Mangel an Programmier-Kenntnissen ist noch immer weit verbreitet

Zwar hat heute der überwiegende Teil der Menschen hierzulande Zugang zu Computern und vergleichbaren Systemen, doch sind die meisten noch auf fertige Anwendungen angewiesen. Individuelle Probleme über die Programmierung eines eigenen Programms ... mehr... Laptop, Entwickler, Programmierer, Drupalcon Bildquelle: Kathleen Murtagh / Flickr Entwickler, Programmierer, nerd, geek, Slashdot Entwickler, Programmierer, nerd, geek, Slashdot Slashdot

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Kann ich so nicht erkennen. Die Tatsache, daß 95% der Apps bei Google Play völliger Schrott sind, spricht dagegen. Niemand braucht 20 Video-Player. Oder 40 MP3-Player.
 
@Alter Sack:
hahahaha, made my day :D:D:D
 
Aha - und warum kann nicht jeder sein Auto selber reparieren und einen Abschluss für eine GmbH erstellen ? Also sind wir jetzt auf dem Stand, wo jeder alles können soll ? Gut dann schreibe ich jetzt auch mal Artikel.
 
@jdoe2k5: Ich glaube ich beginne gleich, mir ein eigenes Haus zu bauen.
 
@glurak15: Okay, das ist eine gute Idee. Ich werde dann mein Auto selber bauen. Sieh zu, dass du nicht vor oder hinter mir fährst!
 
@notepad.exe: Denk an den TÜV ;-)
 
@Kiebitz: Wie TÜV? Kannst du das nicht selbst?^^
 
@chris193: Habe keine gültigen Plaketten. Bin noch bei der Entwicklung täuschend echter Plaketten und Stempel für Kfz-Schein.
 
@jdoe2k5: Ähm.. Artikel schreiben war glaub ich ein schlechtes Beispiel ;-) Das wird ja tatsächlich in großem Stil gemacht (Blogs und so). Aber ja, hab auch schallend gelacht über die Einstellung der BITKOM.
Es ist absolut illusorisch zu glauben das sich diese Zahlen positiv entwickeln. Die zunehmende Benutzerfreundlichkeit sorgt ja eher dafür das man mit immer weniger Wissen die Computer bedienen kann (mit all seinen Vor und Nachteilen).
Selbst wenn man in der Schule Programmierkenntnisse in einem Pflichtfach vermitteln würde wären diese nach dem Abschluss nach sehr kurzer Zeit wieder vergessen. Es ist wohl kaum anzunehmen das Programmieren ähnlich massiv vermittelt wird wie beispielsweise Englisch mit seinen 5 Wochenstunden ab der Grundschule.
 
@hezekiah: nicht nur vergessen, sondern natürlich auch veraltet. Die sollen das verdammt nochmal marktwirtschaftlich regeln und die Löhne und Arbeitsbedingungen so anpassen, dass sie genügend Bewerber finden. Wenn sie das nicht schaffen ist es ihr Fehler.
 
@nicknicknick: vor dem Edit hatte ich da noch obsolet stehen ;-) Aber da sich einige Sprachen sehr hartnäckig halten habe ich mich dich dann lieber fürs Vergessen entschieden.
Die einzigen Sachen die nicht obsolet werden sind die Konzepte beim Programmieren. Das könnte man eventuell vermitteln aber das würde genauso schnell in Vergessenheit geraten wie andere komplizierte Lerninhalte die man nur dann nicht vergisst wenn man sich regelmäßig mit ihnen beschäftigt.
Das Leute 10 Jahre nach der Schule sich auf ihre Programmierkenntnisse aus der Schule besinnen um irgendein Problem zu lösen ist absolut lachhaft.
 
@jdoe2k5: Ich denke man sollte hier nicht in schwarz und weiß denken, sondern auch die Grautöne beachten. Du kannst ja sicher deine Scheibenwischer selbst wechseln oder vielleicht sogar Kleinigkeiten unter der Motorhaube fixen. So denke ich, dass vielen Nutzern die Grundlagen in Programmiersprachen später nützlich sein könnten um individuelle Lösungen für kleine Problemchen beispielsweise mit Windows zu finden. Utopisch wäre es in der Tat, von einem Großteil der Nutzer Kenntnisse für die Erstellung komplexer Softwarelösungen zu erwarten.
 
