Neue/alte Initiative zu besseren Breitbandversorgung beschlossen

"Moderne Netze für ein modernes Land - Schnelles Internet für alle" kündigt ein Antragspapier der Koalitions-Parteien im Bundestag vollmundig an. Der Breitbandausbau bis 2018 ist nun beschlossene Sache, nur wie das gehen wird, weiß noch keiner. mehr... Deutschland, Bundestag, Parlament, Minister, Plenum Bildquelle: Deutscher Bundestag / Marc-Steffen Unger Deutschland, Bundestag, Parlament, Minister, Plenum Deutschland, Bundestag, Parlament, Minister, Plenum Deutscher Bundestag / Marc-Steffen Unger

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na da würde ich lieber die 93 Mrd hinlegen und dafür die Telekom vom Monopol abziehen. Alle zahlen an Vater-Staat und der regelt den Ausbau neutral. - man wird ja noch träumen dürfen.
 
@chippimp: Es wird wohl nicht ganz so ablaufen, sondern der Staat zahlt den Ausbau. Aber wir dürfen dann schöne Verträger mit der Telekom & Co abschließen, die uns dann die Leitung die wir schon bezahlt haben bereitstellt.
 
@starbase64: natürlich keinen Cent günstiger als vorher, da wird sich dann schon ein Grund finden für die heimliche Preissteigerung.
 
@starbase64: Aber nur mit Amsel... halt, nein Drossel....
 
@chippimp: Wie staatliche Verwaltung und Misswirtschaft funktioniert, wissen wir bereits.
 
@iPeople: Echt? Woher? Von den USA, dem überschuldetsten Land der Welt, oder von der Sowjetunion, wo nach der Einführung des Kapitalismus die Lebenserwartung um 6 Jahre gesunken ist?
 
@Chris Sedlmair: Ne, ganz nah vor der Tür .... BRD
 
@iPeople: ich weiß hingegen, wie Monopolmissbrauch heute schon in Deutschland funktioniert...
 
@chippimp: Und von welchem Monopolmissbrauch redest Du?
 
Toll lte wenn ich es nur höre kommt mir das kotzen. Yeah 50 mbit mit 30 gb volumen im jahr 2018 wo allein ein download titel eines ps4 oder xbox games 50 gb hat. Ein witz das ganze
 
@Razor2049: Nicht zu erwähnen, dass Funktechnologien wie LTE sehr kurzlebig sind und in nächstem Jahr von einer anderen Technik wieder überholt sind.
 
@kadda67: Genau, dieses UMTS (2004) kann heute ja niemand mehr nutzen und auch LTE (LONG TERM Evolution) ist ja schon fast wieder verschwunden...

Netzwerk-Infrastruktur zählt zu den langlebigsten Dingen in der IT-Welt und für gewöhnlich ist man auf Client-Seite der Infrastruktur immer 2-3 Jahre voraus.
 
"Ende vergangenen Jahres waren laut dem Positionspapier gut 60 Prozent der Haushalte in Deutschland mit 50 Mbit/s versorgt" zählen da auch wieder lte verbindungen dazu? mir kommt es echt so vor, als wäre die geschwindigkeit nur auf dem papier wichtig, was man dann wirklich effektiv hat interessiert keine sau.

ich habe eine bessere idee: hängt doch an die aktuellen verbindungen jeweils ne 0 ran, dann sieht es auf dem papier doch super aus.
 
@Mezo: vielleicht komme die noch auf die gute Idee mit Internet über Sat, da bekommt man instant 100% Abdeckung. LTE ist nichts anders der absolute Notnagel und nie und nimmer für zu Hause tragbar.
 
@CvH: SAT ist aber auch nur eine Notlösung. Die Latenzen sind jenseits von gut und böse. Ich kann die Pro-Gamer schon heulen hören.
 
@starship: der Rückkanal ist vor allem ein Traum (ISDN / DSL Light). Evtl fängt man dann doch mal an Glasfaser zu legen, da hätte man erstmal ~30Jahre Ruhe.
 
@CvH: bei bidirektionalen verbindungen entfällt der rückkanal wusstest du vill noch nicht aber der ping ist unter aller sau 700ms und mehr absolut nicht für games zu gebrauchen.
 
@timeghost2012: so ein Ping ist nicht nur für Gamer nicht zu gebrauchen, bei so hohen Werten müssen die RWIN-Pakete sehr hoch sein, damit eine hypothetische Bandbreite von 50 MBit/s überhaupt genutzt werden kann.
Bei Paketfehlern muss dann das ganze übermäßig große Paket erneut angefordert werden.
Mal sehen, was HTTP/2 da so bringt - oh nein, keine schlafenden Hunde wecken, das gibt den pro-high-Ping-Lobbyisten noch Vorschub...
 
