'When Google met Wikileaks': Assange vergleicht Google mit NSA

Wikileaks-Gründer Julian Assange hat zum Auftakt einer Werbekampagne für sein neues Buch den Suchmaschinenriesen Google als datenschutz-rechtliches Risiko bezeichnet. Google sei nichts weiter als eine privatisierte NSA und sammele Daten wo es könne, ... mehr... Wikileaks, Julian Assange, Netzpolitik, Aktivist Bildquelle: espenmoe / Flickr Wikileaks, Julian Assange, Netzpolitik, Aktivist Wikileaks, Julian Assange, Netzpolitik, Aktivist espenmoe / Flickr

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"Julian is very paranoid about things" Da stimme ich Schmidt vollkommen zu. Für mich ist Julian Assange nur noch ein Wichtigtuer wenn man nicht mehr über Ihn spricht kommt er mit irgend einen Mist daher um wieder in der Presse zu landen.
 
@Kernbrot: Ich wette, wen Snowden solche Behauptungen los gelassen hätte, hätten sich alle vor ihm verbeugt.
 
@knirps: Das sind zwei ganz unterschiedliche Ausgangssituationen. Assange ist schon lange raus aus der Sache. Zudem war dies nie die wirkliche Grundlage seiner Veröffentlichungen, wenn man überhaupt von seinen Veröffentlichungen reden kann.

Wenn Snowden so eine Aussage treffen würde dann kann man fast davon ausgehen das er auch vorher einblick in entsprechende Dokumente hatte und dies gegebenenfalls auch beweisen könnte.

Da Assange quasi sein "Spezialgebiet" verlässt und nun Google und NSA vergleicht hat das schon eher den Beigeschmack das er nur auf den Snowdenzug aufsprinegnen möchte weil es halt noch viel aktueller ist.
 
Schmidt spricht in der Vergangenheitsform ("we fought").
Klingt das nur für mich so, daß sie den Kampf gegen die NSA-Windmühlen aufgegeben haben und nun doch mitspielen (müssen), wie die NSA es möchte?
Oder interpretiere ich in "we fought" zuviel hinein? Ich brauche aber auch keinen Assange, um mir darüber klar zu sein, daß Google auch schon vor den Snowden-Enthüllungen hätte durchschaut werden können.
Klar sammeln die Userdaten wie die Irren. Ich unterstelle dabei noch nicht einmal böse Absichten (im rechtlichen oder moralischen Sinne), nachdem sie ihre Produkte nicht verkaufen, sondern größtenteils verschenken, sind sie halt für das Werbegeschäft, von dem sie leben, auf die Daten der User angewiesen.
Ich habe nur Angst davor, daß irgendwann einmal irgendein Despot oder Tyrann (das kann im weiteren Sinne auch ein Staat, eine Regierung oder auch ein Geheimdienst sein) diese Daten in die Finger kriegt und anhand dieser Daten seine Tyrannei gegen jeden richtet, der Dinge tut oder sagt, die dem Tyrannen nicht passen. Das ist die Gefahr bei Google oder auch allgemein bei solch immensen Datensammlungen, gleichgültig, wer da sammelt. Zur Zeit ist es aber Google.
Ich denke, diese Gefahr ist derzeit noch recht abstrakt, doch wer weiß, was irgendwann sein wird?
 
@departure: Ganz Ehrlich ist es bei Facebook nicht das selbe?
 
@Kernbrot: Die schiere Menge ist sicherlich noch nicht ganz so hoch wie bei Google, doch natürlich hast Du Recht, auch Facebook ist eine riesige (und gleichsam gefährliche, Gründe sh. oben) Datensammlung, keine Frage.
 
@departure:
Ist ziemlich irrelevant was er sagt, da er eh nichts sagen darf falls er mit denen zusammenarbeitet oder gearbeitet hat. Lügen kann er natürlich, was ja auch die meisten Unternehmen tun. Und dass die NSA nicht an den größten Datensammler überhaupt rantritt, das kann er seiner Großmutter erzählen.
 
Vergleichbar ist es.
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