Minister de Maizière will Verkauf von Internetprofilen verhindern

In einem Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (Ausgabe für 21. September) hat Innenminister Thomas de Maizière eine dringende Änderung für die Nutzung von "Big Data" angemahnt. Großen Unternehmen wie Google müsse es untersagt ... mehr... Bundestag, Reichstagsgebäude, Bundesadler Bildquelle: Deutscher Bundestag Bundestag, Reichstagsgebäude, Bundesadler Bundestag, Reichstagsgebäude, Bundesadler Deutscher Bundestag

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
da weiß wohl jemand noch nichts von Facebook, Tracking und NSA/BND und co, verkaufen ist sowas von 2005
 
Gute 15 Jahre zu spät.
 
Interessanter Punkt den der Minister da anspricht, denn sicher gibt es viele Unternehmen, die solche Einwilligungen sehr gut verstecken, aber ausgerechnet Google als Beispiel heranzuziehen ist wieder einmal typisch. Soll ja meinetwegen jeder selbst urteilen, aber ich finde diese Informationsseite schon sehr übersichtlich und wüsste auch nicht, wie man es besser machen sollte: https://www.google.de/intl/de/policies/technologies/ads/
 
@nicknicknick: Die Frage ist, in wiefern sich Google daran hält. Ob die Haken Placebos sind oder nicht, kann ich nicht nachvollziehen.
 
@knirps: Nö, eigentlich ist das für einen nicht paranoiden Menschen keine ernstzunehmende Frage und war auch nicht das Thema dieses Artikels. Wenn du davon ausgehst kannst du ja überhaupt niemandem vertrauen und darfst gar nichts mehr online machen.
 
@nicknicknick:
Sehen sie genau das ist das Problem.. bei selbst diagnostizierten, nicht paranoiden Bundesbürgern....
Hier rennen viele mit der Logik rum: Wenn ich das Problem für mich ach so gestressten Mensch nicht von selbst löst dann:

1. Gruppe: Kann ich auch alles machen ohne nachzudenken. Ich weiss zwar nicht viel oder erfahre nicht wirklich viel, habe aber nichts zu verbergen..

2. Gruppe: Mach ich lieber *heul* besser garnichts mehr...

aber irgendein Fatalismus muss es sein... am schönsten ist der Chefarztfatalismus oder das Visitenplacebo 'Machen sie sich keine Sorgen, dem im Nachbarbett gehts noch schlechter' ('und solange sie nicht abtreten gibts nen Tagessatz')

Egal wie rum, man will irgendwie 'seine Ruhe haben' (ich hoffe irgendjemand der diesen dummen Satz je gesagt hat, weiss zumindest was das für ihn bedeutet)

Einmal ne Demo von 1000 m mitgegangen ( + Selfie an der Smartphone Abstandsstange ) muss am nächsten Tag der Muskelkater gleich bei Facebook bejammert sein..
Unsere Bundeskanzlerin ist ja anscheinend der Meinung ihre Bürger sind keine Antworten wert, denn trotzdem der halbe Bundestag medial rumzickt bleibt das Motto bei ihr - Thema beendet - und Pofalla...... aber damit steht sie in der Tradition ihres Mentors der meint bzw sagte, das deutsche Volk sei schlicht zu dumm für ein Referendum(m?)
 
bevor man bei anderen aufräumt sollte man mal vor der eigen Haustür aufräumen und den Einwohnermeldeämtern wieder verbieten Daten an "Adresshändler" weiter zu verkaufen!
Na wer hat ab 2012 den Widerspruchszettel beim Amt ausgefüllt und abgegeben??? Waren bestimmt 0,X% der Bürger!
Ist ja aber auch egal, seit 2014 wurde es ja noch mal zum negativen für den Bürger geändert.
http://www.teltarif.de/datenweitergabe-adresse-einwohnermeldeamt/news/47349.html

Scheinheiliges Dreckspack!

PS: Der Widerspruch muss auch alle 2 Jahre erneuert werden!
 
@KralekM: 2012 war De Maizière noch nicht in diesem Amt.
 
@knirps: naja was die C$U Pfeifen anfangen kann einer von CDU natürlich nicht wieder einreißen.
 
D.h. mein Profil bringt mir nix in die Tasche? Sollte echt verboten werden.
 
"oder anders Profit daraus zu ziehen"? Da ließe sich dann drüber streiten und das befürchte ich bei dieser Art möglicher Gesetze auch. Ich wüsste z.B. nicht, was ich auf Facebook mit einer Werbeanzeige für Damenrasierer soll. Eine Amazonwerbung hier auf WF für Babywindeln hätte für mich ähnlichen Nutzen. Oder wie ist es mit Smartphone Apps, die mir die nächst gelegene Pommesbude anzeigen? Nein, ich finde zwar auch, dass das eventuell reglementiert werden müsste, auf der anderen Seite, es gibt ja teilweise durch Bigdata auch einen gewissen Nutzen. Des weiteren, wenn dann bei Facebook, Google usw. steht "Um ihr Benutzererlebnis zu verbessern, bitte stimmen sie zu" funktioniert es eben auch nicht, oder hat sich hier jemand die Nutzerbedingungen, die man mittlerweile auf einigen Webseiten bezüglich Cookies sieht, wirklich durchgelesen?
 
***News***News***News******News******News******News***
Minister will Intelligenz bei Politikern verhindern ... kam aber mit seiner Idee viele Jahre zu spät!
 
@The Grinch: hatten die jemals eine brauchbare Intelligenz?
 
Kann ich verstehen, daß er das untersagen will. Er möchte eben das so etwas das Privileg des Staates bleibt. Da ist mir Google aber lieber!
 
"Damit hat der Minister vielleicht Recht, doch einer anonymen Datenweiterverarbeitung würde sich auch kaum ein Bürger in den Weg stellen."
- naja, ICH bin GEGEN eine anonyme datenweiterverarbeitung!
ich sprech jetz aber klar nur für mich, da ICH PERSÖNLICH keinen nutzen in der verarbeitung solcher daten sehe, bzw keinen nutzen, den man nicht auf anderem wege erarbeiten könnte (ja, auch bei software, hardware, autos, mobiltelefonen usw usf...).
...also wenn ich individuum solch meinung habe, gibts bei den 8mrd menschen da draußen sicherlich weitere die so denken ;D
 
Google hat schon fleißig Daten gesammelt, da hat die Justizministerin Zypries gefragt "Was war nochmal ein Browser?"
Zwar halte ich es für höchste Zeit, dass Unternehmen wie Google entflechtet werden und nicht immer mehr Daten aus immer mehr Lebensbereichen absaugen können.
Doch wenn Politiker wie de Maiziere vom Internet sprechen und was man alles tun könnte, dann merkt man, dass sie davon sprechen, wie ein Blinder von der Farbe. Von der Leyen mit ihrem Stoppschild genauso. Ich vermute einmal, dass in den Ministerien den Ministern das Internet nur ausgedruckt vorgelegt wird.
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Video-Empfehlungen