@Druidialkonsulvenz: ich hasse solche pings ebenfals ich versuche immer einen von unter 15 zu haben damit kann man dann wenigstens surfen.
 
Tja... Wenn der Staat es subventioniert, läuft es auf ein bezahlen mit allgemeinen Steuermitteln hinaus. So oft ich selber das Internet auch nutze und wieviel Notwendigkeit in einem Ausbau sehe, kann mir jemand eine Straße nennen, die nicht kaputt ist? Da sehe ich durchaus eine größere Notwendigkeit Geld in die Hand zu nehmen, und das obwohl ich noch nicht mal Autofahrer bin. Für mich wäre es sogar eine Diskussiongrundlage, ob man die erwähnten 20 Mrd nicht lieber in die Bundeswehr investieren sollte. Sicher, es gibt diesen Wahnsinn wie den Berliner Flughafen, Stuttgart 21 usw. aber das der Staat die komplette Summe oder den Großteil übernimmt, das lehne ich, auch in Bezug auf das Thema Neuverschuldung, ab. Auf der anderen Seite, ich bezahle jetzt 40€ für VDSL 50, soll ich zukünftig 60€ bezahlen, damit ein Kuhstall in Oberbayern das auch hat? Da kann es auch nicht sein.
 
@Lastwebpage: aber die ganzen kuhställe bezahlen auch bei dir den ausbau, findest du das nicht etwas unfair? außerdem ist nicht längst jeder ort ein kuhstall, der kein anständiges internet hat. deiner meinung nach würde es dann auch keinen sinn machen dort straßen auszubauen? dann sollen wohl alle in die stadt ziehen. nun erkläre mal wie das funktionieren soll.
 
@Mezo: Ich wäre schon bereit ETWAS zu zahlen, wenn ich die 20Mrd aber grob durch die Anzahl der Internetnutzer Teile, halte ich 10 - 20 Euro, oder noch mehr, aber durchaus für möglich, und da ist mir dann die Summe doch zu hoch. Soll ich, weil ich VDSL 50 in einer Großstadt habe, mehr zahlen als jemand mit DSL16000 im ländlichen Raum? Wenn nicht, würde das für den DSL16000 Kunden eine Preissteigerung von 50-100% bedeuten. Des weiteren, zu deinem letzten Punkt, Ja, schon irgendwie, nur anders. Es gibt immer noch genug Personen die ziehen aus der Stadt weg, ins Umfeld der Großstadt oder "aufs Land". Für einen Hausanschluss, Wasser, Abwasser, Strom und Telefon, bezahlt man auch jetzt schon so 5000 Euro. Ich fände es durchaus angemessen, dass für einen schnellen Internetanschluss dort auch bezahlt werden sollte, wenn man denn ein schnelles Internet haben möchte. Einfach die Summe X durch die Anzahl Y zu teilen, macht pro Anschluss = Z Euro, nein, da halte ich nichts von.
 
@Lastwebpage: seltsam... ich zahle heute schon im ländlichen Raum gemessen an der Leitungsgeschwindigkeit wesentlich mehr, bekomme aber vom Ausbau NIX mit... Heißt im Umkehrschluss, dass die einzigen die meckern dürften, die sind die weniger fürs Geld bekommen, als sie zahlen. In der Stadt bekommst den Zucker in den A**** geblasen. Auf dem Land zahlst für nen DSL-Anschluss 29,95 euro zzgl. teilweise Aufschlag. Hast das Problem des Portmangels und Geschwindigkeiten unter 6000 Kbit/s sind hier die Regel. WO ist der Ausbau wohl sinnvoller und vor allem FAIRER angebracht, als auf dem Land?? Das wäre so, als müsstest du für etwas zahlen, was du nie nutzen kannst. Denk' mal drüber nach und betrachte den Standpunkt etwas objektiver und versuche dich mal in die Lage der Leute zu versetzen. Wie wärst du drauf, wenn du für ne 16.000er zahlst, aber nur 2.000 maximal bekommst?? Klar, du würdest dich damit zufrieden geben. Und das Argument umziehen zieht auf dem Land nicht - hier geht es um Gleichbehandlung.
 
