Telekom: Kanalbündelung aus DSL und LTE startet noch im Herbst

Während die Deutsche Telekom sich beharrlich weigert, als Marktführer den Aufbau einer modernen Internet-Infrastruktur voranzutreiben, wie sie aus anderen Ländern bekannt ist, versucht man nun mit einem alten Konzept die bestehenden ... mehr... Lte, Deutsche Telekom, Dsl, Speedport Hybrid Bildquelle: Deutsche Telekom Lte, Deutsche Telekom, Dsl, Speedport Hybrid Lte, Deutsche Telekom, Dsl, Speedport Hybrid Deutsche Telekom

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Inkl. Drosselung ab 15GB? :D
 
@matterno: Hätte schon gedacht, dass sie jetzt Vertragsbündelung einführen, also vier überteuerte Verträge und dann 60GB Volumen ;-)

Aber dann kommt wieder die Telekom und meint, dass ja 15 GB im Monat sowieso kein normaler Mensch erreicht ;-)
 
Und in 10 Jahren heult die Telekom dann, weil die Modernisierung der Leitungen noch teurer ist.
Aber mit der Hybrid Methode wird das LTE Netz mehr ausgelastet, das wird langsamer für jeden & man steht dort wo man jetzt ist.

Es gehören endlich anständige Leitungen verlegt. Und auch genug.
 
@Blubbsert: tun sie doch...dort wo sichs lohnt
 
@0711: lohnen tut es sich immer, die frage ist nur, ab wann, ob nach 5 oder 15 jahre oder anders gesagt 25 oder 35 jahre gewinnoptimiert bis zum nächsten system wechsel. ach ja das verlegen auf dem land ist günstiger als in der staadt, da nicht der teer aufgerissen werden muss
 
@wydan: das verlegen in den käffern der Republik ist ähnlich aufwändig wie in den Städten...ist ja nicht so dass dort überlandverkabelung gängig wäre oder hier das zeug nicht unter geteerten wegen liegt.
 
@Blubbsert: mich verwundert es immer, dass man keine infos dazu bekommt, was für eine kapazität son ein turm hat. gab es jemals schon mal ein versuch in nur einem ort, wo man das ganze mal versucht hat ungedrosselt zu betreiben? darüber wird ein geheimnis ohne ende gemacht.

technik die nur mit einer drossel funktioniert und man die maximalen werte mehr oder weniger nur auf dem papier stehen hat, bringt einfach gar nichts.
 
@Mezo: Naja LTE ist ein Shared Medium. mit LTE Advance kann eine Funkzelle theoretisch mit 300 Mbit/s versorgt werden. In der Praxis natürlich weniger, aber bleiben wir bei der Theorie. Wenn da jetzt also 100 Leute in dieser Zelle sind, können alle gleichzeitig mit 3 Mbit/s downloaden (ohne overhead etc zu beachten).
Zur Praxis kann ich sagen, dass ich LTE habe und auch schon mal über 1 GB Daten in unter 8 Minuten heruntergeladen habe. Also fast 20 Mbit/s mehr lässt mein Vertrag auch nicht zu.
 
@FatEric: Ja der war gut :) *aber bienchen kriegst für die aussage nicht*
300 Mbit ist schon richtig, ABER pro Antenne die installiert ist !!!!
Zudem werden in den meisten fällen keine Rundstrahlantennen installiert sondern ehr richtfunk, wodurch von hause aus dann schon meistens 3-4 Antennen auf einem Masst sitzen, macht dann schonmal 1,2 Gbit pro Zelle :) du glaubst doch nicht ernshaft das eine Zelle grad mal soviel schafft wie dein W-Lan zuhause ??? (das mag zu hsdpa zeiten gewesen sein) :P
Übrigens sind pro sendemast beliebig viele Antennen installierbar und es werden schon mit 600 Mbit antennen rumexperimentiert, war dieses jahr auf der IFA zu sehen, zudem glaub ich das die Telekom zurzeit eh mehr in LTE stecken wird, da in LTE echt Potential steckt und noch günstiger im ausbau ist als kupfer :)
 
@Mezo: die drosselung ist ja nur um verschieden teure verträge zu genieren, eine voll ausgelastete zelle oder kaum ausgelastete zelle wird wohl geringe mehr kosten verursachen bisschen mehr strom und das gigabit wird eh nur in zehntel cent gerechnet
 
@wydan: hmm, ich wollte ein kommentar posten, den ich auf golem gelesen haben. leider kam hier die meldung, dass die nachricht erst von einem moderator geprüft werden muss. wie kommt das denn? hatte ich ja noch nie hier.

