Gemeinden fürchten auszubluten und fordern Glasfaser statt LTE

Die ländlichen Kommunen haben Angst, in der kommenden Zeit noch weiter von der Digitalisierung der Gesellschaft abgeschnitten zu werden und langsam aber sicher auszubluten. Um das zu verhindern, fordern sie nun, die Verlegung von ... mehr... Glasfaser, Licht, Fiber Bildquelle: Alex Blackie Glasfaser, Licht, Fiber Glasfaser, Licht, Fiber Alex Blackie

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Kann ich gut nachvolllziehen. Für mich ist der Internetanschluss auch ein entscheidendes Kriterium falls ich umziehe. Die Wahl zwischen Glasfaser und LTE ist da ziemlich eindeutig.
 
@Lex23: Das wird nicht nur bei dir das Kriterium sein, sondern bei allen Endverbrauchern gleichermaßen sein.Ich persönlich würde nirgends wo hinziehen, wenn dort kein vernünftiges Internet erschlossen ist und das überteuerte LTE schon gar nicht.
 
@Fanta2204: So war's bei mir auch vor 3 Jahren mit meinem Umzug - unter DSL6000 absolutes nogo. Ok, für viele ist 6000 auch noch lahm, aber ich wohne ländlich, da ist mehr oft ohnehin nicht möglich. Wohnungen mit DSL Light oder (inzwischen) LTE gehen gar nicht solange noch so stark gedrosselt wird.
 
@Lex23: Ich bin selber gerade aus dem gut versorgten (100MBit) Randgebiet einer deutschen Großstadt in den ländlichen Bereich gezogen. So wichtig wie Strom und fließend Wasser, war bei der Entscheidung des Grundstücks auch die Anbindung an die Außenwelt. Bevor wir das Grundstück kauften, wurde sichergestellt, dass Glasfaser mit 50MBit verfügbar war. Wer will schon freiwillig wieder zurück zu Zweidrahttechnik und Wählscheibentelefon?
 
@Lex23: Was du beschreibst, sind ja "nur" die privaten Interessen. Was den Kommunen wichtiger ist, sind die Gewerbetreibenden. Denn die zahlen Steuern und ziehen zusätzlich Privatleute an, was wiederum mehr Einnahmen generiert.
 
@skyjagger: in der gemeinde wo ich gewohnt habe hat dieser trend schon eingesetzt, geisterdörfer, weil kaum oder kein internet verfügbar ist, firmen bauen wo anders neu auf da sie so nicht effektiv arbeiten können etc. aber was will man machen wenn noch überlandleitungen (ja telefonkabel oben auf nem teermast) oft standard sind, ich gehörte mit meinen DSL 3000 zu den besser bedienten ...
 
@Lex23: seh ich auch so. Internet gehört mittlerweile einfach zur "grundversorgung" dazu.
Wer LTE als alternative darstellt gehört meiner Meinung nach direkt entmündigt. Das mobile gedöns ist einfach kein ersatz für eine fest verlegte Leitung
 
@Lex23: lieder bei mir derzeit der fall, und unser werter Herr Bürgermeister scheert sich keider nen feuchten Furz um den Ausbau von dsl und sagt lte ist ja da
 
Genau.Was nützt einem so ein überteuerter LTE-Empfang, wenn das Daten-Volumen von ein paar Gigabyte innerhalb kürzester Zeit aufgebraucht ist um dann mit Drossel-Internet weiter machen zu müssen.Für Unternehmen ist das sicherlich alles andere als eine Alternative.Ich würde eher sagen, das ist reine verarsche.
 
@Fanta2204: Ich bin auch der Meinung, dass wenn sich einer für solche nicht-mobilen LTE zu Hause Tarife entscheidet, dann wird gewiss irgendwer nicht ausgebaut haben. Und dafür dann doppelt kassieren finde ich die Höhe. In solchen Situationen - also wenn über Kabel nicht mindestens die gleiche Geschwindigkeit erreicht werden kann - sollten LTE Tarife die gleichen Konditionen (Kosten wie Leistung/Volumen) haben wie eine vergleichbare Kabel-Anbindung.
 
@RocketChef: Ganz genau.Ich würde sogar Jubel-Schreie abgeben, wenn LTE und Kabel gleich gesetzt würden.Ich hätte sogar die wage Vermutung, das dann viele auf LTE umsteigen würden.Aber so wie es jetzt ist, ist das nicht mal ansatzweise eine Alternative, eher reine Abzocke.
 
@RocketChef: Die Frage ist aber auch was das LTE-Netz hergibt. Wenn viele dann LTE haben und das Netz immer langsamer wird bringt es auch nicht viel.
 
@RocketChef: LTE ist aber für die Masse ungeeignet, da es Funk stets ein geteiltes medium ist. Wenn also 100 Geräte gleichzeitig im Internet sind (Smartphone, TV, Spielekonsole, PC, ...), dann bricht bedingt durch die Technik die Übertragunsrate ein. Dann können nicht mehr alle gleichzeitig ihre Filme in HD schauen.
 
Klar ist Kabel die bessere Alternativ zu jeder Funklösung, aber haben die Gelehrten auch mal drüber nachgedacht, wer das ganze bezahlen soll - mit Sicherheit nicht, dann würde nämlich soclh eine schwachsinnige Forderung nich kommen.
Bei uns in der Nachbargemeinde wird FTTH ausgebaut, aber auch nur, wenn sich mind. 40% der Haushalte dafür entscheiden und einen Anschluss nehmen - zu kosten die deutlich jenseits von aktuellen DSL/Kabelinternet liegen, alleine die Installation des Anschluss kosten einmalig mind. 400 Euro. Alleine das schreckt die meisten direkt wieder ab.

Zudem, wo sind den bitte die Dienste, welche heute und in Zukunft einen Internetanschluss von mehr als 50 MBit notwendig machen ? Ich kenne keinen einzigen und sehe auch keinen. Selbst 4k Videostream machen die nicht notwendig.
 
@TomCat4711: Wo geht es um MEHR als 50 Mbit? Viele Gemeinden haben nichtmal 10 Mbit...wenn 50 Mbit überall verfügbar wären, würde niemand jammern...
 
@Draco2007: Bei uns variiert das sogar von Straße zu Straße, der eine bekommt über seinen Kabelanbieter 150Mbit/Sek und der andere nicht einmal 6Mbit/Sek. Es ist quasi pures Glück wo man da hinzieht, und da kann er noch froh sein weil übers Telefonkabel max. DSL-Light ankommt.
 
@dancle00001: Man kann sich aber schon im Vorfeld darüber informieren, wie es mit den Internet bestellt ist.Wenn Leute in unser Dörfchen hinziehen wollen,fragen sie auch immer gezielt unseren kommunalen Wohnungsträger danach,wie es mit der Internet Versorgung bestellt ist.Ich würde das generell auch so machen.
 
@Fanta2204: Das bringt einen aber nur was, wenn man umziehen will. Wenn man allerdings schon über 20 Jahre im Haus wohnt, also sich damals ja keine Gedanken über DSL gemacht hat, bringt einen das jetzt auch nicht mehr viel. Aus einen Haus zieht man ja nicht einfach so wieder aus, nur weil das Internet nicht ausreichend ausgebaut ist.
 
