Halber Euro pro Gigabyte: Ungarn will Internet-Steuer abschöpfen

Die Regierung Ungarns will ab dem kommenden Jahr Provider und Internet-Nutzer ordentlich zur Kasse bitten. Laut einem Gesetzentwurf, der dem Parlament gestern vorgelegt wurde, soll eine Art Daten-Maut eingeführt werden, bei der Steuern auf jedes ... mehr... Geld, Gold, Münzen Bildquelle: tao_zhyn / Flickr Geld, Gold, Münzen Geld, Gold, Münzen tao_zhyn / Flickr

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Ich sehe die CSU schon hecheln und durchsprechen ob man das in Deutschland nicht auch einführen könnte.
Scheinbar haben solche Rechts außen Parteien ja sonst keine Probleme !
 
@CvH: Kommt das hier so bricht ein grosser Teil der Internet-Wirtschaft ein bzw wäre dann auch bei mir ganz schnell Schluss und ich würde wohl den Anschluss kündigen. Was nicht heisst das unsere erzkonservativen Betonköpfe das nicht doch gern so hätten
 
@CvH: Sowas kann man aber auch nur machen, wenn Internet vorhanden ist. In Deutschland muss man also erstmal das beschaffen.
 
@CvH: Ich stelle mir das gerade vor, wie Seehofer dann für Datenpakete, die durch Deutschland durchgeleitet werden, Maut kassieren will :-) - mit Vignette etc.
Nichts ist unmöglich in diesem Neuland....
 
@dash-9: Vignetten Pflicht für die Datenautobahn XD, keine Idee ist so dumm das die CSU sie nicht haben könnte !
 
@CvH: Also bei 50cent/Gb wird der Anschluss zuhause gleich gekündigt und nur noch das Mobile auf dem Handy genutzt.
 
@sk-m: Die Steuereintreiber sind doch nicht blöd, wenn's um Kohle geht. Selbstverständlich wird das mobile Gigabyte - da Mobildatenübertragung ja noch viel mehr Neuland ist - wesentlich höher besteuert werden als das kabelgebundene, was denkst du denn? ^^
 
@DON666: ja da hast du wohl recht, irgendwie werden die immer an ihre Kohle kommen ^^
 
49 Cent pro Gigabyte ... einfach nur utopisch, selbst wenn da noch ein Komma zwischen der 4 und der 9 wäre!!!
 
@KralekM: Selbst, wenn da ein Komma vor der 0 vor der 4 wäre. Bei dem, was da HEUTE bereits an Datenverkehr aufkommt und wenn man sich so die Entwicklung der letzten Jahrzehnte anschaut und wenigstens ein paar Jährchen weiter rechnet...
 
@KralekM: Ich will das ganze Vorhaben keinesfalls verteidigen, aber das Maximum "pro Person" soll bei Privathaushalten bei 700 Forint im Monat liegen. Das wären dann so um die 2,30€. Das wird hier bei Winfuture wohl nicht erwähnt.
 
@Saudumm: ++++++ Das klingt doch schon ganz anders. Manchmal ist WinFuture halt WinBild :-)
 
@Firefly: manchmal?
 
@Saudumm: Jaaa so sieht das schon ganz anders aus. 2€ Pro Monat könnte man verkraften. Dann können die Zumindest wieder unnötig Geld ausgeben für Brücken die keiner braucht.
 
O.o Kranke Welt, die Gesichter hinter solchen Aktionen würde ich gerne mal sehen.
 
@Smoke-2-Joints: das sind solche die noch nie selbst einen computer bedient haben, sondern alles von der sekretärin tippen lassen...
 
@Smoke-2-Joints: Du willst die kranken Typen sehen die auf solche Ideen kommen ? Brauchst nur Nachrichten schauen...
 
