkurrenzprodukten nicht laufen.
 
@OttONormalUser: Dein Beispiel ist sowas von bescheuert...

Eine Behörde benötigt für ihre Dokumente im großen Stil Serienbriefe mit Datenbank-Datenquellen dazu variable Kopf- und Fußzeilen und "Wenn-Dann-Sonst-Bedingungen".

Es ist gerade zu lächerlich, dass du ernsthaft versuchst eine Officesuite schlecht zu reden, die über Jahrzehnte(!) professional an Firmenkunden gewachsen ist, während du versuchst eine Hobbyprogrammiererbastelofficesuite als professioneller darzustellen.
 
@bLu3t0oth: Das war ein Beispiel, aber wenn für euch Word = Office ist...

Auch wurde ja kein Funktionsmangel bemängelt, sondern Austauschbarkeit mit MS-Abhängigen Behörden.

Wenn deine Profi Software vom Welmarktführer seit Jahrzehnten nicht mal rechnen kann, hilft es auch nicht andere als Hobbyprogrammiererbastelofficesuite hinzustellen.
 
@OttONormalUser: Word/Textverarbeitung ist ja wohl einer der wichtigsten Bestandteile einer Officesuite und hier gehts schließlich um Behören die Dokumente(Texte) ausstellen muss.

Dein Beispiel mit der Rechnung in Excel ist immer noch witzlos... lustig, dass du das nicht checkst.
 
@bLu3t0oth:
Texte kann man mit LO/OO also nicht erstellen?
Serienbriefe mit Datenbankquelle auch nicht?

Witzlos ist da gar nix, denn Excel gehört nun mal zu Office, denn sonst bräuchte man nicht auf Office umsteigen, sondern einfach nur Word kaufen.

Ausserdem hast du in deinem Ausgangspost die Überlegenheit von MSO angepriesen, und da gehört Excel nun mal dazu!

Lustig, dass du dass nicht checkst :P
 
@OttONormalUser: Du willst aber auch nicht schnallen, dass man von 8std keine 8std15min abziehen kann oder? Wenn du die Zeit als Differenz haben willst dann rechnest du =abs(Feld1-Feld2) du Anfänger.
 
@bLu3t0oth: Nur kommt da 0,33333 raus, und nicht wie auf unserem Terminal angezeigt -0:15 man weiß also gar nicht ob man fehlstunden oder Überstunden hat.

Wer hier die Anfänger sind, fragt sich gerade, von wegen man könnte von von 8std keine 8std15min abziehen, selbst Excel kann das, kann es nur nicht darstellen.

Warum sollte man das nicht abziehen können? Man kann ja auch zu 20Std 50Std dazuzählen?
 
@OttONormalUser: Probiers mal mit Uhrzeitsformatierung du Troll.
 
@bLu3t0oth: Was meinst du von was wir die ganze Zeit reden?

Wir reden davon, dass dein Premiumprodukt vom Weltmarktführer, was Jahrzehnte beim Kunden gereift ist, immer noch keine negativen Zeitdifferenzen in Form von -x:xx (UHRZEITFORMAT, selber Troll) darstellen kann!

Allein das Uhrzeitformat ist ja schon falsch, denn dort kann man auch einstellen, dass Zeiten über 24:00 angezeigt werden, was wohl keine Uhrzeit mehr ist, aber so weit denkt ihr Anfänger ja nicht!
 
@bLu3t0oth: Und welches Feature soll das sein? Im Gegenteil Libre Office hat vor allem im Bereich Tabellenkalkulation weniger Bugs als Microsoft Excel.
 
@klarso: Siehe re2 und re3 nur um mal zwei Beispiele zu nennen. Sieh über deinen privaten Tellerrand.
 
@bLu3t0oth: Wenn da was inhaltlich relevantes stehen würde, wäre das ja mal interessant. Leider mal wieder nur Kommentare ohne Sachverstand. Fanboytum halt.
 
"den heutigen Ansprüchen an IT und Informationssicherheit vollumfänglich zu entsprechen" Professionalität hat ihren Preis. OO ist ja schon und gut, aber mit MS Office kann die Community einfach nicht mithalten was Features, Support und Stabilität (hatte schon etliche NullPointers in Libre) anbelangt.
 
