Western Digital wischt Seagates neuen Speicher-Rekord vom Tisch

Nur wenige Wochen nachdem der Festplatten-Hersteller Seagate mit der Auslieferung seiner ersten Festplatten mit einer Speicherkapazität von 8 Terabyte auftrumpfte, heißt aus Richtung des Konkurrenten Western Digital nicht nur "können wir auch", ... mehr... Festplatte, Hdd, Platter Bildquelle: Alpha six / Flickr Festplatte, Hdd, Platter Festplatte, Hdd, Platter Alpha six / Flickr

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Das ist schoen. Vor ein paar 5-6 Jahren hab ich mich noch gefreut 2TB Platten fuer unter 200 Euro zu bekommen. Die Grossen Festplatten druecken dann gluecklicherweise auch die Preis der kleineren noch weiter nach unten. Und SSDs werden auch groesser und erschwinglicher. Muss man nur noch auf die Cloud verzichten um die Festplatten auch zu nutzen
 
@-adrian-: Für die Cloud sind diese Festplatten doch gedacht... Mein erster Impuls war zu sagen was soll ich denn mit 10 Terabyte, aber mir klingelt immer noch der Media-Markt-Verkäufer von 1998 in den Ohren ("12,6 Gigabyte Festplatte, die kriegt doch keiner voll!").
 
@Chiron84: Sie sind nicht unbedingt fuer die Cloud gedacht sondern fuer Massendatenhaltung. Das geht auch im lokalen Netzwerk
 
@Chiron84: Ja ja :) diese Geschichten von xx Gb bekommt keiner voll. Kennt glaube ich jeder. Langsam aber sicher ändert sich aber das verhalten einiger Leute durchs Streaming. Ich speichere schon lange keine MP3s oder Filme mehr auf HDD, da ich sowohl Musik, als auch Filme streame. Eine 3TB Platte muss ich auch erstmal für 120€ kaufen. Davon kann ich teilweise über 2 Jahre eine Streamingflat bezahlen.
 
@FatEric: Wenn man schon den Preis einer DREI TERRABYTE HDD mit Streaming vergleicht musst du auch erstmal 3 TB streamen ^^. Ich finde Streaming scheiße wegen der ganzen Gängelung, was ist wenn ich mal offline bin oder Autoradio und mein Lieblingsplayer AIMP kann ich dann wohl auch net benutzen. Am Besten war damals Napster noch vor Rapsody, da war ich gern Kunde weil man die WMAs auch downloaden konnte. Filmstreams weiß nicht da ist das Angebot doch nicht so gut oder? 720p/1080p?
 
@ceramicx: Sicher war Napster geil. Alles Kostenlos :D
 
@Meckerbock: So viel früher meinte ich eigntl gar nicht :D
 
@ceramicx: Naja 3 TB bekommst gut 300 Filme drauf. Aber ich habe früher ja auch sehr viel über OCH runtergeladen und weiß, dass man niemals alles ansieht, was man runterlädt, es aber trotzdem nicht löscht. Inzwischen ist das Angebot bei Streaming für mich persönlich ausreichend. Bei Musik gibts weit über 90% bei Film und Serien ist das Angebot dessen, was mich interessiert, zumindet so groß, dass ich mir das zeitlich gar nicht alles ansehen könnte.
 
@Chiron84: meine 20 MB Festplatte bekam ich auch nicht voll. Ist nochmal etwas länger her.
 
@steffen2: Die gute alte Zeit, was? :D Ich finde aber auch, dass FatEric recht hat... ich speichere kaum noch größere Dateien lokal. Mein Rechner hat drei Laufwerke, eine SSD für Windows und häufig genutzt Programme, eine HDD 200 GB für Installationen (wobei die allein von Steam schon ganz schön vollgeballert wurde) und eine externe 2TB-HDD als Massenspeicher. Auf den kommen aber kaum noch neue große Sachen drauf. Filme und Serien streame ich auch fast nur noch.
 
2017 geht den normalen Festplattenherstellern noch ganz anders die Luft aus. Es ist ja ganz nett, wenn Festplatten immer größer werden, aber der Preis dieser neuen Platten ist exorbitant hoch und selbst 2 TB modelle waren 2011, also vor 3 Jahren günstiger zu bekommen, als heute. Wenn sich also am Preis weiterhin nichts nach unten tut, (Die Platten sind ja eher teurer geworden) wird es wohl nichtmal bis 2017 dauern, bis SSDs den normalen HDDs den Rang komplett ablaufen.
Und da Streaming immer mehr an Bedeutung gewinnen wird, sinkt auch der Bedarf an großen Festplatten beim Endkunden immer mehr. Somit dürften bis 2017 auch deutlich weniger stückzahlen verkauft werden. Also ja, die Luft geht bis 2017 wohl tatsächlich aus.
 