@chippimp: Es kostet doch aber auch mehr auf dem Land. Beispiel FTTN/FTTC-Ausbau. In Berlin, Hamburg, Köln und Co hängen an einem Verteilerkasten mal schnell mehrere hundert bis tausend Netzteilnehmer und die Wege zum nächsten, großen Hauptverteiler sind auch nicht lang - damit auch die Kosten gering. Damit verteilen sich die Kosten für den Ausbau auch sehr schnell und Du kannst günstige Tarife anbieten.

Wenn ich als Firma erst einmal größere sechsstellige Summen ausgeben muss um Glasfaser bis in den Ort zu bringen und den DSLAM entsprechend aufrüsten... Wenn jedermann im Ort ein paar Tausender locker macht geht das. Jetzt ziehe bei der zunehmend älteren Landbevölkerung aber noch die ab, die kein I-Net wollen/brauchen und Du bist schnell bei 5-10.000 Euro je Teilnehmeranschluss.

Da brauchst Du schnell 20 Jahre um die Investition halbwegs hereinzuholen.
 
@Stratus-fan: Quersubventionierung/Mischkalkulation. Solche Fälle haben in die Preiskalkulation eines Providers einzufließen, damit der dann das Geld dort einsetzen kann wo es gebraucht wird, unabhängig davon wo es herkommt. Der kann nicht hergehen und sagen "ok, die zahlen zwar alle das selbe für ihren Anschluß, aber ich baue nur in der Großstadt weiter aus, weil ich dort mehr Wählerstimmen habe". Das verstößt gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz. Wie der Provider das Problem löst, ist doch sein Problem. Er kann sich lediglich mit einer entsprechenden Tarifstruktur au sder Affäre ziehen: weniger Bandbreite verfügbar == Kunde zahlt dann auch weniger. Solange das nicht der Fall ist, hat der Provider sich gefälligst zu bewegen, um Kunden mit einem "bis zu n MBit"-Anschluß nicht dauerhaft mit einem Bruchteil der Bandbreite abzuspeisen, die ja doch nur auf dem Papier existiert. Diese "bis zu"-Klausel gehört eh verboten. Geh mal zum Metzger, sag du möchtest Wurst für 5 Euro. Laut Preistafel bekämst du dafür BIS ZU 500 Gramm Aufschnitt. Der Metzger grinst, streicht die ganzen 5 Euro ein und du verläßt den Laden mit grad mal 80 Gramm Wurst. Und es gibt nichts, was du dagegen tun kannst, weil es so in den AGB steht. Wär doch toll, oder? Den Faden könnte man jetzt noch weiter spinnen...
 
@Stratus-fan: Gegenbeispiel... wir haben hier in der Region eine Stadt, dort ist ein regionaler Kabelnetzbetreiber ansässig... dieser hat einen abgelegenen Ort mit eigenen Mittel mit 100Mbit/s-Glasfaser versorgt. Dort gab es vorher kein Internet und die Bevölkerung dort ist auch nicht die jüngste. Sicherlich sind die Kosten für den Anschluss höher, der dort aufgerufen wird, ABER man hat es dennoch gemacht und das als ein Unternehmen, welches DEUTLICH kleiner ist, als so mancher ISP auf dem Massenmarkt. Wer hat da wohl das größere finanzielle Risiko?? Ein Unternehmen wie die Telekom, mit Mrd-Umsätze im Jahr oder ein regionales Unternehmen mit nem Umsatz von vllt. einer Mio (wenn es ganz hoch kommt)? Der Ausbau in der Stadt ist deshalb günstiger, weil es einfach rentabler ist. Die Instandhaltung und die Neuverlegung sind in der Stadt wohl teurer, da ich dort jeden Meter mit Beton, Asphalt oder Gehweg zugepflastert habe. auf dem Land gibt es das vor dem KVZ oftmals nicht und für die meisten ländlichen Gebiete würde Glasfaser bis zum KVZ ausreichen, das reicht in den meisten Fällen für Bandbreiten zwischen 6 und 16.000 aber eben oft auch VDSL. Aber auch in der Kalkulation von dir sind die Subventionen durch diverse Aufbauprojekte nicht berücksichtigt, wie es diese in Brandenburg bzw. Bayern gibt. Von denen jedoch ein regionales Unternehmen oftmals auch nicht profitiert - jedoch so ein großer ISP, der aber kein Interesse hat. Also ich finde das Beispiel mit dem Fleischer sehr passend, würde hier aber noch den Abschlusssatz anfügen vom Fleischer "mehr hab ich nicht und mehr gibt es auch nicht"...
 
