Gratis-Office von Microsoft: Schüler können sich selbst anmelden

Microsoft macht es Schülern und Studenten ab sofort deutlich einfacher, kostenlosen Zugriff auf die Programme der Office-Suite zu bekommen. Künftig wird es nicht mehr nötig sein, dass die jeweilige Bildungseinrichtung eine kostenlose Lizenz für ihre ... mehr... Microsoft, Office 2013, Office 15, Office Store Bildquelle: Microsoft Microsoft, Office 2013, Office 15, Office Store Microsoft, Office 2013, Office 15, Office Store Microsoft

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Endlich! Das ist natürlich 1a für die Uni, vor allem bei Gruppenarbeiten hat man dann endlich überall ein anständiges Office.
 
@L_M_A_O: Versuche einmal in einer naturwissenschaftlich-technischen Vorlesung mit MS Office mitzuschreiben. Dann weisst Du, wie nutzlos MS Office im Studium ist.
 
@nOOwin: Ich schreibe bei meinem Informatikstudium mit OneNote 2013 mit und es ist einfach nur genial.
 
@L_M_A_O: Ja, ich hielt es auch einmal für eine gute Idee OneNote zu benutzen als ich Anfang 2005 mein erstes Tablet-Convertible kaufte. Dummerweise kam nur wenige Jahre später OneNote 2007 heraus und mein altes OneNote Notizbuch war auf einmal unter OneNote 2007 nicht mehr mit vollem Funktionsumfang zu nutzen und meine Mühe es zu erstellen ist somit umsonst gewesen. Ich hätte damals ein neues OneNote-2007-Notizbuch anlegen und die Daten aus meinem alten extrahieren und in das Neue wieder importieren und sie neu arrangieren müssen. Andernfalls hätte ich immer zwischen zwei getrennten Notebooks, dem Alten und dem Neuen, hin- und herwechseln müssen, was besonders beim Suchen nach Informationen ziemlich lästig gewesen wäre.

Ich hätte mein altes Notebook auch noch ein paar Jahre mit der alten OneNote-Version weiterbenutzen können um mich dann irgendwann darüber zu ärgern, dass meine alte OneNote-Version auf aktuellen Windows-Systemen gar nicht mehr läuft und auf Linux erst recht nicht und ich so noch mehr Jahre Arbeit an meiner Wissensdatenbank vergeudet hätte.

Ich lerne aber aus Fehlern und habe daher alle Daten, die ich damals noch nicht in LaTeX-Dokumente überführt hatte, aus meinem alten OneNote-Notizbuch extrahiert und in LaTeX-Dokumente bzw. ASCII-Text/*.tex-Dateien eingearbeitet. Weil OneNote handschriftlich eingegebene mathematische Gleichungen und Formeln, die nicht den üblichen Standardformeln entsprechen, ohnehin oft nicht ohne zeitraubende manuelle Nacharbeit in korrekt formatierte, gedruckte mathematische Ausdrücke umwandelte, hatte ich im Studium glücklicherweise trotz OneNote weiterhin viel mit LaTeX mitgeschrieben und gearbeitet, so dass nicht ganz so viel Arbeit in meinem damaligen OneNote-Notizbuch steckte und ich daher auch nicht so viele Daten daraus extrahieren musste. Ein weiterer Vorteil ist, dass ich meine LaTeX-Dokumente problemlos ausdrucken kann. Wer mal auf die Idee kam eine OneNote-Mitschrift sauber auszudrucken oder ohne weitere Formatierungen in seine Abschlussarbeit zu übernehmen, weiss wovon ich rede.

Da ich heute problemlos mit einer kostenfrei erhältlichen, aktuellen LaTeX-Distribution LaTeX-Dokumente vom Anfang der 90er Jahre mit korrekter Formatierung anzeigen und drucken kann und mein Texteditor bei weitem ausgereiftere Suchfunktionen (z.B. Regular-Expressions) unterstützt als OneNote und man reine Textdateien (LaTeX-Quellcode ist reiner Text.) auch in 30 Jahren noch mit nahezu jedem Texteditor der Welt öffnen können wird, bin ich so auf der sicheren Seite, wenn die ganzen OneNote-User ihre Daten verlieren oder mühsam in ein anderes Format umbasteln müssen, um sie weiterhin nutzen zu können.

OneNote ist durchaus ein nettes Konzept. Nur leider folgt es nach wenigen Jahren allen anderen netten Konzepten, die auf proprietäre Dateiformate und Closed-Source-Betriebssysteme setzen und verschafft einem dann eine Menge Frust, denn Notizen von mehreren Jahren konvertiert man nicht "mal eben so" vollfunktionsfähig in ein anderes Format, wenn der Hersteller eine zum alten Format nicht mehr voll kompatible Version einer Software herausbringt.

Der einfachste Weg ist also offenbar der falsche, wenn man seine Notizen morgen noch nutzen können möchte.
 
@nOOwin: tl/df, aber in LaTeX während einer Vorlesung Formeln mitschreiben? Du hast meinen vollsten Respekt. Zu meiner Studienzeit gab es noch keine Laptops (bezahlbar) und wahrscheinlich würde ich heute in OneNote die formeln einfach per Bild mitkritzeln und dann nachträglich in X_i^j oder ähnliches umsetzen...
 
@nOOwin: Ich habe vor 10 Jahren mit Office 2003 nahezu ALLE Vorlesungen live mitgeschrieben - sogar Mathe, zugegeben ich habe ein Zusatzprogramm für die Formeln gehabt, sonst geht das nicht. Aber so und den Kenntnissen der Tastenkürzel (ja, Office war und ist vollständig mit Tastatur zu bedienen!) ist das gar kein Problem gewesen. Selbst meine Diplomarbeit von >120 Seiten hat Word ohne Mucks hingenommen. Und nein, mir hat es nicht 5x das Format zerschossen, wie es oftmals denen passiert, die mit Formatvorlagen nicht klar kommen oder erst am Ende alles formatieren wollen. ;-)
 
@larsh: Ich hab meine Arbeit in .txt geschrieben und dann vor Release LaTeX Zeugs drübergehauen, meistens mit regex replace und schön Quellen/Inhaltsverlinkung, die dann auch im PDF funktioniert. Braucht halt nur ein sauber und konsistent strukturiertes Textfile, dann ist der LaTeX Krams nur noch Peanuts. Keine 2 Stunden gedauert bei 166 Seiten.
 
Naja so fixiert man die Jugend/Studenten auf eine Officesuite. Bei uns in der Uni gibt es auch akademische MSDN-Lizenzen, wo man die MS-Produkte kostenlos bekommt. Dort wurde uns auch gesagt das MS die Studenten an Ihre Produkte binden möchte.
 
@basti2k: "Bei uns in der Uni gibt es auch akademische MSDN-Lizen" Also MSDNAA/Dreamspark? Kann nicht sein, das einzige was es bei Dreamspark gibt ist OneNote, Access und glaube Publisher 2013.
 