@FatEric: da hat wohl jemand nicht zuende gelesen! Das mit Luft war Wortwörtlich gemeint!
 
@baeri: merkt man nicht, dass das eine Anspielung sein soll? Du hast scheinbar meinen Beitrag nicht zuende gelesen oder nicht verstanden.
 
@baeri: Ja, du nämlich, denn er schrieb "NOCH GANZ ANDERS die Luft aus", also bezig er sich auf eine weitere Alternative.
 
@bLu3t0oth: Taucher Ausrüstung ??? o.O ^^
 
@baeri: autsch
 
@FatEric: Dass die SSDs irgendwann die HDDs ersetzen, wird schon lange erzählt. Und obwohl sie in den letzten Jahren tatsächlich deutlich billiger geworden sind, kosten sich noch immer mindestens das 10-fache von Festplatten.
Ich sehe nicht, dass sich das bis 2017 ändert..
 
@aecro: Das mit dem Faktor 10 stimmt vollkommen. Aber wenn ich mich an 2011 zurückerinnere gabs 2TB Platten für 55€ also 2,7 cent je Gigabyte und 128 GB SSDs gabs da ab 260€ also ca. 2€ je GB also ca um den Faktor 80 teurer. Das nähert sich weiter an.
 
@FatEric: Wobei da noch mit reinspielt, dass die Festplatten bei der Flutkatastrophe teurer geworden sind, Flashspeicher aber nicht. Ich kann mir auch vorstellen, dass irgendwann die Festplatten aussterben werden, aber das passiert ziemlich sicher nicht in den nächsten 5 Jahren ;)
 
@FatEric: Der war gut.
 
@starship: was soll daran gut (unrealistisch) sein, dass SSDs in Zukunft HDDs komplett verdrängen werden. Ich gebe zu, 2017 wohl eher nicht. aber bis 2020 ganz sicher.
 
@FatEric: Zum einen werden SSD's ganz sicher nicht im Preis/GB herkömmlichen HDD's den Rang ablaufen, was deine Theorie im Sande verlaufen lassen dürfte. Zum anderen finde ich die Aussage, durch das ach so tolle Streaming werden beim Endkunden immer weniger HDD's benötigt werden, ziemlich voreilig. Streaming eignet sich nicht für alles gleich gut, und die ganzen Clouddienste sind imho so nötig wie ein Pickel am Allerwertesten. Weder interne Daten/Dokumente von Firmen haben etwas auf irgendwelchen Servern im WWW zu suchen, die irgendwo in Weitfortistan stehen und man nie sicher sein kann, wie sicher die wirklich sind, noch sollten private Foto-, Musik-, Film- oder was weis ich -sammlungen auf irgendwelchen fremden Rechnern rumliegen. Vom Drosselwahn diverser Internetprovider reden wir noch nicht mal. Daß Streaming je über lokalen Plattenplatz siegen wird, ist und bleibt Wunschdenken. Daran wird auch kein Minus je etwas ändern. Für einschlägige xxx-Portale ist Streaming sicher was ganz tolles, aber das war's dann imho auch schon. EDIT: Ok, Internetradio laß ich noch gelten, aber auch da ersetzt Streaming keine HDD, oder hat hier irgendwer in seinem konventionellen Radioempfänger (das Ding welches noch ne Antenne braucht) allen Ernstes eine Festplatte verbaut? ;)
 
@starship: Ich hoffe wirklich der Trend geht zu open source Software (nur da inhärent Vertrauenswürdiger da nachprüfbar) auf dem heimischen Rechner der im speziellen Standby nur noch 1 Watt braucht, die Zugriff von Außen auf die eigenen Daten ermöglicht. Mit IPV6 dürften wir es auch langsam hinkriegen dass jeder PC einfach eine IP hat und man aufhören kann, Vermittler-Dienste einzuschalten die NAT-Traversal als Proxy ermöglichen...
 
@sinni800: Grundsätzlich stimme ich dir zu. Allerdings ist open source schon lange keine Frage der Verfügbarkeit mehr, man muß es halt nur einsetzen, und eine feste IP kann man auch heute schon bekommen. Bei der T-Com zB ohne Zusatzkosten bei einem DSL-Business Tarif, kann man direkt online beauftragen (Kundencenter). Andere Provider haben sicher ähnliches zu bieten. Das soll keine Werbung für die Telekom sein, bei denen ist mir das lediglich zufällig bekannt. Interessant wird's dann beim Energieverbrauch. Aber auch da gibts ja inzwischen schon gute Ansätze. Die Daten müssen ja nicht unbedingt auf einem PC liegen. Ein energiesparendes NAS wäre imho hier die bessere Wahl, wenn man Fernzugriff auf seine Daten möchte. Könnte eine interessante Diskussion werden, wäre an dieser Stelle aber eindeutig OT. :-)
 
@starship: Naja, nicht unbedingt nur Daten... Auch Programme und evtl Desktopzugriff... Aber alles ohne Zwischendienste!

