Bundesnetzagentur äußert sich erneut zum Thema Routerzwang

Die Details aus der geplanten Transparenzverordnung hatten in der vergangen Woche hohe Wellen geschlagen. Der Entwurf sieht derzeit trotz anders lautender Ankündigungen einen Fortbestand für Zwangsrouter vor, obwohl das Credo eigentlich ... mehr... Mobilfunk, Vodafone, Bundesnetzagentur, E-Plus, T-Mobile Bildquelle: Bundesnetzagentur Mobilfunk, Vodafone, Bundesnetzagentur, E-Plus, T-Mobile Mobilfunk, Vodafone, Bundesnetzagentur, E-Plus, T-Mobile Bundesnetzagentur

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Leute, schickt eure Stromrechungen vom Router an den Anbieter der von euch fordert den Router Ihrer nicht eurer Wahl zu nutzen.
 
@baeri: theoretisch könnte das sogar Rechtens sein. Mh müsste man versuchen. Aber viel mehr als Lachen würde da nicht zurück kommen von denen. Es sei den ein Mitbürger zieht vor Gericht.
 
@Fugu3102: Da würde nicht nur der Teleanbieter lachen, sondern auch das Gericht. Zu recht.
 
@Fugu3102: Dürfte wie immer sein: die Masse machts. Wenn die Anbieter über 2 Wochen hinweg waschkorbweise solche Briefe im Posteingang vorfinden würden, jemanden extra nur für öffnen, drüber lachen und wegwerfen bzw. von den restlichen und "wichtigen bzw. NICHT einfach wegwerfbaren Briefen" trennend einstellen müssten...wer weiß.
Aber bevor sich genügend dazu aufraffen auf so eine Art (mit) zu protestieren, wird es eher schon nen neues Gesetz geben..
 
@Fugu3102: Dagegen haben die sich schon abgesichert. Steht im Kleingedruckten. Ich weiß jetzt nicht mehr den Wortlaut, aber es steht drin^^
 
@Fugu3102: Kann ich dir gleich sagen: Ist es nicht! Du kannst gemäß BGB in solchen Fällen maximal Schadensersatz fordern. Ein Schaden entsteht hier rein juristisch gesehen aber nicht. Die Argumentation des Gerichtes (und ich kenne mich als Kaufmann damit etwas aus) würde in die Richtung gehen, dass man sich als Kunde bei Vertragsabschluss im Klaren sein muss, dass man ein Endgerät bekommt, welches Strom verbraucht und dass man diese Kosten selber tragen muss. Das Austauschgeräte weniger Strom verbrauchen kann nicht berücksichtigt werden, da die Zwangsnutzung von Netzabschlussgeräten aktuell nach geltendem Recht erlaubt ist. Einzig wenn ein Endgerät wesentlich mehr Strom als üblich (also ähnliche Geräte, mit selben/ähnlichem Leistungsumfang etc) verbraucht, wäre ein Schadensersatz forderungsfähig und der Anbieter ggf. zur Nachbesserung (Austausch/Reparatur etc.) des Gerätes zu verpflichten. - Dies wäre im Rahmen der Schadensersatzklage aber vom Geschädigten nachzuweisen, also den tatsächlichen Stromverbrauch und wo der "übliche" Stromverbrauch liegt! Das würden Techniker und Gutachten ohne Rechtsschutz mehr Geld kosten (das geht auf jeden Fall schon in die Tausende), als der Streitwert anzunehmen wäre.
 
@baeri: Das dürfte nicht viel werden. Eine Fritzbox verbraucht ca. 10 Watt. Ein Vergleichrouter, nehmen wir mal z.B. Draytek, auch 10 Watt. Macht dann unterm Strich also wie viel Strom-Mehrkosten?
 
@Lastwebpage: hier geht es weder um kosten noch um was wieviel braucht... eher darum zurückzuschlagen und "Prinzipien" die die gegen uns nutzen zurückzuspielen!
 
@Lastwebpage:
10 Watt rund um die Uhr, das ergibt 87,6 kWh pro Jahr. Bei angenommenen 24 Cent pro kWh sind das zwar nur 21 € / Jahr.
Bei angenommenen 10 Millionen Kunden wären das immerhin 210 Millionen € / Jahr die ein Anbieter stemmen müsste.
Diesen Betrag würde sich der Anbieter allerdings von den Kunden wieder zurück holen.
 
@Winnie2: +! eben . und andere router laufen auch nicht mit luft und liebe
 
@Winnie2: nee eben nicht. ;) 0 Watt rund um die Uhr ergibt 0 kWh im Jahr= 0 Cent.
Bei einem freiwillig gewählten Ersatzgerät wäre ich mir ziemlich sicher, dass die Argumentation vor Gericht genau auf diese Summe, die Differenz, also zusätzliche Mehrkosten, hinauslaufen würde, und nicht auf den Gesamtbetrag.
 
@baeri: könnte in der Theorie aber nur funktionieren wenn der Router an eine extra Dose mit extra Zähler hängt
 
@Dexter31: dafür errechnet man sich eine pauschale...

oder noch besser, man lässt den provider dafür sorgen das der router mit strom versorgt ist!

edit: weil alles was meinen strom frisst, will auch ich kontroller drüber haben...

... denk schon drüber nach, ob nicht die GEZ mir ein Empfangsgerät zur Verfügung stellen müsste..
 