@starship: Ein privatwirtschaftliches Unternehmen muss gar nichts querfinanzieren. Wenn ich für den gleichen Preis entweder in einer Großstadt 10 Straßenzüge von ADSL2+ auf VDSL oder ein Dorf mit potentiell 100 Anschlussteilnehmern von ISDN/1M DSL auf VDSL umstellen kann... Dann baue ich natürlich in der Großstadt aus und fertig.

Bei der "bis zu Angabe" gebe ich dir Prinzipiell recht, es sollte auf dem Land einfach generell einen Aufschlag (Faktor 2-5) geben und fertig. Die Anschlusskosten je Teilnehmer sind auf dem Land höher, also muss ich auch mehr zahlen. Ein High-Speed-Internetanschluss ist keine Sozialversicherungsmaßnahme.
 
@chippimp: Was Du oben ansprichst ist nicht ungewöhnlich. Es ist oft so, dass kleinere Unternehmen kleine Projekte wirklich effizienter koordinieren können und schlussendlich auch kostengünstiger bauen.

Beispiel: Gehe zu Schott und bestelle EIN speziell für Dich geformtes Glas. Werden sie nicht machen, erst ab vllt. >100.000 Stück, da sie eben Produktionsstraßen haben. Gehe zu einer Glasbläserei und sie machen es Dir für ein paar Hunderter.

Damit will ich sagen: Kleine ISPs solche Projekte machen zu lassen kann wirklich oft weitaus sinnvoller sein. Ich wette, dass man den Anschlusspreis enorm drücken könnte, wenn sich eine Firma auf genau das spezialisiert.
 
@Stratus-fan: ich zahle bereits mehr auf dem Land und viele andere auch... entweder weil wir für 100% zahlen, aber nur einen Bruchteil bekommen oder weil die teurere Leitungsmiete fällig wird. Deine Argumentation heißt nur, dass auf dem Land bezahlt werden soll, für einen Ausbau, der nie stattfindet. Ganz klar dagegen! Eigentlich müsste es genau andersherum sein, wo wird denn investiert?? in der Stadt, also sollen se da auch nicht den Zucker in den Ar*ch geblasen bekommen. Wer profitiert denn von den Promos der Anbieter und kann alle 2 Jahre den ISP wechseln, um den monatlichen Basispreis bei unter 20 Euro zu halten?? Richtig in der Stadt kann man das, da wo man sowas wie Portmangel nur selten kennt. Auf dem Land zahlt man mindestens 10 Euro im Monat mehr und das auch noch für weniger Leistung. Wieviel Aufschlag - direkt oder indirekt - soll da noch hingenommen werden???? ganz ehrlich: der zweite Absatz ballt meine Faust in der Tasche... Da sollte man mal wieder etwas weiter den Fokus aufziehen. Wenn ich statt über 30 Euro im Monat für meine eigentlich 16.000er Leitung - von der nur 2000 ankommen auch nur ein Achtel zahlen müsste, würde mir der schleppende Ausbau sonst wo vorbeigehen. Aber ich zahle 100% und bekomme keine 100% - wer investiert hier nun mehr von uns?? Stadt oder Land?? - weder noch. Beide zahlen gleichermaßen und vielen geht es oft nur um "bekommen, für was man bezahlt" - Wenn die Leitungsmiete und der Monatspreis direkt an der BB hängen würden, dann hätte auch die Telekom ein höheres Interesse am Ausbau. Aber so bekommen Sie für ne 16er Leitung so viel, wie für eine 2000er auf dem Land... Der Anreiz fehlt. Kosten hin oder her.
 
@chippimp: Und deine bisherigen Leitungen wurden mit Luft und Liebe finanziert? Ich habe Dir oben ja vorgerechnet, dass es schnell 10-20 Jahre dauern kann EINEN Ausbau zu refinanzieren. Sprich heute noch 40 Euro+ im Monat für 1M oder 6M-DSL zu zahlen wäre durchaus realistisch. Soll auf VDSL ausgebaut werden bevor der erste Ausbau einmal refinanziert ist, kommt der ehemalige noch oben drauf.

Wenn Du alle 5 Jahre ein modernisiertes Netz haben willst, musst Du die Ausbaukosten auch in max. 5 Jahren hereinholen.

Natürlich zahlt man auch in der Stadt für den Ausbau, nur das du je Kilometer Kabel einfach ein Vielfaches an Leuten anschließen kannst. Da kannst Du auch alle paar Jahre mehr Geschwindigkeit anbieten, da Du die gleiche Investition auf 10.000 statt ein paar hundert nutzer umlegen kannst.

Auch deine Rechnung "1/8 für 1/8 der Bandbreite zahlen" ist quatsch, da die Preise nicht linear mit der Geschwindigkeit steigen.
 
