Google dampft Leistungsschutzrecht-Verlage in seinem Index ein

Im Umgang mit den deutschen Presseverlagen, die das Leistungsschutzrecht für sich durchsetzen wollen, macht nun auch der Suchmaschinenkonzern Google ernst. Deren Inhalte werden vorerst zwar noch nicht gänzlich aus dem Index verschwinden, aber doch ... mehr... Presse, Zeitung, Papier Bildquelle: Nicholas Boos / Flickr Presse, Zeitung, Papier Presse, Zeitung, Papier Nicholas Boos / Flickr

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"Hierbei berufen sie sich auf das Leistungsschutzrecht für Presseverlage, dass unter Federführung der Lobbyisten des Axel Springer-Verlages durchgedrückt wurde."

Dann wirds auch Echt Zeit, dass Google ernst macht.
 
@duro: Und nun sammle ich mal Minus! Aber diese Winfuture-Formulierung "...unter Federführung der Lobbyisten des Axel Springer-Verlages durchgedrückt wurde...! ist für mich tendenziös und unsachlich. Warum? Erstes verwendet nicht nur Springer (und andere Verlage!) Lobbyisten und Einflussnahme. Zumindest ebenso wenn nicht sogar noch mehr arbeitet Google mit seinen Lobbyisten und seiner Einflußnahme! Mit dieser Formulierung wurde mal ebenso der Eindruck erweckt als wenn nur Springer (und andere Verlage!) bei dieser Auseinandersetzung alle Register (Lobby, Einflußnahme auf vielen Ebenen usw.) ziehen und Google in diesem Fall gaaanz harmlos ist. So ist es eben bei objektiver Betrachtung nicht.

Manchmal habe ich den Eindruck dass Winfuture bei solchen Themen das schreibt was seine meisten User gern hören möchten. Und das wäre unseriös. Und -liebes Winfutute- bitte dies mal stehen lassen auch wenn da Kritik an Euch enthalten ist.
 
@Kiebitz: hehe- unseriös.... Ich bin nicht hier um mich seriös informieren zu lassen und ich vermute, den anderen geht es ähnlich.
 
@Yepyep: Dann -heee!heee!- seid Ihr arme Seelen. Und ohne Anspruch auf den vermittelten Informationswert! Traurig!
 
@Kiebitz: Du bist wohl eher der traurige Ritter und öfters auf Bild.de.
 
@Kiebitz: UND war mir absolut klar: Kritisiere direkt / indirekt irgendwas das mit Google zusammenhängt und schon kommt geballtes Minus. Macht gar nichts. Meine Meinung steht!
 
Ich versteh´s nicht, die Verlage schießen sich doch selber ins Bein.
 
@McMOK: Die werden für diese quasi-Werbung auch noch bezahlt... ^^
 
@McMOK: Nein, die Lobbyisten-Verläge schießen anderen Verlägen ins Knie.
 
@duro: Nein, denn andere Verlage sind ja frei, den Suchmaschinenbetreibern die Verwendung der Snippets ohne Lizenzgebühren zu erlauben.

Wenn ich mal des Teufels Advokaten spiele, komme ich zum Schluss, dass Google von den Verlagen Geld nehmen könnte, denn die Links mit den Snippets sind Werbung für die jeweilige Publikation.

Google sollte so weit gehen wie die kleineren Portale und nicht nur auf die Snippets verzichten. Denn woher soll Google wissen, dass die Verlage nicht demnächst selbst die Überschrift anprangern?

LSR hin oder her - es stellt sich die Frage nach der Sinnhaftigkeit der Dinge. Und die LSR-Klage der Verlage ist Schwachsinn.
 
@McMOK: Nein, Die "dachten" sie stellen sich hinter dem Euro-Esel-Google, heben den Schwanz und halten die Hand darunter.
Das mit dem "Denken" müssen Die aber noch mal üben!
 
=> jo, da war Kribs schneller mit dem "Denken" :)

@McMOK: naja... ich denk mal der plan war, das google sagt => gut dann bekommt ihr halt nen haufen Geld...

Aber wayne interessierst ob die noch bei Google auftauchen?
- Für mich gilt, ich besuch meine News Seiten ohne Google und alles was ich auf Google/Bing such muss Inhaltlich nicht von meinen Suchseiten sein.
 
@baeri: Du besuchst freiwillig Bild.de und das auch noch direkt? Herzliches Beileid...
 
@datobi2k: Gaaanz dummer Spruch! Er sucht direkt da wo er Informationen herhaben will. Ist doch ganz einfach. Suchmaschinen / Google sind nicht unbedingt lebenswichtig, allerhöchstens was für die Bequemen und Faulen. Wirklich ernsthaft / wissenschaftlich Arbeitende brauchen sowas wie Google gar nicht.

Und mal so gaaanz nebenbei, es kann durchaus ernsthafte Gründe geben auch Seiten wie Bild.de aufzusuchen. Auch wenn DU Dir das nicht vorstellen kannst. Z.B für andere Journalisten, Medienforscher usw.!

Deshalb solltest DU solche Sprüche lassen, denn die zeigen höchsten wie (be)eingeschränkt Deine Sichtweise ist.

Soo! Und nun her mit Minus!
 
@Kiebitz: AUWEIA!!! Nun hatte ich gleich zwei Tabuthemen hier angesprochen (geschrieben) Google-Kritisches prompt passiert dies: Kritisiere direkt / indirekt irgendwas das mit Google zusammenhängt und schon kommt geballtes Minus.