@ghashange: ok einfache Frage: Welches Feature hat den Microsofts Officelösung, die Libre Office nicht auch hat?
 
@klarso: Outlook und Project fallen mir spontan ein :) EDIT: Da gibts noch Lync ;)
 
@Knerd: sharepoint, access ;)
 
@Odi waN: PowerPivot, Power BI in Excel

Finanzämter liefern in der Regel auch eine Reihe von Auswertungen bzgl. wirtschaftlicher Entwicklungen innerhalb der betreffenden Wirtschaftsregion.
 
@EmilSinclair: An die hab ich gar nicht gedacht, da sieht man mal was man alles nicht braucht :D Nur Visio fällt mir noch ein, aber das gibts ja auch in anders bei LO mit Draw.
 
@Knerd: Du solltest vielleicht mal einen Blick auf den Inhalt der News werfen. Hat denn nun Microsoft Word ein Feature, dass Libre Office nicht mindestens genauso bietet?

Zum Inhalt deines Kommentars:
Outlook/Project ist kein Tool zum Bearbeiten von Dokumenten. Wenn du Outlook/Project mit der Konkurrenz vergleichen will, dann können wir das gerne machen. Ist aber nicht Inhalt dieser News. Das gleiche gilt für Lync, da kannst du auch mit Wync oder jedem anderen Messanger nutzen und bietet keine Funktion, die nicht jeder andere Messanger bietet. Sharepoint? Ich bitte dich, Sharepoint ist selbst eine Kopie von DMS Systemen, die es jede Menge gibt. Auch hier gibt es Tools, die weit über die Möglichkeiten von Sharepoint gehen, aber ebenfalls nicht Bestandteil dieser News.
 
Wer tauscht denn Daten 2014 noch im Word/Open Office Format aus?! Wenn wir z.B. bei Ausschreiubungen Worddaeien erhalten, landen die ungeöffnet im Papierkorb, schon allein aus Sicherheitsgründen.
 
@klarso: Wenn zwischen Behörden etwas ausgetauscht und verändert werden muss. Was schlägst du vor? PDF? Textdatei?
 
@Draco2007: PDF ist ja keine schlechte Wahl und eigentlich der Standard für den Austausch von Dokumenten. Allerdings ist die beste Wahl gerade im behördlichen Umfang den Austausch IT-gestützt vorzunehmen. Zum Beispiel durch ein gemeinsames Dokumentenmanagementsystem. Das ist nebenbei auch sicherer als heikle Dokumente per E-Mail durch die halbe Welt zu verschicken.
 
@klarso: Mit daten muss gearbeitet werden. Da hilft dir PDF eigentlich recht wenig
 
@-adrian-: Mit PDFs kannst du auch weiterarbeiten. PDF ist ein offenes Format. Mit Adobe Acrobat Professional, sowie mit anderen Anbietern, lassen sich PDFs problemlos weiterbearbeiten.
 
@klarso: Ui, vom Regen in die Traufe, wenn man sich Adobe Acrobat Professional anschaffen soll, kann man auch bei MSO bleiben.
 
@klarso: Das ist ehrlich gesagt eine blödsinnige Aussage. Klar kann man mit Adobe Professional PDF-Dateien bearbeiten, aber hast du eine Ahnung was diese Software kostet?
 
@dodnet: Du kannst natürlich auch zu günstigeren oder gar ganz kostenlosen PDF Software greifen, mit dem du PDFs genauso gut bearbeiten kannst. Wo ist das Problem?
 
@klarso: PDF ist ein Format für Archivierung und Datenaustausch von nichtveränderbaren Dokumenten aber nicht zu ständigen Bearbeitung gedacht!
 
@klarso: Ein Dokumentenmanagementsystem ist ja schön und gut, aber das verwaltet auch nur Dateien in diversen Formaten.
 
@Draco2007: Ein Format, was keinen dazu zwingt sich an einen Hersteller zu binden, dass müsste festgelegt werden, ich kann auch von keinem Harz4 Empfänger erwarten, dass er sich MSO kauft um Behörden/Verein/Arbeitgeber/etc. Dokumente zu öffnen!

Ähnlich seh ich das in Schulen, die Schüler mit gut betuchten Eltern haben MSO, die anderen mit LO/OO bekommen schlechtere Noten, weil die Schule auch MSO einsetzt.
 
