Buchhandel verhindert auch ausnahmsweise billigere Bücher bei Amazon

Der Online-Händler Amazon darf einen verärgerten Kunden nicht dadurch milde stimmen, indem er ihm ein Buch zu einem niedrigeren Preis verkauft. Ein solcher Vorfall hatte einen jahrelangen Streit zwischen dem Konzern und dem deutschen Buchhandel ... mehr... Bücher, Buch, Bibliothek, Bücherstapel Bildquelle: Evan Bench / Flickr Bücher, Buch, Bibliothek, Bücherstapel Bücher, Buch, Bibliothek, Bücherstapel Evan Bench / Flickr

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Wie lange hätte es wohl bei anderslautendem urteil gedauert bis folgende Aktion gestartet würde: Wenn Du schreibst das Du mit einer Lieferung unzufrieden bist, kannst Du dir ein Buch aussuchen das Du 20% unter Festpreis bekommst! Derartige Umgehungsaktionen sind doch Amazons Hobby. Solange es die Buchpreisbindung gibt, hat auch Amazon sie zu beachten.
 
@Butterbrot: Umgehungsaktionen von monopolmissbrauchenden parasiten ist auch nur zu begrüßen
 
@0711: Es ist keine "Umgehungsaktion" sondern ein klarer Gesetzes-Verstoß! Basta! Amazon hätte ja auch den Preis des beanstandeten Buches gutschreiben oder rückerstatten können und es hätte keine Probleme gegeben.

Aber wie viele (größenwahnsinnige) US-Firmen / -Dienste lieber erstmal Gesetze brechen / nicht beachten, siehe: Uber, Google, Amazon, Facebook usw. usw.... : Und deutsche Firmen passen sich auch schon diesem Geschäftsgebaren an siehe z.B. Zalando.
 
@Kiebitz: Über bewegt sich derzeit voll im gesetzlichen Rahmen. Was ist bei Google oder Facebook?
In Deutschland herrschen eben verkrustete veraltete und monopolistische Strukturen die abgeschafft gehören und wenn dagegen ein us unternehmen als erstes vorgehen muss ist das traurig genug für Deutschland
 
@0711: Sehe ich halt anders.
 
Was für ein Parasit der Gesellschaft...
 
Die Buchpreisbindung ist meiner Ansicht nach ein Relikt aus früheren Zeiten, das endlich abgeschafft gehört. Kann sein, dass es wegen irgendwelcher Gründe früher mal sinnvoll war, aber heute dient es nur noch dazu dem Geschäftsmodell des stationären Buchhandels Einkünfte zu sichern, obwohl die Kunden heutzutage nunmal mehrheitlich lieber online einkaufen. Wenn die Onlinehändler nunmal die Bücher immer noch mit genügend Gewinn auch günstiger anbieten können, sollen sie es eben tun.
Überall anders passiert es schon immer, warum ausgerechnet bei der Ware "Buch" nicht? Mit gleichem Recht könnte ein Tonträger-Verlag oder ein Musikladen verlangen, dass Musik-CDs einer Preisbindung unterworfen werden. Beides stellt eine Kunstform dar und ist meinem Verständnis nach eigtl. gleich zu behandeln. Was zeichnet ein Buch gegenüber einer Musik-CD oder einem Film aus, dass man dafür eine Preisbindung benötigt und für den Rest nicht?
Der stationäre Plattenladen leidet auch unter den Onlinehändlern! Aber da ist es irgendwie nicht so schlimm, oder was? Man darf nicht einer Gruppe von Händlern einen Vorzug geben und den anderen nicht, das ist ungerecht. Die stationären Buchhändler haben genau wie ihre Kollegen keine andere Wahl, endlich einzusehen, dass ihr Geschäftsmodell veraltet ist. Sich krampfhaft daran festhalten und nach jedem Strohhalm zu greifen ist kein zukunftsfähiges Geschäftsmodell.
Denn letztendlich ist es nicht Amazon und auch kein anderer Onlinehändler, der Schuld an der Sache ist. Es ist ganz allein der Kunde "Schuld", da er auf die Mehr-Leistungen, die ein stationärer Buchhändler bietet, offensichtlich gut und gerne verzichten kann, wenn er damit ein paar Euro spart. Selbst wenn er dabei nichts spart (dank Buchpreisbindung) wählt er aus Bequemlichkeit lieber den Versand. Warum ist dann das Unternehmen auf einmal Schuld, das diesem Wunsch nach Bequemlichkeit ein Angebot verschafft?
 