@Teddy-Watson: Dazu wäre glaube ich ein Kurs besser geeignet der den Umgang mit einer beliebigen Suchmaschine vermittelt ;-)
Oder ein Fach welches sich ausschließlich mit der Herangehensweise an Problemstellungen beschäftigt. Wie analysiere ich ein Problem rational und finde mehrere Lösungswege? Das würde den Schülern in einigen anderen Fächern weiterhelfen.
 
@Teddy-Watson: Scheibenwischer wechseln, könnte man mit der Installation von Software gleichsetzen.
 
@Teddy-Watson: Ich finds eher schlimm, wie wenig Leute einen PC wirklich bedienen können, obwohl sie tagtäglich damit arbeiten. Sie wissen genau die paar schritte, die für die Arbeit nötig sind. Geht etwas nicht, besteht keine cance mehr für sie was zu machen.
Ich finde, da sollte man eher ansetzen als bei der Programmierung, bei welcher man doch recht fortgeschrittene Kenntnisse benötigt, um was brauchbares umzusetzen.
 
@Teddy-Watson:
Ja, ne ini Datei anpassen, oder ein Script oder XML Code leicht verändert kann ich auch.
Achja, nen paar HTML Befehle kann ich auch! Kann ich dann jetzt sagen, dass ich programmieren kann?
 
@Freudian: Eher nicht. ;)
 
@jdoe2k5: Grundsaetzliche Zustimmung. Aber jeder sollte in der Lage sein, eine Autobatterie zu wechseln oder Oel nachzufuellen, oder ein Einnahmen/Ausgabenkonto zu fuehren.
 
@JanKrohn: es hat aber nicht jeder das Interesse sich mit der Technik von Fahrzeugen Auseinanderzusetzen, andernfalls müsste auch jeder Bügeln, Wäsche waschen, Kuchen backen und einigermaßen Kochen können...

Schon mal an einem Peugot 306 (Bj '04) die Batterie Ausgetauscht? An der Karre muss erst der Luftfilter demontiert werden ... bei anderen Autos muss man Teile aus dem Motorraum ausbauen, nur um eine Glühlampe der Scheinwerfer wechseln zu können, seltsamer Weise bekommen solche Fahrzeuge in Deutschland eine Zulassung, obwohl der Gesetzgeber fordert, das solche Betriebsmittel, wie eben Scheinwerfer, Blinker-Lämpchen, sowie Brems und Rückleuchten bei Defekt SOFORT (vom Fahrer) Auszutauschen sind ... das kann aber gar nicht jeder Fahrer und schon gar nicht in stockdunkler Nacht auf irgendeiner Landstraße, ohne vernünftige Beleuchtung der Arbeitsstelle und dem jeweils richtigen Werkzeug...

Zum Thema generell: Immerhin sind Fähigkeiten, wie Kochen, Backen und der Umgang mit Werkzeug deutlich langfristiger nützlich, als das erlernen einer Programmier-"Sprache", die schon nach kurzer Zeit entweder völlig unbrauchbar wird oder schlicht nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik entspricht.
Außerdem sind diese wild zusammengewürfelten Sonderzeichen nach meinem Verständnis überhaupt keine Sprachen. Und es ist im Alltag wie im Berufsleben sehr sehr sehr viel sinnvoller und nützlicher sich über echte Sprachkenntnisse mit Menschen in aller Welt verständigen zu können, als sich mit irgendwelchen schwachsinnigen Sonderzeichensalat mit einer Maschine Auszutauschen. Insofern halte ich Programmieren für eine Fähigkeit von Spezialisten, die eben ihr Geld damit verdienen oder ihre Freizeit damit füllen...
 
@Hobbyperte: Grundzuege der Excel-Makroprogrammierung zum Beispiel sollten von jedem Bueroangestellten erlernt werden, der taeglich mit Excel arbeitet, und kein Hinzuziehen eines Spezialisten notwendig machen (was in der Praxis nicht geschehen wuerde, da der Bueroangestellte vielleicht eher dazu neigen wuerde, ein paar hundert Zeilen in Excel manuell zu bearbeiten. Grundlegende Makrokenntnisse und 15 Minuten Zeitaufwand wuerde gleich einen halben Arbeitstag retten.)
 
@JanKrohn: Dann sind diese Grundzüge der Excel-Makroprogrammierung eben berufliches Fachwissen für Excel-nutzende Büroangestellte. Und nach wie vor kein Allgemeinwissen.
 
