Preiskampf Musik-Stream: nach Spotify senkt Apple Beats die Preise

Apple läutet den nächsten Preiskampf ein. Nachdem Spotify mit einer neuen Initiative vergünstigte Preise für Familien-Accounts eingeführt hat, zieht Apple mit dem neu erworbenen Musikdienst Beats Music nun nach. mehr... Beats, Beats Audio, Beats Music Bildquelle: Beats Music Beats, Beats Audio, Beats Music Beats, Beats Audio, Beats Music Beats Music

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Ganz ehrlich, einen 10er im Monat finde ich voll ok. Selbst 15€ wären noch i.O. aber mehr nicht.
 
@Knerd: fuer nur music wirds schon arg eng wenn ich ehrlich bin. 30 euro fuer music und videos wuerd ich aber zahlen
 
@-adrian-: Dann aber bitte auch mit immer aktuellem Material, die aktuellen Videoangebote sind eher mies meiner Meinung nach :(
 
@Knerd: Mich stört vorallem die Qualität. Hab mal Netflix getestet. Der Komfort ist schon super aber die Bild Qualität -.-'
 
@Knerd: Seh ich genauso. 10€ sind ok. Dafür das ich Mio Lieder habe und es mir auch auf dem Handy speichern kann und somit immer dabei habe
 
@Knerd: ich finde 10 euro auch ok .. bei telekom im for friends tarif sind das auch nur 8,50 euro . bin sehr zufrieden (obwohl es nach wie vor künstler gibt die ihre musik nicht im streaming anbieten wie z.b. tote hosen, ärzte usw)
 
man könnte es bei apple so sagen. sie haben vorgelegt mit einem gerät was inovativ war und neu in seinem bereich. und hatten glück damit den kunden anzusprechen. und ab dem zeitpunkt haben sie einfach in winzigen schritten weiter gemacht, wären die konkurenz vorbei gezogen ist. "Anschluss verpasst" ist hier noch sehr nett ausgedrückt. die ipods waren ihrer zeit vorraus genau wie das erste iphone und ipad. aber sie sind buchstäblich stehn geblieben auf der entwicklungsleiter. beats audio reiht sich in einen haufen musikstreaming dienste die keiner will und keiner braucht. alternativen zu haben ist ja schön und gut. aber wenn etwas nur ein großer aufgepumpter name ist, ist ja klar das es eigentlich nur heiße luft ist.
 
@Tea-Shirt: ahhh das nennt man also realitätsfremd
 
@Tea-Shirt: siehe mein Kommentar weiter unten: Apple ist ein Hardwarehersteller. alle anderen Sachen sind Beiwerk. itunes ist für den iPod geschaffen worden - als Alleinstellungsmerkmal. Der iPod und alle anderen mp3-Player sterben gerade aus, da Smartphones den Part übernehmen. Warum sollte Apple das Streamgeschäft - das ja bisher für die Anbieter gar keines ist - ernsthaft interessieren?
 
"irgendwann den anschluss verpasst" Trifft es Mmn auf den Punkt bei apple. Die Geräte, ökosystem und software sind sicher nicht schlecht und bieten "altbekanntes". Aber die Konkurrenz hat die letzten Jahre einfach mächtig Gas gegeben. Lange kann sich apple auf den "jüngern" aus der guten alten zeit bestimmt nicht mehr ausruhen.
 
@Sebaer: Die iPhones verkaufen sich wie blöd und die Mac-Verkäufe sind um 12% gestiegen. Wie kommst du also auf die Annahme, Apple könne sich auf seine "Jünger" bald nicht mehr verlassen?
Statistisch gesehen werden es jedenfalls immer mehr.
 
@Sebaer: Apple war immer ein Hardwarehersteller und verdient fast sein gesamtes Geld dort.
Apple ist auch Inhalte- und Softwareanbieter. Das ist allerdings Beiwerk, dass in den Offiziellen Zahlen kaum erwähnt wird. Der gesamte Bereich "iTunes, Software, Services - also inkl. App Store, iBooks Store und iCloud - macht gerade mal 10 % vom Umsatz aus.

