Linux sei nicht "zeitgemäß", meint Vize-Bürgermeister Münchens

Die Umstellung der städtischen IT in München von Microsoft-Software auf Linux-Systeme galt als Vorzeigeprojekt der Open-Source-Bewegung. Die Migration ist Ende 2013 nach knapp zehn Jahren abgeschlossen worden, glücklich sind Politiker und auch ... mehr... Linux, München, limux Bildquelle: LiMux Project Linux, München, limux Linux, München, limux LiMux Project

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Linux ist im backend Bereich für viele Tasks absolut unschlagbar (meine Meinung). Aber sobald unzählige Anwender darüber arbeiten sollen wird es kompliziert. Ich betreibe nun schon seit längerem Heterogene Umgebungen und weiss die Flexibilität zu schätzen.
 
@hundefutter: Ob du einen Nutzer vor ein Linux mit KDE ohne Rechte setzt, oder das selbe bei Windows machst, macht von der Bedienung hier kaum einen Unterschied. Das Problem ist, dass die Länder ihr eigenes kostspieliges Linux-Süppchen kochen, anstatt bundesweit auf ein einheitliches System zu setzen und auch die Kosten gemeinsam zu tragen.
 
@Friedrich Nietzsche: Das war auch der Kern meiner Aussage. Ein einheitliches System ist aber ein breiter Begriff. Ein System besteht zumeist aus mehreren Teilsystemen. Wenn also ein System entworfen wird müssen diese Teilsysteme auf einer so tiefen Ebene wie möglich harmonisieren. Und ich denke da wurden Fehler gemacht. Es scheint alles andere als durchdacht zu sein.
 
@Friedrich Nietzsche: Das ist immer das "Argument" das man einfach so hinklatscht "ist doch eh das gleiche vor was man die User setzt"... Ich stimme da nicht zu, genau so ohne Nachweise :)
 
@sinni800: Aber ich (Nachweis bleibt aus)
 
@Friedrich Nietzsche: Das würde auch die nervige Umstellung bei einem Behördenwechsel innerhalb des ÖD vermeiden (IT-seitig).
 
@Friedrich Nietzsche: Wie viele von den 15.000 Mitarbeitern werden wohl Linux und Open Office auf ihrem Rechner zu hause haben? Die meisten werden Windows und Microsoft Office haben, ein paar einen Mac und die wenigsten Linux. Ich sehe hier einen großen Unterschied in Sachen Bedienung.
 
@alh6666: Gegen OpenOffice hat doch Niemand etwas. Warum wird das imnmer im Zusammenhang gesehen. Das Problem ist Limurx und nicht weil es Limux ist, sondern weil darin herumgemurxt wurde!
 
@Winmuc: Ich hab auch nix gegen Open Office, genau so Linux, Microsoft, Mac, Android, usw. Ich nutze gerne die verschiedenen Systeme. Ich wollte damit nur sagen das es für die Mitarbeiter in München sicher nicht so leicht ist bzw. war sich von Windows auf Linux umzustellen.
 
Politiker kann nicht mit seinem Smartphone rumfappen -> Limux ist schuld und nicht zeitgemäß. Was hat das damit zu tun, dass die verwendete Groupware nicht so gut ist? Will er ernsthaft behaupten, Exchange sei zeitgemäß?
 
@Nigg: willst du ernsthaft behaupten, Exchange sei es nicht!? ... okay, es gibt Features die wohl noch fehlen -> z.B. sowas wie Whatsapp im Exchange integriert -> Lync!!!

aber eine Alternative (die sich [im business] durchsetzen kann) gibt es noch nicht.
 
@baeri: ich behaupte, dass MS sich ausruht (guck dir das globale Adressbuch an, sieht so aus wie zu NT4-Zeiten), ja, bzw. haben sie ja mit der aktuellen Servergeneration schon gezeigt, wo die Reise (auch lizenztechnisch) hingeht, in die Cloud und das gefällt irgendwie keinem.
 
@Nigg: da muss ich dir allerdings recht geben, Cloud Computing ist auch nicht wirklich mein Fall -> hier kann ich als MS-Fan auch nur sagen BITTE NICHT :( ... aber bisher gibt es immer gute Möglichkeiten seine Emails, Daten/-banken,... selbst zu Hosten... solange das so bleibt, ist die Cloud eine alternative die einfach nur "zu gut" (für meinen Geschmack) genutzt wird.
 
@Nigg: LOL Ja stimmt, das Addressbuch sieht noch genau so aus wie damals :D
 
@sinni800: Du nächste Beispiel sind die Public Folders - verhasst und geliebt zugleich und von MS eigentlich abgeschrieben - oder doch nicht? Ein klares Statement dazu fehlt. Eine wirkliche Alternative gibt es nicht.
 
@Nigg: Gerne schleichen sich im Adessbuch auch Dubletten und Fehleinträge ein. Eine automatische Dublettenzusammenführung wäre echt hilfreich, aber sowas gibt es bei Exchange leider nicht.
 
@klarso: auch "gemeinsame" Adressbücher beispielsweise nur für einzelne Abteilungen - das lässt sich sauber kaum umsetzen. Outlook ist nicht in der Lage, Einträge aus dem Adressbuch anzuzeigen, wenn man beispielsweise nicht in das separate Konto wechselt, dass man dafür angelegt hat. Das ganze Adressbuchkonzept, die Mischung aus Exchange, LDAP und persönlichen Adressbüchern ist total überaltert.
 
@Nigg: Genau das Problem haben wir auch :)
 
@Nigg: die lösung gab es schon, lotus notes. schade das sie es bekämpft haben und nicht daraus gelernt haben. es gab ja einen grund warum es große firmen eingesetzt haben.
 
@baeri: Wir haben massig Probleme mit Exchange in einer reinen Windowsumgebung. Wir suchen das Problem aber nicht am Betriebssystem, weil das gar nichts damit zu tun hat. Es stellt ja einwandfrei die Betriebsmittel für die Anwendungen, die eventuell im jeweiligen Betrieb besser oder schlechter laufen können. Aber was für eine Sachkompetenz soll man von einem solchen OB schon erwarten.

In meinen Augen ist der einzige der nicht mehr zeitgemäß ist ein OB ohne jegliche Sachkompetenz!
 
@klarso: wie wahr
 
@klarso: Der will sich lediglich profilieren, wird bei dem Versuch aber zerrissen. (siehe http://www.golem.de/news/stadt-muenchen-zweiter-buergermeister-muenchens-lobbyiert-gegen-limux-1409-109286.html)
 
@Nigg:
Wie kannst du erwarten, dass sich der Ottonormalverbraucher sich mit Linux und KDE auseinandersetzt, wenn selbst "Profis" nur am Metro-Startbildschirm scheitern ?
 
@GRADY: Was hat das mit dem Thema zu tun? Es geht darum dass der OB bzw. sein Stellvertreter weder Fachkompetenz besitzen, noch irgendeine Problematik existiert, die dieses "Flaming" rechtfertigen würden. Ottonormalverbraucher sind längst über die Bedienung von einem reinen Windows 7 hinaus. Vielfältige Android-Hardware, iOS und co. sind lange verbreitet dass ein gut konfiguriertes Gnome oder KDE auch nicht abschreckt. Ubuntu ist laut diverser Studien mit kompletten Nullanfängern sehr benutzerfreundlich.
 
@Nigg:
Der Tenor hinter der Aussage ist doch das er oder/und seine Mitarbeiter mit dem System nicht so klar kommen wie es eigentlich erwünscht ist.
"Ottonormalverbraucher sind längst über die Bedienung von einem reinen Windows 7 hinaus" Wenn dies so wäre dann wäre Windows 8 nicht so ein brachialer Reinfall.
"Ubuntu ist laut diverser Studien mit kompletten Nullanfängern sehr benutzerfreundlich" Das mag ja auf Nullanfänger zutreffen, aber die Leute die dort arbeiten haben zumindest schon mal mit Windows gearbeitet, daher sind diese eben keine Nullanfänger sondern typische Gewohnheitstiere...
 