@L_M_A_O: Ist ein Kombiprodukt, was wir haben. Du bekommst einen MSDNAA/Dreamspeak-Account, dort kannst du dir die dort gelisteten Software laden
(Windows, Office, Visual Studio)

Benötigst du ein Produkt, was dort nicht gelistet ist (z.B. Exchange-Server), so kannst du es dir in der Uni abholen. Hierzu musst du einen Datenträger mitbringen um dir eine Kopie des Installationsmediums zu ziehen. Zusätzlich bekommst du den Aufkleber mit dem Key ausgehändigt.
 
@basti2k: seit wann ist Office in Dreamspark enthalten?
 
@L_M_A_O: und visio
 
@basti2k: Das ist klar, ich meine, weshalb sollen sie sonst so teure Software einfach kostenlos zur Verfügung stellen.
Wobei ich sagen muss, dass ich bspw. MS Office und Visual Studio für ungeschlagen halte in den jeweiligen Bereichen.
 
@basti2k: Ich würde aber auch sonst keine andere Software benutzen. In diesem Fall ist es nun einmal die beste Software.

(Ich weiß, einen Brief kann ich auf auf Notepad schreiben)
 
@basti2k: Typisch Microsoft-Schweine... geben öffentlichen Bildungseinrichtungen und damit der kommenden Generation von Bürgern kostenlos professionelle Software. Wie gierig... Da lob ich mir die sozialrevolutionäre Informatiker von der Münchner IT-Gilde, die völlig selbstlos öffentliche Gelder für das nicht funktionierende Mammut-Menschenversuchs-Projekt LiMurx sinnlos verpulvern.
 
@basti2k: was denn sonst? und was ist so verwerflich daran? Microsoft Office ist im übrigen ohnehin ein Softwarepaket, mit dem man es nach dem Studium immer zu tun haben wird. insb in den Naturwissenschaften ist Excel beispielsweise ein wertvolles werkzeug. Freeware kann da bei weitem nicht mithalten.
 
Alle die sich jetzt freuen, sollten sich im Stillen dafür bei Google und den Machern von Open/LibreOffice bedanken. Dank der Konkurrenz dauert es nicht mehr lange, bis euch sowohl MS-Office als auch Windows komplett kostenlos zur Verfügung stehen.
 
@nicknicknick: Da glaube ich noch nicht dran, aber ich würde mich auch nicht drüber ärgern :) Auch wenn ich immer noch der Meinung bin, dass eine gute Software auch durchaus etwas kosten darf. Mir persönlich geht diese "Geiz ist geil"-Mentalität und der extreme Drang, alles kostenlos zu bekommen, ziemlich auf den Sack. Da darf man sich dann auch nicht beschweren, wenn immer mehr Unternehmen das Geld eben per Werbung oder dem Verkauf der Nutzerprofile machen.
 
@HeadCrash: Was hat denn OpenSource mit Geiz ist geil zu tun? OpenSOurce-Software ist meist besser und man kann etwas dazu beitragen, wenn man möchte. Das mache ich zur Zeit bei Owncloud.
 
@s3m1h-44: Ganz einfach: für viele, wenn nicht sogar die meisten, Nutzer von Open Source ist es tatsächlich einfach nur "geil", weil es kostenlos ist. Die wenigsten spenden für solche Projekte oder Entwickeln gar mit. Ich habe überhaupt nichts gegen Open Source als Konzept und es ist eben in vielen Situationen ein guter Gegenspieler zu Closed Source. Vor allem als Treiber von Projekten, die sonst vielleicht einfach als "unwirtschaftlich" nicht umgesetzt worden wären, ist Open Source SEHR gut.

Dass es "meist besser" ist, halte ich immer noch für ein Gerücht, das bisher noch in keiner Weise tatsächlich bewiesen werden konnte. Open Source ist nicht per se besser oder schlechter als Closed Source. Die Qualität hängt von einer ganzen Reihe von Faktoren ab, die überhaupt nichts damit zu tun haben, ob ein Projekt nun als Open oder Closed Source entwickelt wird. Von daher gibt es in beiden Welten sehr gute und sehr schlechte Software.
 
@nicknicknick: 1. schlichtweg falsch, da Microsoft mit dem Dreamspark Programm seit jeher einen anderen grundgedanken verfolgt und 2. Ist und war Windows im Dreamspark ebenfalls Kostenlos zu haben. Meist sograr schon vor release im einzelhandel.
 
@crusher²: Woher genau willst du jetzt schon
wissen, das meine Prognose für die Zukunft "schlichtweg falsch" ist? Bist du etwa Hellseher??? Btw gibt es Windows bereits kostenlos
 
Wer braucht schon Office, wenns Latex gibt ;)
 
@Ben22: Ich! Ich sehe ja durchaus den Nutzen für LaTeX, aber Nutzerfreundlichkeit ist doch irgendwie was anderes ;) Ich bin in Office deutlich schneller und effektiver.
 
@HeadCrash: Ja, das wollten mir auch schon viele Leute erzählen. Dann denkt man sich einfach mal einen mathematischen Ausdruck z.B. mit einem Bruch und einem weiteren Bruch unter einer Wurzel im Nenner des ersten Bruchs und ein paar Exponenten, Variablen und Zahlen darin aus, tippt den Kram mal eben in LaTeX als ASCII bzw. UTF-8-Text ein und lässt die Formel setzen und geht dann erstmal zum Kaffee trinken über, weil es in Word noch eine Viertelstunde dauert, bis der Kollege die Formel mit den entsprechend angepassten Symbolgrössen beim Bruch unter der Wurzel sauber eingegeben und angepasst hat.

Word ist bei der Texteingabe schon lahm und ineffektiv, aber bei Formeln, skalierbaren Zeichnungen und viel Text versagt es komplett.
 
@nOOwin: Komisch, dass LaTeX-Nutzer IMMER mit dem Formel-Totschlag-Argument kommen :D Natürlich ist es bei Formeln besser, das bestreitet doch niemand. Aber wenn vielleicht 20% aller Nutzer aller Textverarbeitungen der Welt etwa 20% ihrer Zeit mit dem Schreiben von Formeln verbringen, ist das wahrscheinlich schon hoch gegriffen. Die meisten schreiben mit Word und Co. nun mal leider keine Wissenschaftlichen arbeiten. Und bei normalem Text mit Bildern, Grafiken etc. bin ich persönlich mit Word um Welten schneller.

Auch kann ich das Argument "viel Text" nicht nachvollziehen. Das will mir auch jeder weismachen. Nahezu alle ausgearbeiteten Dokumente, die ich für Kunden erstelle, sind umfangreicher als die Diplomarbeiten, de ich korrekturgelesen habe. Und ich habe noch nie ein Problem mit diesen Dokumenten gehabt. Vielleicht passiert das bei Dokumenten jenseits der 300 Seiten, aber auch das sind Dokumentgrößen, mit denen die meisten nicht arbeiten dürften.

Ich behaupte auch nicht, dass LaTeX schlecht sei. Aber vor Word kann ich jemanden setzen und er wird ein halbwegs vernünftiges Dokument ohne große Erklärung hinbekommen. Bei LaTeX wird er wahrscheinlich ohne ein Buch daneben scheitern.
 