Also ich versteh schon das die menschen die nicht mal dsl zur verfügung haben,mekern.
Anderer seit kann ich die telekom auch verstehen weil der ausbau, mit enormen kosten zubuche schlägt, die sie definitiv nicht aleine tragen können.
kleiner beispiel 100% abgedeckt, von dennen sagen wir mal 70% überhaupt dsl/inet/etc haben wollen. wären schon 30% für die telekom, adieu investition.... von den 70% abos sind dovon nur 45% die das angebot auch wirklich nutzen, dsl/glasfaser+ telefonie+fernsehn etc.. also nochmal 25% des ausbaus der sinnlos wäre.
Wenn ich mir ein haus inmitten vom nirgendwo kauffe bin ich mir dessen bewusst das ich net zwangsweise 50mbit habe. wenn da schon mal wenigstens inet überhaupt möglich wäre wäre schon schön, was ja aber leider nicht der fall ist.

Ein gesunden mix aus allem ist halt schwer zu managen. investition/einkommen.
 
@Suwein: Ich kann dir nicht ganz zustimmen. Ich war vor einigen Wochen noch selber ein Dörfler bei dem die Telekom mir maximal DSL Lite geboten hat. Glücklicherweiße gab es aber einige Dörfer weiter eine Firma Namens "Degnet" die mir schnelles DSL via Richtfunk ins Haus brachte.
Alternative Techniken sind also durchaus gegeben. Ich hatte dort zwar nur die 16mbit gebucht, aber das war schon Awesome mit Fullspeed und einen ping von 25ms über ca. 45Km. Der Übetragungsweg war mit 2048Bit verschlüsselt und es wurden keine Dienste gedrosselt wie z.B "torrent" usw.
 
Und wie bitte passt das mit der bevorstehenden Drosselung zusammen?
 
@Lofi007: Ich verstehe nicht wie die Leute schnelles DSL immer mit der Drosselung verbinden.
Wenn die Drosselung kommt, lade ich doch trotzdem lieber ein Update mit x Gigabyte mit VDSL als mit DSL Light.
 
@Dark Dragon: Wenn du ein schnelles Auto hast, dann steigst du auch auf's Gas. Wenn du eine langsame Leitung hast, schaust du Youtube Videos in niedriger Auflösung. Wenn du eine schnelle Leitung hast, dann in 720p oder 1080p. Schnelle Leitung bedeutet automatisch höherer Datenverbrauch.
 
Welcher halbwegs normale Heimanwender braucht 50 MBit? Ich meine wirklich "brauchen" nicht "er hätte gern". Sind wir schon so verwöhnt, daß wir alles immer gleich sofort oder besser noch gestern haben wollen? Wenn der 20 GB Download dauert, dann dauert er eben, dafür haben wir Flatrates. Ich nutze das Internet schon recht intensiv, aber da ich, obwohl von anderen Stadtteilen mit wesentlich schnelleren Anbindung förmlich umzingelt, zu weit weg vom nächsten DSLAM wohne, bekomme ich "nur" 16 MBit. Das ist mir eigentlich schnell genug. Man sollte sich vielleicht eher auf die ländlichen Regionen konzentrieren, wo man irgendwo bei 2 MBit und weniger rumeiert. Was bringt das, wenn die Zugänge in Ballungsgebieten immer schneller werden, während andere immer wieder auf's neue außen vor bleiben?
 
@starship: Sehe ich genauso. Für normales surfen reicht Dsl 16000 bzw. maximal vdsl 25. Ich find das teils auch in einigen bundesländern seltsam. Während ich im nördlichen Teil von Sachsen mit 100 mbit bzw. Vdsl 50 versorgt werde wird ein Bekannter im südlichen Brandenburg gerade mal so mit dsl 2000 versorgt und mit IP-telefonie was er in kürze nutzen soll wird das echt "lustig". Irgendwie seltsam alles
 
@starship: Man merkt, dass du offenbar keine Familie hast und alleine wohnst. :D
 
@RebelSoldier: Du solltest Deine Kristallkugel reparieren lassen. Der Anschluß wird von 4 Personen benutzt. Im LAN hängen 4 PC's, 3 Laptops, 1 Netbook, 4 Smartphones und wir nutzen IP-Telefonie. Ok, die Leute haben alle ein reales Leben, vielleicht ist das ja der Grund, warum wir keinen 100 MBit-Anschluß zum überleben brauchen. Manchmal frage ich mich echt, woher manche Leute ihre tollen Weisheiten nehmen, ohne irgendwelche Fakten zu kennen.
 