Ich stelle mir gerade vor wie das wäre, wenn das weltweit eingeführt würde: /
http://de.statista.com/statistik/daten/studie/267974/umfrage/prognose-zum-weltweit-generierten-datenvolumen/
 
So spart man sich aber auch den Ausbau der Internetlandschaft, dazu kann man bei gleichzeitigen Anheben der Monatsgebühr auch gleich die unliebsame Netzgemeinschaft ausschalten. Man lese nur " Hunderttausend ... Facebook", bei 10Mill schon einmal 10% der Einwohner. Vielleicht die Provider veranlassen das ständig Traffic aufläuft, schon ist "Frieden".
 
@Yepyep: Schon betrunken oder was ist da los? Rechnen läuft jedenfalls nicht mehr so gut hm?
 
@spookster: lol, hast recht. Nun gut bei 1% braucht man sich nun garnicht sorgen, das schafft auch die Polizei.
 
Da bezahlt man ja unter Umständen mehr beim Download eines Spiels, als man dafür bezahlt hat :D
 
@BigSword: Oder Piraterie... Da kostet ein Spiel nachher mehr, als wenn man zum MM geht uns es sich aus der Pyramide holt! :-D
 
@BigSword: Aktuelles Beispiel: Final Fantasy 13 auf Steam. Wiegt 50 GB, kostet 12,99€.
Grandiose 200% Steuern.

Manchmal zweifle ich echt am Verstand einiger Entscheidungsträger.
 
@BigSword: lest mal o2:re2
 
Ist das Internet, also die ganze Infrastruktur dort in Staatlicher Hand und wird vom Staat betrieben oder wie kommen die auf die Idee auf was Privat angebotenes Steuern zu erheben? Hat der Staat denn die Kosten die das instandhalten kostet das eine Steuer auch nur ansatzweise gerechtfertigt wäre?
 
@picasso22: Sind bei uns die Tankstellen in staatlicher Hand? Die Weinherstellung? etc. etc.? Nein! Aber das ist für einen Staat noch lange kein Grund auf etwas keine Steuer zu erheben. Auch wenn ich dies hier einfach mal für einen schlechten Scherz halte.
 
@picasso22: ähm... wir kaufen doch auch alles von privaten Firmen und da sind auch ne Menge Steuern drauf, insbesondere z.B. bei Kraftstoffen. Alle Steuern sind nicht durch Kosten, die der Staat durch den Erwerb oder Benutzung der Sache hat, gerechtfertigt, nicht mal z.B. die KFZ-Steuer, bei der man noch am ehesten den Verdacht haben könnte, aber davon wird auch nur ca. 1/7 in den Straßenbau tatsächlich investiert.
Edit: ich sollte öfters F5 drücken.
 
@picasso22: Ähm, wenn du so argumentierst, dürfte der Staat ja auf nichts Steuern verlangen.

Einkommenssteuer -> Privates Unternehmen
Mehrwertsteuer -> Privates Unternehmen
Kraftstoffsteuer -> Privates Unternehmen
 
wenn das bei uns kommt dann bin ich mit der Mistgabel und Fackel auf der Straße ^^
 
@Windows_7_: Nutzer, die "Mistgabel" kauften, kauften auch: Megaphon, Winterjacke, Thermosflasche, Bio-Eier 12 Stück, Plexiglasscheibe 2m*1m, ... ;)
 
man kauft sich ein Spiel bei steam das in etwa 30GB gross ist (was ja keine Seltenheit ist) und muss dann noch mal 15€ drauf zahlen ??? so lässt sich Software in Ungarn nicht mehr verkaufen.
 
@coi: Die reissen die ganze IT mit runter. Netflix und dergleichen kannst du dort auch vergessen. Oder Software-Updates. Warum soll jemand ein 500 MB Sicherheits-Update runterladen, wenn's was kostet?
 
@coi: Naja lässt sich schon noch verkaufen. Final Fantasy 13 kostet dann auf Steam eben keine 13€ mehr, sondern 35€. Die Steuern werden 1:1 auf den Kunden abgewälzt und es kann sich eben keiner mehr leisten.

Ich kann echt nicht nachvollziehen wie man auch die Idee kommt einen halben Euro Steuern auf Centware zu verlangen (Provider rechnen eher mit 0.x Cent pro GB Kosten).
Verlangt doch auch niemand 50 Cent Steuern bei einem halben Meter Bindfaden.
 
