Holpriger Start für Apple Pay in den USA mit doppelten Abbuchungen

Nach den ersten Tagen mit Apples neuem Bezahlsystem Apple Pay ziehen die ersten US-Medien ein Fazit zu der Neueinführung. Und das fällt nicht immer positiv aus: Die Tester stießen auf uninformierte Mitarbeiter, Probleme in Drittanbieter-Apps und ... mehr... Bezahlen, Bezahlsystem, Apple Pay Bildquelle: Apple Bezahlen, Bezahlsystem, Apple Pay Bezahlen, Bezahlsystem, Apple Pay Apple

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Also wenn mein Konto mehrmals belastet wird ist das schon eine ernstzunehmende Schwierigkeit. Der Satz "Im Grunde verlief der Start von Apple Pay in den USA bislang zwar holprig, aber ohne ernstzunehmende Schwierigkeiten." ist meiner Meinung nach ziemlich untertrieben. Ich finde die Idee gut, aber scheinbar wird Apple Pay einfach nur gelobt wegen des Hypes, trotz schwerwiegender Fehler.
 
@mala fide: Der einzige Grund, wieso es erfolgreich ist/sein wird, ist weil es von Apple kommt. Gibt sicherlich einige Systeme, die besser und zuverlässiger sind, aber nicht ernst genommen werden, weil man die Firma nicht kennt.
 
@PranKe01: na ja ... sagen wir es so ... Apple ist das erste System, das den ID-Chip direkt im Gerät inkludiert hat. Und das ist durchaus ein Vorteil, der bis jetzt noch nicht da war. Ich denke, dass Apple hier für das Thema die erste wirklich durchdachte Lösung geboten hat, die halt auch einfach für den normalen Verbraucher zu nutzen ist. Die Frage ist nur ... liegt es an Apple, dass sie sowas (also usability) einfach besser können, als andere, oder liegt es nur daran, dass man es Apple eher zutraut solche Systeme wirklich durchzusetzen und sie können es gar nicht besser?
 
@JoePhi: Zahlen über NFC wäre genauso gut möglich und es gäbe kein Apple dazwischen, das bei jeder Transaktion zusätzlich verdient!
 
@PranKe01: richtig. Aber das ist - zumindest im Moment noch - so massiv kompliziert, dass es sich bis jetzt nicht durchgesetzt hat. Gerade der ID-Chip in den smartphones ist halt im Grunde die Idee, die das so einfach werden lässt. Hat bis jetzt eben niemand anders so implementiert. Ein System muss halt einfach sein und funktionieren, damit das genutzt wird ... NFC gibt es seit Jahren ... aber ein System, mit dem das so funktioniert, wie man jetzt sehen kann ... eben noch nicht. Ist schade ... auch Google oder Microsoft oder auch z.B. Samsung hätte sowas durchaus bringen können ... haben Sie nicht. Mal sehen was draus wird ...
 
@mala fide: Hm. Man liest überall von ca. 1000 Vorfällen. Sollten es nur 1000 Transaktionen gegeben habe, wäre das ein schwerwiegendes Problem. Die Frage ist wie viele Transaktionen es gab. Und die Frage ist ob es Probleme nur bei einer Bank gab, oder bei allen. Denn dann wäre die Frage, ob das Problem eben auf Seiten der Bank lag. Nach diesen wenigen Informationen davon auszugehen, dass das Problem bei Apple liegt und auch davon auszugehen, dass der Start eines solchens Systems, bei dem es unglaublich viele Beteiligte gibt (Kunde, Einzelhänder, Payment-Provider, Bank, Apple, und vermutlich noch mehr) vollkommen ohne holprige Situationen abläuft, ist eben auch ein bissi unrealistisch. Aber 1000 Vorfälle? Bei x Millionen fähigen Geräten in den USA? Na ja ... da muss man imo nicht direkt sagen, dass 'schwerwiegende Fehler' vorliegen. Besonders, wenn die Information nur hier von Winfuture stammt. Andere Newsseiten berichten nämlich durchaus anders. Und nein ... ich habe kein iPhone.
 
@mala fide:
"Letztendlich habe die Bank of America einen Fehler im eigenen System erkannt und die Doppelabbuchung rückgängig gemacht, seit gestern sollte das Problem nicht mehr auftreten."

http://www.giga.de/extra/apple-pay-bezahlen-mit-iphone-6-iphone-6-plus-und-apple-watch/news/apple-pay-start-mit-kinderkrankheiten/
 
Wenn so ein System am Anfang nicht richtig funktioniert ist das Vertrauen der Anwender ruckzuck weg. Also wage ich mal die Prognose, dass es sich nicht durchsetzen wird. Zumal ich keine wirklich relevanten Vorteile gegenüber normalen Kreditkarten oder Bargeld erkennen kann.
 
@nicknicknick: Gegenüber Bargeld sehe ich den Vorteil der Sicherheit und des Komforts, aber ggü. einer kontaktlosen KK sehe ich wirklich keinen Vorteil.
 