@FenFire: Aber die Interpretationsmöglichkeiten der Leiden des jungen Werther sind Allgemeinwissen...? Oder die Schöpfungsmythen der Ägypter? Oder das Brunftverhalten der Rothirsche? Oder wie man von einem 3m-Brett richtig in ein Schwimmbecken springt?

Ich sage ja nicht, dass das alles unnötig ist in der Schule zu lernen. Aber wenn nur Allgemeinwissen vermittlt werden soll, kann man auch die Schulpflicht nach dem 6. Schuljahr beenden.
 
@jdoe2k5: ich glaube programmieren wird hier eher mit "sich selber die schuhe zubinden können" gleichgesetzt als mit "sich selbst ein auto bauen" ... ich denke dafür ist es wirklich noch viel zu früh =D
 
Ganz ehrlich? Warum sollte jeder Programmieren können? Ich bin Softwareentwickler und kann das. Dafür weiß ich nicht mal, wie ich in meinem Auto die Batterie wechsel - nach dem Reifen, Scheibenwischern wechseln oder Starthilfe geben hört es bei mir auf. Warum? Weil ich kein Bock habe, mich damit zu befassen :(.

Grundlegende Kenntnisse im multimedialen Umgang (Social Media, Office, Windows) und einfache Selbsthilfe ja, aber Programmieren muss nicht jeder können.
 
@notepad.exe: Die Bitkom ist doch bloß ein Lobbyverband. Was die wollen sind gut ausgebildete (am besten vom Staat, weil Kosten sind böse) Arbeitskräfte, die sie dann dank Überangebot für Niedriglöhne ausbeuten können. Da ist es natürlich nützlich, ein paar lächerliche Vergleiche anzustellen.
 
@notepad.exe: Aber dann kannst du doch nach Bitkom-Logik garnicht an der globalen wie mobilen Gesellschaft teilnehmen, wenn du keine Autobatterie wechseln kannst. Du musst sehr einsam sein.
 
@notepad.exe: hehe stimmt. Die Vergleiche der Bitom hinken auch total. Das ist so als würde man fordern, dass jeder Straßennutzer weiß, wie man das Teergemisch eines Straßenbelags zusammenmischt und noch den passenden Führerschein für die Dampfwalze dazu macht. :D
 
Was hat man davon, wenn man Informatik/Programmierung als Schulfach einführt? Mathematik reicht doch schon! Wer Mathematik kann, der braucht nur wenige Wochen bis er die Programmiergrundlagen beherrscht!
Informatik Pioniere wie Alan Turin, Konrad Zuse oder Tim Berners-Lee waren auch nur Mathematiker, Ingenieure oder Physiker und keiner von denen hatte "Programmierung in der Schule" ... Also als Wahlfach: JA, aber nicht Pflichtfach!
 
@gola: Mit Mathematik haben noch mehr Probleme. Grade dieses Fach müßte mehr in Schulen unterrichtet werden.
 
@jediknight: Mathematik müsste manchmal anders unterrichtet werden, nicht mehr. Aber wie immer: Gibt solche und solche Lehrer.
 
@gola:
Ich hatte Programmieren mal in der Schule, und das obwohl ich richtig mies in Mathe war. Für mich war Programmieren sehr viel einfacher als Mathe und da habe ich auch sehr viel besser durchgeblickt. Trotzdem ist mir beides viel zu langweilig.
 
@gola: es bringt auch nichts das programmieren in der Schule zu haben. Ich hatte es in der Schule und habe ein kleines Kartenspiel geschrieben. Das war 1999, glaubst du ohne es zu nutzen konnte ich mir den Vorgang bis heute merken...
 
Wer weiß wie viele Leute dort gesagt haben sie seien Programmierer weil sie schon mal ein paar Zeilen PHP zusammen kopiert haben. Dann bin ich auch Programmierer. Als Programmierer sollte man schon die Zusammenhänge kennen und verstehen warum bestimmte Fehler auftreten wenn man nur simple Zeichen wie ; oder " vergisst.
 
@wieselding: die Formulierung "In Berührung gekommen" ist auch sehr schwammig. Ich bin auch schon mit vielen Fremdsprachen in "Berührung gekommen" von denen ich kein Wort verstehe :D
 
@hezekiah: "In Berührung gekommen" heißt sehr wahrscheinlich: "Kann mir in der Sprache ein Bier bestellen"^^
 
@doubledown: una cerveza por favor... Juhuu, ich kann perfekt Spanisch :D
 
@nicknicknick: Manchmal muss man halt Prioritäten setzen! ;)
 
@wieselding: Genau das dachte ich auch. Bestimmt über 90% der Befragten. Selbst viele Kommilitonen von mir in Informatik können gerade mal das bisschen Java, was man in der Uni lernt. Das zählt für mich noch lange nicht als "ich kann Programmieren".
 
Nicht programmieren muß man können. *Probleme lösen* muß man können, oder genauer gesagt, man muß in der Lage sein, "irgendein" Problem überhaupt erst einmal *angehen* zu können, und zwar so, daß am Ende das Problem weg ist.

Programmierkenntnisse helfen einem dann bei der Umsetzung.

Um mal beim Vergleich mit den Fremdsprachen zu bleiben - welchen ich persönlich ein bißchen absurd finde, aber das nur nebenher: es bringt nichts, X viele Vokabeln zu können, wenn man dann nicht in der Lage ist, Sätze daraus zu bilden. Dann kann man dem Gegenüber sein Anliegen auch nicht begreiflich machen.
 
@RalphS: Da geb ich dir vollkommen recht. Den meisten Leuten fehlt diese analytische Denkweise und dass zur Lösung des Problems auch mal unorthodoxe Methoden ausprobiert werden müssen.

Unser (Hoch)Schulsystem fördert geradezu die Politik des Auswendiglernens und weniger die Benutzung des eigenen Verstandes.
 
@Stefan Hueg: Allerdings. Hab nen Kumpel der macht ne Ausbildung zum Anwendungsentwickler, jetzt schon im 2. Jahr, und immer wenn er mir was zeigen will schafft er's nicht zu programmieren. Er kennt zwar viele Konzepte, alle möglichen Datentypen etc, aber nur weil er sie auswendig lernen muss für die IHK. Aber tatsächlich programmieren eines Projektes? Hat er in den 3 Jahren Ausbildung (1,5 Jahre davon Schule) grademal 5 Wochen gehabt. In der IHK Prüfung selbst liegt die gesamte Gewichtung auf Modellen (UML), Marketing, Systemprozessen, Präsentationen, ... programmiert werden muss da garnix, nur dokumentiert. Selbst das IHK-Projekt kann man in den Sand setzen wenn man nur bei der Powerpoint-Präsentation dokumentiert, warum, und ordentlich mit den auswendig gelernten Fach-Schlagwörtern um sich schmeißt.. . Bin echt immer schockiert wenn er mir erzählt was die IHK alles von ihren "Anwendungsentwicklern" erwartet.
 
@Stefan Hueg: So ist es - und vorallem fehlt den meisten auch die nötige Geduld sich bei komplexeren Aufgaben auch mal unter Umständen einige Stunden mit einem Problem zu beschäftigen bis eine Lösung gefunden ist. Sowas liegt eben nur wenigen Menschen.

Beim Programmieren führen viele Wege zum Ziel. Die Kunst eines guten Programmierers liegt aber darin, auch den besten zu finden, ressourcenschonende Lösungen zu entwickeln und gerade an den Dingen Spaß zu haben, von denen andere sich eher genervt fühlen. Egal ob bei einer richtigen Programmiersprache oder nur bei einfachem HTML-Syntax.

Nicht wie diese Hobby-Scripter, die unter ihre Webseiten zB "optimized fo browser xy"schreiben. Das ist sinngemäß das gleiche wie "war zu blöd und zu faul es auch für die anderen Browser zu optimieren (weil mein WYSIWYG-Editor nichts anderes kann)" :D
 
"Individuelle Probleme über die Programmierung eines eigenen Programms lösen, können weiterhin nur wenige." Individuelle Probleme? Was soll das sein? Es ist doch eigentlich gut, wenn ich z.B. in MS Office keine Makros brauche, weil es die entsprechende Funktion eben schon irgendwo gibt. Auch MS Windows dürfte für 99.9% aller Nutzer wunderbar ohne irgendwelche Scripts laufen und das ist auch gut. Wer z.B. meint Webseiten selber schreiben zu müssen, weil z.B. ein Wordpress Blog oder von mir aus auch ein 1&1 Baukasten nicht ausreicht, tut sich dieses ja freiwillig an. Obwohl Bitcom? Wenn die daraus wieder diesen komischen Fachkräftemangel ableiten, wundert mich das nicht besonders, warum wir diesen angeblich haben.
 