@starship: Wenn alle Personen im Haushalt nur mal hier ein wenig rumsurfen, Nachrichten lesen, mal ne E-Mail schreiben und ein wenig auf Facebook chatten mögen 16 Mbit vielleicht ausreichen.

Sobald HD-Streams hinzukommen, Sohnemann die neuesten Updates für seine Spiele runterlädt, Frauchen per IP-Telefonie ihre Freundinnen anruft, dann werden 16 Mbit ganz schön knapp.

Im übrigen habe ich auch ein reales leben. Trotzdem möchte ich auf o.g. Tätigkeiten nicht verzichten. Und klar... wenn alle Geduld mitbringen ist das sicher auch mit 16 Mbit zu machen. Ist alles eine Sache des Komforts. Auf den möchte ich allerdings nicht mehr verzichten.
 
@starship: "Brauchen"... Da wäre zum einen das Mehr an indirektem Inhalt. Hier mal ein Werbevideo, dort eine optisch ansprechende Seite mit vielen Grafiken, ein kleines Online-Spielchen usw. ich finde dass dieser indirekte, und häufig sogar unerwünschter oder überflüssiger, Inhalt immer mehr wird. Dann IP-Telefonie, IP-Fernsehen usw. Zuletzt wären da noch Cloud-Dienste. Speziell dort möchte ich noch anmerken, dass ich bei der ganzen 50MBit Diskussion noch nichts darüber gelesen habe, was diese 50MBit eigentlich genau sein sollen. Ein Mitgrund für die Wahl zwischen DSL und VDSL könnte für Viele, war es bei mir zumindest, nicht nur der Download, sondern auch der Upload sein.
 
@Lastwebpage: Stimmt, was die unerwünschten Inhalte angeht. Aber die kann man größtenteils blocken, dafür gibt's ja entsprechende Browsererweiterungen. Was das Cloud-GEdöns betrifft, das nutzen wir hier nicht. Keiner will hier private oder berufliche Bilder, Dokumente und so weiter auf "irgendwelchen" Servern ablegen, die "irgendwo" stehen und von "irgendwem" betreut werden. Das ist gesünder für Traffic und Datensicherheit. Cloud-Dienste sind imho was für Leute, die über Facebook und Co dem Rest der Welt furchtbar dringend den Status ihres allmorgendlichen Stuhlganges mitteilen müssen und einen Platz für den Foto- bzw. Videobeweis der minütlichen Statusupdates brauchen. Es gilt: meine Daten gehören mir und die haben das LAN nicht zu verlassen.
 
@Lastwebpage: Eben drum 50 mbit down ist schnell genug aber der upload ist nicht ausreichend deswegen hab ich mir schon einen server gemietet damits erträglich wird.
 
@starship: Du denkst zu wenig weit in die Zukunft! Heute stimmt deine Aussage sicher noch, ich persönlich komme auch mit derzeit 8Mbit recht gut aus, obwohl über 20Mbit bei mir möglich wären. Nur darf man bei einem Breitbandausbau nicht davon ausgehen was einem Heute ausreicht, das kann schon in wenigen Jahren zum Problem werden, wenn man dann feststellt das 50Mbit doch besser gewesen wären. Man muss so rechnen das die Leitungen mindestens 10-20Jahre im Boden liegen und da muss es möglich sein durch bessere Nutzung der Leitungen, Jahr für Jahr mehr Leistung herauszuholen. Es darf auf keinen Fall so kommen das man alle paar Jahre die Erde wieder aufreißen muss um neue Leitungen zu legen.
 
@X2-3800: Natürlich soll man nicht alle Nas' lang die Straße neu aufreißen müssen, da hast Du wohl Recht. Das Problem sind meines Erachtens aber nicht so sehr die Leitungen die schon liegen, sondern die Leitungen die noch nie gelegt wurden, siehe ländliche Regionen, und die Technik in den Vermittlungsstellen. Auch ein tolles Beispiel ist zB die gelegentliche Aussage der Telekom, daß zwar in der eigenen Straße durchaus DSL verfügbar, jedoch grad kein Port frei ist. DAS kompensiert man auch nicht unbedingt allein durch mehr/dickere Leitungen im Boden.
 
