Bilderkennung durch Computer hat riesigen Fortschritt gemacht

Systeme zur Erkennung von Objekten auf Fotos haben in den vergangenen zwölf Monaten rasante Fortschritte erzielt. Das konnten die Teilnehmer an der "Large Scale Visual Recognition Challenge", die inzwischen zum fünften Mal stattfand, eindrucksvoll ... mehr... Künstliche Intelligenz, Ki, Gehirn, Denken, Kopf Bildquelle: Saad Faruque (CC BY-SA 2.0) Microsoft Research, Künstliche Intelligenz, Ki, Bilderkennung, Microsoft Research Faculty Summit 2014 Microsoft Research, Künstliche Intelligenz, Ki, Bilderkennung, Microsoft Research Faculty Summit 2014 Microsoft

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Ab welchen Fehler- und Erkennungsquoten wird die Technik aus "Versuchsphasen" geholt und in echte Suchmaschinen integriert?
 
@mil0: Das dürfte eine google-interne Entscheidung sein. Sobald die Erkennung besser ist, als die aktuelle ;) Ansich ist die Erkennung ja schon gut. Zurzeit wird ft "nur" der exakte Bildausschnitt erkannt und ähnliche Bilder aufgrund den Farbanteilen. Wenn man ein Bild spiegelt, wird es z.B. schon gar nicht mehr gefunden.
 
Es wird ja eine gewisse Intelligenz und Wissen von der Welt benötigt. Ein Hebel sieht ja nicht immer gleich aus, aber er hat einen drehbaren Ankerpunkt und einen Griff und kann umgelegt werden. Im Gegensatz zur Türklinke ist dieser aber halt kürzer und nicht an Türen befestigt. Um dies alles zu erkennen vermute ich mal ist es noch ein weiter Weg.
 
@plasma: Und ist trotzdem (fuer mich) ein Hebel. Nur nenne ich den Hebel der seitlich an der Tür ist halt Türgriff oder die andere Bauform "Hebel" oder im Notfall auch "Dingsbums" :-)
 
Ah, sehr schön. Die Schlinge um den Hals der Leute (und die um den Hals von deren Familienmitgliedern, Freunden und Bekannten), die Bilder von sich und ihren Familien, Freunden und Bekannten durch Mobilfunknetz und Internet schicken, zieht sich immer weiter zu.

Die Gesichtserkennung funktioniert ja ohnehin schon recht gut und ich denke dieser Wettbewerb ist genau auf die Anforderungen von Geheimdiensten und sonstigen Datensammlern zugeschnitten, die Algorithmen brauchen, die effizient über Millionen oder besser noch Milliarden Bilder skalieren, die sie in ihren Datenbanken bunkern. Werden die automatisiert ebenso einfach durchsuchbar wie Text, kann man noch mehr Datenzusammenhänge herstellen und so jeden Menschen der mit seinen Daten um sich schmeisst noch besser durchleuchten.

Da werden bald eine ganze Menge Leute einen ordentlichen Denkzettel dafür bekommen, dass sie aus Bequemlichkeit keine Konsequenzen für ihr eigenes Leben aus den ganzen Datenskandalen des letzten Jahrzehnts gezogen haben und heute immer noch mit an das Internet und an Mobilfunknetze angeschlossenen Geräten eigene Daten und die ihres sozialen Umfeldes den grossen Datensammlern in die Hände spielen.

Ich habe meine Konsequenzen schon vor weit über 10 Jahren gezogen, besitze daher seit Ende der 90er Jahre kein Mobiltelefon mehr und habe seitdem nicht einmal mehr meinen Namen in einen Internetrechner eingetippt, geschweige denn irgendwelche Bilder unverschlüsselt durch das Internet versandt oder dort eingestellt. Seit bald 10 Jahren habe ich zudem kein Festnetztelefon mehr, weil das relativ zuverlässig verhindert, dass Freunde mich in ihr von Dritten leicht auszulesendes Telefonbuch auf dem Mobiltelefon einspeichern und so Daten über mich an fremde Leute verraten.
Seitdem ich einen langjährigen Freund verklagt habe, der meinte Daten über mich im Internet preisgeben zu müssen und der Aufforderung das sofort wieder zu löschen nicht nachkam, ist der Rest meines Bekanntenkreises gewarnt, dass ich in dieser Beziehung nicht zu Scherzen neige, was meine Daten relativ sicher vor den Datensammlern macht.
Ich werde mich dann mal entspannt zurücklehnen und beobachten, wie sich die Falle um die ganzen Leute schliesst, die meinten aus Bequemlichkeit gegen besseres Wissen handeln und weiterhin persönliche Daten auf Internet- und Mobilfungeräten speichern und von dort versenden zu müssen.
 
@nOOwin: Ich schätze Du hast völlig recht, dies ist kein Verfolgungswahn, sondern leider Goldstandard in der Politik & Mafia. Da kann es eigentlich nur noch ein Mittel dagegen geben, so wie die Leute ihre Häuser wegen Streetview verpixeln ließen müssen die jetzt alle zum Tätowierer und sich das Gesicht verpixeln lassen, mindestens!
 
@Rumbalotte:
Zu letzterem gibt's sogar eine Website (und wahrscheinlich nicht nur eine);
wenn man denn wirklich etwas uploaden wollte...
http://cvdazzle.com/
(Camouflage from Face Detection)
(fragt sich nur ob das Bearbeiten in dieser Weise und das Löschen des EXIF-Tags noch gegen die modernen Proggys hilft, trotzdem gilt je weniger Information, desto besser... oder gleich den nOOwin-Ansatz ;-) )
 
"Der Wettbewerb wurde 2010 von den US-Universitäten Stanford, Princeton und Columbia ins Leben gerufen." Man kann sich leicht ausmalen wer das gesponsert hat!
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