+- 1-3 EUR pro TB SeKo und dann 500 EUR an den Staat.. Warum nicht auch noch pro verlegtem Meter Kabel 0,80, pro verbrauchtem KWh 0,35, pro Mitarbeiter 1,20.. Die spinnen doch die Ungarner ;)
 
also ich find das doch voll günstig. ich zahle bei o2 für 1 gb 10 € ......... trollololol

naja ungarn. da fliegen als nächstes steine und alles brennt und randale regierungs wechsel. terror etc. ist doch grad so üblich im ostblock. solln sie mal machen
 
tja wer was sucht der findet auch, am besten eine Sauerstoff Abgabe Steuer. Die ist bestimmt Garantiert.
 
@DirkA: Ist zwar keine Steuer, aber in so mancher Großstadt gibt es Automaten, wo man saubere Luft atmen kann. Für eine "geringe" Gebühr natürlich...
 
Super, ich stelle mir grade so die Monatsrechnung vor... Da würden die Kosten für das Internet die Miete und den Strom bei Weitem übersteigen...
 
Ja ist denn heute schon der 1. April!?
 
Ich sehe, dass die Politiker in Ungarn noch weniger Skrupel haben, als in Deutschland....

Also ich hoffe, dass sich dann gerade in Deutschland alle Bürger erinnern, dass die Telefonleitungen damals mit Steuergeldern gelegt wurden...
Und zur Erhaltung zahlt man wohl mehr als genug pro Monat.

Das wäre einfach krank. Zum einen steigen die Steuern für Kraftstoff, dass sich immer weniger Mobilität leisten können. Und wenn Leute dann gezwungen sind zuhause zu sitzen, und dann im Internet surfen, können sie das auch nicht mehr, da pro GB 49 Cent weggehen ?

Also bei einer Familie mit 600 GB pro Monat, 300 Euro ;-)

Also würde auch noch das Internet zur Zweiklassengesellschaft werden.
 
Jetzt verstehe ich's! Die Drosselpläne sollen uns vor überhöhten Internetsteuerzahlungen schützen! Nur für den Fall, dass man hier auch auf diese blöde Idee kommt.
 
Seit ihr alle vergesslich? Wie war das noch gestern mit dem Artikel über den Internet Ausbau in Deutschland, und den Kommentaren hier auf WF? Wenn man leise versucht anzudeuten, dass Bewohner im ländlichen Gebiet vielleicht mehr bezahlen sollten, gibt es Minusklicks, das will also kaum jemand. Mehrere Milliarden Investitionen aus dem Bundeshaushalt wird es aber auch nicht geben und eine MwSt Erhöhung deswegen wird sich auch nicht durchsetzen lassen. Was bleibt da also? 10€ im Monat mehr auf der Internetrechnung für Alle, egal wie hoch das genutzte Datenvolumen ist, weil ein Flatrate will ja nach wie vor auch jeder haben? Man mag über die Höhe und die Art diese einzuziehen ja vielleicht noch diskutieren, aber ansonsten, was spricht gegen eine nutzungsabhängige Finanzierung des geplanten Internetausbaus? Irgendwie ist mir nicht so ganz klar, was die WF Leser sich sonst so vorstellen.
 
@Lastwebpage: Die Höhe ist das Problem. 50 Cent pro GB sind absolut fern von JEDER Realität.
(Wie schon oben als Beispiel gebracht, bringt Final Fantasy bei Steam 50GB auf die Wage und kostet nur 13€).

Und Nutzungsbedingte Kosten eines Internetanschlusses wären ok, WENN die Kosten fair bleiben würden. Was kostet das GB den Provider? 1-2 Cent maximal. Selbst wenn man hier 200% der Kosten dem Ausbau zukommen ließe, wären wir bei Kosten von 2-4 Cent zusätzlich pro GB.

Das wäre bei meinem Beispiel eine Steuer von 1-2€, die auf den Kaufpreis draufkämen. Und DAS wäre schon viel.
Bei 50 Cent pro GB stimmen einfach sämtliche Relationen nicht mehr. Eigentlich dürfte die Steuer auf etwas den reelen Wert nicht überschreiten und bei 50 Cent reden wir von 5000% Steuern... (keine 0 zuviel ^^)

Deshalb diese Aufregung.
 