edit nun ist er da: siehe 03 re:1
 
@Mezo: das wort traf f i c k ontingent ist schuld gewesen :D
 
@otzepo: lol, wirklich? :D
 
@Mezo: bei einem von mir genutzten Onlinespiel war der Schimpfwortfilter so schlecht, da konnte man nicht mal Methoden schreiben, wegen der Hoden im Wort. Da ist dieser Filter hier eher schon harmlos. :)
 
@Blubbsert: Das eigentliche Problem ist die "Privatisierung" der Post / Telekom und Bahn. Kaum jemand hat die Mahner damals ernst nehmen wollen und nun jammern alle über die Folgen! Privatisierung von relevanten Infrastrurbereichen ist im Grunde nicht verantwortbar und legt den wahren Charakter derer offen, die zugleich von Gemeinschaft und Solidarität "schwetzen" ... Witzig am Beispiel der TK-Infrastruktur ist allerdings, das ausgerechnet ein Staat wie England diesen Sektor massiv mit Steuergeld Aufgebaut hat, in England ist auch die allerletzte Farm in jeder noch so abgelegenen Gegend wenigstens mit 50MBit Glasfaseranschluss Ausgestattet worden ... und die Führungselite der Engländer ist nicht gerade für eine sonderlich sozialistische Denkweise bekannt! Die haben aber sicherlich erkannt, das ein funktionierendes, homogenes und hinreichend dimensioniertes Netz für die Zukunft absolut essentiell ist. Da muss man in D aufpassen, das der Exportwohlstand nicht ganz schnell durch diese Netzflaschenhälse und Volumengrenzen abgewürgt wird. Wie sich der ganze Wahnsinn auf die Bevölkerungskonzentration in Ballungsräume Auswirkt wird auch längst sichtbar, keiner will mehr im Digitalen Niemandsland wohnen ... was nur allzu verständlich ist.
 
Das eigentlich interessante, wird mal wieder verschwiegen.
Liebe Telekom, wieviel LTE-Volumen bis Drossel?
Und auf welche Bandbreite wird dann gedrosselt?
 
@Lex23: eben mal die golem news dazu gelesen und dort schreibt wer in den kommentaren.

"Hier im forum hat mir jemand auf die frage geantwortet, dass es zwar wohl ein Traffic-limit gibt, dies aber so hoch wäre, dass man es nicht erreichen würde. Ich sehe das jedoch erstmal skeptisch, da es geradezu revolutionär wäre wenn die telekom auf ein geradezu lächerlich geringes traffickontingent verzichten würde.
Es ist wohl jedoch so, dass in internen tests der telekom (angeblich) ein limit weit über 5TB verwendet worden ist. Es besteht also sowas ähnliches wie hoffnung."

ich persönlich glaubs ja nicht, aber ich wollte es einfach mal hier posten ;)
 
@Mezo: wenn man keine youtube filme oder spiele douwnlodet oder änliches kommt man auch schwer drüber
 
@wydan: ich bezeichne mich schon als power user (schaue viel twitch + das ein oder andere game über steam als download) und teile mir mit meinem bruder die leitung. wir liegen so bei 800-900gb im monat. wir würde das limit nicht mal im entferntesten auf unserer hauptleitung erreichen.

die hoffnung stirbt zuletzt :) es wäre zu schön.
 
@wydan: Auch als 6 köpfige Familie sollten 5TB (sofern das stimmt) aber mal bitte reichen! Das sind nämlich ziemlich genau 16Mbit/s und das 24/7.
 
@FatEric: sofern das stimmt. was ich irgend wie nicht glauben kann
 
@Mezo: Ich hab vorhin bei der Telekom mal via Twitter gefragt. Die sagen: Gibt keine Volumenbeschränkung. -> http://www.twitter.com/Telekom_hilft/status/520215499561762817
 
@Blubbsert: das problem ist: auch solche aussagen muss man mit vorsicht genießen, auch wenn ich es sehr gerne glauben würde.
 
@Mezo: Schon, aber man könnte jetzt wenigstens sagen: "Ihr habt gesagt es gibt keine Grenze!" Nur, ob es später noch Gültig ist, das weiß niemand. :(
 
@Blubbsert:
Klar. Damit beziehen sich auf den DSL-Anschluss, der wird nicht gedrosselt, aber nach einer gewissen monatl. Datenmenge wird der Router kein LTE mehr zuschalten.
 
...und wollen wir Wetten das dann wi(e)der der Staat zahlen soll.

