Photoshop jetzt auch auf Chromebooks und im Chrome-Browser

Der Internetkonzern Google bringt zusammen mit dem Softwareriesen Adobe das bekannte Bildbearbeitungsprogramm Photoshop und andere Teile der Adobe Creative Suite in den Browser. Unter dem Namen Project Photoshop Streaming arbeitet man gemeinsam ... mehr... Adobe Photoshop, Project Photoshop Streaming, Photoshop in Chrome, Photoshop im Browser, Photoshop für Chrome Bildquelle: Adobe Adobe Photoshop, Project Photoshop Streaming, Photoshop in Chrome, Photoshop im Browser, Photoshop für Chrome Adobe Photoshop, Project Photoshop Streaming, Photoshop in Chrome, Photoshop im Browser, Photoshop für Chrome Adobe

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Na, mal sehen, wie weit Google mit diesem Thin Client-Konzept kommt. Ist ja nicht so, als wäre das nicht schon mal da gewesen :)
 
@HeadCrash: ernst gemeinte frage: wer hat das ganze schon mal ernsthaft versucht? ich erinnere mich da an niemanden.
 
@Mezo: So ziemlich jedes (IT-)Unternehmen Ende der 90er. Da hat man sich genau die von Google angepriesenen Vorteile versprochen, also günstige Client-Hardware, vereinfachtes Deployment von Applikationen etc.

Zugegebenermaßen sind wir mittlerweile im Bereich Streaming von Applikationen weiter als damals, aber die Probleme dürften immer noch ähnlich sein: Abhängigkeit von der Verbindung zum Server, Latenzprobleme, z.T. schlechte Anbindung von Client-Hardware etc.

In einigen Bereichen sicherlich nach wie vor interessant, aber in vielen wohl immer noch unbrauchbar.
 
@HeadCrash: ich dachte mir schon fast, dass es schon lange her sein musste. das kann man kaum noch vergleichen. wie kommst du darauf, dass es noch zu latenzproblemen bzw. schlechter anbindung kommen soll? gerade bei google, die darin so extrem viel erfahrung haben.
 
@Mezo: Weil das nichts mit Google, sondern der Internet-Infrastruktur zu tun hat. Latenz entsteht ja nicht primär durch langsame Server, sondern durch Verzögerungen der Datenpakete auf dem Transportweg z.B. durch Router, Switches etc.

Latenz wird heute wahrscheinlich auch nicht das größte Problem sein, da es viele Anwendungen gibt, die sogar recht unempfindlich gegen hohe Latenz sind. Aber das "Hauptproblem" ist, gerade bei so was wie diesem Adobe Streaming, dass man natürlich nur dann Bilder bearbeiten kann, wenn man abbruchslos mit dem Server verbunden ist. Früher hat man festgestellt, dass es eben viel zu viele Anwendungsfälle gibt, die mind. offline-fähig sein müssen. Das ist Streaming prinzipbedingt nicht.
 
@HeadCrash: ich bin dem ganzen gegenüber erst mal aufgeschlossen. nicht dass ich mir jemals ein chromebook kaufen würde, aber ich finde es interessant eine solche entwicklung zu beobachten.
 
@Mezo: Na, ich sag ja, ich bin gespannt, wie weit Google damit kommt. Es gibt sicher einige Bereiche, in denen sie damit durchaus erfolgreich sein könnten.

Ich sehe Chromebooks aber mit einem sehr eingeschränkten Nutzungsbereich und daher höchstens als Ergänzung zu anderen Systemen. Ähnlich wie kaum jemand ausschließlich ein Tablet besitzt, weil man für viele Dinge dann doch mal mehr braucht.
 
@HeadCrash: laut wf scheinen sich chromebooks ja gar nicht so schlecht zu verkaufen, aber man darf ja nichts positives über google sagen, sonst ist man gleich unten durch ;)
 
@Mezo: Naja, was mich an dieser Aussage so stört, ist dass man kaum oder keine verlässlichen Verkaufszahlen findet und dass ChromeOS absolut nicht in den OS-Statistiken auftaucht. Das macht mich immer stutzig. Irgendwo müssen die Dinger doch mal sichtbar werden, wenn sie sich so gut verkaufen.
 
@HeadCrash: Der Erfolg von Chromebooks ist vor allem ein US-Phänomen, dort haben Chromebooks im Business-Laptop-Segment einen Marktanteil von 30-40%.
Aber OS-Statistiken nimmt doch eigentlich sowieso keiner mehr ernst. Da kann man ja gleich auswürfeln ;)
 
@Overflow: Ja, habe gerade gelesen, dass 2013 85% aller verkauften Chromebooks an Schulen gingen und dass Chromebooks wohl in den USA auf 9,6% Marktanteil kommen. Das wäre tatsächlich nicht wenig.
 
