London bekommt eine futuristische High Tech-U-Bahn ohne Fahrer

In London beginnt ein Projekt zur umfassenden Modernisierung des U-Bahn-Systems. Eine hochgradige Vernetzung und der Einsatz von Zügen, die ohne menschlichen Fahrer ihre Aufgabe erledigen, sollen die Kapazitäten stark erhöhen und die Sicherheit der ... mehr... Verkehr, U-Bahn, London Underground Bildquelle: Transport for London Verkehr, U-Bahn, London Underground Verkehr, U-Bahn, London Underground Transport for London

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Gähn. Fahre in Nürnberg seit Jahren mit automatischen U-Bahnen. War weltweit auch eine der ersten im Mischbetrieb.
 
@nokiaexperte: Sind dort auch Glaswände vor den Einstiegen/an den Gleisen wie in Schweden?
 
@wertzuiop123: Nein, das funktioniert hier auch ohne Glaswände. ;-)
 
@Deathrattle: Tägliches Passagieraufkommen: Nürnberg 332000 und London 3,2 Millionen ;)
 
@Edelasos: na und...in stoßzeiten sind die züge hier wie da gleich voll...
 
@Rulf: Normale Stoßzeiten in London sind so, wie die vollste Fahrt welche du bisher erlebt hast. Das ist dort leider echt eine Stufe härter. In Japan gibt es sogar Personal mit Handschuhen, welche die Fahrgäste in die Bahn drücken.
 
@orioon: Ja in Mexiko City wird man auch hinein gepresst von Angestellten ohne Handschuhe :-)
 
@Deathrattle: Weiß nicht welchen Zweck die haben ;) Selbstmordverhinderung oder kA
 
@wertzuiop123: also ich sehe darin nur Vorteile. man kann nicht ins gleisfeld stürzen oder sonstigen Unfug anstellen.
 
@MarcelP: Dachte ich mir - hab aber sonst auch nichts dagegen ;) Ist mir nur beim Video oben auf den ersten Blick aufgefallen
 
@wertzuiop123: erinnert mich irgendwie auch etwas an die Bahnhöfe in den Spielen. Mir fällt da spontan Final Fantasy ein. Da wurde das glaube auch so abgetrennt. :D
 
@wertzuiop123: Also die H-Bahn an der TU Dortmund hat auch Glaswände an den Einstiegen und fährt ohne Fahrer ;)
 
@kritisch_user: Werden wohl denselben Zweck erfüllen :)
 
@wertzuiop123: Wo in Schweden gibt es das? Im Netz der Stockholmer U-Bahn jedenfalls nicht und andere U-Bahnen gibt es in Schweden nicht. Meinst du Kopenhagen? Dort sind solche Wände auch nur in den unterirdischen Stationen vorhanden. Oberirdisch wird das über Sensoren gemacht.
 
@tilly: kann sein. ist schon etwas her :) danke
 
@nokiaexperte: Genau das war auch mein erster Gedanke. Seit Jahren fahren in Nürnberg solche Züge im Mischbetrieb mit konventionellen U-Bahnen herum (und genau da liegt die technische Herausforderung), aber Winfuture ist das System in London einen Artikel wert, obgleich das Projekt erst 2016 in Angriff genommen wird und vor 2022 auf keinen Fall fertig. Muss man das jetzt verstehen?
 
@nokiaexperte: Nur ist die Underground ca. 15 mal grösser (Streckenlänge), umfasst 4 mal so viele Linien und befördert 10 mal so viele Passagiere wie die Mini Version in Nürnberg ;)
 
@Edelasos: das erhöht ein wenig das Timing Problem aber was gibts da noch sonst so für Herausforderungen? Es ist ja nicht gerade so das man im Ubahn-Netz eine Wegfindung benötigt. Was die Sicherheit angeht werden die sicherlich eher etwas konservativer an die Sache herangehen.
 
@Edelasos: Und London hat x-mal soviel Geld, welches investiert wird. Gleicht es dann aus, oder?
 
@nokiaexperte: Genau - seit 2009 ;-))
 
@nokiaexperte: Naja mit Ihren 0,5 Millionen Fahrgaesten pro Jahr kann man das auch schnell auf die Beine bringen. Bei schon jetzt 210 Millionen wie in London Siehst anders aus. Da kann mal nicht so rasch eine ganz Strecke fuer 2 Wochen stilllegen.
 
