G.fast: Erste Wohnung mit über 500 Mbit/s via Kupfer angeschlossen

Die gute alte Kupferleitung wird uns wohl noch eine ganze Weile erhalten bleiben. Denn jetzt wurde der Nachweis erbracht, dass diese mit neuen Technologien durchaus in der Lage sind, noch weitaus höhere Datenraten als bisher über DSL-Optimierungen ... mehr... Internet, Daten, Netzwerk, Router, Dsl, Kabel, Ethernet Bildquelle: secretlondon123 / Flickr Internet, Daten, Netzwerk, Router, Dsl, Kabel, Ethernet Internet, Daten, Netzwerk, Router, Dsl, Kabel, Ethernet secretlondon123 / Flickr

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Fest steht, ich wohne im Falschen haus ^^ fuck. scheiß zufall.
 
@cs1005: Nee nee. Du wohnst sicher im richtigem haus. Die haben nur den anschluss ins falsche gelegt. ;)
 
@FuckTheMods: kann mir nicht vorstellen das sie das hier am Arsch der welt in Norwegen ausbauen wollen ^^ naja dafür habe ich hier Schnelleres DSL als so manche Dörfer in DE. während ich 660 kb/s unbegrenzt habe. habt ihr in Deutschland 330 kb/s nach einem Download eines oder 2 Spiele. edit: und Gema Freies Internet nicht vergessen.
 
Und hier ging vor 3 Wochen ganz stolz ein Telekom-Vertreter durch die Straße und wollte stolz die sofortige Verfügbarkeit von VDSL mit 50 Mbit propagieren. Danke, aber zu spät. Seit 4 Jahren mit 100 versorgt. Zuerst nicht in Knick kommen und am Ende wundern, wenn die Investitionen umsonst waren, weil andere schon mehr bieten. edit: Bis dahin bot die Telekom nur 2 Mbit, ein regionaler Anbieter aber schon 8 Mbit über DSL. Als Kabel dann kam, war alles klar. ;)
 
@Knarzi81: VDSL ist aber was anderes als nur DSL.
 
@Knarzi81: tja und die T-Com wundert sich, warum dann keiner Interesse hat... der Beitrag bringt es auch sehr gut auf den Punkt. Erst 20 Jahre bitten und betteln lassen und dann vom anderen Anbieter unbemerkt überholt... ich hoffe, das Szenario habe ich auch noch vor mir... ich würde dem Typen den Mittelfinger zeigen :P
 
@chippimp: Der "Typ" kann da aber nix dafür. Das ist nur das Dappele, das den warmen Regen ab bekommt. Der Fisch fängt am Kopf an zu stinken! ;-)
 
Ansatz klingt logisch und vorerst ausreichend. 500Mbit/s... ich hab 50Mbit/s und behaupte mal, dass das ne ganz gut Geschwindigkeit ist. Wenn man jetzt mal von einer Modernen Familie ausgeht...3 Kinder, alle im digitalen Zeitalter unterwegs, da Sollten 150Mbit/s schon drin sein. Also ich denke, das der Ansatz hier ist besser, als der Schwachsinn mit Vectoring...
 
@b0a1337: 150MBits als Mindestvoraussetzung für eine moderne Familie zu sehen halte ich jetzt und auch für die absehbare Zukunft für übertrieben. Womit soll man diese Leitung ausnutzen? Außer für Filesharing? Selbst mehrere parallele Videostreams, dazu Internetradio reichen nicht aus um diese Kapazitäten auszunutzen...
 
@Cykes:
Schwachsinn, alleine wenn ich daran denke, dass ich als Familienvater später mal auch mit ordentlich Dampf was runterladen kann, ohne dass mein Sohn beim Spielen/Streamen/auch Runterladen/Uploaden beeinträchtigt wird. Und gerade bei G.Fast hab ich ja auch noch ne geile Uploadrate, nicht so wie bei Unitymedia, wo ich momentan 50 runter und 2,5 hoch hab, pah! :P

Edit: dann kommt noch die Frau, die mal nen FHD Film streamen will und meine Tochter skyped und will das nicht in 360p tun oder verschickt E-Mails mit Bildern.

Du musst mal über den Tellerrand hinaus schauen.
 
@b0a1337: Das einzigste was später als Familienvater dampft sind Windeln die Du wechseln musst.
 
