Amazon ersetzt deutsche Mitarbeiter vorerst nicht durch Roboter

Der Online-Händler Amazon wird seine Logistikzentren in Deutschland in absehbarer Zeit noch nicht weiter automatisieren. Der Einsatz speziell entwickelter Logistik-Roboter bringt offenbar bisher keine so großen Vorteile, dass selbst eine relativ ... mehr... Amazon, Logo, Versandhandel Bildquelle: DPA Amazon, Logo, Versandhandel Amazon, Logo, Versandhandel DPA

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Als ich die Überschrift gelesen habe, musste ich doch ein wenig schmunzeln :)
 
@kuchengeschmack: ja ich auch...die dann nötigen wartungsverträge oder gar eigenen techniker und programmierer werden wahrscheinlich doppelt so teuer wie werksvertragsarbeiter, leiharbeiter und studenten kommen...edit: aber du meintest wahrscheinlich das adjektiv...
 
@Rulf: unwahrscheinlich. Gerade in der Logistik sind Roboter die effizeintesten Mittel. Problem bei Amazon, bzw wo es uneffizient wird sind uneinheitliche Packungsgrößen. Da ist der Mensch (noch) effizienter. Aber sobald es standardisierte Kisten / Paletten sind kommt auch mit Nebenkosten nichts an ein Automatismus ran (vor allem bei 24/7).
 
@Rulf: Ich sehe das ähnlich wie mein Vorredner. Die Automatisierung kommt auf Dauer immer billiger wie ein Arbeitnehmer. Denn der Roboter kostet eine einmalige Anschaffung + Wartung. Der Arbeitnehmer steht öfter mal da und verlangt (berechtigterweise) mehr Geld, wird mal krank oder macht Urlaub. Der nächste große Punkt ist die Genauigkeit bei der Arbeit. Sofern die Waren korrekt etikettiert sind, macht der Robbi keine Fehler beim Verpacken
 
"Ein Roboter darf kein menschliches Wesen verletzen oder durch Untätigkeit gestatten, dass einem menschlichen Wesen Schaden zugefügt wird.". Wie ist das jetzt, wenn ein Mensch durch einen Roboter arbeitslos wird, ist das dann ein Schaden, und wenn es ein Schaden ist, widerspricht ein Amazon-Roboter nicht den Asimov'schen Robotergesetzen?
 
@Tintifax: Lustiger Kommentar.
 
@Tintifax: Arbeitslosigkeit ist kein Schaden sondern sollte vielmehr das Ziel für alle Menschen sein. Bedauerlicherweise dürfte die Gesellschaft da deutlich hinter den technischen Möglichkeiten hinter hinken, was allerdings keine sonderliche Überraschung sein dürfte.
 
@Johnny Cache: So gesehn hast Du Recht.
 
@Johnny Cache: schöner schmarren den du da erzählst...wer soll dann das brot backen, daß du ist?...dein vom himmel gefallener brotbackautomat mit unendlichem mehlspeicher?...
 
@Rulf: Der Brotbackautomat der Mehl zucker Hefe wasser und butter in einem 5 Stuendigen Prozess backt und rauswirft zum abkuehlen. Ist ja nicht so als ob ich heute noch nen Baecker dafuer braeuchte. Diese koennten von Machinen gebaut werden und lebensmittel produziert werden. Oder brauchst du nen Bauer in der Zukunft der uebers Feld faehrt?
 
@Rulf: Ja, eine vollständige Automatisierung sollte das Ziel sein. Klar, zur Zeit ist das noch nicht möglich, aber wenn man sich mal eine beliebige Firma mit Sinn und Verstand ansieht stellt mal schnell fest daß man bereits jetzt auf einen nicht unerheblichen Teil der Belegschaft verzichten könnte wenn man es nur darauf anlegte.
 
@Johnny Cache: Mir wurde das als Kind sogar so beigebracht, das die Menschheit das Ziel hat durch Technologie weniger Arbeit zu haben.
 
@Johnny Cache: Ich glaube zwar nicht dass die Arbeitslosigkeit das Ziel für alle Menschen sein sollte, aber zumindest körperlich anstrengende, gefährliche und/oder ziemlich eintönige und stupide Arbeit darf gerne von Maschinen übernommen werden.
 
@terminated: Und was bleibt dann noch übrig?
 
@Johnny Cache: Alles was zwischenmenschliche Interaktionen erforderlich macht oder Kreativität voraussetzt z. B. Ich möchte keine von Robotern komponierte Musik hören oder mir nur Filme mit Robotern angucken. Architektur, Kunst usw. wären auch Sachen die ich nicht unbedingt Robotern anvertrauen würde (jedenfalls nicht bis ins kleinste Detail). Und unzählige andere Sachen. Wenn wir es wirklich soweit bringen dass die Maschinen alles für uns erledigen, haben wir uns selber komplett Abgeschafft und das dürfte eigentlich unmöglich unser Ziel sein.
 