@mh0001: ich wurde sogar sagen, dass die Buchpreisbindung nie sinnvoll war, kartellähnliche Zustände sind es nie und werden zurecht von den entsprechenden Behörden bekämpft (meistens jedenfalls). Es ist auch irrelevant, ob die Kunden heute mehrheitlich online oder offline Bücher kaufen, wer den Service des stationären Handels in Anspruch nehmen will, soll dafür selber zahlen.
 
@Link: Schlimm ist die Buchpreisbindung aber auch nicht. Die Verlage könnten jederzeit mit dem Preis hoch- oder runtergehen. Sie könnten das Buch zeitweise sogar gratis anbieten. Buchpreisbindung bedeutet nur, dass das Buch in allen Läden zum gleichen Preis angeboten werden muss. Einerseits wird man da als Kunde weniger beschi**en, weil man das Buch vielleicht irgendwo zum halben Preis hätte kriegen können, andererseits wird das Buch nicht verramscht, und der Autor sieht in die Röhre.
 
@Michael41a: Die Buchpreisbindung hat nichts mit der Vergütung des Autors zu tun. Der Autor erhält sein Geld unabhängig vom festgesetzten Verkaufspreis, sondern über eine vereinbarte Vergütung und/oder Tantiemen. Das Ziel der Buchpreisbindung ist kein Schutz der Autoren, sonder der Verlage, damit diese eine Quersubventionierung von erfolglosen Büchern vornehmen. Zumindest in der Theorie.
 
@Nunk-Junge: Im Verkauf "erfolglose" Bücher sind noch längst nicht überflüssige Bücher! Im Gegenteil, sie können literarisch, kulturell, vom Sachinhalt usw. durchaus wertvoll und wichtig sein. Außerdem wie willst Du erfolglose Bücher womit oder wie vorher erkennen? Wie willst Du das Kriterium "erfolglos" ermitteln, über den gemachten Gewinn damit, über die verkaufte Stückzahl? Wie? Ein besonderes literarische Werk wird nie ein ganz großer Verkaufsschlager. Manche Sachbücher zu speziellen Themen werden sich immer geringer verkaufen als ein Ken Follet. Preisgekrönte Kinder-/Jugend-Bücher oder Kinder-/Jugend-Sachbücher verkaufen sich auch geringer als "Drei Fragezeichen" und werden von den Kids auch weniger gelesen. Die soll es dann alle nicht mehr geben weil sie "erfolglos" sind? Ich glaube so wirklich hast Du das nicht durchdacht-oder!?
 
Als Leseratte habe ich die Buchpreisbindung schon immer gehasst. Hoffentlich können sie diese irgendwann nicht mehr aufrecht erhalten.

(Ohne Gebrauchtmarkt wäre ich arm)
 
In Deutschland sind folgende Bücher von der Buchpreisbindung ausgenommen:

-Bücher, die in buchpreisbindungsfreien Ländern (z. B. Großbritannien, Tschechien, USA) verlegt und nach Deutschland importiert werden.
-Bei grenzüberschreitenden Verkäufen innerhalb des europäischen Wirtschaftsraumes, außer wenn die Bücher allein zum Zwecke einer Wiedereinfuhr ausgeführt worden sind.
-Als solche gekennzeichnete Mängelexemplare.
-Bücher, die im Rahmen eines Räumungsverkaufs angeboten werden.

