Routerzwang soll bleiben: Netzagentur verdreht Regierungs-Absicht

Eigentlich hatte sich die große Koalition darauf geeinigt, die hitzige Diskusion um das Thema Routerzwang mit einer klaren Neuregelung zu beenden: Kunden sollten in Zukunft frei wählen, welchen Router sie nutzen. Die Bundesnetzagentur ist jetzt aber ... mehr... Mobilfunk, Vodafone, Bundesnetzagentur, E-Plus, T-Mobile Bildquelle: Bundesnetzagentur Mobilfunk, Vodafone, Bundesnetzagentur, E-Plus, T-Mobile Mobilfunk, Vodafone, Bundesnetzagentur, E-Plus, T-Mobile Bundesnetzagentur

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Die Geräte-Mietgebühren ist die größte Frechheit. Für was zahle ich denn eine Grundgebühr?
 
@knirps: Ich will da nun gewiss nichts rechtfertigen, nur allgemein hinterfragen ob meine Info veraltet ist oder noch zutrifft: Kabel Deutschland vermietet in dem Sinn keinen Router bzw. kein Gerät, sondern "nur" ein irgendwo unterwegs zwischengeschaltetes Softwareprotokoll, das die Nutzung von 50k und aufwärts Leitungen (erst) möglich macht? Hat mir jedenfalls vor zig Monaten mal irgendso ein Hotliner von denen auseinandergedröselt, das das so wäre..
Das sich das so rein zufällig nicht mit nem fremdgekauften oder sonstwie erhaltenen und sogar nicht mit bezeichnungsgleichem Router (wo sich fieserweise gewagt wurde, nicht bei KD einkaufen zu wollen), eben identischer oder neuerer Bauart nutzen lässt ..tjaaa..fällt das eigentlich unter Routerzwang oder nicht ?
Ich schätze mal KD und seine Lobbyisten sehens nicht so ? Wie viele Anrufe, in der Art, es wohl bei der Agentur gab... ? *fg
Bei mir können die jedenfalls noch lange drauf warten, das ich ne schnellere Leitung ordere bzw. mich dem Mist unterwerfe.
 
@DerTigga: hm kabelbw vermietet Thomson router bei denen man z.B. für die wlan Funktion extra zahlen muss...und das ist ein vollwertiger router.
Das was der hotliner da gesagt hat hört sich so ein bisschen nach docsis an und...hm ja klar vermieten die das auch auf eine gewisse art und weise und ist letztlich die "Grundgebühr" für die leitung
 
@0711: Kabel ist DOCSIS. Ist gibt kein DSL-Kabel.
 
@knirps: äh ja und wo hab ich von einem "dsl kabel" gesprochen? Ich kann dir nicht folgen....
 
@0711: Dein zweiter Absatz klang für mich etwas seltsam... "hört sich so ein bisschen nach docsis an"... naja, was sonst?
 
@knirps: docsis ist ja kein reiner "softwarestandard", deshalb hört sich das was der supporter sagt auch nur ein wenig danach an....oder er hat kei Ahnung :)
 
@0711: Das mit dem Thomson Kästchen kenne ich auch, kein Thema. Der Punkt ist, das, soweit ich es verstanden habe, es so war ( ob nochimmer ist.. ?), das wenn man über das schon genutzte 32k hinaus will, das mit einem Zwangsbesuch eines KD Technikers endet, das dieses schwarze Thomson Kästchen dabei demontiert wird und man direkt und nurnoch eine (in dem Fall speziell aufs KD eigene Softwareprotokoll geeichte) Fritzbox verpasst kriegt.
Nachdem was ich weiß, kann man sich da drehen und winden wie man will, verrückte Dinge tun wie KD sogar mit Anwälten drohen.. aber man erhällt ums verplatzen keine (vollständigen) schriftlichen und auf Basis davon natürlich erst eingebbare bzw. für den erfolgreichen Betrieb eines Fremdrouters nötige Zugangsdaten.
Der Punkt dabei ist eben, das auch wenn man es schafft, eine 1 zu 1 bezeichnungsgleiche Fritzbox woanders als bei KD zu erwerben, das man ohne jene schriftliche Hilfestellung durch KD (dennoch) keine Chance hat, sie zu betreiben. Von daher stelle ich mir die Frage: Ist da nicht auch noch in der Routerfirmware der von KD verteilten Fritzboxen was "drin", was bei auf dem freien Markt erworbenen Geräten in dem Sinne fehlt ?

Aber egal wie und zurück zum Thema: Ich glaube angesichts dieser sozusagen 175 Grad Wendung der Agentur an ganz massiv stattgefunden habende Lobbyistentätigkeit..
 
