Partnerschaft: Microsoft und IBM auf dem Weg zur Cloud-Großmacht

Der Redmonder Konzern baut sein Naheverhältnis zu IBM aus: Die beiden IT-Größen haben eine weitreichende Kooperation bezüglich Cloud-Diensten bekannt gegeben und wollen zusammen Hybrid-Systeme mit neuen fortschrittlichen Funktionen entwickeln ... mehr... Microsoft, Cloud, Azure, Windows Azure, Windows Azure Platform Bildquelle: Microsoft Logo, Cloud, Azure, Windows Azure Logo, Cloud, Azure, Windows Azure Microsoft

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das nächste OS/2!
 
Hoffentlich gibt es dann cloudant in Azure :) Oder Azure bekommt eine eigene CouchDB Version :)

EDIT: Ich habe grade mal ein wenig gegoogelt und mit etwas Aufwand ist es möglich CouchDB auf Heroku zu hosten, angenehm ist dabei, Heroku ist erstmal kostenlos :) http://stackoverflow.com/a/9611766/1126393
 
noch vor ein paar Wochen hat man gehört, dass es jetzt eine enge Zusammenarbeit zw. IBM und Apple geben wird, damit Apple endlich in die Geschäftswelt Einzug erhält und jetzt ein Bündnis mit Microsoft? Hm... IBM scheint überall mitspielen zu wollen.
 
@b.marco: Darf man nur mit einem Partner eng zusammenarbeiten?

Wohl eine Zusammenarbeit von der eher Firmen profitieren können denk ich mal...
 
@b.marco: Das muss IBM auch. Vom ehemals seriösen und renommierten Hardwarehersteller zum Dienstleister ab USD 450,-- pro Stunde pro Mann verkommen.

Das Problem bei Dienstleistungen ist nur, dass man diese kaum auf Pump verkaufen kann, sondern höchstens vermieten kann. Macht aber buchhalterisch in den USA einen riesen Unterschied. Dort müssen erwartete Mieteinnahmen auch der zukünftigen Jahre sofort aktiviert werden.

Das nächste Problem mit Dienstleistungen ist, dass diese nur in konjunkturstarken Zeiten wirklich gut verkauft werden können. IBM wird also demnächst dem Schweinebauchzyklus unterliegen. In guten Zeiten können auf dem Golfplatz mllionenstarke Dienstleisterverträge abgeschlossen werden, in schlechten Zeiten müssen reichlich Mitarbeiter entlassen werden, denn zu wenig Kunden fragen Dienstleistungen ab 450 USD/h pro Mann nach.

Fazit: IBM schafft sich auf lange Sicht selbst ab. Wer nichts produktives herstellt und nur noch von Quasselstunden leben will (Hauptauftrag der "Berater" ist, ein Problem derart zu komplizieren, dass man möglichst viele Mannstunden verkaufen kann) dessen Ruf wird derart ramponiert, dass man von diesem nicht mehr lange leben kann.

Es gibt nur eine Branche, wo dieses Konzept aufgeht: Die Branche der Rechtsverdreher mit ihren internationalen Anwaltsfabriken und die der internationalen Wirtschaftsprüferfabriken.

Aber der Vorteil von KPMG, PWC, Freshfields und Co. ist, dass diese Firmen schon längst die Politik bestimmen und sich daher immer über Wasser halten können. Selbst in Berlin haben diese Firmen feste Büros in verschiedenen Ministerien und bereiten Gesetzesvorlagen vor, weil die Sesselfurzer im öffentlichen Dienst dazu nicht wirklich in der Lage sind. Hat was mit dem Vergütungssystem im öffentlichen Dienst zu tun.

Und genau das fehlt IBM (noch). Deren Einfluss auf die Politik ist relativ gering, zumindest in Europa sind deren Wahlkampfspenden Niemandem aufgefallen.

G.-J.
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