@airlight: Ähm - Nürnberg befördert täglich über 300.000 Fahrgäste.
2010 waren es 117,54 Millionen Personen im Jahr. Und da sind Bus und Strassenbahn noch nicht mit dabei.
Nürnberg hat tatsächlich mit eines der besten öffentlichen Verkehrsnetze.
 
@LastFrontier: An der Qualität des Verkehrsnetz von Nürnberg würde ich auch nicht zweifeln. Aber das Projekt in London könnte größere Maße erreichen. Zu mindest ist die Wahrscheinlichkeit recht groß, dass in London mit ca. 8,3 Millionen Einwohnern, mehr Ressourcen für das Projekt eingeplant werden müssen.
 
@nokiaexperte: Die Technik wird wohl auch nicht die Innovation sein. Der Unterschied könnte gegenüber Nürnburg aber in der Größe des Projektes liegen. Je nachdem, ob sie ihr komplettes Netz in London auf diese Technik umstrukturieren möchten.

EDIT: Mit einer Einwohnerzahl von rund 500.000 in Nürnburg und ca. 8,3 Millionen in London sollte der Unterschied eigentlich deutlich werden. Denn für zweiteres müssen höhere Kapazitäten eingeplant werden.
 
komplett durchgängige Züge haben wir in Berlin schon länger. Die großen Türen sind wirklich gut.
 
@knirps: Dann muss ich wohl immer die falschen Linien nehmen. :P
 
@adrianghc: Die ganze Flotte besteht leider nicht aus den durchgehenden, das stimmt leider.
 
@knirps: Dafuer ziehts in der Berliner U-bahn auch heftiger. Und schoen ist was anderes. Die neuen U-Bahnen in London die gerade auf der Metropolitan- Und Circle-Linie fahren sind schon geil
 
@airlight: Das ist genau das angenehme daran, die luft steht nicht mehr so wie in den stickigen Wagons.
 
Wäre mal ne Option für die Deutsche Bahn. Dann kann der Herr Weselsky aufs Amt stempeln gehen. Verdient hätte er es.
 
@LoD14: Das hat sie schon, nennt sich Zugleitbetrieb (ZLB). Alle ICE-Züge in Berlin fahren vollautomatisch. Auf EU-Ebene wird am ausbau des ERTMS gearbeitet. Ich denke mal in 20 Jahren werden Züge nicht mehr von menschen gefahren.
 
@knirps: Das ist so nicht richtig. Das was du meinst, ist LZB (Linienzugbeeinflussung) und auch nur zusammen mit der AFB. Der Zug fährt mit AFB allerdings nicht selbstständig an, sondern bremst damit nur und hält die eingestellte Geschwindigkeit. ZLB ist ein vereinfachtes Betriebsverfahren für Nebenbahnen ohne Signale.
ETCS Level 3, was Teil des ERTMS Projekts ist, sorgt dafür dass es keine Signale oder sonstige Streckeneinrichtung mehr gibt. Alles läuft über Funk und Züge fahren auf "Zugblockabstand", d.h. ein Zug ist genau ein Block. Ein nachfolgender Zug erhält von diesem Zug die aktuelle Position, sodass der Nachfolgende hinter diesem Zug (bis auf einige Meter) anhalten kann. Heutzutage ist im konventionellen PZB-Betrieb ein Block ca 1000-1200m lang, mit einem Durchrutschweg von 100-200m (falls das Signal übersehen wird, kommt der Zug also noch vor der Gefahrenstelle automatisch zum stehen).
Die Krux beim ETCS Level 3, dass, im Gegensatz zu Level 1 und 2, noch nirgends verwendet wird, liegt darin, dass irgendein Mensch das Unterschreiben muss, dass die Technik funktioniert und der Zug direkt hinter dem vorigen Zug stehen bleibt. Und wir alle Wissen, dass Technik Probleme macht, besonders der Funk.
Was passiert, wenn ein Zug seine Position falsch mitteilt (bereits bei ETCS Level 2 mal passiert), dieser Zug stehen bleibt und der nachfolgende Zug gar nicht weiß, dass dort jetzt ein Zug steht und mit 160km/h reinrast?
Dazu kommt noch, dass eine ETCS Level 3 Strecke keine Signale mehr hat, fällt die Technik aus, steht der Zugverkehr, weil keine Rückfallebene mehr existiert.