@OttONormalUser: Irgendwie bezweifle ich, dass man nur eine schlechtere Note bekommt, weil man ein anderes Office-Programm einsetzt als die Schule und Dokumente dadurch möglicherweise etwas anders dargestellt werden. Und wenn doch, dann hat diese Schule viel gewaltigere Probleme als Inkompatibilität zwischen Dokumentformaten.
 
@adrianghc: Ich kann dir nur dass wiedergeben, was die "Kinder" mir gesagt haben, ob es zutrifft weiß ich nicht.

Allerdings fand ich auf einem Elternabend, wo dieses Thema mal zur Sprache kam erschreckend, dass man OO (LO gab es noch nicht) nicht mal kannte!
 
@OttONormalUser: Na, wer weiß, ob das wirklich daran lag oder ob sie sich einfach ungerecht behandelt gefühlt haben. Der Sache sollte man aber auf jeden Fall nachgehen, denk ich, denn das Lehrer deswegen schlechtere Noten verteilen, geht gar nicht an.

Erschreckend? Vielleicht/wahrscheinlich, aber wundern tut mich das nicht.
 
@adrianghc: Sollen das andere Eltern tun, meine hat ihr Abi mit 1.2 hinter sich, auch ohne das aktuellste MSO, und dass es dich nicht wundert, bestätigt das erschreckende ;)
 
@OttONormalUser: Glückwunsch zur tollen Abiturnote. :)
 
@klarso: Dass bei euch MS-Word-Dateien gleich im Müll landen, liegt wohl eher daran, dass du scheinbar in einem Laden arbeitest, in dem alle so ticken wie du. Das wäre dann dasselbe, wie mich an einen PC zum Aufrümen ranzulassen, und ich entdecke unter den installierten Programmen irgendwas wie "Bonjour" etc... Also quasi nicht wirklich neutral.
 
@DON666: Sicherheitseinstellung in Outlook halt. Aber klar, du mit deinen Vorurteilen :)
 
@klarso: Wie gut, dass du frei davon bist. ^^
 
@DON666: Du meinst weil ich nachfrage, welches Feature Microsoft Office bietet, dass man in Libre Office nicht hat? Stimmt das machen ja nur MS Hater ^^ Die Frage konnte mir seltsamerweise noch nie ein Microsoft Fanboy hier beantworten.
 
@klarso: Outlook und Project fallen mir grade spontan ein.
 
@klarso: Nö, sondern weil du generell hier bei MS den - wie du das nennen würdest - "Hater" machst. Glashaus, Steine und so.
 
OpenOffice von 2010 ist also schlechter als Office 2013, verstehe. Ist ja auch ein total fairer und sachlicher Vergleich.
 
"Berlin setzt derzeit eine Open Office Version ein, die bereits 2010 veröffentlicht wurde." - Wie wäre es, anstatt wieder komplett umzusteigen, mal eine aktuelle Version einzuspielen? Ist ja nicht so, dass die teuer wäre. Das schlimme an dem ganzen ist nur, dass diese Entscheidungen meist von solchen #Neuländern getroffen werden, die nicht den blassesten Schimmer haben.
 
@dodnet: Berliner Politiker können halt alles, selbst mit Flughäfen haben sie keine Probleme /Ironie off
 
@klarso: Der ist sicher mit MS-Excel geplant worden^^
 
@OttONormalUser: Wahrscheinlich eher MS Projects ^^
 
@klarso: Neeee, war Powerpoint XP auf einem DOS 6.5 PC...
 
@dodnet: und was soll das bringen außer das sie die aktuellste version haben? sie schreiben doch den hauptpunkt warum der wechsel erfolgt, naja eigentlich 2, zum einen der dateiaustausch. aber der wichtigere punkt hier sind die vorlagen. die wurden alle samt mit vba gemacht und OO kann diese nur eingeschränkt oder gar nicht öffnen.
 
@Odi waN: Weil die 4 Jahre alte Version Konvertierungen zwischen seltsamen MS-Formaten nicht so gut hinbekommt, wie die aktuelle? Und das mit den Formatvorlagen ist leider deshalb ein Problem, weil alle Welt nur MS Office mit ihren komischen Formaten einsetzt, anstatt mal auf was anderes umzusteigen. Und die die es tun (Berlin, München) werfen nach ein paar Jahren das Handtuch. So wird das leider nie was.
 
