Eine Internet-Sucht kommt ungewöhnlich selten allein daher

Eine krankhafte Sucht nach dem Internet geht außergewöhnlich oft mit anderen psychischen Störungen einher. Vor allem Depressionen, Angsterkrankungen und ADHS sind hier häufig parallel bei Betroffenen zu finden, wie aktuelle Forschungen der ... mehr... Künstliche Intelligenz, Ki, Gehirn, Denken, Kopf Bildquelle: Saad Faruque (CC BY-SA 2.0) Menschen, Depression, Wiese Menschen, Depression, Wiese

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Wo fängt Internetsucht und wo hört sie auf.Hier pauschal zu sagen,das Menschen mit einer psychischen Störung die Mehrheit ist,halte ich für völlig absurd.Jeder der Internet hat,ist mindestens 1 bis 2 Stunden im Netz.Eigentlich müssten somit alle süchtig sein.Typische Quacksalber!!!Wieder mal eine Studie für die Tonne.
 
@Fanta2204: ca. 0,5 Mio sind Internetabhängig, von diesen 0.5 Mio hat jeder noch eine zusätzliche (physische ???) Erkrankung. Sicher kommt es darauf an was man überhaupt als Sucht und als Erkrankung definiert, absurd erscheint mir das aber keineswegs.
 
@Lastwebpage: "von diesen 0.5 Mio hat jeder noch eine zusätzliche (physische ???) Erkrankung"

streiche: physisch, setze psychisch.

Kurz gesagt: Wurde bei jemandem Internetsucht erkannt, ist das oft genug nicht die einzige psychische Erkrankung.
 
@Diak: ich meinte eigentlich auch psychisch (das geistige betreffend). Eines meiner Lieblingswörter. :/
 
@Lastwebpage: Ahhh - ein Freudscher Vertipper also. Passiert. :D
 
@Lastwebpage: Man kann die Studie auch anders deuten, nämlich so, dass es keine Internetsucht an sich gibt, sondern die Tatsache, dass jemand übermäßig viel im Netz unterwegs ist (wer auch immer das bemisst) und dabei sein Umfeld vernachlässigt, einfach nur ein Symptom der tatsächlich vorhandenen psychischen Erkrankung darstellt. Oder anders gesagt, die Depressiven und ADHS-Kranken von 1921 hatten schlicht kein Internet als Flucht- oder Rückzugsmöglichkeit.
 
Wer lange genug sucht, der wird immer etwas finden um das eine mit dem anderen zu rechtfertigen..!
Ein schmaler Grad zwischen den Erkenntnissen jener, die meinen sie hätten die Weisheit mit Löffeln gefressen..
Genie und Wahnsinn, egal in welchem Bereich, lag schon immer nah beieinander.
Wo fängt er an? Wo hört er auf?

Nun ja, das muss letztendlich jeder für sich selbst definieren...
 
@VolkerRacho: genau so ist es.Dauert nicht mehr lange,dann werden alle Smartphone-Besitzer in die Rubrik schwer krank dargestellt,nur weil sie ihr Geräte im täglichen Gebrauch haben.Würde mich auch nicht wundern,wenn auch noch eine Studie über Chat-Programme wie Whatsapp&Co kommt.Dann heißt es,alle die es benutzen,haben ein soziales Problem sich persönlich mit Mitmenschen zu unterhalten.
 
@Fanta2204: "alle Smartphone-Besitzer" vielleicht nicht. Wenn ich mich aber mal so in der Öffentlichkeit so umsehe, würde ich bei einer nicht unerheblichen Anzahl durchaus von einer Art zwanghaftem Verhalten ausgehen.
 
@VolkerRacho:
Sehr wahr! ;-)

In einem Psychologielehrbuch einer Freundin laß ich vor langer Zeit mal einen sehr schönen Satz!

"Leichter Schwachsinn ist normal!"

Die Erklärung dazu war, dass zu psychischen Störungen eigentlich alles mögliche gehört. Unter anderem auch Ängste!
Und spätestens da hat so ziemlich jeder irgendetwas!?
Höhenangst, Angst vor Spinnen, Würmern, Mäusen ....

Nach der Logik kann man aber auch jeden zum Irren erklären! ;-)
 
Ganz ehrlich dafür brauchen die keine Studie! Sucht entsteht immer dann wen Menschen Probleme haben. Egal ob es rauchen oder sogar Sport sucht ist. Okay Rauchen jetzt nicht so. Es gibt eigentlich auf keine WOW sucht sondern viel haben diese Leute andere Probleme mit denen Sie nicht klar kommen. Und eins sollte jedem klar sein .. Menschen sind Sucht Wessen.
Allerdings die ganze komische Suchten (Hoffe das ist jetzt die mehrzahl von Sucht ?) (Internet, WOW usw.) habe immer andere Probleme als ursache.
Nimmt man den sogenannten Internet süchtigen das Internet weg suchen Sie was anderes. Weil das eigentlich Problem nicht behoben wurde.
Also war diese Studie mal wieder fürn Arsch und den Artikel hätte man sich klämen können.

Sorry aber ist doch so.
 
Und wie definiert man Internetsucht?
Ich streame Täglich Filme und Serien, bin ich süchtig?
Mit meinem Smartphone bin ich 24/7 "Online" bin ich süchtig?
Ist jemand der täglich 5-6 Stunden Online mit Freunden zusammen Zockt süchtig?
Wo genau fängt die Internetsucht an? Ohne das definieren zu können, und das wird man niemals können, kann man den Begriff Internetsucht gleich wieder streichen.
 
Anhand dieses Artikels wird deutlich, dass das Thema Internetsucht umstritten ist, wenn man die Komorbidität von Internetsucht betrachtet. Es ist nicht klar, ob die mit Internetsucht in Verbindung gebrachten negativen Aspekte Ursache oder Folge von Depressionen, Bipolaren Störungen, Ängsten, Sozialer Phobie, Persönlichkeitsstörungen, Somatischen Erkrankungen oder/und Essstörungen ist. Es darf allerdings nicht vergessen werden, dass das Thema Internetsucht auch umstritten ist – neben der Einordnung als Stoffungebundene Sucht oder als Pathologisches Spielen kam es in letzter Zeit zu einer Inflationierung des Begriffes Sucht. Internetsucht kann zwar unter psychischen, physischen und kognitiven Symptomen genauer betrachtet werden, der Begriff wurde aber noch nicht als eigenständige Krankheit anerkannt und klassifiziert. Es kann angenommen werden, dass in den nächsten Jahren die Zahl der NutzerInnen sowie die durchschnittliche tägliche Nutzungsdauer des Internets ansteigen werden. Deswegen stellt sich die Frage nach einer gesunden Internetnutzung und inwieweit Internetsucht eine „normale Abhängigkeit“ geworden ist. Weitere Informationen gibt es auf http://www.internetsucht-hilfe-berlin.de/
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