Hoffnung ist alles: Das nächste Google soll aus Deutschland kommen

Obwohl es bisher kaum ein deutsches Unternehmen geschafft hat, auf dem weltweiten Internet-Markt eine größere Rolle zu spielen, sind doch überraschend viele Einwohner dieses Landes zuversichtlich, dass sich dies schon bald in erheblichem Umfang ... mehr... IT-Branche, Statue, Kopf Bildquelle: W&V IT-Branche, Statue, Kopf IT-Branche, Statue, Kopf W&V

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Genau, ein deutscher Browser von der CDU gefördert. Damit man nur noch Heile Welt-Schmetterlingsbildchen und "Bürgergerechte" News aus aller Welt bekommt, mit entfernten "kritischen" Elementen. Beispiel: "Zu AFD konnte kein Inhalt gefunden werden" ;)
 
@marex76: Wie, die wollen ihren Kriegstreibertrieb auch zensieren?
 
@marex76: Und mit Werbung "Darf ich Ihre privaten E-Mails lesen?"
 
@wertzuiop123: Als Antwortmöglichkeit gibts dann nur "ja".
 
@knirps: Alternativ "Ja, Bitte" / "Ja, Danke" ;-)
 
@Kribs: ich dachte noch an "Ja, selbstverständlich" ^^
 
@knirps: Ok, ziehe mich schmollend, mit einen "Darf es noch etwas mehr sein" zurück. ;-)
 
@wertzuiop123: Sooo - nach dem allgemeinen Ablästern nun mal zur Realität! Wer liest denn wo überall und alles inkl. eMails mit? Richtig! Eine USA-"Institution"! Nämlich NSA.
 
@marex76: Äääääh?! Ist es mit z.B. Google anders. Auch da hält man sich an US-amerikanische Moral-Vorstellungen und entpsrechende Gesetze. Google ist keinesfalls unzensiert oder unbeeinflußt! Und ist auch noch Sachen wie z.B. Patriot-Act oder Security Letters usw. unterworfen und verpflichtet.
 
@Kiebitz: Minus in meinen beiden Kommentaren nutzt gar nichts! Es sind Tatsachen und die bestehen, egal ob Minus oder nicht! Bitte mal die Realität zur Kenntnis nehmen.
 
aus Deutschland? Solange noch Steine in den Weg gelegt werden mit dummen Gesetzen oder 10000000 Auflagen, die man beachten muss, wird das nichts hier. Aber vielleicht in 100 Jahren :)
 
Reines Wunschdenken.......Sorry!!!
 
@Fanta2204: Wunchdenken??? Ich habe lieber 1.000 kleine Unternehmen, die kein Mensch kennt und die in ihrem jeweiligen Bereich Weltmarktführer sind, als 2 oder 3 große Konzerne. Diese kleinen Unternehmen schimpfen sich "hidden champions" und bilden das Rückgrat der deutschen Wirtschaft. Darum beneidet uns die restliche Welt und das ist auch der Grund, warum wir mit relativ wenigen Einwohnern fast soviel exportieren können wie China. Deutschlands Ziel sollte es sein, sehr gute Rahmenbedingungen für diese unbekannten Stars im Internetsektor zu schaffen.
 
@ijones: Was sicherlich der "Wunschdenken"-Idee widerspricht, da geb ich Dir Recht.
Aber: genau jene Philosophie ist es auch - unser berüchtigter "Mittelstand" - ist es ja gerade, der die Idee "Google aus Deutschland" so unwahrscheinlich macht.

Ist ja nicht neu, daß die Menschen hier sowas "hoffen". Aber völlig utopisch. Zum einen wären da die Anlaufschwierigkeiten (versuch mal, hier mit einem "nicht erprobten Konzept" Investoren zu finden) und zum anderen ist auch relativ klar, was passieren würde, WENN hierzulande tatsächlich "irgendein" Unternehmen 'Google'-Status kriegen würde: die zuständige Kommune, das jeweilige Land, der Staat und inzwischen auch die EU würden umgehend zusehen, sich möglichst 100% des Firmenkapitals unter den Nagel zu reißen (über Steuern oder Kartellrecht oder sonstwas). Wenn also "irgendwer" tatsächlich sein Unternehmen so aufstellen konnte, daß er "auf dem Weg zum Google-Status" ist, wird derjeniger aber ganz fix "umziehen" in ein unternehmerfreundlicheres Land.