@dodnet: OO muss von Consultants betreut werden. Die sind weit weit aus teurer als Verträge mit MS. Siehe auch RedHat und Co. Software ist kostenlos/günstig aber bei den Beratungskosten kommt keiner an die Preise von MS ran.
 
@TurboV6: Warum muss OO von "Consultants" betreut werden? Was machen die bitteschön? Fehler beheben? Mitarbeiter schulen? Irgendwelche neuen Features in einen reinquasseln? Oder dumm rumsitzen und ihr Geld zählen?
 
@dodnet: denkste in Berlin gibts ne IT Abteilung mit 40 Leuten? Sowas wird ausgelagert und teuer bezahlt.
 
@TurboV6: http://de.wikipedia.org/wiki/IT-Dienstleistungszentrum_Berlin
 
@dodnet: dann les mal richtig. Die kümmern sich um die Infrastruktur und nicht um Software. Selbst Firmen mit riesigen IT Abteilungen lassen Consultants zu Beratungen kommen. Nen Microsoft Berater ist entweder bereits im Vertrag enthalten oder kostet nur wenige Euro (60-90€)/h. Nen externer Consultant fängt bei den einfachsten Dingen bei 100€/h an und spezialisierte zB für SAP kosten mal kurz 2500€ am Tag.
 
Die Kosten dürften bei deutlich unter 50 EUR pro Arbeitsplatz und Jahr liegen. Das sind 4 EUR pro Monat. Das OpenSource-Argument lasse ich ja noch gelten. Wer sich da aber über die Kosten aufregt, der kauft für sich wahrscheinlich auch das einlagige Öko-Klopapier :-)
 
@Firefly: Die Kostenaufstellung bei Enterprise-Lizenzen verhält sich komplett anders als bei den Packungen im Supermarkt, es muss ja auch noch die Infrastruktur (Thin-Clients, Terminal-Server, Anbindung an Datenbanksysteme, etc.) berücksichtigt werden. Das können dann locker 15 Euro pro PC und Monat werden.
 
@Dr. Alcome: Wenn da jetzt OpenOffice läuft, brauchen die die zusätzlichen Möglichkeiten nicht. Da tuts die Minimal-Lizenz (wird ja nicht mal Outlook gefordert).
 
@Firefly: Office gehört Microsoft. Grund genug es nicht zu nutzen. In diesen Zeiten sollte die BRD Zeichen setzen und zeigen, dass man nicht gewillt ist, sich von der NSA spionieren zu lassen. Ich fände es toll wenn man wie in China eine eigene Linux Distribution erschafft um sie Bundesweit in allen Ämtern zu nutzen.
 
@w4n: ich denke wir wollten allgemein das Rad neu erfinden.
 
Naja. libreOffice, sach-ich-nur...
 
@Druidialkonsulvenz: Und dann?
 
(a) wie wäre es mal mit UPDATEN?
(b) und ALLE auf Open-/Libre-Office umstellen, nicht nur eine Stadt
(c) isses ja eh nicht deren Geld - also denen egal ... WIR zahlen ja mal wieder dafür

Und ich such bei den Ribbons immer alles, wohingegen mit normalen Menüs das wesentlich schneller geht.
 
@cptdark: Das ist Blödsinn. Die alten Menüs, die auch Microsoft Office noch bis inkl. 2003 hatte, waren überhaupt nicht logisch an- und zugeordnet. Du kennst Dich nur besser damit aus, weil Du sie auswendig kennst und Dich nicht umgewöhnen magst.
Die Anordnung der Befehle innerhalb der Ribbons ist erstmals logisch und zueinander passend - frag' doch mal einen jungen Menschen, der von Beginn an auf Ribbon gelernt hat, was er von Deinen in alle Tiefe verschachtelten, thematisch unsauber eingereihten, altmodischen Menüs hält - rein gar nichts.
 
@departure: nur das in den büros selten neue junge leute sitzen, sondern meist nur alte säcke die umgeschult werden müssen, was zusätzlich geld kostet

nebenbei wären gewisse tastaturkürzel, grade bei textverarbeitung, sinnvoller als irgendwo schaltflächen klicken zu müssen ...
 
