Netflix Deutschland im Test und Kommentar: Rette uns, wer kann!

Netflix ist also da. Der Hoffnungsträger, Content-reiche Onkel aus Amerika, ja für manche sogar televisionäre Messias. Wir haben uns in aller Ruhe bei Chips, Popcorn, Cola und der einen oder anderen Hopfenkaltschale auf die Couch geworfen und das ... mehr... Netflix, TV-Serie, House of Cards Bildquelle: Netflix Netflix, TV-Serie, House of Cards Netflix, TV-Serie, House of Cards Netflix

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Ob es wohl jemals einen streaming Dienst mit unterstützung für XBMC/Kodi oder MediaPortal geben wird, leider habe ich da wohl wenig Hoffnung..
 
@happy_dogshit: Ich hoffe es auch so sehr. Das wäre für mich dann ein Grund sofort zu Netflix zu wechseln.
 
@happy_dogshit: Praktisch alle halbwegs bedeutenden Plattformen reichen also nicht? Davon abgesehen würde noch Airplay von einem iOS Gerät aus auf eine XBMC Installation gehen.
 
@Thunderbyte: Rein Theoretisch hört sich das machbar an mit Content Streaming von ios nach xbmc mit Airplay. Das funktioniert auch wunderbar bei ungeschütztem Content. Da aber Netflix und co auf DRM setzen in puncto Airplay, können diese Streams nur von einem Apple TV wiedergegeben werden.
 
@Thunderbyte: Airplay von einem iOS Gerät funktioniert leider schon eine Weile nicht so wie es soll. Ferner wird der Support für iOS 8 in XBMC 14 (sprich Kodi Helix) eingestellt, da Apple den Dienst für Open Source Systeme mit hiesigem Update streicht. Silverlight ist das Problem. Zwar gibt es mit NetfliXBMC eine Alternative die jedoch nicht für den deutschen Markt bestimmt ist. Wenn ein Hobbyprogrammierer sowas schafft, dann sollte ein "Netflix" sich ebenfalls mit sowas brüsten können.
 
@RefleX-mrl: Und trotzdem machen sie es nicht. Dafür wird es sicherlich einen guten Grund geben und der ist vermutlich das liebe Geld. Es lohnt sich vermutlich schlichtweg nicht da mit den bisher verfügbaren Schnittstellen so ein großer Teil vom Markt abgedeckt wird das XBMC Unterstützung den Braten vermutlich nicht ausreichend fett macht.
 
Ich finde den Ansatz von Netflix garnicht verkehrt. Hier wird man ja dazu gebracht die Serien und Filme zu bewerten (schon direkt bei der Anmeldung) und dann werden daraus entsprechend Vorschläge gebracht. Maxdome bietet da ja nur "Neu"... "Top 100" und sonst ist man in den Weiten der vorhandenen Filme und Serien verloren... Amazon dagegen finde ich absolut ungeordnet... Das macht Netflix sehr gut. Wenn das Angebot noch ausgebaut wird, könnte sich das durchaus mausern.
 
@hempelchen: Also zumindest in der US-Version treffen die Vorschläge bei mir wirklich zu 100% ins schwarze daß es schon geradezu unheimlich ist. Allerdings muß ich dazu sagen daß ich mir mal einen Abend Zeit genommen und auch rund 2000 Titel bewertet habe. Von nichts kommt nichts. ;)
 
@hempelchen: Da könnte Amazon an sich noch nachlegen - zudem sie ja vermutlich auch Zugriff auf die Filme haben die ich bisher über Amazon gekauft habe. Allerdings sind die Kategorien von Prime auch ziemlich gut ausgewählt um halbwegs ordentlich durch das große Angebot zu navigieren. Trotzdem - das mit den Sternebewertungen kannte ich schon von Watchever und dort waren die Empfehlungen dann auch ziemlich dicht an meinem Geschmack - Plus für Netflix also.
 
Ich seh mein ABO jetzt einfach mal als Investition an. Ich mach das jetzt mal 3-4 Monate, um das ganze zu Unterstützen, und wenn sich dann nicht mehr Content findet, bin ich halt wieder weg. Man bemerke übrigens, das ich Investition als das Verstehe das es ist. Mit Risiko eine Firma unterstützen und Verlust durchaus erwarten. Ich erwarte vom Staat nachher keine Rettung.
 
@LivingLegend: Mit dieser Zielsetzung wären Netflix-Aktien aber wohl besser geeignet gewesen. Vor allem mit Blick auf die Rally seitdem die Gerüchte aufkamen, dass Netflix 4K streamen würde + nach Europa expandieren wolle. Der Kursgewinn hätte dann auch die Abokosten für Netflix und die aller anderen Anbieter refinanziert ;)
 
@BastiB: Die sollen erst mal anfangen HD zu Streamen... Ich erwarte ja nicht BluRay Qualität aber auf einem Level wie ITunes oder Sat TV sollt es schon sein. Selbst bei aktiven HD sieht das ganze aus wie PAL :/
 
@-Revolution-: Full-HD hat eine Bitrate von bis zu 27Mbit/s. Also kein wunder dass Netflix das in Deutschland gar nicht erst anbietet, da kaum jemand eine Internet-Leitung hat die das mitmacht. Und von den wenigen die so eine Leitung haben, ist wiederum nur eine Minderheit auch Kunde bei Netflix.
 
@BastiB: 10-12 Mbits reichen auch schon für HD in Sat Qualität aber so sieht das einfach nur scheiße aus...
 
@BastiB: Wenn man bedenkt das viele BluRays mit 50 MBit encoded sind reicht das immer noch nicht.

Da kaufe ich lieber die Discs. Die bleiben mir auch erhalten wenn der Anbieter "Ins Gras beißt"

bei Amazon bin ich nur weil es das zum eh vorhandenen Prime dazu gibt. Allerdings schau ich da kaum weil wirklich aktuelle Sachen extra Geld kosten oder eben die Qualität nicht gut genug ist.
 
Also ich möchte auch zu Netflix ein paar Anmerkungen loswerden.Ich war vorher Watchever Kunde - aber nie wirklich ein zufriedener. Genervt habe ich dann Mitte des Jahres gekündigt. Netflix hat hingegen ein paar Features die mich doch sehr angesprochen haben.

1. In Netflix ist eine Profilverwaltung möglich. Beim Login wird man gefragt wer gerade schauen möchte. So kann man für die Familie, Freundin, Kinder Profile anlegen und jeder bekommt seine Vorschläge zu seinen Sehgewohnheiten. Finde ich super.

2. Watchever hat so eine dumme Begrenzung auf 5 Geräte. Das hat mich tierisch genervt, wenn man mal wo anders Watchever nutzt, mal mobil, mal auf einer Spielekonsole, kommt man schnell auf über 5. Dann muss man in die Einstellungen, Geräte wieder rausschmeißen und andere wieder Hinzufügen. Furchtbar umständlich. In meinem Netflix Paket kann ich von 2 Geräten gleichzeitig streamen. Welche das sind ist Netflix vollkommen egal. Sehr erfreulich.