@HeadCrash: Ganz ehrlich jeder der mal eine Abschlussarbeit in Word geschrieben hat, wird das nie wieder machen. Es hat ein Grund warum Professoren, Tutoren und Betreuer zu LaTeX verweisen. So eine Abschlussarbeit ist dann auch etwas komplizierter mit Verweisen und Co als ein Dokument für den Kunden. Sorry aber ist so. Aber man könnte mit einem MS Fanboy endlos darüber diskutieren ohne zu einem Ergebnis zu kommen.
 
@klarso: Lies meinen Text. Ich habe mehrere Diplomarbeiten korrekturgelesen, die allesamt mit 1,x bewertet wurden. Keine davon war so aufwendig wie meine Kundendokumente, die ebenfalls Inhalts- und Abbildungsverzeichnisse, Fußnoten und Querverweise haben. Also erzähl mir nix über komplexe Dokumente ;-)
 
@HeadCrash:
>Komisch, dass LaTeX-Nutzer IMMER mit dem Formel-Totschlag-Argument kommen" IMMER? --> Unsinn!

>" Aber wenn vielleicht 20% aller Nutzer aller Textverarbeitungen der Welt etwa 20% ihrer Zeit mit dem Schreiben von Formeln verbringen, ist das wahrscheinlich schon hoch gegriffen. "
Dann zähle ich mich zu den von Ihnen geschätzten 4%. Ich benutze Word nebst Formeleditor und eingebettete Grafiken und sehe keine Probleme.

Übrigens thematisiert der Beitrag von winfuture nicht die Verteilung von Latex sondern die Preispolitik von Office. Der Beitrag ist also hier nicht gefragt.
 
@Grendel12: Das ist nun mal bei Diskussionen so: man kommt auch auf andere Themen. ;-) So etwas halte ich daher sogar für sehr gefragt, denn sonstiger könnte man wahrscheinlich 80% aller Beiträge streichen.

Das mit den Formeln entspricht meiner Erfahrung und ich könnte wahrscheinlich zig Beispiele alleine aus den Winfuture-Kommentaren aufzeigen: wann immer man Word und LaTeX miteinander vergleicht, wird die unschlagbare Formelfunktion von LaTeX als DAS Argument für dieses Textsatzsystem genannt. Und das stimmt ohne Zweifel! Nur (behaupte ich) macht das Erstellen von Formeln einen verschwindend Geringen Anteil an der Nutzung von Textverarbeitungssystemen aus. Wer ein wissenschaftliches Dokument mit sehr vielen Formeln erstellen muss, ist mit LaTeX - bezogen auf die Formeln - auf jeden Fall schneller als mit dem Microsoft Formeleditor. Bei anderen Dokumenten zweifelte ich das an. Zumindest ohne eine recht aufwendige Einarbeitungszeit.
 
@klarso: siehe o1/re:1/re:2
Formeln in Word ohne Zusatztools sind schwierig, auf jeden Fall (wobei Word bereits einen einfachen Formeleditor onboard hat, das wissen nur viele nicht). Aber Texte schreiben & formatieren ist dort genauso einfach. Das war vielleuicht mal zu Word 2.0-Zeiten, weiß ich nicht, heute aber definitiv nicht mehr!
 
@HeadCrash: Meine Wette von gestern steht immer noch. 20 Formeln Sie mit Latex, ich mit Word. Ich bin schneller.
Wie sich gestern herausgestellt hat, kann Latex möglicherweise schon keine korrekten bestimmte Integrale darstellen: Ein anderer Latex-Fan empfahl dazu nicht taugliche Befehle.
Um Latex zu benutzen muss man die Programmiersprache dazu beherrschen und außerdem sieht man beim Erstellen nicht das Ergebnis.
Bei den meisten Schulen ist übrigens Latex gar nicht erwünscht, manchmal auch untersagt. Einmal hatte eine Sekretärin erklärt, dass sie das nicht installiert hat und solche Dokumente deswegen nicht ausdrucken könne. Ich meinte, ich mag es auch nicht, aber es wäre doch bei Latex sicher möglich, als PDF-Dokument zu speichern - aber das meinte sie auch nicht zu können ;-).
 
@Grendel12: Na, ich bin garantiert nicht schneller, weil ich selbst LaTeX nur rudimentär beherrsche. Dass man nicht sieht, was man da formatiert, stimmt heute auch nur noch bedingt, da es mittlerweile LaTeX-Editoren gibt, die - ähnlich wie bei modernen HTML-Editoren - den reinen Text und das Render-Ergebnis nebeneinander darstellen. Auch weiß ich, dass man aus LaTeX heraus PDFs erzeugen kann, wenn man das entsprechende Tool verwendet. Man muss sich eben mehr auskennen als man es bei Word und Co. muss (auch wenn es manchen Word-Verwendern gut tun würde, wenn sie zumindest ansatzweise den Unterschied zwischen einem Zeilenwechsel, einem Absatz und einem Abschnitt verstanden hätten).

Und noch mal: ich bin in der Diskussion eher der Word-Verfechter ;-)

Dass LaTeX keine Integrale darstellen können soll, würde mich allerdings SEHR verwundern. Denn genau bei Formeln und bei Verweisen (z.B. Bibliographie) spielt LaTeX in der Regel seine Stärken aus.
 
@HeadCrash:
In meinem Studium hatte ich einen gewissen Zeitdruck und ein Abgabetermin. Ich musste mich auf inhaltlich Dinge konzentrieren und Ami-Pro (und später Word) waren für mich besser als erstmal eine Befehlssprache zu lernen.
Wer Latex benutzt hat offenbar sehr viel Zeit, experimentiert gern und muss nicht ergebnisorientiert und effektiv arbeiten.

>" Auch weiß ich, dass man aus LaTeX heraus PDFs erzeugen kann, wenn man das entsprechende Tool verwendet." - Dass hätte mich ansonsten auch sehr gewundert.

Ich hatte eben nochmal den Formeleditor getestet: Man kann auch mit Word wenn man den "Baukastenmodus" nicht verwenden will seine Formeln auch in Latex-Sprache schreiben.
 
@nOOwin: Microsoft Office und Mathtype und du kannst in Word-Dokumenten Latex-Code schreiben.
 
@s3m1h-44: Das habe ich eben auch gerade festgestellt ;-).
 
@nOOwin: >"weil es in Word noch eine Viertelstunde dauert..." - Unsinn.

Einen Bruch mit einer Wurzel im Nenner mit Exponenten unter der Wurzel kriege ich im Editor in einer halben Minute hin und jeder andere Nutzer auch.
 
@HeadCrash: Du bist nicht effektiver, du bist effizienter ... flying away :)
 
@klarso: Da hast Du sogar recht, effizient wäre die bessere Wortwahl gewesen.
 
@Ben22: Hat definitiv seine Daseinsberechtigung, aber ich bleibe bei Office. :-)
 
@Ben22: latex ist eigentlich nur dann von vorteil, wenn man umfangreiche Berechnungen anstellt. Für Abschlussarbeiten in den Ingenieurswissenschaften z.b.
 
@crusher²: Nicht nur umfangreiche Berechnungen. In der Mathematik wird LaTeX so ziemlich für alles gebraucht.
 