UND dann auch noch was Nicht-Negatives zur BILD. Das geht hier bei Winfuture schon mal gar nicht. Das ist noch schlimmer wie Google-Kritik. Und prompt kommt das geballtes Minus. Gut dass das alles über Internet und Computer hier geht. In der Realität wäre ich jetzt gesteinigt worden.

Aber bei der Gelegenheit würde mich mal die ehrliche und wahrhaftige Antwort derjenigen interessieren die ach so allergisch auf BILD reagieren: WIE viele von Euch lesen die BILD wegen Sport / Fußball? Wetten, dass das viele davon sind?! Auch von den Winfuture-"Usern"!

UND wetten dass viele davon auch mal in die BILD ´reingucken wenn die irgendwo ´rumliegt?! Ohne die zu kaufen.
 
@datobi2k: wusste garnicht das ich was von Bild erwähnt hab...

sogar gegenteilig ich erwähnte "News Seiten" und nicht "Wir verdienen unser Geld durch übertriebene Übertreibungen"... deshalb bin ich doch hier auf WF *schleim*
 
...denn jeder Verlag konnte schon immer selbst entscheiden, ob und wie seine Inhalte in unseren Diensten angezeigt werden... ich werte das eher als Erpressung. Letztlich verdient Google durch werbung Geld. Jeder Snippet hat rechts Werbung eingeblendet, an der Google verdient. Durch die große Verbreitung nimmt Google potenziell mehr ein, als die Webseite der Inhalteanbieter abwerfen kann.
 
@medienfux: Ah ja? Darf Google etwa kein Geld verdienen? Google News ist zu einer meiner Hauptnachrichtenquellen geworden. Wer hier rausfliegt, wird von mir auch nicht mehr angesurft. Google stellt wirklich nur die überschrift als Link bereit und einen ganz kurzen Text, die sogenannten Snippets. Aber um wirklich die Nachricht zu "verstehen" muss man schon auf die entsprechende Seite gehen und schon hat ggfs. focus.de spiegel.de und bei anderen Leuten auch Bild.de einen treffer mehr. Warum Bild jetzt der Meinung ist, für diesen Service auch noch Geld zu verlangen, verstehe ich nicht. Beim Frisör muss ich auch bezahlen und verlange kein Geld.
 
@FatEric: weil google eigentlich keine Arbeit damit hat, die Inhalte zu erstellen? Sie indezieren Seiten- nehmen sich etwas von dem, der die Artikel erstellt hat und publizieren dies ungefragt auf ihren Seiten. Google ist dabei ja nicht wichtig, dass sie hochbrisante Artikel verlinken, sondern machen das, damit die Werbung- auf der gleichen Seite dargstellt- ihrnen Geld bringt. Google ist kein Samariter und tut dies als Wohlgefallen. Denkt doch bitte mal um die Ecke, bevor ihr euch eine Meinung bildet. da Google ein Multi Milliarden Dollar Unternehmen ist und dieses Geld hauptsächlich durch Werbeeinnahmen generiert wird- finde ich es auch fair, wenn Google als Nutznießer den Verlagen anteilig etwas abgibt. Ohne die Arbeit der Autoren (welche einzig dem Verlag Geld kosten) hätte Google nichts anzuzeigen und auch keine Möglichkeit Werbeplätze auf dieser Plattform zu vermarkten. Klar müssen jetzt die, die es einfordern mit der Reaktion von Google leben- aber es liest sich dennoch mehr wie eine Erpressung- so nach dem Motto-> Bucht Plätze, dann bleibt ihr drin. Das ist wohl am ehesten mit: ...denn jeder Verlag konnte schon immer selbst entscheiden, ob und wie seine Inhalte in unseren Diensten angezeigt werden...-> gemeint.
 
@medienfux: Ich denke sehr wohl um die Ecke und du scheinst dich nicht auszukennen, sonst würdest du so etwas nicht schreiben. Google veröffentlicht nur kleine Snippets mit denen meist rein garnichts anzufangen ist. Man muss schon dem Link folgen und schwupps ist man ggfs auf der Seite der Bildzeitung und wird dort mit Werbung geflutet (sofern der Adblocker aus ist) Wo hat jetzt hier die Bildzeitung einen Nachteil? Ja Google verdient damit Geld aber genauso verdient Bild Geld. Der Springerverlag ist jetzt aber der Meinung, dass Google Geld abdrücken sollte, weil Google mit den Inhalten von Springer ja schließlich das Angebot erst aufbauen kann. Das stimmt thematisch zwar, ist aber pures Gift fürs Internet und auch absolut unnötig. Ein Telefonbuch ist genau so voll mit Werbung ich bekomme aber keinen Cent, dass meine Nummer dort eingetragen ist. Ich kann aber, wenn ich das will, meine Telefonnummer dort nicht eintragen lassen. Das führt zu weniger Werbeanrufen. Beim Telefon ist das ja wünschenswert nicht belästigt zu werden, aber eine Webseite hat das Ziel, so viele Treffer wie möglich zu haben.
Frag doch mal bei beim "Das Örtliche" nach, ob du auch Geld bekommst, weil deine Telefonnummer dort eingetragen ist. schließlich verdient ja "Das Örtliche" auch Geld mit der Werbung im Telefonbuch. Ich glaube, die Antwort kennst du.
 