Nur mit ETCS Level 3 wäre theoretisch ein fahrerloser Betrieb möglich, alle anderen Levels sind nicht dafür geeignet.
 
@modercol: Gut, über den Namen will ich nicht streiten, mein Nachbar jedenfalls ist Zugfahrzeugführer und fährt ICEs. In großen Städten ist er arbeitslos. Die Kontrolle wird komplett übernommen, mit Ausnahme dem öffnen und schließen der Türen.
 
@knirps: Aber du hast da schon recht ;) Mit LZB und AFB übernimmt der Lokführer nur noch eine überwachende Aufgabe und achtet auf die Strecke.
 
@modercol: Dann sind wir uns soweit einig. :)
 
@knirps: LZB liegt allerdings auch nur auf sehr wenigen Strecken, Anteilmäßig auf das gesamte Streckennetz bezogen. Wo LZB liegt sieht man übrigens an dem vorhandenen Kabel in der Schiene. Also der durchschnittliche Triebfahrzeugführer kommt eher selten in den Genuss der LZB.
 
@paddd: Darum sagte ich Großstädte.
 
@knirps: Eben nicht ... IN Städten ist keine LZB. ICE in Berlin z.B. werden bis aus der Stadt raus noch "manuell" gefahren. Sollte Dein "Nachbar" eigentlich wissen.
 
@iPeople: LZB wird nur bis Geschwindigkeiten von 80km/h eingesetzt und das ist nahezu nur in Städten der (Regel)fall.
 
@knirps: Bitte mach Dich sachkundig. LZB wird auch auf Hochgeschwindigkeitsstrecken eingesetzt, bzw gerade da. LZB80 ist lange her ;)
 
@iPeople: Ich habe mich sachkundig gemacht bei jemand, dessen Job das ist.
 
@knirps: Diesem "jemand" gehört sofort der Führerschein entzogen, wenn er das so wiedergibt und auch noch ernst meint.
 
@iPeople: Was qualifiziert dich zu dieser Aussage?
 
@knirps: Unwichtig ... aber dass Deine bzw seine Aussage falsch ist, ist sogar frei googlebar.
 
@iPeople: Also qualifiziert dich gar nichts zu dieser Aussage. Ende der Diskussion mir dir von meiner Seite aus.
 
@knirps: Wenn Du meinst ;) Aber Blödsinn haste trotzdem von Dir gegeben :p
 
@modercol: Und das Ziel von LZB ist auch nicht automatisches fahren sondern u.a. eine "elektronische Sicht" auf mindestens 8km im voraus sicherzustellen und die Einhaltung der Höchstgeschwindigkeiten zu gewährleisten.
U-Bahnen und Fernbahnen sind hier kaum vergleichbar.
 
@LoD14: Du kannst sicher sein, dass Weselsky dann versuchen wird, dass die GdL künftig auch die Forderungen der selbstfahrenden Züge zu erstreiten. Da gibt's dann erst mal wieder einen saftigen Streik. Aber irgendwann regelt sich das Problem dann quasi von selbst, dann haben sich die Lokführer weggestreikt, dann ersetzt man sie durch Maschinen. In diesem Fall kann ich das kaum erwarten.
 
@Karmageddon: Haben Lokführer nicht das Recht zu streiken?
 
@LoD14: Ja, Gewerkschaften sind sooooo böse.
 
@iPeople: bist aber diesmal spät dran mit deinem "aus prinzip dagegen" kommentar.
 
@LoD14: Hab verschlafen, sorry.
 
In Berlin haben sie's damals wieder eingestellt auf der U9. Keine Akzeptanz bei den Fahrgästen. ;o) Mal gucken was die Briten so sagen - und die Touris, und die Geschäftsreisenden - und was passiert, wenn es den ersten Unfall mit Personenschaden gegeben hat.

Vom Design sind die EMUs erstmal ganz nett. Aber die Sitze gehen gar nicht. Wozu werden da die Bänke künstlich mit Teilern aufgetrennt? Da können auf Dreierbänken plötzlich nur noch zwei sitzen, weil Nummer Drei irgendwie auf einem Metallrohr thronen müßte. Grad in Commuterzügen eigentlich ein absolutes Nogo.
 