@DerTigga: Nein da ist nichts spezielles drin oder modifiziert. Das einzige was dich am zugang hindert ist das was du nicht bekommst, deren kooporatino ;)
 
@DerTigga: Bei mir gabs keinen Besuch von der Umstellung 16 zu 50.
 
@DerTigga: Bei Kabelanschlüssen gibt es keinen Benutzerzugang. Jedes gerät verfügt über eine Macadresse welche einem Kunden zugeordnet wird. Dieses eine Gerät ist quasi deine Lizenz zum online gehen, sie ist auf keinen bestimmten Ort limitiert und kann überall im verfügbaren Netz eingesetzt werden. In dem Sinn ist es korrekt, dass das Gerät kein wirkliches Verbindungsgerät ist sondern mehr eine Art Lizenzschlüssel.
Schwachsinn ist die Aussage das man andere Geräte nicht anschließen könne. Man kann jedes Gerät in diesem Netzwerk anmelden, der Anbieter will das nur nicht, da dies kein Gewinn einbringt.
 
@knirps: Damals als wir in der Firma einen Kabelanschluss hatten und die VoIP-Passwörter brauchten, meine ich mich zu erinnern, dass mir folgendes gesagt wurde:
Bei Kabelnetzen wäre entgegen der (V)DSL-Technologie die Geschwindigkeit im Kabelnetz nicht vom Provider eingestellt. Dazu kommt ein Sharing der Leitungen zwischen den Kunden in einer Region. Somit könnte jeder, der freien Zugang zu Netz hat, das Netz in dem Segment total torpedieren.
Ob das jetzt Ausredensucherei war weiß ich nicht...
 
@knirps: Die Grundgebühr gibt es um damit werben zu können
Zusatzleistungen gibt es damit sie mehr verdienen
Zusatzleistungen würden die Netzanbieter natürlich nicht als optional sondern als muss Option anbieten um mehr zu verdienen ;)
 
@knirps: Du kennst es doch. Ausnehmen, solange es geht. So macht es doch der ganze Staat mitsamt seiner Lobbyunternehmen. Nachdem der Wettbewerb die Preise drastisch reduziert hatte, kommen sie ja jetzt wieder. Volumenaufschlag, Miete für dies & das. Und jetzt wollen sie auch noch mit Voice over IP Zwang kommen, was für mich das kaufen neuer Geräte bedeuten würde & für unseren ausgebeuteten Planeten wieder verschwendete Ressourcen.
 
grade im kabel sind die "grundheräte" minderwertigiger schrott..auch der remonte zugriff ist als eingriff in die privatsphäre der benutzer zu sehen...auch das zB w-lan extra kostet usw...

eigendlich zeigt dieser zwang (grade im kabel) das asoziale firmen aggieren...kabel deutschland und co... sind ehr als abzocker und asi firmen zu sehen, den als seriöse anbieter..zumal es keine deutschen firmen sind, die zB nsa und britischen geheimdienst zugang zu ihren netzen gewären und somit die bespizelung der menschen aktiv unterstüzen (weil sie es nach geltenen gesetzen wo die kabelbetreiber her kommen müßen!).
 
@anon_anonymous: Hast du Beweise für deine Behauptungen? Mich würde mal Interessieren bei welchen Anbieter du bist?
 
@Kernbrot: Meinst du die Netzzugänge für die NSA, GCHQ und co? Oder meinst du dass es schrott geräte sind? Schau mal was bei kabel bw`s (ist ja kabel deutschland) jüngsten geräten so abgeht in Sachen wlan und co. Zuvor sind die cisco geräte reihenweise ausgestiegen.
Oder dass die netzbetreiber remotezugänge zu den geräten haben? oh pardon "wartungszugänge" haben?
 
@0711: Ja ich meine die Netztzzugänge für NSA und Co. Kabel BW und Kabeldeuschland sind zwei verschiedene Firmen. Ich weiß ja nicht wie es bei Kabel BW ist aber Kabeldeutschland nimmt nur noch FritzBoxen.

Nicht nur Kabel BW oder Kabel DE haben Remotezugänge zu den Geräten.
 
Ich kann nur fragend drein schauen was die Bundesnetzagentur zu einer derartigen Änderung bewegt(e)? Eigentlich fallen mir da nur persönliche "Gefälligkeiten" ein....
Erschreckend wie andere Staaten noch schlimmer im Punkt "Gefälligkeiten" sein können...
 
Wäre schon übel wenn mir wieder die "1 Meter W-lan" Kiste ohne adminrechten und welche bei mehr als zwei geräten überfordert ist, aufgezwungen wird. :<
 
Grossartig. Einfach nur Grossartig. Wer schützt uns bitte vor diesen Bugseuchen von Routern, die man zwangsweise aufgedrückt bekommt. Support = 0. Immer wieder nur Vertröstungen bezüglich Firmware Updates die nie kommen werden.
 