3. Unterstützung beim Schauen. Ich schaue mir aktuell Orange is the New Black an. Im UI werden einem schön die Folgen zu den Staffeln aufgelistet. Also schaue ich die erste Folge. Am ende der Folge erscheint automatisch beim Abspann ein Bild in Bild Feature. Dort steht die nächste Folge geht in xx Sekunden automatisch los. Fündig nen praktisches Feature. Folge 2 habe ich bis zur Hälfte geschaut. Heute schaue ich auf die mobile Netflix App. Sofort wird oben links präsent angezeigt, dass ich Folge zwei angeschaut habe - ein Fortschrittsbalken drunter zeugt mir genau wie viel ich von der Folge gesehen habe. Per Klick kann ich mobil direkt weiter schauen. Wirklich tolles Syncing. Weiterer Vorteil. Mir wird angezeigt welche Folgen ich von welchen Serien bereits gesehen habe. So entfällt lästiges Gesuche.

4. Auch gut finde ich, dass man einstellen kann, dass die Qualität nur gering sein soll und wieviel MB Daten das denn pro Stunde Traffic sind. Das ich mobil sehr wichtig, um gedrosseltes Internet zu vermeiden.

So das war es auch schon. Und allein wegen den Features bin ich aktuell gern bei Netflix. Das ganze wirkt runder. Und nein ich bin kein Netflix Mitarbeiter :-)
 
@Hinweis: Ja, mein erster Eindruck ist auch durchaus positiv, auch im Hinblick auf die breite Plattformunterstützung. Bin nur mal gespannt, ob es dabei bleiben wird, dass bei Serien immer nur die neuesten Staffeln angeboten werden. Komplett wäre irgendwie sinnvoller, dann könnte man auch mal neu in eine Serie einsteigen, für die man bisher keine Zeit/Interesse hatte. Aber im Großen und Ganzen wirkt das alles schon sehr rund für mich. Werde es definitiv auch ein paar Monate antesten bzw. verfolgen.
 
@DON666: Heißt das etwa, dass Netflix Staffeln einer Serie wieder aus dem Angebot nimmt, die inzwischen älter sind? Ich habe bisher wirklich überlegt, ob ich mir Netflix mal anschaue, aber wenn dem wirklich so ist, dann kann ich das lassen. Ich nutze doch kein Video on Demand um dann dennoch bei der Stange bleiben zu müssen, bzw. wenn ich etwas zu spät komme, weil ich mir erst eine andere Serie angeschaut habe, habe ich die erte Staffel verpasst, weil sie mittlerweile wieder aus dem Programm ist. Das ist doch wirklich nicht nachgedacht. Genau deswegen bin ich fürs kaufen, dann und nur dann hat man echtes Video on Demand. *kopfschüttel*
 
@fieserfisch: Hmmm, weiß auch nicht, was mich da geritten hatte, als ich das geschrieben hab. Vielleicht sollte man sich auch mal vernünftig mit etwas auseinandersetzen, und da nicht nur mal eben kurz reinklicken... Also: Die Serien sind natürlich ab Folge 1 verfügbar. Was mir allerdings aufgefallen ist: beispielsweise The Walking Dead gibt es bis jetzt nur bis incl. Staffel 3, obwohl im Oktober die fünfte anläuft. Bin mal gespannt, wie die da mit dem Timing sind. Aber so was mag natürlich lizenzrechtliche Gründe haben.
 
@DON666: natürlich, die 4te ist ja auch noch nicht auf DVD erschienen. Kommt erst am 3 November ;) Da man befürchtet das die DVD Verkäufe leiden wenn Sie vorzeitig online abrufbar ist bietet derzeit noch keiner die vierte Staffel an. Wurde oben ja wunderbar beschrieben mit dem Rechtesystem und der Kunde soll zu uns kommen und nicht wir zu ihm. Finde ich bei Supernatural auch verdammt eklig.Pro 7 hat die Rechte für Free TV und wenn Sie die Staffeln nicht zeigen oder absetzen wird es auch keine DVD geben bis dieses vollständig ausgestrahlt wurde, kurz gesagt exclusivrechte. Da kann es schon mal passieren das die DVD wie bei Staffel 5 erst 2 Jahre nach Amerikastart in Deutschland verfügbar ist weil Pro7 die Staffel absetzte und irgendwann die Rechte ausgelaufen waren... Da frag sich einer wieso ich mir Serien illegal ansehe...
 
@fieserfisch: Ist bei Watchever beispielsweise Usus das ältere Staffeln von Serien auch wieder aus dem Angebot verschwinden das ist natürlich ziemlich unpraktisch für Neu-Einsteiger wie du schon geschrieben hast.
 
Ich nutze die Kombination Netflix US und Hulu und bin begeistert von beiden Diensten.
Allerdings die US Version. Der Deutschen sollte man in paar Monaten noch mal eine Chance geben. Das war bei Watchever ebenso.
 
Und wieder diese Schwachsinnsbemerkung in Sachen Spotify Vergütungen an die Künstler. Ein sehr gut ausgebildeter Facharbeiter, egal ob Maurer, Maler, KFZ Mechatroniker, Bankkaufmann usw usw, wird trotz aller Beruflichen Aufstiege ca 50 Jahre seines Lebens an 5 Tagen in der Woche rund 40 Stunden arbeiten müssen damit er bis an sein Lebensende von dem Geld und Rentenanspruch leben kann. Warum wird es als normal erachtet das ein Musiker für seine Arbeit soviel Geld bekommt, das er mit 35 Ausgesorgt hat? Wenn ein Musiker am Ende des Monats 3000 Euro netto hat, ist das bereits viel mehr als die große Merheit der Menschen in diesem Land die tagtäglich knüppeln gehen. Ich finde es gut das die Verhältnisse hier zurechtgerückt werden, ein Sänger soll gefälligst bis zu seinem 65. Geburtstag arbeiten, wie jeder andere auch, und wenn er dann soviel wie ein Rentner hat, soll er zufrieden sein. Zusätzliche Einnahmen erzielt man mit livekonzerten, aber genau da trennt sich die Spreu vom Weitzen, ein großer Teil der sogenannten "Stars" kann garnicht live singen, ohne die Goldenen Hände des Tontechnikers klingen die alle wie ein Elektrischer Dosenöffner in der Endphase. Übrigens: Auch Madonna ( ca 50 Mio pro Jahr) ist zu feige bei ihren Konzerten live zu singen.
 
@Butterbrot: wobei es da noch Unterschiede gibt, zwischen Hype Stars aus dem Populär-akustischen Bereich (gaga, madonna, spears, usw.) und wirkliche Künstler, die sogar mit dem Instrument durchs Publikum gehen, das Publikum animieren mitzusingen und spontane Aktionen mit den Besuchern machen... ja sowas gibts - findet man aber nicht bei den Charts Interpreten sondern eher wenn man über den Tellerrand des Mainstreams guckt...
 