@cptdark: Du warst anscheinend schon länger in keiner Behörde mehr. Ich arbeite in einer. Die Altersstruktur ist bunt gemischt von alt bis jung.

Alle in Textverarbeitung üblichen Tastaturkürzel sind in O2K7 und höher selbstverständlich noch verfügbar, wie kommst Du darauf, daß es die in den Microsoft-Office-Versionen mit Ribbons (also seit 2007) nicht mehr gäbe? Oder meinst Du, es gäbe bei der Nutzung von OO oder LO weniger Doofheinis, die zum Drucken erst die Drucken-Schaltfläche suchen und dann klicken, anstatt einfach Strg-P-Enter auszulösen?
 
@departure: nein, solange ich nciht muss geh ich auch da nicht hin.

ich habe nicht gesagt, das es keine mehr gibt, da ich diese office-versionen nur nutze wenn ich dazu gezwungen bin.
ich sagte nur das die wesentlich sinnvoller zu nutzen sind, als extra zur maus zu wechseln
 
@cptdark: " ... ich sagte nur das die wesentlich sinnvoller zu nutzen sind, als extra zur Maus zu wechseln ..." - kein Zweifel, da sind wir einer Meinung. Trotzdem, die meisten User greifen immer zur Maus, selbst dann, wenn es Tastaturshortcuts gibt, mit denen man bei manchen Aktionen zehn mal so schnell vorwärtskommt. Selbst Strg-X und Strg-V sind meist unbekannt. Das hat aber nichts mit OO, LO, oder MSO zu tun, ich denke, die Mausklicker-Rate ist unter Microsoft Office nicht höher, auch nicht vermeintlich deshalb, weil es dort seit 2007 Ribbons gibt.
 
@cptdark: http://www.ribbonhero.com/
 
Wir haben in unseren kleinen Unternehmen (ca. 150 Clients) auch OpenOffice. Hat zwar Imageschaden wg. Oracle, aber mit Apache geht's jetzt weiter. Aber ist ja klar, das diese Berliner Zipfel halt nichts zu Stande bringen, weder mit Flughafen noch mit IT, wie man sieht. Naja, bei der Stadt/Landregierung kein wunder...
 
@mschatz: Der Berliner Flughafen wurde von der selben Administration begonnen, die auch Open Office eingeführtv hat... und die ist jetzt weg.. nur mal so zum Faktencheck. ;)
 
Ja ja der Steuerzahler hatte es ja. Ich nutze schon seit Jahren OO und es klappt alles bestens. Selbst der Datenaustausch mit der Firma, wobei die auf MS setzt. Man sollte sich mal Beschäftigen mit dem ganzen und und auch Update einspielen, dann klappt auch. Aber warum auch???? Steuerzahler seine Geldbörse ist ja noch reichlich voll, greifen wir da rein und nehmen es uns. Wir zahlen doch gerne, wir haben ja genug siehe Flughafen. Für jede Steuerliche Verschwendung müßten die zur Kasse gebeten werden die es genehmigt haben.
 
@Dynamithary: Schön dass du privat OO nutzt. Wir haben es in der Firma auch und es ist der letzte Mist. MS Office ist nunmal der Quasi-Standard da "draußen". Und es gibt immer wieder Probleme mit Dateien die wir von Partnern oder Kunden erhalten, die mit OO einfach nicht funktionieren. Es kann mir niemand erzählen dass CALC ein vollwertiger Ersatz für EXCEL ist. Also haben wir mittlerweile einen Mischbetrieb, über 240 Geräte mit OO und davon dann nochmal 110 zusätzlich mit MS Office - es führt im professionellen Umfeld einfach kein Weg dran vorbei.
 
Die beste Nachricht des Monats und definitiv der Tritt zwischen die Beine der Open-Source-Taliban!
 
Müssen die deutschen Staatsdiener nicht in einem Amtseid schwören, dass sie Schaden vom deutschen Volke abwenden und dessen Interessen wahren? Dann kann und sollte man die Verantwortlichen für diese Entscheidung nun aus ihren Ämtern entlassen bevor die noch mehr Schaden anrichten.