Ich stimme Euch zu. Das ganze ist wieder so richtiges "BlaBla".
Ich habe jetzt seit dem Jahr 2000 DSL. Anfangs das einfache DSL (768 kbit/s im Downstream und 128 kbit/s im Upstream), einige Jahre später das schnellste hier mögliche, nämlich DSL 2000. Der Ort hier hat 15.000 Einwohner, deshalb weiß ich nicht, ob man das hier als "auf dem Land" bezeichnen könnte. Wie dem auch sei, ich schreibe der Telekom jetzt schon seit Jahren E-Mails bzgl. meines lahmen DSL Anschlusses, ohne Erfolg.
Das Problem ist die komplette Infrastruktur. Wieviele Straßen müssten aufgerissen werden, um neue Leitungen zu legen? Gerade auf dem Land kann man froh sein , wenn man überhaupt DSL mit 768 kbit/s bekommt. Und selbst wenn die Leitungen schon liegen, darf ein bestimmter Abstand vom nächsten "DSL-Zugangsmultiplexer" nicht zu weit sein. Dies ist alles hier bei mir im Ort der Fall. Meine Straße ist zu weit weg vom nächsten Multiplexter, und deshalb reicht es nur für DSL 2000 und das OHNE Fastpath. Mein Ping ist regelmäßig beschissen, was mir ein Online-Spielen unmöglich macht.
Ich wäre mit DSL 16.000 schon mehr als zufrieden. 50MBit? Nur her damit. Jedoch wird das nichts bringen mit der DSL Drosselung.
Soviel zur Geschwindigkeit: Ja man braucht 50MBit, wenn man über das Internet Fernsehen möchte.
Mit DSL 2000 dauert es zwei ganze Tage, wenn man über Steam einen AAA+-Titel kauft und runterladen muss und das ohne den PC über Nacht auszuschalten.
Die größte Hürde und Sauerei bei dem ganzen ist die Traffic-Begrenzung. 30GB waren vielleicht vor 15 Jahren unerreichbar, aber, wie auch hier schon geschrieben wurde, reichen die heute bei weitem nicht.
Ein Game über Steam oder für die PS4 + Firmware Updates + Treiber-Updates + Windows Updates und man ist schon bei weitem drüber. Für die Trottel, die im Bundestag sitzen, ist das alles Neuland. Die wissen nicht mal, was ein Treiberupdate ist, geschweige denn wie groß ein Videospiel im Download ist. Selbst bei reinem "Internetsurfen" kommt mittlerweile einiges zusammen, gerade wenn man öfters bei youtube unterwegs ist.

Diese ganze Aktion ist vielleicht ein Schritt in die richtige Richtung, wird aber nichts bringen. Es wird viel versprochen und nichts wird gehalten. Nicht, dass alle Lügner wären, was sie sind. Am Ende will es keiner bezahlen. Und man kann das der Telekom nicht mal vorwerfen. Welcher Konzern würde denn mehrere Tausend Euro ausgeben, um eine Straße im Kaff XY ans schnelle DSL-Netz zu bringen, wo vielleicht nicht mal zwei Familien überhaupt DSL wollen bzw. brauchen?
 
@Aloysius: DSL 2000, ist langsam aber TV gucken geht. Besorg dir einen aktuellen, guten Router dann hast Du keine Leistungseinbrüche trotz Deiner Leitung. Kommt drauf an wieviel bei Dir ankommt.
 
Hier die Lösung zu all unseren Problemen!

Diese Augenwischerei von unserer lieben Kollision und Schäuble... und ihrer behinderten schwarzen Null nächstes Jahr! Jedes Land in der EU darf bis zu 3% Neuverschuldung pro Jahr zum BIP aufnehmen, die Zinsen sind aktuell praktisch bei Null, aber unsere tollen Politker möchten lieber die schwarze Null. Laut statista.com hat Deutschland im Jahr 2013 ein BIP von 2.737,6 Mrd. €. Wenn wir nun einmal die 3% voll ausnutzen, entspricht das eine Summe von 82,13 Mrd. € (wenn ich mich nicht verrechnet habe). Und dieses Geld bitte ausschließlich in den Straßen, Internet- und Bildungsausbau stecken (wenn was übrig bleibt kann von der Leyen auch ein paar Euro haben...). Deutschland ist ein führender Motor in der EU. Dies bleibt aber langfristig nur wenn die Infrastruktur sich entwickelt!

So liebe Politker wird das gemacht! Ihr dürft nicht vergessen: Auch wenn Ihr nach eurer Wahlperiode in Großunternehmen wandert, die benötigen auch gute Straßen, gutes Internet und gute Bildung DEUTSCHLANDWEIT!
 
@Der_Nachbarino: Die schwarze null empfinde ich schon für sehr wichtig.
 