@Rikibu: Die verdienen ja dann aber auch über den Eintritt!
 
@Butterbrot: Ich kann die Spotifykeule langsam auch nicht mehr verstehen. Man beachte, Spotify kostet 10€ im Monat, Netflix aber nur 9€. Jetzt kann es sich Netflix aber dennoch leisten Serien für über 100 Millionen dollar zu produzieren und auch fremde Serienstaffeln zeigen, von denen eine einzige Folge mehrere Millionen Dollar gekostet haben. Dennoch scheint das zu funktionieren. Bei Spotify schustert mal eben einer in wenigen Tagen für billiges Geld einen Song hin und will dann ebenfalls Millionen... irgendwas passt da nicht. Und nein, es liegt nicht daran, dass Spotify zu viel Geld einbehält. Spotify macht Verluste.
 
@FatEric: Da spricht der "Experte", der keine Ahnung hat ... zu Spotify hat ein gewisser Herr Grönemeyer beim Reeperbahn Festival (läuft gerade in Hamburg) gerade das passende gesagt. "Anstatt unter 100 Euro jährlich, wie es in den meisten Tarifen der Fall ist, müssten die Anbieter zwischen 300 und 400 Euro verlangen." Achja, der Grönemeyer ist seit drei Jahrzehnten in der Musikbranche aktiv und weiß definitiv besser Bescheid über Einnahmen und Kosten, wie gewisse Möchtegern-Experten.
 
@karacho: Du schreibst lediglich das Herr Grönemeyer gerne mehr Geld sehen würde. Das ist seine Meinung. Ansonsten keine Fakten oder sonstwas. Warum soll man das jetzt ernster nehmen als die Spekulationen von FatEric?
 
@hezekiah: Sag mal, der Grönemeyer sieht wohl sehr genau was er verdient. Und der hat 100 prozentig einen deutlichen besseren Überblick und Kontakte als gewisse Möchtegern-Experten hier. Und sollte das nicht zu denken geben, wenn ein sehr gut verdienender Musiker die miese Bezahlung der Streaming-Dienste anprangert. Was glaubst du, was kleinere Künstler dann bekommen? An den Spruch: "Das langt nicht mal für eine Pizza" ist sehr viel Wahres dran.
 
@karacho: Der Ruf einer Person und seinen Überblick kann ich dann mit reinrechnen wenn etwas mehr kommt als so eine Allgemeinplatzaussage. Herr Grönemeyer möchte also das die Leute im Monat 30-40 Euro für ihre Musik ausgeben. Welcher Anteil von Musik-interessierten gab das vorher im Monat aus? Wieviel bekamen die Künstler im Schnitt vorher pro Abspielen eines Liedes? Eine Aussage a la "Aktuell bekommen die Künstler gerade mal x% von dem was vorher normal war und das reicht für y% weniger Künstler im Vergleich zu vorher nicht für die Deckung der durchschnittlichen Lebenskosten in Deutschland!" wäre wesentlich gehaltvoller.
 
@FatEric: Das ist nicht ganz miteinander vergleichbar, weil die 9 EUR für Netflix auf nur wenige Filme verteilt werden müssen, aber die 10EUR für Spotify auf sehr viele Songs.
Die Interpreten verdienen also wesentlich weniger (zumindest per Spotify).

@karacho: Jeder möchte eben so viel wie möglich verdienen und glaubt es verdient zu haben (menschliche Gier).
 
@Butterbrot: Das Gros der Künster ist bitterarm. Just sayin.
 
@Butterbrot: Die Argumentation ist in meinen Augen auch auf die Berufsgruppe der Sportler auszuweiten (Fußballer, Rennfahrer, Basketballspieler...)
 
@BastiB: Wenn du was im Kopf hast, würdest du darauf kommen wieso es kein über 60 Jährigen in deinen genannten Sportarten gibt. Mal ganz abgesehen vom Risiko eines Rennfahrers.
 
@daaaani: Wenn ich mit 30 einige Millionen - oder auch nur eine - erarbeitet habe, dann halte ich auch noch bis zum Lebensende mit hier und da Beratungs- und Trainerjobs durch.
 
@BastiB: Sportler verdienen ihr Gehalt mit dem Verdienst den sie ihrem Verein ermöglichen. Es ist nicht einfach so das Sportler viel Geld verdienen wollen sondern das sie viel Geld verdienen können durch die Einnahmen an Fernsehgeldern, Eintritt und Merchandise.
Wenn du in einem Unternehmen arbeitest das aus 100 Personen besteht und dieses Unternehmen konkret durch deine Tagesleistungen im Jahr 400 Millionen Euro einnimmt dann würdest du dich auch nicht mit 3000 im Monat zufrieden geben.
Selbst angenommen du würdest dich prinzipiell nicht um mehr Geld bemühen - die Konkurrenz würde schnell dahinterkommen das du so wenig verdienst und dir ein wesentlich besseres Angebot machen. Das steigert sich dann immer weiter hoch bis wir bei den aktuellen Löhnen angelangt sind.
 
@hezekiah: Absolut richtig. Da möchte ich das von Dir angesprochene Beispiel der Unternehmens-Mitarbeiter aufgreifen. Hohe Manager leisten ja teilweise auch nur an wenigen Tagen etwas: Jahresabschluss, Hauptversammlung, Monatsbenchmarks... Alle bis dahin geleisteten Arbeitsstunden könnte man mit jenen Trainingstagen des Sportlers vergleichen. Am Ende haben wir also Berufsgruppen die für verschiedene Arbeit, aber alle für Verantwortung und besondere Leistungen, extrem gut bezahlt werden. Es bleibt die Frage, wieso das öffentliche Ansehen hier dennoch teilweise so stark differiert.
 
@Butterbrot: Man kann die Argumentation aber auch rum drehen. Wenn du es leid bist bis an dein Lebensende zu arbeiten, dann such dir einen Job wo du es nicht machen brauchst. Alle sollen also das selbe verdienen weil du es ihnen nicht gönnst, und der Maßstab bist dann du, oder der durchschnitt? Schonmal daran gedacht, dass es bestimmte berufsgruppen oder Menschen gibt die nicht durchschnittlich oder wie die Mehrheit sind. Es gibt bestimmte Berufsgruppen wie Ärzte, Unternehmer, Künstler etc, die außergewöhnliches leisten und auch deshalb so entlohnt werden oder verdienen. Mit deiner Aussage "wie jeder andere auch" liegst du mal völlig daneben! Du hast übrigens selber die wahl, an diesen zustand in dem du dich offensichtlich befindest, etwas zu ändern. Aber es ist wohl einfacher andere der Feigheit zu beschuldigen.
 
@daaaani: Naja ich frage dich mal... Wenn von heute auf morgen alle Müllmänner weg wären... oder von heute auf morgen alle "Stars"... Was denkst du würde mehr weh tun?
 