@RalphS: In London fíhrt schon DLR fahrerlos. Manchmal noch mit einem Aufpasser. Aber die Londoner findens gut, da - wie jemand schon in Bezug auf Bahn nehmend erwähnt hat - alle hoffen, dass sich die U-Bahner selber wegstreiken
 
@RalphS: Das war die U4, nicht die U9 und die Fahrgäste selber haben das nicht gemerkt. Gescheitert ists in erster Linie das die BVG keine Versicherung für führerlose Züge hat.
Gescheitert an den Fahrgästen sind Züge ohne Fenster.
 
Gibt es in Paris seit 1998
 
@skore: Echt? Ist mir gar nicht aufgefallen. Auf allen Linien?
 
@wertzuiop123: nur auf Linie 14 zumindest war das 1998 so und das auf ner rund 10 KM langen strecke mit paar halten dazwischen.
 
@wertzuiop123: Linie 14 und mittlerweile Linie 1
 
@skore: Kann ich nicht bestätigen.
 
Ich frage mich, ob solch welche automatisierten Systeme von außen durch Dritte auf die jeweiligen Züge angreifbar sind oder ob der einzige Weg nur über die Hauptzentrale möglich ist ? Hat da jemand eine Ahnung ?
 
@WilliamWVW: Alle Systeme sind angreifbar. Es gibt bestimmt eine Hauptzentrale. Es wäre ja blöd mehrere Orte zu haben, von wo aus das System kontrolliert werden könne.
 
@s3m1h-44: Natürlich gibt es eine Hauptzentrale. Oder habe ich irgendwo nach gefragt ob es eine Hauptzentrale gibt ? Die Frage die mich interessiert ist, ob die Züge direkt angegriffen werden können ohne erst an die Hauptzentrale ran gehen zu müssen. Auch sollte es eigentlich kein Geheimnis sein, dass jedes System angreifbar ist... Die Frage ist hingegen immer, auf welchem Wege solch ein System angreifbar ist und wieviel Ressourcen dafür notwendig wären. Wobei dann hier die Frage wäre, wie wäre ein Angriff möglich ohne dabei an die Hauptzentrale gelangen zu müssen oder ein Mitarbeiter dieses System's zu sein, was du mir bisher nicht beantworten konntest. Evtl. gibt es ja gar keinen Weg die Züge unmittelbar anzugreifen, was aber anscheinend hier keiner weis, da bisher noch keine konkrete Antwort geliefert wurde.
 
Ganz ehrlich, die U-Bahn war das abschreckendste auf meinem London besuch! Das Licht an und aus wie in einem Gruselfilm, extremes Quietschen von aussen wo man gut hört, uralte Wagons wo man nicht weis ob die überhaupt noch fahren können :-S
 
@fabian86: Die Metro in Lonodon wurde kaputt privatisiert, genau wie die S-Bahn in Berlin. In London hat der Staat die Metro zurück gekauft.
 
@iPeople: Die Liste welche mit "kaputtprivatisiert" anfängt ist noch deutlich länger. Das fängt bei der Deutschen Bahn an und hört bei unserer Stromversorgung noch lange nicht auf... dass bei uns selbst das entlegendste Dorf noch Telephon hat liegt auch nur daran dass das damals Staatsvorgabe an einen Staatskonzern war. Wie geil die Telekom darauf ist überall Kabel zu verlegen sieht man ja an der Breitbanddurchdringung...
 
@fabian86: Denke doch an das Feeling! Echtes Metro-Feeling, wie im Fil.. ähhh Gruselfilmen ;)!
 
Wie viele (Prozentsatz) würden noch einsteigen, wenn es bekannt würde, dass diese Bahn mit Windows 8 betrieben wird, weil sie mit 80 km/h fährt und auf dem Display in den Wagen stehen auf dunkelblauen Hintergrund "Driver-Irql-Not-Less-Or-Equal - 0x00034B3CD25. The train can not slow down!° ?.
 
@Grendel12: Oder gleich mit Windows Vista. Das Personal will den Zug bremsen, schafft es aber nicht weil sie Administratorenrechte brauchen.
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