@GRADY: Du kannst Metro bzw. Windows 8 nicht als Vergleich heran ziehen, weil dieses mit allen möglichen Usabilty-Erkenntnissen der letzten Jahre bricht. Ich meine, Gnome, KDE und Windows unterscheiden sich praktisch nur in Details, während Metro das "Desktop-Windows-Konzept" erst mal zerbricht. Wenn man sich die Rückmeldungen ansieht, geht es im Detail um Fachverfahren und eben die tollen Smartphones, die ganz wichtig sind. Das hat alles überhaupt nichts mit Limux an sich tu tun. Der Tenor ist, dass der OB keine Ahnung von den Projekten hat und alles vermischt. http://www.youtube.com/watch?v=J86rnS25Zmc
 
@Nigg: Danke für den link
 
@Nigg: Die Nutzung der Oberfläche und die dahinterstehenden Fachanwendungen sind doch 2 Paar Stiefel. Ich finde die Linux Oberfläche sehr gut, vom Handling und der Übersichtlichkeit. Was nützt das aber alles wenn nach so langer Zeit immer noch keine Drucktreiber gibt, simple PDF-Ausdrucke (aus unverständlichen Gründen) schief gehen und die tägliche PC-Arbeit schlicht eine Qual ist. Das hat weder was mit "Gewohnheitstieren" noch mit fachlicher Qualifikation zu tun.
 
@Winmuc: Mit Limux oder Linux haben deine angeführten Probleme auch wenig zu tun. Das kannst du auch unter Windows haben. Alles eine Frage der verwendeten Software und den Versionsständen.
 
@GRADY: ich setze mich als langjähriger Windows-Nutzer lieber mit Linux als mit Metro auseinander... ;)
 
@GRADY: dir ist schon bewusst der 0-8-15 Anwender genau das selbe zu tun hat, egal ob er Windows oder Linux unter der Oberfläche hat !? Ein Desktop mit den benötigten Programmen zum Starten. Das sieht unter den beiden OS nicht ein bisschen anders aus. Wenn es natürlich daran scheitert das Microsoft Word nun OpenOffice Writer heißt, sollten die entsprechenden Benutzer mal um eine Neuausrichtung ihrer Arbeitsstelle bemühen.
 
@CvH: Open Office gab es schon laaaaaaaaaaange vor Linux. Damit hat auch Niemand ein Problem. Auch wenn Zusammenhänge herbeigeredet werden, die es gar nicht gibt. Ich habe seit 1998 (damals Star Office) ein OpenSource-Officepaket zu Hause auf meinem WIN-PC !
 
@Winmuc: ich habe auch StarOffice benutzt, so ist das jetzt nicht. Es wird ja immer Argumentiert das es eine Zumutung für die Bearbeitenden Personen ist. Ich hab selber schon erlebt das man den PC nicht mehr bedienen konnte, da durch eine neue Version das Icon des Programmes anders war + das die Symbolleisten leicht verschoben war. Typischer Fall von "ich klicke oben Links immer das 3. Symbol an".
 
@Nigg: wieso soll Exchange nicht zeitgemäß sein? Begründung?
 
@gordon2001: siehe oben, keine Weiterentwicklung bei wichtigen Kernkomponenten seit Jahren, propritäre Protokolle.
 
@Nigg: Proprietäre Protokolle? POP3, IMAP, SMTP, LDAP, SOAP, ... sind standardisierte Protokolle, die auch alle anderen Produkte benutzen. Activesync ist zwar ein eigenes Protokoll, aber hat sich zum defacto-Standard entwickelt, welches auch alle Server und Client anderer Hersteller unterstützen (außer Google), egal ob Closed oder Open Source, egal welche Plattform. Aber tatsächlich unterstützt Exchange auch mit MAPI noch ein richtig proprietäres Protokoll, welches für alte Outlook-Clients benötigt wird.
 
@Nunk-Junge: dann haste aber trauer mit mapi ab outlook 2013 und mx 2013. mapi wird nicht mehr unterstützt.
 
@Nunk-Junge: defakto nutzt in Unternehmensumgebungen kaum jemand Exchange um dann damit POP3, IMAP und LDAP zu machen. Außerdem ist die Implementierung von LDAP seitens Microsoft schon immer ein Eigenwuchs gewesen, egal ob AD oder EX. Exchange und ActiveSync bzw. die wichtigen Teile davon sind propritär. Das ist auch der Grund warum "Exchange-Nachbauten" wie Zarafa und co. die Versuche, Exchange zu emulieren, aufgegeben haben und stattdessen eigene Verfahren verwenden, mit anderen Plugins um Outlook umzubiegen.
 
@Nigg: Als Groupware ist Kolab im Einsatz. Das eigentliche Problem bzw. genaue Punkte, was den OB stört, hat er bis heute keine genannt, aber es zeichnet sich ab, dass nicht linux das Problem ist, sondern die Lahmarschigkeit der Münchner IT, die auf eine veraltete OO-Version setzt, aber schon lange auf LO hätte umsteigen sollen.
 
@gutenmorgen1: Nein, es ist NOCH kein Kolab im Einsatz - das soll erst kommen und genau dann lösen sich auch die Smartphone-Probleme. Die IT ist viel komplexer: http://www.youtube.com/watch?v=J86rnS25Zmc
 
@Nigg: Interessanter Link! Danke :)
 
Wieviel hat den das Unternehmen aus Redmond dem 2. Bürgermeister von der CSU geboten?
Die Ausrede dass zahlreiche Mitarbeiter (vermutlich er selbst) der Kommune "darunter leiden" würden schreit ja gerade nach einem Layer 8 problem.
 
@Commander Böberle: "Zeitgemäß" sind gerüchteweise unter anderem sogenannte "schwarze Koffer" unbekannten Inhalts. Davon abgesehen hat MS zufälligerweise seine Deutschland-Zentrale vor kurzem nach München verlegt... http://goo.gl/GDFym9
 
@nicknicknick: unterschleißheim war auch schon praktisch münchen...mit s-bahn-anbindung und allem drum und dran...
 
@Rulf: Nur mit einem entscheidenden Unterschied für die Kommunalpolitik... Steuern!
 
@Commander Böberle: ich kann dir sagen was MS geboten hat. Ein nahezu DAU sicheres System! Man kann sich Streiten was mächtiger, schneller, individueller, sicherer ist aber womit am ehesten "jeder" zurecht kommt, ist momentan bei Windows der Fall. <- liegt auch einfach an der Marktabdeckung. Hätten 30% der Menschheit Ubuntu, dann wäre das wohl anders!
 
@Commander Böberle: Naja, man kann es ja nun nicht 100% ausschließen. Aber wenn ich höre, dass es Tage oder Wochen dauert, bis ein Handy in das Netz eingebunden ist und sich dann die Administratoren damit rausreden, dass dies ja nun mal normal sei, kann ich die Aussage des 2. Bürgermeisters verstehen. Denn dass man ein mobiles Gerät auch in Sekunden in ein Unternehmensnetz einbinden kann, zeigt Microsoft ja nun schon seit Jahren.
 
@HeadCrash: so schnell wie ein neues mobiles Gerät eingebunden ist so schnell sind auch die Daten der Bürger und Bürgerinnen kompromittiert.
 
@boole: Ach, sind sie das? Und bei Linux nicht? Dir sind aber schon die Informationen bekannt, dass ALLE Systeme, egal ob Windows, Linux, Mac, mobil oder stationär, von den Spionageaktionen der vergangenen Zeit betroffen sind, oder?
 
@HeadCrash: Dazu sollte man vielleicht die Begründung lesen, in der städtischen Verwaltung ist der August offiziell Urlaubsmonat und gewollt das die Mitarbeiter den Großteil ihres Urlaubs im August nehmen. Wenn es dann im August urlaubsbedingt zu Verzögerungen kommen kann, um ein neues Handy einzurichten (was wohl nicht zur Top-Priorität), dann ist das wohl vertretbar. Wäre bei uns in einer Windows-Umgebung im Urlaubszeitraum auch nicht anders.
 