@adrianghc: ja, mein mathe prof war ebenfalls großer latex fan
 
@Ben22: Wo gibts es eigentlich Latex?
Im Elektronikladen (SATURN) gibt es 3 verschiedene Office-Produkte, u. a. das von Microsoft und außerdem gibt es im Internet das kostenlose Open-Office für HartzIV und Studenten (weil es nichts kostet).
Aber wo gibt es ein Latex-Editor? Bei SATURN jedenfalls nicht.
 
Warum muss Studenten alles in den Hintern gesteckt, also geschenkt werden?
Sie sollen doch arbeiten und dann haben sie auch Geld.
Wer sich die Programme nicht leisten kann muss die zahlreich vorhandene HartzIV-Versionen nehmen (Openoffice usw.)
 
@Grendel12: Das kann mal wieder nur von jemandem kommen, der selber kein Student ist und keine Ahnung hat, wie das läuft. Finanziell geht es Studenten deutlich schlechter als jedem x-beliebigen Auszubildenden. Studier du erstmal 5 Jahre lang Vollzeit ohne dafür auch nur einen einzigen Cent zu sehen, ganz im Gegenteil, du musst pro Semester sogar noch was bezahlen. Etwa 40 Std. pro Woche, die für Vorlesungen, Tutorien, Nacharbeiten und Hausaufgaben draufgehen, und einem keine Gelegenheit lassen, sich das Geld zu verdienen, was man zum Leben braucht. Als Physikstudent bin ich jeden Tag morgens um 10 Uhr in der Uni und komme abends um 19 Uhr nach Hause. Erklär mir mal, wann ich da jetzt wieviel noch arbeiten gehen soll, um auf ein brauchbares Einkommen zu kommen, dass mir den Lebensunterhalt ermöglicht. Und das Geld, was man sich per Bafög holt, muss man am Ende auch noch zur Hälfte zurückzahlen, startet also direkt erstmal mit um die 10.000 € Schulden in den ersten Beruf.
Auszubildende haben verglichen mit Studenten in den ersten Jahren ein Leben in Saus und Braus.
Und du willst mir hier jetzt ernsthaft erzählen, dass es ungerecht ist, wenn man als Student dann mal eines der Programme, die man während des Studiums gut gebrauchen kann, kostenlos bekommt?
 
@mh0001: Ich war sogar 7 Jahre Student! Aber mir hat keiner alles geschenkt.
Aber ich habe dafür begriffen, dass man nicht alles im Leben sofort haben kann sondern erst mal was gelernt haben und einige andere Voraussetzungen erfüllen muss.
 
@Grendel12: Wow, dann bist du ja jetzt total weise...Ich weiß nicht, wo das Problem ist? Warum sollen Studenten Office zu Ausbildungszwecken nicht umsonst bekommen? Ich verstehe den Sinn nicht!?
 
@kritisch_user:
Die interessantere Frage ist, warum (wie hier) alle Studenten stets erklären, dass sie lieber Latex benutzen obwohl MS-Office für Studenten fast oder ganz kostenlos ist.
 
@Grendel12: Kommt immer darauf an, was man gerade macht. Für Abgaben in den Wirtschaftsfächern habe ich stets Office benutzt. Da musste ich nur Texte schreiben; das war deutlich komfortabler. Für Abschlussarbeiten in der Informatik wird Latex meist vorgeschrieben, ist dort vielleicht auch angebrachter.

Keiner sagt ja, dass man Office ständig nutzen soll, aber manchmal erleichtert es eventuell trotzdem die Arbeit. Warum also sollte man es nicht kostenlos anbieten? Das schadet niemandem.

(PS: Für alle nicht-naturwissenschaftlichen Studenten ist Latex übrigens ein Fremdwort...)
 
@kritisch_user: In unserer FH wird kein Latex vorgeschrieben sondern nur, welche optischen Bedingungen zu erfüllen sind. siehe Beitrag 22:35.
 
@Grendel12: So kenne ich das auch. Es gibt natürlich auch Studierende, die ihre Abschlussarbeit in Word schreiben. Aber spätestens wenn es dann zur Erstellung des Literaturverzeichnis kommt, kenne ich keinen Studierenden, der Word genutzt hat und es nicht spätestens dann bereut hat. Word hat klar seine Zielgruppe, aber ich glaube da müssen wir uns wohl nicht streiten, dass der akademische Bereich nicht dazu gehört.
 
@klarso: Einigen wir uns zuerst mal darauf, das deine Sicht des "akademischen Bereichs" ziemlich eingeschränkt ist. Wie schon kritischer_user schrieb, ist LaTex unter Studenten außerhalb der Naturwissenschaften, z.B. in den Geisteswissenschaften, weitestgehend unbekannt.

Von allen Forschungs-, Bachelor- und Diplomarbeiten die wir hier Korrekturlesen ist nicht mal 1/5 mit LaTex erstellt worden, und davon kommen die meisten aus dem Bereich der IT.
Ich kann übrigens auch nicht behaupten, dass das Ergebnis bei den LaTex-Benutzern pauschal besser ist als bei den Office Suite Nutzern (egal ob MS oder Libre). Selbst Literaturverzeichnisse kann man wunderbar mit Word erstellen (bei Libre Office geht das auch, aber da habe ich es noch selbst ausprobiert).

Ob es jemand bereut hat, weiß ich nicht. Gesagt hat es noch keiner. Das Studenten im Allgemeinen eine Zielgruppe für Office sind, ist für mich offenkundig. Ich stelle LaTex seine Qualitäten gar nicht in Abrede, aber es ist nicht annähernd so "alternativlos" (Unwort des Jahres 2010) noch so verbreitet unter Studenten wie du es darstellen willst.
 
@klarso: Literaturverzeichnis in Word erstellen geht sogar schneller. In Latex musst du erst einmal in eine Bib-Datei komischen Code einfügen. Bei Word kannst du in einer Tabelle ohne sichtbare Ränder einfach mal zwischen zwei Zeilen mit der Maus klicken, damit da eine neue Zeile entsteht und kannst direkt losschreiben. Wenn du Fußnoten brauchst, kannst du die entsprechende Funktion benutzen.
 
@klarso: Es soll sogar Leute geben, die ihre Abschlussarbeit mit Google Docs und LibreOffice geschrieben haben. Literatur- und Inhaltsverzeichnis sind auch da kein Problem.
 
@Grendel12: Dummerweise benötigen gerade studenten z. b. office schon im Studium, welches ich aber nach dem studium eigentlich nicht mehr benötigte, da der firmenrechner ja schon eine lizenz hat :) ODer bist du einfach nur sauer, weil du den vollen Preis bezahlen musst? Wo ist dein Problem? Lass den Studies doch ihren kleinen Vorteil.
 