@medienfux: Der Punkt hierbei ist ja auch folgender: Nimmt Google die Seiten konplett aus dem Fokus, werden diese deutlich weniger angesurft und verlieren so Einnahmen. Denn ... die Verlage wollen ja nicht nur an den Werbeeinnahmen verdienen, die die Leute erzeugen, die die Artikel wirklich lesen, sondern auch an der Überschrift von diesen - und der Sinn dahinter ist nun wirklich nicht gegeben. Wenn Google das umsetzt, werden die Verlage mit Sicherheit irgendwann klagen, dass Google das nicht darf. Mit Sicherheit. Und da wird es dann wirklich lächerlich. Natülrich nehmen die Suchmaschinen Geld ein ... sie präsentieren dem Suchenden die besten Ergebnisse und blenden daneben Werbung ein. Wer sich mit der Überschrift zufrieden gibt ... ok. Aber wer tut das schon? Wer interesse hat, landet direkt auf der Seite und dann verdient der Urheber auch Geld damit. Aber mit nur der Überschrift Geld verdienen? Das ist albern. Und die einzigen, die damit wirklich geschädigt werden, sind die Verlage selbst. Mal sehen wie lang es dauert, bis das kapiert wird.
 
@medienfux: ich habe mal auf Google news geschaut. Da ist gar keine Werbung... In der Suche gibt es Werbung, aber nicht bei jedem Snippet, sondern pro Ergebnisseite.
 
@medienfux: "Ohne die Arbeit der Autoren hätte Google nichts anzuzeigen"
Und ohne Google würden die Autoren nicht gefunden werden.

Sowas nennt man gemeinhin als Win-Win Situation.
Und Google hat durchaus Aufwand. Meinst du die Serverinfrastruktur für eine weltweite Suchmaschine kostet nichts?
Kurz um beide Seiten verdienen daran... KEIN Grund nun einseitig mehr zu verlangen. Denn dann sollte Google auch für ihren Service Geld verlangen.
 
@medienfux: Ist das sicher richtig, was Du schreibst? Ich kann auf Google News keine Werbung finden und hatte auch mal gelesen, dass es dort gar keine Werbung gibt. Auch hatte ich mal gelesen, dass man bei Google News nur gelistet wird, wenn man sich dort selbst angemeldet hat. Demnach würde dort also keiner gegen seinen Willen gelistet. Auch soll der Gelistete auch schon jetzt einstellen können, in welchem Umfang man gelistet wird. Wo ist also das Problem für die Verlage, wenn Ihnen lediglich Leser zugeführt werden? Die Verlage wollen gelistet werden, damit Google denen Leser zuführt, und wollen gleichzeitig noch Geld von Google! Meiner Meinung ist das so, als würde ich von einem Grundstücksmakler verlangen, dass er mir kostenfrei Kaufinteressenten zuführt und gleichzeitig Geld vom Makler verlangen, dass dieser Fotos und Informationen von meinem Grundstück abdrucken darf. Google sollte das ganz einfach wie folgt regeln: Jeder Gelistete darf frei entscheiden, welches Model er wählt. Model A: Google stellt seine Leistung (Nutzervermittlung) für diejenigen kostenfrei zur Verfügung, die ihrerseits ihre Textausschnitte kostenfrei zur Verfügung stellen. Wer das nicht will kann Model B wählen, wonach Google denjenigen, die für ihre Textausschnitte eine Vergütung wollen, die Nutzervermittlung pro weitergeleiteten Nutzer ebenfalls nur noch kostenpflichtig zur Verfügung stellt.
 
@zqu: womöglich liege ich da nicht zu 100 prozent richtig. ich betrachte das ganze vielmehr aus einer neutraleren position heraus. mir ist schon klar, dass die verlage mit ihrer bockigkeit sich selbst ins bein schießen. aber ich muss auch nicht gut heißen, was google da macht. der fall ähnelt dem, der bild zeitung und dem apple unternehmen. ist ein anderes thema, aber parallelen werden dennoch sichtbar- willst du nicht, so wie ich will, dann schade ich dir. letztlich verdient google auch mit diesen snippets auf irgendeine art und weise geld. sonst würden sie dies nicht anbieten. klar kann google dagegen argumentieren. aber faktisch muss jeder urheber selbst entscheiden können, zu welchen konditionen er sein werk publik macht. für jedes bild muss man nutzungsrechte einholen, wenn man es publiziert. warum soll das bei text anders gehandhabt werden? und wenn schon einer die dienge einfach nutzt- zum eigenen wirtschaftlichen vorteil- dann sollte dieser auch zu abgaben herangezogen werden können. nichts anderes passiert da. ich werte das ganze jedoch nicht zu gunsten einer partei- sondern- wie gesagt, aus der neutralen position heraus.
 
@medienfux: "aber faktisch muss jeder urheber selbst entscheiden können, zu welchen konditionen er sein werk publik macht." - das können die Urheber (Verlage) doch. Zum einen konnten sie das bisher bereits beeinflussen (robots.txt für Google Suchmaschine, aktive Eintragung für Google News - obwohl dies nur die Optionen "listen" oder "nicht listen" ermöglicht, nicht den Umfang Snippets/Überschriften/...), zum anderen haben sie ja nun das Leistungsschutzrecht, das es anderen - speziell Google - verbietet, Ausschnitte über den Umfang kürzester Schnipsel bzw. der Überschriften hinaus zu verwenden, ohne eine Lizenz zu erwerben.