@HeadCrash: Ich meine ich kann die Schulen da auch verstehen. Einrichtung und Wartung eines Chromebooks: etwas um die 3 Minuten. Einrichtung und Wartung eines Windows PC: etwa eine halbe Stunde. Wenn du die Arbeitszeit bei der Installation und Einrichtung eines ganzen Rechnerpools und zusätzlichen Notebooks für Studenten/Schüler zum mit nach Hause nehmen bezahlen müsstest, würdest selbst du zu Chromebooks greifen.
 
@klarso: Nope, würde ich sicherlich nicht. Ich hab Jahre lang ein Schulnetzwerk auf Basis von Windows und Linux administriert. Wenn man sich auskennt, kann man Windows-Systeme sehr einfach warten und installieren. Zudem funktionieren sie eben auch offline, was in meinen Augen ein gravierender Vorteil ist.
 
@HeadCrash: Aha und so ein Chromebook funktioniert ja auch gar nicht offline. Ja klar, Ahnung hört sich jetzt anders an, aber gut gut ... das Schulnetzwerk hast du wohl im Rahmen einer AG "administriert" oder laufen heute tatsächlich noch Admins rum, die sich nicht informieren bevor sie Entscheidung treffen? Ist ne rethorische Frage :)
 
@klarso: Dass Chromebooks überhaupt nicht offline funktionieren, hab ich nicht geschrieben. Aber es steht wohl außer Frage, dass ein SEHR großer Teil der Funktionen eines Chromebooks an einen Google Service gebunden ist und damit nur online funktioniert. Wie z.B. der im Artikel angesprochene Photoshop.

Und nein, das war keine AG, das Erzbistum Köln hat gut dafür bezahlt und laut Aussagen der Schule war alles, was danach kam, um Welten schlechter. Was aber wahrscheinlich daran liegt, dass man mit Schulen halt nicht das dicke Geld machen kann und daher die meisten Firmen einen Minimalservice liefern.
 
@HeadCrash: Ok da muss ich mich mal entschuldigen, wenn du mein Kommentar zu ernst genommen haben solltest. Weißt ja selbst wie das hier im Kommentarbereich läuft. Das Erbistum Köln ist mir tatsächlich IT mäßig ein Begriff. Hattest du auch mal was mit dem Content Management System zu tun, dass dort eingesetzt wird?
 
@klarso: Nope. Und ich bin enttäuscht, wie wenig Wert das Erzbistum tatsächlich auf neue Medien legt. Solange es Lehrer oder freiwillige Helfer gibt, die in Eigeninitiative arbeiten, ist alles in Ordnung, aber sobald man mal ein bisschen Geld in die Hand nehmen muss, läuft man gegen die Wand.

Als ich 2008 die Administration meiner alten Schule abgegeben habe, war die Ausstattung sicherlich nicht die allermodernste, aber sie konnte sich durchaus sehen lassen. Seitdem ist das alles regelrecht verfallen. Hängt sicherlich auch mit der Schulleitung zusammen, die ich für hochgradig inkompetent halte, aber auch das Erzbistum könnte etwas dafür tun, seine Schulen ordentlich auszustatten. Ist ja nicht so, als wäre es verarmt.
 
@HeadCrash: Der Markt und Marktanteil für ThinClients wächst stark!
 
Schwachsinn, ein großes, umfangreiches und professionelles Fotobearbeitungsprogramm wie Photoshop aus der Cloud zu laden. Und dann soll man seine Fotos in der Cloud bearbeiten?!?. Hrhr, der größte Blödsinn überhaupt. Bis man erst mal all seine Fotos aus seiner Kamera in die Cloud geladen hat, da vergehen bei schlechter Anbindung Stunden ... und dann auch noch in der NSA-Cloud von Google, der größten Datenkrake überhaupt. Somit dreifacher Schwachsinn ... Chromebooks sind und bleiben bis in alle Ewigkeiten Rohrkrepierer ... und das ist gut so.
 
@karacho: dein kommentar ist nicht weniger schwachsinn, sorry.
 
@Mezo: Woow, wie du doch nur mit fundierten Gegenargumenten um dich wirfst. Ich betreibe Fotografie semiprofessionell und weiß wovon ich spreche. Da kommen zig Gigabyte an Daten zusammen und wenn du dann noch in RAW fotografierst noch mehr. Fotobearbeitung in der Cloud ist somit Blödsinn.
 
@karacho: schon mal daran gedacht, dass so ein gerät nicht im geringsten für deinen einsatz gedacht ist?
 
@Mezo: Richtig, deshalb macht es auch keinen Sinn Photoshop aus der Cloud laufen zu lassen. Photoshop ist nun mal eine professionelle Fotobearbeitungssoftware und für Chromebooks nicht geeignet. Selbst die abgespeckte Version (Elements) macht auf Chromebooks nicht viel Sinn.
 
@karacho: na wenn du das sagst, dann wird das schon stimmen. weil ps eine professionelle software ist, dürfen es nur absolute profis nutzen.

normale menschen wollen nicht auch mal ein bild bearbeiten, nur profis ;)
 
@karacho: Es geht hier um ein Produkt für den Bildungsbereich. Überlegen wir doch mal, welchen Sinn eine Photoshop-Version für den Bildungsbereich machen könnte, die auf extrem abgespeckter Hardware sauber läuft. Jetzt kapiert, dass es da nicht um möchtegernprofessionelle Fotografen wie dich geht?
 