An einem Streamingdienst lässt sich für die entsprechenden Firmen kaum etwas verdienen. Warum sollte Apple diesen hinterherhecheln? Das macht überhaupt keinen Sinn!

Auch iTunes und dessen Inhalte sind seinerzeit nur geschaffen worden, um ein Verkaufsargument, ein Alleinstellungsmerkmal für den iPod zu haben - das war's auch schon. Und der iPod stirbt aus; für Smartphones und Tablets und Laptops sind Streamdienste nett, aber jeder Dienst ist einbandbar und damit gibts eigentlich keinen Anreiz für Apple da groß Energie reinzustecken.
 
@SteffenB: Apple verkauft aber seine Hardware nur wegen der Software und den dazugehörigen Services. Ein Mac ist nichts weiter als ein verkrüpelter x86er-PC, auf dem sich MacOS ohne Umwege installieren läßt.
 
@Link: aber nicht wegen iTunes...darum geht's ja hier.

"verkrüpelter x86er-PC" für einen Mac ist nett - hast du schon mal damit gearbeitet - und jetzt mal nicht auf die Software bezogen? Design, Schnelligkeit, perfektes Touchpad, super Tastatur, flach, absolut leise und, und und und.

Jedes Gerät ist ohne Software übrigens nicht benutzbar- auch ein PC nicht, oder? Dass Apple hier gute Arbeit leistet ist klar. Die Services sind mir sehr wichtig (vor allem iCloud). Für viele aber überhaupt nicht. Aber ja, das Ökosystem funktioniert sehr gut und es macht Spass, damit zu arbeiten - und das nach 20 Jahren Windowsbenutzung sagen zu müssen (ich konnte Apple früher - ohne die Produkte zu kennen; wie die meisten - nicht ab) tut weh!

Aber zurück zum Thema: iTunes ist kein besonders starkes Verkaufargument für Apple-Produkte mehr. Die Umsätze sind ganz gut und der Gewinn sicher sehr viel höher als bei allen Streamingdiensten zusammen (wenn sie denn überhaupt welche machen!)
 
@SteffenB: Design: braucht man das bei nem Rechner? Ich jedenfalls nicht, hab immer noch meinen grauen bzw. schon etwas vergilbten BigTower von 2001, den ich nur wegen Umstieg von AT auf ATX gekauft habe. Schnelligkeit: Standard-PC-Hardware, wenn das OS besonders flüssig darauf läuft, dann liegt das am OS und nicht an der Hardware. Touchpad weiß ich nicht, Tastatur war ganz OK (wenn auch ohne Numpad, jedenfalls die, die ich benutzt habe), gute Tastaturen gibts aber auch für PC (Cherry z.B.). Und "absolut leise" kann ich einen PC auch machen, so ein Core iIrgendwas hat nicht plötzlich viel weniger Verlustleistung nur weil er in einem Mac sitzt, wobei unter Last sind die Appleteile auch nicht besonders leise und aus SETI-Forum weiß ich, dass die sehr gerne heiß werden, was sie für wirkliche Schwerstarbeit nur bedingt geeignet macht, aber das Problem haben Fertig-PCs grundsätzlich bis auf wenige Ausnahmen. Vorteil von PCs ist aber, dass ich mir die selber so bauen kann, wie ich sie brauche, also auch für jahrelange und problemlose 24/7-Volllast auf CPU+GPU.
 
@Link: design muss man nicht haben. Ich liebe es allerdings. Ich mochte auch in meiner PC-Zeit immer schöne Gehäuse. Das kommt auch daher, dass ein PC immer als Multimedia-PC im Wohnzimmer stand. Und da stell ich mir dann lieber gebürstetes Aluminum mit eingebautem kleinem Touch-Bildschirm hin als ein Atx-Tower. Egal. Geschmacksache. 'Ne Zeit lang hatte ich mich sogar auf Wasserkühlungen mit Kühlturm im Wohnzimmer verlegt. Das waren noch Zeiten!