Nun wollen die Verlage der VG Media Google diese Lizenz jedoch nicht kostenfrei überlassen. Google kauft die Lizenz jedoch nicht. Somit ist Google per Leistungsschutzrecht aber nicht berechtigt, Ausschnitte aus den Artikeln der Verlage der VG Media zu zeigen, da ihnen die Lizenz dafür fehlt - die Verlage haben sie nicht kostenfrei erteilt, und Google hat sie nicht gekauft. Google hält sich lediglich an das von der VG Media durch massive Lobbyarbeit herbeigeführte Gesetz, wenn sie keine Ausschnitte, sondern nur noch die Überschriften in den Suchergebnissen zeigen.

Würden sie die Artikel der Verlage komplett auslisten, dann wäre möglicherweise eine Wettbewerbsklage ("Monopolist nutzt seine Stellung aus") erfolgversprechend. Aber so? Google macht ja das "bestmögliche", um die Artikel der VG Media Verlage weiter zu führen. Nur ohne eine erteilte Lizenz darf Google ja gar keine Ausschnitte mehr zeigen, das Leistungsschutzrecht verbietet es. Sie halten sich also an Recht und Gesetz :)
 
@medienfux: Das war in der Tat eine Art legaler Erpressungsversuch, nur andersherum als von Dir dargestellt. Geplant war das von der VG Media so, zuerst lassen wir uns per Lobbyarbeit ein Lex Google einsetzen, dann verklagen wir auf Zahlung und wenn sie ein Delisting machen um der Zahlungspflich zu entgehen verklagen wir sie wegen Missbrauch ihrer marktbeherrschenden Stellung um sie über Bande zur Zahlung zu zwingen, weil Google das Delisting verboten wird. Das sieht eher wie eine Schutzgelderpressung denn einem sauberen Geschäftsmodell aus. Das ganze wird voraussichtlich aber platzen, da jetzt schon einige kleinere Newsanbieter das Delisting durchgezogen haben, denen man nicht mit marktbeherrschender Stellung ans Leder kann. Und damit wird sich Google vermutlich mit dem Hinweis auf marktübliche Vorgehensweise (Delisting) aus der Zwangslage des Missbrauchs der marktbeherrschenden Stellung entziehen können, da kein Missbrauch vorliegt, wenn es die Mitbewerber genauso machen. In diesem einen speziellen Fall bin ich tatsächlich mal auf der Seite von Google, auch wenn ich die sonst für eine echte Gefahr halte.
 
@wunidso: Das Leistungsschutzrecht verbietet Google ja nicht, ohne entsprechende Lizenz die Artikel der Urheber (hier: Verlage der VG Media) in den Suchergebnissen zu führen. Es verbietet Google, hierbei Textausschnitte, die über ein absolutes Minimum wie z.B. die Artikelüberschriften hinausgehen, ohne entsprechende Lizenz seitens der Urheber zu verwenden. Die Verlage der VG Media erteilen die Lizenz nicht kostenlos, Google kauft die Lizenz nicht, folglich fehlt Google die Lizenz und sie dürfen die Ausschnitte gar nicht mehr zeigen, ohne gegen das Leistungsschutzrecht zu verstoßen. Google hält sich hier also lediglich an das von der VG Media mit so viel Lobbyarbeit herbeigeführte Gesetz :)
 
@FenFire: Richtig, aber dieses Recht musste sich google erst mehrfach erstreiten, da VG Media sie verklagt hatte: "Weil Google nach Darstellung der VG Media darüber nicht verhandeln wollte, reichte sie erst bei der zuständigen Schiedsstelle des Deutschen Patent- und Markenamts eine Beschwerde gegen Google ein und dann eine weitere beim Bundeskartellamt. Die Begründung: Google missbrauche seine marktbeherrschende Stellung, weil es sich weigere, Verträge über das LSR abzuschließen und Geld für die Anzeige von Snippets bei Google News zu bezahlen. " - Nachzulesen hier in der Zeit, die auch zu VG Media gehört, liest man den Artikel sieht man was da geplant war: http://www.zeit.de/digital/internet/2014-10/leistungsschutzrecht-google-kuerzt-snippets-vg-media
 
@wunidso: Dass die Verlage jetzt jammern, ist klar - das ist ja nicht das, was sie sich vorgestellt hatten (sie hatten ja gehofft, alle Vorteile, die Google ihnen bringt, zu behalten, und obendrein dafür auch noch von Google Geld zu erhalten). Aber das Kartellamt hat das Gejammere ja schon zurückgewiesen, Google kann nicht zum kostenpflichtigen Lizenerwerb gezwungen werden (ein Missbrauch der marktbeherrschenden Stellung von Google läge möglicherweise dann vor, wenn Google die Suchtreffer von Verlagen der VG Media komplett auslisten würde, aber so machen sie halt das, was sie kostenlos dürfen... und bei manchen Verlagen dürfen sie eben kostenlos längere Textausschnitte nutzen als bei denen der VG Media).

Und Google hält sich mit der Einschränkung der Suchtreffer auf die Überschriften schlichtweg an das Leistungsschutzrecht (= "die Verwendung von Ausschnitten ab einer bestimmten Größe ist lizenzpflichtig, ohne Lizenz keine Verwendung").