@klarso: Das wäre bei Euch in der Windows-Umgebung nicht anders? Dann solltet Ihr Euch mal erklären lassen, wie man so eine Umgebung richtig einrichtet. Zumindest bei Windows Phone braucht man keinen Administrator oder sonst irgendwas. Man gibt seine Mailadresse ein, den Rest erledigen Autodiscovery (finden des richtigen Servers und der Mailbox) und Exchange Policies (z.B. Passwortvorgaben für das Gerät, Einschalten der Geräteverschlüsselung etc.). Gleiches gilt bei der Einbindung ins Device Management z.B. über Windows Intune. Das richtet automatisch ein evtl. vorhandenes Unternehmensportal für eigene Apps oder z.B. auch den VPN-Zugang ein. Und die ganze Prozedur dauert wenige Minuten und kann ohne jegliches Zutun eines Admins erfolgen.

Für iOS und Android kann ich leider nicht sprechen, weil ich es nie getestet habe. Aber zumindest kann sich ein Administrator nicht vor die Öffentlichkeit stellen und behaupten, dass solche einfachen Einrichtungen nicht möglich seien. Damit zieht dann auch das Urlaubsargument nur sehr bedingt und in der damaligen Antwort des Admins war von Urlaub nichts zu lesen.
 
@HeadCrash: Für sicherheitstechnisch unkritische Tätigkeiten, ja aber für sichetheitstechnisch relevante Daten: Nein. Auf einem solchen sicherheitsrelevanten Gerät darfst du dann auch keine Apps installieren.
 
@klarso: Und wo ist das Problem? Ist alles per Policy steuerbar, die gesamte Kommunikation ist verschlüsselt und zumindest bei Exchange liegen alle Daten komplett in der Hand des Unternehmens. Bei Intune kenne ich nur die Cloud-Variante, müsste man mal schauen, ob es das auch "offline" gibt.
 
@HeadCrash: Solang der gesamte Flashspeicher auch verschlüsselt werden kann, erst mal nichts.
 
@Commander Böberle: Richtig. Wenn ein Open Source Guru meint "Linux ist genauso gut zu bedienen wie Windows", dann glauben wir das alle. Wenn einer, der an der Quelle sitzt, behauptet dass zahlreiche Mitarbeiter Probleme hätten, dann ist der entweder geschmiert, oder die User sind einfach zu dämlich... Alles klar...
 
@Tintifax: Siehst du, war doch gar nicht so schwer, jetzt weißt du wie die Welt funktioniert =3
 
@Tintifax: Er ist Politiker... er sitzt mit Sicherheit nicht an der Quelle. Genaue Umstände bzw. Themen die die Nutzer denn nun stören, konnte er nicht geben. Die CSU mochte noch nie das Limux-Projekt, jetzt sieht sie ihre Chance das Ganze wieder rückgängig zu machen. Da interessieren dann auch objektive Meinungen nicht viel...
 
@Tintifax: Der, der noch etwas näher an der Materie sitzt und der auch deutlich mehr Sachkompetenz hat, ist ja wohl der Leiter der Münchner Stadt-IT und der spricht sich deutlich für LiMux aus und hat die Kritik vom neuen OB, der sich ohne zu widersprechen, als MS-Fanboy in der Presse abdrucken lassen hat, als sachfremd bezeichnet. Für mich sieht die Situation daher eher so aus, sachfremder neu gewählter politiker möchte gerne ein Leuchtturmprojekt des Vorgänger OBs beerdigen, die mit der Materie befasste IT-Leitung hält dies für politischen Blödsinn. Insgesamt fehlt es an sachlichen Argumenten für die Haltung des OBs. Im übrigen entscheidet auch nicht der OB sondern der Stadtrat, der sich ebenfalls erneut für LiMux ausgesprochen hat.
 
@klarso: Der Leiter der Münchner IT hat Stadtratsbeschlüsse umzusetzen mehr nicht. Ob der Beschluss sinnvoll ist, sei mal dahingestellt. Ich glaube aber nicht, dass die Probleme der User bis zu ihm vordringen. Da hängt es im System!
 
@Commander Böberle: MS ist sich zusammen mit HP auch nicht zu schade, Studien mit geschöhnten Zahlen zu veröffentlichen. Wäre also nicht auszuschließen, dass man hier von Seiten MS vom Hauptsitz Deutschlands aus etwas politischen Druck macht, doch wieder zu Windows zurückzukehren.
 
@klarso: Und hast Du die geschönten Zahlen des Limux-Projektes mal angeschaut? Angeblich wurden 10 Millionen eingespart. Mehr als die Hälfte davon waren Hardware-Kosten, denn für Windows hätte man neue Hardware kaufen müssen. Für Limux hat man zwar genauso neue Hardware gekauft, aber das passierte als normaler zeitlicher 5-Jahres-Austausch, daher zählt das nicht. Für Limux hat man über 20 neue Stellen geschaffen, die aber zum großen Teil auch nicht als Kosten gezählt werden, weil man Mitarbeiter aus anderen Bereichen abgeordnet hat oder die Stellen beim Limux-Dienstleister angesiedelt sind. Budget für die Stellen 8,1 Mio. Euro. Daneben wurden Stellen für den Projektzeitraum höher gruppiert, was auch nicht als Kosten zählt. Dafür hat man aber Lizenzkosten gespart, deren Wert man mit den normalen Listenpreisen angesetzt hat und nicht die viel niedrigeren Preise genommen hat, die die Verwaltung zahlt. Schlungskosten, Entwicklung eines neuen Formularsystems, externe Beraterhonorare, Kosten für Projektdurchführung die anfielen wurden aber als Betriebssystem-unabhängig eingestuft und daher sowohl für die Limux wie für eine Alternative auf Windows-Basis angerechnet. usw..
 
@Nunk-Junge: Ich hab ja nichts gegen den Wechsel auf Open Source-Lösungen. Aber dann soll man bitte ehrlich sein und sagen:" Scheiß auf die Kosten, wir wechseln, weil es der politische Wille ist." Sich etwas zusammen zu lügen, damit das Projekt schön aussieht, das ist nur beschämend und für Idee Open Source zu nutzen eher negativ.
 
@Nunk-Junge: Man will aber umsteigen um die Ausgaben zu senken ujnd mit Linux zu Sparen...
 
@Nunk-Junge: Der Unterschied ist, dass man Linux ressourcensparender als Windows ist, erst mit der erst noch geplanten Einführung von KDE4 wird mehr Rechenleistung benötigt. Man hätte also für die Einführung von Windows erst warten müssen, bis alle Rechner ersetzt wären, das hätte nicht 5 Jahre sondern 5-10 Jahre gedauert, da die Rechner nicht alle zur gleichen Zeit gekauft wurden und dann hätte man auch noch für den Verlängerten Windows XP-Support gezahlt, so wie es Niedersachsen derzeit machen muss. Die neuen Mitarbeiter dienen dazu IT-Prozesse zu optimieren und von einer dezentralen IT Struktur zu einer zentralen Struktur zu kommen. Man merkt an den Kommentatoren hier wirklich, dass sie noch nie in großen Projekten gearbeitet haben. Diese Mitarbeiter wären bei einer Migration zu Windows genauso nötig gewesen, denn Windows kann zwar viel aber IT Prozesse kann es nicht konsolidieren, dass müssen immer noch Menschen machen. Hast du dir eigentlich mal die IT Landschaft davor angesehen, Windows 2000, Windows NT irgendwas, jeder Abteilung ihre eigenen gewachsene IT-Struktur und Admins mit Abhängigkeiten zu alten Versionen zu Office und externer Software. Ich weiß natürlich, dass sich hier die Forenexperten es sich so einfach vorstellen, dass man eines Tages sagt, wir wollen jetzt auf Windows 7 migrieren, wir gehen kurz von Rechner zu Rechner und schieben eine CD rein, aber so ist es nicht. Das kannst du ganz genau auf muenchen.de/limux nachlesen oder dir den folgenden Vortrag anschauen https://www.youtube.com/watch?v=J86rnS25Zmc.
 