@Fanta2204: und wenn man Grundbesitz hat verkauft man einfach alles und zieht in die gammlige Stadt um Internet zu haben oder wie dachtest du dir das ?! :D
 
@dancle00001: Ja sicherlich und da gebe ich dir auch völlig recht.Das ist halt für manche eine bedauerlich Situation.Ich kann dich da gut verstehen.
 
@CvH: Nein natürlich nicht.Ich bezog mich halt nur auf denen,die nicht gebunden sind.Ich hab es ja oben bereits beschrieben, das manche diese Art der Möglichkeit nicht haben.Natürlich ist das bedauerlich und kann deine Wut auch völlig zurecht nachvollziehen.
 
@Draco2007: Ja stimmt. Meine Eltern haben noch nicht mal 1Mbit. Und da Sie am Grenzgebiet wohnen fällt LTE auch flach da das nachbar land sich nicht an die Funkzellen ausrichtungen der EU hält .
 
@TomCat4711: Früher sagten einige wohl auch das ein Automobil niemals das Pferd als Transportmittel ablösen wird.

Zitat Bill Gates: Mehr als 640 Kilobyte Speicher werden Sie niemals benötigen.

Edit: Bin soeben darüber informiert worden das dieses Bill Gates Zitat falsch ist - tut mir leid.

PS: Ich wollte lediglich auf das "Zudem, wo sind den bitte die Dienste, welche heute und in Zukunft einen Internetanschluss von mehr als 50 MBit notwendig machen ? Ich kenne keinen einzigen und sehe auch keinen" eingehen.
Denn: Es ist besser die möglichkeit zu haben für 50K+ selbst wenn man diese nicht benötigt.
 
@Tweek87: Dieses angebliche Zitat ist eine Legende. Das hat er nie gesagt.
 
@departure: Er hat es gesagt, aber in einem ganz anderen Zusammenhang und nicht so, wie es meist zitiert wird.
 
@Tweek87: Wie oft denn noch: Das war die Antwort auf die Frage über die damalige Wahl bezüglich DOS memory-Architektur. (640 kB ought to be enough for anybody) War auch genug für jeden ;) Aber hauptsache immer aus dem Kontext reißen :D
 
@TomCat4711: Genug Geld ist vorhanden, unsere Politiker sollten nur mal aufhören es weltweit zu verschenken.
 
@Schneewolf: Könntest du das bitte mal näher erläutern? Welche armen Schweine sollen denn noch beschissener leben, nur weil ihnen die Hilfsgelder gestrichen werden, damit du einen schnellen Internetzugang hast?
 
@DON666: Ok gern, nur mal als Beispiel der Euro Rettungsschirm: Wir haben 392 Mrd. € einbezahlt das macht einen Anteil von 29,07 %. Warum sind wir mit fast 1/3 daran beteidigt? Wir haben aktuell 28 Mitgliedsstaaten! Warum müssen wir immer bei sowas die Nummer 1 sein - das ist das was mich stört.

Ich gebe ja zu wir haben "first world problems", aber wenn wir die Probleme (explizit in unserem Land) nicht auch mal angehen verkommt hier alles nurnoch mehr.

http://de.wikipedia.org/wiki/Euro-Rettungsschirm
 
@DON666: Wir zahlen immer noch Entwicklungshilfe an China. Zwar wurde ein Ende vereinbart, aber noch sind nicht alle Hilfen ausgelaufen und daher zahlen wir an China auch heute noch.
 
@Schneewolf: Und warum sollte das geld der telekom geschenkt werden?
 
@iPeople: Wieso geschenkt? Es wird ihr nur das zurückgegeben, was der Statt ihr genommen hat.
Bei Deutsche Post, Bahn und Telekom greift der Staat erstmal einen Grossteil der Gewinne ab um Beamtenpensionen mit zu finanzieren.
Ist also irgendwie kontraproduktiv wenn Politiker mehr Investitionen fordern und Ausbau versprechen, den Unternehmen aber genau diese Gelder vorher abzwicken.
Für Pensionen gehen derzeit ca. 48 Mrd. Euro drauf - für die kein Beamter je eingezahlt hat.
 
@LastFrontier: Die Beamten bei Post, Bahn und Telekom werden durch den Bund bezahlt. Die Post und Bahn sind zu 100 % in Staatsbesitz, die Telekom nur zu 30 Prozent. Da kann der Staat gar keine Gewinne abzweigen. Bei Post und Bahn zweigt der Eigentümer, der Staat (und somit wir) die Gewinne ab. Wer sollte denn Deiner Meinung nach sonst die gewinne bekommen?
 
@iPeople: Alle diese Unternehmen machen Gewinne. Das ist Fakt.
Und Fakt ist auch dass der Bundesfinanzminister einen wesentlichen Teil abgreift.
Und nein - Post, Bahn und Telekom sind eben nicht Staatseigentum oder Staastunternehemn. Der Staat ist nur Anteilseigner.
Deswegen heissen die auch nur noch Deutsche Telekom, Deutsche Bahn, Deutsche Post.
Früher war da noch ein Bundes davor. Ausser Telekom, da die früher teil der Bundespost waren.
Alle drei Unternehmen sind AG. Und zwar jede für sich.
 
@LastFrontier: Mach Dich bitte schlau. Die Bahn ist eine AG, die nicht an der Börse notiert ist. Eigentümer ist der Staat. Die Post gehört zu knapp 20% dem Staat und die Telekom zu etwa 30%. Der Staat kann aus Post und Telekom nicht einfach Gewinne herausziehen, weil das rechtlich gar nicht geht. Post und Telekom zahlen ihre Steuern, tilgen Kredite (bei staatlichen Banken) und schütten Rendite aus. DAS ist das , was der Finanzminister "abgreift". Übrigens stimmt es nicht, dass Beamte nichts einzahlen. Sie zahlen sie (bzw wird vom Arbeitgeber abgeführt) insgesamt 33% in eine Pensionskasse ein. Die Besoldung wird durch die Unternehmen getätigt.
 
@TomCat4711: Du darfst ja auch nicht unbedingt von einem einzigen Stream ausgehen sondern je nach Größe der Familie könnten das auch deutlich mehr sein.
 
@Johnny Cache: Stream ist lebenswichtig?
 
@iPeople: Außer Essen und Wasser ist nichts lebenswichtig, aber letztendlich ersetzt das Internet gerade alle veralteten konventionellen Medien, auch wenn das die ÖR nicht wahrhaben wollen, und ohne die möchte auch in Zukunft kaum jemand auskommen.
Meine letzte Wohnung war in einem etwas größeren Dorf mit gerade mal 6 Mbps und auch wenn diese Wohnung heute würde ich sowas sicherlich nicht mehr akzeptieren.
Es ist durchaus wahrscheinlich daß entsprechend schlecht angebundene Regionen in wenigen Jahren einen massiven Verlust an Einwohnern hinnehmen müssen.
 
@Johnny Cache: Ich sehe das ein wenig anders. Stream ist zwar ein nettes Feature, aber wenn es darum geht, eine grundversorgung zu gewährleisten, sollte Stream nicht als referenz herhalten müssen. Wer es nutzen kann, okay. Aber darauf die Notwendigkeit aufzubauen, ist in meinen Augen überzogene Anforderung. TV - Versorgung per Satellit klappt hervorragend und ist billig.
 