Sehr schön dazu auch der unten bereits von Lastwebpage genannte Artikel http://www.stefan-niggemeier.de/blog/19277/verlage-empoert-jetzt-will-google-nicht-mal-mehr-ihr-recht-verletzen.
 
Hier zeigt sich sehr gut, wie einfach Google seine Stellung missbrauchen kann. Mag man zum Leistungsschutzrecht stehen wie man möchte, ist die jetzige Handlung von Google Willkür und nicht gut zu heißen.
 
@knirps: Du verwechselst da etwas. Google stellt einen kostenlosen werbefinanzierten Service bereit. Der Springerverlag, der davon übrigens profitiert, will jetzt aber Geld dafür sehen, was bisher kostenlos war. Insofern erpresst Springer Google. Google will aber nicht bezahlen und schmeißt folgerichtig die Angebote von Springer raus! Wenn hier Goolge nachgeben würde, tanzt womöglich morgen jeder Webseitenbetreiber an und will Geld von Google, wenn seine Webseite bei Suchergebnissen auftaucht!
 
@knirps: "ist die jetzige Handlung von Google Willkür und nicht gut zu heißen."
Wieso?
Google schmeißt die doch nicht ganz raus, die Bleiben in den Ergebnislisten unter ihren Namen und Inhalt, nur wird dieser Inhalt auf die Wiedergabe der Schlagzeile begrenzt.
 
@Kribs: Sie beeinflussen den Suchindex dadurch.
 
@knirps: Ja!
Aber ich kann da nichts Negatives daran sehen, denn wie jedes andere Unternehmen auch kann Google sich aussuchen mit wen und inwieweit es sich einlast!
Für den "Sucher" wird es kaum eine Änderung geben, mal außer dass er nicht allzu viel im Suchergebnis lesen kann.
 
@Kribs: Und damit wird das Ergebnis weniger angeklickt und das macht sich im Ranking bemerkbar.
 
@knirps: Vieleicht?
Ich weiß es nicht, vermutlich auf Dauer ja, aber die die es gewohnt sind gehen eben bei einen Thema auf die Seite die sie schon immer Präferiert haben.
Anderes Ausgedrückt:
Habe ich mich bisher beim "Der Planet" informiert, werde ich wahrscheinlich auch in Zukunft, bei einen Thema in den Suchergebnissen, "Der Planet" aussuchen.
 
@knirps: sie nehmen nur den part raus der sie geld kosten würde.
 
@knirps: Wer sagt denn, dass Google als Unternehmen dazu verpflichtet ist alles anzuzeigen, so lange sie die Blocklisten zugänglich machen und eine Begründung haben. Wenn hier die Begründung ist: Wer Geld dafür haben will, in unseren Ergebnisseiten aufzutauchen, wird nicht mehr angezeigt (oder hier: Wird nur mit Überschrift angezeigt), dann ok. Man ist ja nicht gezwungen Google zu nutzen.
 
@JoePhi: Ich wiederhole, die Verlage haben von dem LSR noch keinen Gebrauch gemacht.
 
@knirps: Stimmt. Und? Sie haben es angedroht. Dann ist Google eben ein Streber und macht vorauseilenden Gehorsam. So, wie web.de, GMX und T-Online auch schon. Und jetzt?
 
@knirps: Aber die Verlage wollen doch das Google es nicht anzeigt. Von daher kommt Google nur der Aufforderung der Verlage nach.
 
@knirps: Wieso andere Deutsche Seite habe die Links komplett raus genommen. Google zeigt immerhin noch einen Link. Selber schuld sag ich da nur.
 
@Fugu3102: andere Deutsche Seiten haben keine Monopolstellung und sind nicht Marktführend. Nicht mal ansatzweise.
 
@knirps: Ja und . Gleiches recht für alle wenn! Es sollte ja nicht nur Google zahlen.
 
@Fugu3102: Das sehe ich anders. Google steht in einer ganz anderen Verantwortung. Und da seitens der Verlage dieses Recht noch nicht beansprucht worden ist, handelt Google willkürlich.
 
@knirps: Finde ich nicht. Nur weil es Google, die grüßte suchmaschine der Welt. Man darf nicht vergessen das die Verlage hier kostenlosen Dienst benutzen von Google. Wenn Web.de oder Telekom sogar schon komplett den Index gelöscht haben weil es vielleicht zu Strafen kommen könnte darf auch Google das. Diese Klage von den Verlage finde ich genauso Strafbar wie die GEZ gebühren. Bloss können wir uns in sachen GEZ nicht richtig wehren. Google schon und lässt sich nicht verarschen.
 
@Fugu3102: "Gleiches recht für alle wenn!" Wenn du danach gehst, müsste auch Apple eine Browserauswahl haben, genauso wie Android und andere Linuxoide ;)
 
@Fugu3102: Es wehrt sich keiner gegen die GEZ. Es gibt auch keine richtige Lobby gegen sie, nur vereinzelnde Kläger. Auch gibt es noch viel zu viele Befürworter dieser Gebühr.
 
@knirps: Ich mein wo soll diese kack klage den enden? Bald darf niemand einen Link auf seiner Webseite veröffentlichen ohne dafür zahlen zu müssen. Oder man schreibt seine Dr. Arbeit und wenn man andere inhalte verwendet dafür bezahlen. Was soll der scheiss?
 