@Grendel12: So ein Dummer Kommentar ist leider nicht selten. Wie dumm ist das OpenOffice etc als Hartz4 Versionen zu deklarieren. Das ist ziemlich unverschämt. Viele Linux aber auch Windows Nutzer nutzen OpenOffice usw. Es soll sogar welche geben die arbeiten. Zudem finde ich es hirnlos alles schlechte mit Hartz4 zu verknüpfen. Für viele unserer Bürger ist dies eine notwendige Existenzsicherung. Viele Leute denen Schicksale ereilt haben und sogar welche die Jahre lang arbeiteten müssen davon leben, weil sie (A) den Job verloren haben, oder B) Die Gesundheit es verhindert.
Zudem, warum sollte man jungen Leuten die was werden wollen, nicht die Möglichkeit eröffnen kostenfrei an wichtige Software zu gelangen?. Hast du wenigstens Studiert?
Laut deiner Aussage, sollte nur wer arbeiten, der bereits Geld hat? Über solche Leute kann man sich den ganzen Tag die Haare ausreißen. Sowas dummes. Kein Plan und trotzdem klappe aufreißen.
 
@Grendel12: Man muss kein Hartz IV Empfänger sein um zu begreifen, dass eine Software die einem der Hersteller einfach wieder wegnehmen kann, wenn man nicht jedesmal brav zahlt wenn man dazu aufgefordert wird, kein Geld wert ist.

Open Office hat zudem etliche Vorteile und zusätzliche Funktionen, die man in MS Office nicht finden kann und nie finden wird. Oder kannst Du z.B. Dein MS-Office mit Deinen Einstellungen, die Du zu Hause verwendest, einfach auf einem USB-Stick zu einem Freund/Rechner auf der Arbeit/Rechner im Hotel etc. mitnehmen und dort mit Deinem Office-Paket wie zu Hause arbeiten? Das geht mit OpenOffice problemlos. Im übrigen taugt z.B. auch der Formeleditor in OO mehr als der in MS Office, da man in dem nicht mühsam Formeln zusammenbasteln muss, sondern sie einfach gleich mit allen Variablen und Zahlenwerten eintippen kann.
 
@nOOwin: >" Oder kannst Du z.B. Dein MS-Office mit Deinen Einstellungen, die Du zu Hause verwendest, einfach auf einem USB-Stick zu einem Freund/Rechner auf der Arbeit/Rechner im Hotel etc. mitnehmen und dort mit Deinem Office-Paket wie zu Hause arbeiten" Das hat nichts mit Openoffice zu tun sondern damit, dass mein Chef berechtigterweise erklären würde "Machen Sie Ihr Privatkram zu Hause und benutzen Sie nicht dazu Ihre bezahlte Arbeitszeit und auch nicht meine Produktionsmittel." - Ansonsten ist das eine typische lockere Einstellungen eines Studenten. Da sollte man sich ganz schnell umgewöhnen, denn in der Arbeitsstelle sein persönliches Zeug weiterzumachen wie zu Hause und nicht daran zu denken, dass man auf Arbeit ist (und die Ressourcen des Arbeitgebers zweckentfremdet) kann zu einer fristlosen Kündigung führen. Grund: Arbeitsverweigerung und Diebstahl (letzteres wegen Stromverbrauches für private Zwecke). Beispiele gibt es zahlreich.

Der Formeleditor von MS ist ausgezeichnet. Allerdings muss man sich damit beschäftigen wollen.
 
@Grendel12: Der Formeleditor von MS Office ist so ausgezeichnet, dass ich bis heute keinen Studenten getroffen habe, der es schafft mit dem Ding in einer Vorlesung mitzuschreiben bzw. so schnell beim Eingeben von Formeln zu sein wie der Prof sie an die Tafel klatscht. Ich konnte damals in LaTeX bei meinem Prof in Echtzeit mitschreiben und beim Formeln umformen war ich sogar weit schneller als der Prof (Logisch, weil ich den Formel-ASCII-Text nur eben duplizieren und die Änderungen hineineditieren musste und das schneller ging als den ganzen Ausdruck mit Änderungen noch einmal neu an die Tafel zu schreiben.).

Alle Studenten die damals nur Word bedienen konnten schrieben auf Papier mit, weil sie sonst mit der ersten Formel gerade fertig waren, wenn der Prof die inzwischen komplett vollgeschriebene Tafel wischte. Ich habe im Studium hingegen nie mit Stift und Papier mitgeschrieben, sondern immer auf dem Notebook.
 
@nOOwin: Dazu habe ich vorgestern ausführliches geschrieben.
Nochmal in Kürze:In der Vorlesung nimmt man ein Stift und einen Papierblock.
in einer Vorlesung kann man man - egal, ob Formeleditor oder "nur Text" -
keine vollständige und saubere Mitschrift bekommen.
Dann sollte man die Mitschrift im Internat oder zu Hause sauber nochmal schreiben und dabei die Mitschrift rekapitulieren und vertiefen.
Die muss man in jedem Falle nochmal neu schreiben. Zu meiner Zeit passierte dass auch wieder mit Stift und Papier, weil die PC-Technik noch nicht so weit war.

Aber direkt in die Vorlesung ein PC mitbringen ist sicher auch heute noch nicht üblich.

Mein Professor meinte übrigens, wenn der Student ein fertiges Dokument aus der Vorlesung mitnimmt und alles verstanden hat, dann wäre seine Vorlesung schlecht gewesen.
 
@Grendel12: Was soll denn heißen "nimmt man"? Wo ist das Problem, wenn man z.B. auf einem Tablet mitschreiben möchte oder sogar in Echtzeit in LaTeX mitschreiben kann? Wenn man so gut darin ist - Hut ab - dann sollte man auch gern davon Gebrauch machen können. Finde ich jedenfalls sehr sinnvoll.
 
@adrianghc: Ich kann mir nicht vorstellen, dass man (auch ohne eingebundene Formeln) mit Latex so schnell schreiben kann wie mir Word, insbesondere nicht, Live mitzuschreiben - auch ohne Formeln.
Außerdem muss man Latex fast wie eine Programmiersprache die komplizierten Befehle auch für vergleichsweise einfache Formatierungen beherrschen.
Word dagegen lernt man in der Schule.

Ansonsten würde ich gern eine Wette anbieten:
Ein Student soll gleichzeitig (mit mir) 20 komplizierte Formeln schreiben. Er mit Latex und ich mit dem Office-Formeleditor.
Meine Wette wäre, dass ich schneller fertig bin. :-)
 
@nOOwin:
Es verlangt auch keiner, dass man als Student (bis zur Doktorarbeit) seine Dokumente mit Latex schreiben muss.
Verlangt sind Formatierungsvorschriften (Schriftgröße, Seitenränder, Zeilenabstände usw.).
Ich hatte meine Diplomarbeit 1998 mit Lotus-Amipro geschrieben, weil mir Word97 nicht besonders zugesagt hat. Alle anderen benutzten Word, aber Latex keiner (weil es das vielleicht auch noch gar nicht gab).

Und zu dem einfältigen Argument von oben: Auf der Arbeit ist im PC in der Regel auch kein Latex installiert. Daher kann man seine Dokumente vom USB-Stick da auch nicht einfach weiterschreiben. Office dagegen ist auf jeden Fall installiert.
 