@realGoliath: Das schon, aber auch nicht 20 Jahre lang, oder? Sobald die Erwachsen genug sind um einen PC zu nutzen machen die das auch. Und mit 13/14/15 fangen die dann an mit Skype, Zocken, Streamen usw.
Da macht der Vorschlag schon Sinn!
 
@Cykes: solche aussagen sind immer gefährlich und die Vergangenheit hat gezeigt, warum das fast immer so ist. Wenn ich daran denke, wie ich damals 2000 rum das erste mal einen DSL Anschluss benutzt habe mit sage und schreibe 768kbit/s... da wusste ich erstmal gar nicht, was ich mit der Bandbreite anfangen sollte. Netflix zeigt, wo die reise hingehen kann. 4k Streaming ist heute noch wenig verbreitet, aber gut vorstellbar, dass das in 5 Jahern Standard ist. Da können bei entsprechender Qualität mal locker 50 Mbit/s über die Leitung gehen. Jetzt kommt es nicht selten vor, dass jeder im Haushalt was anderes ansieht und schon wirds eng. Und wer weiß schon, welche technologien in Zukunft noch mehr bandbreite brauchen.
 
@FatEric: Netflix hat aktuell Streaming-Raten von durchschnittlich knapp unter 4 Mbits, das ist noch weit weg von den angeblichen 50 MBit/s. Zumal ja sich ja in Zukunft auch die Art der Übertragung und die Kompressionsmethoden verändern oder verbessern können. Gerade um solchen hochauflösendes Material auch schnell übertragen zu können. Ich sage ja auch nicht das nie solche Datenraten notwendig sind, nur gegen solche Aussagen wie "min. 150Mbit/s und alles andere taugt nix, dagegen habe ich was.
 
@Cykes:
Diese Aussage hab ich auch nie getätigt. Ich hab was gegen Leute, die was gegen Dinge sagen, die ich nie gesagt habe. "Da sollten 150Mbit/s schon drin sein". Wenns weniger ist, ist es halt so, aber um wirklich dem Bandbreitenproblem aus dem Weg zu gehen in so einer Familie, sind 150 oder 200 sicher sehr wünschenswert ;-). Erst lesen, dann denken, dann schreiben.
 
@Cykes: diese durchschnittlichen 4 Mbit kommen aus dieser nichtssagenden Statistik. Fakt ist! Netflix überträgt bei 4k 25 Mbit/s. Und das kommt auch in den meisten Fällen an. Nur ist es so, dass der 4k Stream noch viel bessere Qualität liefern könnte mit weniger Artefakten etc. Also 50 Mbit/s ist da keine erfundene Zahl.
 
@b0a1337: Immer öfter wird das Bild einer "Familie" gemalt, in der jeder seine Bandbreite braucht, weil jeder vor seinem Endgerät alleine sitzt und sein Ding macht. Es wird immer so getan, als ob Internet das Maß der Dinge ist, evtl. mag das für einige soziale Schichten so sein, aber für mich schwer nachvollziehbar.
 
@b0a1337: ist das eine Arbeitslosen Familie oder wie? 150mbit/s fuer eine normale Familie? Was machen die den ganzen Tag? Filesharing? sorry, aber 25-50 reicht lock aus. Es sei den alle wollen gleichzeitig 4K TV gucken. Aber bevor man immer wieder die Lasten hochschraub, sollte man auch im Hintergrund arbeiten. Was bringt mir am Haus diese Geschwindigkeit, wenn man dann das auf mehrere verteilt, wie soll der Backbone das schaffen? Und erstmal waere es schoener, wenn man flaechendeckend es schaffen wuerde DSL6000 mindestens anzubieten oder gleich 16k
 
@StefanB20:
Ganz einfach 200Mbit/s Up/Down für eine Familie mit 4-5 Leute. Da kann man dann wunderbar teilen und sagen, jeder bekommt ein Viertel. Ich wünschte, das wäre bei mir schon vor Jahren der Fall gewesen als ich saugen und zocken gleichzeitig wollte, mein Bruder auch Online Spielen wollte, meine Schwester gestreamed hat, mein Papa gesurfed hat und meine Mutter ständig Mails verschickt hat. Jetzt kommen doch Devices wie iPads und iPhones oder andere Smartphones dazu, die ständig im Netz Aktualisierungen saugen wollen, oder Backups machen usw usw. Es gibt so viele Möglichkeiten. Natürlich wäre es auch schön, wenn man mal überall flächendeckend 16K hat, aber viele interessiert es auch gar nicht. Gerade die weiblichen Nutzer. Sehe ich selbst an meiner Mitbewohnerin. Die nutzt ne 16k 1&1 Leitung, wir bekommen aber nur 13 rein. Wären es 6Mbit/s, würde sie es auch nicht peilen. Diesen Szenario gibt es glaube ich sehr sehr oft.