@klarso: Hätte man sich vorher wirklich Gedanken gemacht, wäre man nicht auf so eine schwachsinnige Idee gekommen. Jetzt werden die Rechner wieder nach und nach auf win7 umgestellt, da viele Fachanwendungen (ArcGIS, AutoCAD etc) einfach nicht unter Limux laufen wollen. Von Drucker-Treibern möchte ich erst gar nicht reden. Das ganze ist eine einzige katastrophe. Schlecht gedacht, schlecht gemacht und das unausweichliche weiter hinausgeschoben. Ich kann gar nicht so viel essen wie kotzen könnte!
 
Irgendwie suche ich sowohl hier als auch bei heise die angebliche Aussage, dass Linux nicht zeitgemäß wäre. Eher wird gesagt, dass die IT in München "nicht zeitgemäß" und fürn Arsch ist.
 
@Slurp: kommt es nur mir so vor oder werden hier generell nur linux bashing news verfasst?
 
@Mezo: kommt dir nur so vor.

PS.: Abgesehen davon heißt es ja WINfuture nicht TUXfuture oder so ;)
 
@crmsnrzl: sonst wird immer argumentiert, dass es "Die ganze Welt der IT" heisst ;)
 
@Mezo: Fanboys "argumentieren" eben gerade so wie es ihnen passt. Da wird der selbe Fakt mal eben so ausgelegt und morgen anders :)
 
@crmsnrzl: Es gab mal eine Zeit da gab es Linfuture. :-) http://www.winfuture-forum.de/index.php?showtopic=56246
Und ich merke wie alt ich bin, es kommt mir garnicht soviele Jahre her vor.
 
@Slurp: Richtiger wäre also: "LiMux ist nicht zeitgemäß". Wer letztlich daran Schuld ist, muss aber erst noch bei einer Runde Schwarzer Peter ausgespielt werden!
 
@crmsnrzl: Das ist München, die schafkopfen ;)
 
@Slurp: der herr erste sowie der zweite bürgermeister sind eindeutig nicht zeitgemäß...von denen kam bisher kein einziges sachliches argument und auf konkrete/fachliche fragen antworten die einfach nicht...ich bin zwar kein linuxfreund, aber was die beiden da abziehen ist schon sehr durchsichtig/verdächtig...und die mit dem projekt befassten(ja auch csu-) leute zeigen sich verwundert...übrigens: auch unter win bekommt der herr erste bürgermeister nicht einfach so zugriff auf seine mails...auch da muß erstmal ein admin tätig werden...
 
der herr ist wohl von dem neuen bild auf dem display überfordert, weil es nicht allbekannt ist, wie zu hause und hat damit das gleiche problem, wie der großtei der die sich beschweren
 
Leider kommt in diesem Artikel nur die eine Seite zu Wort. Unkommentiert und unkritisch nimmt man die Aussagen des Vize-Bürgermeisters hin, der da ganz andere Interessen hat als den Schutz der Daten der Bürger. Ich kann nur allen empfehlen zu diesem Thema den Artikel auf Golem zu lesen.
 
@w4n: http://www.golem.de/news/stadt-muenchen-zweiter-buergermeister-muenchens-lobbyiert-gegen-limux-1409-109286.html
 
@Puncher4444: Ja, Golem, ist klar... Als wären die unparteiisch. ;)
 
@DON666: Unparteiischer als WINfuture :)

Aber ich verweise auch gerne mal auf Heise, zusammen mit Golem journalisitisch deutlich niveauvoller als hier auf WINfuture.
 
@DON666: 1. Hab ich nur mal den Link gepostet, damit man nicht wie wild danach suchen muss, wenn man ihn denn mal lesen will. 2. Wird dort wenigstens mal ansatzweise sowas wie eine Recherche unternommen. Leider ist es bei Winfuture häufig so, dass News von anderen nur ab- bzw. umgeschrieben werden, ohne eigene Inhalte beizusteuern. Auch würde ich z.B. von heise mal erwarten, dass sie sich der Thematik mal wirklich annehmen. Mal ein paar Leute nach München schicken und den angeblichen Problemen mal wirklich auf den Grund gehen. Das was von dem 2. OB kommt ist nichts anderes als politisches Lobby-Geschwafel. Mich würde mal die eigentliche Kritik interessieren, Fakten was nicht läuft bzw. mit was die Mitarbeiter dort unzufrieden sind. Einfach mal belastendes Material, aber das ist von der (neuen) Münchner Stadtspitze anscheinend auch nicht gewünscht, jetzt, da man den Deutschland-Sitz von MS in die Stadt geholt hat...
 
@Puncher4444: Die nötigen Daten, aus Sicht der User, kann ich gern beisteuern. Gerade ist in der Umfrage zu great-place-to-work die IT ganz schön mies bewertet worden. Und das nicht nur von den "dummen, windows behafteten" Usern!
 
@Puncher4444: So siehts nämlich aus verdammt. :)
 
In Zeiten von Faulheit und inkompetenten Fachidioten hat er sicher Recht -.-
 
"Laut Heise wich Schmid aber bei der Nachfrage nach dem konkreten LiMux-Zusammenhang aus" und deswegen schreibt es winfuture direkt mal in die überschrift, dass es so ist. tolle wurst.
 
@Mezo: Troll&Klick-News halt :)
 
Man sieht doch oft genug, dass die die oben sind keine Ahnung von dem haben, was weiter unten passiert. Trotzdem sind die die Entscheider, oft über die Köpfe von allen hinweg, die tatsächlich die Ahnung haben. Da liegt das Problem. Halt alles #Neuland.
 
Es geht hier nur darum zu sparen. Ob die Angestellten zufrieden sind und das ganze überhaupt funktioniert ist doch denn Sesselpupsern in der Teppichetage Egal. Die benutzen weiterhin Ihren Windows PC und gönnen sich ende Jahr ein paar Wochen Luxusferien ;) PS: OpenOffice funktioniert auch auf Windows :P
 
@Edelasos: Das haupt Problem was die in München haben ist die kompatibilität mit anderen Dienststellen ausserhalb von München.
Es gibt schon Verwaltungen die arbeiten mit MS Office 2010 oder 2013. Die Bundeswehr zum Beispiel. Die bauen da ihrer Meinung nach total toll XLSX und DOCX mit allem möglichen Macro und sonstigem schrott drin. Das können die mit ihrem Open Office zum großteil nicht nutzen oder es sieht bei weitem nicht mehr so aus wie es ursprünglich mal war.

Das selbe Problem hat die Bundeswehr mit Outlook und LoNo. Jede art der Formatierung vom Outlook wird im Lono total bescheiden dargestellt.
 
@deischatten: Wieso kann Open Office XLSX, DOCX sowie Makros denn nicht nutzen? Liegt es an MS oder an Open Office?
 
@deischatten: Aber ich dachte all die neuen Formate MS Office 2010 und 2013 wären endlich Standard-kompatibel? Zumindest wird uns das hier immer auf WF erzählt. Wieso gibt's dann noch Darstellungsprobleme?
 
Also man kann ja davon halten was man will, man kann dort auch keinen vorwerfen, dass sie sich nicht ausreichend lange damit beschäftigt hätten. Immerhin reden wir ja hier über 10 Jahre. Aber jeder halbwegs motivierte Mensch kann sich heut zu tage eine Owncloud mit eigenen Kalendern und Kontakten einrichten, und über eine schier unbegrenzte zahl an Geräten synchronisieren. Die Auswahl an Software und Technologie ist da sehr groß. Und die wollen mir jetzt ernsthaft erzählen, dass deren Administration mit den öffentlichen Geldern, es da nicht hin bekommen sowas auf die Beine zu stellen, und geben dabei Linux die schult???
 