@Lastwebpage: Hmm... Da gibts ein paar Dinge für die man sich nicht gleich Programme runterladen müsste wenn man programmieren könnte. Ich wurde früher öfter um meine kleinen Programme beneidet die ich für mich selbst geschrieben hab. Etwa ein simples Programm das ein Verzeichnis mit Bildern bzw. Dateien einfach durchnummeriert, von 0000-9999. Oder eines das (zugegebenermaßen eher zu Anfangszeiten des Internets) aus einem Verzeichnis mit Bildern eine simple mit Tabelle arbeitende HTML-Gallerie + Thumbnails erstellt hat.

Heutzutage gibts genug Software für viele Belange, aber ich bin mir sicher das es das ein oder andere Problem mit einem kleinen Programm schneller und benutzerspezifischer zu lösen wäre als sich eines im Internet zu suchen (und ggf. mit Malware/Toolbars vollgespammt zu werden)
 
@Lastwebpage: Keine Ahnung was die mit individuellen Problemen meinen, aber ich hab hier hunderte Scripts für alle möglichen Sachen die ich gemacht hab für Probleme. Zb sowas wie Webseiten parsen nach Infos die ich brauch, oder Fenster an Positionen schieben, Lautstärken setzen, oder grad gestern hab ich ne Liste an Dateinamen gehabt die ich als Dateien erstellen wollte. Kurz Script geschrieben, fertig. Glaub halt sowas meinen die.
 
Vielleicht liegt's ja auch daran, dass man selbst für "moderne" Programmiersprachen noch ein Hochschulstudium benötigt?
Wenn die Dinger ned intuitiver werden, wird sich auch keiner damit auseinandersetzen - oder lernt irgendwer heute Mandarin nur so zum Spaß? - Ich jedenfalls nicht.
 
@Zonediver: es gibt intuitive Programmiersprachen - beispielsweise Python - aber das ändert nichts an den Konzepten die man verstehen muss um programmieren zu können.
 
@hezekiah: Genau darum geht's - is das Konzept Mist, hilft die beste Programmiersprache nix. Führende Spezialisten führen diesen Punkt schon seit Jahren ind Feld - scheinbar erfolglos.
 
@Zonediver: Ich kenne ein paar Leute die Mandarin, Japanisch, Spanisch oä. in der Freizeit lernen. Einerseits interessieren sie sich für die Kultur, anderseits gibt es sicherlich auch die Hoffnung auf Vorteile bei der Karriere. Gezwungen werden sie aber nicht, deshalb machen sie es schon aus Spaß.
 
@floerido: Mandarin mal so neben bei lernen kann man nicht. Kein Chinese würde das verstehen. Alleine für das in pinyin geschriebene "ma" (mit diversen `´^ oben drauf) gibt es 8 verschiedene Aussprachen und Schriftzeichen und jedes hat eine andere Bedeutung. Alleine die Betonung zu lernen kann man nicht mal nebenbei. Ich habe Wochen gebraucht nur um die Zahlen von 1-10 verständlich auszusprechen. Dann ähneln sich im chinesischen das Wort für Tag und Tausend auch. Meine Kollegen wussten zwar was ich meinte wenn ich es ausgesprochen habe, aber alle anderen gucken ein nur unwissend an.
 
@wieselding: Außer man heißt Natalie Portman, die kann alles ;)
 
@Zonediver: Das ist wie immer alles eine Frage der Einstellung. Mit modernen Programmiersprachen bin ich damals ums verrecken nicht zurecht gekommen, weswegen ich letztendlich auch mit Programmieren aufgehört habe.
Allerdings habe ich vorher einige Jahre sehr viel in Assembler programmiert, was ich deutlich einfacher fand. Wenn da ein Programm nicht das getan hat was ich wollte wußte ich wenigstens an wem es lag. Compilern traue ich nicht über den Weg.
 
@Zonediver: Man braucht kein Hochschulstudium. Man braucht ein paar Mathematische Kenntnisse (Variablen, und/oder Logik) und ein gewisses "Vokabular". Man hat ggf. einen Vorteil wenn man von beginn an auf den Objektorientiert-Zug aufspringt, aber für kleine Programme muss man das auch nicht, es gibt genug multiparadigmatische Programmiersprachen, wie eben z.B. Python.

Edit: Natürlich nur für einfache Programme. Wenn man sich auf Gebieten bewegt die ein Studium oder komplexere Mathemathische Berechnungen erfordern muss man halt ein wenig tiefer graben.
 
@Zonediver: Man braucht sicher kein Studium um Programmieren zu lernen. Die meisten guten Progammierer fangen sehr früh damit an und bringen es sich schon in relativ jungen Jahren (10-16) selbst autodidaktisch bei - lange bevor sie an ein Studium denken - das geschieht nach dem simplen Learning-by-doing-Prinzip.

Wer erst im Studium damit anfängt die ersten Gehversuche im Bereich der Programmierung zu machen, hinkt den meisten anderen schon um Jahre hinterher und wird diesen Wissensstand und die Erfahrung kaum noch aufholen können. Man ist in dem Bereich einfach viel engagierter, wenn man schon früzeitig eigene Projekte verfolgt und eigenständig Lösungen erarbeiten muss.

Lernen nach Lehrplan ist dagegen öde und macht kaum jemand wirklich Spaß. Das Studium ist relativ sinnlos - das brauchst du höchstens fürn Job in der Branche, falls ein Arbeitgeber danach fragt, damit man was schwarz auf weiß hat - es sagt aber im Prinzip Null über deine Fähigkeiten als Programmierer aus - denn die entstehen nur durch langjährige Erfahrung.
 
Wenn jeder sowas könnte wären viele Programmierer arbeitslos... Beispiele gibts aus der Vergangenheit enorm viele... was die Bevölkerung selbst erlernt und anschließend quasi professionell umsetzen kann macht den betreffenden Beruf fast zunichte.
 
@Powermax90: Du weißt schon, dass zwischen dem Erlernen einer Programmiersprache und der Fähigkeit professionell Software zu entwickeln ganze Galaxien liegen?

Nur weiß ich einen Reifen wechseln kann, kann ich keine Werkstatt betreiben...
 
@Draco2007: Hast du schonmal Schuhbindestationen gesehen? Wenn nein, dann vielleicht, weil jeder selbst Schuhe binden kann ;) Hast natürlich recht dass die Komplexität entscheidend ist, natürlich auch Zeit und Lust, gibt ja auch zb Restaurants obwohl fast jeder kochen oder zumindest jeder Fertiggerichte in die Mikro stellen kann. Etwas zu können, heißt noch lange nicht, es gut zu können oder es tun zu wollen
 
Wie soll man denn die Leute fürs Programmieren begeistern, die auch am PC sozusagen "Fast Food" gewöhnt sind? Die Zeiten in denen man noch die Lochstreifen selber gestanzt hat sind wohl vorbei. Computer haben sich nicht zuletzt deshalb rasant verbreitet, weil die Betriebssysteme mit grafischen Benutzeroberflächen daherkamen und Ottonormalverbraucher nur noch Schaltflächen anklicken musste. Wer sich mal die Mühe macht und versucht nach vollbrachter Instandsetzung eines Rechners den Anwendern etwas Hintergrundwissen zu vermitteln, nur damit diese sich das nächste mal selber helfen können, der wird schnell merken dass das den Leuten absolut nicht interessiert.

Ich denke Apple, Google mit Android und jetzt auch Microsoft bauen doch genau darauf ihre Zukunftsstrategie auf. Nämlich den User möglichts wenig mit Betriebsysten- und programminternen Sachen zu belasten.
 
@noComment: Die jüngeren können nur rumdaddeln und verstehen die Hintergründe nicht.
 
@jediknight: Mir ist bisher auch aufgefallen, dass vorallem viele junge Menschen das kontrukt hinter einer Software gar nicht verstehen. Noch nicht mal den Unterschied zwischen Betriebssystem und anderer Software. Wenn ich sage, ich habe Windows neu installiert ... dann seh ich schon an der Reaktion, das die keine ahnung haben was ich damit meine ... weil die nur das Mausschubsen auf Facebook gewöhnt sind.

Das liegt aber vorallem am fehlenden Interesse und ich finds auch gar nicht schlimm. Jeder soll das machen was er gerne macht.
 