Aber Deine (sehr einseitige) Meinung erinnert mich sehr stark an mich vor 7, 8 Jahren. Damals habe ich auch für mich (mit mehrfachen Upgrades pro Jahr) und mein gesamtes Umfeld die PCs gebaut (hab ich sogar mal als Gewerbe betrieben) und war sehr glücklich damit. Und da ich nichts anderes kannte als PCs und es dafür nix wirklich gut Nutzbares gab außer Windows (OS2 / Warp war da schon lange Geschichte - schade, Windows damals Jahre voraus) war das eben meine Kombi. Und geschimpft hab ich auf Apple und die blöden Geräte und das doofe Betriebssystem - wie fast alle ohne jemals an einem solchen Gerät gearbeitet zu haben.

Das änderte sich schlagartig mit dem iPhone 3G. Ich war begeistert. Das nächste war ein Mac Mini als schöner, nicht hörbarer Multimedia-Rechner im Wohnzimmer und so weiter...

Man muss sich halt die Mühe machen, die Idee hinter den Produkten zu verstehen, die Logik dahinter. Dann liebt man es einfach. Ich kenne keinen Menschen, der den Wechsel von Windows zu Mac oder von Android zu iOS bereut hat. Ich kenne aber viele Leute, die auf ihr Windows fluchen, ständig Spam, Adware und Viren einsammeln. All das hatte ich auch mal. Gott sei Dank! nicht mehr!

Ich war irgendwann auch einfach das PC-Wettrüsten mit größeren Festplatten, mehr Arbeitsspeicher, besserer Grafikkarte über. Brauch ich alles nicht mehr - selbst auf meinem Mac Pro von 2006 krieg ich noch super, super flüssig das aktuelle OS X installiert. Und es ist einfach egal, weißt du, ich muss mir keine Gedanken machen, wo ich eine Arbeit angefangen habe am Mac Pro, am Mac Mini, am MacBook, am iPad - ich mach einfach an der Stelle automatisch am anderen Gerät weiter wo ich aufgehört habe, gucke, höre weiter, lese weiter wo ich aufgehört habe (auch Internetseiten) usw.

All das fehlt mir in der Windows (und auch in der Android-Welt). Sonst wäre ich bei Windows wohl geblieben. Schließlich bin ich seit Windows 3.11 for Workgroups dabei! Aber Windows (auch Android) haben mit den vielen fehlenden modernen Funktionen - Windows dafür aber mit einer Überfrachtung an Einstellmöglichkeiten - einfach nix mit einem modernen BS gemeinsam. Mangelhafte Synchronisation und Vernetzung (ich meine nicht Laufwerksvernetzung etc.), fehlende Techniken zur einfachen Datenübertragung (wie Airplay, Airdrop), fehlende Ideen zur Vereinheitlichung von Dingen (wie Health Kit, Home Kit), überfrachtete Office-Programme, die ich meinen älteren Schulungsteilnehmern kaum begreiflich machen kann (nein, es liegt nicht an meinen didaktischen Fähigkeiten), die Anfälligkeit für Viren und anderen Mist, die langsamen, langwierigen Zyklen für BS-Versionen (wobei Microsoft das ja jetzt Apple nachmachen will: eine Grundversion Windows 10 / OS X 10 und dann jährliche Updates: Windows 10.1 / OS X 10.1 usw. bemerkenswerte Richtungsänderung!) Da fehlt wirklich viel und was nützt dir der leistungsstärkste PC wenn das BS Mist ist?

Und das mit der Volllast ist auch so eine Sache - brauch jemand wirklich 24/7 Volllast? Denke nicht, klar ich konvertiere auch mal 3,4 Videos gleichzeitig und über 1,2 Tage - aber ansonsten. Und die Stromkosten! Mein Mac Mini verbracht unter 14- 30 Watt, mein MacBook 15- 40 Watt (40 Watt bei Volllast). Das ist mir dann wichtiger als noch mehr Power, wozu auch? Wie gesagt selbst das Konvertieren mehrere Videos zeitgleich und gleichzeitig arbeiten läuft gut und flüssig.
 