@hempelchen: Was hat das eine denn mit den anderen zu tun? Was ist denn dein Problem ? Jeder hat seine Berechtigung und jeder kann werden was er will, ist doch ein freies Land. Was bringt dir all diese Ordnung und Sauberkeit, wenn es nichts erfreuliches mehr gibt, kein Sport, Keine Musik, kein Fernsehen?
 
@daaaani: Nehmen wir halt Altenpfleger statt Müllmänner.
 
@hempelchen: Worauf willst du denn nur hinaus? Das ändert doch garnix! Du bist mit deinem Berufsleben unzufriedenen? Dann gib nicht anderen die schult dafür! Es gibt Menschen die unglaubliche Risiken eingehen oder Verantwortungen tragen oder außergewöhnliches Leisten (Ärtzte, Unternehmer, Künstler, Sportler) und dafür auch entsprechend entlohnt werden. Jeder Trägt seinen Teil der Gesellschaft bei. Und das ist auch gut so
 
@daaaani: Ich kann seinen Einwand schon verstehen. Ich empfinde die finanzielle Kluft zwischen Profisportlern und Ärzten/Lehrern/Polizei schon als Schlag ins Gesicht für Letztere. Da verdienen Leute mehr Geld mit Ball spielen als andere mit Leben retten. Klar, so funktioniert unsere Wirtschaft, trotzdem muss man es nicht gutheißen. Ich persönlich hätte nichts gegen einen branchenabhängiges Maximalgehalt. Auf diese Weise könnte man auch utopischen Managergehältern entgegensteuern.
 
@web189: Das ist richtig und verstehe ich ja auch. Auch eine Deckelung von Gehältern sehe ich als sinnvolle Sache. Aber es darf nicht außer acht gelassen werden, dass Fußballer zum Beispiel ihre Gelenke extrem viel ab nutzen und verschleißen, sie was ihren Körper betrifft nicht frei entscheiden dürfen. Sie nicht lange Fußball spielen können, sprich nicht lange Geld verdienen Können. Sie im Medialen Interesse stehen und und und. Und jeder hat die selben Möglichkeiten. Ich weiß einfach aus Erfahrung, dass Menschen die sich so wie er darüber aufregen, nicht in geringsten bereit sind z.B. das Risiko eines Unternehmers ein zu gehen, oder so schwerwiegende Entscheidungen wie ein Arzt zu treffen, oder sich so in die Öffentlichkeit zu stellen wie ein Sportler oder Künstler. Und das ist ja alles auch nicht schlimm, jeder ist ein wichtiges Glied in dieser Gesellschaft. Aber was er schreibt ist einfach Blödsinn und zeugt von Frust und Neid. Nur dafür sind andere nicht verantwortlich. Generell würde es einigen Gut tun, mehr auf sich selber zu konzentrieren als auf andere.
 
@daaaani: Okay, so wie du es gerade schreibst, ergibt es Sinn für mich. Hab dir mal ein + gegeben. Denke, wir kommen auf einen gemeinsamen Nenner
 
@Butterbrot: Soso, wenn Spotify genügend Geld an die Musiker ausschütten würde, dann wäre ja alles gut. Das passiert aber nicht. Auch dir sei das passende Statement von einen gewissen Herrn Grönemeyer ans Herz gelegt: "Anstatt unter 100 Euro jährlich, wie es in den meisten Tarifen der Fall ist, müssten die Anbieter zwischen 300 und 400 Euro verlangen." Achja, der Grönemeyer ist seit drei Jahrzehnten in der Musikbranche aktiv und weiß definitiv besser Bescheid über Einnahmen und Kosten, wie gewisse Möchtegern-Experten.
 
@karacho: soll Spotify also mehr ausschütten als sie einnehmen? Sie zahlen jetzt schon mehr als z.B. Radiostationen. Stell dir einfach mal vor die Musikproduzenten würden 70% der Einnahmen an die Künstler weitergeben - das wäre krass.
 
@hezekiah: Nein, alle Steaming-Dienste müßten ihre Abo-Gebühren deutlich erhöhen (30 Euro pro Monat), damit an dem Geschäftsmodel auch diejenigen (Musiker und Künstler) ansatzweise ein Auskommen haben, von dem sie auch Leben können. Kurz: Das Streaming-Model basiert aktuell auf Ausbeutung der Musiker. Es hat schon sein Sinn, das immer mehr Musiker und Labels ihre Songs aus den Streaming-Katalogen löschen.
 
@karacho: Die Frage ist in erster Instanz ja erstmal wie die Musiker jetzt im Vergleich zu vorher dastehen. Die 30 Euro im Monat würden Ausschüttungen ermöglichen von denen die Musiker im Moment generell weit entfernt sind, egal ob es um Radio oder Download geht.
Das ist der Verdienst der Ausbeutung durch die Labels. Klar kann man jetzt mal prinzipiell fordern das die Musiker endlich mal mehr bekommen und nicht mehr als der Leibeigene der Labels dastehen aber dies in einer Kritik Spotify alleine anzuhängen verfehlt meiner Meinung nach das Thema.
 
@Butterbrot: Also wenn der Handwerker am Ende des Monats 3000 Euro hat, sein Betrieb aber in der Zeit 10 Millionen kassiert hat durch seine Arbeit, würde ich schon sagen, dass das nicht ganz fair ist. Genau so verhält es sich doch mit Musikern und Plattenfirmen. Wenn Millionen CDs eines Künstlers verkauft werden, sollte der Künstler doch einen fairen Anteil bekommen und sich nicht mit einem Handwerkergehalt zufriedengeben müssen.
 
@Butterbrot: Katy Perry kann leider ebenfalls überhaupt nicht singen, wie ich mit Grauen feststellen musste. Madonna berichtete einmal selbst, dass sie im Tonstudio jeden einzelnen Satz eines Lieds immer wieder singt, bis sie einmal den Tron trifft. Das wird dann zusammengeschnitten.
 
Bin seit langer Zeit Maxdome-Kunde und bin da eigentlich (bis auf die Android-App) recht zufrieden. Netflix werde ich auch mal 3 Monate testen. Was mich bei Netflix stört: 1. Dieser "Bewerte mal" Zwang (soll ja für den Algorhythmus sein, der persönliche Vorlieben ermittelt), es sollte zumindest abschaltbar sein, sehr störend! 2. Kein Offline-Modus und 3. Kein Hinweis auf neu hinzugekommenen Content, man muß quasi eine Art Rain Man sein um zu sehen was dort neu hinzu gekommen ist. In 3 Monaten entscheide ich dann ob ich dort bleibe.
 
@Zwerg7: Der Sinn dahinter ist doch der... Du SOLLST in Netflix nicht selber suchen... Du sollst nur bewerten was du gesehen hast und Netflix versorgt dich dafür mit immer neuen Dingen, die dich interessieren könnten. Das machen die anders im Gegensatz zu den "Übrigen". Bei den anderen Anbietern musst du suchen und dich an dem orientieren was andere toll finden oder gerade neu ist... Wenn du nun nen etwas anderen Geschmack hast, gibt's da schon Probleme. Hier ist doch einzig und allein die Frage... Suchst du lieber selber oder lässt du für dich suchen. Und ich bete, dass Netflix da nicht dran schraubt. Die sind mMn. die einzige echte Alternative zu Maxdome (Alternative, da sie etwas anders machen).
 