(Nicht daß das zwangsläufig schlecht wäre. Ich für mein Teil möchte so'n Mordstrumm von Firma nicht hier haben - die kloppen sich ja schon wegen amazon hier und mit was "eigenem" würde das Theater nur noch potenziert. Außerdem: Finnland und Nokia.)
 
Solange die Mitarbeiter des StartUps den Müll trennen, Strom aus erneuerbaren Energie verwenden, die Chefetage zu 50% aus Frauen besteht (möglichst Migrantinnen), teilweise vegan leben und für ihre Zulieferer keine Kinder arbeiten, dann könnte das was werden! Ansonsten macht sich das Unternehmen und seine Mitarbeiter verdächtig! Das Produkt ist übrigens völlig irrelevant.
 
Wie soll das denn bitte funktionieren? Mit gedrosselten und überteuerten Internetverbindungen? Mit ner Regierung die praktisch keinen Plan vom Internet hat und sich wahrscheinlich fragt ob man Cookies essen kann und die einfach untätig wegsieht während die eigene Wirtschaft von ausländischen Geheimdiensten ausspioniert wird? Oder mit unserem Bildungssystem?
 
@pengo: das lustige ist: deutschland muss nicht mal drosseln um bei den verbindungen schlecht dazustehen :p
 
@Mezo: Immerhin befindet sich der wichtigste und größte Internetknotenpunkt der Welt in Deutschland. Sooo schlecht kann die Anbindung daher nicht ausschauen ;-)
 
@ijones: du meinst den knotenpunkt der telekom? :p
 
@Mezo: http://de.wikipedia.org/wiki/DE-CIX
 
@ijones: mein kommentar war nur ironie. ich wusste was du meinst.
 
"Hoffnung ist alles: Das nächste Google soll aus Deutschland kommen"
NEIN (hoffentlich), oder leider Nein, je nach Sichtweise?
Der Deutsche und der "Über-EU-Markt" sind dermaßen Reglementiert, das es ein solches "Google Ähnliches" nicht >Eigenständig< existieren kann bzw. kaum die Existenzgründung übersteht.
Das heißt nicht das es nicht gute bis überragende Ideen gibt, es ist nur so dass der Bürokratismus, die Gesetzlichen Vorschriften, und die "Gesellschaftliche Kultur" jedes Google ausbremsen, eindämmen wird bis eine Verselbständigung wie Google sie vorgemacht hat im Keim erstickt ist!
 
Wie sang doch einst Steven Tyler mit breitem Grinsen: Dream On...
 
Und woher kommen da die Fachkräfte für solche Unternehmen? Und hier meine ich Fachkräfte wirklich ernst. Solange noch Latein wichtiger und 2 Stunden Religion pro Woche an bayrischen Schulen Pflicht ist, sehe ich da eher schwarz mit fähigen programmierern. Denn viele erfolgreiche Unternehmen haben dann doch gleich angefangen. Ob Microsoft, Apple, Google, Facebook es waren immer junge Talente weit unter 30 Jahre alt, die in der Garage oder im Studentenzimmer etwas zusammengebastelt haben. Wenn man den jungen Leuten hier in Deutschland gar nicht erst das Programmieren etc. zeigt, entwickelt sich da auch eher selten ein Interesse.
 
@FatEric:
Das ist jetzt aber nicht so wirklich ein Argument?!
Apple und MS stammen aus einer Zeit, da waren Computer und Programmierung auch in den USA noch "Neuland"!?
Da gab es bei denen auch noch keine Computer in den Schulen!?
Und bei Google auch noch nicht so wirklich?!

Auf Zuckerberg und Facebook, ok.
 
@OPKosh: doch, das ist ein Argument. Zumindest gehts in diese Richtung. Interessensfelder werden oft im Kindesalter gebildet. Und hier wird in den USA auch mehr gemacht als in Deutschland. In Deutschland ist der Lehrplan gefühlt seit 50 Jahren der Gleiche. Naturwissenschaften kommen auch viel zu kurz. Praktische experimente... zumindest in meiner Schulzeit Fehlanzeige.
 