Soll jetzt jeder programmieren lernen? Pflichtfach? Was als nächstes? Medizin, KFZ Mechaniker, Astronaut?
 
@Akkon31/41: Nein, aber grundlegende Kenntnisse der menschlichen Biologie, erste Hilfe, Funktionsweise eines Zweitaktmotors im Rahmen des Physikunterrichts, grundlegende Astronomische Kenntnisse im Rahmen von Erdkunde (Unterschied von Stern und Planet kennen usw.)
 
@JanKrohn: Grundlagen in IT gibt es schon heute in Form von PC Unterricht. Dort lernt die Tochter meiner Freundin z.b. aktuell MS Office.
 
@JanKrohn: Gibts doch alles. Ich konnte in der Schule Informatik als Wahl-AG wählen. Wer das will kann es gerne wählen, andere wählen lieber Hauswirtschaft .. so what.
 
hmm..wie soll ein dau zB visual studio kapieren? schon allein das fenster erstellen ist nix für nicht programierer. leider ist alles heut zu tage viel zu umständlich gehalten..aber bewust...damit es ebend nicht jeder kann.

warum gibt es kein einfaches basic ala c64 oder wie es noch bei win98 gab? selbst windows skript ist ohne vorwissen kaum sinvoll benutzbar.

es ist schuld der geldgeilen großfirmen ala microschrott, goonies usw...die die user ebend unangemessen abzocken wollen...wozu auch ein kompliziertes programierverhalten zählt.

und propatäre software wie windoof/adroid/osx gehört aus sicherheitsgründen eigendlich verboten.
 
Wird nicht immer wieder gerne behauptet, dass der PC tot ist und alle nur noch ein Tablet und Smartphone benutzen? Viel Spaß damit beim Programmieren lernen :-D
 
@WieAusErSieht: Ach und da läuft alles von alleine oder was? Und meinste die Entwickler von dem Zeuch programmieren auf Ihrem Handy?
 
finde die meinung der bitkom auch überflüssig. ich persönlich hab zwar erfahrung mit vb, basic, c++ und basic gemacht aber bringt mir als elektrotechnikmeister natürlich garnichts. So wie ich das in diversen Bürojobs mitbekomme ist die entwicklung eher gegenteilig da man kaum noch leute sieht die vernünftig tippen können geschweige denn die eigene hardware im griff haben. aber wird den leuten auch immer mehr abgenommen. kauf nen rechner fürs doppelte, ist er kaputt, schmeißen wir ihn weg und geben dir nen neuen in der garantiezeit. danke apple. programmiersprachen sollten den programmierern überlassen werden. es ist nicht ohne grund ein eigenes berufsfeld und umfasst viel content. man sollte sich eher fragen warum es leute gibt die als steuerberater viel geld verdienen. warum muss ein steuersystem in einem freien land so kompliziert sein, dass es dazu einen extra berufszweig gibt. könnte man ja mit nem kleinen programm vereinfachen @bitkom
 
problem: frueher: 10 cls 20 print "hallo welt" 30 end heute: ach vergesst es, so viel will hier gar keiner lesen
 
Die Politiker wissen doch überhaupt nicht, wovon sie hier eigentlich reden. Programmieren bedeutet nicht nur, ein "kleines" Problem mit Hilfe einiger selbst geschriebener Zeilen Programmcode zu lösen. Da gehören zuerst einmal die Fähigkeiten dazu, das Problem logisch aufzuarbeiten (Struktogramm, Programmablaufplan), die Programmiersprache (Syntax) zu erlernen, die Einhaltung von Standards zu beachten (Schnittstellen, APIs), auf Sicherheit zu programmieren (trustworth computing) und am Ende das Fehlerhandling zu beherrschen.... Wer sich für diese Themen nicht begeistert, kaum mathematische und/oder logische Fähigkeiten mitbringt und keinen riesigen Haufen Geduld und Fleiß... derjenige lernt niemals programmieren. Frage am Rande: Sollte man solche komplexen Felder nicht doch lieber denjenigen überlassen, die es beruflich können? Muss das wirklich jeder können?
 
Dank BITKOM kann ich jetzt nicht mehr auf Winfuture kommentieren, weil ich nicht programmieren kann... Na, dann nehm ich eben meinen Faustkeil und geh zurück in den Wald.
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