@hempelchen: " Der Sinn dahinter ist doch der... Du SOLLST in Netflix nicht selber suchen... Du sollst nur bewerten was du gesehen hast und Netflix versorgt dich dafür mit immer neuen Dingen, die dich interessieren könnten." Das ist schon teils wirklich bescheuert. Mag sein das es so ist, aber Beispiel: Nur weil ich Serie, oder Film X gesehen habe, müssen mir Netflix-Vorschläge noch lange nicht gefallen, so einfach ist das nicht. Wenn nach dem von mir gut bewerteten Film zwei Vorschläge mit Leonardo Di Caprio kommen (hatte ich), so ist das für mich ein Fauxpas, so müsste ich die Di Caprio's mit 1 Stern bewerten, damit der Vogel in keinem Filmvorschlag mehr auftaucht? Mag ja sein das einige Leute sich alles vorkauen/vorschreiben lassen, ich nicht. Habe übrigens damals auf die Sternchen in den TV-Zeitschriften schon nix gegeben. Übrigens finde ich maxdome in der Hinsicht besser.
 
@Zwerg7: Und da sind wir ja beide in der Lage nun wählen zu können. Jeder hat seine Vorlieben. Es allen gerecht machen, kann kein Anbieter. So können wir doch froh sein, dass du Maxdome und ich Netflix nutzen kann ;)
 
@Zwerg7: Sie sind keine einzigartige Schneeflocke. Wenn Sie genügend Filme und Serien bewerten, werden die Vorschläge auch besser. Es ist nunmal so, dass es recht wahrscheinlich ist, dass ihnen Film X gefällt, wenn ihnen Film Y gefallen hat und 1 Million andere User beide Filme mochten. Das ist nunmal Statistik.
 
Naja wenn man auf der IFA14 das Frauenhofer Institut befragt hätte (die haben die H265-Liveencoder gezeigt), wäre die Bitrate bei 4K raus gekommen.

Für einen Full-HD Stream in guter Qualität benötigt man 12 Mbit, geht man hoch auf 4K, so muss die Bitrate für gleiche Qualität verdoppelt werden. Diese Angaben sind für Deutschland bei 25 Bildern. Bei 4K hat man jedoch 50 Bilder, was wieder zu einer Verdoppelung der Bitrate führt.

Das wären dann 48 Mbit, und auf der IFA war der Stream mit 30 Mbit und bei dem Fußballspiel war der Rasen schon richtig geplettet gewesen.

Mal sehen wie die Filme bei den 16 Mbit von NETFLIX aussehen.
 
@basti2k: Wieso 50 Bilder bei 4K?
 
@tiadimundo: Hier geht es um die TV-Norm (wenn diese von Netflix überhaupt genutzt wird), bei DVB müssen die mit 50 Frames senden. Ich habe ja auch die Liveencoder angesprochen, und bei Netflix wird man das Video einmal kodieren und dann immer dieses Video streamen. Dazu braucht man auch keinen Liveencoder.
Haben die Kinofilme so sind die in 24-Frames, aber vielleicht wird schon die Highframerate mit 48fps unterstützt.

Aber wenn man erst mal annimmt (25fps=24fps ... der eine Frame weniger fällt nicht so ins Gewicht), so komme ich bei H265 immer noch auf 24Mbit Datenrate.
 
Mein Eindruck nach zweimaligen lesen:
Egal was der Autor genommen hat, die Hälfte währe noch Zuviel gewesen, also bitten Lieber Autor die Atmung wieder auf ("Einundzwanzig (einatmen) zweiundzwanzig (ausatmen)") umstellen.
Auf dem Weg meine Fernsehempfangsgeräte rauszuschmeißen, fiel mir urplötzlich ein das ich keine Video-on-Demand Angebote nutze, somit auch nicht von den Depressionen auslösenden Missstände betroffen sein kann, oder waren die Snacks dafür ursächlich?
Nichtdestotrotz kann ich das Trauma, eines nichterfüllten Kindheitswunsches nachempfinden, ich wollte Raumschiffpilot werden.
Was ich nicht Tollerirren kann, ist die Sprunghafte suche nach dem was nicht da ist, anstatt mit Zufriedenheit erst mal das zu nutzen was da ist oder es einfach ganz sein zu lassen.
Ich drücke fest die Daumen das diese ziellose/inhaltlose herumgeirre, ballt einer Zweckorientierten Daseinsberechtigung weicht.
Wie immer im leben, kommt vor dem Konsum die beschau, außer man seht auf Überraschungen und kann sie auch verkraften.
 
@Kribs: Raumschiffpilot will ich immer noch sein!!! ^^
 
Was soll dieser Kindergarten mit der Zwangsbewertung?? Typisch Ami Trottel. Ich will Konsumieren und nicht bewerten, wenn etwas schlecht ist sehe ich es mir nicht an. Amis gucken wohl nur Sachen die andere auch gut finden.
 
@Butterbrot: Die Bewertungen sind für DICH damit du entsprechend gute Vorschläge bekommst.
 
@Johnny Cache: Klar ist das für einen persönlich, aber wie ich oben schon schrieb, stört es einfach. Ich bin durchaus in der Lage mir selbst meine Titel auszusuchen. Es sollte zumindest deaktivierbar sein.
 
@Zwerg7: Wie ich oben schon schrieb, macht das aber eben den Unterschied von Netflix zum Rest aus. Wenn dir das nicht passt, sei bei einem anderen Anbieter Abonnent. Ich bin für meinen Teil für eine Alternative zu dem ewigen Rumgesuche in den Endlosen Filmcovern sehr dankbar oO
 
Muss man wohl bei der boerse bleiben hilft ja nix
 
Entscheiden werden diesen Konkurrenzkampf die exklusiven Inhalte.

Da haben Netflix und Amazon schon gezeigt wie dies geht. Und nicht die Masse an exklusivem Inhalt ist wichtig, sondern die Qualität. Für uns Kunden ist das ein wahrer Traum, nicht mehr nur die dumme Quote entscheidet, die wiederum nur Werbegeld einbringen sollte, sondern konkrete (messbare) inhaltliche Qualität. Es wird nicht mehr lange dauern, dann werden Amazon und Netflix Serien im Format von Breaking Bad exklusiv produzieren. Und wer das sehen möchte zahlt direkt, ohne den Umweg über die Werbung, hat aber durch das Abo-Modell auch nicht so ein großes "finanzielles Risiko" zu tragen als wenn er sich eine Staffel für 50 oder 60 Euro kaufen würde.

Super Sache.
 