@iPeople: Wenn du konventionelles TV ertragen kannst freut mich das natürlich für dich, aber ich und noch viele anderen haben schon länger keine Fernseher im Einsatz weil die dort zugänglichen Inhalte einfach unter unserem Niveau sind.
Für mich beudeutet eine langsame Internetverbindung Videos nur in SD sehen zu können, was mal eben 50 Jahre Technik ist, oder eben HD-Inhalte illegal beziehen zu müssen, was bei den aktuellen Angeboten von Netflix & Co. schon mehr als lächerlich wirkt.
 
@Johnny Cache: Keine Ahnuung, ich schaue kein Fernsehen. Aber was gibts denn per Stream, was so deutlich besser ist als per Kabel auf über 500 Programm zurückgreifen zu können, inklusive Pey-TV und Pay per View mit großer Auswahl?
 
@iPeople: Es ist deutlich günstiger, von der Uhrzeit unabhängig und grundsätzlich ohne Werbung.
 
@TomCat4711: Das größte Problem von LTE ist auch nicht die Bandbreite sondern die Volumenbeschränkung mit anschließender Drosselung auf 0.3 MBit/s. Man kann mit dem verfügbaren Volumen die Drossel schon am ersten Tag erreichen, ach was rede ich in den ersten Minuten.
 
@Lex23: Ja aber jedem sollte klar sein das die Drosselung reine abzocke ist und nicht wie die Provider behaupten um das Netz zuschützen. Den die Zelle regel die Bandbreitenverteilung alleine.
 
@TomCat4711: Haha, 50Mbit, wenn ich wenigstens 10Mbit/s bekommen würde, würden ich den Techniker zum Essen einladen.
 
@TomCat4711: Wie wäre es damit, dass die ISP den Ausbau bezahlen? Schliesslich wollen DIE damit Geld verdienen. Und dank Subventionen von Bund und Länder bleiben die nie alleine auf den Kosten sitzen. Der Ausbau bei uns hat vor 2 Jahren 20 Mio. gekostet. Davon hat das Land NDS satte 12 Mio. Euro übernommen.
 
@Akkon31/41: Wenn die Provider damit Geld verdienen könnten, würden sie ausbauen. Die freie Marktwirtschaft würde das ausnahmsweise mal doch auf die Reihe kriegen ;) Kabel legen ist aber sehr teuer und rechnet sich aufgrund der geringen Bevölkerungsdichte erst nach langer Zeit.
 
@orioon: Und? Wie soll es sonst laufen? Jedes Unternehmen muss für die Zukunft investieren.
 
@Akkon31/41: Die beste Möglichkeit ist mMn ein Grundrecht auf unbeschränktes Breitbandinternet einzuführen, dann müssen Provider auch Aufträge durchführen die sich nicht rechnen. (So wie das bei Strom, Wasser und co. auch seit Ewigkeiten der Fall ist) Du kannst nicht von einem Unternehmen erwarten dies aus freien Stücken zu tun, das wäre mehr als dämlich! Wenn eine Kommune das anstrebt lässt sich das hingegen mit anderen Faktoren gegenrechnen, z.B. die Verbesserung als Wirtschaftsstandort wodurch die Kosten effektiv gedrückt werden.
 
@TomCat4711: kann es sein, dass du von der dgf redest? die haben bei uns gerade ftth gelegt - kostenfrei (anschluss). darüber hinaus noch 6 monate keine gebühren, nachdem der vertrag aktiv wird (was nicht dem datum der freischaltung entspricht, sondern erst später sein wird).
 
@TomCat4711: Keine sorge, die 400€ für den Glasfaseranschluss zahlt in der Regel jeder vernünftige Hausbesitzer ohne mit der Wimper zu zucken gerne! Warum? Weil seine Immobilie dadurch deutlich mehr als die 400€ mehr Wert wird!
 
@TomCat4711: Kleines Beispiel, mein Cousin und ich haben uns eine zeitlang eine 10Mbit-Leitung geteilt, das hat ganz gut funkioniert, bis einer von uns zwei auf die Idee kam Watchever o.ä. zu schauen und der andere sich dachte, ach jetzt mal die XBox updaten klingt gut ;)

Nachdem er ausgezogen ist, haben meine Freundin und ich jetzt eine VDSL Leitung der Telekom und der Unterschied zwischen 10Mbit und 100Mbit ist gigantisch, sie kann YT Videos schauen, ein Spiel runterladen während ich die XBox update und mir zeitgleich Visual Studio als ISO ziehe. Nebenbei kann ich noch locker mit Freunden skypen und alles läuft flüssig, bei 10Mbit war an drei parallele YT Videos nicht zu denken ;)
 
Diesen Grundversorgungsvertrag gab es doch schon mal. Also so vor 5 Jahren. Kann mich daran noch erinnern und wir hatte davon in einer Firma gebrauch gemacht. Die Telekom musst so nach dem Versorgungsvertrag Glas legen. Damals war das aber noch was anderes heute würde doch die frage bestehen wer muss ausbauen? Die Telekom oder doch der Provider zu den man Wechselt ?
Zudem ist LTE ja schnell wenn nur wenige in einer Zelle sind. Sind da aber 50 oder mehr dran kann man die 100mbit vergessen.

Es bleibt wohl am ende immer die große frage wer bezahlt den teuren Glas ausbau.

Meine Idee wäre wir nemmen die GEZ einnammen oder streichen den Berliner Flughafen. Dann hätten wir schon mal ein paar Mille.
 
@Fugu3102: Aber der Berliner Flughafen ist doch "bautechnisch" größtenteils fertig, und das Geld kommt ja nicht zurück, wenn du den Laden einfach vergammeln lässt. Und ein paar Mille verdienen viele normale Arbeitnehmer monatlich, so ein Kleckerbetrag hilft auch nicht weiter.
 
@DON666: Ich weiss auch das er schon fast fertig ist. Aber solche Projekt könnte man sich auch sparen in zukunft und das Geld sinnvoller ausgeben. Das wollte ich damit nur ausdrücken.

Aber den neu Bau des Flughafens hab ich ganz ehrlich gesagt nicht versanden. Die hätten in Berlin einfach die alten erneuern können. Ich mein nur München einen schönen großen Flughafen hat muss Berlin nicht noch einen größern haben. was soll das bitte. Und Berlin ist nicht Deutschlands Wirtschafts Zentrum was sowas vielleicht noch rechtfertigen könnte. Und nur weil unsere Regierung da rumgammelt brauchen die nicht so einen flughafen.
 
@Fugu3102: Natürlich nicht, das ist ein reines Prestigeobjekt, weil Berlin ja "Hauptstadt" ist.
 
An meinem ländlichen Wohnort hat sich in puncto Telekom auch seit Jahren nichts mehr bewegt. 3 Mbit/s Downstream - Ende der Fahnenstange. Kabel Deutschland ist auch nicht vertreten. UMTS oder gar LTE ist Mangelware, wenn überhaupt nur an erhöhten Standorten, Edge ist meist das Höchste der Gefühle.

Deshalb hat sich der hiesige Bürgermeister bzw. die ganze Gemeindeverwaltung richtig reingekniet und das Ganze zusammen mit einem regionalen Kabelnetzanbieter allein gestemmt, ganz ohne Telekom.