Bei Kabel Deutschland habe ich schon ein festes IPv6 Netz, kein Problem. Ich sagte ja auch Open Source nicht wegen Verfügarkeit oder so, einfach einfach wegen der Nachprüfbarkeit.
 
@sinni800: Nun ja, um Programme remote nutzbar zu machen, braucht es wohl vor allem eine dicke Leitung, und zwar in beide Richtungen. Da werden wir uns wohl noch eine Weile in Geduld üben müssen. Remote-Desktop ist ja schon eine Weile machbar, vielleicht ist auch "TeamViewer" ein Begriff, aber richtig flüssig arbeiten, so als säße man direkt am Rechner, ist damit nicht wirklich möglich.

Was die Prüfbarkeit angeht, so ist die ja bei open source gegeben, es muß nur jemand machen. Wie wichtig und auch sinnvoll das ist, hat sich ja erst jüngst im Fall "TrueCrypt" gezeigt. Darüber wurde ja unter anderem auch hier bei WF berichtet.
 
@starship: Mir gehts gar nicht um die Cloud. Von der halte ich fast gar nichts. Aber dass Streaming dazu führt, dass immer weniger Traffic über Piraterieseiten verursacht wird, ist ja schon Fakt. Gerade in den USA ist Netflix ja mit weitem Abstand auf Platz 1 was den Traffic anbelangt. Stimmt das Preisleistungsverhältnis beim Streamen (und das tut es inzwischen) werden OCH einfach uninteressanter und ich muss die Filme nicht auf meiner Platte lagern, sondern rufe sie einfach ab.
Und für OCH habe ich auch hier und da einen Premiumzugang bezahlt. Amazon instant ist da sogar günstiger und sollte mal ein Film nicht im Prime angebot enthalten sein, kann man sich den auch für 3€ ausleihen!
 
@FatEric: Das mag sein. Aber nur weil Online-Videotheken glauben, den OCH das Wasser abzugraben, ist das Ende der HDD noch lange nicht besiegelt. Man kann damit noch weit mehr machen, außer Filme zu lagern. Versteh mich nicht falsch, ich finde Online-Videotheken ansich nicht verkehrt. So kann man sich legal Filme ansehen, ohne jeden Film den man sich vielleicht ein einziges Mal ansehen will, gleich kaufen zu müssen. Aber wir reden hier von nur einem einzigen von schier unendlich vielen Einsatzbereichen eines Computers. Die konventionellen HDD's werden noch ziemlich lange ihre Daseinsberechtigung behalten. Eine SSD kann aus verschiedenen Gründen eine HDD nicht unter allen Umständen ersetzen. Sie sind zB als reines Datengrab einfach noch zu teuer und als Swapdrive sterben sie mitunter schnell, wofür sie dann auch wieder zu teuer sind. Natürlich haben auch SSD ihre Berechtigung, zB wenn es auf niedrigen Energieverbrauch, niedrige Abwärme, niedrige Geräuschemissionen etc ankommt. Ich habe selbst auch eine SSD in Verwendung, damit der HTPC mindestens genauso schnell bootet, wie der SAT-Receiver den er ersetzt hat. Dort dient sie aber ausschließlich zum booten, alles andere (Daten, swap, temp, user etc) liegt auf einer sekundären konventionellen Festplatte. Das hat aber auch nur etwas mit Komfort zu tun. Wenn der HTPC 10 Sekunden länger zum booten bräuchte, würde die Welt davon ganz sicher auch nicht untergehen. Wenn es primär auf "schnell" und "sicher" ankommt, würde ich derzeit ein konventionelles HDD-RAID jeder SSD vorziehen. Technologien für adäquate Nachfolger der HDD funktionieren derzeit nur unter Laborbedingungen bzw als Prototypen und sind von einer Marktreife noch weit entfernt, sofern sie sich nicht doch noch als Sackgasse erweisen.
 
@FatEric: Ich glaube als Massendatenspeicher werden die HDD uns noch lange erhalten bleiben. Als Systemfestplatte wird sich die SSD aber denke ich durchsetzen. Da halte ich 2017 sogar für realistisch.
 