@FatEric:
Da geb ich Dir Recht!

Aber MS und Apple dafür als Beispiele an zu führen ist Quatsch!

MS gegründet Aprill 1975
Apple gegründet Aprill 1976

Mein Gott, gerade die Beiden haben den Computer, wie wir ihn heut kennen, erst "mit erfunden"!?
 
@OPKosh: *Blink* Die /International Business Machines/ sagen Dir aber schon was? *frechgrins*

Weder Apple noch Microsoft haben den "Computer, wie wir ihn heute kennen" erfunden. Sicher, ohne ihre Hilfe hätten wir - Du und auch ich -- jetzt entweder nichts oder was eher Anderes vor der Nase; aber den Personal Computer(tm), der ist auf einem anderen Mist gewachsen. :)

-- PS. Ja, mir ist natürlich klar, daß vom Original-PC heute faktisch nichts mehr übrig ist und daß es durchaus mal "echte" Macs gab. In jedem Fall hat Microsoft nix damit zu tun gehabt (von der Versorgung mit einem Betriebssystem mal abgesehen) und der "echte" Mac ist schon seit Jahren tot, sodaß man Apple da auch nichts (mehr) gutschreiben kann.
 
@RalphS:
1. "wie wir ihn HEUTE kennen" und was ihn massentauglich(!) gemacht hat
2. man beachte die " " bei "MIT erfunden"

Dann sollte eigentlich klar sein, wie ich es meinte!? ;-)
 
@OPKosh: Bill Gates hat damals ausschließlich an einem Computer in der Schule gelernt.
 
@FatEric: Hmm, wo ist da das Problem? Auch in Deutschland fangen viele schon mit 14 an zu programmieren. Ich habe damals Mitte der 80er Jahre mit ca 13 Jahren angefangen eigene kleine Programme zu schreiben und bin seit dem in der Softwareentwicklung tätig. Das alles gibts in Deutschland genauso wie in den USA. Klar besitzen die USA sogesehen kein richtiges Informatikstudium. Hier ist es wesentlich theorielastiger. Aber wer möchte kann ja die Ausbildung oder die FH wählen. Ich denke das Problem (?) liegt nicht in den Fachkräften, die gibt es jenseits und diesseits des Atlantiks vermutlich in gleicher Qualität. Der Unterschied ist eine andere Herangehensweise. Die Psychologie ist dort eine andere. In Europa entstehen viel mehr kleine und mittelständische Unternehmen. Die globalen Player entstehen grade in dem Bereich eher in den USA. Ich sehe das allerdings eher als Vorteil, denn als Nachteil.
 
@ijones: Ich gebe dir in fast allen punkten Recht. Aber etwas differenzierter muss man es doch sehen. Du schreibst "Hier ist es wesentlich theorielastiger. Aber wer möchte kann ja die Ausbildung oder die FH wählen." Wenn man bis zum Studium aber überhaupt nicht mit Informatik in Kontakt gekommen ist, wählt man das wohl eher weniger. Ja es gibt hierzulande 14 Jährige die sich selber programmieren beibringen, für die ist dann aber, wenn sie am Ball bleiben, ein Studium an der FH fast lächerlich. habe ich selber bei Studienkollegen erlebt, die sich gelangweilt haben, da sie alles schon kannten. Den Kindern wird halt hierzulande kein Grundwissen im Bereich Informatik vermittelt! Dabei wäre das auch im Umgang mit dem Internet extrem wichtig. Datensicherheit und Verschlüsselung kann man auch 12-15 jährigen recht verständlich beibringen!
 
@FatEric: Im Informatikstudium lernt man doch nicht programmieren! Was wäre das denn für ein Niveau als Sprachwissenschaftler lernt man auch nicht eine bestimmte Sprache. Das kann man in seiner Freizeit nebenher machen, lange brauch man dafür ja auch nicht. Um was es eigentlich im Studium und im speziellen im Informatikstudium geht, ist es sich Wissen selbst anzueignen (und zwar auch Wissen, dass nicht irgendwo als Tutorial in einem Buch/Online steht) und die Theorie und Anwendung der Informationswissenschaft zu erlernen. Wenn es nur darum geht Code-Schruber zu werden, dann reicht auch ein FH-Studium oder eine Ausbildung.
 