Die Verwaltung funktionierte offenbar all die Jahre ohne die zusätzliche Ausgaben für Lizenzkosten in sechsstelliger Höhe. Da würde ich dann die Verantwortlichen für diese Entscheidung mal per Gericht dazu verpflichten dem Steuerzahler die Vorteile von MS Office aufzuzeigen, die eine Mehrausgabe im Millionenbereich rechtfertigen um dann mit einer Anwendung zu arbeiten, deren Quellcode man weder einsehen noch anpassen kann und über deren eingebaute Spionagefunktionen somit nichts in Erfahrung gebracht werden kann, selbst wenn man danach sucht.

Bei MS Office können zudem, neben den ohnehin darin schon enthaltenen Backdoors durch Sicherheitslücken, von denen OpenOffice auch ein paar haben wird, per Update von Microsoft jederzeit zusätzliche Spionagefunktionen von NSA und Co. nachgereicht werden, die dann in deutschen Ämtern wunderbar automatisiert Daten ausspähen können. Hat die NSA die Funktionen verfeinert, kommen die Verbesserung mit dem nächsten Update. Das ist bei einem OpenOffice von 2010 nicht so einfach möglich.

Ich gehe dann also einmal davon aus, dass das Berliner Finanzamt, wenn es noch Windows unter OpenOffice einsetzt, diese Rechner mit Steuerdaten der Bürger nicht mit Zugang zum Internet betreibt, denn sonst wäre die Überlegung ein selbst angepasstes und abgesichertes Linux zu verwenden weit sinnvoller als noch ein weiteres, jederzeit von NSA und Co. per Updates infiltrierbares Software-Paket zu installieren und so persönliche Daten der deutschen Bürger an andere Nationen zu verraten. Oder versteht man das etwa heute unter "den heutigen Ansprüchen an IT- und Informationssicherheit vollumfänglich zu entsprechen"? Ich ging immer davon aus, dass die grundgesetzlich garantierte informationelle Selbstbestimmung eines jeden Bürgers es verbietet seine persönlichen Daten leichtfertig anderen Leuten in die Hände zu spielen. Oder habe ich da etwas falsch verstanden?

Die in dem Artikel genannten Gründe für den Wechsel sind generell ziemlich diffus und teilweise geradezu lächerlich. Wie viele Formular-Vorlagen kann man wohl pro Jahr in OpenOffice komplett neu gestalten, bis die Arbeitszeitkosten dafür den sechstelligen Euro-Bereich sprengen? Wie viele Formulare werden im Berliner Finanzamt überhaupt jährlich komplett neu erstellt, denn die meisten Formular-Vorlagen muss es ja wohl auch schon für OpenOffice geben, wenn da schon seit bald 5 Jahren mit gearbeitet wird? Oder haben die Mitarbeiter sich die Arbeit nun bald 5 Jahre aufgespart, bis es endlich wieder MS Office gibt und freuen sich schon darauf den Berg liegengebliebener Arbeit nun mit MS Office abarbeiten zu dürfen?

Ohne plausible Kosten-Nutzen-Rechnung und angesichts der völligen Überschuldung Berlins würde ich bezüglich dieser Entscheidung mal die Konten und sonstigen Lebensumstände der Entscheider genauer unter die Lupe nehmen. Wie die Umverteilung von Steuergelder an Unternehmen unter Mithilfe der Politik läuft, hat man ja nun schon zu Genüge in der Vergangenheit gesehen. Eine Vergünstigung für einen Entscheider hier, eine Vergünstigung da und schon rollt der Rubel für die Unternehmen. Sogar einen Bundespräsidenten musste man wegen sowas schon absetzen, da sollte man merkwürdigen und für den Steuerzahler u.U. teuren Entscheidungen für unnötige höhere Ausgaben mal genauer nachgehen.

Kein ökonomisch handelnder Mensch kauft eine Software nachdem er bald 5 Jahre lang mit einer Gratissoftware klarkam. Schon gar nicht im jährlichen "Abo", so dass er beständig zahlen darf.