@knirps: In wie fern ist die schwarze Null wichtig, wenn an allen Ecken und Enden gespart wird? Ich kann auch mit 500 € im Monat auskommen, wenn ich nur von Wasser und Brot lebe. Darf mich aber nicht wundern wenn ich durch fehlende Zusatzstoffe erkanke und dadurch teure Medikamente benötige. Sparen ist wichtig, aber nicht am falschen Ende.
 
@Der_Nachbarino: Es geht darum Prioritäten zu setzen und Fortschritt des Fortschritts, ohne Rücksicht auf Verluste, geht einfach nicht.
 
@Der_Nachbarino: das ganze wurde über Jahrzehnte verschleppt und jetzt versucht man es auf biegen und brechen zu korrigieren mit dieser "schwarzen Null" - Wer Ahnung hat, der weiß dass notwendige Investitionen getätigt werden müssen. marode Brücken, Investitionen in die Zukunft (Kinder, Internet und Infrastruktur) sowie Werterhaltungsmaßnahmen halte ich für zwingend notwendig und das wird jeder wissen, der nen eigenen Haushalt hat. Oder spart jemand an der Wartung des Hauses, Autos den Schulbüchern der Kinder, nur um den letzten Cent zu sparen?? Ich denke nicht. Ich finde, es gibt andere Dinge in Deutschland, die man abschaffen könnte... oder wie war das mit dieser Öko-Umlage, von der Firmen befreit sind und die Privathaushalte erheblich belastet, nur damit die Gewinne maximiert und am Ende auch privatisiert werden können?? Ich denke, man sollte mal weniger Lobbyeismus betreiben und sich auf die besinnen, die wählen gehen. Warum wohl liebe Politiker geht die Wahlbeteiligung immer weiter zurück? Für den Endverbraucher ist es sonnenklar, aber Ihr tappt schon seit Jahren im Dunkeln... tztztztz. @Minus-Klicker: die Aussage von Der_Nachbarino enthält sehr viel Wahrheit und Fakten.
 
@Der_Nachbarino: Ich bin jetzt kein Finanzexperte, besonders bei dem Thema Staatsschulden nicht, aber du hast ja bei eine schwarzen Null, mehr Geld als vorher.
Nehmen wir mal so an du nimmst einen Kredit auf (Das die Bank das bei einer Privatperson nicht mitmacht, lasse ich jetzt mal außen vor). Dann bezahlst du ja die Zinsen und Tilgung. Nehmen wir weiter an, du machst das nächsten Monat wieder, dann bezahlst du ja, wiederum für Zinsen und Tilgung der Vormonats, usw. Das Geld was dir von deinem Gehalt übrig bleibt, wird als immer weniger. Wenn du deine Neuverschuldung auf Null bringst, und die bestehende Kredite zurückzahlst, wird die Summe der Zinsen und der Tilgung, die du bezahlen musst, ja immer weniger. Du hast also wieder mehr Geld in der Tasche und nicht die Bank. Langfristig gesehen, ist das generell durchaus vernünftig.
 
@Lastwebpage: Wenn Investiotionen zurückgefahren werden, wenn der Staat als größter Auftragsgeber wegfällt, zieht das enorme Konsequenzen für die Wirtschaft nach sich. Die Folge wären Steuerausfälle, Firmenpleiten und demzufolge ein erhöhter Bedarf beim Sozialetat.
 
Da kann ich nur lachen, habe hier in Norddeutschland nähe Hamburg 70 mbit Leitung wovon nur 60 ankommen, egal. Zurzeit grosser Ausbau auf 350 mbit mit Doppelglasfaserzugang und LTE Kanalbündelung.*muhahaha
 
Die hätten das Netz, so wie den Mobilfunk müsste in Staatshand bleiben.
Der Staat hätte nicht als Provider fungieren dürfen, sondern vermietet das Netz nur an die anderen Provider, die dann den Anschluss auf diesen Netz für den Kunden machen (Reseller)

Für die Einnahmen aus der Vermietung, hätte man dann diese Netze reparieren und modernisieren können.

In Deutschland wollte man aber einen monopolisten schaffen, der kein Interesse hat die nicht wirtschaftlichen Gebiete auszubauen. Stattdessen werden die Gelder, die man von den Resellern erhält in Geschäfte ins Ausland gesteckt, anstatt in die Netzmodernisierung.
 
@basti2k: Wenn ich mir das Straßennetz, die maroden Schulen und diverse andere staatlich geführte Projekte so anschaue, zweifele ich daran, dass Deine Idee funktionieren könnte.
 
Und täglich grüßt das Murmeltier^^
 
Was nützt ein extrem schnelles Breitband wenn die Zugangsanbieter die Leistung drosseln dürfen ?
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