@Mezo: Normale Menschen, die mal eben nur ein Bild bearbeiten wollen, können aber auch schlankere und vor allem kostenlose Programme wie GIMP verwenden :). Ich stimme karacho in allen Punkten zu!
 
@Billkiller: gimp ist aber ebenso eine professionelle software oder was unterscheidet gimp von ps?

schlank wäre paint, aber gimp? ich verstehe nicht was du meinst.
 
@Billkiller: Gimp gibts aber auch nicht für Chromebooks. Wo verdammt nochmal liegt euer Problem, wenn Schüler/Studenten auf günstiger Hardware den Umgang mit PS lernen können? Denn genau das scheint mir der Hauptzweck der Aktion zu sein
 
@nicknicknick: das problem liegt darin, dass es google ist und man es schlecht redet, egal was sie tun. das is das problem.
 
@Mezo: und wofür braucht man dann Photoshop auf solch einem Gerät?
 
@b.marco: Warum nicht? Mich würde interessieren, warum du meine Frage nicht beantworten möchtest: Warum hast du ein Problem damit, wenn Schüler/Studenten auf günstiger Hardware den Umgang mit PS lernen können?
 
@Mezo: Für "normale Menschen" gibt es abgespecktere (aber für deren Anwendungsziele völlig ausreichende) Programme, die 1. deutlich einfacher zu bedienen sind und 2. deutlich billiger bis Gratis sind.
Oder kaufst Du einen Schaufelbagger wenn Du einen kleine Topfpflanze im Garten einbuddeln möchtest? ^^
 
@Mezo: Es ist völlig unnötig google schlechtzureden. Es reicht völlig über Google zu reden.
 
@karacho: Da spricht ein Google Hater, ohne jeglichen Sachverstand!
 
ich mißtraue us unternehmen die cloud dienste anbieten...bzw programme/systeme die dieses vorraussetzen.

selbst bei 100 oder 200mbit anbindung dürfte das sehr schleppend funktionieren...auch der traffic der anfällt ist imens groß. nur wer ein rechenzentrum betreibt kann sowas sinvoll nutzen.
kein professioneller wäre so dumm seine arbeit so zu erledigen...ich habe zB schon mal bilder mit 40gb (ein bild!) bearbeitet...wie soll das in der cloud funktionieren?
das zeigt ja auch ihr eigener test...ein virtuelle computer in ihrem rechenzentrum...was natürlicher weise kein reales internet benötigt. der test ist so sinfrei!

auf pc, mac und tablet usw ist sowas sinfrei..sowas in die cloud zu tun. vieleicht in 1000 jahren kann man sowas sinvoll nutzen, denn dem speed sind ja heute künstliche grenzen gesetzt.

dazu kommt das mißtrauen genen us unternehmen und patriots act,nsa/us geheim gesetze, die jeden als spion und terrorist sehen..zeigen wie sinfrei sowas ist.

photoshop als solches als html anwendung...wäre intressant...aber ebend nur das
 
Was soll der Rotz? Adobe wird ja immer schimmer... 0.o

Warum soll ich zu einem Programm (Photoshop) noch ein zusätzliches (Browser) nutzen, wenn ich das Ganze auch ohne offline am Rechner haben kann? Muss man denn alles unterwegs machen können/wollen?
 
@wingrill4: Der Witz ist, wenn eine Inetverbindung dasein muss, funktioniert mein lokal installiertes Photoshop unterwegs bedeutend besser :D
 
@wingrill4: Kann man ja bisher mit den im US-Bildungsbereich weit verbreiteten Chromebooks nicht. Und das ginge auch mit Windows nicht vernünftig auf dermaßen schwacher Hardware. Wenn das dann auf dem Server performanter läuft und sich die Nachteile in Grenzen halten... Warum nicht? Ich verstehe jedenfalls, dass Adobe ein großes Interesse hat, hier nicht ins Abseits zu geraten
 
"Der Internetkonzern Google bringt zusammen mit dem Softwareriesen Adobe das bekannte Bildbearbeitungsprogramm Photoshop und andere Teile der Adobe Creative Suite in den Browser." Das ist falsch, geht es denn im FF, IE oder Safari?
 
@Knerd: Wenn ich es richtig sehe, ist das eine Chrome App. In dem Fall geht es nicht im FF, IE oder Safari. Aber natürlich würde es auch unter Windows in Chrome gehen.
 
@klarso: Wer will denn freiwillig Chrome verwenden?
 
@klarso: Also hab ich doch recht :D
 
Ich kann alle Microsoft Angebote aus der Cloud, die mir bekannt sind, im Firefox nutzen. Google Chrome Apps nur in Google Chrome. Wenn jetzt noch jemand kommt und Microsoft einer tyrannischen Produktphilosophie bezichtigt, gibts was auf die 12.
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