Mal etwas zur Eignung von MS Office:

Wenn ich mir die offensichtlich mit MS-Office erzeugten Formulare des Finanzamtes und anderer Behörden ansehe, die ich für die Steuererklärung meiner Partnerin häufiger mal bearbeiten muss, weil sie im Gegensatz zu mir noch deutsche Staatsbürgerin ist, dann sollte der Bund mal besser darüber nachdenken Formulare bundesweit verpflichtend mit dem kostenlosen LaTeX oder dem leider auch nicht ganz billigen Adobe Illustrator zu erstellen.

Was ich da bis heute an Formularen von deutschen Ämtern gesehen habe, ist aus typografischer Sicht nämlich einfach nur dilettantisch zu nennen und daher eher peinlich für jede Behörde die so etwas an Bürger herausgibt. Und das nicht nur durch gelegentlich mal vergessene Trennlinien in Tabellen, dilettantisch auf die nächste Seite umgebrochene Tabellen repektive Texten oder etwa in den eigentlichen Seitenrand hineinragende Tabellen, Abbildungen und Grafiken (Sofern Abbildungen und Grafiken überhaupt vorhanden sind. Vielfach scheint es nicht einmal für ein leicht wiedererkennbares Logo der Institution im Briefkopf zu reichen.).

Das die Ämter aus Bequemlichkeit Formatvorlagen einfach untereinander tauschen und kaum verändert weiterbenutzen glaube ich sofort. Das diese Vorgehen im Sinne der Qualitätssicherung sinnvoll ist hingegen eher nicht. So etwas wie ein "Corporate Identity"-Design aller Schriftstücke kann man oft nicht einmal bei Formularen der selben Behörde ausmachen. Manche Formulare haben genug weissen Rand um sie noch abheften zu können, bei anderen stanzt man mit dem Locher Löcher in Tabellen oder Text, weil da offenbar jemand nicht in der Lage war auf einen vernünftigen Satzspiegel zu achten. Solche Formatvorlagen würde ich die Ämter nicht auch noch untereinander austauschen lassen, sondern komplett aussondern und die sechsstellige Lizenzkostensumme lieber investieren um z.B. sauber gestaltete und gesetzte Formular-Vorlagen mit LaTeX zu erzeugen, die einem einheitlichen optischen Konzept bzw. einer Designrichtlinie folgen und von Layout und Typografie nicht aussehen wie das Ergebnis eines MS-Word-Anfängerkurses.

Archivierbarkeit:

Wenn ich dann sehe, dass Bekannte von mir, die heute noch MS Word nutzen, teilweise Schwierigkeiten haben nur wenige Jahre alte und damals mit einer anderen Word-Version erstellte Dokumente in einer aktuellen Word-Version ohne aufwendige Nacharbeiten mit intakter Formatierung zu öffnen, dann frage ich mich, wie man in einer Behörde so ein offenbar instabiles Format auch nur über 20 Jahre sicher archivieren will?
Da sieht ja schon nach wenigen Jahren beim Öffnen mit einer anderen Word-Version auf einem anderen Rechner ein Dokument nicht mehr so aus wie es ursprünglich mal gedacht war.
Ehrlich gesagt hatte ich im Bekanntenkreis sogar schon häufiger den Fall, dass Leute eine Arbeit in einer aktuellen Word-Version geschrieben hatten und das Dokument bei ihnen zu Hause auch problemlos aus dem Drucker kam, es dann aber in der Druckerei, ebenfalls mit einer aktuellen Word-Version, nicht mehr dasselbe Layout hatte und sich dadurch sogar Seitenumbrüche verschoben, was einen Druck ohne vorherigen Nacharbeit über alle Seiten des Dokuments unmöglich machte. Man braucht also nicht einmal Jahre warten um mit MS Word Schwierigkeiten zu bekommen, wenn man ein Dokument so anzeigen will, wie es ursprünglich gedacht war.

Noch dazu kann man ein Word-Dokument mit Word oft schon dann nicht mehr öffnen, wenn durch einen Datenträger- oder Übertragungsfehler nur ein Bit kippt und in dem Fall wird es sogar schwierig auch nur den Text aus diesem Dokument wiederzubekommen. So ein Format würde ich für amtliche Archive in keinem Fall empfehlen, wenn nicht alle Dokumente irgendwann dem "digitalen Vergessen" anheim fallen soll. Nicht mehr benutzte, alte Dokumentenformate werden nämlich offenbar schon aus Kostengründen irgendwann nicht mehr sauber als Import-Filter in neuere MS-Office-Versionen eingearbeitet und penibel auf korrekte Funktion getestet und so ist der digitale Tod der alten Dokumente vorprogrammiert. Da Microsoft seine MS-Office-Dokumentenformate offenbar ständig verändert, kann man dabei zusehen, wie alte Formate unlesbar werden.