@SteffenB: gut, dann scheinen sich unsere Ansprüche einfach sehr zu unterscheiden, die Sachen, die ich als Vorteil ansehe, z.B. die langen Zyklen, sind für dich ein Nachteil. Den ganzen "modernen Quatsch" brauch ich nicht wirklich, für meine private Umgebung würde mir eigentlich auch Win2000/XP ausreichen, wenn man von DirectX und Unterstützung moderner Hardware absieht, wenn man das hinzuzieht, ist Win7 perfekt. Ist jetzt nicht so, dass ich Apple nicht mag, ein iPhone hab ich auch, finde es auch richtig toll, nur auf die Pest namens iTunes auf meinem Laptop wurde ich gerne verzichten, aber anders kann ich leider keine Musik raufschieben.
 
@Link: ich hab halt mehrere Geräte und sich nicht darum kümmern müssen, welche Daten jetzt gerade wo sind und wie ich da rankomme ist mir halt wichtig. Für mich ist es extrem ärgerlich, wenn ich z.B. eine Aufgabe für meine Frau auf dem iPad anfange und ihr dann die Sachen erst manuell auf einen Onlinespeicher legen oder per E-Mail schicken muss. Genauso die Musik: Irgend ein Hörbuch im Wohnzimmer im Mac eingespielt und dann anschließend unterwegs auf dem iPhone gehört - ohne manuelle Eingriffe. Oder Route am Mac geplant (größerer Bildschirm und bessere Übersicht) und dann ans iPhone geschickt und nur noch auf Start gedrückt. Oder meine Frau sitz auf dem Sofa und macht am iPad eine Wiedergabeliste für Ihren Geburtstag und wir spielen sie dann am Geburtstag auf mehreren Geräten in mehreren Räumen einfach so ab. Das sind schon alles Sachen, die mir das Leben und die Arbeit sehr erleichtern.

Windows 7 gefällt mir allerdings nach wie vor von allen Windowsversionen auch am besten - empfehle ich meinen Kunden auch nach wie vor. Was mir im Explorer am meisten fehlt sind Tabs. Ständig mehrere Explorer aufzumachen ist schon lästig.

Als reines "Arbeitstier" ist Windows 7 jedenfalls gut und zuverlässig. Darüber hinaus wird's dann (siehe Beispiele oben, die alle nicht mit Windows funktionieren) eben schwierig bis lästig.

Zu iTunes kann sagen, dass ich die Windowsversion bis zur Version 11 ziemlich ressourchenfressend fand, die Version 12 scheint weniger hungrig zu sein. Da iTunes schon immer meine Medienzentrale war (wegen einfachem Import von Musik und Co und dem Design). Da die Synchronisation ja mittlerweile mit den anderen Geräten kabellos läuft muss ich iTunes nur noch zum Importieren oder zum Abspielen von Inhalten verwenden. Und das funktioniert ziemlich gut. Hab da ungefähr 1.200 Filme drin (Hälfte DVDs, Bluyray und Fernsehaufzeichnungen), fast 100 Serien (etwas 250 Staffeln) und 22.000 Musikstücke, ein bisschen Hörbücher, ein bisschen Podcasts. Trotzdem läuft alles sehr flüssig- in der Mac-Version.
 
Den Kampf kann Spotify nur verlieren. Mit diesem Preiskampf werden beide Unternehmen ein Minus machen. Der Unterschied ist nur, dass Apple sich das deutlich länger leisten kann.
 
@kubatsch007: Eines darfst du bei Spotify aber nicht unterschätzen. Das ist keine kleine Klitsche mehr, sondern Spotify funktioniert absolut perfekt. Lieder werden SOFORT ohne zu Puffern abgespielt. Das hin und herspringen innerhalb von liedern funktioniert ebenfalls sofort, als wären die Lieder offline gespeichert. Ich habe mal Google Music (All Access heißt das glaube ich) getestet und nach nur einer Stunde den Probemonat wieder abgebrochen. Wenn man 5 Sekunden warten muss, bis ein neuer Song anspielt, nervt das nur noch. Klingt lächerlich, wenn man es aber ausprobiert wird man es verstehen.
Spotify kann sich dieses Minusgeschäft auch noch eine Weile leisten, weil es sehr viele Investoren gibt, die darin das nächste große Ding sehen. Mit gerade mal 40 Millionen Kunden (10 Millionen zahlen) hat Spotify noch riesen Wachstumspotential, zumal Musik ja nun wirklich jeder gerne hört.
Einzig die Musikindustrie muss umdenken und ihre Gebühren senken. 10€ sind einfach viel zu viel. Wie im Artikel oben ja auch steht, ist das deutlich mehr, als der Durchschnittskonsument früher ausgegeben hat. Zusätzlich fallen bei Spotify kosten für CD, Druck, Vertrieb, Lagerung, Überproduktion etc. weg.
 