@daaaani: Ähm... bei uns auf Arbeit beschweren sich jeden Tag die Menschen weil sie mit alten Windowskrücken arbeiten müssen, die seit Jahren nicht mehr zeitgemäß sind. Das interessiert niemanden. Und nur weil Mitarbeiter Y keinen Bock hat sich umzustellen muss das Projekt sterben? Wir wissen doch alle wie das läuft. Umstellen ist anstrengend und wenn einer Jammert, jammert das ganze Büro. Ich würde sagen das die vermeintlichen Probleme gar nicht so groß sind. Er kann ja nicht mal sagen was da abgeht und wo die Probleme sind. Und diese "Keine Ahnung" tickt er fast schon wöchentlich in die Presse. Ich würde sagen er hat große Vorteile davon, wenn er auf das Bezahl-NSA Betriebsystem umstellt.
 
@Pia-Nist: Jaja, die dummen, intergrationsunwilligen User wieder. IT ist ja selbstzweck um andere IT zu generieren, umzuschulen, upzudaten etc.
Halloooooo aufwachen. Der User muß Zentrum der Aufmerksamkeit sein. In dem Falle müssen die Fachanwendungen den Takt vorgeben. Das Betriebssystem dazu ist doch pillepalle, wurscht, egal, uninteressant. Witzig das so eine Nebensächlichkeit den Takt angibt. Kein Wunder das die Diskussion dann am Problem vorbei geht. Thema verfehlt, 6, setzten!
 
Nicht Linux ist unzeitgemäß, sondern es fehlt eine bestimmte Anwendung

Im Linux Bereich gibt es sicher gute PIMs und Kollaborationssoftware. Aber leider nicht für Firmen und Einrichtungen mit 15.000 Bildschirmarbeitsplätzen.

Da sind IBM mit Lotus Notes und Microsoft mit dem Exchange Server ohne jede wirkliche Konkurrenz, wenn man Teamarbeit wirklich verrichten muss.

Die Anforderungen an die Fachbereiche im öffentlichen Dienst sind in den letzten 10 Jahren erheblich gestiegen. Jugendämter z.B. sind höchstrichterlich ganz enge Grenzen gesetzt worden, wollen diese noch ein gefährdetes Kind aus der häuslichen Umgebung herausholen. Wenn da etwas an einem Wochenende passiert, und der notdiensthabende Sachbararbeiter kennt den Vorgang nicht, weil er in einem anderen Bezirk normalerweise arbeitet, muss er auf die Akten des Kollegen zugreifen können und seinen Kenntnisstand mit der juristischen Abteilung und dem medizinischen Dienst teilen können.

So etwas geht nur mit Gruppenrichtlinien zu bewerkstelligen, die halt an Wochenenden und nach Feierabend jeweils andere Zugriffsrechte vergeben.

Der unschlagbare Vorteil von Windows sind gegenüber Linux durchgehende Regelungen der Zugriffsrechte von Dateien bis zu Anwendungen und die Steuerung per Gruppenrichtlinien.

Das alles kann man unter Linux auch manuell machen, nur gibt es hier eine kritische Größe an Anwendern, ab der eine manuelle Umstellung -auch scriptgesteuert- einfach viel zu umständlich und zeitaufwändig ist.

Nicht umsonst nutzt der größte Softwarehersteller Europas -SAP- keine Eigenentwicklung sondern die beiden Marktführer IBM und Microsoft. (mittlerweile hauptsächlich Exchange)

Linux hat, was Usability in der Praxis angeht, gerade in diesem Bereich noch reichlich Nachholbedarf. Die Kollaborationssoftware, welche jetzt in München zum Einsatz kommen soll, ist noch nie mit einer derart hohen Anzahl an Nutzern geprüft worden. Ich gehe jede Wette ein, dass wiederum 5 Jahre vergehen werden, bis dass ein Zustand von Exchange 2003 erreicht sein wird. Dann schreiben wir das Jahr 2019, also 16 Jahre nach Einführung von Exchange 2003.

G.-J.
 
@Gajus-Julius: Das mag ja alles stimmen. Aber die Chinesen stellen um und gut ist. Da bricht ja auch nicht alles zusammen.
 
@Michael41a: den Chinesen ist aber einiges egal, man könnte auch sagen staatlich China ist eine Firma. Es gibt die Anweisung von oben und dann wird rangeklotzt, egal was es kostet. Auch bei Großprojekten im Bau schön zu beobachten, diese wären in Deutschland nicht möglich oder haben ein Minimum an Problemen wie BER etc...
Keine Kommune arbeitet produktiv sondern ist ein Dienstleister wenn auch halbwegs ungeliebt. Für die staatlichen Löhne bekommst Du auch nicht unbedingt die fähigsten Mitarbeiter(in München gleich garnicht) und vorallem wird an der Arbeitskraft gespart, sieht man zur Zeit an den Erzieherinnen, Polizisten und Lehrern. Dies sind aber nur die Gruppen, die in das Blickfeld der Bevölkerung rutschen, bei den anderen Truppen wird es wohl noch schlimmer aussehen. Und weniger Leute mit mehr Arbeit bei relativ schlechten Lohn bedeuten Schwierigkeiten.
 
@Yepyep: Da hast du natürlich auch Recht. Was in öffentlichen Einrichtung für Geld verplempert wird, ist auch nicht gerade schön. Da wird dank gleich mehrerer Gleichstellungsstellen auch nicht unbedingt der oder die Kandidaten eingestellt, die sich die jeweilige Fachabteilung wünschen. Ich habe auch schon mal erlebt, dass sich die verschiedenen Gleichstellungsmitarbeiter untereinander streiten, um ihren "Wunschkandidat" reinzubekommen, was oft nicht sinnvoll ist. Bei den meisten Behörden gilt leider, wären sie eine Firma, wären sie schon nach einem Monat pleite.
 
@Yepyep: "in München gleich garnicht"? Was meinst du damit?
 
@s3bastian: München ist eine der teuersten Städte Deutschlands. Die Gehälter in der Wirtschaft sind in München dementsprechend hoch, die öffentlichen Gehälter sind aber gleich hoch wie in Niedersachsen. Das meint er damit!
 
@klarso: Ok, sowas ähnliches dachte ich mir schon fast. Allerdings ist man von umliegender ländlicher Region mit deutlich billigeren Mietpreisen in ca 15-25 min per Zug/S-Bahn in München. Irgendwie zieht das teuersein bei mir nicht so recht.
 
@s3bastian: Der Münchner-Nahverkehr ist der teuerste in Deutschland :) ... streiten kann man natürlich trotzdem. Ich kann die Argumentation von Yepyep nachvollziehen.
 
@s3bastian: München und andere hochpreisige Städte haben nunmal nicht die Lebenunterhaltungskosten wie Rügen oder irgendein Ort in der Walachei. Die Gehälter im öffentlichen Dienst sind aber soweit standartisiert. Bekommst Du 3000 Netto in München ist es eben was anderes als 3000 in Brandenburg. In München zahlst Du davon schon gut 60-70% an Miete oder hast einen dementsprechenden längeren und umständlicheren Arbeitsweg. In Brandenburg kaufst Du jeden Monat einen neuen Bauernhof( gut etwas übertrieben). München zahlt wohl einen zusätzlichen Obulus, wird aber das Ganze nicht ausgleichen. Wenn Du also ein Topmann auf dem Gebiet bist und eine Anstellung im privaten Bereich hast wärst Du bescheuert in den öffentlichen Dienst zu wechseln.
 
@klarso: Es ist auf jeden Fall was dran, da geb ich Recht.
 
@Yepyep: In meinem Beispielfall des Jugendamtes liefe das in China wie folgt ab:

Politkommissar der Brigade XZY wird über das Kind und dessen Familie informiert. Politkommissar hat Zugriffsrechte zu allen Bestandteilen der Stadtverwaltung. Er ist schließlich ein Politischer. Er alleine entscheidet nun, was folgt und gibt Anweisungen. Rechtliche Maßnahmen gegen seine Entscheidung sind nicht möglich und schon gar nicht ratsam, hängen die Eltern an ihrem Leben.

Ohne Rechtsstaat und ohne dessen Komplexität, die kaum ein Laie überblickt, kann ich IT-Systeme erstellen, die um ein *Vielfaches* billiger sind und sehr einfach handhabbar sind.