Also exzessive Video-Junkies lachen sich über diese Angebote kaputt. Für gleiches Geld beorgen die sich alles, jederzeit in jeder Auflösung in beliebigen Sprachen mit und ohne Untertitel. Bunkern das auf Platten und streamen hin wo und wie lange sie wollen.

Alle Modelle die bisher angeboten werden haben einen gewaltigen Nachteil: unter umständen muss ich mehrere Anbieter nutzen und erhöhe damit auch wieder die Kosten.
Warum können die Kontentanbieter ihren ganzen Mist nicht zusammenwerfen und vertreiben den über eine einzige Plattform? Die Einnahmen werden dann anteilsmässig auf die Produzenten umgelegt. Und zwar je nachdem wie oft ein Titel gestreamt wird (wie bei der Werbung, wo auch nach Klicks abgerechnet wird). Pauschalen oder Flat kann man ja immer noch zusätzlich anbieten.

Solange aber jeder seinen Kontent für sich anbietet und dabei versucht seinen hals mit aller Gewalt vollzukriegen wird das nichts mit der schönen Medienlandschaft im Internet. Ein anderes Geschäftsmodell das jeden mit alles erreicht würde meines erachtens sogar mehr Einnahmen generieren.
 
@LastFrontier: Da man monatlich kündigen kann braucht man nicht mehrere Dienste gleichzeitig zu abonnieren sondern guckt sich die Inhalte nacheinander an.

Zu den Kosten gehören beim "exzessiven" Laden aber auch die Festplatten. Sind zwar mittlerweile billig, aber immerhin mindestens 50 bis 100 Euro braucht man schon. Zudem der Aufwand und natürlich das Risiko. Zudem unterstützt man die Leute nicht, die für die guten Inhalte gearbeitet haben sondern irgendwelche dubiosen Gestalten.
 
@tiadimundo: Risiko hast du nur über offene Torrents. Wer nutzt die aber noch?
Darum geht es aber nicht.

Ich will kein monatliches Anbieterhopping, sondern möchte eine einzige Plattform über die ich alles abrufen kann. Und da würde ich auch für einzelnen Kontent zahlen.
Und wenn wir hier jetzt mal eine aktuelle Flat von 8.-€ haben, dann tun es auch 10 cent pro Artikel. Ich gehe jede Wette ein, dass die Leute für weit mehr als 8.-€ monatlich schauen würden.
Eigentlich so wie es die Telekom mit Entertain macht: dort gibts die ÖR + Sky + Video on Demand + Netflix + Spotify.
Allerdings:
Entertain 30.- (DSl 16.000)
VDSl 50 + 5.-
Receiver + 5.-
Router + 5.-
Spotify + 10.-
Netflix + 8.-
Sky ab 17.- (Sky Sport 30.-)

Also gehen hier schon 75.-€ drauf (mit Sport 88.-€) - monatlich
+ die Haushaltsabgabe mit 18.- monatlich.
Und die Privaten Sender verlangen für HD auch noch Aufpreis.

Will man das alles auch unterwegs haben kommen nochmal 7.- dazu +ein Mobilfunkvertrag bei der T-Kom (Vorteil bei Entertain to go: geht nicht auf das Datenvolume und es gibt einen Online-Recorder für 20 h Aufnahme).
Dazu kommen noch Leihgebühren für einzelne Videos und es ist nicht mal sichergestellt dass man auch wirklich jeden Kontent bekommt.

Will ich also die ganze Vielfalt nutzen, ist man da ganz schnell 100.- € im Monat los. Und muss Sachen mitbezahlen die ich eigentlich nicht will, da es vieles nur als Paket gibt.
Und so ganz nebenbei: die Netzneutralität geht damit auch flöten. Denn Provider wie die Telekom werden mit sicherheit ihre Dienste priorisieren. So wie es in den USA gerade passiert.
 
So ein wunderschönes Land Deutschland auch ist, alles was mit Technik/Fortschritt zu tun hat, ist in Deutschland einfach nur ein Witz. Sei es Breitbandinternet, LTE, HD TV oder eben Streaming, wir hängen mit hoch technologiesierten Ländern wie den USA oder Südkorea einfach extrem hinterher. Aber das Volk schluckt ja auch alles, also wird sich auch nichts ändern.
Zum Glück funktioniert wenigstens Spotify reibungslos.
 
@FuzzyLogic: Das Internet in den USA ist teilweise DRAMATISCH schlecht und für lächerliche Bandbreiten werden Preise aufgerufen, da würde man sich hier totlachen. OK, es gibt in einzelnen Städten Modellprojekte wie Google Fiber mit 1 Gbit/s, aber das zählt nicht wirklich.

Nicht umsonst ist Comcast, riesiger Kabel- und Internetanbieter, der meistgehasste Konzern in den Staaten mit Support, da küsst man dem deutschen Telekomservicemitarbeiter die Füße.
 
@Thunderbyte: Wo hast du denn die Informationen her? Absurd. Hab Jahre in Amerika gelebt. Ja, alle meckern sind über 'langsames' Internet, aber 50 MB/s ist da in Großstädten das langsamste was es gibt. Vergleich das mal in Deutschland mit 'sensationellen' 16 MB/s, die es meistens real wegen Kupferkabeln selbst in Großstädten nicht gibt (1.5 MB/s sind meist das Beste, selbst bei Magenta - und ich bin zu Magenta gegangen, weil die mich als einzige über die Realbandbreite nicht angelogen haben, im Gegensatz zu e. g. O2, 1&1, die dazu noch nicht mal sonderlich stabil waren)! Und wenn man die Preise mit VDSL vergleicht, wird es erst recht lächerlich. $30 im Vergleich zu EUR 40, WENN das überhaupt verfügbar ist (meistens nicht soweit ich das hier im Ruhrgebiet kenne).

Der Vergleich hinkt schon daran, dass ein Durchschnittsnutzer hier in Deutschland 30GB pro Monat verbraucht, in den USA verbrauchen die Leute oft etliche hundert GB durch HD Streaming etc. plus etliche GB mobil. 'Langsam' und 'wenig' hat da eine andere Dimension.
 
@FuzzyLogic: Zudem wird in Südkorea ( wie in fast ganz Ostasien) die Kabel für Strom und Internet chaotisch und unsystematisch ÜBERIRDISCH verlegt. Das heißt du hast, abgesehen von den Großstädten überall schreckliche Kabelbäume mit Kabeln in der Luft hängen. Das sieht wirklich schrecklich aus und da ist mir das Deutsche System viel lieber. Ich kann mir im besten willen nicht vorstellen das dies hier irgendwer in Deutschland unterstützen würde. Daher kommen natürlich die höheren Kosten als in Ostasien.
 
Netflix kam doch nur so in die Schlagzeilen weil die 4K-Material liefern wollen. Ansonsten kann ich dem Streaming noch nichts abgewinnen.
 
@mulatte: Videotheken in Größen von Hunderten von Terabyte am TV, Tablet, Handy, PC "instant" verfügbar. Schauen was man will, wann mans will, ohne Werbung. Nee. Dem ist wirklich nichts abzugewinnen...
 