Bevor ich für den streaming mist geld bezahle, werd ich nur noch die jetzige musik hören. Ich bin froh das apple auf den zug noch kaum aufgesprungen ist
 
@Razor2049: Wieso Mist? Es ist günstiger als wenn ich mir jeden Monat eine CD kaufen würde. Und ich finde andauernd neue Musik die mir gefällt :)
 
@Knerd: sehe ich genau so.
Ich will auch nicht jedes lied gleich kaufen müssen b bzw. jedes alb um.Für 10 € nutze ich es auf meinem Smartphone jeden Tag auf der Arbeit. So viel Musik hab ich gar nicht zuhause ;)
 
@M. Rhein: Meine Eltern hätten vermutlich soviel zuhause :D
 
@Knerd: hab letztens mal die restlichen CD's digitalisiert.
Irgendwie mager wie wenig das ist für so viel "Staubfänger" ;))
 
@Knerd: Zumal man auch eher mal etwas neues anhört wenn man es eh im Monatspreis bezahlt hat... Eine CD auf gut dünken kaufen würde ich hingegen eher nicht...
 
@Knerd: Weil wenn ein Künstler in der Regel im Cent Bereich verdient, was nunmal bei dem Streaming dreck der Fall ist, grenzt der Streaming mist für mich an eine Raubkopie. Des weiteren lernen die Leute gute Musik noch weniger zu schätzen
 
@Razor2049: Auch du fällst leider auf das Gelaber der Musikindustrie rein um die Preise hoch zu halten. Spotify schüttet mehr an die Künstler aus, als Spotify einnimmt und das, obwohl 10€ MEHR Geld ist, als der Durchschnitt sonst für Musik ausgibt. Würde jetzt jeder CD Käufer auf Spotify umsteigen, würde also mehr Geld für Musik ausgegeben werden. Allerdings fallen zusätzlich für die Musikindustrie kosten weg, wie das Pressen von CDs, Vertrieb, Lagerung, Verkauf etc.
Wenn dann ein Künstler immernoch nichts verdient, obwohl MEHR Geld im Umlauf ist... na, woran glaubst du wohl, dass das liegt? Musiker zu sein, ist keine Garantie, Millionär zu werden!
 
@FatEric: Du kannst Deine These bestimmt mit Zahlen belegen, vor alllem die, dass Spotify mehr an Künstler ausschüttet als es einnimmt. Denn was Razor2049 sagt, ist kein Gelaber der Musikindustrie, sondern nachschlagbare Tatsachen.
 
@iPeople: Natürlich ist es Tatsache, dass einige Künstler wenig bis gar nichts verdienen bei Spotify. Das habe ich auch niemals bestritten. Das liegt aber daran, dass diese Künstler keine Sau anhört! Das Problem ist also nicht Spotify, sondern deren Musik findet nicht den richtigen Anklang beim Publikum. Bei Spotify werden seit längerer Zeit bei einigen Songs Abrufzahlen veröffentlicht. Selbst eher unbekanntere deutsche Künstler schaffen es hier auf 500 000 Abrufe für EINEN Song! laut http://t3n.de/news/verdient-musiker-spotify-514210/ bekommt man pro Abruf ca. 0,7 cent. Klingt jetzt nach nur lächerlichen 3500€ ist aber gar nicht so wenig, wenn man bedenkt, dass es ja auch noch iTunes, Google, Amazon, Deezer und auch den klassischen CD verkauf gibt. Spotify hat eine ziemlich kleine Nutzerbasis in Deutschland und dennoch bekommt ein unbekannter deutscher Künstler für einen Song 3500€. Das andere extrem wäre als Beispiel Cro mit dem Song Traum. 22 Mio mal abgerufen und bekommt von Spotify somit laut dem link 154000€ Aber nur für diesen Song. Viele seiner anderen Songs wurden ebenfalls zig Millionenfach abgerufen.