@nOOwin: Die Syntax des Formeleditors von Office ist seit 2010 mit der von Latex absolut identisch. Du drückst ALT+=, dann kannst du in das eingefügte Formelfenster mit der identischen Syntax Formeln linear wegschreiben wie in Latex. Gibst du den Befehl ein, z.B. "\int", wird er bei einem Druck auf die Leertaste sofort interpretiert und umgesetzt. Mit "_" und "^" kann man tief- und hochgestellte Zeichen machen bzw. am Beispiel des Integrals fügt er dann die Integrationsgrenzen hinzu. Gleiches geht mit fast allen anderen Befehlen, die man in Latex im Mathemodus benutzt. Ist leider nicht gut dokumentiert, dass es so einfach geht. Ich nehme mir seit einiger Zeit daher auch immer wenn ich mit Word schreibe eine Übersicht über die bei Latex benutzbaren Mathe-Befehle zur Hilfe.
 
@mh0001: Im Integral z. B. werden die Integrationsgrenzen unterhalb des Integralzeichens geschrieben und nicht rechts oben oder unten (außer man will das ausdrücklich so). Mit _ und ^ kann man nicht die korrekte Form hinbekommen und man müsste für Latex etwas anderes probieren um die bestimmten Integrale korrekt zu schreiben.
Analog für Summenzeichen und Produktzeichen.
 
@Grendel12: >>Auf der Arbeit ist im PC in der Regel auch kein Latex installiert. Daher kann man seine Dokumente vom USB-Stick da auch nicht einfach weiterschreiben.<<

Man braucht nichts installieren. Im Zweifelsfall reich sogar das einfache Notepad in Windows um ein LaTeX-Dokument weiter zu schreiben. Alles was man braucht ist ein ASCII-fähiger Texteditor. Den findet man wohl auf jedem System und wenn nicht, kannt man auf jedem Gerät das Emails verfassen kann ein LaTeX-Dokument im Email-Editorfenster schreiben und es dann auf die eigene Email-Adresse senden.

Wenn man so ein Dokument dann in ein PDF drucken oder direkt als PostScript-Datei zu einem postscriptfähigen Drucker kopieren will um es auszudrucken, kann man zur Erzeugung des PDFs oder der Postscriptdatei z.B. das LaTeX Programmpaket MikTeX für Windows auf demselben USB-Stick wie die TEX-Datei mit zur Arbeit nehmen und es dort ohne Installation direkt vom USB-Stick starten. Ein komfortablerer TEX-Editor mit Syntaxhighlighting und Compiler sind da direkt mit drin. Mehr braucht es nicht.

Man könnte LaTeX-Dokumente in der Remote-Konsole bzw. Kommandozeile eines Linux-Servers in China auf dessen CLI-Editor schreiben, wenn Du gerade nichts anderes zur Hand hast. Zum Verfassen ist keine spezielle Software nötig. Das passiert in "Plain Text". Man könnte ein LaTeX-Dokument auch problemlos auf der Arbeit in MS Word schreiben. Einfach mit der Endung TXT abspeichern und diese später auf TEX ändern, dann compilieren und fertig.

P.S. Ich habe Lotus SmartSuite bzw. WordPro in den 90er Jahren nach MS Word und vor StarOffice, OpenOffice und LaTeX genutzt. Somit habe ich also wohl alle grösseren Office-Pakete mal durchprobiert und bin letztendlich bei einem "Zeichensetzprogramm" gelandet. Vermutlich weil ich zu faul bin selber zu entscheiden wo Text, Formeln und Grafiken auf der Seite hin sollen und ich mich um Inhaltsverzeichnis, Stickwortverzeichnis, Fussnoten, Quellennachweise usw. beim Schreiben auch nicht kümmern wollte. Das erledigt LaTeX alles automatisch für mich und es sieht immer sehr professionell aus. ;-)
 
@nOOwin: LaTeX-Code in Word: http://www.dessci.com/en/products/mathtype/
 
@nOOwin: Wer braucht bitte Latex auf Arbeit? Das ist doch extrem unrealistisch. Latex ist für Studenten, die zu viel Zeit haben und mehr auch nicht. Ein Zeitvertreib.
 
@s3m1h-44: Tut mir Leid, aber das ist jetzt Blödsinn. In der Mathematik wird für so ziemlich jedes Dokument LaTeX benutzt, auch von Professoren. Das hat nichts mit "zu viel Zeit" zu tun.
 
@nOOwin: Wenn man mit *.txt speichert sind sämtliche Formatierungen und damit natürlich auch alle Formeln weg.
Ein Format "TEX" kennt Word gar nicht.
 
@Grendel12: Das Dateiformat TEX ist auch kein eigenständiges Format. TEX-Dateien sind einfache Textdateien, wie z.B. Dateien mit den Endungen *.txt, *.log, *.bat, *.nfo etc. auch.

Meine LaTeX-Formatierungen stecken im ASCII-Text. Insofern kann ich einen Text mit Formeln sogar in einer Email ohne Dateianhang einfach als blossen Text versenden. Mit einem LaTeX-Compiler kann der Empfänger dann aus diesem Text ein perfekt gesetztes PDF-Dokument mit Formeln darin erzeugen.

Wenn ich z.B. die wohl zur Lösung von quadratischen Gleichungen jedem bekannte p,q-Formel in Word eingebe und mein Dokument dann als *.txt-Datei abspeichere und hinterher die Datei in *.tex umbenenne sieht meine Formel immer noch so aus:

x_{1/2} = -\frac{p}{2}\pm \sqrt{\frac{p^2}{4}-q}

Was soll da durch das Abspeichern als *.txt-Datei verlorengehen? Unformatierten ASCII-Text abspeichern wird Word wohl fehlerfrei hinbekommen und solange es das hinbekommt, bleiben Formeln, Textformatierungen und sogar TikZ-Vektorgrafiken im LaTeX-Dokument komplett erhalten.

Jage ich das *.tex Dokument dann durch den LaTeX-Compiler, sehe ich im resultierenden PDF die zweite hier > http://www.mathematik.net/quadratische-gleichungen/q07s10.htm < dargestellte Version der p,q-Formel (allerdings hübscher gesetzt als in diesem Beispiel bzw. ohne sichtbare Rasterung an Wurzel, Variablen und Zahlen und problemlos herein und herauszoombar ohne das irgendwas verpixelt).

LaTeX-Dokumente sind keine Word-Dateien, welche jede Formatierung verlieren, wenn man sie als Textdateien abspeichert. Sie behalten ihre Formatierung, weil die, wie bei einer Markup-Language üblich, im ASCII-Text steht und nicht, wie in MS Word, für den Benutzer nicht direkt zugreifbar binär in einer mit einem normalen Texteditor nicht im Klartext lesbaren Datei. Das macht LaTeX-Dokumente auch so robust.