Meine alten Word-Dokumente, aus der Zeit als ich in den 90ern noch mit Word gearbeitet habe, kann ich schon heute mit einer aktuellen Word-Version nicht mehr ohne weiteres öffnen. Die Unterstützung für die Anzeige und Bearbeitung dieses alten *.doc-Formats hat Microsoft nämlich einfach deaktiviert. Lustigerweise kann OpenOffice diese Dokumente noch problemlos und sofort lesen, während man in MS Word die Funktion erst aufwändig reaktivieren muss, dann aber oft immer noch Formatfehler in den endlich angezeigten Dokumenten hat, welche bei der uralten Word-Version mit der die Dokumente damals verfasst wurden nicht vorhanden sind.

Meine StarOffice-Dokumente (StarOffice/OpenOffice/LibreOffe teilen dieselbe Codebasis) aus den 90er Jahren kann ich hingegen mit einer aktuellen OpenOffice-Version noch öffnen und mit der Formatierung oder den Makros hatte ich da bisher auch keine Probleme. Auch wenn ich heute eigentlich keine Textdokumente mehr in einer Office-Suite schreibe, sondern eben Textsatzsysteme wie LaTeX und Illustrator verwende, die Dokumente einfach professioneller und vom Design her einheitlicher aussehen lassen als WYSIWYG-Editoren, scheint mir daher OpenOffice/LibreOffice immer noch eine bessere Wahl als MS Office zu sein (Zum Vergleich: Mit LaTeX kann ich heute an der Hochschule noch wissenschaftliche Arbeiten aus den 80er Jahren öffnen und ohne Änderungen direkt compilieren und drucken und es wird alles ohne Nacharbeiten beim ersten Mal perfekt so gesetzt, wie es der Autor damals beabsichtigt hatte. Davon kann man selbst bei OpenOffice nur träumen.).

Fazit:

Wie man in einer derart überschuldeten Metropole wie Berlin mal eben ein paar Millionen für Software-Lizenzen plus eine mindestens nochmal so teure Migration zum Fenster herauswerfen und weder eine Kosten-Nutzen-Rechnung, noch andere Gründe als den einfacheren Austausch von läppischen Formular-Vorlagen und ein sicherlich der Microsoft-Werbung entliehenes "Der Wechsel ist nötig, um den heutigen Ansprüchen an IT und Informationssicherheit vollumfänglich zu entsprechen." als Erklärung vorbringen kann um so eine unnütze Steuergeldverschwendung zu rechfertigen, zeigt, dass für Politiker und Behörden das Geld des Steuerzahlers weiterhin auf Bäumen wächst und sie deshalb lernresistent sind was nachhaltiges Wirtschaften angeht.
Die Milliarden, die Berlin dank übertriebener und ständig geänderter Brandschutzbestimmungen in ihrem Protz-Flughafen versenkt haben, der immer noch nicht fertig ist, geschweige denn Einnahmen generiert, waren wohl noch nicht genug. Da kann man auch noch ein paar Steuer-Milliönchen nebenbei verbrennen um Microsoft zu sanieren. Sind doch ohnehin nur Peanuts.

Die deutsche Politik sollte sich in dem Punkt einmal ein Beispiel an China nehmen. Die chinesische Regierung schützt die Daten ihrer Bürger bald mit einem sorgfältig kontrollierten und nach Fertigstellung für alle Behörden vorgeschriebenen Linux-System vor dem Zugriff von NSA und Co., während Deutschland nun sogar auf die von amerikanischen Behörden, Konzernen und Hackern am weitesten infiltrierten Softwarepakete zurückwechselt die vorstellbar sind und das sogar nach den Snowden-Veröffentlichungen! Wenn ich mal irgendwann an Beispielen erklären müsste was "absolute Dummheit" bedeutet, wird das Beispiel hier sicher weit oben auf meiner Liste stehen.
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