Ergebnis: Alle Ortsteile und auch der Kernort der Gemeinde kriegen demnächst FTTH, die Kabel sind überall verlegt, der Spleißer war schon überall, alles bereit. Die Gemeinde hat sich um alles gekümmert, also um die Umfrage, um Bauarbeiten, Infrastruktur, Verträge, Portierungsaufträge usw.. Jetzt warten alle nur noch darauf, daß ihre Telekomverträge endlich auslaufen.

Der schnellste Tarif ist FTTH 100 mit 100 Mbit/s im Downstream und 20 Mbit/s im Upstream, kostet aber über 50,- EUR pro Monat. Doch vielen ist es das wert. Und, überraschenderweise, gibt es wohl so gut wie keine Überbuchung, die Verbindungen hängen an einem riesigen, schnellen und leistungsfähigen Backend, die örtliche Einspeisung wird aus der in den 60er Jahren in ganz Westdeutschland von Nord nach Süd und von Ost nach West verlegten Gasleitung (!) vorgenommen - da war in den Sechzigern schon jemand so schlau, einfach ein paar Leerrohre mit in den unterirdischen Gasleitungstunnel mit rein zu verlegen, wo sich Kabelnetzanbieter jetzt reinmieten können, um ihre Kabel dadurch zu fahren.

Mit Willen und Anstrengung geht sowas schon, und man ist auf den trägen, ehemaligen Staatsesel Telekom nicht mehr angewiesen. Und auch die Gemeinderäte haben alle mitgespielt, egal von welcher Partei (ein Wagnis war das Projekt schon). 75 % der Gemeinde haben mitgemacht, darunter wär's auch gar nicht zustande gekommen. Die restlichen 25 % waren Leute, die mit der Telekom-Geschwindigkeit zufrieden sind und wollten kein FTTH. Auch in Ordnung, wird ja keiner gezwungen.

Also Kommunen, haut rein!
 
@departure: Nicht schlecht deine Gemeinde ;-) . Hut ab. Müsst ihr den noch andere Kosten tragen oder zahlt jeder Anwohner nur die Monatliche Gebühr?
 
@Fugu3102: Richtig, das hab' ich vergessen, einmalige Einrichtung 250,- Öhre. Aufgerechnet auf die nächsten 10 Jahre verkraftbar, finde ich. Muß allerdings auch dazusagen, daß ich in Oberbayern lebe, hier haben die Kommunen noch Geld, so daß die Risikoabwägung leichter fiel. In anderen Bundesländern sind viele Kommunen leider heftig verschuldet, so daß die solch ein Projekt wahrscheinlich nicht wagen würden, was auch verständlich ist.
 
@departure: Also 250 € sind okay. Den wann man Eigenheim hat steigert man so auch den Marktwert. Hab schon von ähnlich Projekte von Kommunen bei uns aus NRW gehört.

Ärmere Kommunen könnten sich ja mit anderen Kommunen zusammen schliessen so erhöhen Sie die Endbuntzer zahl. Und vielleicht wäre da auch mal was Geld vom Staat ganz nützlich investiert.
 
@Fugu3102: Tja, den Hintern hochzukriegen ist wahrscheinlich das allererste Problem. Bei uns hat jeder, der an dem Projekt Interesse hatte, mitgemacht und etwas beigesteuert, vor allem bei der vielen Laufarbeit (jeder Haushalt wurde persönlich befragt, Unterlagen überreicht usw., und das bei über 20 Ortsteilen, bis ins kleinste Kaff). Es mußten viele Kilometer Single-Mode-Fasern verlegt werden, inkl. Genehmigungsverfahren wg. der bauarbeiten, Eingriff in die Natur undsoweiter. Hat die Gemeinde bezahlt, kriegt aber von den zukünftigen Vertragserlösen was davon zurück. Jede Kraft im Rathaus war eingespannt, vom Geschäftsleiter bis zur Sekretärin. Der Stammtisch, den der Bürgermeister und der Geschäftsleiter anfänglich ins Leben gerufen hatten, war irgendwann so groß, daß die Wirtsstube nicht mehr ausgereicht hat und der Stammtisch in den Tanzsaal der Kneipe ausweichen mußte. Vom ersten Stammtisch bis heute sind 3 Jahre vergangen, schneller geht's wahrscheinlich auch nicht.
 
@departure: Kannst Du mir dazu ein paar Informationen zumailen? Bin gerade selbst bei uns in Haßloch mit dem Bürgermeister und dem Landrat in Kontakt werden einem Ausbau, aber die wollen erstmal nur über die Telekom. Da wäre so ein Beispiel sehr schön um das vorzuweisen. Also Ort, Name des Bürgermeister und die Ausbaufirma wären toll, dann würde ich das bei uns einmal weiterleiten.
EMail: sidewinder4ever@gmx.de Merci
 
@The Sidewinder: Du hast Post.
 
@departure: Bei uns hier ähnlich, nur das hier Keis Stormarn (SH) bis 2018 voll erschlossen sein wird. Macht alles der Versorgungsbetreiber hier (Stadtwerke Stormarn). Ich lach mir ins Fäustchen, wenn die Telekom bei mir ankommt und fragt warum ich gekündigt habe (im Marz 2015) :)
 
@Nitrox: Warum sich die Telekom langsam nicht mal selber fragt, warum das kommunale Zusammenschlüsse ohne sie hinkriegen? Naja, selber schuld, die gute, alte Telekom. Muß aber fairerweise dazusagen, daß ich bis auf die geringe Internetgeschwindigkeit mit der Telekom immer zufrieden war, vor allem die Callcenterleute scheinen sich allmählich besser auszukennen und zu verständigen. Früher wußte da die linke nicht, was die rechte tut. Hätte die Telekom hier bei uns mal für Tempo gesorgt, wäre das Kommunalnetz gar nicht nötig gewesen. Jetzt sind aber schon 1.500 Kunden weg. Wie gesagt, selber schuld. Und das sowas wie bei Euch sogar auf Landkreisebene zustande kommt, wo ja dann ein noch deutlich größerer Personenkreis partizipiert, finde ich klasse. Viel Glück Euch.
 
Wir haben zur Zeit gerade mal 1Mbit/s. Der Netzbetreiber wollte keine Glasfaser verlegen (bei ein 800 Haushalten unrentabel) und so hat die örtliche Energiegenossenschaft beschlossen, die Finanzierung zu übernehmen. Das Fernheizwerk stellt die benötigten Rohrleitungen zur Verfügung, das Elektrizitätwerk (vor)finaziert den Spass und der örtliche Elektriker hat sich für 20.000€ ein Gerät zum schweissen der Glasfasern gekauft. Der Netzbetreiber kann die Leitungen in Zukunft mieten und jeder kann bei seinem Anschluss den Router verwenden, den er will und ist nicht vom Netzbetreiber abhängig.
 
Beim Funk, sind es alle Pseudobitraten. Keiner sagt dir. Du die 50Mbit stehen am Turm an und die teilst du dir mit allen in der Funkzelle. Achso außerdem werden wir dir noch die Funkzelle bis zum brechen vollknallen.

Der Nachteil ist hier, man hat einen schwankenden Überbuchungsfaktor, sodass man nicht mal den Kunden eine Minimale Bandbreite garantieren kann. Aber auch beim Kabel kann man übertreiben. Denn bei Kabeldeutschland ist dem Chef bei einer Pressekonverenz die garantierte Bandbreite von 160 Kbit/sec herausgekommen (bei max. 300 Mbit/je Kunde gerechnet). Bei LTE kann dieses viel schlimmer sein.