Einer der Gründe, warum China auch wirtschaftlich mit 7-Meilen Stiefeln aufholt.

Ich habe selbst 6 Monate in China gelebt und dort ein Staudammprojekt, welches von einer deutsch-chinesischen Kooperative unter Finanzbeteiligung meines Brötchengebers (2. größter Staatsinvestor der Welt) errichtet wurde, begleitet.

Das dreckigste und korrupteste Pack menschlicher Subjekte, die mir je entgegengekommen sind, sind diese Politkommissare.

Die chinesische Staatsregierung ist nun seit 3 Jahren dabei, diese Subjekte zu eliminieren. Hierfür wird man noch Jahrzehnte benötigen, denn es gibt mehr Politkommissare, als Ingenieure.

G.-J.
 
@Gajus-Julius: Eventuell ist das ja interessant für dich:
http://www.youtube.com/watch?v=J86rnS25Zmc
 
@Gajus-Julius: Genau. Ich sage ja nicht das zier alles schlecht ist und China der Lichtblick. Aber wie Du schon sagtest, es ist von oben nach unten durchorganisiert, eigene Ideen sind nur angebracht wenn sie dem Ziel dienen. Einen Beitrag erst vor kurzem gesehen, darin ging es um einen Forscher der gerne in dem neuen Tunnel ein Labor hätte, der Tunnel geht unter einem Berg in einer 2,5km dicken Marmorschicht durch. Die Regierung sagt ja - Labor ist eingerichtet und wird schon benutzt. Innerhalb kürzester Zeit....einmalig und nur in China machbar.
 
@klarso: Sehr schön zu hören und zu sehen, wie das System OpenSource funktioniert:

Anfangs waren in München bei 15.000 Bildschirmarbeitsplätzen sage und schreibe 1.000 Mitarbeiter mit der IT beschäftigt. Alles Inhouse.

Nun kam die Softwarearchitektin von IBM, nunmehr in eigener Firma arbeitend, und schaffte was ab? Nichts. Denn öffentlich Bedienstete können nicht entlassen werden. Was schaffte sie an? Nochmals 450 externe Itler, welche der Behörde helfend zur Seite stehen. Nur mit dem Unterschied, dass diese Externen Minimum doppelt so teuer sind, wie die ehemals Internen, die nur durch Pension ausscheiden können und bis dahin wohl die Aktenkeller verwalten dürfen.

Was man an Lizenzen spart, gibt man für Beratung doppelt und dreifach wieder aus.

Und was hat heute München: Ein simples LDAP, kein AD, keine zentrale Datenbank mit der gesamten Organisationsstruktur aller Mitarbeiter und aller Geräte. Also Kernschrott. Aber OpenSource.

Sorry, das ist die money making machine für IBM und Co sowie für externe Dienstleister. Und die Auftraggeber gehen noch sicherer pleite, als bei einer unüberlegten Einführung von SAP.

Zitat der Dame: "Wir haben zwei Planstellen für die Kommunikation geschaffen, damit sich Beamte auch mit Nichtbeamten verständigen können"

Tja, ist irgendwie wie bei den Grünen: Erst die Umweltauflagen extrem hoch schrauben und sich dann wundern, wenn es keine Schwerindustrie mehr in Deutschland gibt, und daher immer ein Sockel von Arbeitslosen mit geringer Qualifikation bestehen bleiben wird. Hauptsache, man lebt selbst gesund. Wie es den anderen Mitbürgern geht, interessiert nicht.

Gutmenschen sind immer nur zu sich selbst gut, nie zu anderen Menschen.

G.-J.
 
@Gajus-Julius: Ok du bist absolut dagegen. Darfst du gerne sein, aber unterm Strich hat man Geld gespart und ist herstellerunabhängig, kann also jederzeit zu einem günstigeren wechseln. Ich finde das schon zwei sehr starke Pluspunkte. Aber jeder hat halt seine eigene Meinung.
 
@klarso: Ein Kostenvergleich kann nicht stattfinden, weil man die Kosten einer Umstellung auf neuzeitliche Windows Systeme nicht kennt. Die Schätzungen im Video stammen von der Dame, welche sich selbst als OpenSource Verfechterin ausgibt. Neutral klingt anders. Und die ehemals 1.000 eigenen Mitarbeiter in der IT müssen auch weiterbezahlt werden, die tauchen in keiner Statistik mehr auf. Milchmädchen rechen so, keine seriösen Betriebswirte.

Und die Herstellerunabhängigkeit wird gegen eine Expertenabhängigkeit eingetauscht. Ohne diese 450 Experten von außen geht doch gar nichts laut diesem Video.

Da lob ich mir eine Herstellerabhängigkeit. Einen namhaften Hersteller kann ich verklagen und habe Chancen bei Obsiegen meinen Schaden ersetzt zu bekommen. Die Experten melden Planinsolvenz an und ich schaue in die Röhre.

Sorry, das alles hat keine Hand und keinen Fuß.

Etwas anderes wäre es, wenn der deutsche Städtetag als Verband aller Kommunen und Städte eine eigene IT aufstellen würde, die von allen Gemeinden und Städte finanziert werden muss. Diese IT erteilt dann generelle Leitrichtlinien und gibt Handlungsanweisungen, an die sich alle Gemeinden und Städte halten müssen.

So ginge es finanziell in geordneten Bahnen und seriös. Aber hiergegen steht der deutsche Hang nach Unabhängigkeit und jeder OB will sein eigener Provinzfürst sein. Deutschland ist kein Zentralstaat, sondern ist aufgesplittert in 16 völlig verschiedene Bundesländer mit eigenen Hoheiten und diese in tausende von Kommunen und Kreisen, wobei jede Kommune und jeder Kreis ein kleines Königreich der staatlichen Bedenkenträger darstellt.

Fazit: Deutschland ist viel zu reich, bzw. die Bürger viel zu dumm, um wirklich sinnvolle Lösungen durchführen zu können.

G.-J.
 
@Gajus-Julius: Das sind reine Behauptungen von dir ohne Belege und ohne Sachverstand.
 
@klarso: Das kannst du auch bei den behaupten, die meinen, das LiMux eine kostensparende Sache sei...
 
@Michael41a: Abwarten. Theorie und Praxis sind zweierlei.
 
@Michael41a: China hat aber auch einen völlig anderen Standard als "der Westen", dazu kommt der staatlich befohlene Antiamerikanismus und die Tatsache, die viele vergessen: die haben sich NUR wirtschaftlich geöffnet, politisch ist das eine ganz andere Nummer dort.
 
@Gajus-Julius: Mal ganz ehrlich. 15 Tausend Bildschirmarbeitsplätze sind ein Witz. Was macht China eigentlich? Irgendwie scheint da niemand zu jammern und technisch ist das allemal umzusetzen. China ist größer, ambitionierter und mal ganz ehrlich. Seit NSA sollte man im öffentlichen Bereich KOMPLETT auf den amerikanischen Konzern, der nachweislich und selbst zugegeben hat, der NSA fleißig daten zuschiebt. DAS sind die wahren Probleme dieser Zeit. 15 Tausend Bildschirmarbeitsplätze sind doch keine Herausforderung.
 
@Pia-Nist: Das geht aber nur in Diktaturen und extrem zentralistisch geführten Staaten. In Deutschland mit 16 völlig unabhängigen Bundesländern und den dortigen abertausenden Kommunen und Städte und Landkreise, die alle ein Königreich mit König innerhalb des Staates Deutschland darstellen, geht so etwas nicht.

Föderalismus hat viele gute Seiten. Er sorgt für mehr zufriedene Menschen, weil auf ihre Natur und Kultur besser eingegangen werden kann. Aber er hat auch fürchterliche Schattenseiten.

G.-J.
 
@Gajus-Julius: nur mal so die Frage: basiert IBM Lotus Notes nicht mittlerweile auf OpenOffice?
 
@Der_da: Der Dominoserver als Alternative zum Exchange Server und Notes als Alternative zu Outlook sind *die* cash cows des IBM Konzerns.