Edit: Wochenende? Abends? Ferien? Urlaub? ....
 
@StefanB20: was heißt da Arbeitslos. Es muss niemand Arbeitslos sein, damit Abends alle gleichzeitig zuhause sind! Und ja, 4k Streaming wäre ein Beispiel. auch Spieledownloads. wenn der Sohnemann mal das neuste Battlefield xy runterläd was in Zukunft wohl auch mal locker 50GB haben kann, soll damit auch keine 24h die komplette Leitung verstopfen. Das Internet ist nunmal zu einem wichtigen Medium geworden, wenn nicht sogar das wichtigste.
 
@FatEric: So siehts aus! Battlefield ist ein gutes Beispiel...die 50GB mit allen DLCs sind gar nicht mal so unrealistisch. Ach ja...ich liebe mein 128Mbit... ;-)
 
Also wenn eh schon Glasfaser im Keller sein muss für G.Fast, führt es das ganze doch ad absurdum. G.Fast ist also keine Übergangslösung für Glasfaser und schon gar kein Ersatz, sondern G.Fast braucht Glasfaser, damit es überhaupt Sinn macht.
Das Hauptproblem und konstenintensive liegt ja nun wirklich darin, überhaupt mal einen Anschluss ans Haus zu bringen. Ist der teuer in Form von Glasfaser verlegt worden, kann ich diese gleich weiter bis in die Wohnungen ziehen! Nur ganz selten macht G.fast in meinen Augen Sinn. Wenn es wirklich alte Häuser mit vielen Parteien sind und keine Leerrohre da sind.
 
@FatEric: G.Fast und Vectoring sind ja nicht hauptsächlich da, innerhalb der Wohnungen zu verteilen sondern eigentlich von Standortverteiler an der Straße. Daher machen die Technologieen durchaus Sinn, da ein nicht unerheblicher Teil der Kosten bei Glasfasererschließung darauf fällt, das Glas in die Wohnungen zu bringen. Ich selbst habe das große Vergnügen einen Glas-Anschluss zu haben und habe mitbekommen, was es für die Provider an Mehraufwand bedeutet, alleine nur im Haus die Tecnik zu installieren und einzurichten. Es waren 2 Techniker fast eine dreiviertel Stunde hier die parallel gearbeitet haben. bei herkömmlichen DSL ist ein Techniker in der Regel nach spätestens 15 min wieder weg. Es leigt also doch einiges an Kostenersparnis für die Provider an, wenn sie den letzten Weg ins Haus über Kupfer realisieren, solange die Kupferstrecke nicht zu lang wird.
 
@JBC: theoretisch stimme ich dir zu. Habe selber von der Telekom einen Glasfaseranschluss der bis in die Wohnung geht. Klar ist das "teurer" aber in deinem Beispiel sind das 90 Minuten Arbeitszeit um dann für die Ewigkeit gerüstet zu sein. Die Investition ist doch dann kaum mehr der Rede wert. Hier in der Stadt wurden alle Gehsteige aufgerissen und alle Häuser wurden angebuddelt damit die mit Glasfaser versorgt werden können. Das war das teure. Die Glasfaserkabel durch die leerrohre noch in die Wohnung zu ziehen, waren dann eher Peanuts. Aber halten wir mal fest. Wer Glasfaser im Keller hat, darf sich nicht mehr beschweren, Egal wie es dann in die Wohnung geht.
Hauptproblem bei G.Fast ist halt, es hilft nur denen, die eh schon Zugriff auf schnelles Internet haben müssten. Entweder liegt das Glasfaser schon im Keller, oder der Verteilerkasten steht direkt neben dem Haus und VDSL mit 100 Mbit/s kann angeboten werden. Den Leuten aufm Land hilft G.fast also rein gar nichts, es muss erst teuer ein Glasfaseranschluss mindestens bis in die unmittelbare Nähe der Häuser gezogen werden und wenn das der Fall ist, ist G.fast auch schon egal.
 