@ijones: Nicht so ganz... nicht beim letzten Satz. Ja, z.B. Medizinsoftware, Steuerung&Regelung, usw. in Spezialgebieten ist Deutschland teilweise ja durchaus konkurrenzfähig. Nur der Knackpunkt ist eben der "öffentliche Massenmarkt" (Produkte die von jedem mehr oder weniger wissentlich genutzt werden. Also nicht das z.B. auf allen REWE Kassen in Deutschland die gleiche Software läuft) . Das muss ja noch nicht mal ein "Konzern", im Sinne von vielen Mitarbeitern und großem Umsatz/Gewinn, sein. Da sieht es meines Erachtens äußerst düster aus. Ob das nur an Ideen, "Studienwissen" und Startkapital scheitert? Genau das glaube ich eben nicht. Ich sehe die Probleme hier eher in der Politik und vielleicht auch darin, dass es jetzt eventuell zu spät ist, der Zug ist abgefahren, wenn nicht irgendeiner eine wirklich bahnbrechende Idee hat.
 
Tolle Zahlen und wieviele Leute wurden befragt? Ich bezweifel irgendwie das man 66 Millionen Deutsche befragt hat.
 
@picasso22: Naja, dazu muss man auch nun wirklich keine 66 Millionen befragen. oft recht es, 1000 bis 2000 Leute zu befragen um eine genauigkeit von +- 1% zu bekommen. Zeigt sich auch immer vor Wahlen. Da werden auch immer nur wenige tausend befragt und die vorhersagen stimmen dann teilweise bis auf ein paar zehntel genau. Man braucht allerdings unter den 1000 Leuten die richtige Mischung.
 
Ich glaube nicht, Tim.
 
Ich weiß gar nicht was ihr alle wollt, Heckler&Koch sind doch bekannt, auch im Ausland. Auch Krauss Maffei und Rheinmetall sind nicht gänzlich unbekannt. Es gibt, neben, der Automobilindustrie, also genug große deutsche Firmen. ;) Im IT-Bereich? Tja... Sicher es gibt Siemens, Bosch usw. wenn man die IT-Industrie mal etwas weiter fasst, und nicht nur auf PCs bzw. PC-Software beschränkt, aber sonst läuft alles einzig und allein auf SAP hinaus. Schaut euch https://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:Softwarehersteller_(Deutschland) doch selber an. (Für IT Unternehmen gibt es noch nicht mals eine Kategorie auf Wikipedia). Neben den paar Virenprogramm Herstellern und vielleicht noch Lexware, wäre wohl Data Becker das bekannteste, wenn es die noch geben würde. ;) Sicher, es mag international erfolgreiche deutsche Soft- und Hardware Unternehmen geben, bloß dummerweise sind die eher unbekannt.
Es findet also keine "Mitnahme-Effekt" oder Konkurenzeffekt statt, wie es z.B. bei der deutschen Automobilintustrie ja durchaus der Fall ist. Vieles vom Rest ist auch noch, mehr oder weniger, "staatlich reglementiert", neben der sicherlich wenig förderlichen Gemengelage, was z.B. Datenschutz betrifft, schränkt das auch ein Konkurenzdenken ein. Stichworte AVM und Routerzwang.
Nein, ich bin mir nicht so 100% sicher, dass es da wirklich nur an Geld scheitert, dass sind etliche Punkte warum es in Deutschland, und wahrscheinlich auch EU-Weit, mit Soft- und Hardware wenig wird, wenigstens nichts was auch international bestehen kann und eine hohe Nutzer-/ Käuferzahl hat.
 
@Lastwebpage: Jaaa, Heckler&Koch steckt in vielen Köpfen...
 
Eine staatliche Förderung wäre gar nicht nötig, wenn der Staat nicht so viele Abgaben verlangen würde!
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