Wer sich da nicht zu helfen weiss ist selbst schuld.

Nur 11 europäische Staaten haben eine Buchpreisbindung.

Das ursprüngliche Gesetz ist übrigens von 1888, zuletzt geändert 2002.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Buchpreisbindung
 
@LastFrontier: Kaufe daher auch bevorzugt als Mängelexemplar gekennzeichnete Bücher, die nicht selten keinen einzigen Mangel aufweisen.
 
@Niclas: Bereits der Stempelaufdruck ist ein Mangel ;-))
 
@LastFrontier: Damit wirst Du hier die Preisbindungs-Hasser nicht überzeugen. Weil sie einfach nur pauschal dagegen sind und nicht mal etwas mehr tiefergehend darüber nachdenken. Ich will auch nur ganz knapp auf. z.B. Amazons schmarotzendes Handeln hinweisen: Keine örtliche Läden, kein örtlichen Arbeitsplätze, keine örtlichen Aktionen wie Lesesungen, Veranstaltungen usw., keine örtliche Steuerzahlungen, Geringlohn-Beschäftige ohne Tarifvertrag und zum großen Teil ohne soziale Absicherung, überhaupt kaum bzw. extrem geringe Steuerzahlungen wegen Gewinnverlagerung ins entstprechende Ausland wie z.B. Geringsteuer-Land Luxemburg usw. usw. usw. Alle diese negativen Verhaltensweisen machen örtliche Buchhandlungen eben NICHT, sondern sie leisten alles dies zum Wohle ihrer Arbeitnehmer, ihrer Gemeinde / Stadt, der Mitmenschen!
 
@Kiebitz: Alles was du an amazon kritisierst ist kritik an der deutschen politik, nicht amazon (das erkennst du aber nicht). Amazon nutzt die ihnen gegebenen Möglichkeiten durch die eu und damit durch Deutschland. Daran ist nicht Amazon schuld sondern einzig und allein die Politik....

Warum sollte es "schmarotzendes handeln" sein keine örtlichen läden zu betreiben? Das machen auch deutsche Versandhändler nicht...
lager, Verwaltung, kundenservice etc alles natürlich "nicht örtlich", Amazon schafft auch - so ungern du es hören magst - arbeitsplätze.
nicht jeder ist bei Amazon mit der Bezahlung unzufrieden, genaugenommen hält sich das wohl die waage...auch wenn ich dagegen bin dass Amazon nicht den richtigen(!) Tarifvertrag folgt (keiner ist meiens wissens falsch).

Preisbindung hat auch rein Garnichts mit dem handel zu tun, denn dieser wird dadurch auch nicht geschützt sondern geknebelt genauso wie Amazon und jeder kunde.
Lustig auch wie du die alternativen oben gut zu finden scheinst aber bei über der hälfte genau das zutrifft was du bei Amazon kritisierst
 
@0711: Lustig wie Du die offensichtlichen Tatsachen nicht siehst bzw. leugnest.
 
@Kiebitz: Wenn du mir mal konkretes nennen könntest.
Dass lokale läden immer weniger nachgefragt werden (unabhängig auch von Amazon) und dass die Vorteile der kundschaft nicht reichen um den aufwändigeren weg in die Stadt zu gehen anstatt es einfach (billiger) zu bestellen? Wer halt nicht in der Marktwirtschaft bestehen kann ist offenbar fehl am Platz, so hart es ist.
Dass, das was du Amazon vorwirfst in fast allen Punkten ein generalversagen der deutschen Politik ist und diese Parteien trotzdem gewählt werden?
Ich gehe gern auf deine einzelne Punkte ein
Keine örtliche Läden -> ja ist ja auch ein Versandhandel, haben andere Versandhändler auch nicht. Was soll das für ein Argument sein?
kein örtlichen Arbeitsplätze -> eine glatte Lüge oder beschäftigt Amazon niemand? Oder die Logistiker?
keine örtlichen Aktionen wie Lesesungen -> ist richtig, nur machen das viele öftliche Buchhändler auch nicht.
Veranstaltungen -> dito
keine örtliche Steuerzahlungen -> glatte lüge
Geringlohn-Beschäftige ohne Tarifvertrag -> Stimmt teilweise hat aber mit der Buchpreisbindung auch nichts zu tun (wie fast alle punkte :) )
zum großen Teil ohne soziale Absicherung -> So wie es der Gesetzgeber vorschreibt und forciert im speziellen um die Arbeitsplatzzahlen zu schönen...sprich Politikversagen
überhaupt kaum bzw. extrem geringe Steuerzahlungen wegen Gewinnverlagerung ins entstprechende Ausland wie z.B. Geringsteuer-Land Luxemburg usw. usw -> welche Gewinne bei Amazon?

Die Verleger fürchten nur um ihre Stelle/Verdienste als Geldverbrenner in der Verwertungskette und nur deshalb will man so krampfhaft mit lobbyarbeit (mit viel Geld!) an der Buchpreisbindung festhalten...und ebook verbrteitung unterbinden die eher früher als später das Ende dieser überflüssigen Teils der Buchbranche einläuten könnte.
 
Giehihihi und demnächst wird IT-Unternehmen unterlassen USB Sticks an unzufriedene Kunden zu verschenken. Auch Bücher unterliegen dem Dogma aus Angebot und Nachfrage - was super gerne von den Verlegern vergessen wird. Wenn es die dermaßen anpisst, dann fordert dch bitte auch bekannte Buchhändler dazu auf Bücher, die das Lager wegen Nicht-Verkauf verstopfen, nicht zu 1Euro pro Stück zu verscherbeln.
 
Ist doch mit den Taxis das gleiche in grün. Und je länger so ein System wie die Preisbindung bei Büchern oder halt teile des personenbeförderungsgesetzes besteht, desto mehr Arbeitsplätze sind davon abhängig. Dann tut auch die Politik nix mehr. Verlust von arbeitsplätzen = Verlust von Wählerstimmen...
 
@sampanzee: Bei Taxi gibt es keine Preisbindung. Es gibt aber gesetzliche Anforderung an Fahrer und Fahrzeug.
 
@sampanzee: Heute mal wieder alles durcheinanderwürfeln?! Wie ist das denn mit der Hundesteuer ? >;->
 
Leider wieder ein Fall, wo ein Sinniges Gesetz (Wettbewerbsgleichheit), zu einen Menschenfeindlichen mutiert (Schadenswiedergutmachung).
In diesen Fall ging es von Anfang an nie um eine Wettbewerbsverzerrung, sonder schlicht um eine Form der Wiedergutmachung an einen verärgerten Kunden.
Vieleicht wäre ein Gutschein "20% auf den nächsten Buch kauf", rechtlich einwandfrei, nur aus Menschlicher Sicht eine Bürokratische Hürde.
 
Mich würde mal interessieren wie das mit dem Buch und dem Rabatt rausgekommen ist, zumal es sich wohl auch nur um einen einzigen Fall gehandelt hat.
 
Also gewisse Vereine haben irgendwie einen an der Klatsche. In diesem Fall die Buchhändler/Börsenvereine. Ist doch meine Sache wenn ich damit Verlust mache wenn ich es anders verkaufe ...

Das die sich aber auch immer in allen sch... einmischen müssen...
 
@cptdark: Amazon macht damit aber keinen Verlust! Bei den hohen Rabatten die Amazon erzwingt bleibt immer noch was hängen auch wenn das erstattungsweise Buch teurer sein sollte. Denn den Verkaufspreis vom eigentlichen Buch behält Amazon ja. Und alle sonstigen Kosten sind bei Amazon auch extrem gering / nicht vorhanden.

Desweiteren bindet Amazon damit natürlich auch den Kunden an sich. Was auch nur mittels der besonderen Situation Amazons gemacht werden kann: Und alle sonstigen Kosten sind bei Amazon auch extrem gering / nicht vorhanden wie Lohnkosten, kaum Steuern usw. usw.... Siehe (05 re:2) Kiebitz.
 
@Kiebitz: ja eben. dann ist halt der gewinn kleiner. fakt ist halt das die knaller das verbieten. solange die ihr geld kriegen kann es denen doch wohl egal sein, wie groß die gewinnspanne des händlers ist ...
 
@cptdark: Hmmm!? Wenn Amazon mit solchen nicht immer astreinen Methoden mehr verkauft geht das zu negativen Lasten des stationären / örtlichen Buchhandels und insofern kriegen die NICHT "ihr" Geld bzw. immer weniger und darum kann denen das auch nicht egal sein.

Ansonsten siehe bitte mal oben (o5) (re:2) von mir Kiebitz. Hast Du das alles mit bedacht?
 
@Kiebitz: nebenbei muss ich, um im örtlichen buchhandel zu kaufen, i.d.R. zeit und geld (fahrschein/parkplatz) investieren, und habe zu 80% keinen Erfolg, das Buch direkt zu bekommen. Und da ist jetzt egal, ob die das bis übermorgen bestellen oder mir zusenden.

Die antwort von 0711 darauf find ich da übrigens wesentlich besser ...
 
@Kiebitz: och das böse Amazon erzwingt hohe Rabatte...wenn es denn hier tatsächlich verluste gäbe würde Amazon die bücher nicht zu den preisen bekommen, es geht einzig und allein um Gewinnmaximierung der verleger.
Auch ist der hiesige Buchhandel zu blöd gemeinsam sein gewicht gegenüber den verlegern in die Waagschale zu werfen um ein gewicht wie ein Großhändler wie Amazon zu erreichen...aber Amazon ist der böse weil sie wirtschaftlich gut arbeiten...

Natürlich hat nur Amazon die Möglichkeit kunden zu binden, was ein quatsch
 
@0711: Was ein Quatsch bei Dir! UND es geht einzig und allein um Gewinnmaximierung bei Amazon mit allen Mitteln, auch denen eines fast schon erreichten Monopols. Amazon ist nicht der Böse weil sie wirtschaftlich gut arbeiten sondern weil sie alle Methoden eines Großkapitals anwenden wie Steuerparadiese (Luxemburg), extrem hohe Zahl von kurz-befristeten Arbeitsverträgen, Einsetzung von Leiharbeitnehmern, Verweigerung eines Tarifvertrages egal von / für welche Branche, Drohung mit Werksschließungen anläßlich der um ihre Rechte kämpfenden Arbeitnehmer....usw....usw...! ABER nee, bei Leuten wie Dich sind ja die Verleger die wahren Bösen in diesem Geschäft. So´n absoluter Quatsch.
 
@Kiebitz: im Gegensatz zu den verlegern hortet Amazon seine einnahmen nicht sondern gibt sie wieder aus (gut für alle)...

Was genau macht denn Amazon mit Steuerparadiesen wie Luxemburg? Gewinnsteuer umgehen? Welche gewinne frage ich dich? Das was man großkonzernen gerne vorwirft hier steuerparadise auszunutzen um gewinne nicht versteuern zu müssen trifft bei Amazon weitgehend nicht zu weil Amazon kaum gewinne macht -> Nullpunkt.

Ja kurz befristete arbeitsverträge sind nicht schön, Leiharbeiter sind dagegen gang und gebe und von der deutsche Politik gewollt(!), Amazon nutzt hier die Möglichkeiten wie es fast jeder automobilkonzern hierzulande ebenso macht.
Tarifvertrag verweigern, ja nicht gut
Auch die Möglichkeit der Werksschließung ist ein mittel das ein Konzern innerhalb der eu verfolgen kann, man erntet was man säht.
Mit diesen vorwürfen wende dich bitte an deine Politik denn nur die sind daran schuld dass es gemacht werden kann und legale mittel ausschöpfen, warum nicht?
Nur was hat das mit der Mafia von verlegern zu tun?

Nein bei "leuten wie dich" (also mir) sind nicht nur die verleger die bösen, auch Amazon tanzt nicht auf einer rosaroten wiese...nur eben zählst du dinge auf die mit dem hier skizzierten fall rein garnichts zu tun haben und du holst zur generalkritik gegen Amazon aus - weil es scheinbar das einzige mittel ist für den schrott der verleger und der buchpreisbindung zu argumentieren. Das ist "Quatsch" und sonst nichts.
 
@0711: NUN mal zu den Realitäten: Amazon ist die Nummer eins im Online-Handel. Der US-Konzern setzt auf Investitionen, die später das große Geld bringen sollen. Zuletzt konnte der weltgrößte Online-Händler Amazon seinen Umsatz kräftig steigern, der Konzern schreibt auch weiter Gewinne, keine überdimensionale aber doch immerhin.

Der Umsatz sprang im ersten Quartal 2014 im Jahresvergleich um 23 Prozent auf 19,7 Milliarden Dollar hoch. Der Gewinn verbesserte sich um knapp 32 Prozent auf 108 Millionen Dollar, wie das Unternehmen mitteilte. Die Aktie legte nachbörslich leicht zu. Alle Daten von Ende April 2014! DIES kannst Du auf diversen Seiten im Internet nachlesen, sogar bei Amazon selbst. Einfach mal "googeln"! UND nicht irgendwas Unzutreffendes behaupten.

Dass der Gewinn bei Amazon im Vergleich zu anderen Technologieunternehmen eher mager ausfällt, liegt an den hohen Investitionen, die Konzernchef Jeff Bezos in Produkte wie den Tablet-Computer Kindle Fire oder in Versandzentren steckt. Zuletzt verdichteten sich die Hinweise auf ein eigenes Smartphone

Es werden also nicht geringe bis keine Gewinne gemacht sondern kräftig investiert zwecks späteter Gewinnerwartung und Marktfestigung! DA irrst Du Dich ganz gewaltig mit wenig / keinen Gewinn! UND deshalb lohnt sich eben auch eine Versteuerung im Billig-Steuerland wie Luxemburg. Oder warum versteuert Amazon da und nicht dort wo seine Warenzentren liegen, z.B. Deutschland?

UND "...man erntet was man säht..."?! Ist das Deine Einstellung zu berechtigten Forderungen der Arbeitnehmer? UND hast Du dabei bedacht dass wenn Amazon nach Polen geht es dort auch wieder (steuerliche und andere) Vergünstigungen bekommt?

UND nein! Ich wende mich nicht nur aber auch an die Politik. Trotzdem bin ich der festen Überzeugung auch Unternehmen haben gesellschaftliche Verantwortung. UND das lasse ich mir auch nicht ausreden!

UND Du nun mit Deinem Spruch "...Mafia von verlegern..." , entschuldigung, da kann ich Dich nicht ernst nehmen! UND insofern ist halt Deine Ansicht Quatsch!
 
@Kiebitz: Eben und jetzt rate mal was Amazon versteuern müsste und durch dein "Luxemburg" Argument umgehen könnte, das ist das Geld NACH den Investitionen....

