Peter Sunde: Pirate Bay-Gründer wird wie Schwerverbrecher behandelt

Die schwedischen Behörden bleiben gegenüber Peter Sunde, dem Mitbegründer des Torrent-Portals The Pirate Bay und verschiedener anderer Projekte, hart und denken nicht einmal vor dem Hintergrund familiärer Schicksalsschläge an ein Entgegenkommen. mehr... Pirate Bay, Piratenpartei, Peter Sunde Bildquelle: shareconference Pirate Bay, Piratenpartei, Flattr, Peter Sunde Pirate Bay, Piratenpartei, Flattr, Peter Sunde SHAREconference (CC BY-SA 2.0)

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selbst kifis, mord und todschlag werden nicht so behandelt. das sagt doch schon alles!
 
@snoopi: was sind kifis?
 
@elox: Ich tippe mal auf Kinderf...
Aber die Abkürzung ist echt für den Anus.
 
@elox: pedophile (kinderfi.)
 
@0711: Pedophile sind Fußfetischisten...
 
@szoller: ich rede mich mal mit englisch raus :P
 
@0711: najaa... :D Immerhin weißt du's. Die Differenzen zwischen beiden Begriffen sind doch enorm ^^
 
tja, kommt davon wenn man kapital verbrecher is, mit mord hätte er nen besseres leben im knast^^
 
@hellboy666: Bei Mord hätte er auf Grund der schweren Kindheit Bewährung bekommen.
 
@hellboy666: Du willst doch hoffentlich nicht sagen, dass ein Vergewaltiger, Mörder oder die Perversion aus Beidem wesentlich weniger wiegt als zB. Steuerhinterziehung? Das wäre ja schon eine wirklich kranke und völlig realitätsferne Vorstellung. [/Ironie?!]
 
Egal, das war schon immer so und wird es immer geben. In 500 Jahren schaut die Welt auf unsere heutige Zeit und sagt "man waren wir damals barbarisch, unterbeleuchtet und unmenschlich, einen Menschen das wichtige wegnehmen weil er eine "Beihilfe" für die Kopie von ein paar Bits&Bytes geleistet habe". ^^
 
@NewsLeser: Ich glaube eher, dass es noch viel schlimmer werden wird, in Zeiten, in denen dank Bits&Bytes unser Leben durch Regierungen und Geheimdienste bestimmt wird. Da wird jedes noch so kleine Vergehen mit 500 Jahren Haft und anschließender Folter und Sicherheitsverwahrung geahndet.
 
So ist das halt in unseren westlichen Ländern. Da wird niemand umgebracht, sondern langsam aber sicher psychisch und finanziell fertig gemacht, und das ist eben unsere Errungenschaft. Es hat sich nichts geändert seit 2000 Jahren.
 
da sieht man wie stark die us amerikaner sich in die suveränität anderer länder einmischen und sehr undemokratisch in ihrem grundverhalten sind.
das verhalten was schweden an den tag legt zeigt klar, das es kein rechtsstaat gibt. es zeigt das geld regiert und nicht der bürger. wobei demokratie wie die grichen sie erdacht haben...gibt es in keinem westlichen land...demokratisch in der westlichen welt ist nur der anschein von wahlen...denn selbst die personenbezoghenen wahlen der usa zeigen, das die gewählten ebend nicht tun was sie sollen...sondern nur an ihre macht und geld denken.
ich möchte nicht wissen, wieviele millionen die bestechung der politik, richter usw...der content industrie gekostet hat. mit rechtstaatlichkeit hat jedenfalls nix zu tun, was mit pirate bay gemacht wird.
 
@anon_anonymous: Also aus den bis dato bekannten Fakten lässt sich lediglich herauslesen, dass in diesem Fall der schwedische Staat bzw. die schwedische Justiz brutal versagt haben bzw. weit übers Ziel hinausgeschossen sind. Da jetzt wieder direkt die USA verantwortlich zu machen, halte ich für kompletten Bullshit. Die haben viel Scheiße verzapft, sind aber nicht DAS Übel der Welt. Da guck mal lieber in Richtung Irak/Syrien, dann weißt du, wo momentan die "Bösen" im Gange sind.
 
Wenn jemand ein paar Milliarden aus einer Bank stehlen würde, würde er (zu recht) genauso behandelt werden. Nichts anderes ist es hier. Durch seinen Dienst gingen den Filmemachern ja Milliarden verloren.
 
@PranKe01: Gut, ob das strenge Verhalten der schwedischen Behörden hier in Relation steht oder nicht vermag ich nicht zu beurteilen (vielleicht sind auch die hier involvierten Entscheider auch sonst so streng?), und die Verluste der Filmindustrie sind auch schwer bezifferbar (weil nicht genau bemessen werden kann, wie viel Verkäufe durch Filmpiraterie entfallen).