@Thunderbyte: Ich schau doch nix aufm Tablet oder PC, ich bin Genießer und kein Konsumierer. Kaum was aktuelles.
Wenn das aber deine einzige Quelle ist dann ist das für dich was Feines.
 
@mulatte: So so. Genießer und kein Konsumierer, aha. Ich stimme Thunderbyte zu. Wer zu diesen Preisen mit dem Gegebenen nicht zufrieden ist kann es ja bleiben lassen. Typischer Kommentar eines Opfers der Überflussgesellschaft. Vor nicht all zu langer Zeit bist bestimmt auch DU noch in Videotheken gerannt und hast für ein Weekend-Pack deine 15 € hingelegt, zurückbringen durftest du sie auch noch. Wünsche weiterhin viel Spaß beim "Genießen"
 
@Zwerg7: Wenn ihr einen Mehrwert seht dann passt das. Preiswert ist es noch dazu.
 
@Zwerg7: Dann konter ich das ganze mal: Ruckler, Aussetzer, unkomplette Serien-Auswahl , fehlender Offline-Modus. Somit viel Spaß beim "Genießen" vom Streaming ... Achja in Deutschland schreiben alle (!) Streaming-Anbieter Verluste, selbst der Marktführer Maxdome. Den gibt es "erst" seit 2006 und seit dem verbrennt der Dienst Geld ... Man könnte auch sagen in dieser Form haben die Kunden in Deutschland kein Bock auf diese Dienste.
 
@karacho: Teils richtig, aber Teils auch falsch. Ruckler habe ich weder bei Maxdome, oder Netflix. Unkomplette Serien-Auswahl, da stimme ich dir zu - hier besteht absoluter Handlungsbedarf. Der fehlende Offline-Modus bei Netflix, auch hier stimme ich Dir zu, sollte eingeführt werden. Ob der Kunde in Deutschland grundsätzlich keinen Bock auf diese Dienste hat bezweifle ich jetzt mal. VoD ist ein relativ neuer/junger Markt. Diesen ganzen Hickhack .z.B. mit den Serien-Staffeln sind aber nicht die VoD-Anbieter alleine Schuld, sondern die liebe Contentindustrie bekleckert sich in Sachen Flexibilität auch nicht gerade mit Ruhm und versucht wie immer den Hals möglichst voll zu bekommen. Verluste schreiben, also das ist als Kunde nicht mein Problem, schließlich geben die VoD-Anbieter die Preise vor und es geht wohl kaum jemand hin und sagt, och komm liebes Maxdome, ich pack nen Zehner drauf, damit du keine Verluste schreibst. Das Modell hat Zukunft und ich verfolge diese Entwicklung mit Spannung. Die Vorteile gegenüber TV/zur Videothek rennen liegen klar auf der Hand.
 
@Zwerg7: Und man musste noch zurückspulen. :-)
 
@karacho: Ruckler gibt es tatsächlich auf Netflix trotz geringer Bandbreite nicht, da die ein ziemlich geniales System haben, in dem die Daten im Hintergrund unauffällig im Voraus geladen werden - das merkst du daran, dass der Film noch einige Zeit weiter läuft, wenn du die Internetverbindung unterbrichst.
 
@mulatte: Ja, muss ja nicht Tablet oder PC sein (KANN aber), natürlich ist der TV das sinnvollste Darstellungsgerät. Allerdings hat man ggfalls nicht immer einen Fernseher verfügbar. Und dann hat man immer noch die anderen Abspielgeräte. Versuch doch mal, eine Bluray in ein Mobiltelefon zu schieben... Ich finde Streaming - sei es für Musik oder Filme - gut, weil so "exchangeartig" Content auf verschiedensten Endgeräten verfügbar und immer in Sync ist. "In Sync" in diesem Fall z.B. eine Serienfolge auf dem TV anfangen, dann unterbrechen und an der gleichen Stelle auf dem Tablet weitermachen.
 
@mulatte: Tablet oder PC per HDMI an den Fernseher und schon hat sich die Sache.
 
hab mich grad angemeldet - über apple tv genial!
 
ich bin sehr kritisch...da solche dienste zeigen...das netzneutralität nicht gegeben ist.

wer also solche abos abschliest unterstützt damit: überwachung durch den isp (nur mobile)...aufheben der netzneutralität...überteuerte us amerikanische/europäische filmindustrie... geschäftemacherei mit privatdaten (was auch bei "sozialen" netzen gegeben ist...

dann doch lieber illigalen content...da diese industrie noch asozialer arbeitet wie die musikindustrie.
 
@anon_anonymous: Weil Netflix erpresst wird und Schutzgeld zahlt damit seine Kunden den Dienst tatsächlich störungsfrei nutzen können, sind sie jetzt auf einmal die Bösen?
Du meintest sicher wer bei den rosa Räubern Kunde ist untergräbt die Netzneutralität, oder?
 
@anon_anonymous: Schräg...
 
Wie im Artikel beschrieben, kann man das Angebot nur nach subjektiven Interessen bewerten. Deshalb sollte sich jeder seinen eigene Meinung bilden. Hier kann man sich das Angebot von Netflix ansehen, ohne ein Probeabo abzuschließen: http://www.werstreamt.es/filme-serien/anbieter-netflix/beliebt/
 
Sehe da kein mehrwert gegenüber Amazon, die 2-3 Serien mehr, O-Ton, Subs, 4k, dafür zahle ich doch nicht mehr als bei Amazon. Wenn Netflix viele neue Filme hätte (was wohl nie passieren wird), dann würden sich die 8€ lohnen.
 
@Intenso: Der Mehrwert ist, wie ich auch oben schon schrieb, das komplett andere System. In Netflix wird man von Anfang an dazu genötigt Filme und Serien zu bewerten. Dadurch weiß Netflix was dir gefällt (dort scheint ein wirklich ausgeklügeltes System hinter zu stecken) und zeigt dir das ganz prominent. Damit sind sie mMn. der einzige Anbieter der etwas anders macht und somit auch die einzige Alternative. Zumal Netflix auch mehrere Benutzer (inkl. KINDerbenutzer mit entsprechenden Einschränkungen) bereitstellt, damit jedes Familienmitglied seine eigenen und für ihn passenden Vorschläge erhält. Nun musst du als Kunde entscheiden ob du lieber zum Bewerten gezwungen wirst und dafür nicht suchen musst, oder ob du dich durch die Weiten des Contents suchen willst. Ich denke der Content wird bei Netflix noch weiter ausgebaut. Zudem bin ich seit der Umstellung des Amazon Video-Angebots überhaupt nicht mehr begeistert von denen. Ich war damals Lovefilm Kunde und mittlerweile ist deren App mit "undurchsichtig" noch wohlwollend umschrieben.
 