Aber auch der FTTH-Ausbau wie er jetzt statt findet ist nur eine Übergangslösung, denn es werden pro Faser mehrere hundert Kunden angeschlossen. Hänge ich auf den "Sauger"-Ring habe ich hierbei auf die A-Karte gezogen. Besser wäre es, für jeden ein Faserpaar legen und alle Zentral auf einen Switch packen.
 
Was ist eine " ländlichen Kommune"? Irgendeine ländliche Dorfgemeinschaft in Bayern oder Schleswig-Holstein, Sauerland, usw.; oder Wuppertal, Grevenbroich (Großraum Düsseldorf), Bernau (Berlin), Pinneberg(Hamburg), Freising (München) usw. ? In letzterem Fall, also nettes Einfamilienhaus und täglich Pendeln zur Arbeit in die nächste Großstadt, mir fehlt da ganz ehrlich gesprochen so die Einsicht, warum dass durch Steuergelder, und darauf wird es ja hinauslaufen, finanziert werden soll.
 
@Lastwebpage: "Kommune" ist die unterste Verwaltungsebene der öffentlichen Verwaltung in Deutschland. Auch bspw. die Stadt Köln ist eine Kommune, aber eben keine ländliche, sondern eine Großstadt. "Ländliche" Kommunen sind meines Erachtens Gemeinden mit max. bis zu 10.000 Einwohnern (inkl. Ortsteile) irgendwo in der Pampa - und von denen spricht der Mann höchstwahrscheinlich.
 
@Lastwebpage: Hä? Eine ländliche Gemeinde ist eine oder ein Zusammenschluss menschlicher Wohnsiedlungen zwischen 0 und ~20.000 Einwohnern. Ob in der Nähe von Grevenbroich oder Hamburg ist egal. Da fährt man nicht nur zum Grillen und Fahrrad fahren hin, es gibt es auch Firmen und Gewerbegebiete. Auch dort ist es notwendig per Terminalsitzung zu arbeiten, hunderte MB große Unterlagen herunter zu laden oder einfach in Webshops zu stöbern. Das ist mittlerweile sogar in Altenheimen der Fall, alles was auf den Bürorechnern läuft geht je nach Trägerschaft z.B. per Citrix über ein Rechenzentrum in Berlin.
 
@Lastwebpage: Na ich find es schon eine gute Idee den unsere Wirtschaft lebt nicht nur in den Großstädten. Zudem Leben da Menschen unsere Mitmenschen. Vielen Menschen haben dort zum beispiel Häuser gebaut weil die Grundstücke dort viel Billiger sind als z.b in Düsseldorf oder Hamburg. Wenn du dir ein Haus bauen würdest möchtes du doch das Preis dafür steigt und nicht noch sinkt oder? In der heutigen Zeit brauchen wir in ganz Deutschland schnelles Internet. Und das finde ich ist wichtiger als ein irgend ein Super Flughafen.
 
@Fugu3102: Ich kann nicht erst ein billiges Grundstück in der Einflugschneise kaufen und mich dann über Fluglärm beschweren, Grundstücke auf dem Land sind billiger als in der Stadt wegen lückenhafter Infrastruktur, verlange ich das diese Lücken alle geschlossen werden, ist das Grundstück dort genauso teuer wie in Duesseldorf.
 
@Butterbrot: Genauso sehe ich das auch. Wenn man denn meint in das Umfeld von Großstädten ziehen zu müssen und dort eher billigeren Wohnraum, bzw. Eigenheim, beziehen oder zu bauen, und dort ist kein Internetanschluss in der Geschwindigkeit vorhanden, die man gerne hätte, finde ich die oben erwähnten 400€ oder las es von mir aus auch einmalig 1000€ durchaus angemessen.
 
@Butterbrot: Inzwischen haben sowohl Großunternehmen, wie auch die Vereinigung der Mittelstandsunternehmen die mangelnde Infrastruktur in Deutschland als immer schwer wiegenderen Standort-Nachteil angemahnt. Und dabei geht es nicht um Land oder Stadt, sondern grundsätzlich um den Standort Deutschland. Immer mehr Unternehmen verlagern große Teile ins Ausland und das sind nicht nur kleine, unwichtige Unternehmen, sondern ebenso Großunternehmen und Weltmarktführer, z.B. BMW. Der Spiegel hat das vor 2 Wochen sogar zur Titelstory gemacht. https://magazin.spiegel.de/digital/index_SP.html#SP/2014/37
 
Die Frage ist doch, wer soll diesen Ausbau bezahlen? 1-Die Telekom? Die baut nur aus, wenn sich diese Investition betriebswirtschaftlich auch rechnet, was wohl auch logisch ist, dazu kommt das man fragen muß, warum die T-Com Milliarden in den Ausbau stecken soll, wenn sie anschließen gezwungen wird die Leitungen für billiges Geld an die Konkurenz zu vermieten, die selber keinen Mut zum Ausbau hat. 2-Der Staat? Das sind wir alle und unsere gezahlten Steuern, weil die Steuereinnahmen nicht ausreichen ( 70% der Steuereinnhamen gehen für Schuldenzinsen und Beamtenpensionen darauf) verfallen Strassen und Brücken, werden Kitas immer teurer und Hallenbäder geschlossen, also könnte der Staat das nur über eine "Internetsteuer" finanzieren, wer will das bitte? 3-Die Anwohner? für einen Vollausbau mit neuer Verkabelung rechnet man durchschnittlich 10 000 Euro je Haushalt, sowas nennt man Bürgernetz und das gibt es auch in diversen Komunen, die Bürger holen sich dann das Geld über die Anschlussgebühr neu hinzugekommener Bewohner zurück, wenn die denn kommen.. Mein Fazit: Wenn ich vor 30 Jahren aufs Dorf gezogen bin, wusste ich das es dort kein Kabelfernsehen gab, keinen Pizzabringdienst, der Bus in die Stadt nur 2mal täglich fährt, das nächste Krankenhaus 15Km entfernt ist und eine Freundinn mit grünen Haaren für Aufsehen sorgt. Ebenso sollte ich wissen das es dort kein DSL/IP200 gibt. Dort gab es aber auch keineen für Kinder lebensgefährlichen Strassenverkehr, keine dunklen Viertel die man Nachts meiden sollte und keine Wohnungseinbrüche sondern ruhige stille Landschaft und ein Haus mit Garten für unter 800 000 Euro Kaufpreis. Die Investitionstechnisch sinnvollste Lösung ist nunmal Mobilfunk, nur wenn 100 Anwohner eine Echte Flatrate haben, gehen am Samstag Nachmittag die Datenraten auf 64kbit, und das auch ohne Drosselung.
 
@Butterbrot: Is mir zuviel gewäsch was da von dir kommt. Das Internet sollte ein Grundrecht werden, wie es das Fernsehen auch ist.
Wendest du diese Argumente für Strom auch an? Die 3 Anwohner, die können sich auch n Karmin anmachen zum Heizen und beleuchten.
Es ist wirklich Schwachsinn was von dir kommt, da das Internet in unserer Gesellschaft eine nicht weg zu denkende Komponente ist. Hier geht es nicht nur um irgendeine Freizeitbeschäftigung.
 