@knirps: Wieso handelt Google WILLKÜRLICH? Willkürlich wäre es, wenn sie einfach zufällig irgendwen rauswerfen.
Sie werfen aber NUR die unter dem LSR stehenden Snippets raus und auch nur von Verlagen die Geld verlangen.
Das ist alles andere als willkürlich.
 
@Draco2007: Ich wiederhole, die Verlage haben von dem LSR noch keinen Gebrauch gemacht.
 
@Knerd: Ja da hast du recht und ich frage mich selber warum Apple dafür nicht auf den sack bekommt. Aber hier geht es ja gerade um den LSR.

Man könnte nähmlich Apple auch verklagen warum man gezungen ist iTunes für sein iPhone zu benutzen.
 
@Fugu3102: Weil nur MS im Bereich der Desktopsysteme auf dem europäischen Markt eine Marktbeherrschende Stellung hat. Google hat eben diese bei Websuchen und Mobilsystemen, weshalb ich mich frage ob und wenn ja wie die EU auf die News von neulich reagiert, dass Google seine Dienste noch tiefer in Android integrieren will.

Apple hat nirgends, wirklich nirgends eine Marktbeherrschende Stellung, evtl. im Bereich Musikvertrieb.
 
@Knerd: Also ist nach deiner ansicht recht den zubestrafen der am Markt ganz oben ist. Egal ob es recht ist oder nicht? Ich denke nicht. Auch die K*** muss alle gleich behandeln. Und mit dem LSR darf ein Verlag nicht nur von Google Geld verlangen sonder sogar von dir wenn du einen Link von denen veröfftlichst. Hier gehts eigentlich um mehr als nur um Google sondern um das recht aller.
 
@Fugu3102: "Also ist nach deiner ansicht recht den zubestrafen der am Markt ganz oben ist." Das habe ich nicht gesagt, was ich gesagt habe ist, dass ich die Rechtslage verstehen kann ;) Dass ich den Browserauswahlscreen für Käse halte sollte bekannt sein. Wobei mich da eher die Umsetzung stört ;)
 
@knirps: Ach und deshalb MUSS Google die Snippets listen und dafür Geld bezahlen?

Entweder oder. Entweder Geld verlangen ODER gelistet werden. Beides ist nicht, selbst wenn Google 100% Marktanteil hat.
Du kannst niemanden dazu zwingen etwas zu kaufen. Und nichts anderes macht das LSR.
 
@Draco2007: Ich wiederhole, die Verlage haben von dem LSR noch keinen Gebrauch gemacht.
 
@knirps: Ach soooooo.

Du meinst Google soll waren bis die Verlage wegen dem LSR vor Gericht gehen?
So funktioniert das nicht...
 
@Draco2007: Erst kommt eine Forderung, dann wird die Reaktion abgewartet und dann kommt das Gericht. Google hätte zumindest die Forderung abwarten können und dann reagieren müssen. Dann wäre das auch in Ordnung gewesen.
 
@knirps: Wieso sollte sich Google rechtlich angreifbar geben?
Das ist das gleiche wie die Sperrung von YouTube-Videos wegen der GEMA.

Auch hier geht Google einfach nur auf Nummer sicher um nicht angeklagt werden zu können. Und das ist in meinen Augen die beste Entscheidung für das Unternehmen.

Wenn die Verlage wieder vollständig gelistet werden wollen, sollen sie Google vertraglich zusichern, vom LSR Abstand zu nehmen und nie Forderungen dahingehend stellen werden.
 
@Draco2007: Das LSR ist eine Option, keine Pflicht. Die Rechte die von der Gema vertreten werden, sind eine Pflicht und keine Option.
 
@knirps: Ja, dann sollen die Verlage Google eben vertraglich zusichern, dass sie vom LSR Abstand nehmen. Dann hat Google nichts zu befürchten.

Wenn die Listung so wichtig ist und ja sowieso nichts gefordert werden will, wo ist das Problem?
 
@Draco2007: Google hat auch so nichts zubefürchten. Denn das LSR sieht keine automatische Zahlung bei Listung vor. Diese Zahlung muss gefordert werden, dann kann Google den Inhalt entfernen und muss auch nichts zahlen.
 
@Draco2007: Doch, genau das war der Plan von VG Media. Erst LSR, dann zwingen zu listen per Marktbeherrschung und zwangsweise abkassieren. Wird aber vermutlich ins Leere laufen, wenn andere News-Aggregatoren die man nicht per Markbeherrschung zwingen kann delisten, kann man Google keinen Missbrauch mehr unterstellen wenn sie eine marktübliche Vorgehensweise umsetzen. Damit ist das LSR tot, und das ist gut so.
 
@wunidso: Meine Rede, war nur eine rhetorische Frage ^^
 
@knirps: Mir scheine es, dass du die ganze Sache noch nicht so recht durchblickt hast?
Was ist denn daran bitteschön Willkür? Die wollen Geld von dir, weil du für sie Werbung machst und dafür ihre News-Snippets benutzt. Du willst nicht zahlen, also nimmst sie daher komplett aus deinem Index raus..
Les dir die ganze Geschichte nochmal durch, vielleicht hat die die Dümmlichkeit dieser Forderung der Verlage verwirrt ;)
 
@staatiatwork: Ich wiederhole, die Verlage haben von dem LSR noch keinen Gebrauch gemacht.
 