Aber das enorme Verständnis, das hier von einigen Kommentatoren Herrn Sunde entgegengebracht wird, ist schon auch bezeichnend - da spielt zum einen wohl der eigene Konsumwunsch mit eine Rolle ("super, der hat sowas ermöglicht!"), und zum anderen natürlich der recht gesichtslose Geschädigte (der auch noch als der Böse empfunden wird, weil - hey! die wollen für den Konsum ihrer Produkte Geld von uns, diese Fieslinge!). Ob sie ihn auch noch als armes Opfer der Justiz sähen, wenn es sich bei ihm um jemand handelte, der sich das Ergebnis ihrer eigenen beruflich angebotenen Arbeitsleistung ohne zu bezahlen erschlichen hat?

Wobei natürlich die Gestaltung des Leistungsangebots der Filmindustrie auch durchaus stärker am Kundenwunsch "will alles und zwar sofort" orientiert sein könnte, als Negativbeispiel siehe z.B. das zersplitterte und oftmals nicht so recht aktuelle Angebot der VoD-Dienste in Deutschland aufgrund der Lizenzsituation. Und Engelchen sind die großen Filmfirmen sicher auch keine.
 
@FenFire: Ich könnte mich Deinen Ausführungen zustimmend anschließen, wenn unsere 'westliche Wertegesellschaft' Geistliche KiFi einlochen und nicht versetzen würde.
Oder die Deutsche Bischoffskonferenz nicht über Waffenlieferungen zu humanen Zwecken sondern über die Bekämpfung von Ebola diskutieren würde.
Derzeitig gebe ich aber einen dampfenden, leicht nassen, Cheisshaufen auf irgend eine Auswucherung kapitalistischer Dogmen, wie Raubmordkopierer und Milliardenverluste unentlohnter 'Künstler'
Ich glaube ich miete mir noch eine seedbox im rechtsfreien Raum 'Internet' und seede weitere Metallica torrents.
 
@PranKe01: ohh ja toll die armen Filmemacher... ach echt? ihnen gehen Mrd. verloren? Glaubst du denn wenn es die torrents nich gäbe das alle brav und fleißig für die Filme zahlen würden, und somit die Mrd. sicher wären? das ich nicht lache...
 
@legalxpuser: Naja, die Verluste der Filmindustrie sind sicherlich nicht so einfach (und hoch) bezifferbar wie diese es gern vor"rechnet", wie Du schon sagst ist mit Sicherheit nur ein Teil der illegalen Downloads ein tatsächlich entgangener Verkauf, und wie hoch der Anteil ist sei mal dahingestellt. Und inwiefern "die Mrd. sicher wären", wenn es gar keine illegalen Downloads gäbe, kann man ebenfalls offen lassen. Aber das ändert auch nichts daran, dass sich die Konsumenten illegaler Downloads Leistungen erschleichen, ohne dafür zu bezahlen.

Angenommen Du seist Künstler und trätest live auf einem großen Gelände auf, das mit einem Zaun umgeben ist und an dessen Zugang eine Eintrittskartenkontrolle stattfindet. Du hast in den Auftritt im Vorfeld investieren müssen (Programm, Technik, Geländemiete, Personal, Werbung, etc.). Es kommen auch Leute, kaufen sich eine Karte und nutzen den offiziellen Eingang. Ein paar Meter neben dem Eingang steht aber ein freundlicher Herr, der Leitern verteilt/verleiht, und auch gern darauf hinweist, dass man damit über Zäune steigen kann. Und so stehen die Leute bei dem netten Herrn Schlange und nutzen dessen Leitern zum Übersteigen des Zaunes. Und so finden sich zwar viele Zuschauer/Zuhörer ein (wir nehmen an das Gelände sei groß genug, um alle erscheinenden Zuschauer/Zuhörer zu fassen ~ Kosten mehr oder minder unabhängig von der Anzahl der Konsumenten ~ vernachlässigbare Kosten zum "Kopieren" der Leistung für einen weiteren Konsumenten), nur einige davon haben jedoch Eintritt gezahlt. Der Rest hat den Dienst des freundlichen Herrn mit den Leitern genutzt. Natürlich hätte nicht jeder, der ohne zu bezahlen über eine Leiter auf das Gelände geklettert ist, sich Deine Darbietung auch angesehen, wenn er dafür eine Eintrittskarte hätte lösen müssen. Manche aber schon. Wie fändest Du denn Herrn mit seinen Leitern, würdest Du versuchen ihn loszuwerden? Ihn einfach ignorieren? ...?
 
Meine Güte... hat schei*e gebaut, ist erwischt worden, wurde schuldig gesprochen und sitzt ein... dass immer wieder Sonderbehandlungen verlangt werden kotzt mich an... Das hätte man sich überlegen sollen BEVOR man den Bockmist anstellt. Es war/ist ja auch nicht unbekannt, dass derartiges Handeln strafbar ist - es ist ja nicht so, als würden die entsprechenden Gesetze extra für diesen Fall frisch vom Reißbrett kommen.
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