@Knerd: Der Vorteil gegenüber einer kontaktlosen KK ist der, dass man viele verschiedene nicht unbedingt kontaktlosen Karten in einem Gerät sicher (gut, wird sich zeigen) abspeichern kann und diese auch nicht mehr mitschleppen muss, was ja wiederum ein Sicherheitsvorteil sein kann (Geldbeutel geht verloren, etc...). Die Amis haben nunmal viele KK in der Tasche und bezahlen jeden Mist damit, dabei ist gerade dort das recht sichere EMV noch ein ungeliebes, weil für den Einzelhandel teures Feature... Folglich sind in den USA die KK-Skimming und Fraud raten extrem hoch (siehe: Target-vorfall). Ich kann mir gut vorstellen, dass so ein System, wie Apple Pay mit Verschlüsselung und einmaligen Tokens für die Transaktionen dort einen großen Vorteil bringt.
 
Hier scheinen diese "Reporter" ja wieder mit der rosaroten Brille unterwegs gewesen zu sein. Da werden Beträge doppelt abgebucht aber "Apple Pay [ist] bequem und frei von Problemen". Was ein Schmarrn...
 
@dodnet: Die haben alle Angst nicht mehr zu den Events eingeladen zu werden, falls sie etwas zu kritisch berichten.
 
@dodnet: Lag allerdings nicht an Apple. Die Bank of America hatte bei sich einen Fehler. Siehe den in [o1][re:3] oben genannten Artikel http://www.giga.de/extra/apple-pay-bezahlen-mit-iphone-6-iphone-6-plus-und-apple-watch/news/apple-pay-start-mit-kinderkrankheiten/. Somit sind zumindest mal nur Bank of America - Kunden betroffen gewesen. Und die dürften letzlich ihren Kopf eher über ihre Bank denn über Apple schütteln.
 
Auch wenn man mich als Hater beschimpfen wird...aber wiedereinmal beweißt Apple, dass sie zwar Design und Marketing im Griff haben, aber ihre Softwareentwicklung immer wieder so eine Grütze produziert.

Wenn es um Finanztransaktionen geht, darf man halt nicht die iTunes (Windows) Entwickler ranlassen und sich vor allem nicht vom Marketing unter Druck setzen lassen.
Bei dieser Art von Software müssen möglichst alle erdenklichen Tests durchgeführt werden, damit genau sowas nicht passieren kann. Aber das kostet halt Zeit, dass die Marketing Abteilung nunmal nie hat.

Und wenn es doch passiert wird, wie schon richtig festgestellt, das Vertrauen der Kunden in die Bezahlmöglichkeit schneller schwinden als nur irgendwas. Und das bekommt man durch Marketinggeblubber nicht so einfach wieder hin.
 
@Draco2007: Nicht nur die Marketing-Abteilung. Dem ganzen Unternehmen fehlt die Zeit. Oder denken Sie, dass die Konkurrenten nicht parallel dazu etwas Ähnliches entwickelt haben und man nun mal eine bessere Startposition hat, wenn man als erster damit auf dem Markt ist?
 
@mil0: Was bringt die bessere Startposition bei solchen gravirenden Fehlern, die jedes Vertrauen in ein Zahlungsmittel innerhalb kürzester Zeit vernichten?
 
@Draco2007: Es lag aber nicht an Apple. Die Bank of America hatte bei sich einen Fehler im System (siehe den in [o1][re:3] genannten Artikel bei giga.de). Ich wage ernsthaft zu bezweifeln, dass von Apples Windows-iTunes-Entwicklern geschriebene Software auf den Systemen der Bank of America lief (oder sonstige von Apple geschriebene und gelieferte Software).

Deine Reaktion zeigt schön, wie Leute dazu neigen mit bruchstückhafter Information sofort zu Schlüssen zu kommen, die in ihr eigenes Weltbild passen - auch wenn sich bei ausführlicherer Information ein durchaus anderes Bild zeigt.
 
out-of-the-box...
 
Ich sehe das System zunächst eher als "Notfall"-Lösung. Hin und wieder steht man ja doch blöd irgendwo rum und stellt fest, daß man den Geldbeutel daheim vergessen hat. Aber das Smartphone ist üblicherweise immer "am Mann". Schön, wenn man dann mit dem Smartphone bezahlen kann. Muß ja nicht überall sein, aber wenn man damit wenigstens an Bargeld käme, wäre das schon toll. Letztlich wäre es schön, wenn mein Smartphone eine Art Universal-Lösung wäre. Bargeld holen, online bezahlen, als Türschlüssel dienen, mein Auto starten. Ich glaube aber nicht, daß ich das noch erleben werde.
 
@Alter Sack:
Wenn das wahr sein sollte, da sollte man sich fragen, was für Prioritäten heutzutage gesetzt werden...