Wenn da in einer TEX-Datei mal ein Bit kippt oder eine TEX-Datei aus Versehen gelöscht und schon zur Hälfte mit einer anderen Datei überschrieben wurde bevor man sie wiederherstellt, kann man den verbliebenen, unbeschädigten Text in der beschädigten TEX-Datei immer noch extrahieren und weiterverwenden, notfalls fehlende Teile ergänzen und damit weiterhin ein LaTeX-PDF erzeugen. Im Falle einer beschädigten Dokument-Binärdatei eines Office-Pakets kann das Office-Paket diese Datei für gewöhnlich nicht mehr öffnen und man kann dann nur noch mit Tools von Datenrettungsfirmen (für MS Office gibt es zig solcher Tools, weil offenbar so vielen Leuten diese Dateien kaputtgehen - trotzdem überwiegt die Zahl der Fälle in denen man z.B. aus einer zur Hälfte überschriebenen Office-Datei nie wieder eine Zeile Text lesen kann, während man aus einer zur Hälfte überschriebenen LaTeX-Datei den nicht überschriebenen Teil problemlos in ein neues Dokument kopieren und damit weiterarbeiten kann) versuchen daraus wieder eine Datei zu machen, die sich wieder mit dem Office-Paket öffnen lässt. Klappt das nicht, sieht man ohne funktionsfähiges Backup der Office-Datei nie irgendwelchen formatierten Text daraus wieder und darf alles noch einmal neu tippen und formatieren.
 
@Grendel12: um mal auf die Kacke zu hauen... Diebstahl von Strom geht nicht (Wegnahme einer fremden beweglichen Sache) weil Strom keine Sache ist. In dem Fall kommt der §248c StGB in Einsatz: Entziehung elektrischer Energie
Ansonsten gebe ich die vollkommen recht
 
@frust-bithuner: Im letzten Jahr wurde ein Arbeitnehmer gekündigt, weil er sein Mobiltelefon beim Arbeitgeber auflud. Der Schaden war irgendwo bei 0,014 ct. Aber es ging um das Prinzip und nicht um den Betrag.
http://www.sueddeutsche.de/karriere/kuendigung-handy-aufgeladen-wegen-stromklaus-entlassen-1.166828
 
@Grendel12: ist mir schon bekannt... wollte nur klarstellen, das es kein Diebstahl von Strom gibt. Das wird leider sehr oft über einen Kamm gezogen.
Schlimm ist das Trotzdem. Aber auch anders herum: Wenn das Jeder machen würde mit Handy auf Arbeit aufladen. Die Kosten bei zwei Personen-Betriebe wären ja bestimmt überschaubar, aber bei 200 Mann-Betrieben oder mehr fällt das dann schon auf. Wobei eine Abmahnung bestimmt gereicht hätte
 
@Grendel12: Stell dir es mal bei einem Informatikstudenten vor, der dann z.B. in einer Firma Sys-Admin wird.

Der soll doch immer die MS-Produkte in seiner Firma einsetzten und nicht einfach auf kostenlose Sachen setzten.

Da wo ich als Student gearbeitet hatte war das anders, dort hatte man nur von MS Windows und Office (Word, Excel, PP) gehabt, für Mail und Kalender wurde dort Thunderbird genutzt. Das teuerste war aber die Matlab-Version auf dem Linux-Cluster gewesen, aber dort wurde auch gespaart, da alle auf die gleiche Version zugriffen und nicht für jeden Client eine eigene Version gekauft werden musste.
 
@Grendel12: du hast ja wohl absolut keine ahnung mensch... Ich bekomme von meinem Fachbereich Software zur verfügung gestellt, deren Lizenz inclusive Erweiterungsmodule gut und gerne 50.000€ wert ist. Warum? Weil nach dem Studium von mir erwartet wird, dass ich mit derartiger Software umgehen kann. Im übrigen gibts dazu keine alternative "Harz IV" version. http://de.wikipedia.org/wiki/NX_(Siemens)
 
@crusher²: Bei uns erwartet man schon in der 7. Klasse in der Realschule, Word zu beherrschen und nicht nach dem Studium.
Was soll denn das bei Ihnen für ein komisches "Studium" sein, Sie "Mensch"?
 
@Grendel12: In meinem Fall ist es Maschinenbau. Siemens PLM wird aber auch anderen Fachbereichen zur verfügung gestellt. Word benötige ich in meinem Studium beispielsweise überhaupt nicht, wohl auch später nicht. Excel hingegen schon.
 
Diese Volumenslizenzprogramme für Hochschulen gab es schon, als ich noch im Studium war. Aber so kostenlos, wie das für einen Studenten zunächst aussieht, ist das nicht. Microsoft kriegt dafür die Daten jedes einzelnen Teilnehmers, weshalb ich schon im Studium brav die Finger von der kostenlosen Microsoft-Software gelassen und mir vor etwas über 10 Jahren als Student lieber eine Office-Lizenz für Studenten gekauft habe.

Gekauft habe ich das ohnehin nur weil ich damals OneNote ausprobieren wollte und vielleicht noch für den Fall, dass ich mal ein MS-Office-Dokument von irgendjemandem aus der Bekanntschaft mit OpenOffice nicht öffnen kann (Diese Sorge erweist sich aber bis heute als unbegründet. Ausser OneNote habe ich bisher nichts von meinem alten MS-Office-Paket produktiv genutzt.). Ernsthaft arbeiten würde ich mit Word, Exel, Powerpoint, Access, Outlook und Co. im Leben nicht und Office 365 würde ich nicht einmal geschenkt nehmen. Mit Software die ich ohne Hilfe des Herstellers nicht funktionsfähig bekomme, verschwende ich keine Lebenszeit. Da sitze ich dann nämlich in 10 Jahren da und kann meine alten Dokumente mit meiner alten MS-Office-Version nicht mehr betrachten, weil ich die nicht mehr installieren kann da Microsoft die Aktivierungsserver für die alte Version abgestellt hat und die dann aktuelle MS-Office-Version kann die alten Dokumentformate nicht mehr korrekt lesen. Das Problem habe ich nämlich heute schon mit meinen letzten selbsterstellten Dokumenten als Word-Nutzer am Ende der 90er Jahre. Meine alten StarOffice-Dokumente von damals kann ich mit einem aktuellen OpenOffice problemlos und fehlerfrei öffnen, die alten Word-Dokumente hingegen mit einem heutigen MS Word nicht. Ohne MS Word vorher umzukonfigurieren versucht das noch nicht einmal die alten Dokumente zu öffnen. Danach öffnet es sie zwar, aber eben nicht formatfehlerfrei. Da habe ich mit meinem StarOffice beim Öffnen alter Word-Dokumente weniger Fehler im Dokument.
 
@nOOwin: Du willst nicht mit MS Office arbeiten? Dann viel Spaß, wenn du einen Job in einer größeren Firma möchtest. Die installieren bestimmt extra für dich OpenOffice/LibreOffice und verzichten auf alle Macros!
 
@Spacerat: Ich arbeite grundsätzlich nicht auf Rechnern auf denen ich nicht selber Admin bin. Dinge, wie das ich auf der Firmenhomepage nie mit Bild und persönlichen Daten genannt werde und das ich meinen Arbeitsrechner selber administriere sind Vorbedingungen wenn mich jemand beschäftigen möchte.

In meinem letzten Job als Chef-Ingenieur habe ich über 15.000EUR im Monat verdient bevor ich gekündigt habe um nur noch ehrenamtlich in meinem alten Job zu arbeiten, da ich das Geld nicht mehr brauchte, weil ich schon zu der Zeit in meinem "Hobby" als Daytrader an der Börse häufiger mal mehrere zehntausend Euro in einer halben Stunde verdient habe.