"Geräte-Mietgebühren" Wer für die Gerät miete bezahlt ist finde ich selber schuld.
 
@L_M_A_O: Du bist ja lustig.
 
Eine absolute sauerei und ein Verbrechen. Hab selber UM mit Herizon . Um das volle Programm nutzen zu können ist man an diesen kack router in der Samsung Box gebunden. Dyn DNS kann man total vergessen. Firewall .... welche Firewall ? Damit die spacken von UM nicht auf mein Privates Netz zugreifen können hab ich meine Firewall direkt dahinter gepackt. Und ja Sie könnten sonst direkt in mein Netzwerk. Nicht nur das Samsungs ohne zustimmung Updates macht und man diese auch nicht einstellen kann. Datenschutz gleich 0. Mal davon abgesehen das die Box dauernt abkackt und man das Menu nicht zu schnell hoch und runter scrollen kann. Wenn Affen der Netzargentur das mal wieder nicht auf die reihe bekommen offe ich doch das vielleicht mal von der EU richtig umgesetz wird.

Ich muss aber dazu sagen das ich keine Miete für das kack ding zahlen. Würde ich ehrlich gesagt auch nie tun für so einen haufen Müll.
 
@Fugu3102: Lerne doch mal Rechtschreibung und eine vernünftige Wortwahl.
Vielleicht erkennen dann mehr Personen was Du uns hier überhaupt sagen möchtest.
Absolut grausig, dein Schreib- und Wortstil.
 
Es ist sowieso erstaunlich wie die Leute sich das überhaupt bieten lassen. Da werden Funktionen die eigentlich selbstverständlich sind, plötzlich vermietet. z.B. WLAN. Oder auch bei dei IP-TV. Jeder noch so kleine selbstverständliche Schnickschnack kostet Aufpreis.
Toll auch die Telekom. Da kriegt man drei Rufnummern, die Telekom hat aber keinen einzigen Router der auch drei Anschlüsse für Endgeräte hat.
Da rüstet man sein Netzwerk zum GB-Ethernet auf und stellt dann fest, dass der Router die volle Spassbremse ist, weil er nur 100 kann.
Fakt ist jedenfalls, dass die meisten Anwender mangels technischen Wissens ausgenommen werden wie die Weihnachtsgänse.
 
@LastFrontier: Lass dein GB-Netzwerk halt über einen GB-Switch laufen und nicht über den langsamen Switch im Router. Den Router kannst ja auch auf den GB-Switch hängen. Somit hast du innerhalb deines eigenen Netzwerks die volle Geschwindigkeit.
 
@Seth6699: Das habe ich ja so gemacht;-)
 
@LastFrontier: Aber dann stört es doch nicht, dass der Router "nur 100 kann", wie du schreibst. Oder habe ich jetzt dein Problem irgendwie falsch verstanden?
 
@Seth6699: Mich stört es nicht.
Aber der normale Endkunde weiss das nicht. Und wundert sich warum er GBit-fähige Geräte hat, die Leistung aber nicht übers Kabel bringt.
Nämlich dann wenn er z.B. ein NAS an seinem Router anschliesst.
Gbit-Ethernet ist seit Jahren bei Endgeräten Standard. Wie man da überhaupt noch Router ohne 1000er vermieten/verkaufen kann erschliesst sich da nicht.
 
@LastFrontier: Ich würde mal behaupten das eine Person, die sich ein NAS ins Netz hängt, auch weiß was für ein Netzwerk man hat. Dabei dürfte es sich dann schon um einen fortgeschrittenen Nutzer handeln. Bei den "wirklichen" Ottonormalnutzern wird sowas so gut wie nicht vorkommen, weil die meist nur direkt im Internet surfen und keine Daten mit anderen Geräten im Netz austauschen und somit die 100MBit eine sehr hohe Schwelle.. Und dazu surfen viele dann auch noch via WLAN.
 
@LastFrontier: Meinen DSL-"Router" hab ich als reines Modem konfiguriert und dahinter einen guten schnellen OpenWRT Router. Der DSL Dreck macht jetzt nurnoch Passthrough.
 
Den Koffer hätte ich auch gerne bekommen.
 
Ich finde es absoluten Schwachsinn, dass die Provider die Entscheidungsgewalt beim Endgerät haben. Das Argument mit dem Support (alle Kunden die gleiche Hardware) finde ich genauso Schwachsinn, da der Support bei den meisten Anbietern eh absolute Sch... ist. Die kennen sich auch nicht aus, wenn es Ihre eigenen Geräte sind (da liest der Azubi dann in der Datenbank Fehlerbeschreibungen ab). Sobald es spezieller wird, hängst Du Minuten/Stunden in der Hotline. Außerdem sollten die Provider dann auch meine Stromrechnung übernehmen, wenn sie über die eingesetzte Hardware entscheiden!
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