@Lastwebpage: 10 Euro? Ich käme auf 100-150 Euro!
 
@Alle: SO jetzt möchte ich die Minusklicker doch mal fragen, wie ihr euch denn so, die Finanzierung des Internetausbaus, bzw. die Instanthaltung des selben, so vorstellt, wenn der Staat es nicht übernehmen kann oder will. Wie ich schon schrieb, für die Summe müsste ein vernünftiger Kompromiss gefunden werden, aber ansonsten scheint mir eine Nutzungsabhänge Abgabe doch ein möglicher Weg.
 
@Lastwebpage: einfach per Gesetz alle ISP dazu verdonnern überall gleichmäßig auszubauen, also dass der schnellste von einem ISP angebotene Zugang nur x Mal so schnell sein darf wie der langsamste, wobei bei dem langsamsten die tatsächlich vorhandene Bandbreite zählt und nicht das "bis zu". Dann muss ein Anbieter, wenn er irgendwo schnellere Internetzugänge anbieten will, erst alle langsamen upgraden. Ganz einfach.
 
@Lastwebpage: Erm, wozu zahl ich wohl monatlich fürn Internetanschluss Geld?! Doch ned nur dafür das sich "Fetter Bonze 13" nen neuen Chromkübel kaufen kann. Das geld das wir alle zahlen sollte in <Bestandskosten> und <Investitionskosten> überfürt werden.
 
@Link und Aerith: das wird schon daran scheitern, dass es Anbieter ohne eigene Leitungen gibt. Z.B. die Telekom kann die möglicherweise tatsächlichen Kosten aber nicht ohne die Regulierungsbehörde an die "Mieter" weitergeben. So einfach ist die Sache eben nicht.
 
Vorweg, ich halte die Regierung Urban für ein Beispil wie Demokatie ganz bestimmt nicht funktionieren sollte. Stichwort Pressefreiheit, umgang mit Obdachlosen und so weiter.

Dennoch ist der Artikel dürftig recherchiert und ich verstehe den Unmut hier nicht. Laut aktuellem Entwurf sieht das ganze eine Deckelung auf 2,50 im Monat vor. Natürlich etwas unschön aber dennoch relativiert dies das ganze etwas.

Und bevor sich weiter alle aufregen....In Deutschland zahlt man 19Eur im Monat für die berieselung der Sinne durch die öffentlich Rechtlichen. Egal ob ich etwas runtergeladen oder im TV Geschaut habe.

Oder aber durch Drosselung 10eur für 1TB.... das ist ein vielfaches...

Bevor man also über die Ungarn meckert und abfällig schimpft, wie wäre es mit Protest HIER im Land? Ach ne, dazu muss man ja mehr tun als im Forum/Kommentare was posten, das ist ja unbequem und bringt ej nix.

EDIT: Ach jetzt seh ich erst wer der Author war...alles klar :D
 
Die alte Leier: Erst anfixen, dann abkassieren.
 
Hallo! Ich schreibe aus Budapest, Ungarn. Es ist wirklich eine Schande, was sich "unsere" Politiker erlauben. Wir zahlen pro Monat 25 Euro fürs Internet. Wenn die Politiker diese Steuer einführen, werden wir unsere Bedürfnisse noch mehr runter schrauben müsse. Man nimmt den Leuten jedes bischen "Spass, Erhohlung..." weg. Damit ihr Euch vorstellen könnt, mein Mann verdient im Monat (und er verdient nicht schlecht) 450Euro. Die Kosten für eine Miettwohnung von 35 mn beträgt 230Euro + Mietkossten. Dann kommen noch Internet, Tv und weitere Kosten zb. die Raten für ein 15 jahre altes Auto und was bleib übrig? ~45 Euro zum "Leben". Ist ein Witz, oder!!!!!?
 
Wir haben in unserer WG Zwischen 400 und 750 GB im Monat,
wer soll das bitte bezahlen wenn das in Deutschland kommt ???