Erst die Taschen voll machen und dann Anteilseignern schön Dividende zahlen und wenn es dann alles marode und alt ist auf die algemeinheit anwälzen.
 
ich habe ja schon vor monaten davon gelesen, aber die telekom ist so schlau kein wort über ein limit auf ihrer seite zu verlieren. es wird alles wieder schön geredet.

mit trafficlimit macht das ganze einfach keinen sinn und wieso sollte es keins geben, wenn es beim normalen lte anschluss eins gibt?

und ab wann wird dazu geschaltet? das wäre ja im prinzip dann ja schon mal bei jedem download. sehr schwamming formuliert das ganze.
 
Ist das nicht der Router wo die Firma Viprinet behauptet das die Telekom zusammen mit Huawei das Patent geklaut hat

Der deutsche Hersteller von Hybridroutern Viprinet hat schwere Anschuldigungen gegen die Deutsche Telekom und Huawei erhoben. Wie Viprinet-Geschäftsführer Simon Kissel sagte, habe die Telekom das Hybrid-Konzept 2012 maßgeblich auf Basis von Viprinet-Technik entwickelt. 2013 habe man dann über Umwege erfahren, dass die Telekom aber stattdessen den Router beim chinesischen Hersteller Huawei in Auftrag gegeben habe.

Telekom-Sprecherin Michaela Weidenbrück sagte Golem.de: "Wir können die gegen uns erhobenen Vorwürfe nicht nachvollziehen. Wir haben die Patent-Situation im Vorfeld ausgiebig geprüft."

Die Telekom hatte im September 2014 angekündigt, 2015 in Deutschland einen Hybrid-Internetanschluss für Privatkunden auf den Markt zu bringen. Ein neuer Router, der Speedport Hybrid, solle Festnetz und Mobilfunk bündeln. Laut dem Datenblatt ist der Verkaufsstart für das Gerät bundesweit im zweiten Quartal 2015. Der Router bietet WLAN 802.11 ac mit 2,4 GHz und 5 GHz und soll abwärtskompatibel zu 802.11 a/b/g/n sein. Ein Betrieb nur für DSL oder nur für LTE ist nicht möglich.

Kissel: "Wir haben Anfang 2012 mit der Telekom Gespräche dazu aufgenommen, dass unsere Bündlungsrouter auch dazu genutzt werden könnten, LTE als DSL-Upstream-Booster zu nutzen. Die Telekom fand das interessant und hat unsere Router mit in ihr Labor genommen und getestet. Mitte 2012 hieß es von der Telekom: alles super."

Ende 2012 hatte die Telekom dann auf einem Investorentag eine Hybrid-Box angekündigt, die die Stärken von LTE und VDSL-Vectoring bündeln sollte. Kissel hatte sich gewundert, weil die Ankündigung nicht abgestimmt war.

"Auf der Cebit 2013 ist dann ein chinesischer Produktmanager von Huawei zu uns an den Stand gekommen und hat behauptet, dass die Telekom Huawei beauftragt habe, unsere Routertechnik nachzubauen. Der Herr bat uns, dass wir ihm unsere Geräte doch daher bitte nochmal näher demonstrieren mögen", sagte Kissel.

Er vermutet, dass es beim Versuch, die Viprinet-Technologie nachzubauen, wohl größere Schwierigkeiten gegeben haben könnte, da die Telekom nun schon mehrfach den Start des Hybrid-Angebotes verschieben musste. Von anderen Netzbetreibern habe er erfahren, dass Mitte 2014 das Huawei-Gerät immer noch nicht bündeln konnte, sondern für Upstream und Downstream nur jeweils wahlweise LTE oder DSL nutzen kann. "Dies ist aber keine Bündelung. Unsere Lösung war, die Grundlast über das billige DSL abzuwickeln und nur die Lastspitzen, wenn zum Beispiel im Browser eine neue Seite geladen wird, über LTE laufen zu lassen", erklärte Kissel.

Die Telekom habe bisher keinen Vorschlag gemacht, für eine mögliche Nutzung des geistigen Eigentums von Viprinet zahlen zu wollen. Kissel: "Solange das Huawei-Gerät nicht tatsächlich funktioniert, wird auch unser Patent auf WAN-Bündelung noch nicht verletzt." Sollte sich das ändern, werde sich Viprinet aber gegen eine mögliche Patentverletzung wehren und habe sich dafür auch die nötigen Finanzmittel besorgt.

Quelle Golem.de
 
Na klar, dann bezahlen die Leute neben ihrem DSL noch einen separaten LTE Zugang, weil die Telekom den Ausbau nicht auf die Reihe bekommt. Guter Witz...
 
@starship: hab nirgendwo gelesen, dass man einen kompletten 2. anschluss bezahlen muss.
 
@starship: Steht selbst auf dem Bild das kein 2. Vertrag notwendig ist.
 
@EvilMoe: Nee ein 2.ten Vertrag sicherlich nicht, aber ein Upgrade oder ähnlich schon. Denke nicht, dass es die Leistung für lau geben wird. Immerhin will doch tatsächlich die Telekom auch Geld verdienen.
 
@cryptofan: wir haben auch nicht behauptetet, dass es nicht teurer wird, aber ich sehe auch nicht, dass es das doppelte dann kostet.
 
Die Idee, daß jeder einen rasanten Netzwerk-Anschluss für wenig Geld zur Verfügung hat, ist eine Utopie. Und sie wird auch eine bleiben, denn all das muß bezahlt werden. Schnelle Datenverbindungen kosten Geld. In den USA ist man auch in den Großstädten gerne mal mit 100 $ pro Monat oder mehr dabei, wenn es um Kabelanschluss mit Internetoption geht. Über die Telekom jammern ist ein beliebtes Hobby, aber die Konkurrenz hat auch nix gebacken bekommen bislang.
 
Es hat beim verdammten Telefon auch geklappt. Oder beim Anschluss ans Wassernetz. Selbst das letzte Haus hinterm Wald hat das. Warum. Weil man die Unternehmen gezwungen hat. Da war der politische Wille da! Das könnte man auch jetzt, die Telekom ist immer noch mehrheitlich in Staatshand. Was hier dadurch passiert ist ganz einfach. Auf dem Land gehen auf Dauer so sämtliche Arbeitsplätze verloren. Wir hatten hier 3 Ingeniersfirmen im Ort! 2 Sind weg und 1 hat die Entwicklung in die nächste Stadt verlegt, und das nur wegen nicht vorhandenem schnellen Internet und zu hohen Investitionskosten für Standleitungen und dergleichen. Wir hatten hier bis ins Jahr 2003, und in allen nachbarorten keine Arbeitslosigkeit. Das fing erst an, als man alle neuen technischen Entwicklungen hier komplett vernachlässigt hat. Selbst der kleinste Schreiner braucht heut nen PC mit Internetanbindung und allem. Selbst die Bauern für Übertragung von Daten aller Art. Ist das der politische Wille? Alle in die Stadt?
 
@LivingLegend: Allerdings sind die Wasserversorger keine klassischen Unternehmen und die musst die Kosten für den Anschluss übernehmen.
 
Too late Telekom. Nach 15!! Jahren euerer jährlichen Versprechen gehen wir jetzt auf RWE und Stromnetze. 50.000€ Investitionskosten werden solidarisch im Ort und per Zuschuss geteilt Aber nach 15 Jahren würd ich euch nicht mehr wollen, selbst wenn ihrs kostenlos machen würdet. BTW euer Telekomnetz ist dann auch Geschichte. Mit euren Versprechen habt ihr etwa 3000 Jahren an treurer Telekomkundschaft auch noch den letzten Nerv getötet.
 
@LivingLegend: Das Problem: Öm und Öp ist das egal, die haben noch 'nen ollen Vertrag aus Postzeiten und die brauchen ja kein Internetz. Wozu also wechseln?

Und dann sind da noch die Firmenkunden, die nicht mal so eben wechseln können/wollen sowie die Unwissenden, die dann bei einer Telekomiker-Tochter sind.
 
Erstmaal DSL, auch wenn es nur 1MBit/s sind, zur Verfügung stellen.
Ich dachte Letztens, dass sich eventuell etwas tut, da die Seiten einer Straße in Richtung Bundesstraße aufgemacht worden... nein, wurden nur mit neuem Asphalt befestigt. -.- (dabei war die noch völlig in Ordnung)
 
Das wird ja ein schönes Routing durcheinander, ganz von dyndns Diensten etc. zu schweigen. Dazu die üblichen Volumendrossel und das Modell kann ganz geschwind in die Tonne getreten werden.
 
Ihr glaubt doch nicht echt einen Telekom Mitarbeiter der sagt *Hybrid wird nicht gedrossetl* ?!
Ich würde mal sagen nach jahrelangen vortäuschungen insbesondere bei Mobilfunkverträgen dürfte auch dem letzten Nerd klar sein das dies einfach nur wieder ein Geschäftsmodell sein wird um Kundschaft zu fangen ... Klar werden die das wieder als vollwertige Flat verkaufen, dank des DSL Anschlusses können die das ja, aber die Funkverbindung LTE wird definitiv weiter gedrosselt werden ... allerdings ist das bei hybrid erträglicher.
Ich kann euch nur Raten, wenn welche auf Hybrid umsteigen, guckt euch GENAUESTENS die AGBS an .... sonst jammern nach her alle wieder die Foren voll *weil Tekekom hat ja gesagt Flat* .... die Telekom hat schon vieles gesagt.
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