@knirps: Dann erklär in deinem Gelaber doch mal wer das bezahlen soll?? Grundrecht, ja nee ist klar Junge. Du schreibst wirklich nur Scheißdreck, hast Du deinen 1 Euro Job verlohren oder warum hast Du zu viel Zeit? Dein linkes Gefasel in jedem 2. Beitrag ist wirklich lächerlich. Das dich mehr als 3 Zeilen Text übervordern ist ja nichts neues, also troll woanders rum.
 
@Butterbrot: Da wir in einer republikanischen Gesellschaft leben, sehe ich die Gesellschaft als Teilverantwortlich, also auch mit aus den Steuern finanziert.
 
@knirps: Also Internetsteuer, habe ich ja in Punkt2 angesprochen, aber soweit kamst Du wohl garnicht erst.
 
@Butterbrot: Ich zahle diese Steuer indirekt über die Rundfunkgebühr. Damit ist der ÖRR eigentlich in der Verpflichtung sich am Ausbau zu beteiligen.
 
@knirps: Wenn Du nicht weisst wofür die Rundfunkgebühr ist, bestätigst Du nur deinen Ruf hier auf der Seite, es ist Sinnlos sich mit soeinem zu unterhalten.
 
@Butterbrot: der ÖRR ist zu einer Grundversorgung verpflichtet in allen Infrastrukturen, für die er Gebühren einsammelt. Das Internet ist seit einigen Jahren Teil desse.
 
@knirps: Wird der Aufbau vom DVBT Netz vom ÖR bezahlt ? NEIN; wird der Sattelit von den ÖR bezahlt? NEIN, wird der Ausbau von Kabelfernsehen durch den ÖR bezahlt? NEIN, das ist nämlich nicht dessen Aufgabe. warst Du eigendlich in der Schule???
 
@Butterbrot: Selbstverständlich beteiligt sich der ÖRR an den Ausbau von DVB-T sowie zahlt er Einspeisungsgebühren an diverse Kabelanbieter.
 
@knirps: Mein Gott Junge, er bezahlt nicht den Aufbau der Infrastruktur, das ist ein Unterschied, kapier das doch endlich!
 
@Butterbrot: Ohne den ÖRR würde es gar kein DVBT in Deutschland geben, Junge, kapier das doch endlich!
 
@Butterbrot: http://www.anschluss.tv/dvbt/
"DVB-T wurde aufgrund eines politischen Beschlusses eingeführt und aus GEZ-Gebühren finanziert."
 
@knirps: ButterBrot hat leider recht. Der ÖRR hat die unrechtmäßigen Einspeisegebühren an die Kabelnetzbetreiber beendet, die Kabelnetzbetreiber sind gesetzlich verpflichtet die öffentlichen Sender zu übertragen. Was DVB-T angeht: Die Finanzierung ist regional stark unterschiedlich. Alle Sender (ebenfalls der ÖRR, gleichberechtigt) beteiligen sich an den Kosten, in vielen Regionen aber auch die Länderhaushalte - also ist es eine Mischfinanzierung aus Steuern, Rundfunkbeitrag und Geldern der privaten Sender. DVB-T würde daher auch ohne die paar öffentlichen Sender existieren.
Die von dir zitierte Quelle enthält leider keine genauen Angaben über diesen Beschluss. Ich denke das diese Information schlichtweg falsch ist, wenn ich mich richtig erinnere wurden die regionalen DVB-T Netze alle in Federführung der Länder unabhängig von einander aufgebaut.
 
@Irgendware: Derzeit hat der ÖRR nur zu KD die Zahlungen beendet. Da KD ein privates Unternehmen ist, ist es zur einspeisung der Sender nicht(!) verpflichtet. Der Grund, warum sie es dennoch weiter tun ist, weil sie Kunden schlichtweg über die Kabelgebühr dafür bezahlen. Eine Ausführung aus dem Angebot wäre vernichtend für das TV-Geschäft jeden Anbieters.
 
@knirps: Die Betreiber sind verpflichtet. Artikel 31 der EU-Universaldiensterichtlinie enthält die Must-Carry-Regelung. Solange eine Klage der Betreiber dagegen keinen Erfolg hat, sind sie verpflichtet.
 
@Irgendware: Habe mir diesen Artikel gerade durchgelesen und muss zugeben ihn nicht verstanden zu haben, da ich kein Jurist bin. Er wird relativiert durch viele andere Paragraphen und erlaubt eine breite Schlussfolgerung. "öffentlichen Interesse verhältnismäßige Maß zu reduzieren"... das kann alles oder nichts bedeuten.
 
@Irgendware: http://www.digitalfernsehen.de/Neuer-Leitbericht-zu-Must-Carry-Regelungen-veroeffentlicht.92827.0.html
könnte, müsste, würde, sollte. Klar ist nichts, unklar ist alles. Wenn KD die Konfrontation suchen würde wollen, gäbe es erstmal ein großes Theater. Ich finde es fast schade, das sie es nicht tun.
 
@knirps: Deine Argumentation ist fragwürdig. Können wir uns darauf einigen, dass z.B. sauberes Wasser auch ein Grundrecht ist?
Ein Wasseranschluss für ein Haus, inkl. Abwasser, kostet aber auch mehr als 3000€.
Ein Elektroanschluss auch 1000€ und Telefon auch bis zu 1000€. Da bin ich also auch schon bei mindestens 5000€ für die Hausanschlüsse bei einem Eigenheim, (Quelle www.baunebenkosten-rechner.de ) obwohl alles drei auch unter "Grundrechte" fällt. Also "Grundrechte" und kostenlos trifft wenigstens auch schon heute nicht zu. Sicher, einen neuen Abwasserkanal in der Straße zu verlegen, kostet mehr als 3000€, die Kosten werden auch von der Kommune bezahlt, aber wer mehr als LTE haben will, die Grundversorgung ist also, relativ kostengünstig, abgedeckt, soll nicht auch mehr bezahlen? Das sehe ich dann doch etwas anders.
 
@Lastwebpage: Von kostenlos habe ich auch kein Wort gesagt. Ich sprach von einer Grundversorgung die in DE fehlt, was das Internet angeht.
 
@Butterbrot: Liebes Butterbrot, die Welt ist nicht schwarz und weiß - sie ist grau! Auf dem Land verlangt bestimmt niemand genau dieselbe Infrastruktur wie in der Großstadt. Aber weil man auf dem Land wohnt, kann man wohl trotzdem fließend Wasser, Strom, Gas verlangen und heute eben auch ein angemessen schnelles Internet! Nein DSL2000 ist nicht mehr angemessen schnell! Und diese "selbst schuld, wenn Du da dahinziehst"-Argumentation ist arg kurzsichtig! : Leute die auf's Land ziehen, snid die Leute die die überfüllten Städte entlasten, nicht selten sind hier die produzierenden Betriebe, die die Städte versorgen (Bauern, Industrie, etc....). Na und warum muss nun Glasfaser auf's Land? Ganz einfach: Weil es schwachsinnig wäre jetzt noch etwas anderes zu verlegen. Natürlich könnte man auch Kupfer verbudeln, wäre aber genauso teuer und dann kann man auch Glasfaser nehmen.
Was ich nicht verstehen kann ist, dass die Erde sowieso ständig für allesmögliche aufgebuddelt wird (kanalarbeiten, gasleitungen, Strom etc), wenn das ganze mal ein wenig kooridinierter ablaufen würde, hätte man schon lange jede Menge Kabel mitverlegen können, wenn die Gasleitung gerade eh erneuert wird..... Die Welt ist grau!
 