Wenn ein deutscher ISP in Deutschland ebenfalls ein geeignetes Wohnhaus zum Erproben von G-Fast sucht, mein Vermieter hätte nichts dagegen und ich auch nicht. :D

Ansonsten warte ich halt bis 2018 - dann will die Gemeinde hier FTTH endlich auch bei mir verlegen.
 
"Die gute alte Kupferleitung wird uns wohl noch eine ganze Weile erhalten bleiben. Denn jetzt wurde der Nachweis erbracht, dass diese mit neuen Technologien durchaus in der Lage sind, noch weitaus höhere Datenraten als bisher über DSL-Optimierungen zu erreichen."

"Die Technik verlangt allerdings erneut noch kürzere Verbindungen zwischen dem Verteilerkasten, bei dem die Glasfaser des Backbones ankommt, und dem Telefonanschluss. "

aha
 
@Mezo: An dem Problem mit dem Verteilerkasten leide ich schon lange. Die Hoffnung habe ich schon vor jahren aufgegeben,
 
So ne Geschwindigkeit hätte ich auch gerne. Damit würde Downloaden doch gleich viel mehr Spaß machen (vorallem bei Größen ab 3 Gigabyte) :D
 
@serafina58: stell dir mal vor, du hattest 100mbit (was für MICH schon mehr als genug ist MOMENTAN) und du kommst dann wieder zurück auf 16mbit ;) das tut auch heute noch nach einem jahr weh :(
 
Is halt FTTH..... und? ...mit mehr Bandbreite :D
Aber FTTH ist ja zu teuer zu realisieren in DE :-/
 
Die Telekom Austria bzw. A1 solltet ihr nicht zu ernst nehmen, als Kunde von denen kann ich euch sagen dass die aktuell noch nicht einmal Vectoring ordentlich auf die Reihe bekommen... bei denen ist das meiste leeres Geschwafel... - über FTTC gibt es aktuell maximal 30 mbit/s - in Deutschland gibt es seit etlichen Jahren falls herstellbar auch 50 mbit/s über VDSL2, jetzt mit Vectoring ganz zu schweigen...
 
@devilsown: Ich hab aktuell 12mbit/s bei denen (UPC über A1 Leitung). Weiß nicht, ob irgendwann FTTC folgt :/
 
Toll .... Weil genau die Verkabelung innerhalb der Häuser immer das große Problem war und nicht, dass die Glasfaser bis zum Haus gelegt wird inkl. öffentlicher Grabungsarbeiten um zig tausende Euros ...
 
Und ich hocke hier immer noch mit meiner Steinzeit Leitung :(
 
Deswegen bin ich auch nach Kabel Deutschland gegangen, um endlich 50MBit/s zu haben.
Telekom mit den angeblich 16MBit/s und rauskommt nur 10,7MBit/s, nein danke.
 
Glasfaser in Haus und dann die alten Kupferadern von vor x Jahrzehnten nützen? Ähmm...OK. Da zieht man doch gleich das alte Telefonkabel raus und zieht ein CAT6-kabel rein. Aber solche Machbarkeitsstudien/Exemplarprojekte sind mehr oder weniger eh nur ein Show-Off und erzeugten Publicity. Mehr nicht. Das ist fast wie bei den WLAN-Standard. Da sind die aufgedruckten Werte auf den Kartons auch sehr schön...wenn man Laborbedingungen hat.
 
Ein Fest für professionelle Datensammler. Endlich werden die PCs der Internetnutzer mit Geschwindigkeiten angebunden, die eine Echtzeitdurchsuchung von deren Festplatte(n) und somit quasi das direkte Einbinden von deren Daten in die Cloud möglich machen.

George Orwell und Aldous Huxley hätten einen vermutlich in die Psychiatrie einweisen lassen, wenn man ihnen seinerzeit erzählt hätte, ihre Romane wären die reinsten Lachnummern gegen die heute real existierende Überwachungsgesellschaft.
 
@nOOwin: am besten schalten wir unsere Rechner ab und gehen zurück in Steinzeitalter. Aua tut das weh. Es ist einfach hilfreich vor dem Schreiben nachzudenken.
 