Wenn Du einer Firma über 10.000EUR im Monat wert bist, interessiert es da niemanden welches Office-Paket Du nutzt. Hauptsache Du bist Dein Geld wert, dann kriegst Du jede Software die Du willst um effizient arbeiten zu können.
 
@nOOwin: Keine persönlichen Daten preisgeben wollen, aber mit Einkommen in Foren prahlen ;-)
 
@Spacerat: Ich zähle Einkommen erst dann zu meinen persönlichen Daten, wenn es zumindest mit meinem Namen und meinem genauen Aufenthaltsort verknüpfbar ist.

Ein Firmenprofil mit meinem Foto auf der Firmen-Homepage und meinem Namen, meiner Funktion, Telefonnummer und möglicherweise auch noch Herkunft und Lebenslauf darunter sind persönliche Daten.

Einkommen, dass ich über einen aussereuropäischen Proxyserver und ein Anon-Netzwerk aus drei weiteren, alle paar Minuten rotierenden Proxyservern irgendwo in der Welt auf einer Webseite poste, gehört bei mir hingegen nicht zu den persönlichen Daten.

Darüberhinaus bin ich auch niemand der sein Einkommen verschweigen müsste, denn ich habe meine Steuererklärungen immer selbst angefertigt und nie dabei geschummelt oder getrickst. Weder als ich noch deutscher Staatsbürger war, noch in meiner derzeitigen Wahlheimat. Selbst wenn mir jemand also nicht wohlgesonnen ist und der Finanzbehörde einen Tipp gibt doch mal meine Einkünfte näher zu überprüfen, lässt mich das kalt, weil die bei mir eben keine Schwarzgeldkonten finden werden, da es keine gibt. Das "man in Deutschland nicht über Finanzen spricht" liegt meines Erachtens an den ganzen Steuerhinterziehern, die Angst haben aufzufliegen wenn sonst niemand sein Einkommen verschweigen würde. Die würden gar nicht wissen, was sie von ihrem Einkommen zugeben dürfen, ohne das jemand Verdacht schöpft. Daher reden sie allen Leuten ein, dass man nicht über sein Einkommen sprechen darf, weil dann "böse Dinge passieren können". Ja, ihnen vielleicht.
 
@nOOwin: Wie wäre es mal mit Belegen statt Behauptungen?
 
@klarso: Es fällt mir schwer nOOwin überhaupt noch ernst zu nehmen. Je mehr Beträge ich von ihm lese, desto mehr komme ich zur Überzeugung, dass er sich seine private Version der Realität bereits konstruiert hat.
 
@crmsnrzl: Jeder konstruiert sich seine eigene Version der Realität. Oder wie glaubst Du kriegen Milliarden von SmartPhone-Nutzern es hin die Dinger weiter zu benutzen obwohl sie längst wissen, das man sie damit täglich überwacht und auf's Kreuz legt?

Meine Version der Realität ist offenbar schwerer zu widerlegen als deren ihre, denn ich handele in den meisten Dingen konsequent und logisch und rede mir die Welt nicht schön um bequemer zu leben. Deshalb habe ich z.B. schon seit über 15 Jahren aus Datenschutzgründen kein Mobiltelefon mehr.
 
@nOOwin: Du willst also so stinkreich sein? Deine Geschichte klingt nicht gerade plausibel. Zumal ich mir kaum vorstellen kann, dass du dich mit deinem Reichtum hier noch mit dem einfachen Volk abgeben würdest ;)
 
@kritisch_user: Es ist ja nicht so, dass es keinen Sinn ergeben würde was er da schreibt. Ich Daytrade ja auch, ums mal mit seinen Worten zu schreiben. Wobei es schon sehr komisch klingt was er da schreibt. Weil als Hobby höchst persönlich an der Börse zu Traden ist schon komisch. Also ich mach das über einen Broker. Und ja man kann locker mehrere zehntausend Euro in einer Halben Stunde machen. Nur hat das alles mit Hobby nix mehr zu tun. Man muss einfach jede Sekunde am Rechner sein! Wobei ich mich gerade frage, ob es eigentlich die entsprechende Software für Linux gibt. Realistischer ist es wohl so um die 3000,- bis 10.000,- Euro am Tag zu machen. Und um das dauerhaft zu bringen muss man schon verdammt gut sein.
 
@daaaani: Also mal abgesehen ob das was noowin behauptet wahr ist oder nicht (ich glaub kein Wort davon ;) ). Deine Frage bezüglich Tradingsoftware unter Linux hättest du ja wohl mit einer Google-Anfrage beantworten können:

ABN-AMRO, Oanda, ProRealTime, Flatex um nur mal ein paar wenige Beispiele für Brokersoftware für Linux zu nennen. Darüberhinaus brauch man zum Traden heute nicht mehr als ein modernen Webbrowser (Beispiele hierzu agora-direct oder cortalconsors).
 
@klarso: Ja ich habe mir beim schreiben diese Frage gestellt. Sie erschien mir dann aber so bedeutungslos, dass ich ihr nicht weiter nach ging. Traden über web Browser kann man schon ewig. Dumme Anfänger versuchen sowas dann auch und fallen bitter auf die Fresse. Und mit den nativen Anwendungen sieht es nicht anders aus. Traden ist kein Spaß, das ist bitterer ernst, da gehts nich um Spielgeld! Is nämlich verdammt beschissen wenn du einen großen Hebel nutzt viel Geld im Einsatz hast, und keine stop limit order gesetzt hast oder überhaupt ohne Auffangnetz agierst, der Kurs Kippt, und nichts passiert wenn du deine Knöpfchen drückst oder es zu Verzögerungen von nur 1 oder 2 Sekunden kommt. Der einzige der dann haftet bist du mit deinem Geld und keiner sonst. Und bitte keine klugscheiß Fragen wieso man ohne limits zockt.
 
@nOOwin: junge junge junge, so viel bullshit ließt man selten... chefingenieur mit 70-80h woche und dann noch daytrader. und vor allem habe ich keine ahnung was du mit word dokumenten so anstellst. word ist so ziehmlich das letzte was man als ingenieur nutzt... und eine firma krempelt extra für dich ihre komplette Software um weil du das so willst oder wie? Echt nicht mehr alle latten am zaun.
 
Ist natürlich nett für Studenten - allerdings noch netter für Microsoft. Erst wird man kostenlos "angefixt" und an Programme und Formate gewöhnt, und wenn das Studium vorbei ist und man nahtlos weiterarbeiten will, wird es richtig teuer.

Deshalb sollte vielleicht mal erwähnt werden, dass auch SoftMaker sein Officepaket für nen Appel und n Ei abgibt - und Softmaker Office ist 100% kompatibel zu den Microsoft Office Formaten, kann dasselbe und sogar hier und da ein bisschen mehr, kostet aber später im "richtigen" Leben nur einen kleinen Bruchteil.
 
Warum ist immer nur die Rede von "theoretisch"...?
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