@knirps: Dann weißt du wohl mehr als der Author hier:
Kürzlich hatten mehrere Verlage begonnen, Geld von Suchmaschinen-Anbietern dafür zu verlangen, dass in deren Ergebnislisten kurze Text-Snippets zu den jeweiligen Inhalten zu finden waren. Hierbei berufen sie sich auf das Leistungsschutzrecht für Presseverlage, dass unter Federführung der Lobbyisten des Axel Springer-Verlages durchgedrückt wurde.
 
@staatiatwork: Bezieht sich Google exakt auf diese Klagen, wenn ja, Quelle, wenn nein... bloße Vermutung?
 
@knirps: Warum fragst du mich und nicht den Author?
 
@knirps: Sorry das ich dazwischen springe, aber nach dem Obigen Artikel haben sie sowohl Klage eingereicht,
Zweiter Absatz / Letzter Satz:
" Da Google und Co. nicht bereit sind, für die entsprechenden Index-Einträge Zahlungen an die Verlage zu leisten, reichten diese über die Firma VG Media Klage ein."
Dritter Absatz erster Satz:
""Wir bedauern dieses juristische Vorgehen sehr..."
 
@knirps: Was soll daran Willkür sein? Wer auch noch Geld von Google dafür fordert, dass Google diesen kostenlos Nutzer zuführt, wird halt nicht mehr gelistet. Das ist ein sachliches und nachvollziehbares Kriterium und somit das Gegenteil von Willkür. Es wäre vielmehr ein Machtmissbrauch, jemanden zwingen zu wollen, seine Texteausschnitte abdrucken zu müssen bzw. Kunden zuzuführen und gleichzeitig dafür eine Bezahlung verlangen zu wollen. Wer für seine Leistung eine Bezahlung verlangt (Textausschnitte), hat keinen Anspruch darauf, im Gegenzug (Vermittlung von Lesern) kostenfrei in Anspruch nehmen zu dürfen. Vielleicht sollte jeder Forumsteilnehmer vom Forumsbetreiber für seine Beiträge auch Geld verlangen, weil der Forumsbetreiber auf den Seiten Werbung schaltet und mit unseren Beiträgen Geld verdient. Google sollte denjenigen, die von Ihren Textausschnitten Geld verlangen, ebenfalls pro weitergeleiteten Leser eine Vermittlungsgebühr verlangen. So würde dann jeder für die in Anspruch genommene Leistung Geld bezahlen müssen.
 
Google macht das nicht richtig. LSR-Verlage gehören komplett vom Index geschmissen, und nur gegen eine hohe monatliche Gebühr, die an Google gezahlt wird, wieder aufgenommen. Wer Urheberrecht noch weiter praktisch verschärft ? und Geld für's geschäftsfördernde Verlinken von Google zu verlangen ist de facto eine Urheberrechtsverschärfung ? gehört hart bestraft. Wir sind im 21. Jahrhundert, im Zeitalter des freien Informationsflusses; wer das nicht will, soll sich aus dem Internet komplett zurück ziehen und keine geistigen Werke mehr veröffentlichen.
 
@dungeonlight: Meiner Meinung nach stehen sämtliche Dinge, die unter dem LSR stehen, unter dem Zitatsrecht. Wenn ein Artikel öffentlich zugänglich ist, so darf er in kurzen Ausschnitten zittiert werden. Natürlich nicht ohne Quellenangabe.
Aber ein Link auf den betreffenden Artikel ist wohl mehr als ausreichend als Quellenangabe.

Also fällt eigentlich alles unter das Zitatrecht, das hier mit Füßen getreten wird.

Wenn man es genau nimmt, dürfte man selbst in wissenschaftlichen Arbeiten nicht mehr irgendwelche Zitate bringen ohne dem Verfasser dafür Geld zu bezahlen...lächerlich...
 
@Draco2007: Das ist ja grad der Witz an der Sache. BISHER war es rechtlich so. Aber durch ein neues Recht (hier das LSR) kann man bisheriges Recht eben ändern. Meist nicht zum Vorteil. Der große Brocken ist noch dieses dumme Recht auf eine Privatkopie. Das wird bestimmt auch nochmal "verbessert".
 
@gerhardt_w: Das Recht auf Privatkopie existiert doch sowieso nur noch auf dem Papier. Einfach weil kein Kopierschutz umgangen werden darf und praktisch NICHTS mehr ohne Kopierschutz existiert. Ob wirksam oder nicht...
 
Der Öttinger wirds schon richten !!!1!
 
Machtmissbrauch! Bitte Google verklagen in Brüssel und 5 Milliarden Strafe verlangen. Es kann nicht sein das ein Werbeunternehmen andere Firmen erpressen darf/kann. Wenn das so anfängt, wo wird das dann Enden? Ich hoffe so sehr das Google langsam aber sicher Marktanteile verliert. Mal gucken wann das passiert.
 
@Gannicus: Dein Ernst? Entweder Google zeigt die Artikel an und muss den Verlagen Geld zahlen oder zeigt sie nicht an und wird verklagt?
 
@Soern: das wäre ja dann genau das gegenteil: google wird erpresst o_O
 
@Mezo: Und genau das scheint einigen Usern hier Kopfzerbrechen zu bereiten, nicht google ist der Erpresser sondern die Verlage!
 