Hier muss ja nicht mal Glasfaser gelegt werden. OPAL liegt seit den 90'ern hier und es fehlen nur die Outdoor-DSLAMs, die uns Internet geben würden... aber nein, lieber den LTE-Mist hier anbieten.

Es gibt eine Informationspage, wo in Deutschland demnächst ein Ausbau geplant ist:
http://www.telekom.de/privatkunden/breitbandausbau-deutschland

Unsere Gemeinde/unser Ort ist nicht dabei.... schade.
 
@DARK-THREAT: Mal überlegt selber zu handeln anstatt rumzuheulen?
 
@knirps:
- Soll ich selber 20'000 Euro investieren für unseren Ort hier, oder was?
- Warum soll man denn wegziehen, wenn man hier ein Haus ausgebaut hat?!
- eine Bürgerinitiative brachte im halben Ort ein privates Funknetz (max 3MBit/s, Ping über 500ms, Drossel ab 40GB), an meinen Standort auch nicht verfügbar
 
@DARK-THREAT: Dann musst du eine eigene Bürgerinitiative starten. Es wird dir nichts bringen ständig in diversen Foren anderen Leuten das Display voll zu heulen.
 
Wer am ADW wohnt, kann es langsam mit DSL via Satellit versuchen. Die Preise sind mittlerweile bezahlbar, auch wenn man natürlich für ne DSL 6er trotzdem 20-30€ zahlen muss im Monat.
 
@DaXmYsT: ... und man hat eine Ping jenseits der 1000ms.
 
@DARK-THREAT: Brauchst du n Taschentuch?
 
tja, lte war von der idee her gut, aber von der umsetzung einfach nur schlecht. war das überhaupt so abgesprochen, dass es mal eine dsl alternative werden sollte? bei den tarifen glaube ich fast nicht.

bzw. man hätte es sich doch denken können, dass daraus keine dsl anternative wird.
 
@Mezo: Ich glaub LTE war dazu da, die Gegenden, die kein Breitband haben als versorgt zu verkaufen (Statistik verfälschen und so, unser Ort gilt statt nicht versorgt somit als bis zu 50MBit/s), und diese Nutzer dann ordentlich Geld aus der Tasche zuziehen (Monatliche Verträge um 40 Euro bei 30GB + 10GB-Pakete mit je 15 Euro).
 
@DARK-THREAT: Ich weiss das dir das nicht gefällt, aber 30GB reichen ca 95% der Nutzer aus und dann sind 40 Euro für einen Internetzugang mit 25 Mbit und Telefonflatrate ein angemessener Preis, und wenn man dann halt nochmal für 15 Euro 10GB nachkaufen kann, ist das auch nicht zu teuer. das ist nichts für filesharer oder zum regelmäßigen TV gucken, aber fürs Fernsehen gibts auf dem Land Sat Schüsseln. Watchever hat mich im letzten Monat übrigens 20 GB gekostet.
 
@Butterbrot: Wer redet von Internet + Telefon bei den 40 Euro/Monat? Das ist ein Only-LTE-Internet-Zuhause-Tarif... jetzt gibt es nur noch Internet+Telefon, was dann aber auch 45 Euro + 2,50 Euro Hardware im Monat kostet.

Ich bin zocker, habe eine XBOX One dazu ein Smartphone (Lumia 1020) und ein Surface Pro 3. LTE-INternet mit 30GB ist da einfach nicht möglich...
 
@DARK-THREAT: Dafür zahlt man auf dem Land auch deutlich weniger Miete. In der Stadt zahlst du zB. auch gerne mal 50€/Monat für einen Garagenplatz in der Nähe.

Edit: Es gibt auch noch immer nur FN-Telefonietarife, da kommt man auf 15-20€.
 
@Butterbrot: Du gehst von optimalen Bedingungen aus, die es aber nicht gibt. Jede Firma ist heute auf akzeptabel schnellen Internet-Zugang angewiesen, selbst Bauern können nicht mehr ohne arbeiten. LTE bricht aber sehr schnell ein, wenn mehrere Benutzer gleichzeitig aktiv sind. Und dann reicht es kaum noch, um Webseiten zu nutzen. Es ist daher nur geeignet, wenn nur einzelne Benutzer aktiv sind.
 
Hallo,

ich wohne auch eher ländlich. Bei uns wurde nun aufgrund einer politischen Initiative hin, seitens des Kreises ein kreiseigenes Glasfasernetz verlegt, dass alle KVz verbindet. Die Kreisverwaltung hat dann dieses Netz an einen Carrier vermietet, wobei des Netz Anbieteroffen ist, soll heißen, auch andere Provider (Telekom etc.) können das Netz anmieten.

Bisher habe ich von der Telekom eine bis zu 16.000er DSL Leitung (sync mit einer 7390 mit ca. 11.000 und mit einem alten gefritzem W900v ca. 13.000)

Leider wohne ich etwas zu weit weg vom KVz, so dass am Anfang gesagt wurde, VDSL wäre nicht möglich, aber nachdem nun ein Nachbar einen Anschluß bekommen hat, wurde festgestellt, dass die Leitung/Anschluß sich mit ca. 28.000 synchronisiert.
Also, wenn mein Vertrag bei der Telekom ausläuft bzw. ich von seiten der Telekom auf einen VOIP Anschluß "gedrängt" werde, dann werde ich auch wechseln. Oder die Telekom wird bis dahin ebenfalls das Netz vermarkten.
Aber im Moment baut sie eher das LTE Netz aus.

Die nächste Ausbaustufe wäre dann auch FTTC/FTTH, aber erst wenn der Bedarf dafür da ist.
 
Ich fordere Mietpreise wie auf dem Land in den Innenstädten! Man kann sich nicht nur Rosinen raussuchen, auf dem Dorf zahlt man halt weniger für zB. Miete, dafür muss man dann für Internet eben mehr bezahlen.
 
@floerido: Schon mal was von Grundsteuern gehört? Zudem sind Wasser/Abwasserkosten teilweise auf dem Land höher.
 
@DARK-THREAT: Warum soll dann Internet genauso günstig wie in der Stadt sein, wenn auch Wasser teurer ist? Im Wasser sind ja wohl die schweren Erschließungkosten mit einkalkuliert, warum nicht auch BeO der Telekommunikation? Achja, da darf dann natürlich der Städter subventionieren.
 
@floerido: Ich würde ja für einen vernünftigen Breitbandanschluss auch bis zu 40 Euro blechen, die in der Stadt 20 Euro kosten.
 
@floerido: Die Ersparnis der Miete verbrennst du auf dem Land ganz schnell wieder mit dem Spritverbrauch. Viele Dörfer haben mittlerweile keine Einkaufsmöglichkeiten mehr. Und Ärzte sind auch oft Mangel. Vom immer schlechter werdenen ÖPVN mal ganz zuschweigen. Du bist zwangsläufig auf ein Auto angwiesen und verbrätst automatisch mehr Sprit weil du wegen jedem Furz losfahren musst.
 