Frage mal beim Daimler Konzern, welche Horrorbeträge die jedes Jahr an IBM überweisen müssen, damit ein Mercedes Verkäufer nach nur 5 Minuten schon eine Mail gefunden hat...

G.-J.
 
Ohje diese politischen "Experten". Vergleicht er doch tatsächlich private Installationen mit abgesicherten Firmen- und Verwaltungssysteme. Ne da kann man nun mal nicht einfach so etwas kurz mal installieren, was man gerade heruntergeladen hat. Wir nutzen ja firmenintern Windows auf Desktopsystemen aber da kann man genauso wenig etwas einfach mal so an der IT vorbeiinstallieren und wir haben mit E-Mails und Mobilenzugang auch erhebliche Probleme, meiner Meinung nach sogar größere als die in München. Aber bei uns sitzen halt Experten und keine "Experten" und da weiß man, dass man die Schuld nicht an Linux oder Windows liegt sondern an den eingesetzten Tools, in unserem Fall Outlook und den eingesetzten Mailservern. Aber natürlich eine super News für all die lieben Trolle und "Experten" in denen sie ihr "Expertenwissen" im Kommentarbereich mal wieder zum Besten geben können.
 
@klarso: "...und wir haben mit E-Mails und Mobilenzugang auch erhebliche Probleme, meiner Meinung nach sogar größere als die in München." - dann bist du aber auch kein Experte ;-)
 
@LastFrontier: Ich weiß nicht wie du aus deinem "Expertenwissen" darauf schließt, aber vermutlich weißt du nicht, dass es in einem Unternehmen mehrere Aufgabenbereiche gibt. Ich sitze auch nicht in der Administration sondern in der Entwicklung und bin damit Anwender der IT Administration, die aus sehr kompetenten Personen besteht.
 
Eines hat das LiMux-Projekt auf jeden Fall erreicht: die Inakzeptanz zu Linux wird nun noch mehr gefestigt und andere Kommunen oder Betriebe die mit so einer Umstellung geliebäugelt haben, werden diese Pläne nun endgültig in den Abfalleimer werfen.
Hauptsächlich sind da aber die Linuxer selbst schuld und vor allem solche die sich als Linux-Experten schimpfen aber sonst keine Ahnung haben.
Vielleicht sollte die Linux-Fraktion mal lernen dass man eben nicht mit jeder Plattform alles machen kann, weil einfach die Software dafür fehlt.
 
<*/////<

Gerade in öffentlichen Einrichtungen wird auf Webanwendungen gesetzt, die lokal gehostet werden. Unsere Kunden in der öffentlichen Verwaltung haben in den letzten 10 Jahren keine lokale Windows-Anwendungen gekauft, wenn man mal von einer neuen Officeversion absieht. Gerade im Falle von öffentlichen Einrichtungen ist eim Umstieg relativ leicht möglich.

PS: Nebenbei Freiburg hat Wollmux aus München übernommen und in der Stadtverwaltung eingeführt.
 
@klarso: Was hat Wollmux mit Linux zu tun. Das gabs ja schon vorher in Verbindung mit OpenOffice! Schön immer alles durcheinanderwürfeln, dann sieht jeder klarer..
 
Ahh, war schon langsam langweilig ohne Schnittstellendiskussion...
 
Hahaha, typisch CSU. Das insbesondere CSU Politiker nichts in der Birne haben und nur dummes Zeug von sich geben können ist doch weitest gehend bekannt. Horst Seehofer und jetzt auch Josef Schmid zeigen das z.B. eindrucksvoll.
 
@seaman: wenn ich nicht irre, haben auch schon die mit münchens it befassten csu-fachleute ihre verwunderung über die behauptungen von bügermeister 1&2 zum ausdruck gebracht...leider kommen kompetente leute in der politik nicht weit...
 
Och die armen Mitarbeiter die sich auf ihren altbekannten Lorbeeren ausruhen wollen, auf den Hintern setzen und lernen liebe Beamten. Doof wenn der Desktop plötzlich ganz anders und effektiver ist, da wirds manchem Bürokraten wohl ganz anders. xD MiMiMiMiMi Naja, migriert wieder zu Windows, dann hat dieses wehleidige Gejammer endlich mal ein Ende.
 
@TuxIsGreat: Ich habe noch Niemanden grundlos Jammern hören. Ganz im Gegenteil man müßte eher lauter schreien, damit die, die Limux eingeführt haben, es auch endlich mal hören!
 
Redet, was ihr wollt. Ich kenne verschiede, einander meist nicht bekannte Mitarbeiter der Stadt München. ALLE (!) finden LiMux schlechter als Windows. Einigen wurde durch die Blume empfohlen, sich gegenüber Außenstehenden nicht negativ über LiMux zu äußern. Linux bedeutet ja Freiheit.
 
@Chris Sedlmair: Das liegt aber nicht per se in LiMux begründet, sondern daran, dass deren Verfechter einen grundlegenden Fehler begehen:

Sie erwarten, dass sich die Mitarbeiter den Anwendungen anpassen, statt das sich die Anwendungen den Gewohnheiten der Anwender anpassen.

Ich kann Anwendungen unter *jedem* Betriebssystem so gestalten, dass sich die Anwender nicht großartig umgewöhnen müssen.

Um dies zu ermöglichen, benötige ich aber Spezialisten, welche die OpenSource Szene nicht ausreichend zur Verfügung stellen kann. Weiter oben in den Beiträgen ist mir von einem anderen Foristen ein Video ans Herz gelegt worden, welches den Vortrag einer externen Softwarearchitektin in 45 Minuten Länge wiedergibt.

Die Dame war früher bei IBM beschäftigt und saugt nun den Stadtsäckel der Münchner mit ihrer eigenen Firma leer. Sie konnte tatsächlich die Planstellen für 2 Mitarbeiter genehmigen lassen, welche als Kommunikationsberater die übrigen Externen begleiten, damit diese Beamten überhaupt verstehen und richtig ansprechen können, da diese "eine andere Denke" haben sollen.

Auf die Idee, mal lieber Experten zu beschäftigten, welche die Anwendungen der Fachbereiche derart gestalten und designen, dass sich die Beamten damit zurecht finden, kam sie nicht.

Gutmenschen in Reinkultur, nämlich nur gut zu sich selbst.

Als Gewerbesteuerzahler einer solchen Stadt würde ich Amok laufen.

G.-J.
 
@Gajus-Julius: "Sie erwarten, dass sich die Mitarbeiter den Anwendungen anpassen, statt das sich die Anwendungen den Gewohnheiten der Anwender anpassen."

Wieso, weil der Button "Drucken" jetzt eins tiefer gerutscht ist?

"Um dies zu ermöglichen, benötige ich aber Spezialisten, welche die OpenSource Szene nicht ausreichend zur Verfügung stellen kann. "

Unsinn, es sind tausende weltweit.

Deine angesrpochenen Probleme sind politischer Natur. Hat nichts mit Linux zu tun.
 
@Pia-Nist: Nein, nicht wegen des tiefer gerutschten Buttons, sondern wegen des Ergebnisses nach dem drücken des Buttons "drucken". Linux-Probleme hat Niemand, LiMux- Probleme schon. Ich nutze Linux zu Hause, das hat aber rein gar nichts mit dem unausgegorenen Mist eines LiMux in München zu tun. Es gibt ja mittlerweile ein Update: die neue Version heißt Limurx !!!
 
@Chris Sedlmair: Ja klar, die werden alle total unterdrückt wenn sie Kritik üben. Das hast du dir ausgedacht, behaupte ich.
Auf tausenden Rechner läuft ein antiquirtes Windows, seit Jahren, die Gurken stürzen ab, sind uneffizient und langsam. Das sind wahren Probleme und da regen sich alle drüber auf. Aber es ist ja Windows, das heilige Windows, da darf man nichts kritisieren.
 