Das sind 200 EUro mehr
 
@MartinB: Tjo da lohnt es sich schon den Kram als Original zu kaufen oder? *duck*
 
@ThreeM: Bitte was? Mein Steam Archiv hat sicher über 1 TB an Spielen. Alles legal.

Aktuelles Beispiel. Final Fantasy (durchaus ein Schwergewicht). 50GB bei 13€ Kaufpeis.
Würde 25€ an Steuern bedeuten, die zusätzlich abzuführen wären.

Das ganze ist nur als lächerlich zu bezeichnen.
 
@Draco2007: Nein würde es nicht. Wenn man den Gesetzesentwurf ließt, steht dort das der Betrag auf 2,50 gedeckelt ist. Der rest war im übrigen ein Scherz ;)
 
@ThreeM: Gilt die Deckelung nicht nur für Privathaushalte?
Wie wäre das für Steam, wenn sie 50GB Daten ins Land einführen wollen, müssten da dann nicht die 25€ Steuern drauf kommen?

Selbst wenn das nicht der Fall wäre, wäre das der Todesstoß für praktisch jedes Unternehmen, dass auch nur im Ansatz Internet benötigt.

Wobei die Deckelung bei 2,50€ echt genauso lächerlich ist, wie der Betrag von 50 Cent pro GB. 2,50 sind 5 GB, das schafft doch praktisch JEDER, der einen Internetanschluss hat. Wieso also nicht einfacher eine Internet-Nutzungssteuer von 2,50€?
Dann wäre man vermutlich nicht so negativ in der Presse.
 
@Draco2007:
Du musst dich nicht rechtfertigen, wenn du so viel traffic hast glauben wir dir das ja , woher die kommen kann uns ja egal sein.
 
@FlatHack: Ich wollte nur ein Beispiel machen, wie man schnell hunderte Euro an "Steuern" legal in Daten anlegen kann ^^
 
@MartinB: Da hier das Limit wohl sehr rasch greift (siehe orginal News mit ALLEN Fakten und nicht der Verschnitt hier) wärst du im Monat bei rund 2.50 Euro. Was soll daran nicht bezahlbar sein?
 
"Binnen nur weniger Stunden schlossen sich weit mehr als hunderttausend ...": Einerseits Toll andererseits eine Schande! Wenn es um wichtigere Themen geht kommen nach Wochen nicht einmal ein Bruchteil zusammen!
 
Meine Glaskugel verrät mir, dass in Ungarn demnächst der Traffic wegbricht
 
***Sarkasmus on: Finde ich gut. Und würde sogar 1 € pro GB verlangen. Und zwar für Alle. Ausnahme: Unternehmer. Nur so ist es möglich die arme Masse mit ihrem reaktionären Gedankengut in die Schranken zu verweisen. Man muss diesem Gesockse auf unterster Ebene jegliche Möglichkeit nehmen sich zu organisieren.
***Sarkasmus off

Eine Entwicklung die zu erwarten war. Wundert mich nur warum das so lange gedauert hat.
 
@LastFrontier: Früher hatten wir sowas in der Schule. Kapitalismus in seiner reinen Form und wie immer sitzen die größten Gauner am Steuer.
 
Die Ungarn sind ja noch einen Zacken weltfremder als die Briten. Irgendwie haben die da ein Rad ab. Es scheint so, als ob es nur eine Frage der Zeit ist, dass praktisch auf alles Steuern erhoben werden. Am Ende ist der Fiskus nur noch mit sich selber beschäftigt. Da wünscht man sich die guten alten Zeiten zurück, als die Steuererklärung mal schnell zwischen Tür und Angel gemacht war und man noch das Gefühl einer gewissen Sinnhaftigkeit für dieses Übel hatte.
 
0,49 € je Gigabyte?
Wer hat denn da die Berechnungen gemacht?
Etwa diese Telekom(iker), die uns weiß machen wollten, niemand brauche mehr als 75 Gigabyte im Monat?
 
@AhnungslosER: 75 GB gehen bei mir pro Woche durch ...
 
Nur mal so zum Spaß, nicht das mich hier einer falsch versteht. Wenn Ungarn oder irgend ein anderes Land damit anfängt, boomt der Verkauf von Rohlingen und ext. Festplatten usw. Hätte auch den Vorteil, man sieht sich wieder persönlich und die Behörden haben nix mehr groß zu überwachen.
 
Das halte ich auch für Deutschland für eine gute Idee. Die Privatleute, die beständig grosse Datenmassen herunterladen und damit Internetinfrastruktur und Wirtschaft zugleich belasten, dürfen auch ruhig mal etwas tiefer für ihr Hobby in die eigene Tasche greifen und nicht immer nur in die Taschen der Flatrate-Abonnenten, die nicht 24/7 herunterladen wie ein schwarzes (Daten-)Loch.

Wenn ich dann zwei- bis dreimal im Jahr eine Linux-Distri oder einige Linux-Live-CDs herunterlade, zahle ich auch gerne mal 10-20 Euro in dem Monat mehr, wenn ein halbes Gigabyte einen halben Euro kostet.

Ich gehe davon aus, dass, wenn diese Regelung hierzulande eingeführt würde, die Provider auf Jahre ihre Infrastruktur nicht weiter ausbauen bräuchten und somit die Zugangspreise kräftig senken könnten, da der ganze unnütze Datenverkehr zu Entertainmentzwecken mit einem Mal wegbrechen würde und bestenfalls noch Emails, Textchats und textbasierte Webseiten zu Entertainmentzwecken im Internet benutzt würden.

Natürlich würde dann jeder mit AdBlocker surfen, um die bandbreitefressenden Werbebanner loszuwerden, die ihn ansonsten Geld kosten. Eine Reaktion der Werbeindustrie auf diese Entwicklung könnte sein, dass sie endlich wieder rein textbasierte Werbung schaltet, eine Reaktion der Webseitenbetreiber, dass endlich mit dem Script-, Video-, Logo- und Bilderaufstand auf den Webseiten Schluss wäre, der den Aufbau der Seiten im Browser bremst und ebenfalls unnötiges Mehrvolumen verursacht.

Zudem gäbe es von Privatleuten auch kein Geschrei nach höheren Übertragungsgeschwindigkeiten mehr. Die meisten Privatleute wären dann wohl sogar mit einer 2Mbit/s- oder umindest einer 6Mbit/s-Leitung zufrieden, da sie ohnehin nicht mehr Datenvolumen pro Monat bezahlen wollten/könnten als diese maximal liefern können.

Fazit: Alles in allem hätte so eine Regelung grosse Vorteile. Die ganzen Kinofilmegucker würden wieder aus dem Internet verschwinden und auf Infrastrukturen wie Satellitensysteme ausweichen, die problemlos ohne zusätzliche Kosten und vor allem energieeffizient Milliarden von Nutzern mit Programm versorgen können. Wenn man sieht, was alleine die Router und Server im Internet an Energie verbrauchen um die heutigen Datenmassen liefern zu können, hätten grosse Provider vermutlich alleine bei den Energiekosten Einsparungen im mehrstelligen Millionenbereich pro Jahr.

Den Internetinhalten täte so eine Regelung, die bei Webseiten Klasse statt Masse begünstigt, sicher ebenfalls gut. Insgesamt würde das Internet an Qualität gewinnen und auch bei tausend gleichzeitig offenen Webseiten würde der Browser dann nicht mehr mehrere GB im Hauptspeicher belegen.
 
Wird auch in Deutschland so geschehen nicht umsonst investiert die Politik sie will immer alles doppelt und dreifach zurückhaben. Deswegen sollte man die Gelder abschlagen.
 
Ich würde das begrüßen, wenn es zweckgebunden wäre und der Staat wieder Verantwortung für die Leitungen übernimmt (wie für Wasser). Die Telekomiker und Co. sind ja nicht in der Lage, ein Vernünftiges Netz auf die Beine zu stellen (siehe Ranking). Zu viel Privatisierung für eine soziale Marktwirtschaft ist auch nicht gut.
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