@Akkon31/41: Und das alles kostet Zeit, Zeit, Zeit! Ich stimme dir hier voll zu, das Leben auf dem Land ist nicht billiger wie oft von vielen behauptet. Ich habe selber schon in Dörfern und Metropolen gelebt, im Geldbeutel entsteht dadurch kein nennenswerter Unterschied. Bei Dörfern in der Nähe einer Metropole ist das meist nicht so schlimm, weil dort ebenfalls eher eine Zuwanderung besteht. (Zumindest bei mir im Raus Hessen)
 
@floerido: Als (Groß-)Städter sehe ich dies (teilweise) so.
Aufs Land ziehen, weil dort alles grün, sauber und ruhig ist. Günstigere Mieten, schönes Leben...

Mit dem fetten SUV in die Stadt fahren, im Stau stehen und so richtig fett die Kohlen aus dem Auspuff blasen und den Anwohner die Parkplätze wegnehmen. Abends wieder mit dem dicken SUV heim fahren und über das langsame I-Net jammern.

Kann aber gut nachvollziehen, dass die Situation unschön für die Landleute ist. Meiner Frau verweigere ich seit Jahren den Umzug auf´s Land - auch wg. dem I-Net.
 
Wohne in einer kleinen Stadt auf dem Land und freue mich über DSL-16000. Mehr geht hier nicht, und mehr wird es auch nicht geben. Immer dran denken: möglicherweise muß die Verkabelung im Haus erneuert werden, wenn Glasfaser kommt! Und wer soll das zahlen? Meine Vermieterin würde das sicher nicht tun.
 
Und was ist mit Internet über Satellit? So schlecht und teuer ist das nun auch nicht mehr. Warum spricht darüber kaum jemand? Internet über Kabel ist zudem auch nicht schlecht.
 
@zivilist: Bloß nicht! Eine Firma die wir betreuen hat Sky DSL, der reinste Murks! Total langsam, horrormäßige Latenzen und überteuert. Das ist definitiv keine Alternative.
 
@Raivenstar: und eine Meinung ist nun aussagekräftig? Bis zu 22 Mbit/s ist auch für Unternehmen nicht schlecht. Nicht jedes Unternehmen braucht sehr gute Latenzen.
 
Erinnert mich an einen Fernsehbericht Ende letzte, Anfang dieser Woche. Da sind selbst Ladengeschäfte in Berlin nicht ans Internet angebunden und die Ladenbetreiber müssen alles von daheim aus machen. Und ein Fotograf braucht Stunden, um Bilder für seine Kunden hochzuladen, weil er nichts bekommt. Das ist alles unglaublich, aber Regierung und Betreiber sind ein einziger Sauhaufen, der unter einer großen, stinkenden Decke steckt. Und da hackt eine Krähe der anderen kein Auge aus.
 
Man sollte eher mal Glasfaser ausbauen, ich hocke hier immer noch mit meinen 50K von dennen ich nur die hälfte nutzen kann ..und das in einer Großstadt..Ist ja schon irgendwie peinlich.
 
Ich habe einen 3-Personen-Haushalt und derzeit eine 2MBit/s-Anbindung und seit einem gewitterbedingten Stromausfall, bei dem scheinbar mein DSL-Modem/Router beschädigt wurde, sogar deutlich unter 400kBit/s im Downstream und nicht viel weniger im Upstream. Trotzdem kann ich noch ganz normal im Internet surfen und sogar Streaming-Videos ansehen und geänderte Webseiten auf meinen Webserver hochladen.

Ich weiss also nicht, was der ganze Aufstand soll. Die meisten Privatleute haben nicht einmal einen eigenen Webserver auf den sie Daten hochladen müssen, haben heute schon ein 16MBit/s-DSL-Anbindung und sind immer noch am Jammern, dass die Bandbreite vorne und hinten nicht reicht. In der nächsten grösseren Ortschaft in der Nähe meines Wohnortes werden auch ein paar Hanseln im Rat nicht müde sich über die ach so niedrigen Transferraten in der Region zu beschweren und wollen den restlichen Anwohnern Geld aus der Tasche ziehen, damit sie am Ende schneller an den Entertainment-Schrott kommen, den sie wohl massenweise aus dem Internet herunterladen. Glücklicherweise ziehen die meisten Anwohner nicht mit und ich huste denen auch etwas, obwohl es mir auf das Geld nicht ankäme. Aber ich brauche einfach keine schnellere Leitung. Ich hatte ja schon für einige Zeit mal eine höhere Bandbreite gebucht um zu testen, ob die über meine recht lange Telefonleitung bei mir ankommt (was sie tat). Aber die Bandbreite brauchte ich dann vielleicht 3x im Jahr um eine Linux-Distri oder eine Linux-Live-CD herunterzuladen und ansonsten nicht. Die paar Male kann ich auch etwas länger auf die Fertigstellung des Downloads warten, denn herunter kommen die Daten über die 2MBit/s-Leitung auch und ein Rechner mit Internetzugang ist bei mir ohnehin immer an. Dann lädt der an einer 36GB Debian Distribution halt einmal fast 2 Tage durch. Wen stört es?

Ich glaube kaum, dass sich irgendwo im ländlichen Bereich plötzlich mehr Firmen ansiedeln werden, nur weil die Internetverbindung besser ist. Die "Landflucht" der Bevölkerung war schon lange vor dem Internet ein Thema und Firmen brauchten immer schon bessere Infrastruktur als es die auf dem Land gibt, wo ja Verkehrsanbindungen und das Stromnetz auch nicht auf möglicherweise expandierende Firmen ausgerichtet sind.

Die im Artikel angesprochenen 300MBit/s halte ich dann auch mal eher für den feuchten Traum von Regierungen und Geheimdiensten, die damit zügig auch grössere geschäftliche und private Datenbestände von den Festplatten der Internetnutzer zum Durchforsten mit Datamining-Tools in die eigenen Datencenter kopieren könnten. Dazu sollte man nämlich schon USB-2.0-Transferraten erreichen können, ohne das gleich dem Nutzer Verzögerungen im Webseitenseitenaufbau auffallen, sonst kriegt der möglicherweise noch mit, dass man ihn ausspioniert. Dazu kann man solche Aktivitäten ab nächstem Jahr bei allen moderneren Mainboards mit EFI-BIOS und dem dann nicht mehr abschaltbaren Trusted-Platform-Chip in der Version 2.0 auch schön vor dem Nutzer verstecken und jden dieser neuen PCs weltweit eindeutig identifizieren. Da wird es Zeit für eine schnellere Anbindung um an die Daten der Nutzer zu kommen.

Ein Glasfaser- bzw. Lichtwellenleiternetz habe ich schon. IN meinem Haus und OHNE Verbindung zum Internet (Damit sind diejenigen meiner Rechner verbunden, auf denen private Daten lagern und bearbeitet werden. Ich will nämlich nicht unbedingt irgendwann meiner Partnerin erklären müssen, wie intime Fotos oder Videos oder ihre Steuererklärung/Gehaltsabrechnung ins Internet bzw. in die Hände von Hackern kommen konnten. Daher liegen bei mir auf Internetrechnern nur Daten, die man ohnehin im Internet herunterladen kann und Emails nur in GPG-verschlüsselter Form.). Und das wird das einzige Glasfasernetz bei mir bleiben. Ich finde die physikalische Bandbreitenlimitierung der ungeschirmten Telefonleitung hat viele datenschutztechnische Vorteile. Damit kopiert niemand "mal eben" von Providerseite meine komplette Festplatte ohne das ich etwas davon merke. ;-)
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