@Purple1991: Sich täglich nach Strich und Faden von Behörden, Konzernen und anderen Cyberkriminellen über das Ohr hauen zu lassen scheint leider nicht genug Schmerzen zu bereiten bzw. den meisten Opfern erst dann "weh zu tun", wenn jemand die eigenen Daten dann auch wirklich merkbar gegen sie verwendet und sie längst in der Falle sitzen und nichts mehr daran ändern können. Sonst würde ein nicht unbedeutender Teil der Menschheit wohl jeden Tag heulend in Embryonalhaltung verbringen oder möglicherweise doch einmal nachdenken, was man dagegen tun kann ohne gleich den eigenen Internetanschluss komplett abzuschaffen (was immerhin noch weniger peinlich wäre als einfach jahrelang nichts zu tun und sich täglich von unbekannten dritten Personen zum Narren halten zu lassen).

Nachgedacht habe ich über die Thematik übrigens schon vor über 15 Jahren. Seitdem weiss ich wohin die Reise mit Mobiltelefonen (die man damals schon als Abhör- und Ortungswanzen benutzen konnte) und Internetrechnern geht und habe daher kein Mobiltelefon mehr und ausserdem keine selbsterzeugten Daten mehr auf meinen Online-Rechnern gespeichert (ausser vielleicht auf einem Offline-Rechner zuvor GPG-verschlüsselte Emails oder etwa banales Zeug ohne Hinweis auf meine Identität und Interessen, wie etwa Screenshots aus Online-Spielen), geschweige denn seitdem auch nur meinen Namen an einem Internet-Rechner eingetippt. Wer auf meinen Online-Rechnern versucht interessante Daten zu finden, verschwendet daher seine Zeit und wenn eine Malware aus dem Internet eine Installation von mir befällt, kümmert mich das überhaupt nicht. Wenn eine solche Malware mich ernsthaft stören würde, ist die Festplatte des Rechners in unter 30 Minuten mit Nullen überschrieben und das System aus dem Backup wieder drauf. Meine Daten sind derweil auf meinen vollverschlüsselten Offline-Rechnern ohnehin vor den Datensammlern/Cyberkriminellen sicher.

Da ich den Upload und Download zudem mit dem Traffic-Limiter meiner dedizierten Hardwarefirewall stark begrenzt habe und für mein Haus in Deutschland ohnehin nur eine 2Mbit/s-DSL geordert habe, verschwendet ein Datensammler bei mir noch mehr Zeit, weil schon die Datenübertragung beim Durchsuchen meines Rechners sehr langsam ist und er auch auf Screenshots meiner Bildschirmtätigkeiten oder bei Dateitransfers lange warten muss.

Den eigenen Internetrechner abzuschaffen zeugt hingegen nicht gerade von Kreativität im Bezug auf eine Problemlösung. Sowas kann man machen, wenn man ein Gerät ohnehin nicht braucht, so wie ich ein Mobiltelefon nicht brauche und es deshalb vor über 15 Jahren komplett abgeschafft habe. Das Internet finde ich dann aber doch gelegentlich ganz nützlich, z.B. zum Online-Trading an der Börse von zu Hause aus, oder wenn mich jemand erreichen möchte (da ich auch kein Festnetztelefon habe sind GPG-verschlüsselte Emails der einzige Weg mich zu erreichen, unverschlüsselte Emails lösche ich hingegen per Anon-Netzwerk noch im Web unbesehen). Daher wäre es wenig sinnvoll auf einen Online-Rechner ganz zu verzichten. Wenn ich es allerdings wirklich nicht anders verhindern könnte, dass andere Leute in meinen privaten Daten herumschnüffeln, würde ich auch das tun bevor ich mich von denen wissentlich zum Narren halten lasse. Aber ich kann es seit über 15 Jahren anders verhindern, somit kann ich meine Internet-Rechner weiter nutzen.
 
Internet über die Telefonleitung war und ist eine Sackgasse. Und langsam aber sicher sollte man sich auch von der überholten Meinung verabschieden, das Internet sei nur für Webseiten gemacht. Ein Zugang zum WWW ist heute ein "Trägermedium", über das alle nur erdenklichen Inhalte übertragen werden können/müssen - Spiele, Filme, Daten aller Art. Wer hier keine "brauchbaren" Bandbreiten liefert, wird schneller aus dem Business gefegt, als er SOS sagen kann. Daher auch die "Flucht nach vorne" seitens A1/Telekom in Österreich. Denn speziell in Wien setzt ihnen UPC ordentlich zu und klaut ihnen fast schon jeden Kunden - die bieten mittlerweile bis zu 250MBit an.
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