@terminated: Wenn man Arbeit als Lebensinhalt ansieht hat man sich damit wirklich abgeschafft, aber Diskussionen zum Lebensinhalt überlasse ich dann doch lieber dem guten Herrn Lehmann. ;)
http://youtu.be/aT5uIjt1UAY
 
@terminated: Ich glaube nicht, dass Künstler morgens aufstehen und sich sagen "Och Scheisse ich muss arbeiten gehen", sondern die machen das freiwillig aus Spass und/oder Leidenschaft.

Das ist doch lediglich die "lästigen" Jobs, die gemacht werden MÜSSEN und praktisch niemand freiwillig machen würde, wenn das Gehalt generell nicht nötig wäre.

In einer utopischen Gesellschaft "ohne Geld" und "ohne Arbeit" kann sich jeder Mensch darauf konzentrieren, was ihm am meisten liegt oder ihm am meisten Spass bringt. Und wenn das Musik machen ist, dann ist das eben so.
Andere stürtzen sich dann eben auf die Wissenschaft um die Menschheit als ganzes weiterzubringen.

Im Moment wage ich jedoch zu bezweifeln, dass die Menschheit jemals für die nötigen Schritte dahin bereit ist.
 
Habe bei Amazon auf Führungsebene gearbeitet und ich kann zu diesem Thema nur sagen, dass es hier in D noch mindestens 6 Jahre dauert, bis wirklich ein eklatanter Teil der Mitarbeiter ersetzbar sein wird. Bis dahin kann es (auch) durchaus passieren, dass es in Deutschland gar keine Lager mehr gibt. Ein durchaus denkbares Szenarium.
 
@achtfenster: bist eher so die sichere. Ani für geschaftsgeh was?
 
@Hinweis: Kannst du das bitte noch mal auf deutsch wiederholen?
 
"Amazon ersetzt deutsche Mitarbeiter vorerst nicht durch Roboter" Haha dafür durch polnisch und tschechische...
 
@happy_dogshit: die sind jetzt schon da, dafür aber kaum deutsche die zu ersetzen wären...
 
@happy_dogshit: Die wollen halt für den geringen Stundenlohn nicht arbeiten. Für Produkte aber einen entsprechenden Preis bezahlen, damit auch wirklich alle in der Lieferkette von ihrem Verdienst leben können, wollen die aber auch nicht. Geiz ist geil und so.
 
Aufmüpfige Belegschaft. Ganz schön dreist geschrieben.
 
@Hinweis: Aber nicht unwahr.
 
Wo genau ist das Problem von automatischen Hochregalsystemen bei Amazon?
 
@Lastwebpage: Mich wundert bei den Bildern sowieso, warum das Gebäude so hoch ist aber nur 2-Meter-Regale beherbergt. Und die momentanen Roboter fahren das komplette Gemischtwarenregal zum Verpackungsmitarbeiter, der dann nur 1-2 Teile raus nimmt? Irgendwie scheint da noch einiges optimierbar zu sein.
 
@monte: ja, das sieht mir auch etwas "wüst" aus. Ich kenne aber sonst nur diese automatischen Hochregalsysteme. Besonders seltsam finde ich das letzte Bild mit der Palette Pampers, die anscheinend auf einen Aufzug fährt.
 
Frag sich wer den Müll später noch kaufen soll, wenn keiner mehr Geld verdient ...
 
@Tomelino: In einer voll automatisierten Utopischen Welt, ohne Kriege, Hunger, Verbrechen oder Krankheiten, in der Roboter unsere Diener sind, sind die dinge die man dort oder woanders "kaufen" kann natürlich vollkommen Kostenlos. Da keine Menschen mehr bezahlt werden müssen um diese Dinge herzustellen muss auch kein Profit gemacht werden.
 
a little bit of topic... klar wird immer wieder gelästert, das "Roboter" uns die Jobs wechnehmen... aber ganz ehrlich, Roboter nehmen allerhöchstens Unqualifizierten Arbeitern "hässliche" Arbeit weg...

Die Arbeit wird nicht weniger, während man von 50 Jahren Hauptsächlich in Industrien gearbeitet hat, wo "(über-)Lebenswichtige" Produkte gefertigt wurde, ist mittlerweile die Werbebranche, die Fun und Freizeitbranche und ähnliches um ein vielfaches gewachsen...
Ebenso sind Gehälter gestiegen bzw. Lebenshaltungskosten drastisch gefallen.

Theoretisch könnte man eigentlich die Arbeitszeiten runtersetzen und "Roboter" für sich Arbeiten lassen... Das einzige Problem was leider entstanden ist, das die "Geldverteilung" ungleich ist...
Soziale Netzwerke, Geschäftsführer und Vorstände machen Geld ohne ende (mehr als Sie jemals ausgeben können) während die "ungelernten" oder die "kleinen Fachkräfte" echt schauen müssen wo vorne und hinten ist...

Ich habe keine Angst vor den Robotern (auch nicht in 30 Jahren)... aber es müsste eine Vernünftige Regelung geben für "Super reiche" und "Patenthalter" & Co.
 
@baeri: Doof nur, dass es eben genau jene Herrschaften sind, die diese Regelungen machen (bzw. eben nicht).
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