...Jahre 2034: Meine Kinder habe ich zwar irgendwo vergessen, mein Smartphone habe ich trotzdem dabei. Idiocracy Incoming...
 
@Alter Sack: Das wir alles innerhalb der nächsten 10 Jahre passieren. Eher weniger.
 
Gebogene Geräte, verbuggte Software, verbuggte Dienste... Der Obsthändler hat offenbar sein Angebot um Bananen erweitert.
 
Als wäre dies das erste mal, dass man bei Apple doppelt so viel bezahlt.
 
Hab das heute schon auf anderen Newsseiten gelesen, u.a. auch auf Heise. Allerdings stand auf allen immer, dass das Problem nicht bei Apple liegt, "nur" 1000 Kunden betroffen sind, die Bank an dem Problem arbeitet und alle Transaktionen natürlich wieder zurück überweisen wird. Nur hier auf Winfuture muss wohl Apple schuld sein! ;)
 
@Darkspy: Auf den meisten anderen IT und News Seiten die ich so lese stand, dass der Apple Pay Start gut verlief und die Tester sich einig sind, dass das ein gutes, vielversprechendes System ist. Dass Winfuture da gleich mal wieder einen "holprigen Start" herbei schreibt, passt ja zur Agenda....
 
@GlennTemp: Wenn es wirklich die Agenda wäre, dann hätten sie davon berichtet, dass der Telekom-Support nun das Biegeproblem als bekanntes Problem bei iPhone 6+ ansieht.
http://www.mobilegeeks.de/verbogenes-iphone-6-apple-ist-das-euer-anspruch/

Oder von dem Bend-Archiv: http://www.oneofthenine.com

Aber für manche ist ja schon die kleinste kritische Äußerung eine Gotteslästerung.
 
@floerido: Das einzige dem hier gelästert wird sind gute journalistische Standards, die ausgewogene Berichterstattung (d.h. beide Seiten sollten umfassend dargestellt werden) erfordern. D.h. ein guter Artikel hätte grob umrissen so ausgehen: guter start, viele Kunden zufrieden aber dennoch kleinere Probleme, CNN Report. Guck ich mir die Konkurrenzplattformen an, dann sind fast alle Artikel zu Apple Pay in diesem Format geschrieben. D.h. da sind journalistische Standards scheinbar was wert, auch wenn das mitunter nur Community News Seiten sind. Allein der erste Satz des Artikels ist schon biased ohne Ende. Leider ist das hier auch keine Ausnahme (und auch nicht nur bei Apple News so), sondern beinahe schon systemisch. Ich bin für Kritik jeder Form, aber bitte richtig....
 
@GlennTemp: Sie bedienen damit aber leider ganz passend ihre Klientel - wie hier in manchen Kommentaren sofort der Beißreflex gegen Apple ausgelöst wurde, zeigt, dass der Artikel ganz nach dem Geschmack so mancher Leser hier geschrieben ist. Wenn interessieren schon Fakten, wenn man stattdessen vom Leder ziehen kann.
 
It's a Feature!
 
Echt geil Winfuture. 1000 Betroffene Kunden. Ein hauch derer die mit Apple Pay gezahlt haben. Und ich habe noch nirgendwo gelesen, dass hier Apple der schuldige ist, sondern eine Stelle weiter. Und ihr versucht hier auf biegen und brechen ein Pay Gate herbeizuführen. Das ist ziemlich arm und wenig seriös. P.S. Erst jetzt habe ich gelesen wer der Autor des Artikels ist. Nun passt wenigstens alles. Kann mich nicht erinnern, dass sie mal was pos. zu Apple geschrieben hat ;)
 
@Hinweis: Wenigstens du hast es erkannt, wie das hier läuft... ;-)
 
Oh mist ... Akku leer, kann nicht bezahlen ...
Das kann bar oder mit karte nicht passieren ...
 
@cptdark: Oh mist, nicht genug Bargeld dabei... das kann mit einem bargeldlosen Zahlungsmittel nicht passieren.

Oh mist, Magnetstreifen auf der Karte defekt... das kann mit Muscheln nicht passieren.

Und nun?

Was hast Du erwartet, ein Zahlungsmittel, das uneingeschränkt zu 100% überall und jederzeit und unter allen Randbedingungen verwendbar ist?
 
ich find das wieder mal so bescheuert. das ist genau so ein müll wie facetime oder imessage oder wie es hieß. warum gründet apple dafür nicht eine unter firma und integriert den dienst dann in ihre geräte und stellt ihn auch für andoird und wp zur verfügung. so bleibt alles beim alten. nicht jeder laden wird sich den service leisten wollen weil halt doch nicht jeder ein iphone hat und man leider nicht jeden erreicht. und wre hat lust auf 5 solche kassen geräte um die dienste abzudecken. also alles für die katz außer den coolen jungen hipster firmen wo du auch mit starbucks bechern bezahlen kannst und jute beuteln.
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