@Mezo: Genau so ist es.
 
@Gannicus: In wiefern "Machtmissbrauch"? Wenn dann doch eher die Verlage die das LSR beführworten, denn diese wollen Geld dafür, dass google ein ganz ganz kleinen Ausschnitt ihrer Nachrichten anzeigt. Google will nicht zahlen und schmeißt deshalb dieses Snippet (nicht die Links zu News selbst!) aus dem Suchergebnis raus.

Wo ist das jetzt "Machtmissbrauch"?
 
Die Zeitungsverleger sagten vorher: Google, zahle oder zeige unsere Snippets nicht mehr!
Google: OK, dann zeige ich eure Snippets nicht mehr
Zeitungsleute: Hey, dann ist es Missbrauch

lol
 
@wertzuiop123: Das fasst die ganze Situation eigentlich sehr schön zusammen ^^

Nur war es nur das, was die Verlage nach außen hin sagten.

Eigentlich kannst du das "oder" streichen. Die Verlage sagten "Google zahle!", völlig wurscht wie... ^^
 
Der Schuss kann für Google aber auch nach hinten los gehen.
Springer hat mehr Macht wie so mancher glaubt. Das musste auch ein Bundespräsident erfahren, der sich mit denen angelegt hat.
 
@LastFrontier: Wieso? Was wollen die Verlange denn gegen google unternehmen? Google bietet denen ja jetzt keine Angriffsfläche mehr.
 
@pcblizzard: Eine Kampagne starten?
Die BILD z.B. ist die meistgelesene Zeitung Europas. Obwohl die Niemand kauft.
 
@LastFrontier: Ich meinen Augen würde die eher nach hinten losgehen und die Verlange würden sich damit schaden (ist ja nicht so, dass die eh schon mit rückläufigen Leserzahlen kämpfen^^).
 
@pcblizzard: Wartwen wirs ab. Wird sicher lustig wie beide Seiten noch argumentieren werden und welche Massnahhmen wer auffährt.
Mir ists egal - ich nutze weder die einen noch die anderen.
 
@LastFrontier: Und diese soll dann bitteschön was bewirken?
Vielleicht daß ihre Leser zukünftig nur noch Bing zum googlen verwenden?
 
@Johnny Cache: Also ich komme sehr gut ohne Google aus.
 
@LastFrontier: Das war nicht meine Frage.
 
@Johnny Cache: Bing zum googlen, wunderbar :) (ob da auf Dauer dann "bingen" daraus würde?)
 
@FenFire: Wie viele etwa Bing nutzen um nach google zu "bingen"? ;D
 
@FenFire: Ist ein alter Witz, aber MS hat wirklich versucht Bing mit allen Mitteln zu pushen, aber abgesehen von ein paar Google-Paranoikern keinen wirklich interessiert hat.
http://youtu.be/tYVCk10AzS0
 
@LastFrontier: Dir ist klar, dass die Auflagen auch von der Bild bzw. allgemein vom Axel Springer Verlag in den Keller rauschen. Trivial gesagt, sterben der Bild die Leser weg. Die Zeiten wo der rote Laden "Meinungsmacher" war, ist seit Web 2.0 vorbei und das ist gut so! Hin und wieder hat die Klischee noch einen Glückstreffer, aber eine ganze Nation zu manipulieren ist Gott sei dank schon lange vorbei.
 
@LastFrontier: Wie soll das funktionieren? Außer durch Schmiergeldzahlungen u.Ä. an Politiker vielleicht? a)Ein paar Bild Leser werden vielleicht Google gar nicht kennen, für ein paar Andere mag Internet=Google sein und "kauft nicht bei Google, sondern bei WEM?" wird auch kaum funktionieren b)Es mag eine Politikerverdrossenheit geben, aber eine Googleverdrossenheit? c)Es gibt dummerweise einige Verlage, die dieses Leistungsschutzrecht für Presseverlage, in Zusammenhang mit Google, ebenfalls ablehnen und nicht in der VG Media sind. Ich will diesen Verlagen jetzt nichts unterstellen, aber ein paar davon könnten eventuell doch ein Interesse, oder zumindest ein stilles Vergnügen, daran haben, wenn Axel Springer sich bei Google eine blutige Nase holt. Z.B. Der Spiegel, FAZ, Süddeutsche, Die Zeit, Handelsblatt, Focus, TAZ.
 
Es gib nur wenig was fehlende Lebenserfahrung ersetzt, das wussten auch die Gebr. Grimm und ersetzten die nicht gemachte Erfahrung durch Indoktrinierende Märchen.
Demzufolge, kann ich den Unternehmen unter dem Dach der VG Media nur empfehlen, sich nochmal die Lehrreichen Parabeln vorlesen zu lassen, empfehlen kann ich zum Beispiel ua.
"Vom Fischer und seiner Frau".
http://www.maerchen.net/classic/g-fischer-frau.htm
 
Ich gehe mal schnell auf Bild.de um mich darüber zu informieren
...
hmm da steht nix. Also liebe Bild: wer A sagt muss auch B sagen.
 
http://www.stefan-niggemeier.de/blog/19277/verlage-empoert-jetzt-will-google-nicht-mal-mehr-ihr-recht-verletzen/
 
Wenn sie wollen, dass man ihren Content lieber totschweigt und keiner von ihnen spricht, können sie das von mir aus gerne haben.
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