Und das Spotify trotzdem keinen Gewinn macht, weil es so viel Geld ausschüttet steht ebenfalls hier. http://t3n.de/news/verdient-musiker-spotify-514210/ sonst darfst du gerne auch Googlen. Und Spotify übernimmt den Vertrieb etc.

Und weil ich es eben sehe. International wirds richtig heftig. David Guettas Song Titanium wurde 161 Millionen mal abgerufen was ca 1,2 Mio € entspricht. Nur ein Song!
 
@FatEric: Du kritisierst jemanden, der wohl laut Deiner Aussage auf die Aussagen der Musikindustrie reingefallen ist und bringst zur Untermauerung lediglich Zahlen, die Spotify selber unprüfbar veröffentlicht.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/spotify-musiker-klagen-ueber-niedrige-streaming-erloese-a-841643.html

http://neumusik.com/2011-11-spotify-rechnet-sich-streaming-fur-den-kunstler-wie-viel-wird-tatsachlich-gezahlt/

http://www.20min.ch/entertainment/musik/story/Verlumpen-Musiker-wegen-Spotify--26018769

Es ist nämlich nicht so, dass die Songs gar nicht gehört werden, sondern es gibt eben nur Centbeträge und die sind in der Summe läcjerlich, auch wenn ein Song mehrere 1000 Mal gehört wurde. Es profitieren nur die ganz großen, die durch Streaming neben den Verkäufen von CDs nun auch noch die Peanuts der Streaming-Dienste bekommen. Nicht umsonst weigern sich immer mehr Musiker, ihre Tracks bei Spotify und Co anzubieten.
 
@iPeople: Lass uns das doch mal Sachlich diskutieren. Ok dein erster Link bei Spiegel (seriöse Quelle im übrigen) sagt aus, 224 Euro für 72.800 abgerufene Songs. Das sind dann eben nur 0.35 cent. Interessant ist aber die Zahl von gerade mal 72.800 Abrufen für alle ihre Songs. Das ist lächerlich wenig! Mal angenommen, das wäre ein Album mit rund 10 Songs, somit wurde jeder Song gerade mal 7200 mal angehört. Und vermutlich hat sie mehr Songs. ein echter Fan hört sich jetzt aber einen Song gerne mal öfter an, bestimmt 10 mal. Somit haben wohl umgerechnet ca. 1000 Leute ihr Album angehört eher weniger. Was erwartest du jetzt als gerechten Lohn?
Im übrigen ist die gute Zoe Keating scheinbar Cellistin und spielt Musik, die der klassische Spotifyuser eben nicht anhört. Um es überspitzt auszudrücken, in einem Laden für Vegetarier verkauft sich Fleisch nunmal schlecht!
Es bleibt bei meiner Aussage, nur weil man Musik macht, ist man noch kein Millionär. Mein Bruder spielte auch in einer Band und die waren überregional bekannt. Die haben auch 3 CDs selber produziert und einige tausend davon verkauft. Unterm Strich wurden damit aber gerade mal die Kosten für Produktion etc gedeckt!
 
@FatEric: Wo war ich jetzt unsachlich?

Es war ein Beispiel, es gibt noch mehr Beispiele. Und 0,35 Cent pro Song sind bei 10 Tracks auf einer CD gerade mal 3,5 Cent dafür, dass jemand die CD gehört hat. Man kann die CD also 10 Mal hören und der Musiker bekommt 3,50. Nur 2 verkaufte CDs sind mehr Einnahmen.
 
@Knerd: für mich der hauptgrund: früher konnt ich mp3 id tagger blind bedienen und hab viel zeit in die pflege der datenbank stecken müssen -- klasse sich darum überhaupt keine sorgen mehr machen zu müssen :)
 
@slashi: Ja genau , diese schlecht getaggten Downloads bei Börse punkt bezett ;)
 
@iPeople: stimmt, taggen muss man nur raubkopien, da eigene tonträger direkt beim rippen schon getagged werden - ich vergaß.....! ;)
 
Ich möchte keinen Preiskampf, lieber einen gleich bleibenden Preis, dafür eher eine prozentuale Erhöhung der Auszahlung an die Künstler.
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