@Pia-Nist: Ich sage nicht, daß Linux per se schlecht ist. Ich befürworte sogar für staatliche verwaltungen eine völlig eigene Lösung, die weder auf Windows, noch auf eine der bekannten Open Source Distributionen basiert. So wie China und Rußland es planen. Aber solange das nicht passiert, ist effizienz der verwaltung am wichtigsten. um ein paar euronen mehr oder weniger geht es garnicht. was nützt es 20% kosten für schlecht brauchbare Lösungen einzutauschen, aber öffentliche aufgaben nicht mehr effizient ausführen zu können.
 
@Chris Sedlmair: möglicherweise ist LiMux ja auch wirklich schlecht.
Linux selbst wurde von solch grottigem Schrott wie GTK3 und Unity weit ins Aus gedrängt. Ich selbst kann Anfängern/Umsteigern derzeit keine einzige Linux-Distribution empfehlen, weil es überall Ecken, Ösen, Kanten und Unstimmigkeiten gibt. Vielleicht ist LiMux eine der Distributionen, die's versaut hat.
 
Mal ganz ehrlich, was dieser Mensch seit Wochen von sich gibt ist schlichtweg warme Suppe mit nichts drin. Nur weil seine Mitarbeiter scheinbar zu dumm, zu faul, oder was weiß ich sind, muss dieses Projekt sterben? Ich denke eher im Kungelland Nummer 1 Bayern wird ganz oben mit Mr Microsoft ein neues Projekt starten. Das ist fadenscheinig und meiner Meinung nach stinkt das gewaltig! Da sollte sich mal wirklich unabhänigige IT`ler dran setzen und nicht so ein Typ der anscheinend gar keine Ahnung von IT hat und nur das Geblähe seiner Mitarbeiter nachplappert.

____ Auf die Frage, inwiefern die aufgeführten Schwierigkeiten tatsächlich an der eingesetzten Open-Source-Software und LiMux liegen, gab der Bürgermeister keine klare Antwort. Er bestand darauf, dass nun zunächst genau evaluiert werden müsse, "welche Schwachstellen das System warum hat und wie respektive ob diese behoben werden können". ____

Mal ehrlich, einfach mal die beide Hände zu einem Hohlraum formen, an den Mund halten und ganz dolle rein pusten, bis ein tiefer furzender Ton erscheint. Nichts anderes beinhaltet seine "Kritik"...

Aber der Steuerzahler zahlt natürlich... ist ja schließlich das heilge Land Bayern.
 
@Pia-Nist: Vor Deinem Kommentar hast Du "die beide Hände zu einem Hohlraum geformt, an den Mund gehalten und ganz dolle rein gepustet, bis ein tiefer furzender Ton erschien"...
 
"dass sich Termine und Mails nicht auch auf mobilen Geräten verwalten ließen" ... häh? Von welchem unbeholfenen DOS-Nutzer hat er sich denn dieses unwahre Gerücht abgehört??? In unserer Firma laufen OwnCloud und Dovecot auf Linux und die lassen sich sehr wohl mit dem mobilen iOS verwalten!
 
CSU ... noch fragen?
 
Es ist schwierig Angestellte mit 30 jähriger Betriebsblindheit noch auf ein anderes Betriebssystem (egal welches) um zu switchen. Dazu kommt dass man zu Hause nicht mehr kompatibel ist mit dem Geschäft, resp. in der Verwaltung keine Heimarbeit mehr erledigen kann. Auch wenn der 2. Bürgermeister nicht mehr auf dem neusten Stand ist oder ihr nicht mehr folgen kann, liegt das alles nicht am System. Zu dem entfallen ihm natürlich mit Linux die von MS so grosszügigen Spenden, Reisli usw. Alles klar?
 
Da hat der Mann völlig Recht. Heute sind für den dümmsten anzunehmenden Nutzer zugeschnittene und diesen bevormundende, funktionskastrierte Betriebsysteme à la iOS und Android "zeitgemäß" (wobei sich auch Windows spätestens seit der Einführung von Windows 7 in diese Richtung bewegt), welche auf Youtube selbst 2-jährige Kinder bedienen können, weil sie so anspruchslos konzipiert sind.

Dummerweise muss man aber selbst auf denen noch ein paar Dinge auf die Reihe bekommen, bevor man damit problemlos seine Termine vom Desktop synchronisieren und Emails lesen kann. Mehr scheint der Herr Vize-Bürgermeister damit ohnehin nicht zu tun, denn für die Officepaket-Bedienung und verwaltungstechnische Fachanwendungen hat er ja sicherlich eine Schreibkraft, die damit umgehen kann. So macht er auch gar nicht erst nähere Angaben darüber, welche Probleme denn immer noch existieren nachdem der Verwaltungsbetrieb ja nun schon seit Jahren mit Linux läuft und wieso Linux für diese Probleme verantwortlich und Windows das Allheilmittel dagegen sein soll.

Lustig ist auch, dass er hervorhebt, dass es gerade bei Mobilgeräten durch Linux Probleme geben soll. Denn die Mehrzahl der heutigen Mobilgeräte ist mit unixoiden Betriebssystemen ausgestattet (iOS ist im Kern ein Unix-System, Android ist sogar ein lupenreines Linux-System. Beide Systeme sollten also besser zu einer linuxbasierten Infrastruktur als zu einer windowsbasierten passen und beide Systeme haben deshalb auch mit einem MS-Exchange-Umfeld so ihre Probleme.), was eher Windows zum Aussenseiter-Betriebssystem im Mobilmarkt degradiert.

Alles in allem also eine ziemlich schwache Vorstellung des Herrn Vize, der offensichtlich darauf wartet, dass ihm Microsoft die passenden Pseudo-Fakten in den Mund legt, mit denen er die Überlegenheit von Microsoft-Produkten herausstellen und verteidigen soll.

Bezüglich >>Laut Heise wich Schmid aber bei der Nachfrage nach dem konkreten LiMux-Zusammenhang aus und verwies auf eine derzeit laufende Evaluierung dieses Themas.<< würde mich mal interessieren was diese Evaluierung kostet, wer dafür bezahlt und wer sie durchführt. Diese ganze Art und Weise erinnert nämlich etwas an diesen Vorfall:

http://winfuture.de/news,83276.html (Microsoft-Lobby bremst in Chile Gesetz zum Open Source-Einsatz aus)

Da trat Microsoft auch an einzelne Politiker heran und die führten ein gerade verabschiedetes Pro-Open-Source-Gesetz durch ein neuerliches Gesetz ad absurdum.

P.S. Als Linux-Nutzer seit fast 20 Jahren habe ich kein wirkliches Interesse daran, dass viele Leute und insbesondere Politiker, Behörden und die Industrie Linux benutzen, weil das mehr Linux-Malware-Autoren auf den Plan rufen und somit Linux unsicherer machen könnte. Für mich ist die Stadt München durch LiMux, was den Schutz der Bevölkerungsdaten angeht, allen anderen Bundesländern weit voraus. Allerdings ist es völliger Schwachsinn, dass man so eine Umstellung nicht gemeinsam auf Bundesebene beschliesst und dann in allen Bundesländern umsetzt, sondern München alleine vorpreschen lässt und erst einmal 10 weiter Jahre hunderte Millionen Euro aus Steuergeldern an Lizenzgebühren an Microsoft zahlt, während man darauf wartet, dass das LiMux-Projekt an Inkompatibilitäten zur der es umgebenden Microsoft-Infrastruktur bei allen anderen deutschen Behörden scheitert. China gibt unseren Politiker gerade eine Lehrstunde, wie man so eine Umstellung konzertiert durchführt und auf diese Weise sowohl Bevölkerungsdaten, als auch Regierungs- und Wirtschaftgeheimnisse landesweit besser vor dem heimlichen Fernzugriff durch Geheimdienste, Konzerne und andere kriminelle Hacker schützt.
 
Für die geplante Rückkehr zu Windows gibt es nur einen Grund - Microsoft zieht nach Schwabing !!!
Was soll man von einer Stadt halten die MS im Haus hat aber Linux auf den Rechnern.
Also wieder mal eine politische Entscheidung....................
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