Meine Einstellung ist das ja, wenn die Leute nicht endlich anderst wählen dann werden Unternehmen eben weiterhin ihnen von der POlitik gegebene Spielräume genutzt - alles andere wäre gegenüber den Arbeitnehmern, Eigentümern und co sogar höchstgradig unverantwortlich! Ja ich habe bedacht dass Amazon das gleiche in Polen machen könnte...das Problem ist Hausgemacht durch die EU, die EU wird maßgeblich von wem geführt? "Uns"! Wer hats verbockt? "Wir". Im Klartext unsere Politik hat hier ein Totalversagen praktiziert und das nicht nur im Fall Amazon sondern bezüglich allen Internationalen Konzerne die (zu recht!) alle so handeln wie Sie handeln in Sachen "Steuertricks" - streng genommen sind das gar keine tricks sondern bewusst(!) geschaffene Lücken durch unsere Politiker.

Tja Verlage agieren halt wie die GEZ und Argumentieren auch so, kannst ja gerne die Augen davor verschließen dass dieser völlig überholte Zusammenschluss kein Parasit der Gesellschaft ist und Geldzahlungen (anderstwo Bestechung) versucht die Buchpreisbindung aufrecht zu erhalten. Preisabsprachen sind in jeder anderen Branche illegal, beim Buchhandel sind diese sogar vorgeschrieben. Kartellbildung ist in jeder anderen Branche illegal, nicht so im Buchhandel.
Obendrein versuchen die Verlage auch noch als Hüter der Buchhändler zu etablieren ("denkt doch einmal an die Kinder!") was einfach eine dreiste Lüge ist, denn durch ihre besondere Position (wie es die Verlage sagen) bekommen sie trotzdem keine besseren Einkaufspreis - oder nach der Weltfremden Formulierung der Verlage "Rabatt zum VK" - als der Onlinehandel...genau das müsste aber nach der Argumentation der Verlage passieren, tut es aber nicht. Der Großteil des Gewinns (~50-60%) landet eben dort wo keine ernsthafte kulturelle Leistung erbracht wird, weder bei den Buchhändlern (~30%) mit ihren Vorlesungen und co noch bei den Autoren (~10%).

Verlage haben Angst vor ebooks denn es macht sie leichter ersetzbar...das ist die wahre angst der verlage, nicht die belange der Verlage
 
@0711: Eben, eben! Was die Verlage machen ist keine Mafia-Methode, Preisabsprachen oder sowas und auch nichts mit Bestechung (alles Blödsinn!) denn, wie Du so richtig schreibst, "...streng genommen sind das gar keine tricks sondern bewusst(!) geschaffene Lücken durch unsere Politiker...." WARUM denn nun sollen Verlage und Co. keine Lücken der Gesetzgebung nutzen wenn eben dieses Amazon so vehement zubilligst. Absolute Unlogik in Deiner Argumenation.
 
@Kiebitz: nein das was die lobbyvereinigungen alle mit stellenzusagen, geldwerten vorteilen und co machen ist natürlich keine Bestechung....wo wären wir wenn das Bestechung wäre, da wehrt sich die Politik (erfolgreich) dass, das als Bestechung gilt.

Weil die lücken vorangetrieben durch die lobbyarbeit den weg ins gesetzesbuch geschafft haben, genauso wie die Möglichkeit mit den Steueroasen innerhalb der eu.

Amazon war noch nicht mal in deutschland aktiv als der schrott in Deutschland durch Lobbyismus geschaffen wurde und zudem unterhält Amazon keine großen lobbyanstrenungen innnerhalb der eu oder Deutschland, im Gegensatz zu den verlagen die auch schon Lobbyismus betrieben haben dass allein die buchpreisbindung seinen weg findet und auch bestand hat. Das ist eben der eine aber große unterschied zwischen den mafiösen Strukturen der verlage und unternehmen die sich vorhandene Gesetzgebungen zu nutze machen

Da ist keine Unlogik sondern nur Unwissenheit deinerseits, schau bitte mal nach wer wo wie lobbyarbeit betreibt und dann ziehe deine schlüsse ob man Amazon dieselben vorwürfe machen könnte wie Amazon....
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