@baeri: versuche das erst mal PA/Pass, den das Bild kostet Geld und für den Ausweis wollen die 28,50 bleibt, der aber trotzdem Eigentum des Staates
 
Wenn die fett Post bekommen oder eine Ausschnittkopie, dann vergeht denen das Lachen aber mal ganz schnell. Ich nehme keinen Anbieter mit Routerzwang, die Techniker erzählen einem auch permanent sie müssten die Dosen so und so legen, egal ob man die Wand wieder aufmachen muss usw die Telkom z.B. muss immer noch angeblich ihre TAE setzen (willkommen im RJ45 Zeitalter). Die wollen bis zu meinem Router messen und weiter.. Nein danke bin selbst Fachmann..

Es geht eigentlich ganz einfach: Wenn sie drauf bestehen, da ist die Tür... Ciao.
Ich lasse in meinem Haus keine Wände von Subunternehmer Technikern aufreissen oder durch das Naturholzparkett durch die Decke, da ist es mir furzpipe was der Kerl müsste.. Habe 300 m Kat7a in Leerrohr auf Wanddosen aufliegen, entweder nutzen oder lassen - entweder Vertrag oder nicht.. Bisher war die Wahl schnell und eindeutig, habe vor zwei Wochen die Reste der Telekom entfernt... trotzdem wollten die 12 Monate weiter abrechnen...
Kurzes Telefonat mit meinem Rechtsanwalt und die Sache war klar... wie Klosbrühe...
 
@tommit: hassu mah nen Ersatzfaden oda so für mich ? Meiner iss mir nämlich grade beim dich verstehen wollen abgerissen ;-)
 
@DerTigga: Naja das Messen bis zum Router ist schon sehr sinnvoll für Provider da Sie sonst nicht rausfinden können ob es Störungen gibt. Aber Sie können ja auch den meinen eigenen Router an Pingen.
 
die Bundesnetzagentur, eine deutsche behörde, braucht über ein jahr um zu erkennen das sie den routerzwang garnicht aufheben können/dürfen/oder was auch immer. LOL
 
@wydan: Wohl eher die Bundeswitzagentur :D
 
Also was immer die dort in all ihre Körperöffnungen reinpfeifen; sie sollten es sein lassen.
 
Mit etwas Phantasie kann erkennen, dass das Gebäude einem den Mittelfinger zeigt. Schaut mal hin ;)
 
Tja, da kann man von der Telekom halten was man will, da bekommste zugangsdaten und man kann den Router seiner Wahl hinklemmen.
 
Ich hatte zum Glück auch noch keinen Provider mit Routerzwang. Kabeldeutschland, Telekom, 1und1 und Schlaucom hat das wenig Interessiert. Lediglich ein 1und1 Hotlinemitarbeiter war etwas irritiert, da er nicht auf meine Fritzbox zugreifen konnte. Wo keine ist, kann man nicht zugreifen :D

Jedenfalls ist ein solcher Routerzwang für mich jedenfalls ein Argument nicht zu diesem Provider zu wechseln.
 
...also sowas gibt's in Österreich garnicht - da kannst irgend einen Router nehmen, egal ob ADSL oder Kabel. Bei uns ist der "Netzabschlußpunkt" aber auch genau definiert - das ist immer die Dose. Meines Erachtens auch vollkommen logisch.
Allerdings würde ich auch nicht auf die Idee kommen, das Kabelmodem tauschen zu wollen. Daher gibt's bei der UPC die Wahlmöglichkeit zwischen einem reinen Modem, oder einem Modem-Router.
Bei ADSL ist es anders. Da kann man durchaus auch einen Router mit integriertem Modem verwenden - das stört die Telekom wenig - die geben auch die Zugangsdaten frei.
 
hmm wo is denn überhaupt überall dieser Routerzwang? Bin mir sicher das ich an meinem 1&1 Anschluss auch etwas anders als ne Fritzbox nutzen könnte, ich kenn ja die Zugangsdaten, sowohl für Internet als auch für Sip. Dann hab ich in meiner Wohnung ebenfalls n Kabel Deutschlandanschluss wo ich einfach ne entbrandete Fritzbox hinter das Modem geklemmt hab. Läuft alles bestens. Das Modem arbeitet als einfache Bridge. Also welche Provider sind das genau?
 
Sind die Netzbetreiber dann schuld, wenn sie versäumt haben, Updates sofort einzuspielen und daher WLAN gehackt werden und Schund über die Anschlüsse der Nutzer betrieben werden?
 
@Bitfreezer: Nein Du bist Schuld. Egal was mit dem Gerät schief läuft.
Willkommen im Rechtsstaat Deutschland :)
 
Die Diskussion ist so überflüssig. Die Regelung war in der alten Vorlage im Ergebnis nicht anders, als die nun vorliegende Fassung:

alt:
"Hinweis auf Austauschbarkeit des Netzabschlussgeräts mit frei am Markt verkäuflichen Geräten"

-> heisst dann: "In unserem Netz dürfen Sie nur die von uns bereitgestellten Boxen nutzen".

Neu:
"das integrierte Zugangsgerät vom Kunden nicht ausgetauscht werden darf".

-> heisst dann: "In unserem Netz dürfen Sie nur die von uns bereitgestellten Boxen nutzen".

Dafür aufregen?
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