Ein Kommentar zum Thema "Lückenloses Angebot" - der "Wunsch" oder die "Hoffnung", das einer der Anbieter ins Gras beißen müsse, um das "Lückenhafte" Angebot weniger Lückenhaft zu machen, ist ein frommer Wunsch.
Gerade weil die Aufteilung der Lizenzrechte in der TV Welt sehr komplex und quasi "hin und her geschmissen wird", hat es Netflix genauso schwer wie Amazon. Watchever & Co werden bestimmt mit der Zeit mangels "breites" Angebot sterben, aber das ändern für Netflix und Amazon wenig, da die TV Anstalten, wie Sky, es sich nicht nehmen lassen werden, weiterhin Exklusiv Deals zu haben, die erst dort ausgestrahlt werden müssen, bis es endlich ins Streaming Portal darf.

Selbst bei Serien wie Game of Thrones ist es für Deutsche Maßstäbe ein Obolus, das Sky die Serie "nur" mit 2 Monate Verzögerung austrahlt, statt wie sonst mit 6 Monaten. Schließlich geht es um ihr Profit, btw. "Überleben". Daher auch Sky Snap, um wenigstens auch "Nicht-Sky-Abonnenten" zu ködern um noch etwas vom Streaming Kuchen zu haben.

Auf kurz oder lang dürfte sich Netflix und Amazon auf selben Level/Niveau sein, um ihre Abonnenten zu halten. Der Rest entscheidet der persönliche Konsum Geschmack.
 
ist es nicht egal wer käse bringt? so kann man auf den ganzen zusatzmist getrost verzichten. im "normalen" fernsehen kommt auch meist nur käse oder wiederholungen, da muß ich nicht noch extra geld ausgeben um noch mehr sinnlosen käse wie endlos serien zu sehen. das ganze andre gedöhns ist nur geldschneiderei, aber es gibt genug leute die nicht wissen was sie abend machen sollen außer vor der glotze zu hängen...
 
„ Pro-Tipp am Rande: Über Bandcamp kaufen, mehr Zahlen und das Gewissen sagt: "F**k, yeah!" ”

Dem lässt sich nichts mehr hinzufügen. Bandcamp hat meine Faszination im Bezug auf den Erwerb Musik vor knapp 2 Jahren neu entfachen können. Der direkte Draht zu all den guten und wahrlich unbekannten Indie Künstlern, in Form von finanzieller Unterstützung beim Kauf - sofern nicht „pay what you want”, die sich dort tümmeln, die Variationen an Genres und die schiere Auswahl sind einfach super. Für viele wiederum mag das abschreckend sein, da die wenigsten sich die Zeit nehmen (geschweige denn das Interesse dazu haben, denn was der Bauer nicht kennt..) solch einen Umfang zu durchforsten um die Spreu vom Weizen zu trennen. Hinzu kommt der Faktor das es ein interessantes Erlebnis und ein unbezahlbarer Mehrwert ist wenn die Künstler eigenständig Kontakt aufnehmen, sich für den Kauf und die 500 Zeichen lange Bandcamprezension bedanken und man völlig unerwartet das Folgealbum geschenkt bekommt. So macht der Erwerb von Musik wahrlich Spaß und rechtfertigt das Geld, das man bereit ist zu zahlen, um ein vielfaches. Wer also gerne auf Empfehlung mal was musikalisch neues entdecken möchte, der darf gerne mal vorbei schauen: http://www.happyrage.org/ 90% powered by bandcamp. :)
 
Warum muss es immer Silverlight sein? Gibt es keine vernünftige Alternative?
 
@sec9: 99% der Leute merken von Silverlight überhaupt nichts! Ich nutze derzeit noch meine xBox für Amazon Instant. Nächste Woche kommt mein Fire TV und dann wird der genutzt. Von Silverlight habe ich noch nie etwas bemerkt auch wenn ich weiß, dass es da ist.
 
Armes hörgeschädigtes Volk! Mal wieder nur erwähnenswert, was es für Bildauflösungen gibt, aber kein Wort zum Audio Format. Woran liegt das? Etwa weil jeder mit Sehschwäche ne Brille oder Kontaktlinsen trägt, aber fast keiner mit ner Hörschwäche sich ein Hörgerät anschafft. Also ich kucke lieber ein Film in DVD Auflösung mit vernünftiger Bildqualität und genieße dazu 5.1 Klang, als dass ich mir UltraHD mit MP3 Stereo Ton antun würde.
 
@markox: Tja, ich und offensichtlich Millionen andere User sind da umgekehrt. Mir reicht Stereosound direkt vom Fernseher völlig aus, mir ist das Bild weit wichtiger.
 
@markox: Man kann halt keine allgemeine Aussage dazu treffen. Ältere Serien a la Mac Guyver haben vermutlich einfach nur Stereo während neuere auch 5.1 Dolby Digital haben können.
 
@hezekiah: Nein, das kann man schon konkret sagen, wenn man für wichtig hält. Dolby True HD 5.1 soll wohl der Standard sein. Steht in vielen anderen News der Konkurrenz. Und ich meine auch irgendwo ein Interview gelesen zu haben wo die Rede von Dolby True HD 7.1 in Zukunft die Rede war. Wobei die Codecs nicht unbedingt was über die Qualität sagen. MacGyver kann auch mit eine Dolby True HD 5.1 Tonspur gestreemt werden, hört sich dann halt trotzdem wie Stereo an.
 
es wird noch jahre lang keinen dienst geben der alles anbietet was es gibt. das regeln die schon unter sich. solange keiner alles hat sind alle user gezwungen mehrere dienste zu nutzen
 
Unsinn. Erstens, HD funktioniert bei dem langsamen deutschen Internet meistens eh nicht. Ich seh mir deshalb auch auf Amazon die Filme in Standard an. Zweitens, zwischen Amazon Prime und Netflix kann man so ziemlich den ganzen Tag vor der Glotze verbringen, wenn man wollte. Netflix hat auch inzwischen in Deutschland (Jan 2015) viel mehr Filme und Serien als am Anfang, die wollten erstmal testen, was hier so gesehen wird, bevor sie mehr Lizenzen kaufen, was ja auch Sinn macht. Letztlich ist selbst Netflix HD + Amazon Prime noch immer billiger als die Rundfunkszwangsabgabe, die ich für nichts bezahle, da ich weder Fernseher noch Radio besitze. Der Unterschied ist, so kann ich legal sehen was ich will, wann ich will.

Die Serien - House of Cards, Person of Interest, Marco Polo, um nur einige zu nennen - irgendwas vergleichbares in der deutschen Fernseheinöde?

Warum laden sich Leute illegal Content? Weil es legal nichts gibt. Vor zehn Jahren musste man in Deutschland DVDs kaufen, wenn man englische oder anderssprachige Filme sehen wollte. Auf Netflix kann man sich nun die meisten Filme in der Orginalsprache ansehen. Was mich mal wirklich interessieren würde, ist, was und wie die Nutzer dort gucken. Schließlich gibt es ja auch bei Netflix ein paar deutsche Orginale im Angebot. Bin mal gespannt, ob die irgendwann verschwinden.
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