Fehler in der Familienfreigabe: iOS 8 zickt beim App-Download

Apple hat in iOS 8 eine neue Familienfreigabe, Family Sharing genannt, integriert. Genau diese Funktion sorgt jetzt offenbar für Probleme beim App-Download. Ein Fehler kann dazu führen, dass bestimmte Anwendungen nicht aus dem App Store ... mehr... Apple, App Store, In-App-Kauf Bildquelle: Apple Apple, App Store, In-App-Kauf Apple, App Store, In-App-Kauf Apple

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Der Entwickler muß das Familysharing explizit erlauben, sonst geht es nicht. Tut er das nicht, benötigt jedes Familienmitged einen eigenen Account zum instalieren der App. Anders geht es nunmal nicht, die Entscheidung muß beim Entwickler liegen, wo ist das problem?
 
@Butterbrot: Ich denke mal das: "Beliebte kostenlose Anwendungen wie DB Navigator, Instagram oder auch Amazon sind aber von dem Fehler betroffen" ist das Hauptproblem...
 
Verstehe die Funktion eh nicht. Wenn jemand aus meinem Kreis fragt, ob ich die App für sie/ihn laden kann, dann könnte ich das doch vorher schon... Werde jedenfalls diese Funktion nicht nutzen.
 
@wingrill4: Ich denke die Idee ist folgende. Papa zahlt für die tolle Spiele App und teilt sie mit seinen Kindern über das Familiensharing. Die können die bezahlte App gratis auf ihren Geräten installieren weil Papa sie mit ihnen teilt. Wenn jetzt Papa aber eine nicht so jugendfreie App kauft (welche es im AppStore ja nicht gibt *hust*) und er explizit wählt, dass diese App nicht mit den Kindern geteilt werden soll, kann es dazu kommen, dass der Teenager-Sohn diese App gar nicht aus dem AppStore laden kann (nicht mal wenn er sie selbst bezahlen will). Darum auch der Zusatz dass "auch" kostenlose Apps betroffen sind. Wenn jetzt Papa CandyCrush (gratis) lädt und explizit sagt die App soll nicht mit über Familienfreigabe geteilt werden kann Töchterchen die App unter Umständen gar nicht laden.
 
@Danielku15: "Wenn jetzt Papa CandyCrush (gratis) lädt und explizit sagt die App soll nicht mit über Familienfreigabe geteilt werden kann Töchterchen die App unter Umständen gar nicht laden."
Es ist also doch eher ein Feature als ein Bug ;)
 
@Danielku15: Hm, auch wenn die App nicht für den Teenager-Sohn gedacht ist und er sie haben wöllte, bekommt er die doch sowieso nicht. Oder sollte Papa wirklich so doof sein und das Passwort an alle verteilen?
 
@Danielku15: Und mit eigenem iTunes-Account des Sohnemanns funktioniert aber Family-Sharing wieder nicht, oder?
 
@RebelSoldier: doch funktioniert - wie weiter unten von mir beschrieben. Ist ja gerade der Witz: jeder ist mit seinem eigenen Account dabei, statt alle mit dem von einem.
 
@wingrill4: klar konnte man mit seiner Apple ID auch schon vorher Dinge mit anderen "teilen" (Musik, Filme, Apps, etc.). hab ich bis heute auch so gemacht. War ja aber kein Teilen, sondern ein Zur Verfügung stellen Deines Accounts inkl. Passwort und mit der Einschränkung auf 5 Computer und 5 mobile Geräte, also max. 10 Geräte für alle. Ich habe einen Wohnzimmer-PC, meine Frau einen Laptop, ich einen und einen Mac - bleibt nur noch eine Person, die ich für einen Computer freischalten kann. Jetzt "behält" jeder seine Geräte und so werden meine Einkäufe auf max 70 Geräten angezeigt (10x ich und 6x10 Familienmitglieder) und deren Einkäufe über deren Konto und Bankverbindung hab ich auch. Und ich muss mein Passwort nicht hergeben (wird ja auch für iPhone finden, Freunde suchen, E-Mail, Kalender usw. benutzt). Schon deutlich angenehmer, oder?
 
@wingrill4: stimmt - du verstehst die Funktion echt nicht.
 
Zur Aufklärung da ich die Funktion gerade unter iOS 8 und Yosemite mit mehreren "Familienmitgliedern" eingerichtet habe: ja einer ist der "Organisator" der Familienfreigabe - der zahlt auch. Dann gibt es weitere Rollen: Elternteil - der kann auch App-,Film-, Buchkaufanfragen von anderen Mitgliedern freigeben. Dann gibt es noch Erwachsener - der muss eine Anfrage zum Kauf stellen und es gibt Kinderaccounts, die man als solche im Zuge der Familienfreigabe einrichten kann.
Sprich: Man muss nicht explizit bei jedem Kauf festlegen, was geteilt wird. Geteilt wird unter Erwachsenen alles, kaufen kann nur der Organisator oder eben ein anderer, der die Kaufanfrage bestätigt bekommen hat. So, das ist die eine Idee der Familienfreigabe. Die andere ist, dass man nicht seinen eigenen Account mit zugehörigen Passwörtern (die auch für andere Dinge gelten) weggeben muss. jeder behält seinen Account und seine Passwörter. Weiter gibts einen gemeinsamen Kalender, Notizen und Fotostream - alles ohne dass irgend einer irgendwas kompliziert einstellen muss.
 
Das ist kein Fehler - die Leute blicken es nur nicht wie das funktioniert.
 
@LastFrontier
Selbstverständlich ist es ein Bug! Quelle: Apple Hotline
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