@FatEric: Naja was alleine meine Steambibliothek mittlerweile Platz braucht ist schon krass und dabei hab ich net mal so viele Spiele und die Krätze äh Konsolen haben doch mittlerweiln auch Festplatten oder. Da ist schon noch genug Interesse vorhanden an viel günstigem Speicher beim Endkunden.
 
Gibts dann endlich mal 6 TB Platten zu vernünftigen Preisen für uns Enduser ?
 
@mike4001: Wäre schön. Dann kann man sich nämlich den extra SATA-Controller sparen oder muss nicht zwei USB3 Gehäuse an sein Laptop hängen.
 
oldie but goldie https://www.youtube.com/watch?v=xb_PyKuI7II
 
Meines Erachtens haben Festplatten IM PC längst ausgedient. Als Datengrab oder Massenspeicher im NAS vielleicht gut, aber im PC und besonders Notebooks sind SSDs einfach überlegen. Die Preise sind heutzutage bezahlbar und PCs können viel kleiner, leiser und schneller arbeiten. Ich hoffe, es gibt (bald) PC-Gehäuse, die komplett auf 5,25" und 3,5" Slots verzichten und damit deutlich kleiner werden. Ich selbst finde, dass ein PC heutzutage auch immer ein Deko-Stück in der Wohnung darstellt.
 
@eN-t: Und willlst du dann 2000 Euro und mehr für eine 8TB SSD zahlen ?

Warum sollten normale Festplatten ausgedient haben ? Sie sind immer noch super um große Video- und Bildersammlungen etc. zu speichern.

Und auf der SSD befindet sich Windows und die Programme.

Also wo ist das Problem ?
 
@andi1983: Ich schrieb doch, dass die als externe Datengräber (externe Festplatte, NAS) gut sind. Ich sehe nur den Grund nicht, warum man sich die Teile in den PC packen sollte. Auf die meisten sehr großen Daten greift man als Privatanwender entweder selten zu oder von mehreren Geräten aus - bspw. Filme, Fotos oder Musiksammlungen vom PC und vom TV, Tablet, Smartphone. Da eignen sich Netzwerkspeicher hervorragend. PC-Spiele sind wohl noch ein Grund, aber auch hier setze ich lieber auf SSDs. Und wie wir alle gelesen haben, sind SSDs inzwischen verdammt langlebig.
 
@eN-t: Also für mich ist es aber trotzdem ein riesen Vorteil, wenn man seine Datensammlung einmal im PC hat, und einmal extern.

Ich finde es unpraktisch, dass man jedesmal die externe Festplatte holen und anschließen muss, wenn man auch die Möglichkeit hat, dank großer Festplatten
auch alles intern lagern zu können.

Netzwerkspeicher wäre für mich auch zuviel. Wieso sollte ich noch einmal externe Hardware die ganze Zeit laufen lassen.

Aber jeder so wie er es braucht.
 
SMR , na hoffentlich setzt sich dieser Müll nicht durch!!!
Langsamer und eine große Gefahr selbst bei bestehenden Daten wenn neue dazu geschrieben werden.
Ah ja ist ja ein Noob Forum hier ...
Bei SMR sind die Datenspuren nicht mehr schön getrennt sondern überlappen sich gegenseitig!
Lesen kann man eine Spur einzeln, wenn man allerdings was schreiben will muss erst der Inhalt der Nachbar Spur zusätzlich eingelesen werden und dann werden anschließen beide Spuren wieder gleichzeitig beschrieben. -> 1 zusätzlicher Lesebebefehl hat man also jetzt und am schlimmsten das bei einem Fehlerfall nicht nur die aktuellen Daten beschädigt werden können sondern durchs zwingende schreiben von zwei Spuren können auch bestehende Daten über den Jordan gehen!
 
Ein anderer Pluspunkt, der für die guten, alten mechanischen Festplatten spricht, ist die relativ einfache Datenrettung. Entweder tauscht man die Platine oder macht die Platte auf und wechselt die Köpfe (idealerweise im Reinraum, muss aber nicht zwingend). Wenn eine SSD abschmiert, sind die Daten in der Regel weg, wenn man kein Backup hat.
 
Noch optimaler als optimal? Das klingt ja optimalstens!
 
Dann noch 2-3 Jahre warten bis die Preise gefallen sind und dann kann man wieder mal das Zimmer aufräumen und vier alte 2 TB Festplatten auflösen ;-)
 
Ich wäre ja schon glücklich, wenn diese Hersteller sich weniger an Pseudo-Vergleichen hochziehen würden und mehr Wert darauf legen würden doppelte Datenhaltung -falls mal eine HDD aussteigt- ad absurdum zu führen. Eine 6TB HDD, die nicht sporadisch den Ehrentod stirbt, wäre für mich vollkommen genügend.
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte