Zuckerberg will mit WhatsApp erstmal kein Geld verdienen

Auch nach dem inzwischen erfolgten Abschluss der Übernahme des Messengers WhatsApp durch Facebook müssen die Nutzer erst einmal keine größeren Veränderungen befürchten. Das gilt insbesondere hinsichtlich einer Integration von Werbung, über die ... mehr... Facebook, Mark Zuckerberg, Börse Bildquelle: Facebook Facebook, Mark Zuckerberg, Börse Facebook, Mark Zuckerberg, Börse Facebook

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ne würde ich auch nicht.
 
Facebook wird sicher nicht den Ast absägen, auf dem sie gerade 22 Milliarden Dollar als Investition gebunkert haben. Denn Whatsapp ist heute nur so groß, weil es lange Zeit kostenlos war bzw. die Kosten für den Nutzer aktuell mehr als überschaubar sind. Klar, irgendwann muss das ganze Früchte tragen. Aber damit muss man sehr sehr vorsichtig umgehen, da bekanntermaßen die Inapp-Werbung nicht zu penetrant sein darf oder die Kosten einer App möglichst gering bis nicht vorhanden sein dürfen, damit die User auch weiterhin bleiben.
 
@Apolllon: Erst mal muessen sie es ja ins Facebook werbenetz integrieren damit sie die gesammelten informationen nutzen koennen um die facebook werbung besser anpassen zu koennen
 
Die altbewährten Bekundungen.Dann wird es halt schrittweise und langsam eingeführt und die Kundschaft daran gewöhnt.Wer wirklich glaubt,das alles so beim alten bleibt,ist einfach nur naiv.
 
Bleibt spannend, wie die jemals 22 Mrd mit einem kostenlosen (die paar Hansels, die dafür bezahlt haben machen nicht viel aus) Messenger verdienen wollen. Ich meine selbst Skype, bei dem es ja zumindest kostenpflichtige Zusatzdienste gibt, wird MS wohl niemals den Kaufpreis wieder reinholen. Werbung in so großem Ausmaß werden die Nutzer kaum akzeptieren und höhere Preise angesichts der Vielzahl an Konkurrenten wohl auch nicht. Wenn man sich mal überlegt, wie dominant ICQ einmal war kann man sich leicht ausmalen, dass es sich höchstwahrscheinlich um eine gigantische Fehlinvestition handeln dürfte.
 
@nicknicknick: Zumal Whatsapp auch kaum privates offenbart. im Gegensatz zu Facebook, hat man da kein wirkliches Profil was von Wert ist/sein könnte.
 
@knirps: Whatsapp offenbart kaum privates. wie siehts mit ALLEN kontakten aus - allen handy nummern. allen informationen die du zu kontakten speicherst und interessen gruppen die du hast.. kaum privates wuerde ich das nicht nennen..
 
@-adrian-: Das ist nicht wirklich privat. Nummer sind heute so schnell aufgegriffen und notiert, das keine ernsthafte Beziehung zu den gespeicherten Nummern bestehen muss.
 
@-adrian-: Als ob die meisten Nutzer nicht eh die Facebook-App installiert hätten, die hat doch auch Zugriff auf die Kontakte.
 
@nicknicknick: Bei Cyanogenmod kann man das serh schön verfolgen und da muss ich die Facebook App(s) auch mal in Schutz nehmen. Diese greift erst bei Nachfrage auf die Apps zu. Solange diese mit nein Beantwortet wird, findet auch kein Zugriff statt.
 
@nicknicknick: Die Kontakte Zugriffe musste man aber erst freigeben und Muss ma nauch nicht wirklich. Whatsapp macht ohne Zugriff auf Kontakte keinen sinn und funktioniert erst gar nicht. Deshalb hat Facebook ja auch den Messenger eingefuehrt was das nochmal erzwingt mit Kontakte Sync
 
@knirps: Ich sag ja nicht, dass sie es automatisch macht, aber die meisten Nutzer werden es sicher erlauben
 
@knirps: Du nutzt Whatsapp nur geschäftlich? Oder wieso offenbart sich darüber nichts privates? Du offenbarst dabei doch alles, deine gesamten ausgespro...geschriebenen Gedanken. Das fängt bei der Verabreitung mit Person X an Ort Y zu Filmkategorie Z an und geht über jeglichen Smalltalk, darin enthaltenen Wertungen bis hin zu Aussagen, die dich politisch einordnen lassen. Du denkst "was den Zuckerberg das alles interessiert"? Tut es nicht. Aber andere vielleicht. Deswegen wird's automatisch gesammelt und falls sich mal irgendwer dafür interessiert, vertickt.
 
@nicknicknick: haha, ICQ genau. hatte ich auch voll verdrängt, war ja mal quasi standard. heute geht es eben auch um integration, und da braucht MS mit Skype eben eine Kommunikationsplatform (für den consumerbereich) im Portfolio. vielleicht kommt da ja tatsächlich auch irgendwann mal eine Zusammenführung/Integration mit der Lync-Lösung
 
@nicknicknick: "die paar Hansels, die dafür bezahlt haben ..." Lass uns das noch einmal diskutieren! Wie viele "Hansels" können es denn kostenlos nutzen, sieht man von Alt-iPhone-Nutzern ab, die nur einen einmaligen Kaufpreis zahlen mussten? So viel ich weiß, muss man jetzt auch auf dem iPhone nach dem ersten Jahr ein Jahres-Abo bezahlen, bei Android sowieso.

Allerdings würde ich nicht einen Cent bezahlen wollen, wenn ich dann mit Werbung zugepflastert werde.
 
@Der Lord: Also ich habe WhatsApp drauf und nie bezahlt, das hat sich einfach von selbst verlängert. Kenne auch niemanden, der dafür zahlen musste. Aber selbst wenn: Optimistisch gerechnete 2 Milliarden Nutzer würden ein Mal im Jahr 1 Euro zahlen, dann wären das 2 Mrd an Einnahmen im Jahr. Steuern und Kosten entstehen auch noch in kaum zu schätzender Höhe, gehen wir mal sehr optimistisch von 1,5 Milliarden Reingewinn im Jahr aus. Dann würde es etwa 14 Jahre dauern, bis sich die Investition rentiert. Und dabei sind Zinskosten/entgangene Rendite bei anderen potentiellen Investments noch nicht bedacht. Und natürlich auch nicht die Frage, welche Rolle WhatsApp in 15 Jahren noch spielt ;)
 
@nicknicknick: Einmal hat es sich bei mir auch verlängert, dann war Feierabend.

Und 14 Jahre sind nur eine lange Zeit, wenn Du Opfer der Blase wirst, die irgendwann das nächste Mal platzen wird, wie ich meine. Manchmal muss man auch in die Zukunft schauen. Und manchmal entsteht der Gewinn auf andere, mir nicht immer verständliche Weise. Wer weiß, welches Kapital Herr Zuckerberg daraus schlägt, dass er einen Konkurrenten unter seinem eigenen Dach hat, wann z.B. die Kommunikation vom FB-Messenger mit WhatsApp-Usern kommt.

Facebooks Wege sind unergründlich. Gott versuchte, sie zu verstehen, widmete sich dann aber doch der Relativitätstheorie. :D
 
@Der Lord: Tja wenn Feierabend ist, dann ist eben Feierabend. Ich zahle jedenfalls keinen Cent an Facebook :D In die Zukunft schauen, alles richtig aber denk mal daran, was vor 14 Jahren technologisch los war: Google war ein kleines Startup, Yahoo DAS Portal und ICQ war der unangefochtene Standardmessenger... Facebook hat nur eine denkbare Perspektive und die heißt "Google was vom Werbemarkt abknöpfen". Da haben sie sicherlich gute Chancen und werden in Zukunft ordentliche Gewinne abschöpfen, aber welche prominente Rolle WhatsApp dabei spielen und wie dieser unfassbare Kaufpreis gerechtfertigt sein soll ist mir absolut unklar. Schließlich hatten sie ja schon einen eigenen Messenger und eine umfassende Nutzerbasis, auch wenn FB bei der Jugend nicht mehr cool ist.
 
@nicknicknick: Wenn Feierabend ist, ist eben Feierabend? Und dann? Zahle ich wieder für jede SMS, weil kein anderer einen anderen Dienst nutzt und die SMS bzw. MMS der gemeinsame Nenner sind?

Letztlich hat der WhatsApp-Kauf auch Auswirkungen auf Facebook und Einnahmen, die nicht direkt mit WhatsApp generiert werden, mögen indirekt woanders herkommen.

Google war vor 14 Jahre ein kleines Startup, Yahoo DAS Portal und ICQ... Von mir auch nicht genutzt. Es ergibt also Sinn für Facebook, sich jetzt breiter aufzustellen. Für die Zukunft. Du solltest nämlich in die Zukunft blicken, nicht in die Vergangenheit.

Und letztlich wuchs Google auch in hohem Maßen durch Zukäufe, wenn auch nicht zu solch obszönen Preisen.
 
@Der Lord: Nein, ich zahle gar nichts weil ich ja eine Flat habe bzw. andere Messenger nutzen kann, wenn jemand keine Flat hat. Klappt in meinem Bekanntenkreis sehr gut, WhatsApp ist nur für flüchtige Bekanntschaften nützlich ;)
Ich bin ja schon auf die indirekten Effekte eingegangen, der Punkt ist legitim aber 22-Milliarden-Dollar-legitim?!?! Im Leben nicht!

Breiter aufstellen ist sinnvoll, aber zu welchem Preis? Wieviele interessante Startups hätte man für 22 Milliarden kaufen können? Das ist nämlich auch ein Problem bei solchen Rieseninvestitionen, sie binden Mittel, die man anderweitig profitabler einsetzen könnte. Genau das hat Google in der Wachstumsphase nämlich auch getan, viele kleinere innovative Unternehmen aufgekauft und Ideen sowie Entwickler an sich gebunden. Nur YouTube war dabei im Milliardenbereich, allerdings nicht annähernd bei so einer unfassbaren Summe wie WA.
 
@nicknicknick: "Genau das hat Google in der Wachstumsphase nämlich auch getan, viele kleinere innovative Unternehmen aufgekauft und Ideen sowie Entwickler an sich gebunden." Und wo ist Google jetzt?

Dass 22 Milliarden ein obszön hoher Preis ist, gab ich bereits zu. Allerdings belastet dieses Geschäft natürlich auch die Bilanzen. Der Gewinn ist geringer, somit die Steuerlast... Über die Dividende denke ich gar nicht erst nach.

Wir diskutieren hier die ganze Zeit über 22 Milliarden Dollar. Es gibt aber Faktoren, die die Summe zumindest ein bisschen relativieren.

Nicht zu vergessen, dass ein großer Teil (wie üblich) über Aktien gelaufen ist. Das Geld an sich bleibt also erstmal im Unternehmen (sofern die neuen Anteilseigner die FB-Aktien nicht abstoßen). Die neuen Anteilseigner bekommen dafür etwas vom großen Kuchen ab.
 
@Der Lord: Hmm vielleicht habe ich mich missverständlich ausgedrückt: Google hat VIELE KLEINE Unternehmen im zwei- bis dreistelligen Millionenbereicht aufgekauft und deren innovative Konzepte integriert, deswegen stehen sie heute an dieser Position. Facebook dagegen hat 1 Milliarde für Instagram auf den Tisch gelegt (war es wahrscheinlich wert, immerhin wächst IG und bietet viele Werbemöglichkeiten) und 22 Mrd für nen werbefreien, quasi kostenlosen Messenger. Siehst du den Unterschied?
Klar belastet das Geschäft die Bilanzen, irgendwann wird FB viele Milliarden als Verlust abschreiben müssen und von den Anteilseignern entsprechend abgestraft werden. Steuerlich spielt das natürlich auch eine Rolle, aber nicht so gravierend, als dass es diese Geldverbrennung irgendwie auch nur ansatzweise rechtfertigen würde. Die 4 Mrd Cash müssen irgendwo her genommen werden und die ausgegebenen Aktienwerte fehlen für zukünftige Zukäufe. EDIT: Und hier http://goo.gl/oHtwUG ein Artikel zur rückläufigen FB-Nutzung bei Teenagern. Fraglich, wie sie das finanziell ausgleichen wollen, wenn die nur noch das werbefreie WA nutzen.
 
@nicknicknick: Vielleicht habe ich mich ebenso missverständlich ausgedrückt. Ich halte Herrn Zuckerberg für klug genug sich etwas dabei zu denken, wenn er 19 Milliarden (das war ja der Ausgangspunkt) für einen Dienst hinblättert. Der macht nichts umsonst, verbrennt kein Geld. Wir sehen nur nicht, was er sich dachte und Zuckerberg verrät es nicht.
 
@Der Lord: Bestimmt hat er sich was dabei gedacht. Könnte aber auch so etwas wie "Wenn Google WhatsApp bekommt ist alles vorbei" gewesen sein, immerhin gab es solche Gerüchte. Ich habe mal ne interessante Studie zum Thema Unternehmensübernahmen gelesen, tatsächlich wird da viel mehr aus dem Bauch heraus entschieden als man sich das vorstellen kann. Gerade weil viele Unternehmenslenker sozial gestörte Egomanen sind, die sich selber für unfehlbar halten. So hat sich der damalige Daimler-Chef sicher auch was bei der Chrysler-Übernahme gedacht, es wurde trotzdem ein Milliardengrab
 
@Der Lord: Jeder vernünftige Mensch hat auch kein Problem damit lächerliche 5€ im Jahr für einen Dienst zu bezahlen, den man mehrfach täglich nutzt und der schon Standard ist.
Das Problem ist aber, dass die meisten Menschen sich GEGEN dieses Programm entscheiden (weil ist ja viiiel zu teuer) und für das Programm, das nur 30 ct kostet und dafür Werbung schaltet. Das Empfinden für den Kaufpreis bei Apps ist ein ganz anderes, als wenn es um materielle Dinge geht zB.
 
@bigspid: Warum sollte man Geld dafür bezahlen, bloß weil die Masse es zum "Standard" erklärt? Es gibt zig kostenlose und kostenpflichtige Dienste, die dasselbe oder mehr bieten. Sobald WhatsApp ernsthaft kostenpflichtig oder mit nerviger Werbung zugepflastert wird, werden sicher viele auf Telegram/Threema/TextSecure/Hangouts/Skype/Line/Viber usw wechseln und es bildet sich ein neuer "Standard". Eben so, wie es damals passiert ist, als ICQ die Entwicklung verschlafen hat.
 
@nicknicknick: Und du meinst das sich diese Alternativen, die keine wirklichen Alternativen sind, ewik kostenlos halten können? Whatsapp gibt es ja nicht erst seit gestern, die wirklichen kosten sind auch erst in den letzten 1-2 Jahren dazu gekommen eben weil es soviele nutzen. Meinst du die anderen werden kein Geld einfordern wenn sie so eine Nutzerbasis haben? Meinst du die Server bei denen kosten kein Geld? Dann wechsel halt fröhlich weil ein Service den man Täglich nutzt einmal 89cent im Jahr kostet. Geiz ist halt immernoch geil ne.
 
@nicknicknick: Zum einen ist es eine simple Rechenaufgabe: Was kosten mich die SMS im Jahr im Vergleich zum WhatsApp-Abo? Wenngleich ich zugeben, dass diese Rechnung noch aus der Zeit stammt, als SMS-Flatrates noch nicht Usus waren.

Zum anderen kann ein fragmentierter Kommunikationsmarkt nicht funktionieren. Zumindest nicht, solange die Messenger geschlossene Systeme sind. Oder installierst Du 25 verschiedene Messenger, weil die Menschen in Deinem Umkreis alle verschiedene Messenger nutzen?

WhatsApp ist der Quasi-Standard, weil die Nutzerbasis so hoch ist. Was bringt mir ein Wechsel? Nichts, denn die anderen machen den Wechsel nicht zwangsläufig mit. Welchen Messenger soll ich nehmen, wenn ich noch keinen habe?" Natürlich den, den die NSA nicht abhören kann, denn ich bin genauso paranoid wie die Medien und die Verschwörungstheoretiker es gerne hätten. Was nutzt mir dieser Messenger? Oh! Gar nichts, solange ich nicht gerne Selbstgespräche führe! Denn mein Dunstkreis kommuniziert ja via WhatsApp!

Welche Wahl habe ich? Ich schließe mich der Masse an oder verzichte auf die Kommunikation.
 
@picasso22: Blabla, ich hab für Threema gerne 1,60 gezahlt weil es mir einen Mehrwert gebracht hat. Für mich gilt: Entweder kostenpflichtig, verschlüsselt und werbefrei ODER kostenlos und ich zahle mit meinen Daten. Hangouts wird es sicher noch lange geben, die anderen genannten Dienste finanzieren sich teilweise mit Premium-Services oder sind OpenSource. Niemand braucht WhatsApp wirklich, es ist halt gerade nur praktisch und in Europa und Nordamerika weit verbreitet. Aber wenn du ernsthaft meinst, dass dieses Argument in Stein gemeißelt sei und eine Bewertung mit 22 Mrd rechtfertigt, bitteschön... Wir werden sehen :)
 
@Der Lord: Eben, ich hab ne SMS-Flat und einen der alternativen Messenger hat jeder installiert. Der Wechsel passiert schleichend, nicht von heute auf morgen, aber irgendwann ist definitiv ein anderer Hype dran. Es gab auch mal eine Zeit als jeder ICQ hatte und StudiVZ Standard waren, bis sie die Entwicklung verschlafen haben. Was das nächste große Ding wird kann keiner sagen, aber es wird passieren. Nenn mir doch mal bitte einen Anbieter, der vor 15 Jahren unangefochtener Standard war und es heute immer noch ist! Selbst Windows ist ja diesbezüglich nicht mehr das, was es mal war.
 
@nicknicknick: "... EINEN der alternativen Messenger hat jeder installiert."

Hilft mir das? Nein. Es sei denn, ich nutze selbst ALLE alternativen Messenger aus meinem Dunstkreis.

Der Wechsel man schleichend kommen. Aber Facebook wird leider auch in 14 Jahren noch bestehen, sofern niemand den Stecker zieht. Und WhatsApp vermittelt Facebook genug Informationen, um 2 Milliarden User mit den Milliarden Facebook-Users zu vernetzen. Zwar kann FB MIR keine Werbung liefern, meinen Kontakten, die im Gegensatz zu mir FB-User sind, aber entsprechend zielgerichtete und somit optimierte Werbung, die FB hinterrum wieder Geld bringt.
 
@Der Lord: Was spricht dagegen? Ich habe Hangouts, WA, Threema, Telegram und TextSecure. Läuft alles ohne Probleme, also was spricht dagegen?
Frag doch mal heute 16-jährige, ob und wie intensiv sie Facebook nutzen. Die nutzen alle nur noch WA-Gruppen. Deswegen habe ich ziemliche Zweifel, ob FB in ein paar Jahren noch eine große Rolle spielen wird, da das Konzept des Social Networks sich überlebt zu haben scheint. Der Hype hat also nicht einmal 8 Jahre gedauert, deswegen vermutlich auch dieser Panikkauf. WhatsApp hat übrigens derzeit 600 Millionen Nutzer, die Schnittmenge mit FB-Account-Besitzern dürfte recht hoch sein, insofern ist der hypothetische Zusatznutzen begrenzt.
 
@nicknicknick: So weit muss ich gar nicht gehen. Ich frage einfach Dich: Wie stark benutzt Du Facebook? Ich sage Dir auch, wie ich es nutze: gar nicht. Ich hielt es für nutzlos und übermäßig gehypet, gab ihm eine Chance und fand meine Meinung bestätigt. Und trat wieder aus.

Und ja, eben darum kaufte Facebook WhatsApp. Wäre es nicht Facebook gewesen, hätten Google, Amazon oder Microsoft zugeschlagen. Ich halte es weniger für einen Panikkauf als vielmehr für den Schritt, die anderen nicht ranzulassen.

Dass FB auf Dauer kein Geld direkt mit WhatsApp verdienen will, ist eher ein Gerücht in meinen Ohren. Vielleicht werden in 4 Jahren alle WhatsApp-User zum FB-Messenger migriert (dann bin ich auch raus). Vielleicht wird WhatsApp in eine ganz andere Richtung weiterentwickelt und wird zu einem audio-visuellen Echtzeitkommunikationssystem, als Konkurrenz zu Skype (ich hoffe, die Drosselung der Datenverbindungen fällt rechtzeitig oder WhatsApp werden ausgeklammert).

Nein, für einen Panikkauf halte ich es nicht. Nur für eine Reaktion auf eine absehbare Zukunft.

Und was dagegen spricht, mehrere Messenger auf meinem Smartphone zu haben? Dasselbe, was dagegen spricht, dies auf dem PC zu tun. ICQ, Live-Messenger... Auf dem PC gibt es glücklicherweise Multimessenger. Noch einmal: Ein fragmentierter Kommunikationsmarkt funktioniert nicht. Mindestens muss ich von einem Dienst zum anderen kommunizieren können. Lauter verschiedene Messenger zu haben, nur weil all diese Messenger von Freunden genutzt werden (und man sich untereinander nicht auf einen Dienst einigen kann), ist absurd. Zum besseren Verständnis: Ich besitze nicht mehrere getrennte Freundeskreise, die man sinnvoll auf mehrere Dienste aufteilen könnte. Folglich müsste auch jeder Freund jeden Messenger haben und dann kann man es auch auf einen Dienst reduzieren. Und es begab sich also, dass wir über WhatsApp kommunizierten.

Was die Schnittmenge betrifft, so kenne ich mehr Menschen als nur mich, die zwar WA nutzen, aber nicht bei Facebook sind. Begrenzt mag der Nutzen sein, doch mögen die Grenzen auch weiter sein, als wir es jetzt annehmen.
 
@bigspid: Puh - 5 Euro im Jahr fuer dienste zu zahlen die nicht plattformuebergreifend genutzt warden koennen und obwol schon hunderte dienste das gleiche kostenlos machen ... da ist es schon fast laecherlich die 5€ zu zahlen
 
@-adrian-: Es sind ja zum Glück nur 89 Cent im Jahr. ;)

Aber nehmen wir kurz die 5€. Grundsätzlich wäre ich auch zu den 5€ bereit, dann aber müsste etwas mehr dabei rüberkommen. Eine WhatsApp-App für Win8.1, Linux, MacOS..., sodass ich die Kommunikation auch bequem am Notebook führen kann. Da der WhatsApp-Account aber an meine Telefonnr. gebunden ist...

Für 89 Cent ist WhatsApp aber plattformübergreifend genug. Es ist ein Mobile-Messenger und läuft auf allen gängigen mobilen Plattformen, solange eine Telefonnr. dranhängt.
 
@-adrian-: Naja ob WindowsPhone, Android oder iOS....whatsapp läuft so weit ich weiß auf allen gängigen mobilen Plattformen ;)
Außerdem wie schon Der Lord gesagt hat sind es tatsächlich ja nur 89ct/Jahr...aber selbst 5€/Jahr würden pro Monat unglaubliche 42ct kosten! Hast du Recht...das lohnt sich nicht für etwas das man täglich nutzt.

Es gibt Antworten hier die treffen es ganz gut...je größer die Nutzerbasis, desto größer der Nutzen für den Einzelnen (weil mehr Leute über den gleichen Messenger erreichbar sind) aber auch desto höher die Wartungs- und Serverkosten. Sorry, aber wer keine paar ct im Jahr übrig hat um den Dienst zu nutzen der hat ganz andere Probleme...Also der 1€ im Jahr kann kein Grund sein.

edit: Natürlich falls man sich aus Datenschutzgründen oder Bedienbarkeit usw. gegen den Messenger entscheidet, ist das eine andere Sache. Ich beziehe mich nur auf den Fall, dass man es nicht nutzt, weils so "teuer" ist.
 
Bleibt nur abzuwarten wie lange das noch gut geht. Solange Whatsapp bleibt wie es ist, bleib ich gerne dort und hab ich auch kein Problem mit. Sobald aber Facebook dort Sachen integrieren / abändern wird, welches Whatsapp negativ beeinflusst, bin ich weg.
 
(1) wer's glaubt
(2) "erstmal kein Geld verdienen" - demnächst also schon
 
Mir macht die Aussage "erstmal kein Geld verdienen" Sorgen. Wer weiss was mit erstmal gemeint ist. 3 Wochen, 2 Monate oder 3 Jahre.
 
Genau so wie WhatsApp nciht verkauft werden sollte (das waren die Worte 2 Monate vor dem verkauf) -.-
 
In Indien war der Herr Zuckerberg? In den letzten Tagen ging doch rum, dass google einen Whatsapp Konkurrenten da plant....
 
Logisch, für die Kosten kommt doch die NSA auf. Eine klassische Win-Win Situation.
 
Leider werde selbt die Käufer dieser Programme dann immernoch mit Werbemüll vollgestopft ohne Ende !!
 
"Das gilt insbesondere hinsichtlich einer Integration von Werbung" --- dafür zahlt man ja auch bei Whatsapp.
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